CH268206A - Lastausgleichsmechanismus für Waagen. - Google Patents

Lastausgleichsmechanismus für Waagen.

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CH268206A
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Company Toledo Scale
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Toledo Scale Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  
 



  Lastausgleichsmechanismus für Waagen.



   Die Erfindung bezieht sich auf Lastausgleichsmechanismen, wie sie bei   automatisehen    Waagen   Verwendung    finden.



     Die    Erfindung besteht in   einem    Last aus gleichsmechanismus für   Waagen    mit wenigstens einem Pendel mit einer geraden Bahn, welcher entlang ein   Gewicht    des Pendels zwecks Änderung der Pendelleistung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskraftarm des Pendels in der Länge sich dann   verändert,    wenn sieh das Pendel um seine Achse dreht und, wenn die genannte Bahn vertikal steht, wenigstens annähernd eine masimale Länge aufweist.



   Lastausgleichsmechanismen gemäss der Erfindung, von denen in der beiliegenden Zeichnung Beispiele dargestellt sind, können bei   entspreeilender      Ausbildung    die erwünschte Eigenschaft haben, dass die Vollasteinstellung vorgenommen werden kann, ohne die Anfangszugkraft die Neueinstellung - zu beeinflussen und ohne bei Halblast einen   Fehl er    aufzuweisen.



     Der    verbesserte   Lastausgleiehsmeehanis-    mus kann auch die Bedingung erfüllen, dass er eine beträchtliche   Ansgleiehskraft    erzeugt, wenn er sich in der unbelasteten oder Nullstellung befindet. Diese ausgleichskraft kann dann zum Tragen des wirklichen Gewichtes des Hebelsystems und der Waagschale verwendet werden.



   Die   Lastausgleichsmechaniümen    der vorliegenden Erfindung sind das Resultat der Ent  deckung,    dass für   irgendein      Waagpendel    ein Ort oder eine Linie besteht, entlang welcher der Schwerpunkt der   Pendelvorrichtung    eingestellt werden kann, und eine solche Einstellung verändert bei entsprechender Ausbildung des Mechanismus das   Lastausgleiehsvermögen    der ersten und zweiten Hälfte des   Wiegeberei-      ches    um gleiehe Beträge.

   Es ist nicht nötig, dass ein solcher Ort vertikal steht, wenn das Pendel auf Null steht; eine solche Bedingung ist jedoch erwünscht, wenn eine Anfangskraft - die vom Pendel in der Nullstellung aus   balancierte      Kraft - durch    eine Verstellung des Schwerpunktes entlang diesem Ort nicht verändert werden soll. Am Pendel können eine aus einer   Gewindestange    bestehende Bahn und Führungssehienen oder äquivalente mechanische Gebilde vorhanden sein, um ein Einstellgewicht zu halten, und die Bahn kann entweder entlang oder parallel zum genannten geometrischen Ort angeordnet sein. Der Ort oder die Linie, welcher entlang der   Schwer-    punkt verschoben wird,   kann - oder    kann auch nicht durch die Drehachse des Pendels verlaufen.



   Die Linie, in welcher Lastkräfte am Pendel wirken, braucht nicht vertikal zu sein.



  Wenn die Wirkungslinie vertikal ist, liegt der   Kraftarm    horizontal, und er ist am grössten, wenn die Bahn vertikal steht, das heisst der Kraftarm hat hierbei in einer Richtung, die   reehtwinklig    zur Bahn steht, seine grösste Länge.  



   Diese Überlegungen betreffen   gleicher    weise sogenannte  Pendel mit festem Mittelpunkt  als auch  schwebende  Pendel. Ein Pendel mit festem Mittelpunkt ist ein solches, das an seinem Drehpunkt festgehalten wird.



  Ein schwebendes Pendel ist eines, das durch schwebende Glieder gehalten wird, die sich um zylindrische Flächen biegen, die in bezug zum Drehpunkt des Pendels konzentrisch sind.



  Beim Pendel mit festem Drehpunkt läuft der geometrische Ort durch die Rotationsachse, wenn nicht ein zusätzlicher Mechanismus verwendet wird, um dem Pendel ein Anfangsmoment zu erteilen. Daher kann ein gewöhnliches Pendel mit festem Mittelpunkt nicht mit einem bei Null vertikal stehenden geometrischen Ort verwendet werden, da ein sol  ches    Pendel keine Anfangszugkraft erfordern würde.



   In den Figuren der beiliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



     Fig. 1    ist eine Vorderansicht eines Lastausgleichsmechanismus gemäss der vorliegenden Erfindung.



     Fig. II    ist ein Horizontalschnitt entlang der Linie II-II in Fig. I.



   Fig. III ist eine Teilansicht von hinten und in grösserem Massstab des in Fig. I gezeigten Lastausgleichsmechanismus.



   Fig. IV ist eine Seitenansicht des Einstellgewichtes, das am in Fig. III gezeigten Pendel montiert ist, teilweise im Schnitt und mit   weggebrochenen    Teilen.



   Fig. V ist eine   Teil-Rückansicht    eines   Waagpendels    gemäss einer Variante der Erfindung.



   Fig. VI ist ein Grundriss des Einstellgewichtes zusammen mit einem Teil des Pendels, gesehen gemäss der Linie VI-VI in Fig. V.



   Fig. VII ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen, einer Waage mit zylindrischer Skala und mit einem Lastausgleichsmechanismus gemäss der Erfindung.



   Fig. VIII ist eine Rückansicht eines Teils der in Fig. VII gezeigten Waage.



   Fig. IX ist ein Grundriss entsprechend der Linie   IX-IX    in Fig. VIII.



   Fig. X ist eine in grösserem   Massstab    gehaltene Teilansicht des   Lastausgleichsmeeha-    nismus mit teils   weggebrochenen,    teils im Schnitt gezeigten Teilen, um die Einzelheiten der Konstruktion zu zeigen.



   Fig. XI zeigt ein Detail, gesehen nach der Linie XI-XI in Fig. X.



   Fig. XII ist ein horizontaler   Teilsehnitt    entlang der Linie XII-XII in Fig. VIII.



   Fig. XIII ist ein horizontaler Teilschnitt entlang der Linie XIII-XIII in Fig. VIII.



   Fig. XIV ist ein Querschnitt entlang der   striehpunktierten    Linie   XIV-XIV    in Fig. X.



   Fig. XV ist ein Horizontalsehnitt entlang der Linie XV-XV in Fig. X.



   Fig. XVI ist eine Vorderansieht mit   weg-    gebrochenen Teilen, welche einen Lastaus  gleichsmechanismus    gemäss der Erfindung in eine Waage mit   sdieibenförmigem    Zifferblatt eingebaut zeigt.



   Fig. XVII ist ein in grösserem Massstab gehaltener Aufriss des in Fig. XVI gezeigten Lastausgleichsmechanismus.



   Fig. XVIII ist ein Grundriss mit im   Schnitt    gezeigten Teilen des in Fig. XVII dargestellten Lastausgleichsmechanismus.



   Fig. XIX ist ein Teilgrundriss des aufgehängten Rahmens.



   Fig. XX ist eine Vorderansicht mit   weg-      gebrochenen    Teilen einer Projektionswaage mit einem   Lastausglcichsmechanismiis    gemäss der   Erfindung.   



   Fig. XXI ist ein Horizontalsehnitt   entlang    der Linie   XXI-XXI    in Fig. XX.



   Fig. XXII ist ein Aufriss in grösserem   Massstab    des in Fig. XX gezeigten Last aus   gleiehsmeehanismus.   



   Fig. XXIII ist ein   Grundriss    des in den   Fig. XX    und XXII dargestellten   Mechanis-      anis.   



   Fig. XXIV ist ein   Teil-Grundriss    des Drehpunktsupports des in Fig. XXII dargestellten Pendels.



   Fig. XXV zeigt ein Detail mit einer   Feder.    die zur Erzeugung eines Anfangsmomentes im Pendelmechanismus verwendet wird.  



   Fig. XXVI ist eine perspektivische Ansieht einer Befestigungsvorrichtung für die in Fig. XXV gezeigte Feder.



   Fig. XXVII und XXVIII sind Diagramme, welche die Charakteristiken von Pendeln und die Wirkung gewisser Einstellungen zeigen.



   Der   Belastungsausbalaneier-und    Anzeigemechanismus nach Fig. 1 ist in einem im wesentlichen kreisförmigen Gehäuse 1 mit einem Zifferblatt 2 montiert, auf welch letzterem geeignete, aus Zahlen 3 bestehende Markierungen des Gewichtes angebracht sind. Ein von der Belastung beeinflusster Zeiger 4 läuft über das Zifferblatt 2, wo er zusammen mit den Ziffern 3 die Grösse der Belastung anzeigt.



   Eine Sektorführung 5 und ein Rahmenwerk, das vier vertikale, in den Ecken eines   Rechteckes    angeordnete massive Teile besitzt, sind im Gehäuse 1 montiert. Der Zeiger 4 wird von einer Welle getragen, welche in Lagern in zentralen Querstangen der Sektorführung 5 und des Rahmenwerkes läuft.



   Ein Paar Pendel 6 und 7, von denen jedes Abwälzsektoren 8 besitzt, sind seitlich an der Sektorführung 5 mittels Bändern 9 befestigt, deren obere Enden an der Sektorführung 5 und deren untere Enden am nntersten Teil der Sektoren 8 befestigt sind. Der Lösepunkt der Bänder 9 von den Sektoren 8 bildet das momentane Drehzentrum, um das sich das Pendel dreht.



