CH268616A - Fliehkraft-Spritzvorrichtung für Flüssigkeiten. - Google Patents

Fliehkraft-Spritzvorrichtung für Flüssigkeiten.

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CH268616A
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Omar Norris Edward
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Omar Norris Edward
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/08Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements
    • B05B3/082Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements the spraying being effected by centrifugal forces
    • B05B3/085Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements the spraying being effected by centrifugal forces in association with sectorial deflectors
    • B05B3/087Spray guns comprising this arrangement

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  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description


      Fliehkraft-Spritzvorrichtung    für Flüssigkeiten.    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Flieh-          kraft-Spritzvorrichtung    für Flüssigkeiten,  wie z. B. Farben.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    vorliegender Er  findung ist in der Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt     naeli    Linie 1-1 der     Fig.    2,       Fig.    2 einen Schnitt     naeh    Linie 2-2 der       Fig.    1,       Fig.    3 ein Detail, im Aufriss und grösserem       .Massstab,    des     Steuergestänges    für die Zufuhr  und den     Sehild,          Fig.    4 einen Vertikalschnitt durch den Be  hälter und einen Teil des Vorratsbehälters,

    bei weggenommenem     Fliehkraftverteiler,          Fig.    5 eine Seitenansicht des Antriebs  motors bei abgenommenem     Gebläse        Lind    Ver  teiler,  Fit. 6 einen Schnitt auf Linie 6-6 der  Fug. 5 und       Fig.    7 eine     Draufsieht    auf den Verteiler.  Die     Spritzvorriehtung    weist ein Gehäuse  10 auf, das durch eine Trennwand 11 in  einen obern Vorratsbehälter 12 und einen Be  hälter 14     geteilt    ist..

   Die     Einfüllöffnung    16  für     den    Vorratsbehälter 12 ist am Kopf des  letzteren vorgesehen und wird durch einen       Sehrijul)deckel    7.5 mit eingelegtem     Diehtungs-          ring    21 verschlossen.  



  Die Trennwand 11 weist eine Öffnung 22  auf, an die sich ein mit einer Öffnung 20     ver-          sehener    Trichter 23 anschliesst, durch die der         Fliehkraftverteiler    24 (Fug. 1, 5) mit Flüssig  keit beliefert wird. Die Öffnung 22 wird mit  tels eines durch einen Hebel 26 betätigten  Ventils 25 geschlossen. Der Hebel 26 ist auf  einer Welle 27 befestigt, die im Gehäuse 10  und an der Trennwand 11 gelagert ist.

   Ein  zweiarmiger Hebel 28 ist ausserhalb des Ge  häuses 10 auf der Welle 27     aufgekeilt    und  weist     einerends    einen     1Vlitnehmerstift    29 auf,  der in einem am einen Ende einer Stange 30  vorgesehenen länglichen Schlitz eingreift, wo  bei letzterer für den nachstehend beschrie  benen Zweck ein gewisses Spiel gewährt.  



  Die Stange 30 ist am andern Ende ver  stellbar an einem Hebel 31     angelenkt,    der am  Gehäuse 10 schwenkbar gelagert und mit  einem für den Benützer bequem angeordne  ten Fingergriff 32 versehen ist. Die verstell  bare Verbindung zwischen Stange 30 und  Hebel 31 besteht aus einem am freien Ende  des letzteren befestigten Stift, der in einen  am Ende der Stange vorgesehenen Schlitz 33  eingreift, und auf den eine Stellschraube 34  zwecks Einstellung der Normallage der  Stange 30 einwirkt. Eine Zugfeder 35, die       einerends    am Hebel 28 und     anderends    an der  Stange 30 angreift, hält das Ventil 25 ge  schlossen.  



  Eine Verteilerkammer 40 (Fug. 1 und 4)  ist im den     Fliehkraftverteiler    24 umschliessen  den Behälter 14 zwischen der Trennwand 11  und einem     Schrä;-boden    41 gebildet und wird  von einer rückwärtigen Querwand 42 abge-      schlossen. Der Schrägboden 41 weist eine Öff  nung 43 auf, die zwecks Aufnahme des nach  stehend beschriebenen     Fliehkraftverteiler-          gehäuses    von einem     Haltering    44 umgeben ist.

