CH268174A - Ventilsack aus Papier. - Google Patents
Ventilsack aus Papier.Info
- Publication number
- CH268174A CH268174A CH268174DA CH268174A CH 268174 A CH268174 A CH 268174A CH 268174D A CH268174D A CH 268174DA CH 268174 A CH268174 A CH 268174A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- valve
- glued
- sheet
- extension
- underside
- Prior art date
Links
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 7
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 7
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 5
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 101001017827 Mus musculus Leucine-rich repeat flightless-interacting protein 1 Proteins 0.000 description 1
- CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L Sodium Carbonate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]C([O-])=O CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 239000002655 kraft paper Substances 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L magnesium carbonate Chemical compound [Mg+2].[O-]C([O-])=O ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 229910000021 magnesium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000014380 magnesium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- 239000001095 magnesium carbonate Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D31/00—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
- B65D31/14—Valve bags, i.e. with valves for filling
- B65D31/142—Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bag Frames (AREA)
Description
Ventilsack aus Papier. Zum Verpacken von pulverförmigem Gut, wie z. B. Zement, Kalk, Magnesit usw., werden Ventilsäcke aus Natron-Kraftpapier in gro ssen Mengen verwendet. Ein solcher Ventilsack besitzt zwei Kreuzböden, von welchen einer als Sackbodcn dient und vollkommen verklebt ist, wogegen der zweite an einer Seite nicht verklebt wird und solcherart eine Füllöffnung erhält. Diese Füllöffnung dient gleichzeitig als Ventil, und zwar derart, dass eine untere Ventillippe nach erfolgter Füllung des Sackes durch das Füllgut an eine obere Ventillippe angedrückt wird und dadurch die Füllöffnung abschliesst. Der so gebildete Verschluss ist um so dichter, je grösser die Berührungsflächen der Ventillippen sind. Da aber die Grösse dieser Ventillippen durch ihre Abhängigkeit von der Breite der Bodenlappen begrenzt ist, war es nötig, durch Einkleben von Verlängerungsblättern die Ventillippen so zu vergrössern, dass eine ausreichende Abdichtung der Füllöffnung dadurch gewährleistet wird. Diese Verlängerungsblätter wurden über ihre ganze Unterseite mit Klebstoffauftrag versehen, auf das vorgefaltete Ventil aufgelegt und über die ganze Ventilbreite aufgeklebt. Dieses Ankleben des Verlängerungsblattes nach den bisher bekannten Arten sowie das Verkleben des Ventilbodens, hat bei maschineller Arbeit die sehr unangenehme, jedoch unvermeidliche Begleiterscheinung, dass durch Klebstofflröpfehen oder auch feinste Klebstoffäden die Faltelemente mit Klebstoff beschmutzt werden und durch das Beschmieren der obern Ventillippen und des mit der untern Ventillippe verklebten Einlageblattes ein teilweises Verkleben des Ventils erfolgt. Die fertigen Ventilsäcke müssen dann von Hand einzeln durchgesehen und die vorhandenen Teilverklebungen gelöst werden. Nachdem derartige Ventilsäcke auf sehr leistungsfähigen halbautomatischen Maschinen in Fliessarbeit hergestellt werden, ist es unver meidlieh, dass selbst gewissenhaft geprüfte Säcke mit verklebten Ventilen zur Füllmaschine gelangen und da Füllgutverluste und Störungen verursachen, weil der Klebstoff im Zeitpunkte der Ventilkontrolle noch nicht ganz eingetrocknet war und nach der