   Die Kräfte von der zu wägenden Last werden über ein Joch 10, das am obern Ende einer Stahlstange 11 angebracht ist, auf   ein    Paar Zugbänder 12 übertragen, deren obere Enden am obern Ende der   Antriebsektoren    13 der Pendel 6 und 7 befestigt sind und auf der Peripherie dieser Sektoren liegen. Die Sek   toren 13 haben einen grösseren Radius als die    Sektoren 8, und sie erstrecken sich zwischen den Seitenteilen der Sektorführung 5. Wenn eine Last hinzugefügt wird, sind die Pendel bestrebt, nach aussen zu schwingen und den Sektorführungen 5 entlang zu rollen. Die Bewegung des Pendels ist daher eine Kombination von Translation und Drehung; sie kann in eine Rotation um eine durch die Zentren der Abwälzsektoren laufende Achse und eine Aufwärtstranslation dieser Achsen aufgelöst werden.

   Diese Translation des Pendels wird zum Messen der Grösse der Last verwendet.



  Ein Paar   Kompensationsstangen    14 und 15 werden von   Schrauben    16 und 17 gehalten, welche in Arme   zweier,    Joche 18 geschraubt sind und deren konische Spitzen in den Kugellagern 19 sitzen, welche in den vorgenannten scheinbaren Drehachsen der Pendel 6 und 7 an diesen montiert sind. In der   MÜte    zwischen ihren Enden tragen die Kompensationsstangen 14, 15 eine drehbar mit diesen verbundene Querstange 20, an welcher Querstange eine Zahnstange 21 federnd nachgiebig befestigt ist. Die Zahnstange 21   kämmt    mit einem Ritzel an der Zeigerwelle und dient dazu, den Zeiger 4 über einen zur Aufwärtstranskation der scheinbaren Drehachsen der Pendel 6 und 7 proportionalen Winkel zu drehen.



  Da die Zahnstange in der Mitte der   Kom-    pensationsstangen 14 und 15 befestigt ist, ist ihre Bewegung gleich dem Mittelwert der   Äufwirtstranslation    der Pendel. Die Pendel drehen sich in entgegengesetzten   Riehtun-    gen, so dass eine ungleiche Belastung   der      Waage,    welche das eine Pendel veranlasst, seine Zugkraft zu vergrössern und welche eine ebensolche Verringerung der Zugkraft am andern Pendel veranlasst, bewirkt, dass die totale   Kraft,    die   Stellung    der Zahnstange und die Anzeige unverändert bleiben.



   Die Pendel 6 und 7 besitzen je ein im all  gemeinden    flaches   Gussstück,    das einen dünnen Steg   22      (Fig.    II und III) besitzt sowie Ver  stärkungsrippen    23 an der Peripherie und eine Querrippe 24. Das Gussstüek hat sich seitwärts erstreckende Ansätze 25 und 26 ent  1 ani    seiner scheinbaren Drehachse, um einen   Halt    für die Lager 19 zu schaffen, welche die   Kompensationsstangen    14 und 15 führen. Die Abwälzsektoren 8 sind als sich seitlich erstreckende, zylindrische,   wandähnliche    Teile ausgeführt, die zur scheinbaren Drehachse des Pendels konzentrisch sind.

   Der Antriebssektor 13 wird durch eine gebogene Rippe am obern Ende des   Pendelgussstüekes    gebildet. Die Flächen der Sektoren, auf denen die Bänder 9 und 12 liegen, verlaufen nach Kreisbögen, und  die Abwälzsektoren sind konzentrisch mit den Lagern 19, während die Antriebssektoren 13 konzentriseh zum Punkt 27 sind, das heisst von der scheinbaren Drehachse des Pendels versetzt, weshalb die Antriebssektoren 13 zur Drehachse durch die Lager 19 exzentrisch. sind.



   Jedes   Gussstück    besitzt eine gerade Bahn   28    an einem seiner Ränder,   welche    Bahn ein Paar paralleler Schienen zur Führung einer Gewichtsgruppe darstellt. Die Bahn   28    ist mit einer Ausnehmung ähnlich einem T-Sehlitz versehen, mit der Ausnahme, dass der Grund des Schlitzes zylindrisch anstatt   recht-      winklig    ist wie bei einem gewöhnlichen T-Schlitz. Jede Gewichtsgruppe 29 besitzt ein Gewicht 30, dessen eine Seite bearbeitet ist und Vorsprünge 31 aufweist, welche eine Rinne zur Aufnahme der   Bahn      28    bilden.



  Das Gewicht 30, das aus Blei oder einem andern schweren   Metall    gegossen ist, wird von   nvei    Bolzen 32 festgehalten,   welche    sich durch je eine Spule 33   erstrecken    und in den Schlitz in der Bahn 28 und dabei in einen zylindrisehen Bolzen 34   eingeschraubt    sind, der auf dem zylindrischen Boden des T-Schlitzes gleitet. Auf diese Weise umfassen die die Bahn 28 bildenden parallelen Schienen teilweise das Glied, an welchem das Gewicht 30 befestigt ist.



  Die Spulen 33 sind am Gewicht 30 angegossen, so dass die Bolzen 32 angezogen werden könneu, ohne das Gewicht zu deformieren.



   Ein Arm eines L-förmigen   Halters    35 ist mittels der Köpfe der Bolzen   32 am    Gewicht   29    befestigt, während sieh der andere Arm nach aussen parallel zur Pendelebene erstreckt und eine zweite gerade Bahn bildet, welche unter einem von 900 abweichenden Winkel zur geraden Bahn 28 steht. Eine Gewichtsgruppe 36 ist an diesem letzterwähnten Arm des Halters 35 montiert. Diese Gruppe 36 ist, wie gezeigt, ein zusammengesetztes Gebilde und besitzt einen U-förmigen Halter 37, dessen Schenkel ausgenommen sind, damit sie über den Halter   35    gleiten können. Ein verschiebbares Gewicht 38, eine Federklammer   39    und eine Mutter 40 sind im U-förmigen Halter 37 montiert und mittels einer Stellschraube 41 aneinander und am Halter 35 befestigt.

   Diese Gewichtsgruppe 36 ist   im    Grundriss in Fig. II und in der Sei  tenansiebt    in Fig.   lV    sichtbar. Die   Verhil-    nisse sind so, dass,   wena      ctie    Stellschraube 41 gelöst wird, die Teile der   Gewichtsgruppe    36 durch Reibung von der Federklammer 39 festgehalten werden, so dass das   Gewicht    38 einer zur   Bahn 28    parallelen Bahn entlang   versehen    ben werden kann, oder es   kann    auch die ganze Gruppe 36 der vom Halter 35 gebildeten zweiten Bahn entlang verschoben werden.



   Die vollen Linien in Fig. III zeigen das Pendel 7 in der Stellung, welche es einnimmt, wenn der Zeiger auf Null steht; das heisst wenn sich keine Last auf   der Waage    befindet. in dieser Lage stellt die   Bahn 28    vertikal, und die Linie, welche die Zentren der Abwälz- und Antriebssektoren 8 und 13   enthält,    liegt horizontal.



   Deshalb steht der maximale Antriebskraft- arm, der in der Verlängerung der vorgenann- ten   Zentrnmlinie    liegt, rechtwinklig zur Bahn 28. In dieser Stellung ist ein hierbei horizontaler Vorsprung 42, der aus einem Stück mit dem Pendelgussstück besteht, eben von den Puffern 43 frei, welche von einem Halter 44 vorstehen, welcher an der   Sektorführung      5    montiert ist, und ein Blockierhaken 45 hat sein Ende unmittelbar   hunter    einer öffnung 46 einer Blockierstange 47. Die Blockierstange 47 ist in der Sektorführung 5 vertikal beweglich montiert, und sie wird hinuntergezogen, wenn der Hebelmechanismus der   Waage    blockiert werden soll.



   Das   Gussstüek    für das   in    Fig. III   darge-    stellte Pendel ist aus Aluminium   hergestellt.      und    das   Gewicht    ist derart verteilt, dass der Schwerpunkt des Pendelgussstückes und der Gewichtsgruppe 29 irgendwo auf der Bahn   28    liegt.

   Die Lage der   Bahn 28    ist gemäss   der    Geometrie der Sektoren festgelegt und ebenso der Winkel, unter   welchen    das   Zugband      12 am    Antriebssektor 13 zieht, so dass die lineare Beziehung zwischen   dem    Zug an der   Stahljocb-    stange 11 und der Drehung des Pendels für eine beliebige Verschiebung der Gewichtes gruppe   29    entlang der Bahn 28   beibehalten    wird.

   Das Gewichtsaggregat 36 und der als   Gewicht   38    bezeichnete Teil gestatten, kleinere Korrekturen der Linearität der Belattung vorzunehmen,   nachdem    die   Gewichtes    gruppe 29 an der Bahn 28 festgeklemmt   wor-    den ist.



   Dieses Pendel bietet den Vorteil, dass die   l. eistung    des Pendels, das heisst die Differenz zwischen dem   Zng    bei Vollast   uncl    bei Null, über einen weiten Bereich verstellt werden kann, ohne die Anfangsbelastung zu verändern, indem die Gewichtsgruppe 29 der Bahn 28 entlang verschoben wird. Dies gestattet zum Beispiel die   Vmänderung    einer Hundertkilowaage in eine   Zweihundertkilowaage    durch blosses Verschieben der   Gewichtsgruppen    29 entlang den Bahnen 28. Die Leistung des Pendels kann über einen nützlichen Bereich von ungefähr 3:1 verändert werden, indem die Lage der   Gewichtsgruppe      29      entlang    der Bahn 28 verschoben wird.



   Es ist nicht notwendig, dass die Bahn   28    vertikal ist, wenn der Zeiger auf Null   steht.   



  Die grosse Anfangszugkraft, welche von dieser vertikalen Lage herrührt, kann   in    vielen   Fä1-    len unerwünscht sein. Der Anfangszug kann, ohne die Last des Pendels zu ändern, verringert werden, indem es so gebaut wird, dass es bei kleinen Belastungen näller bei der Sektorführung schwingt. Ein Pendel für geringere Anfangszugkraft ist in   Fig. V    dargestellt.



