CH268576A - Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen. - Google Patents

Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen.

Info

Publication number
CH268576A
CH268576A CH268576DA CH268576A CH 268576 A CH268576 A CH 268576A CH 268576D A CH268576D A CH 268576DA CH 268576 A CH268576 A CH 268576A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
heat
medium
line
voltage
thermocouple
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
Original Assignee
Ericsson Telefon Ab L M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ericsson Telefon Ab L M filed Critical Ericsson Telefon Ab L M
Publication of CH268576A publication Critical patent/CH268576A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  



  Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen eines strömenden Mediums, das eine Leitung durchfliesst, und beruht auf der Tatsache, dass die Wärmeübergangszahl zwischen einem strömenden Medium und einem wärmeleitenden Körper mit der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums variiert.



   Die Erfindung besteht darin, dass durch die Wand der Leitung wenigstens ein wärmeleitender Körper in diese hineinragt, welcher von der Wand wärmeisoliert ist und in   wärme-    leitender Verbindung mit einer Masse steht, und dass   ain    Thermoelement eine zum Tem  peraturuntersehied    zwischen zwei Punkten in dem wärmeleitenden Körper proportionale elektrische Spannung liefert und ein anderes Thermoelement eine mit zunehmender Strö  mungsgeschwindigkeit    abnehmende elektrische Spannung liefert, während ein drittes Thermoelement eine zum   Temperaturunter-    schied zwischen dem Medium in der genannten Leitung und der genannten Masse proportionale elektrische Spannung liefert,   wel-    che drei Spannungen so in Reihe geschaltet sind,

   dass durch Subtraktion der letztgenannten Spannung von der Summe der zwei erstgenannten Spannungen eine elektrische Spannung erhalten wird, die zum Produkt aus der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums und dem   Temperaturuntersehied    zwischen dem Medium in der genannten Leitung und der genannten Masse proportional ist.



   Der Erfindungsgegenstand wird an Hand beigefügter Zeichnungen näher beschrieben.



   Fig.   1    zeigt ein beispielsweise für   Wärme-    mengenmessung bestimmtes   Ausführungsbei-    spiel des Erfindungsgegenstandes.



   Fig. 2 zeigt in einem Diagramm die Ab  hängigkeit    der Spannung von   Thermoelemen-    ten von der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums innerhalb des Wärmemengenmessers nach Fig.   l.   



   Die Fig. 3 und 4 zeigen je eine andere beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.



   In Fig.   1    ist   R    eine   wärmeverbrauchende    oder wärmeabgebende Vorrichtung mit einem Einlassrohr   1    und einem Auslassrohr 2 für das Medium. Zwischen den Rohren   1    und 2 sind zwei wärmeleitende   Verbindungsröhren    7 und 10 vorhanden, die vom Einlassrohr   1    durch die Packungen 4 und 9 wärmeisoliert, aber am Auslassrohr 2 wärmeleitend angeschlossen, z. B. festgeschweisst, sind. Die Ver  bindungsröhren    7 und 10 können aus Metall bestehen. An jeder der Metallrohren 7 und 10 ist eine Scheibe 3 bzw.   8    befestigt. Diese Scheiben stehen parallel zum Rohr   1    und bestehen zweckmässigerweise aus glattem Glas.



  Das Einlassrohr   1    bildet bei der Scheibe 8 eine Einschnürung, so dass die   Geschwindig-    keit des Mediums hier ungefähr viermal   l gro-     sser ist als bei der Scheibe 3. In den   Metall-    röhren 7 und   10    sind Lötstellen von Thermoelementen 6, 5 und 11. Ausserdem befinden sich im Einlassrohr   1    und im Auslassrohr 2 je zwei   Lotstellen    12 und 15 bzw.   19 und    20 von Thermoelementen.