    Das an der Querwand 42 liegende untere  Ende des Schrägbodens 41 weist einen Aus  lauf 45     (Fig.    1 und 2) auf, durch den die in  der     Verteilerkammer    40 angesammelte Flüs  sigkeit     in    den Behälter 14 ausfliesst. Der Aus  lauf 45 ist vorzugsweise auf der einen Seite  der     Kammer    40 angeordnet, wie in     Fig.    2 ge  zeigt.  



  Die Vorderseite des Gehäuses ist zwischen  den Trennwänden 11 und 41 mit einer     Spritz-          öffnung    versehen, die .durch einen einwärts  gebogenen Kopfflansch 48     (Fig.    1 und 4),  einen einwärts umgebogenen Fussflansch 49  und durch     einwärtsspringende    Seitenflan  schen 50 und 51     (Fig.    2) begrenzt ist. Diese  Flanschen 48-51 bilden Taschen, um das  Abfliessen von eventuell in der Verteilerkam  mer angesammelter Flüssigkeit aus der Öff  nung zu     verhindern,    wenn die     Vorrichtung     gekippt wird.  



  Um die Breite der     Spritzöffnung    verän  dern     z11    können, ist ein Paar Schieber 52 und  53     (Fig.    2) auf gegenüberliegenden Seiten  der Öffnung montiert, die in von Flanschen  54 und 55 gebildeten Rinnen gleiten. Diese  Flanschen sind am Schrägboden 41     bzw.    an  der Trennwand 11 befestigt. Die Schieber 52  und 53 weisen Griffe 56 bzw. 57 auf, die über  die Vorderfläche des Gehäuses 10 vorragen,  und zwar unter einem Öffnungswinkel zu  einander, der ungefähr demjenigen des  Sprühkegels entspricht. Bei der grössten ein  gestellten Breite des letzteren liegen sie an  den     einspringenden    Flanschen 50, 51 des Ge  häuses an.  



       Ein.    Rücklauf- und Entlüftungskanal, in  Form eines Rohres 60, dient zur Rückleitung  der     Flüssigkeit    aus dem Behälter 14 in den  Vorratsbehälter 12. Dieses Rohr 60 steht in       Verbindtung    mit einer Öffnung 61 in der  Trennwand 11, die auf der der Öffnung 45  gegenüberliegenden Behälterseite angeordnet  ist. Das Rohr 60 erstreckt sich in den Kopf  des Vorratsbehälters 12, und zwar bis     z11       einem über dem normalen Flüssigkeitsspiegel  gelegenen und von der     Einfüllöffnung    16 ent  fernten Punkt, so dass beim Einfüllen keine  Flüssigkeit in das Rohr 60 eintritt.

   Dieses  Rohr 60 dient sowohl als Entlüftung für den  Vorratsbehälter 12 wie auch als     Rückleitutng     für die Flüssigkeit, wie nachstehend beschrie  ben wird.  



  Wie aus     Fig.    1 und 5 ersichtlich, besitzt  der     Pliehkraftverteiler    24 eine Anzahl über  einandergelegter,     kegelsttumpfförmiger    Ringe  65, die an ihrem Aussenumfang 66 aufwärts  gebogen sind. Diese Ringe 65 sind mittels Ab  standhaltern 67 gestapelt und mit einem Ring  70 fest     verbunden.    Letzterer ist mittels  Armen 68 auf einer Welle 71 eines Elektro  motors 72 montiert. Beim Abstellen des Mo  tors fliesst eventuell im Verteiler zurück  gehaltene Flüssigkeit durch die Kanäle zwi  schen den Ringen 65 ab. Eine Anzahl über  einandergelegter konischer Siebe 74 ist auf  der Welle 71 über der zentralen Öffnung im  Ring 70 montiert.  