  Diese   Figur      entspricht    der   Fig. III,    und sie zeigt das Pendel, wie es von der Rückseite der Waage gesehen wird. In diesem Beispiel besitzt der als einziges   Gussstück    ausgeführte Pendelkörper 48 im allgemeinen zylindrische. wandähnliche Teile 49, welche Abwälzsektoren bilden, ein bogenförmiges oberes Stück 50, das den Antriebssektor bildet, sich seitlich erstrekkende Nahen   51.    in deren Bereich die Zentren der   Abwälz- und    Antriebssektoren 49 und 50 angeordnet sind, und eine gerade Bahn 52, welcher entlang eine Gewichtsgruppe 53 eingestellt. werden kann.



   Wie im vorangegangenen Beispiel ist das Pendel an den Seiten einer Sektorführung 54 aufgehängt, und zwar mittels Bändern 55, deren untere Enden an den Abwälzsektoren 49 befestigt sind. Die Kräfte der vom Pendel aus zu wägenden Last werden von einer Stahljochstange 56 auf ein Zugband 57 übertragen, das auf dem Antriebssektor 50 liegt.



   Die der Bahn 28 des vorangegangenen Beispiels ähnliche Bahn   52    hat aussen bearbeitete Flächen   und    einen Längsschlitz, der in ein parallel zu den bearbeiteten Flächen gebohrtes Loch übergeht. Das Hauptgewicht der Ge  wichtsgruppc    53 besteht aus einem Paar aus Blei gegossener Gewichte 58 an den Armen eines   U-förmigen    Halters 59, dessen Steg an der Bahn 52 anliegt, wobei die Gewichte 58 beidseitig dieser Bahn angeordnet sind. Der Halter   59    wird von einem Paar Bolzen festgehalten, die in Löchern im Halter   stecken,    durch den Schlitz in der Bahn 52 laufen und in einen zylindrischen Bolzen 60 eingeschraubt sind, welcher im   gebohrten    Loch sitzt.

   Eine   zweite    gerade Bahn 61, die am U-förmigen   Halter    59 angeschweisst ist,   erstreekt    sich parallel zur Pendelebene, in welcher sie in bezug zur ersten Bahn 52 unter einem von   90     abweigehenden   Winkel    angeordnet ist. Die Bahn 61 trägt eine Gewichtsgruppe 62 mit einem   U-för-      minen    Träger 63, dessen Arme ausgenommen und mittels der Ausnehmungen über die Bahn 61 geschoben sind, wobei er zwischen seinen Schenkeln ein Gewicht 64 umfasst, sowie eine Feder 65 und eine Mutter 66,   welche    durch eine Steil schraube 67 festgeklemmt werden.



  Diese Gruppe ist   ähnlich    der in Fig. III und IV gezeigten Gewichtsgruppe 36. Die Gruppe   58,    62 kann parallel zur Bahn 52, die Gewichtsgruppe 62 entlang der Bahn 61 eingestellt werden.



   Die Stellung der zweiten Bahn 61 in bezug auf das Pendel ist zweckmässig derart gewählt, dass die   Belastungsänderung    für eine bestimmte Bewegung der Gewichtsgruppe 62 bei netto Nullast und bei Vollast dieselbe ist. Die Änderung bei   Halblast    ist annähernd   100/o    grösser als die Änderung bei Null. Da die   Ändernng    in der Belastung bei Null und Volllast dieselbe ist, wird der   Unterschied    in der   Leistung - Kapazität    des Pendels - durch eine Bewegung der Gewichtsgruppe 62 nicht verändert.

   Die Änderung bei Halblast ist jedoch grösser, so dass eine geradlinige Korrek  tur   (Korrektur    zur Gewährleistung einer richtigen Halblastanzeige) vorgenommen werden kann, ohne die   Leistung    des Pendels zu ver ändern.



   Diese Ausführung schafft somit einen Lastausgleichsmechanismus, bei welchem jedes Pendel eine zur ersten Bahn schiefstehende zweite Bahn aufweist, die ein zweites, ihr entlang bewegliches Gewicht (Gewichtsgruppe) trägt, um die Leistung des Pendels bei Halblast zu ändern.



   Die zweite Bahn kann entweder ein Teil des Pendelkörpers sein oder, wie gezeigt, durch das von der ersten Bahn getragene Hauptgewicht getragen werden.



   Ferner besitzt das zweite Gewicht aus Bequemlichkeitsgründen einen Teil, der entlang einer zur ersten Bahn parallelen Bahn verschiebbar ist und dank dieser Bewegung die Leistung des Pendels zu verändern gestattet.



   Bei den erläuterten   Lastausgleichsmecha-    nismen gemäss der Erfindung ist durch blosses Verschieben eines Gewichtes (Gewichtsgruppe) entlang einer Bahn ein weiter Leistungsbereich des Pendels erzielbar. Beim in Fig. I gezeigten Gebilde verändert die Leistungsänderung die Anfangszugkraft nicht. Beim in Fig. V gezeigten Gebilde ist eine Zunahme der Leistung von einer Abnahme der Anfangszugkraft begleitet. Bei einem in Fig. V gezeigten Pendel können die Anfangskraft und die Leistung durch Vergrösserung der Masse des   llauptgewichtes    58,   58    gleichzeitig vergrössert werden. Wenn die Masse vergrössert wird und das Gewicht gleichzeitig der Bahn 52 entlang nach oben verschoben wird, kann die Anfangskraft vergrössert werden, ohne die Leistung des Pendels zu vergrössern.

   Gleicherweise kann die Masse des Hauptgewichtes verkleinert. und das Gewicht entlang der Bahn nach unten verschoben werden, wenn gewünscht wird, die Anfangskraft zu verringern, ohne die Leistung des Pendels zu verändern. Auf gleiche Weise kann die Leistung des Pendels vergrö ssert werden, ohne die Anfangszugkraft zu verändern, wenn die Masse des Gewichtes 58, 58 vergrössert und dasselbe entlang der Bahn 52 nach unten bewegt wird. Die Veränderung der Zugkraft und Leistung ist direkt propor   tional der Änderung der totalen : Masse des    Pendels, wenn dem Hauptgewicht Masse angefügt oder weggenommen wird. Die Änderungen der Leistung und Anfangskraft sind ebenso direkt proportional den Distanzen,   mn    welche die Gewichte den Bahnen entlang verschoben werden.



   Eine Waage mit zylindrischer Skala und mit einem Lastausgleichsmechanismus   gemäss    der Erfindung ist in Fig. VII dargestellt. Bei dieser Waage werden die von den auf die Lastaufnahmevorriehtung 68 gestellten Belastungen herrührenden   Kräfte    über einen Stern 69 auf die Schneiden 70 eines Hebels 71 übertragen. Der Hebel 71 besitzt Drehzapfen   72,    die in Lagern 73 laufen, welche in den   vorder    Ecken einer Grundplatte 74 angeordnet sind.



  Am Hinterteil der Waage umfasst ein eine von der Grundplatte 74 sich nach oben   erstrek-    kende Säule 76 überragendes Zifferblattgehäuse 75 ein zylindrisches Zifferblatt 77, das Zeichen aufweist, welche durch eine am nach vorn gerichteten Teil 79 des kreisförmigen Gehäuses 75 angebrachte   Vcrgrösserungs-    linse 78 abgelesen werden können. Die genauen Ablesungspunkte für das Zifferblatt 77 werden durch Striche 80, 81 bestimmt, die als sich parallel zu den Mantellinien des Zifferblattes 77 erstreckende   AnzeigemarLen    dienen.



  Die von der Last auf die Lastaufnahmevorrichtung 68 ausgeübten Kräfte werden über den Hebel 71 und seinen   Kraftdrchpunkt      82    auf einen Bügel 83 übertragen, welcher mit dem   Lastausgleichsmechanisnuis      verbunden    ist. Ein im   Lastausgleiehsmeehanismus    vorhandener   Belastungsrahmen    84 wird proportional zur Last nach oben getrieben, wobei er ausbalanciert wird und über eine Zahnstange 85 und ein Ritzel 86 das Zifferblatt über   eine    solchen Winkel dreht, welcher den auf die Belastungsvorrichtung 68 gebrachten   Belastung    gen proportional ist.



   Nach Fig. VIII, in welcher der Last aus   gleichsmechanismus    in der   Nnllaststellung    gezeigt ist, wirkt der Hebel 71 über seinen   Kraft    drehpunkt 82 und Bügel 83, um die Be  lastungskräfte    auf ein Paar Zugbänder 87 zu   übertragen, welche auf bogenförmigen Antriebssektoren 88 eines Paares von Pendelkör  peru    89 liegen.   Die    Pendelkörper 89 sind einander identisch. Jeder Pendelkörper besteht aus einem festen Gussstück, welches ausser dem Antriebssektor 88 einen zweiten Sektor 90 und   eillc    gerade   Bahn    91 aufweist.

   An jedem Pendelkörper 89 ist eine Schneide 892 montiert,   wobei    die Schneide im   Zentrum    des Bogens des   zweiten    Sektors 90 liegt.   Die    Schneide 92 bildet die   Drehachse    für das Pendel, und da diese im Zentrum des Bogens des zweiten Sektors 90 liegt, ist der zweite Sektor konzen  triseii    zur   Drehachse.    An   den    geraden   Bahnen      91    sind   Peadelgewiehte    93 angebracht.

 

     Die    Pendelkörper 89 sind also ortsfest   drehbar    montiert, wobei deren Schneiden   92    in   Lagerns    94 ruhen, welche auf einem Teil einer Brücke 95 montiert sind, welche den Raum zwischen einem Paar Säulen 96 und 97   überbrückt,    die an der   Grundplatte    74   ange-    bracht sind und   sieh    innerhalb der Säule 76 erstrecken.    l)ei.    Belastungsrahmen 84 stellt in   diesem      Beispiel    eine  <RTI der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Teilen des Pendelkörpers 89 klar dargestellt.