   Diese   Lotstellen    12, 15, 19 und 20 werden von   Bakelitröhren    13 und 17 getragen, die vom   Einlass-bzw.    Auslassrohr   1    bzw. 2 durch Packungen 14 und 18 wärmeisoliert sind, und sind von   Kupfierzylindern    16 und 24 umschlossen, damit sie genau dieselbe Temperatur wie das Medium im Rohr   1    bzw. 2   a-nnehmen.

   Die Lotstellen 5 und    6 bilden ein Thermoelement, das eine elektrische Spannung   S    gibt, die mit der   Strömungsge-      schwindigkeit    h des Mediums im Einlassrohr   1    gemäss der Kurve A in Fig. 2 variiert, wenn der Temperaturunterschied tv-tk zwischen der Temperatur des   Medifu'ms    im Einlassrohr 1 und seiner Temperatur im Auslassrohr 2 konstant ist.



   Die Lötstellen 11 und 12 bilden ein anderes Thermoelement, das eine elektrische Spannung gibt. Ein Teil dieser Spannung wird mittels eines regelbaren Widerstandes 21 abge  griffen, nmd    zwar derart, dass die Summe der Spannung des Thermoelementes 5,   6 und    der abgegriffenen Spannung na. hezu linear von h abhängt. Dass dies möglich ist, ist experimentell erwiesen worden. Die abgegriffene Spannung variiert gemäss der Kurve B in Fig. 2, wenn der   Temperaturuntersehied    tv-tk zwischen der Temperatur des Mediums im Rohr 1 und seiner Temperatur im Rohr 2 konstant ist. Die Kurve B hat eine Asymptote   s=K2,    an welche die Kurve zufolge der grossen Gesehwindigkeit des Mediums bei der Scheibe 8 sich schnell   anschlie#t.

   Wird A+B-K2    gebildet, so ergibt sich die mit der Kurve A teilweise zusammenfallende gestrichelte Linie durch den   Pcunkt Kl.   



   Die Lötstellen 15 und 20 bilden ein drittes Thermoelement, das eine zum Temperaturuntersehied   tvtk zwisehen    der Temperatur des Mediums im Rohr   1    und seiner Temperatur im Rohr 2 proportionale elektrische) Spannung gibt. Ein Teil dieser Spannung wird mittels eines regelbaren Widerstandes 22 abgegriffen und so abgepasst, dass sie den Wert s=K1+K2 bekommt.



   Wenn die drei oben genannten elektrischen Spannungen   zusammengeschaltat werden,    so dass die letztgenannte der   Somme    der zwei erstgenannten entgegenwirkt, wird die gerade Linie X-0 erhalten.   Versuehe    haben gezeigt, dass die Kurve X bis zu einer gewissen Grenze, z. B.   hm,    als eine gerade Linie betraehtet werden kann, die der obern Grenze des   Messgebie-    tes des Wärmemengenmessers   entsprieht.   



   Wenn der   Temperaturuntersehied    tv-tk zwischen der Temperatur des Mediums im Rohr   1    und seiner Temperatur im   Rohr'2    variiert, werden alle oben genannten drei Thermoelemente Temperaturvariationen ausgesetzt, wobei volle Proportionalität zwischen den elektromotorischen Kräften der Thermo  elemente und    den auf die Thermoelemente wirkenden   Temperaturimitersehieden für    jeden Wert der Strömungsgeschwindigkeit   h    des Mediums vorliegt, weshalb die Linie X ihre Steigung linear r ändert, wenn der Tem  peraturunterschied      tv-tl,    sich ändert.

   Hierbei wird vorausgesetzt, dass das Rohr 2 die Temperatur   tk annimmt,    die der Temperatur   dles    Mediums im Rohr 2 entspricht, und zwar unabhängig von der Temperatur der Umgebung   fund    der vom Rohr   1    durch die Metallröhren 7 und 10 zugeführten Wärme.



