CH268631A - Gleitschieber für Rohrleitungen. - Google Patents

Gleitschieber für Rohrleitungen.

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CH268631A
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sealing rings
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Gesellschaft Der Ludw Von R Ag
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Von Roll Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/04Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves
    • F16K27/044Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves slide valves with flat obturating members
    • F16K27/047Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves slide valves with flat obturating members with wedge-shaped obturating members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description


  Gleitschieber für Rohrleitungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Gleitschieber. Solche Gleitschieber  haben gegenüber Drehschiebern den Vorteil,  dass ihre Gehäuse in geschlossener Stellung  teilweise entlastet sind und dass sie wesentlich  einfacher bearbeitet werden können.  



  Bei den bisher bekannten     Gleitschiebern     ist eine Revision der dem Verschleiss unter  worfenen Dichtungsringe nur durch voll  ständige Demontage des Schiebers möglich.  Die     Schieberplatte    muss aus dem Schieber  gehäuse herausgenommen werden, um die  Dichtungsringe auswechseln oder ausbessern  zu können. Diese Arbeiten sind im allgemei  nen sehr zeitraubend.  



  Beim Gleitschieber für Rohrleitungen ge  mäss vorliegender Erfindung soll dadurch eine  Erleichterung der Revision der Dichtungs  ringe erreicht werden, dass ein Dichtungsring  an der     Schieberablaufseite    der     Schieberplatte          vorgesehen    ist und ein mit diesem Dichtungs  ring zusammenwirkender Dichtungsring in  einem Einsatzring angeordnet ist, derart, dass  beide Dichtungsringe von der     Schieberablauf-          seite    her ein- und ausgebaut werden können.  



  Ausser den ausbaubaren die Betriebsdich  tung bildenden Dichtungsringen kann eine  zusätzliche Dichtung vorhanden sein, welche  das Ausbauen der die Betriebsdichtung bil  denden Dichtungsringe bei unter Druck  stehender     Sehieberzulaufseite    ermöglicht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.         Fig.    1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch ein erstes Beispiel eines Gleitschiebers.  



       Fig.    2 ist eine Hälfte eines waagrechten  Schnittes zu     Fig.    1.  



       Fig.    3-6 sind senkrechte Teilschnitte von  verschiedenen andern Beispielen.  



       Fig.    7 ist ein senkrechter Schnitt eines  weiteren Beispiels eines Gleitschiebers.  



       Fig.    8 ist eine Hälfte eines waagrechten  Schnittes zu     Fig.    7, und       Fig.    9, -10 und 11 sind Teilschnitte von  abgeänderten Ausführungsformen des Bei  spiels nach     Fig.    7.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 das     Schiebergehäuse.     In einer Führung 2     (Fig.    2) dieses Gehäuses  1 ist die     Sehieberplatte    3 geführt, die mittels  einer Spindel 4 und eines Handrades 5 ver  schiebbar ist. An der     Schieberplatte    3 ist auf  der Ablaufseite des Schiebers ein Dichtungs  ring 6 lösbar befestigt. Dieser Dichtungsring  6 wirkt mit einem Dichtungsring 7 zusammen,  der an einem Einsatzring 8 lösbar befestigt  oder darauf aufgeschweisst ist. Der Einsatz  ring 8 wird in das     Schiebergehäuse    1 einge  schoben und infolge der     Planschverbindung     dieses Gehäuses mit der Leitung 9 festgehal  ten.

   Zwischen der     Sehieberplatte    3 und dem       Sehiebergehäuse    1 ist auf der     Zulaufseite    ein  Spalt     S1    und auf der Ablaufseite ein Spalt       S2    vorhanden. Ferner sind an dem Gehäuse  1 zwei Entleerungsleitungen 10 und 11 für  die Ableitung von     Leckwasser    vorgesehen.  Diese Entleerungsleitungen 10, 11 können  beim Öffnen des Schiebers durch nicht dar-      gestellte Ventile abgeschlossen werden.