   Bei der Herstellung eines der Pendelkörper 89 bestimmt die scharfe Kante der Schneide 92, welche   Kante    im Zentrum eines durch den Pendelkörper 89 gebohrten Loches 113 liegt, die Drehachse und kann als Bezugs  punkt    verwendet werden. Ein zweiter Bezugspunkt ist ein Loch 114, das im Zentrum des Bogens des Antriebssektors 88 angeordnet ist.



  Die gerade Bahn 91 erstreckt sich gerade nach unten entlang einer Linie, welche ungefähr rechtwinklig zu einer Linie steht, welche durch die erwähnte Schneidenkante und das Zentrum 114 des Bogens des Antriebssektors 88 verläuft. Der Sektor 90 ist als Ende eines Armes ausgeführt, der sich in entgegengesetzter Richtung zum den   Autriebssektor    88 aufweisenden Arm erstreckt. Der Winkel zwisehen der Bahn 91 und der Linie durch die Zentren des Bogens des Antriebssektors 88 und des Sektors 90 weicht ein wenig von einem rechten Winkel ab,   und    zwar um einen Betrag, der in Abhängigkeit zur   zunehmen-    den Divergenz der Zugbänder 87 steht, wenn die Pendel infolge einer Belastung der Waage schwingen.

   Die genaue   Winkelbeziehlmg    ist derart, dass, wenn das Gewicht um ein geringes Stück entlang der Bahn 91 verschoben   wird,    die resultierende Änderung der Lastausgleichwirkung in der Mitte der Skala gleich   dem Mittel    der Änderung der   Lastausgleichs-    wirkung bei Null und Vollast ist. Mit andern Worten ausgedrückt kann das Gewicht 93 der Bahn 91 entlang verschoben werden, ohne in der Anzeige bei Halblast einen Feh  ler    einzuführen.

   Wenn die Bahn 91 bei Nulllast genau   vertikal    steht, ist es klar, dass das Gewicht   93    der Bahn entlang verschoben werden kann, ohne bei Nullast irgendeine Ände  r ung    der   Lastausgleichswirkung    zu veranlassen, da die wirkliche horizontale Distanz zwi schen dem Schwerpunkt des Gewichtes und der Drehachse des Pendelkörpers nicht verändert wird. Wenn ferner das Pendel von dieser Stellung ausgeht, bewirkt eine Bewegung des Gewichtes entlang der Bahn 91 genau eine doppelt so grosse   Veränderung    in der Lastanzeige bei Vollast als bei Halblast.



   Die Bahn 91 besteht aus einem Paar   par    alleler Schienen 115 (Fig. XIV und XV), welche durch eine Nute 116 voneinander distanziert sind, die in einem gebohrten Loch 117 endigt und in   Wirkliehkeit    eine Art T-Schlitz bildet. Eine im gebohrten Loch   117    angeordnete Gewindestange 118 sitzt in einer zylindrischen Mutter 119 (Fig. X), welche einen sich seitwärts erstreckenden Schaft 120 aufweist, der durch den Schlitz 116 zwisehen den Schienen 115 hindurchreicht. Das obere Ende der Gewindestange 118 ist in eine sechseckige Mutter   121    eingeschraubt, welche auf dem obern Ende der Schienen   115    liegt.

   Das Gewicht 93 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen   Blei-Gussstück      122    mit einem U-förmigen Stahleinsatz 123   zuni    Gleiten auf den Schienen 115. Der nach   der    Seite vorspringende Schaft 120 erstreckt siel durch ein Loch im Einsatz   123    sowie   durch    eine Presshülse 124. Durch Anziehen einer Mutter 125 kann der Einsatz   123    fest gegen die Schienen 115 gedrückt werden.   Wenn    es notwendig wird, eine Verstellung des   Gewidi-    tes vorzunehmen, wird die   Klemmutter    125 gelöst, und die Gewindestange 118 wird gedreht, um das Gewicht in seine neue Stellung zu bringen. Dann wird die   Alutter    125 angezogen.

   Diese Ausführung gestattet eine Verschiebung des Gewichtes in eine neue Stellung, wo es blockiert wird, ohne dass die neue Stellung gestört wird, wenn die   Bloekierungs-    mittel angezogen werden.



   Die Behälter 98 und 99 bilden einen Teil des   Belastungsrahmcns    84, und sie sind teilweise mit Blei gefüllt, wobei zusätzliche Bleistücke 126 zugefügt werden, um das   Gewicht    des Rahmens auf eine spezielle   Grösse    zu bringen. Das Gewicht des Belastungsrahmens 84 und die von der toten Last der Last aufnahmevorrichtung 68 plus dem Gewicht des Sternes 69 und Hebels 71 ausgeübte Anfangskraft sind gegeneinander ausbalanciert, um eine richtige   Halbiastanzeige    zu ergeben.

   Bei diesem speziellen   Lastausgleiehsmechanismus    wurde gefunden, dass die Hinzufügung eines  gegebenen Gewichtes zum Belastungsrahmen 84   und    die Zufügung eines genügenden Ge  wie lotes    zur Lastaufnahmevorrichtung 68, um die Nullanzeige wieder herzustellen, die Waage veranlasst, bei   lIa] blast    ungefähr 1/16 dieses gegebenen Gewichtes weniger   anzuzeigen,    als der halben, bei Vollast resultierenden Änderung entspricht. Eine Verschiebung des Ge  wichte    93 zur Korrektur der Vollastanzeige setzt die Halblastanzeige bei ungefähr 1/16 dieses   gegebenen      Gewichtes    fest. Diese   Bezie-    hung schafft ein leichtes Verfahren zur Einstellung und Gewährleistung richtiger Anzeigen.



   Während die Pendel mit bei Null vertikal stehenden Bahnen 91 gezeigt sind, ist der ge  meinsam    Schwerpunkt des Pendel körpers 89 und Gewichtes 93 nicht vertikal unter dem Drehpunkt bei 92, sondern etwas seitwärts gegenüber einer vertikalen Linie durch den Drehpunkt in Richtung des Sektors 90 versetzt. Die Grösse der Verschiebung ist eine Funktion des Verhältnisses zwischen den Gewichten des Belastungsrahmens 84 und der Pendelkörper 89 inklusive den Gewichten 93.



   Nach Fig. VIII wird die Welle des Zifferblattes 77 in Ständern 127 getragen, die sich von den Oberteilen der Säulen   96,    97 nach oben erstrecken. Die Brücke 95 wird von den Oberteilen der Säulen 96 und 97 getragen.



   Als   Folge    davon wird eine gute Stabilität, ein Verbindungsweg zwischen den die Pendel tragenden Lagern 94 und den Zifferblatt Wellenlagern in den Ständen 127 anfrechterhalten, so dass   Zug- und    Biegungbeanspru  chungen,      welelie    in der Basis 74 oder den Ständern   9ti      und    97 auftreten   können,    praktisch ohne Einfluss auf die   Anzeige    bleiben.



     Die    dimensionale Stabilität dieses Verbin  dungsweges    ist wichtig, da die Rotation des   Zifferlilattes      vom    Unterschied der Distanz bestimmt   wir (1,    welche von diesem Verbindungsweg und   ein ciii    Übertragungsweg, welcher über   dcii      Pendelkörper    und die Zahnstange führt, bestimmt wird. Für genaue Anzeigen muss der   Unterschied    der Dimensionen zwisehen diesen beiden Wegen nur durch Pendelbewegungen und nicht durch irgendwelche anderen Veränderungen der Dimensionen, welche durch von aussen einwirkende Kräfte hervorgerufen werden, beeinflusst werden.

   Die Anwendung der nach unten ausgebogenen Brücke, welche von den Säulen 96, 97 getragen wird, schafft eine kürzere und kräftigere Bauart, als wenn die Lager 94 in einem Gestell gehalten würden, das vom Zentrum der Basis 74 aus aufgebaut ist.



   Die Fig. XVI, XVII, XVIII und XIX zeigen einen Lastausgleichsmechanismus mit Pendeln mit festem Drehpunkt, in einer Waage mit scheibenförmigem Zifferblatt eingeschlossen. Bei diesem Beispiel sind ein Paar Pendelkörper 128, von denen jeder mit einer Schneide 129 (Fig.   SVII)    versehen ist, drehbar in Lagern 130 gelagert, welche in einer horizontalen Brücke 131 montiert sind, die zwischen den Ansätzen 132 sitzt, die sich vom Rand eines im wesentlichen kreisförmigen Gehäuses 133 nach innen erstrecken. Ein Zeiger 134 wirkt mit einem ringförmigen Zifferblatt 135 zusammen, das die Zeichen 136 trägt, um die auszugleichende Last anzuzeigen.



   Die auszugleichenden Kräfte werden durch eine   Stahlstange    137 und einen Pendelhebel 138 auf eine zweite Stahlstange 139 übertragen, welche mittels Zugbändern 140 an Antriebssektoren 141 der Pendelkörper 122 aufgehängt ist.



   Ein Belastungsrahmen 142, welcher die Gewichtsaufnahmevorrichtungen 143 und 144 besitzt, ist mittels Bändern 145, 146 an Sektoren 147   aufgehängt,    welche in bezug auf die Schneiden   129    konzentrisch sind. Die Rotation der Pendelkörper 128 in   Alihängigkeft    der Zunahme der Belastung hebt den   Belastungs-    rahmen um ein Stück, das genau proportional zur Lastzunahme ist. Die Proportionalität zwisehen   der    Aufwärtsbewegung des Belastungsrahmens 142 und der Last wird durch die Stellung der   Pendelgewichte    148 auf den geraden Bahnen 149 der Pendelkörper 128 bestimmt.