   Die elektrische   Spanniumg    der Thermoelemente wird den Klemmen A und B zugeführt, an die ein Elektrolytzähler angesehlossen ist. Die, in der Vorrichtung R verbrauchte oder dem Medium pro Zeiteinheit übertragene Wärmemenge Q, der Wärmefluss, kann, wenn man annimmt, dass das Medium Wasser ist, durch die Formel ausgedrückt werden :
Q=q.(tv-tk), worin   q =    die Menge Wasser ist, die pro
Zeiteinheit durch das Rohr   1    strömt, tv = die Temperatur des Wassers im
Rohr   1,    tk = die Temperatur des Wassers im
Rohr 2. 



  Nun ist    x=kl.    h, worin   71      von h unabhängig    ist und x = die resultierende Spannung der
Thermoelemente gemäss der Kurve
X in Fig.   2    und    q=k.    h, worin k2 = eine Konstante ist, die vom Quer schnitt des   Rohres l abhängig    ist.    h    = die Geschwindigkeit des Wassers in der Röhre   1.   



  Daher wird    ka    q= k1.x.



  Gemäss dem oben Gesagten variiert die Steigung der Linie X linear mit dem Temperaturunterschied (tv-tk), weshalb k1=k3 (tv-tk), worin k3 = eine Konstante.



  Hieraus ergibt sich k2 x    k2 x
Ds lvtk    und    Q. x,    worin   7* =    eine Konstante ist.



  Ein an den Klemmen A-B angeschlossener   Eleiktrolytzähler kann folglich    so   geeicht    werden, dass die in der Vorrichtung R verbrauchte oder aufgenommene Wärmemenge direkt abgelesen werden kann.



   In der Besehreibung ist oben vorausgesetzt worden, dass das Rohr 2 die Temperatur des Mediums, unabhängig von der Temperatur der Umgebung und der vom Rohr   1    übertragenen Wärme, annimmt. Diese Voraussetzung ist nicht immer gültig, doeh kann sie mit für den praktischen Gebrauch genügender Genauigkeit dadureh hergestellt werden, dass man, wie Fig.   1    zeigt, die Lötstellen 19 und   25    vorsieht und diese zu einem Thermoelement   zusammenschaltet,    dessen Spannung mittels eines Widerstandes 23 so aufgeteilt wird, dass eine für die Kompensierung abgepasste Spannung erhalten wird. Wenn die Temperatur des Rohres 2 mit der Temperatur des Mediums übereinstimmt, ist die kompensierende Spannung Null.

   Wenn sie die Temperatur des Mediums über- oder unterschreitet, soll die kompensierende Spannung der zwischen den Klemmen   A    und B herrschenden Spannung hinzugefügt bzw. von ihr abgezogen werden.



  Dies geschieht automatisch dadurch, dass die Spannung des Thermoelementes 19, 25 ihre   Grössa und Polarität    mit dem Temperaturgefälle zwischen dem Rohr 2 und dem Medium im Rohr 2 ändert und daher in Reihe mit der Spannung zwischen den Klemmen A und B geschaltet werden kann. In diesem   Falle mu#    der   Elektrolytzähler zwischen    die Klemmen   A und    C geschaltet werden.



   Eine andere Art und Weise, um die Einwirkung der Temperatur der Umgebung und der   dureh    die   Metallröhren    7 und 10 vom   Rolhr 1    zum Rohr 2 geleiteten Wärme zu vermeiden, wird in Fig. 3 gezeigt. Hier sind die Kupferrohren 7 und 10 durch die Packungen 4 und 9 sowohl vom Rohr   1    als auch vom Rohr   2    isoliert. Die Kupferröhren 7 und 10 tragen an ihren Enden je eine Glasseheibe 3 bzw. 8 und 17 bzw. 18. Die Rohre 1 und 2 besitzen gleichen Quersehnitt und sind je mit einer   Einsehnürung    bei den Scheiben 8 und 18 versehen. In den Metallröhren 7 und 10 befinden sich   Lotstellen    5, 6 und 11 von Thermoelementen.