Prüfung eine neuerliche Verklebung ermöglichte. Bei der Herstellung des erfindungsgemä ssen Ventilsackes ist das teilweise Verkleben der Ventile durch die neuartige Anbringung der Ventilverlängerungsblätter unmöglich gemacht. Gemäss der Erfindung ist das Verlängerungsblatt mit über die Ventilbreite vorstehenden Randteilen an seiner Unterseite festgeklebt, wogegen der zwischen den Randteilen an seiner Unterseite unverklebte Mittelteil zur Verlängerung der obern Ventillippe an seiner Oberseite mit den umgeklappten Bodenlappenteilen verklebt ist. Das Verlängerungsblatt ist somit nicht mehr über seine ganze Unterseite mit Klebstoffauftrag versehen, sondern nur an den Unterseiten seiner Ränder, die an den beiden Teilen der Bodenlappen anliegen. Zur endgültigen Abdichtung und Ver stärkung des Bodens kann ein Bodendeckstreifen aufgeklebt sein, welcher bis zur vordern Kante des Verlängerungsblattes reicht. Dadurch sind die Lappen des Verlängerungsblattes mit dem Blatt selbst durch Verklebung mit dem Bodenblatt verdeckt und verklebt. Es tritt dadurch auch eine erwünschte Verstärkung der obern Ventillippe bzw. des Verlängerungsblattes ein. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in aufeinanderfolgenden Herst el- lungsstufen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 einen Ventilsack mit vorgef alte- tem Ventilboden und eingeklebtem Ventilverlängerungsblatt bei noch flachliegenden Bodenlappen, Fig. 2 den Ventilsack mit bereits aufgestellten Bodenlappen, Fig. 3 den Ventilsack mit bereits umgelegten und verklebten Bodenlappen, Fig. 4 den Ventilsack mit bereits aufgeklebtem Bodenblatt und dem Ventil in geöffnetem Zustand. Fig. 1 zeigt das vorgefaltete Ventil mit den Bodenlappen 1, 2, die nach Fig. 2 um die Faltlinien 3, 4 hochgeklappt und nach Fig. 3 übereinandergefaltet werden, um das Ventil zu bilden, wobei die obern Teile 1', 2' (Fig. 3) der Bodenlappen die obere Ventillippe und der darunterliegende Teil 11 die untere Ventillippe ergeben. Nach Fig. 1 wird nun ein Blatt 5 auf die flachliegenden Bodenlappen gelegt, das etwas über die F'altlinien 3, 4 vorsteht, also breiter ist als die dem Abstand der Faltlinie entsprechende Ventilbreite. Diese vorstehenden Ränder 6, 7 des Blattes 5 werden an ihrer Unter seite mit : Klebstoff versehen. Die mit 8 be- zeichneten Flächen sollen den I(lebstoffauf- trag andeuten. Zwischen den Faltlinien 3, 4 ist das Blatt 5 also an seiner Unterseite vollständig unveridebt. Die Bodenlappen 1 und 2 sind an den mit 9 und 10 bezeichneten Flächen an ihrer Oberseite mit Klebstoff versehen, damit sie sieh im zusammengefalteten Zustande miteinander verkleben. Umlege- und Falzbleche bewirken, dass die Bodenlappen 1 und 2 um die Falt- kanten 3, 4 um etwa 900 (Fig. 2) hochgeschwenkt werden, worauf zunächst der Lappen 1 und darauffolgend der Lappen 2 vollständig nmgefaltet werden, wie Fig. 3 zeigt. Die an den umgefalteten Teilen der Lappen 1 und 2 geklebten Ränder 6, 7 des Blattes 5 werden dabei mitumgefaltet. Durch den Eleb- stoffauftrag 9 werden die Bodenlappen 1, 2 miteinander und mit dem Lappen 2 auch das Blatt 5 an seiner Oberseite verklebt. Schliesslich wird noch das an seiner Unterseite mit Klebstoff bestrichene Bodenblatt 12 anfge- klebt, und zwar derart, dass die Kante einer. Schmalseite sich genau mit der aussenliegen- den Kante des Ventilverlängerlmgsblattes denkt (Fig. 4). Das Bodenblatt kann auch so angebracht werden, dass es entweder über eine oder auch beide Bodenkanten 3, 4 herumgeschlagen wird. Die obere Ventillippe ist durch das Blatt 5 verstärkt, das an seiner Unterseite keinerlei Klebstoff aufweisen Lamm, so dass das Ventil nicht verklebt werden kanal und sich immer