  Ein zweistufiges, Schaufeln 76 und 77       (Fig.    1) aufweisendes     ,Gebläse    ist auch auf  der Welle 71 so montiert, um Luft durch die  Spritzöffnung und die Siebe 74 einzusaugen,  und diese abwärts durch ein     Gehäuse    78, um       Ablenkbleche    79 und 80 herum, und über  dem Motor 72 nach aussen abzugeben. Die  Siebe 74 stellen eine rotierende Fläche dar,  die die Flüssigkeit nach aussen schleudert  und dadurch verhindert, dass sie zusammen  mit dem durch das Gebläse erzeugten Luft  stromabwärts gesogen wird. Das Gehäuse 78  ist vom Motor 72 durch Streben 81 distan  ziert und trägt ein Band 84, das innerhalb  des Ringes 44     (Fig.    4) des Gehäuses 10 passt.

    Das Gehäuse 78 ist mit einem Gewinde ver  sehen, um in einen am Gehäuse 10 befestig  ten     Flanseh    83 eingeschraubt werden zu  können.  



  Ein bügelartiger Schild 85     (Fig.    1 und 2)  erstreckt sich um den Verteiler 24 und     zwi-          se.hen    letzterem und der Spritzöffnung und  ist auf einer Welle 86 befestigt, die im Ge  häuse 10 .drehbar gelagert ist und ausserhalb  des letzteren     einen    Nocken 87     (Fig.    3) trägt.      Letzterer weist einen Anschlag 88 auf, der  mit einem auf der Stange 30 vorgesehenen  Ansatz 89 zusammenarbeitet.

   Normalerweise  hält die Feder 35 den Ansatz 89 gegen den  Anschlag 88 der     Nocke    87, um den Schild 85  in der     gehobenen    Stellung zu halten zwecks       Auffangens    der vom Verteiler     abgeschleuder-          ten    Flüssigkeit. Diese gehobene oder aktive  Stellung des Schildes 85 ist in     Fig.    1 gezeigt.  Wenn der Griff 32 betätigt wird, bewegt sich  die Stange 30 nach rechts, wie in     Fig.    3 dar  gestellt, wodurch der Schild 85 abfällt und  das Ventil 25 geöffnet wird.

   Beim Loslassen  des Griffes 32 nimmt die Feder 35 die Stange  30     wieder    in ihre Ausgangslage zurück, das  heisst das Ventil 25 wird geschlossen und der  Schild 85 in seine Sperrstellung gehoben. Der  durch die Stift- und Schlitzverbindung 29  vorgesehene tote Gang ermöglicht ein Abfal  len des Schildes 85, bevor sich das Ventil 25  öffnet, und ein Schliessen des letzteren, bevor  der Schild 85 angehoben wird. Der Schild 85  fällt auch vermöge seines Eigengewichtes in  die Sperrstellung, wenn das Gerät in eine  solche Stellung gekippt wird, dass dem Ver  teiler 24 keine     Flüssigkeit    mehr zufliessen  kann.  



  Der Motor 72 weist ein Gehäuse passender  Grösse auf, um einen Handgriff und einen  Ständer für das Gerät zu bilden, so dass letz  teres bei normalem Gebrauch durch     Erfassen     des Motorgehäuses von Hand gehalten wird,  wobei der     Abzughahn    32 durch die Finger  betätigt werden kann.  



  Der Motor ist von     Standartbauart    und  saugt zufolge seiner Rotation Kühlluft auf  wärts in sein Gehäuse. Um .das Eindringen  von Staub zusammen mit der Kühlluft in den  Motor 72 zu verhindern, ist das Motorgehäuse  verlängert, um ein rundes, zur Aufnahme  einer Filterpackung 91 geeignetes Gehäuse  90 zu bilden. Die Filterpackung wird zwi  schen zwei Gittern 92, 93 festgehalten, wobei  das erste gegen einen auf der Innenseite des       Gehäuses    90 gebildeten Flansch 94 anliegt,  und das zweite Gitter mittels eines in einer  ringförmigen, im Gehäuse 90 gebildeten Ver  tiefung 96 gehaltenen Klemmringes 95 in    seiner Lage festgehalten wird. Die Filter  packung 91 kann somit     zwecks    Reinigung  oder Erneuerung leicht abgenommen werden.  Das Gehäuse 90 ist z.