   Eine wenig wärmeleitende Röhre 13, die von den Rohren 1 und 2 durch die Packung 14 isoliert ist, trägt zwei Kupferzylinder 16 und 19, welche Lötstellen 12, 15 und 20 von Thermoelementen enthalten. Die   obgenannten Lotstellen    sind paarweise zu drei Thermoelementen in Übereinstimmung mit der Anordnung in Fig.   1      zusammengieschaltet.   



  Das Thermoelement 5, 6 gibt eine Spannung, die mit der Geschwindigkeit des Mediums in den Rohren   1    und 2 gemäss der Kurve   A    in Fig. 2 variiert, das Thermoelement 11, 12 gibt eine Spannung gemäss der Kurve B in Fig. 2 und das Thermoelement 15, 20 gibt   eine Spa. n-    nung, die gleich   Kl +Kn    ist. Die resultierende Spannung zwischen den Klemmen   A-B    variiert   gemä# der Kurve X    in Fig. 2, wenn die  Spannung des letztgenannten   Thermoelemen-    tes der Summe der Spannung der übrigen zwei Thermoelemente entgegenwirkt.

   Wird ein   Galvanometer    an die Klemmen   A E    angeschlossen, so wird der Wärmefluss, bei An  schlu#    eines   Elektrolytzählers    jedoch die Wärmemenge gemessen.



   Selbstverständlich braucht die Anordnung gemäss Fig. 3 nicht ganz symmetrisch ausgebildet zu sein, sondern die Rohre 1 und 2 können versehiedenen Quersehnitt aufweisen und die Seheiben 17 und 18 können aus Metall anstatt aus Glas bestehen.



   Wenn der Untersehied zwisehen der Tem  peratur    des Mediums im Rohr   1    und im Rohr 2 konstant gehalten wird, können die oben beschriebenen   Anordnwngen    zur Messung von    Strömungsgeschwindigkeiten vmd Wegstrek-    ken verwendet werden.



   Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Ausbildung des Wärmemengenmessers gemäss Fig. 3. Eine Metallrohre 7 verbindet zwei Platten 3 und 18, von welehen sich die eine im Einlassrohr 1 und die   andfeire im Anslassrohr    2 einer   wärmeverbrauchenden    oder wärmeabgebenden Vorrichtung R befindet. Die Röhre 7 ist durch die Packung 4 wärmeisoliert und enthält drei Lötstellen von Thermoelementen 5, 6 und 8.



  Ferner dringt eine wenig wärmeleitende Röhre   13,    die durch die Packung 14 isoliert ist, je mit einem Ende in die Rohre   1    und 2 und trägt an beiden Enden je eine Kapsel 12 bzw.



  15 aus   Meta. ll.,    z. B. Kupfer. In der Kapsel 12 befinden sich zwei Lötstellen 9 und 10 und in der Kapsel 15 eine Lötstelle 11 von Thermoelementen. Die Lötstellen 5 und 6 bilden ein Thermoelement, das eine elektrische Spannung gibt, die mit der   Strömungsgeschwindig-    keit eines durch die Rohre 1 und 2   strömen-    den Mediums, z. B. Wasser,   in Übereinstim-      mung    mit der Kurve A in Fig. 2 variiert. Die Lötstellen 8 und 9 bilden ein Thermoelement, dessen Spannung sich auch mit der Gesehwin  digkeit    des Mediums ändert, und zwar in   ITbereinstimmung    mit der Kurve   B    in Fig. 2.



  Ein drittes Thermoelement wird von den Lötstellen 10 und 11 gebildet und gibt eine zum Temperaturgefälle der Vorrichtung R proportionale Spannung. Mit Hilfe der Spannungsteiler 16 und 17 werden die   obgenann-    ten drei elektrischen Spannmmgen so abgegriffen und zusammengeschaltet, dass eine nahezu   lineare Kurve X gemä# Fig.    2 für die re  sultierende    Spannung an den Klemmen A-B in Abhängigkeit vom   Wärmeverbrauch    oder non der Wärmeabgabe der Vorrichtung   R    erhalten wird.