  Die Aufwärtsbewegung des Belastungsrahmens 142 wird über eine Zahnstange 150 und ein Ritzel 151 auf eine Zeigerwelle übertragen, um den Zeiger 134 anzutreiben. Die Zahnstange 150 ist an einem Halter 152 aufge    hängt,    der verstellbar im Flansch eines Querstückes des Belastungsrahmens montiert. ist.



  Die Gelenkverbindung zwischen der Zahnstange 150 und dem Halter 152 ist so, dass geringe seitliche Bewegungen des Belastungsrahmens, welche infolge des Spiels zwischen den Flächen der   Gewichtsaufn ahmevorrich-    tungen 143 und 144 und den Sektoren 147 auftreten können, keine Rotation des Zeigers bewirken und das Gewicht der Zahnstange 150 diese veranlasst, am Ritzel 151 anzuliegen, um toten Gang zu vermeiden. Eine Rolle 153 verhindert, dass die Zahnstange ausser Eingriff vom Ritzel gerät. Die Rolle 153 berührt die Zahnstange normalerweise nicht, mit der Ausnahme bei Belastungsänderungen, wenn die Trägheit des Zeigers eine Kraft zum Trennen der Zahnstange und des Ritzels erzeugt. In Fig.

   XVIII sieht man, dass die Zahnstange 150 und das Ritzel 151 gegenüber der vertikalen   Mittelebene    der Pendelkörper 128 seitlich versetzt sind, so dass die Zahnstange an der Seite des Antriebssektors 141 eines der Pendelkörper arbeitet und nicht mit einem   Antriebssek-    tor, den Zugbändern 140 oder der Stahlstange 139 in Konflikt gerät.



   Geometrisch sind die Pendelkörper 128 im wesentlichen gleich ausgebildet wie die obgenannten Pendelkörper 89. Es besteht jedoch ein geringer Unterschied, da das Hebelsystem einer Waage gemäss Fig. XVI-XIX, welches zur Übertragung der Kraft von einer Lastaufnahmevorrichtung auf die Zugbänder dient, in der Regel nicht ein konstantes   Kraftüber-    tragungsverhältnis gewährleistet, und die Beziehung der Antriebssektoren 141 zum Rest der Pendelkörper 128 muss gegenüber jener im vorbeschriebenen Beispiel leicht verändert werden, um die Nicht-Linearität im Hebelsystem zu korrigieren. Bei der vorher erwähnten Waage mit zylindrischer Skala ist das Übersetzungsverhältnis von der Lastaufnahmevorrichtung zu den Zugbändern sehr konstant.



   Der   Belastlmgsrahmen    ist in diesem Fall aus drei Teilen zusammengesetzt. Die Gewichtsaufnahmevorrichtungen 143 und 144 sind Stahl-Pressstücke, welche eine vertikale Aussenfläche besitzen, welcher entlang die Bänder 145 und 146   angeordnet    sind und welche einen flachen   Grundtell 1 54,    auf   welchem    Gewichte   155    gelagert werden können, und einen geraden kanalförmigen Oberteil   bcsit-    zen, der an den Enden der Verbindungsstange des Rahmens befestigt. ist. Es sind Löcher 156 angeordnet zur Aufnahme von Schrauben 1a7,   weiche    die Bänder   145,    146 an den obern Enden der Sektoren 147 festklemmen.

   Die Gewichte 155 sind gelocht, so dass sie auf Zapfen 158 und 159 gesteckt werden können, welche in die Teile   154      eingcnietct    sind. Diese Ge  wichtsaufnahmevorrichtungen    sind   geeigneter    als die Behälter 98 und 99 des Belastungsrahmens 84 des vorangegangenen Beispiels, da die Gewichte aufgelegt oder durch blosses   Erfas-    sen derselben und Abheben von einem Zapfen entfernt werden können.



   Dieser   Lastausgleiehsnieehanismus    bietet dieselben Vorteile, soweit es die Starrheit der Struktur anbetrifft, wie sie im andern Beispiel gezeigt ist. Die Waage ist jedoch der vorbeschriebenen Waage überlegen, da die Lager, welche die Zeigerwelle   trauben,    in der Brücke 131 montiert sind, zwischen den Lagern 130, so dass keine Möglichkeit einer Ver änderung von die Anzeige verfälsehenden Di  mensionen    besteht.



   Bei beiden Ausführungen wird die Ab  wärtsbewegung    des Pendels durch Gummipuffer 160 begrenzt, welche in   U-förmigen    Querteilen 161 montiert sind, die sich über die   Antriebssektoren    der Pendelkörper 89 bzw.



  128 erstrecken. Die Puffer 160 wirken mit den obern Enden der   AntriebsseLtoren    zusammen.



   Die Brücken 95 und 131 sind mit Löchern 162 bzw. 163 versehen, welche mit Löchern in den Zentren der   Antriebssektoren    überein  stimmen,    wenn die Pendel ganz wenig unterhalb ihre   Nullstellung    gedreht werden.   Wenii    die Lastausgleichsmechanismen zum Transport bereit sind, werden durch diese Löcher Stangen eingesetzt, worauf die Pendel weit genug nach aussen gedreht werden, um die Schneiden 92 bzw. 129 von den Lagern abzuheben. Die Pendel werden in der letzteren   Stellung   naitbloekiert,      um    eine weitere Drehbewegung   zn    verhindern.



   Der Lastausgleichsmechanismus dieser beiden letzten Beispiele besteht aus zwei Pendeln mit je einem antriebssektor - dem Sektor 88 oder   141 -,    einem aus einem Stück damit gebildeten, zur   Pendeldrehaehsc      konzentri-    sehen Sektor - dem Sektor 90 oder 147 und einer geraden Bahn, welche ungefähr rechtwinklig zu einer Linie steht, welche durch die Zentren der Bogen der Sektoren läuft, das heisst zu dem maximalen Antriebskraftarm des Pendels, und   Mitteln    zum   Erzeugen    eines Anfangsmornentes am Pendel, dem Belastungsrahmen 84 oder 142, der an den zur   Pendcldrchaehsc      konzentrischen    Sektoren 90 oder 147 aufgehängt ist, und an diesen eine Kraft erzeugt, welche konstant bleibt,

   also von der Grösse der Belastung unabhängig ist. Die Bahnen 91 und 149 sind in bezug auf die Sektoren derart orientiert, dass entlang den   Bah-    nen für alle Stellungen der Gewichte 93 oder 148 das   Mittel    der Belastungen, welches von den Pendeln in deren   Null und    Vollaststellung   ausbalanciert    wird, gleich der in der alblaststellung ausbalancierten Belastung ist. Dies hat zur Folge, dass die Bahnen wenigstens annähernd vertikal sind, wenn die Antriebskraftarme ihre masimale Länge aufweisen.



   Die Lastausgleichsmechanismen werden   v orzugsweise    mit zwei in   entgegengesetzter    Richtung ausschwingenden Pendeln versehen, so dass die Lastanzeige beim Kippen des   Mechanismus    nicht beeinflusst wird. Jeder der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Mechanismen enthält zwei Pendel zum Beheben des Kippfehlers. Wenn ein gutes ebenes Fundament vorhanden ist, kann der Aus  gleiehsmeehanismus    ein einziges gemäss der   Erfindung    konstruiertes Pendel besitzen.



     Jedes      Ende    des Belastungsrahmens 84 oder 142, das einen Behälter enthält, kann als ein an einem zur Pendeldrehachse konzentrischen Sektor des Pendels aufgehängtes Gewicht betrachtet werden und eine   Masse    zur Korrektur der Halblastanzeige des   Lastausgleiehsmeeha-    nismus aufweisen.



   Die   zwei    zuletzt beschriebenen Last aus gleichsmechanismen besitzen je ein Paar Pen del, die je um eine feste Achse rotieren und je einen zu dieser Achse   konzentrisehen    Sektor aufweisen, wobei auf diesem Sektorpaar flexible Glieder liegen, die einen   Rahmen    mit Aussenflächen tragen, die neben den zur Pendeldrehachse konzentrisehen Sektoren liegen, wobei der Rahmen mit einem Zeiger in Ver  bindung    steht. Die   Nebeneinanderstellung    der erwähnten Flächen des Belastungsrahmens in bezug auf die genannten Sektoren ist wichtig zur Korrektur eines Bestrebens des Rahmens, sieh zu verschwenken und falsche Anzeigen zu liefern.



   Ein weiteres Beispiel eines   Lastausgleiehs-      rleehanismus    gemäss der Erfindung ist in den   Fig.      XX    bis XXVI dargestellt. In diesem Beispiel besitzt jedes Pendel einen zur Pendeldrehachse konzentrischen Sektor, auf   welchem    ein Band liegt, das an einem elastischen   Glied      zuni    Erzeugen eines Anfangsmomentes am Pendel verbunden ist. Die vom   elastischen    Glied ausgeübte Kraft hängt von der Pendelstellung ab. Anstatt einen Zeiger oder ein Zifferblatt mittels einer Zahnstange und einem
Ritzel anzutreiben, ist eine Projektionsscheibe direkt auf einem der Pendelkörper montiert, wobei ein optisches System verwendet wird, um eine vergrösserte projizierte Anzeige zu geben.



   Bei diesem Beispiel werden die ausgleigehenden   Lastkräfte    auf eine   Stahlstange    164 übertragen, die sich durch ein Loch in einer Basis 165 nach oben erstreckt und an Zugbändern 166 und 167 aufgehängt ist, die an Pendelkörper 168   und    169 befestigt sind. Die Pendelkörper 168 und 169 sind drehbar in einer Brücke 170 montiert, welche von der Basis 165 aus durch schwere aufrechte Säulenbolzen 171 getragen wird. Die Pendelkörper 168 und 169   schwingen    bei   zunehmender    Belastung nach aussen. Ein Projektionszifferblatt 172, das in einem Halter 173 montiert ist, der sich vom untern Ende des Pendelkörpers 169 aus erstreckt, wird durch ein optisches   Projeiftions-    system weitergeleitet.