   B. mittels eines Bajo  nettverschlusses 97     (Fig.    5) abnehmbar am  Motorgehäuse befestigt.  



  Bevor die Vorrichtung in Gebrauch ge  nommen wird, wird die zu verspritzende Flüs  sigkeit nach Entfernen des Schraubdeckels 15  in den Vorratsbehälter 12 eingefüllt. Nach  Aufbringen des Deckels 15 ist letzterer abge  schlossen, mit Ausnahme des Auslaufes 22,  durch den Flüssigkeit dem Verteiler 24 zuge  führt wird, und der Entlüftungsvorrichtung,  die aus dem Rohr 60, der Öffnung 61, dem  Behälter 14, der Öffnung 45, der Verteiler  kammer 40 und der Spritzöffnung im Ge  häuse 10 besteht. Das Ventil 25 wird     norma-          lerweise    durch die Feder 35 geschlossen ge  halten, und der Schild 85 wird normalerweise  in seiner Hochlage gehalten, um den Auswurf  von Flüssigkeit durch die Spritzöffnung     züi     verhindern.

   Soll nun mit der Spritzarbeit be  gonnen werden; so wird der Motor angelas  sen und der     Abzughahn    32 betätigt, wodurch  der Schild 85 freigelassen wird, das heisst  sieh unter den Verteiler 24     senkt,        und    das  Ventil genügend weit geöffnet wird, um den       Durchfluss    von Flüssigkeit aus dem Vorrats  behälter 12 durch die Abgabeöffnung 22 in  den Verteiler 24     zii    gestatten. Durch Verstel  len des Griffes 32, der das Ventil 25 und die  unter letzterem liegende Öffnung in :den Ab  gabekanal 22 steuert, kann die Menge der ab  fliessenden Flüssigkeit reguliert werden. Der  mit hoher Geschwindigkeit rotierende Vertei  ler 24 wirft die Flüssigkeit in Form eines  Sprühregens um seinen ganzen Umfang.

   Die  nach aufwärts geneigten Aussenflanschen 66  der Verteilerringe fangen diejenige Flüssig  keit auf, die das Bestreben hat, direkt zwi  schen den Ringen auszutreten. Es wird also  alle Flüssigkeit vor dem Ab- und Auswurf in  Berührung mit einer rotierenden Oberfläche  gebracht.  



  Ein Teil. des Sprühregens tritt durch die  Spritzöffnung aus, während der Rest in der  Verteilerkammer 40 aufgefangen wird und      längs der geneigten     Zwischenwand    41 abwärts  und dann     durch    die Öffnung 45 in den Be  hälter 14 fliesst. Dieser Vorgang setzt sich  so lange fort, bis der Flüssigkeitsspiegel im  Behälter 14 genügend hoch ist, um die Öff  nung 45 abzuschliessen und dadurch den  weiteren Zutritt von Luft in den Vorrats  behälter 12 verhindert. Wenn dies eintritt,  wird der Luftdruck im letzteren irrgenügend,  um einen weiteren Abfluss von Flüssigkeit  durch die Öffnung 22 zu ermöglichen,     und     der Spritzvorgang hört auf, wodurch ange  zeigt wird, dass der Behälter 14 mit der ge  sammelten Flüssigkeit angefüllt worden ist.

    Der Behälter 14 wird dann durch auf den  Kopfstellen :der Vorrichtung geleert, das  heisst, es wird der Flüssigkeit ermöglicht,  durch die Öffnung 61 und das Rohr 60 in  den Vorratsbehälter 12 zu fliessen. Natürlich  muss der Abzugshahn 32 betätigt werden,  während die Vorrichtung umgelegt wird, um  das Ventil 25 zu öffnen, und den Durchtritt  von Luft zu ermöglichen. Es wird jedoch  keine Flüssigkeit verspritzt, da der Schild 85  in die Absperrstellung fällt. Wenn dann die  Flüssigkeit so vom Behälter 14 in den Vor  ratsbehälter 12 zurückgeführt worden ist, ist  die Vorrichtung zum weiteren Gebrauch bereit.  



  Im normalen Betrieb wird .die Vorrich  tung genügend oft die Hand des Benützers  zwischen den Spritzperioden gesenkt, um das  Rückführen der Flüssigkeit aus dem Behälter  14 in den Vorratsbehälter 12 automatisch zu  bewerkstelligen.  