   Wie gesagt, ist die Anordnung nicht auf Wärmemengenmessung begrenzt. Soll die Anordnung z. B. als Log oder Wegmesser auf einem Schiff verwendet werden, wird zweck  mässigerweise    eines der Rohre, z. B. Rohr   1    in Fig. 4, ausserhalb des Rumpfes des Schiffes parallel zum Kiel angeordnet. Dieses Rohr wird an seinem hintern Ende so   zugesehnürt,    dass während der Fahrt des Schiffes eine geeignete Wassergesehwindigkeit im Rohr erhalten wird. Das Rohr 2 wird im Rumpf des Schiffes angeordnet und auf geeigneter Temperatur gehalten, z.

   B. dadureh, dass es von warme, Wasser durchflossen oder elektrisch aufgeheizt wird, wobei besondere Anordnungen nötig sind, um den   Temperaturunter-      schied    zwischen dem Wasser im Rohr   1    und der Temperatur des Rohres 2 konstant zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärme- flüssen eines strömenden Mediums, das eine Leitung (1) durchfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Wand der Leitung (1) wenigstens ein wärmeleitender Körper (7 mit 3) in diese hineinragt, welcher von der Wand wärmeisoliert ist und in wärmeleitender Verbindung mit einer Masse (Medium in Leitung 2) steht, und dass ein Thermoelement (5, 6) eine zum Temperaturunterschied zwischen zwei Punkten (5, 6) in dem wärme- leitenden Körper (7) proportionale elektrische Spannung liefert und ein anderes Thermoelement (11, 12 in Fig. 1 und 3 ;
    8, 9 in Fig. 4) eine mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit abnehmende elektrisehe Spannung liefert, während ein drittes Thermoelement (15, 20 in Fig. l und 3 ; 10, 11 in Fig. 4) eine zum Temperaturuntersehied zwi- schen dem Medium in der genannten Leitung (1) und der genannten Masse proportionale elektrische Spannung liefert, welche drei Spannungen so in Reihe geschaltet sind, dass durch Snbtraktion der letztgenannten Spännung von der Summe der zwei erstgenannten Spannun- gen eine elektrische Spannung erhalten wird, die zum Produkt aus der Strömungsgeschwin- digkeit des Mediums und dem Temperaturuntersehied zwischen dem Medium in der genannten Leitung (1) und der genannten Masse proportional ist.
    UNTERANSPRCHE : 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei wärmeleitende Körper (7 mit 3 und 10 mit 8 in Fig. 1 und 3) durch die Wand der genannten Leitung (1) an zwei in der Stromungsrichtung des Mediums im Abstand voneinander befindlichen Stellen in diese hineinragen, wobei an der einen Stelle eine grössere Strömungsgesehwin- digkeit als an der andern herrscht, dass die wärmeleitenden Körper von der Wand wärmeisoliert sind, aber in wärmeleitender Verbindung mit der wärmeleitenden Masse (Medium in der Leitung 2) stehen, und dass das erstgenannte Thermoelement (5, 6 in Fig.
    1 und 3) eine zum Temperaturunterschied zwischen einem Punkt (6) im wärmeleitenden Korper an der Stelle mit niedrigerer Strömungsge- schwindigkeit und der wärmeleitenden Masse proportionale Spannung liefert, während das zweitgenannte Thermoelement (11, 12 in Fig. 1 und 3) eine zum Temperaturuntersehied zwischen dem Medium und einem Punkt (11) im wärmeleitenden Körper (10 mit 8 in Fig. 1 und 3) an der Stelle mit höherer Strömungs- geschwindigkeit proportionale. Spannung liefert.
    2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Masse durch eine das Medium von einer wärmeverbrauchenden oder wärmeliefernden Vorrichtung (R) wegführende Leitung (2) gebildet ist, und dass die wärmeleitenden Korper (7 mit 3 und 10 mit 8 in Fig. 1) in die Wand der zur Vorrichtung (R) führenden Leitung (I in Fig. 1) hineinragen.
    3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse durch das Medium in der von einer wärmeverbrau ehenden oder wärmeliefernden Vorrichtung (R) wegführenden Leitung (2) gebildet ist und dass alle wärmeleitenden Körper in die Vand der das Medium zur Vorrichtung (R) führenden Leitung (1) hineinragen.
    4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein viertes Thermoelement (19, 25 in Fig. 1), das eine elektrische Spannung liefert, welche zum Temperaturunterschied zwischen der das Medium. von der Vorrichtung (R) wegführenden Leitung (2) und dem Medium in dieser Leitung selbst proportional ist und welche in Reihe mit der resultierenden Spannung der drei andern Thermoelemente geschaltet ist.
CH268576D 1947-05-27 1948-05-03 Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen. CH268576A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE268576X 1947-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH268576A true CH268576A (de) 1950-05-31