   Dieses   besteht    aus einer Lichtquelle 174, auf den entgegengesetzten   Seiten der Bewegungshahn des Projektionszifferblattes montierten   Kondensator- und    Projektionslinsen, Spiegeln 175 und 176 und 177 sowie einem Projektionsschirm 178. Die   Verwendung    von Spiegeln ermöglicht die Projektion der Zifferblattmarkierungen auf den Projektionsschirm, ohne dass eine Störung von der Pendelstruktur oder ihrem Träger her eintritt. Die Projektionsscheibe 178 ist durch ein Fenster   1.79    sichtbar, das im obern Teil eines Gehäuses 180 angebracht ist, welches den Pendelmeehanismus und das Projektionssystem umgibt.



   Die Pendelkörper 168 und 169 sind mit geraden Tförmigen Bahnen 181 und   182    versehen, auf denen die Pendelgewiehte 183 verstellbar montiert sind. Nach Fig. XXI besteht jedes Pendelgewicht 183 aus einem Blei-Gussstück mit einem Blecheinsatz 184. Der Einsatz 184 besitzt eine   C-förmigc      Klammer,    welche die   T-förmige    Bahn 181 teilweise umgibt und mittels einer Stellschraube 185 an der Bahn   befestigt    ist.



   Gemäss den Fig. XXII und XXIII besteht jeder Pendelkörper aus einem festen Glied mit einer Bahn 181 oder   182    und dem An  triebssektor    186, der   m    einem gegenüber der Drehachse des Pendels versetzten Punkt 187 konzentrisch ist. Die Drehachse des Pendels wird durch Schneiden gebildet, die an einem zylindrischen Glied 188   vorhanden    sind, das in einem gebohrten Loch im   Pendelkörper    angeordnet ist. Ein zweiter Sektor 189 ist am Pendelkörper gebildet, und er ist in bezug auf   das    Drehzentrum konzentrisch. Infolge der relativ geringen   Grösse    des Antriebssektors 186 wird das Antriebsband 166 bzw. 167 über den Sektor geführt und an einem andern Teil des Pendelkörpers befestigt.



   Wie bereits angedeutet, wird das Anfangsmoment über elastische Glieder auf die Pendel übertragen. Diese Glieder sind als Federn 190 dargestellt, welche zwischen Bändern 191 und   192 befestigt    sind. Diese Bänder überlagern teilweise die Sektoren 189 und sind an Gewindestangen 193 befestigt, die verstellbar in den Pendelkörpern befestigt sind.

   Die Gewindestangen werden durch Schrauben 194 am   Verdrehen    gehindert und in Längsrichtung   mittels    an deren Enden   autgeschrauhten      Alut-    tern 195   verstellt      Eine    Verstellung der   Ge-    windestangen 193 verändert die Länge der Federn 190 für eine gegebene   Pendelstellun=    und bildet daher eine Einstellmöglichkeit, die einer Zu- oder Wegnahme von   Gewicht    von dem Belastungsrahmen 84 oder   142    entspricht.



   Bei diesem Gebilde ist eine genaue Einstel  lung    des Pendels erforderlich, da die Stellung des Pendels von dem vom Pendel getragenen   Projektionszifferblatt    abgelesen oder angezeigt wird, und ferner wird ein Teil der Lastausgleichskraft durch eine Ausdehnung der Federn 190 bewirkt. Es ist deshalb   notwendig,    dass die Drehachse des Pendels   ganz    genau eingestellt und in dieser Stellung gehalten wird. Die   Ungewissheiti    der Einstellung einer   gewöhnlichen    Schneide in einem gewöhnlichen   V-Lager    gestattet eine genügende Horizontalbewegung des Pendelkörpers 169 unabhängig von der Last, um einen wesentlichen   Fehler    in der Anzeige hervorzurufen.

   Aus diesem   
Grunde ist ein; I lager vorgesehen, das aus einem    Paar Rollen 196, 197 besteht (siche auch Fig. XXIV), deren Umfangsflächen rechtwinklig zueinander in die   Drehachse      einian-    fen. Ferner ist eine Schneidenstange 188 vorgesehen, die   zwei    um 900 gegeneinander versetzte Lagerschneiden besitzt, welche mit je einer Rolle   zusammenwirken,    um die Drehachse zu bilden.

   Diese   Konstruktion    ist im wesentlichen   dieselhe      wie    eine solche   mit    zwei Schneiden und   flachen      Lagern.      die      unter      9f)0    zueinander angeordnet sind, und da jede Rol  lenfläehe    in der Drehrichtung des   Drehpunk-    tes beweglich ist, ergibt die Konstruktion einen äusserst genau angeordneten Drehpunkt mit äusserst geringer   Reibung.    Die Rollen 196   und   
197, welche die   Lager    bilden,

     haben      ihre      Äch-    sen in einer   rechteckigen    Ausnehmung einer Stange 198   montiert,    die an der Unterseite der Brücke 170 montiert ist.



   Die Pendelkörper 168 und 169 sind   unter-    einander identisch bis auf das Projelitions zifferblatt   1 72 iaid    dessen Halter 173   und      ei    Ausgleichsgewicht 199, das an einem Schaft 200 in einer Stellung montiert ist, um das   Gewicht des Zifferblattes 172 und dessen Hal  ter    173 auszugleichen.    lTni      das    Einstellen dieses   Lastausgleidis-    mechanismus zu erleichtern, wird die Stärke der elastischen Glieder oder Federn 190 auch verstellbar gemacht.

   Zu diesem Zweck sind Glieder 201   angeor (lrlet,    welche die Feder 190 mit den Bändern   91    und   1 92    verbinden, so dass die Anzahl der wirksamen Windungen der Feder verändert werden kann. Zu   diesem    Zweck besteht jedes   Glied 201    aus einem zylindrischen Teil mit einem Schlitz 202, der von einer Seite her eingeschnitten ist, um das entsprechende Band aufzunehmen, und mit einer   Längskeilbahii      203    zur Aufnahme des eingebogenen Endes 204 der Feder 190. Ferner ist eine Scheibe 205 mit einer Nute 206 vorgesehen.

   Die Scheiben 205 sind gemäss dem Steigungswinkel der Feder geformt, und die Seiten der Nute 206 sind axial versetzt, derart, dass, wenn die Scheiben 205 auf die Glieder 201 gesetzt sind, die Feder 190 auf die Glieder geschraubt und derart angeordnet   werden    kann, dass das Ende der Feder in der Nute 203 sitzt und die Federwindungen an der Scheibe 205 gehalten werden. Die Schrauben 207, wel  che    die Scheiben 205 an den Gliedern 201   hal-    ten, unterscheiden sich voneinander, indem die eine eine Schulter 208 besitzt, derart, dass diese Scheibe auch drehbar ist, selbst wenn die Schraube angezogen ist.

   Bei dieser Ausführung kann die Anzahl der wirksamen Windungen der Feder 190 zwischen den Scheiben 205 verändert werden, indem die lose Scheibe 205 gedreht wird, während die Feder durch die Nuten 203 der Glieder 201 am Drehen verhindert wird.



   Eine Bewegung der Gewichte   1 83    entlang der Bahnen 181 und 182 gestattet eine Einstellung der Lastausgleichsleistung des Mechanismus. Eine Veränderung der Spannung und   Grösse    der Federn 190 gestattet eine Einstellung der   Haiblast- und    Viertellastfehler. Diese letzteren Korrekturen sind nicht gegenseitig unabhängig; sie werden aber durch die Präzision bei der Herstellung zu annähernder   Vollkommenheit.    gebracht, so dass die erforderlichen Korrekturen gering sind und leicht ausgeführt werden können, um einen beliebigen Genauigkeitsgrad zu erreichen.



   Bei diesem Beispiel besteht der Lastaus  gleichsmechanismus    aus zwei Pendeln mit je einem Antriebssektor 186, einem Sektor 189, der in bezug auf die Drehachse des Pendels   konzentriseh    ist, einer geraden Bahn, die ungefahr rechtwinklig zum maximalen   Antziebs-    kraftarm steht, das heisst zu der durch das   Zentrum    des Bogens des Antriebssektors und der Drehachse des Pendels gezogenen Linie, und mit. Mitteln zum Erzeugen eines Anfangsmomentes am Pendel, wobei die Feder 190 mit dem Sektor 189 zusammenwirkt. 

   Die   Feder    kraft wird durch die Einstellung der Endverbindungen des Bandes 191 bzw. 192 und den Ausschlag des Pendels um seine Drehachse bestimmt und übt mittels des Bandes auf den Sektor 189 wenigstens eine Kraftkomponente aus, die von den Belastungskräften unabhängig ist.



   Ein ideales Pendel für einen Wägemechanismus ist ein solches, das sich für gleiche Lastzunahmen   Halbiast- oder    bei halbem Ausschlag des Pendels ausgeglichene Nettolast gleich der halben. bei vollem Pendelausschlag ausgeglichenen Nettolast ist, und zwar für alle Stel  liegen    des Gewichtes auf der Bahn. Im entsprechend ausgebildeten Lastausgleichsmechanismus gemäss der Erfindung bewirkt dann die Bewegung eines Gewichtes abwärts (oder aufwärts) entlang einer geraden Bahn, die Linie 211 in die Linie 212 (213)   umzllwan-      dem,    ohne den Null-Durchschneidungspunkt zu verändern oder eine Bogenform in die Linie einzuführen.