  Wenn das Verspritzen abgestellt werden  soll, wird der Abzugshahn 32 freigegeben,  wodurch das Ventil 25 geschlossen und der  Schild 85 in seine Sperrstellung zurück  geführt wird. Das am obern Ende der Stange  30 vorgesehene Spiel für die Welle 27 erlaubt  es dem Ventil 25, zuerst zu schliessen, so dass  die Flüssigkeit im Verteiler 24 aus diesem       ausgeschleudert    werden kann, bevor der  Schild 85 in die Sperrstellung gebracht wird.  Darnach ist     kein    weiteres Abwerfen von ver  spritzter     Flüssigkeit    mehr möglich, auch  wenn das Ventil nicht genügend dicht ver  schliessen sollte,    Die Breite des Sprühregens kann durch  Ändern der Stellung der Schieber 52 und 53  mittels der Handgriffe 56 und 57 verstellt  werden.

   Der Sprühregen kann somit von  einer maximalen Breite auf einen schmalen  Streifen verändert werden, je nach dem jewei  ligen Erfordernis.  



  Die beschriebene     Spritzvorrichtung    wird  durch freien     Zufluss    gespienen, und die unver  brauchte Flüssigkeit fliesst auch frei in den  Vorratsbehälter zurück, wodurch jeglicher  mechanischer Zuleitungsmechanismus weg  fällt. Weiter kann die Vorrichtung unter  irgendeinem Winkel benützt werden, bei wel  chem Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 12  durch die     Zuleitiurrg    22 fliesst. Bei andern  Winkeln, z. B. wenn die     Vorrichtung        zwecks     Rückleitung der Flüssigkeit     ans    dem. Behälter  14 umgelegt wird, fällt der Schild 85 auto  matisch in die Sperrstellung, wodurch ein un  gewolltes Verspritzen vermieden wird.  



  Die     Gebläseläufer    76, 77 tragen zur Er  zielung eines scharf umrissenen Spritzstrahl  bei, indem sie die feinen Teilchen aus diesem  absaugen. Wenn aber dieser Vorteil nicht ge  wünscht wird, so kann natürlich das Gebläse  ohne weiteres weggelassen und der Motor 72  direkt im Gehäuse 78 montiert werden. In  einem solchen Fall wird der Motormantel 72  in     Fig.    1 durch einen Handgriff ersetzt.  



