CH268533A - Verfahren zur Darstellung von d,l-N-Acetyl-phenylalanin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von d,l-N-Acetyl-phenylalanin.

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CH268533A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/45Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups
    • C07C233/46Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by carboxyl groups with the substituted hydrocarbon radical bound to the nitrogen atom of the carboxamide group by an acyclic carbon atom

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     d,1-N-Acetyl-phenylalanin.       Gewisse     Aminosäuren        wurden    bisher durch       Alkylierung    von Estern der     Phtalimidomalon-          säure    oder der     Benzamidomalonsäure    und Hy  drolyse und     Decarboxylierung    des dabei er  haltenen     Kondensationsproduktes    gewonnen.

         Das        Verfahren    ist jedoch wirtschaftlich unbe  friedigend, weil die Ausgangsstoffe schwierig  herzustellen sind, und die     Aminosäuren    nur  durch eine umständliche Extraktion aus dem  Reaktionsgemisch isoliert werden können.  



  Es wurde nun gefunden, dass solche     Amino-          säuren    vorteilhafter erhalten werden können,  wenn man einen Ester der     Acetamidomalon-          säure,    z. B. den     Diäthy        lester,    mit einer Ver  bindung der allgemeinen Formel     R-CH=-X,     worin X ein Halogenatom und R ein Was  serstoffatom oder ein einwertiges organisches  Radikal bedeuten, in Gegenwart von     Natrium-          alkoholat    kondensiert, den erhaltenen, in der       u-Stellung    durch diese Gruppe     R-CH.,

  sub-          stituierten    Ester der     Acetamidomalonsä.ure    in  alkalischem Medium zur     R-CHz    substi  tuierten     Aeetamidomalonsäure    verseift und  diese längere Zeit am     Rückflusskühler    mit  verdünnter     hlinei@alsäure    kocht, wobei unter       Decarboxylierung    und Abspaltung der     Acetyl-          gruppe        Aminosäuren    der Formel  
EMI0001.0034     
    erhalten werden, worin R die oben genannte  Bedeutung hat.

   Dieses neue Verfahren hat       gegenüber    dein erwähnten bekannten Verfah-         ren    den Vorzug, dass die als Ausgangsstoffe  dienenden Ester der     Acetamidomalonsäure     leicht zugänglich sind, ferner, dass die bei der  Hydrolyse mittels Mineralsäure neben der  Aminosäure entstehende Essigsäure wasserlös  lich ist und sich von der verhältnismässig       schwerlöslichen    Aminosäure leicht abtrennen  lässt, ohne dass, wie bei dem erwähnten be  kannten Verfahren, eine umständliche Extrak  tion mit     organischen    Lösungsmitteln erforder  lich ist.  



  Wird bei dem neuen Verfahren die substi  tuierte     Acetamidomalonsäure    nur kurze Zeit  mit der verdünnten Mineralsäure behandelt,  so erfolgt nur     Decarboxylierung,    so dass man  an Stelle der     Aminosäuren    deren     N-Acetyl-          deriv        ate    erhält, welche therapeutisch wertvoll  sind und insbesondere zur Verstärkung von  zu     parenteralen    Injektionen dienenden Lösun  gen von     Aminosäuren    verwendbar sind.

   Eine  weitere Verwendung der     N-Acety        lderivate    ist  diejenige als Zwischenprodukte zur Gewin  nung von     Aminosäuren.     



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfah  ren zur Darstellung des bekannten     d,l-N-          Aeetyl-phenylalanins,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man einen     Diester    der       Acetamidomalonsäure    in Gegenwart von     Na-          triumalkoholat    mit einem     Benzylhalogenid     kondensiert und den so erhaltenen     Diester     der     Benzyl-acetamidomalonsäure    durch     Ver-          seifung    und Abspaltung von<B><U>CO.,</U></B> in das     d,l-          N-Acetyl-phenylalanin    überführt.

        <I>Beispiel:</I>  Eine Lösung von 1,15 g (0,05 Atom) Na  trium in 75     cm3    absolutem Äthanol wird in  einem     dreihalsigen        200-cm3-Rundkolben    mit  mechanischem     Rührer,        Rückflusskondensator     und aufgesetztem     Chlorcalciumrohr    herge  stellt. Hierzu werden 10,85 g (0,05     Mol)        Acet-          amidomalonsäurediäthylester    und dann 6,3     g     (0,05     Mol)        Benzylchlorid    zugefügt.

   Die gelbe       Lösung    wird unter Rühren 12 Stunden am       Rückflusskühler    gekocht.  



  Das heisse Reaktionsgemisch wird filtriert  und der Niederschlag mit heissem, absolutem  Äthanol gewaschen. Die vereinigten Filtrate  werden     unter    vermindertem Druck auf einem  Dampfbad eingedampft. Nach dem Erkalten  wird der Rückstand auf einem Filter ge  waschen. Der so erhaltene     Diäthylester    der       Benzyl-Acetamidomalonsäure    schmilzt nach  der Umkristallisation aus Wasser bei etwa  106"C.

   Analyse: Berechnet für     C,JHz,        O,iN,          C        62,53        %,        116,89        0/0.        Gefunden:        C        62,73        %,          117,16        %.     



  In     einem        200-cm3-Rundkolben    wird eine       Mischung        von        60        cin3        10        %        Natriumhydr        oxyd-          lösung    und 12,7 g des rohen Kondensations  produktes am     Rückflusskühler    4 Stunden ge  kocht. Die abgekühlte Lösung wird mit 50     ein'          3n-Salzsäure    angesäuert und dann am Rück  flusskühler eine Stunde gekocht. Die heisse  Lösung wird filtriert und das Filtrat in einem    Eisschrank 18 Stunden stehengelassen.

   Die  abgeschiedenen Kristalle werden auf dem Fil  ter gesammelt und getrocknet. Das erhaltene       d,1-N-Acetylphenylalanin    schmilzt nach Um  kristallisation aus heissem Nasser bei etwa  145 bis     14611    C. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des d,l-N-Ace- tyl-phenylalanins, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Diester der Acetanii(loinalon- säure in Gegenwart von Natriumalkoholat mit einem Benzylhalogenid .kondensiert und den so erhaltenen Diester der Benzyl-acetamido- malonsäure durch Verseifung und Abspaltung von<B><U>00</U></B> ., in das d,1-N-Acetyl-phenylalanin überführt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Diäthyl- ester der Acetamidomalonsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Benzy lchlorid verwendet, 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Diester der Benzyl-acetamidomalonsäure durch Ver- seifung mittels verdünntem Alkali und darauf folgende Behandlung mittels einer verdünnten Mineralsäure in der Hitze in (las d,1-N-Acety 1- phenylalanin überführt.
CH268533D 1944-11-10 1947-08-06 Verfahren zur Darstellung von d,l-N-Acetyl-phenylalanin. CH268533A (de)

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