   Das ideale Pendel schafft zusätzlich noch einen Anfangszug zur Netto-Lastausgleichs  wirkung.    Wenn das Pendel ideal ist, ist die Anfangszugkomponente über den ganzen Pendelweg ideal, das heisst die Linien 209 und 211 sind genau parallel zueinander, unbekümmert um deren Abstand. In den Beispielen sind die Pendel in den   Nullstellungen    gezeigt, und der   Anfangszug,    entsprechend der Distanz zwischen den Linien 209 und 221, rührt vom Anfangsmoment her, das bei der schwebenden   Peudelanordnung    nach den Fig.

   I bis VI vom auf den   Abwälzpunkt    des Sektors 8 wirkenden Total gewicht des Pendels erzeugt wird, und bei andern Anordnungen durch die Belastungsrahmen 84, 142 oder die Federn 190 und teilweise durch das Versetzen des Schwerpunktes des Pendels gegenüber einer Linie, die durch das Drehzentrum des Pendels geht   und    parallel zu den geraden Bahnen verläuft, wobei die Versetzung in einer Richtung von den Antriebssektoren des Pendels hinweg vorgenommen ist.



   Der geometrische Ort des gemeinsamen   Mittelpunktes    eines Pendelkörpers und des Pendelgewichtes, wenn das Gewicht einer geraden Bahn entlangbewegt wird, ist eine zur Bahn parallele Linie. Eine Verschiebung auf dieser Linie kann eine Ortsverschiebung genannt werden. Um das Pendel einzustellen, derart, dass der Abstand zwischen den Linien 209 und 211 konstant ist, ist eine konstante Proportionalität zwischen dem Anfangsmoment und der Querverschiebung (Querversetzung) des geometrischen Ortes des   Schwer-    punktes des Pendels gegenüber dessen Drehachse erforderlich. Die Beziehung zwischen den Faktoren, welche die Pendelwirkung, sofern sie die Anfangszugkraft betrifft, beein  bussen,    ist in Fig. XXVIII dargestellt.

   In die  ser    Figur ist die Lastausgleichswirkung bei verschiedenen   Pendelstelllmgen,    welche nur von einer   Querverschiebung    des   geometrisehen    Ortes des Schwerpunktes herrührt, durch eine Linie A bezeichnet, welche die Nullastordinate an einem Punkt 214, die Halblastordinate an einem   Punkt    215 sowie die Vollastordinate an einem Punkt 21 schneidet. Diese Linie   A    ist keine gerade Linie, und die entsprechend die  ser    Verschiebung ausbalancierten Belastungen bei   Halblast    und Vollaststellung des Pendels sind geringer als die in der Nullgradstellung ausbalancierte Last.



   Dies ergibt sich dadurch, dass die   Ende    rung des   Ausgleiehsmomentes    am Pendelkörper gemäss dem Produkt aus der Versetzung des Schwerpunktes gegenüber einer zur Bahn   parallelen,    durch die Drehachse des Pendels gehenden Linie und den   Kosinus    des Winkels, um den sich das Pendel gedreht hat, variiert.



  Die Änderung des   Ausgleiehsmomentes    ist deshalb dem   Kosinus    des Winkels proportional. Die Belastung wirkt über einen   Kraftarm      aiif    das Pendel, welcher durch die Exzentrizität des Antriebssektors in bezug auf die Drehachse des Pendels bestimmt wird. Während der Kraftarm in der Länge abnimmt, wenn das Pendel von Null weg rotiert, ist die Ab  nahme    der Länge des Kraft armes nicht so proportional wie die Abnahme des Lastaus  gleiehsmomentes    entsprechend dem Kosinus des Pendelanschlages. Die Anfangszugkraft. welche durch das   Querversetzen    des Schwer- punktes erzeugt wird, nimmt ab, wenn   sie Ii    das Pendel seiner Vollaststellung nähert. Die Linie A in Fig.

   XXVIII zeigt diese Wirkung.



   Die Anfangszugkraft, welche infolge des Belastungsrahmens 84 oder   142    auf die   zur    Pendeldrehachse   konzentrisehen    Sektoren wirkt, ist in Fig. XXVIII durch eine Linie B bezeichnet, welche die   Nulhvinkelordinate    am   Punkt 217 schneidet und die   Haiblast- und    Vollastordinaten an Punkten 218 und 219, welche grössere Belastungen anzeigen als der   Punkt    217.

   Die jener Kraft entsprechende, ausbalancierte Last nimmt zu, wenn sich das    Pendel    der Vollast nähert, da der Belastungs  Rahmen    (oder das Gewicht des Pendels) auf   einen    konstanten   Alomentenarm      wirkt - den    Radius eines zur Pendeldrehachse konzentrisehen   Sektors -,    während die Last auf einen abnehmenden Momentenarm wirkt - den An  triebskraftarm.    Man kann nun die Verhältnisse so   wählen,      dass    die Aufwärtsneigung der   Linie    B die Abwärtsneigung der   Linie      al    kom- pensiert,

   so dass die Summe dieser beiden Linien - die   Anfangszugkraft - über    den gesamten   Vägebereich    konstant ist, wie es durch die gerade Linie 1 + B dargestellt ist.



   Wenn das   Gewicht    des Belastungsrahmens 84   oder      142    verringert wird, ohne eine entsprechende   Änderung    am Schwerpunkt   des      Pendels    vorzunehmen, kann die vom Belastungsrahmen ausbalancierte Last durch die Linie B, dargestellt werden, deren Ordinaten etwas weniger stark ansteigen, als die Ordinaten der Linie B sind. Dies ergibt sich, da die Proportionalität zwischen dem Gewicht des Belastungsrahmens und   dem      vom    Rahmen ausgeglichenen Teil der Last konstant bleibt.



     Die      Aniangszugkraft,    welche durch die Versetzung des Schwerpunktes der   Pendelgruppe    und den entlasteten   Belastungsrahmen    erzeugt wird, ist durch die Linie A + B, angedeutet, welche infolge   des    Vorherrschens der Linie A etwas abfällt, wenn sich das Pendel der Volllaststellung   nähert.    Wenn der Belastungsrah- men durch   Wegnahme    von Gewicht erleichtert   worden    ist, wird   iaan    finden, dass die bei   llalblast    ausgeglichene Kraft etwas grösser als der angezeigte Betrag ist, das   heisst    die Waage bleibt hei   Halbiast    zurück.

     Wenn    aber anderseits das   Gewicht    des Belastungsrahmens ver  grösser    wird, nimmt die vom Belastungsrah- men   herrührende      Kraft    zu und die totale Anfangskraft (wie sie durch die Linie   9    +   B    dargestellt ist, die sich nach oben wendet, wenn sich das Pendel der Vollaststellung nähert) veranlasst die Waage, weniger Last   auszugleichen - oder    bei Halblast zuviel an  zuzeigen.   



     Daher    schafft die Kombination eines Belastungsramens, dessen Gewicht veränderbar ist, und eine Versetzung des geometrischen Ortes des Pendelschwerpunktes von der zum geometrischen Ort parallelen Linie weg, welche durch den Drehpunkt des Pendels verläuft, die Mittel zum Verändern der Anfangszugkraft, ohne die Tätigkeit des Pendels weiter zu behindern. Mit andern Worten, wenn ein Pendel ohne die Belastungsrahmen und ferner so gebaut ist, dass der Schwerpunkt auf einer zu den geraden Bahnen parallelliegenden Linie liegt, welche durch den Drehpunkt verläuft, so dass seine Eigenschaft durch die Linie 211 von Fig.

   XXVII bestimmt ist, wird die Hinzufügung des Belastungsrahmens und die Versetzung des Schwerpunktes bzw. seines geometrischen Ortes eine zusätzliche Lastausgleichskraft erzeugen, welche über den gesamten Arbeitsbereich des Pendels wenigstens annähernd konstant ist. Da die volle vom Pendel ausgeglichene Last die   Summe    der beiden Wirkungen ist, besteht das Resultat davon in einem Pendel, das für   irgendeine      Anfangszug-    kraft und Leistung gebaut werden kann, ohne dass irgendeine der übrigen guten   Eigensehaf-    ten eingebüsst wird.



   Wenn im in den Fig. XXII und XXIII gezeigten Beispiel die Federn 190 unendlich lang wären, würde ihre Spannungsänderung   inl    wesentlichen gleich Null seine, und die Feder würde gleich wie der Belastungsrahmen   S4    oder 142 wirken. Es ist aber unmöglich, eine unendlich lange Feder oder selbst eine relativ lange Feder in dem innerhalb des Me- chanismus, der in   Fig. XX    und XXII dargestellt ist, zur Verfügung stehenden Raum zu verwenden. Die   Federeharakteristih    hat die Wirkung, die auf das Pendel wirkende   Kraft      ZU    vergrössern, wenn das Pendel aussehlägt.



     Dies    entspricht einer Verringerung des Ge  wicht es    des Belastungsrahmens, wenn sieh das Pendel der   Nnllstell ung    nähert, oder einer   Gewichtszunahme,    wenn sich das Pendel der Vollast nähert.  



     Tn    Fig. XXVIII ist die durch die Feder ausgeglichene Kraft durch eine Linie C dargestellt, welche am Punkt 220 die Nullordinate schneidet, durch den Punkt 218 verläuft und die Vollastordinate beim Punkt 221 schneidet.



  Die Linie G ist ähnlich, aber etwas steiler als die Linie B. Die durch die Linie C dargestellte Kraft kann in zwei Komponenten zerlegt werden, von denen die eine der Pendelstellung proportional ist und die andere wie die durch die Belastungsrahmen ausgeglichene Last variiert. Da die erste Komponellte genau der Wirkung der   Peudelgewichte    93, 148 oder 183 entspricht, kann deren   Wiilung    zum Bestimmen der resultierenden   Pendelcharakteristik    vernachlässigt werden.