öffnen lässt. Wenn beim Auftragen des Klebstoffes die Oberseite des Blattes 5 mit Klebstoff beschmutzt wird, hat dies keine nachteiligen Folgen, da ja die Oberseite des Blattes sowieso mit dem Lappen und dem Bodenblatt verklebt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ventilsack aus Papier mit im Ventilsaek eingeldebtem Verlängerungsblatt für die Ventillippe, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver längerung. sblatt mit über die Vcntilbreite vor- stehenden Randteilen all seiner Unterseite festgeklebt ist, wogegen der zwischen den Randteilen an seiner Unterseite unverklebte Mittelteil zur Verlängerung der obern Ventil lippe an seiner Oberseite mit den umgeklapp- ten Bodenlappenteilen verklebt ist.UNTERANSPRUCH: Ventilsack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Verlängerungsblattes mit einem Bodendeclrstreifen verklebt. ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE268174X | 1943-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268174A true CH268174A (de) | 1950-05-15 |
Family
ID=5997690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268174D CH268174A (de) | 1943-09-22 | 1948-11-01 | Ventilsack aus Papier. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268174A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022458B (de) * | 1954-11-12 | 1958-01-09 | Duerbeck Papiersackfab | Ventilsack mit Aussenventilmanschette |
-
1948
- 1948-11-01 CH CH268174D patent/CH268174A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022458B (de) * | 1954-11-12 | 1958-01-09 | Duerbeck Papiersackfab | Ventilsack mit Aussenventilmanschette |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0264519B1 (de) | Kreuz- oder Klotzbodenventilsack | |
| DE835391C (de) | Ventilsack | |
| DE969586C (de) | Ein- oder mehrlagiger Ventilsack aus Papier od. dgl. mit Kreuzboden und Verfahren zuseiner Herstellung | |
| DE202007004838U1 (de) | Ventilsack | |
| DE202016003199U1 (de) | Ventilsack | |
| AT165599B (de) | ||
| DE818898C (de) | Ventilsack oder -beutel mit schlauchfoermigem Einsatz | |
| DE1105701B (de) | Zuschnitt fuer einen vierseitigen Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. zur Aufnahme von Fluessigkeiten oder anderen Fuellguetern | |
| CH478694A (de) | Zusammenfaltbarer Verpackungssack | |
| DE810374C (de) | Verfahren zum Herstellen der Klebkante bei Zigarettenpapier ohne gummierten Rand | |
| DE966678C (de) | Kreuzbodenventilsack und Vorrichtung zum Herstellen und zum Einbringen einer Ventileinlage | |
| DE453547C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tueten | |
| DE1163232B (de) | Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl. in mehrlagiger Ausfuehrung mit innerem Bodenblatt | |
| AT136173B (de) | Papiersack mit Einfüllventil und Verfahren zum Schließen des Ventilles. | |
| DE861785C (de) | Vorrichtung an Ventilsaecken | |
| DE819768C (de) | Innenventil fuer die Fuelloeffnung von Papiersaecken | |
| CH274862A (de) | Sack für Haushaltzwecke. | |
| DE481193C (de) | Briefumschlag mit Trockenklebstoffauftrag | |
| DE826815C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Materialzuschnitten fuer Verpackungen | |
| DE609150C (de) | Ecke aus durchsichtigem Werkstoff zum Befestigen von Bildern u. dgl. in Alben | |
| DE408332C (de) | Versandfaehiger Behaelter, insbesondere fuer feuchte oder feuchtigkeitsempfindliche Waren | |
| AT151719B (de) | Behälter aus Papier oder ähnlichem Stoff mit viereckigem Faltverschluß. | |
| DE1486380A1 (de) | Kunststoffsack mit nach Art eines Kreuzbodens gefalteten Boeden | |
| CH412686A (de) | Verfahren zum Herstellen von durch Einrollfaltung verschlossenen Beutelpackungen | |
| DE611414C (de) | Deckleiste |