Family

ID=20306695

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH268576D CH268576A (de) 1947-05-27 1948-05-03 Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH268576A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2353045A1 (fr) * 1976-05-28 1977-12-23 Danfoss As Dispositif de mesure du debit ou d'une grandeur qui en est fonction, dans des installations d'echangeurs thermiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2353045A1 (fr) * 1976-05-28 1977-12-23 Danfoss As Dispositif de mesure du debit ou d'une grandeur qui en est fonction, dans des installations d'echangeurs thermiques

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515281A1 (de) Einrichtung zum messen der verschmutzung von metalloberflaechen
CH268576A (de) Anordnung zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmemengen und Wärmeflüssen.
DE8108694U1 (de) Elektrisches thermometer zur messung von oberflaechentemperaturen (i)
DE2042047A1 (de) Temperaturmesseinrichtung
DE2329164A1 (de) Einrichtung zur messung schwacher waermefluesse von waenden
DE2852904A1 (de) Durchflussmesseinrichtung
DE721365C (de) Einrichtung zur Messung der elektrischen Leitfaehigkeit von Fluessigkeiten unter Beruecksichtigung der Temperatur der Fluessigkeit
DE1287332B (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Messung hoher Temperaturen fluessiger oder gasfoermiger Medien
DE2157029A1 (de) Sonde zum messen von temperaturen
DE871028C (de) Verfahren und Einrichtung zur Beseitigung der Temperaturabhaengigkeit bei Leitfaehigkeitsmessungen an Fluessigkeiten
DE400617C (de) Verfahren zur Messung des Waermeverbrauchs
DE389380C (de) Vorrichtung zur unmittelbaren Anzeige der durch Heizanlagen gelieferten Waermemengen
DE651334C (de) Vorrichtung zur Kontrolle von Getreidevorbereitern
AT206659B (de) Verfahren zur Messung einer veränderlichen Durchflußmenge
DE884577C (de) Kalorimeter
AT240622B (de) Verfahren zur Herstellung von lunkerfreien Schwimmkörpern zur Messung des Gehalts an Frostschutzmittel in wässerigen Lösungen
AT94514B (de) Vorrichtung zur unmittelbaren Anzeige der durch Heizanlagen gelieferten Wärmemenge.
DE916592C (de) Hitzdrahtmessgeraet zur Messung stationaerer und instationaerer Geschwindigkeiten von Gasen und Fluessigkeiten
DE609647C (de) Schwimmermesser
DE3346456C2 (de) Schwarzer Strahler
DE1945959C (de) Schaltungsanordnung bei gegengekoppelten Meßverstärkern zur Kompensation der Temperaturabhängigkeit der Meßgröße
DE636173C (de) Waermemengenmesser
DE1099752B (de) Verfahren und Geraet zur Messung der Temperatur und Durchflussmenge eines Stroemungsmittels
DE632770C (de) Thermoelement zur Messung von Oberflaechentemperaturen
DE876777C (de) Warmwassermesser nach dem Teilstrom- und Kalorimeterprinzip