   Die andere   Wirkung,    die dadurch entsteht, dass die Linie C steiler verläuft als die Linie B, erfordert, dass die Verteilung der   Anfangsausgleichszugkraf t    zwischen der Feder und der Verschiebung des geometrischen Ortes des Schwerpunktes des Pendels   verändert    werden kann, indem das Verhältnis des Anteils, der von der Feder ausgeglichen wird, gegenüber dem Anteil, der vom Belastungsrahmen ausgeglichen würde, heruntergesetzt wird. Die gleiche Kompensation kann ausgeführt werden, indem die Versetzung des geometrischen Ortes des Schwerpunktes des Pendels vergrössert wird.

   Daher   hat    die Substitution der Federn 190 an Stelle des   Belastnngsrahmens    nur erforderlich gemacht, dass die Pendelgewichte etwas höher montiert werden und dass der Anteil der Last, welche von der die Anfangszugkraft ausübenden Kraft erzeugt wird, etwas geringer ist, als wenn die   Belastlmgsrahmen    diese Kraft erzeugen würden.



   Die Anordnung der Feder 190 an   Stellc    des   Belastungsrahmens    ergibt noch ein weiteres Resultat, indem die Linie C zwischen der   Null und      Halbiastordinate    flacher ist als der entsprechende Teil der Linie B,   und    der zwisehen den   Halblast-und    Vollastordinaten befindliche Teil der Linie C ist etwas   stärker    gewölbt als der entsprechende Teil der Linie B. Dies bedeutet, dass, wenn die Teile derart proportioniert sind, um bei Nullast, Halblast und Vollast eine korrekte   Wägung    anzuzeigen, die Waage im ersten Viertel zuwenig und im dritten Viertel zuviel anzeigt. Da der Abstand zwischen den Linien B und   C iii    Fig.

   XXVIII proportional zur Federcharakteristik ist, folgt daraus, dass die Anzeigen der Viertel durch Veränderung der Federcharakteristik beeinflusst werden können. In   Wirkliehkeit    ist dieser   Pendelmechanismus    derart gebaut, dass die Federcharakteristik in   Richtung    von plus oder minus variiert werden kann, und zwar von einem Anfangswert aus, und die andern Teile des Mechanismus sind derart ausgeführt, um für eine mittlere Federcharakteristik eine richtige   Wäglmg    zu ergeben. Nachdem die Waage zusammengebaut ist, werden die Pen  deigewichte    183 eingestellt, um eine   annäheriid    richtige Vollastanzeige zu ergeben.

   Dann wird die Spannung der Feder mittels der auf Gewindestangen sitzenden Muttern 195 eingestellt und so weit reguliert, bis die Waage bei Nullast, Halblast und Vollast richtig anzeigt.



  Wenn in den Vierteln ein Fehler vorhanden ist, welche Fehler von entgegengesetzten   Vor-    zeichen sind, wird die Federcharakteristik der Feder 190 durch Drehen der losen Scheibe 205 verändert, und die   Halislastanzeige    wird wieder hergestellt, indem die Spannung der Feder   nachreguliert    wird. Diese Einstellungen können so lange ausgeführt werden, bis die Anzeigen bei Null-, einem Viertel-, Halb-, drei Viertel- und Vollast zur Last proportional sind. Bei diesem Zustand des Einstellungsvorganges kann die Leistung der Waage unrichtig sein; sie kann jedoch auf ihren korrekten Wert gebracht werden, indem die Gewichte 183   entlang    den Bahnen 181 und 182 verschoben werden, welche Einstellung die   Einstellung    der Feder nicht beeinflusst.



   Das   schwebende    Pendel nach Fig. I bis IV besitzt die gleichen Charakteristiken soweit es die Einstellung betrifft. Eine Bewegung des Gewichtes 29 entlang der Bahn 28 verändert die Steigung der Linie 211 bzw. 209 in Fig. XXVII, ohne irgendeine Kurvenform hervorzurufen und den Zug bei Null   m      än-    dern.



   Die Halblastkorrektur wird durch Verschiebung des geometrischen Ortes der Schwer  punkte der Pendeleinheiten quer zur Bahn vorgenommen. Dies ist die einzig mögliche Einstellung, da der Radius des abwälzsektors und das Gewicht des Pendels auf andere Weise festgelegt sind. Eine Verschiebung des Ortes hat die Wirkung, die Linie 1 in Fig.   XXVIII    zu   liegen    oder zu senken. Die   durch    die   Linie    B dargestellte, von einem elastischen Glied herrührende Kraft bleibt dieselbe.

   Daher   er-    gibt die Summe der beiden   Wirkungen,      welche      durch    die   Linien    A + B   dargestellt    werden, eine gerade oder gewölbte Linie, was von der Grösse der beiden Kräfte abhängt. Die Gewichtsgruppe 36 gestattet eine leichte Einstelhung des geometrischen Ortes. Ferner ist die Neigung der   zweiten    Bahn   derart,    dass die Enden der   Linie      i      in    Fig.   XXVII    um gleiche Beträge verschoben werden, derart, dass zwischen der Vollasteinstellung und der Halblasteinstellung keine wechselwirkung stattfindet.



     Die    beiden Verfahren zum Einstellen der Halblastanzeige können bei Pendeln   init    festem Zentrum dadurch verwirklicht werden, dass eine Einstellung für die Verschiebung des geometrischen Ortes des Pendelschwerpunktes sowie eine Veränderung der Grösse des Anfangsmomentes vorgesehen wird. Diese Kombination von einstellungen gestattet, den Halblastunzeigefehler zu   korrigieren,    ohne die Anfangszugkraft zu verändern.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: I;aütausgl eicllsnlechazlismns für Waagen mit mindestens einem Pendel mit einer geraden Bahn, welcher entlang ein Gewicht des Pendels zur Veränderung der Pendelleistung beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der antriebskraftarm des Pendels in der Länge sich dann verändert, wenn sieh das Pen- del um seine Achse dreht und, wenn die genannte Bahn vertikal steht, wenigstens annähernd eine maximale Länge aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der längste Antricbskraftarm des Pendels wenigstens annähernd rechtwinklig zur Bahn, an welcher das Gewicht läuft, steht.
    2. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anfangs moment auf das Pendel über auf einem Sektor eine Kraft ausübende Mittel erzeugt wird, wobei dieser Sektor anl Pendel konzentrisch zu dessen Drehachse gebogen ist und das Pendel die Wirkung jener Kraft auf das Pendel von den auf dieses ausgeübten Belastungskräften unahliöngig ist.
    3. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel auf den zur Pendeldrehachse Ion zentrischen Sektor des Pendels eine Kraft ausüben, die von den auf den Lastausgleichs- mechanismus ausgeübten Belastungskräften unabhängig ist und aus einem Gewicht be stehen, das mit einem auf diesem Sektor liegenden flexiblen Glied verbunden ist.
    4. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprü- ehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass die Mittel, welche auf den zur Pendelachse konzentrischen Sektor des Pendels eine Kraft ausüben, deren Wirkung auf das Pendel von den auf den Lastausgleichsmechanimus ausgeübten Belastungskräften unabhängig ist, aus einem elastischen Glied bestehen, das mit einem auf diesen Sektor liegenden flexiblen Glied verbunden ist.
    5. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprü ehen 1, 2 und A, gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung der Charakteristik des elastisehen Gliedes.
    6. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar auf je zu ihrer Pendeldrehachse konzentrischen Sektoren eines Pendelpaares aufliegender flexibler Glieder über ein ciii- zelnes elastisch es Glied miteinander verbun- den sind.
    7. Lastausgleichsmeehanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar flexibler Glieder, welche auf den zu ihrer Pendeldrehachse konzentriseiicn Sektoren eines Pendelpaares liegen, gemeinsam einen Rahmen tragen, der neben den Sektoren liegende Flächen besitzt und in Verbindung mit einer Anzeigevorrichtung steht.
    8. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen ein Paar an den zu ihrer Pendeldrehachse konzentrischen Sektoren des Pendelpaares aufgehängter Gewichtskörper besitzt, wobei Seitenflächen dieser Gewichtskör- per die den Sektoren benachbarten Flächen bilden.
    9. Lastausgleichsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruell und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gerade Bahn des Pendels sieh wenigstens annähernd rechtwinklig zu einer Linie erstreekt, welche durch den Mittelpunkt des zur Pendeldrehachse konzentrischen Sektors und den Mittelpunkt eines andern am Pendel vorhandenen Sektors verläuft, der zwecks Erzeu gung eines veränderlichen Antriebskraftarmes in bezug zur Drehachse des Pendels exzentrisch angeordnet ist, während das Gewicht an der Bahn eine solche Masse und Form aufweist, dass der geometrische Ort des Schwerpunktes des Pendels inklusive des Ge wichtes auf einer zur Bahn parallelen Linie liegt,
    welche von einer durch die Drehachse des Pendels verlaufenden, zur Bahn parallelen Linie distanziert ist.
    10. Lastausgleichsmcdianismus für Waagen, nach Patentanspruch und den Unteran sprühen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeiehnet, dass das Pendel eine zweite, gerade, in bezug auf die erste Bahn schiefstehende Bahn aufweist, welche ein zweites, dieser Bahn entlang verschiebbares Gewicht aufweist, um die Leistung des Pendels bei Halblast verändern zu können.
    11. Lastausgleiehsmechanismus für Waagen, nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1, 2, 9 und 10, dadurch gekennzeiehnet, dass die zweite Bahn von einem auf der ersten Bahn laufenden Gewicht getragen wird.
    12. Lastausgleiehsmeehanismus für Waa- gen, nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 9 bis 11, dadurch gekenn- bezeichnet, dass das zweite Gewicht einen parallel zur ersten Bahn verschiebbaren Teil aufweist, dessen Verschiebung eine Veränderung der Pendelleistung zur Folge hat.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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