  Wenn die Vorrichtung sich in normaler  Stellung befindet, fliesst die Flüssigkeit ab  wärts über die geneigte Zwischenwand 41  und durch die Öffnung 45 in den Behälter  14, wobei die einwärts umgelegten Flanschen  48, 49 der Spritzöffnung verhindern, dass  innerhalb der Verteilerkammer 40 angesam  melte Flüssigkeit durch die     Spritzöffnung     nach aussen fliesst, wenn die Vorrichtung in  andere Stellungen geneigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliehkraft-Spritzvorrichtung für Flüssig keiten, gekennzeichnet durch einen Flieh kraftverteiler (24), einen über letzterem mon tierten Flüssigkeitsvorratsbehälter (12), eine Durchlassöffnung (22) in diesem Vorrats behälter, um eine Verbindung desselben mit.
    crem Verteiler (24) zwecks Zuführung von Flüssigkeit herzustellen, ein den Verteiler (24) umgebendes Gehäuse (42), das zum Auf fangen und Sammeln des grössten Teils der von diesem Verteiler abgeschleuderten Flüs sigkeit bestimmt ist und eine Öfnung zur Be grenzung des Spritzstrahls aufweist, einen den Verteiler umschliessenden Behälter (14), wobei das Gehäuse (42) eine Öffnung (45) zum Ableiten der gesammelten Flüssigkeit in den Behälter (14) aufweist, und durch Verbindungsmittel (60) zwischen letzterem und dem Vorratsbehälter (12), um Flüssig keit aus dein Behälter (14) in den Vorrats behälter (1.2) zurückzuleiten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs mittel (60) für das Zurückführen von Flüs sigkeit vorn Behälter (14) zum Vorratsbehäl ter (12) so angeordnet sind, dass die gesam melte Flüssigkeit beim auf den Kopfstellen der Vorrichtung dank ihrer Schwerkraft zu rückfliesst. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbindungsmittel (60) vom obern Teil des Behälters (14) bis zu einem über dem Flüssigkeitsspiegel im Vorrats behälter (12) gelegenen Punkt erstrecken. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnung (45) im Gehäuse (42) so angeordnet ist, dass sie durch die Flüssigkeit im Vorratsbehälter (14) verschlos sen wird, um den weiteren Zutritt von Luft in den Vorratsbehälter (12) zu verhindern und demzufolge den weiteren Zufluss der Flüssigkeit durch Schwerkraftswirkung in den Verteiler (24) zu unterbrechen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch Bekenn zeichnet, dass die Öffnung im Gehäuse (42) für den Sprühstrahl und die Ablauföffnung (45) auf entgegengesetzten Seiten des Ge häuses (42) vorgesehen sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein Steuerventil (25) und durch von .Hand einzustellende Mittel (32) zur Betäti gung dieses Ventils. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Antriebsmotor (7'') für den Verteiler (1?) innerhalb letzterem und ko axial zu diesem montiert und mit einem einen Bandgriff für die Vorrichtung bildenden Ge häuse versehen ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Luftfilter (91) axial unter halb des lIotors (72) montiert ist, um die Luft vor ihrem Eintritt in den Motor zu fil trieren. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unterausprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen beweglichen, zwischen Verteiler und Spritzöffnung eingeschalteten Schild (85), .der normalerweise in solcher Lage ge halten ist, um .die verspritzte Flüssigkeit auf zufangen, und durch Mittel (30, 89), um den Schild aus dem Weg der Spritzflüssigkeit zu bewegen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schild (85) schwenkbar ge lagert ist, um. für das Spritzen frei in seine zurückgezogene Lage zu fallen, und dass fe dernde Mittel (35) vorgesehen sind, um den Schild zwecks Auffangens der Spritzflüssig- keit in seiner gehobenen Stellung zu halten. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Steuern des Schildes (85) und des Steuerventils (25) ein einziges von Hand zu betätigendes Organ (32) vorgesehen ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel (29, 30) mit einer Leer laufbewegung vorgesehen sind, um dem von Hand zu steuernden Organ (32) zu erlauben, zum Spritzen zuerst den Schild aus der den Flüssigkeitsstrahl auffanenden Stellung zu- #D rückzuziehen und dann das Steuerventil (25) zu betätigen, und zuerst das Steuerventil zu betätigen und dann den Schild zwecks Unter brechung des Spritzvorganges in die Sperr stellung zurückzuführen. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Mittel (29, 30) ein Gestänge aufweisen, das däs von Hand zu betätigende Organ (32) mit :dem Schild (85) und Steuerventil (25) verbindet, und das an letzterem mit Spiel angeschlossen ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fliehkraftverteiler über einander angeordnete und im Abstand von einander gehaltene Ringe (65) aufweist, um dazwischen ringförmige Spritzkanäle zu bil den, wobei diese Ringe Umfangslippen (66) aufweisen, die den direkten Durchfluss von Flüssigkeit durch die Spritzkanäle zu verhin dern vermögen, iun alle Teile .des Flüssig keitsstrahls zu zwingen, vor ihrem Austritt aus dem Verteiler über eine rotierende Ober fläche zu fliessen. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein die Ringe (65) tragendes Ringstück (70) und durch ein die zentrale Öffnung in letzterem deckendes Gitter. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, gekennzeichnet durch Saugmittel (76, 77) zum Absaugen von Luft durch die G ehäuse-Spritzöffnixng, ent gegen der Auswurfrichtung des Spritzstrahls, und zum Abführen dieser Luft an die Atmosphäre.
CH268616D 1945-06-29 1946-09-27 Fliehkraft-Spritzvorrichtung für Flüssigkeiten. CH268616A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201728B (de) * 1953-07-17 1965-09-23 Harper J Ransburg Company Vorrichtung zum elektrostatischen UEberziehen von Werkstuecken

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