   Wie  aus     Fig.    1 ersichtlich ist, kann der Einsatz  ring 8 nach Lösen der     Flanschverbindung     zwischen der Leitung 9 und dem Gehäuse 1  herausgenommen werden, und es können die  Dichtungsringe 6 und 7 hierauf ausgebaut  und     revidiert    werden, ohne dass der Schieber  demontiert werden muss. Steht bei dieser De  montage der Dichtungsringe die     Zulaufseite     unter Leitungsdruck, so     -wird    dieser Druck  über die     Schieberplatte    3 durch die Gehäuse  führung 2 aufgenommen. Das durch die  Spalte     S1    und 82 durchtretende     Leckwasser     kann durch die Entleerungsleitungen 10 und  11 abgeleitet werden.  



  Wie in     Fig.    2     gezeigt    ist, kann die Ge  häuseführung 2 auch mit so viel Spiel her  gestellt werden, dass beim Ausbau der     ablauf-          seitigen    Dichtungsringe die     Schieberplatte     gegen einen am Gehäuse gebildeten Dich  tungssitz 12 gedrückt wird, wodurch ein     Re-          serv        eabschluss    erreicht wird. Auch hierbei  kann das     Leckwasser    durch die Entleerungs  leitungen. 10     und    11 abgeleitet werden.  



  Bei dem in     Fig.    3 gezeigten Gleitschieber  ist ausser der gleich wie in     Fig.    1 anisgebilde  ten, auf der     Schieberablaufseite    angeordneten       Betriebsdichtung    6; 7, 8 auch auf der     Schie-          berznlaufseite    ein Einsatzring 13 mit einem  daran angebrachten Dichtungsring 14 und  einem mit diesem zusammenwirkenden, an der       Schieberplatte    3 angebrachten Dichtungsring  15 vorgesehen.

   Der letztere Dichtungsring 15  ist radial breiter als der Dichtungsring 14  und in     der        Stellung    ,der     Fig.    3     exzentrisch    zu  diesem     angeordnet.    Beim Ausbau des Einsatz  ringes 8 und der Ringe 6 und 7     auf    der       Schieberablaufseite    wird die     Schieberplatte    3  durch den Flüssigkeitsdruck an die Gehäuse  führung gepresst. Dabei wird der Dichtungs  ring 15 etwas vom Dichtungsring 14 abgeho  ben.

   Um diesen Zwischenraum wieder aufzu  heben,     wird    die     Schieberplatte    3 nach abwärts  geschoben, wodurch der Dichtungsring 15  wieder gegen den Dichtungsring 14     angepresst     wird, wie aus     Fig.    4     deutlich    ersichtlich ist.  Die Dichtungsringe 14, 15 ergeben somit in  der Stellung nach     Fig.    3 eine     zusätzliche    Ab-         dichtung,    und in der Stellung nach     Fig.    4  dienen sie als     Montageabschluss    beim Ausbau  der auslaufseitig angeordneten Dichtungs  ringe 6 und 7.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    5 ist die     Schieber-          platte    3 und das     Schiebergehäuse    1 auf der       Zulaufseite    mit Dichtungssitzen 16 und 17  versehen, die so ausgebildet sind, dass sie im  Betrieb nicht dichten. Werden jedoch der  Einsatzring 8 und die Dichtungsringe 6, 7  ausgebaut, so kann die     Schieberplatte    3 so  weit abwärts geschoben werden, dass die Sitze  1.6 und 17 gegeneinander gedrückt werden  und einen     Reserveabsehluss    ergeben. Leck  wasser, das hierbei     zwischen    diesen Sitzen 16,  17     hindurchtreten    kann, wird durch die Lei  tung 11 abgeleitet.  



       Fig.    6 zeigt einen ähnlichen Gleitschieber  wie     Fig.    3, mit dem Unterschied, dass hier der  Dichtungsring 18 radial nicht so breit ist wie  der Ring 15 in     Fig.    3 und dass die Dichtungs  ringe 14, 18 nicht dichten, wenn die auf der  Auslaufseite angeordnete Betriebsdichtung 6,  7 zur Wirkung kommt. Wenn die Betriebs  dichtung ausgebaut wird, so muss .die     Schie-          berplatte    3 so weit abwärts geschoben wer  den,     dass    die Dichtungsringe 14, 18 gegenein  ander gedrückt werden und einen dichten  Abschluss bewirken.

   Diese Dichtungsringe       kommen    somit nur zur Wirkung, wenn die       Betriebsdichtung    ausgebaut wird, und sie  werden somit geschont.  



  Bei Gleitschiebern für     Durchfluss    in der  einen oder andern Richtung können in ähn  licher Weise wie in     Fig.    3 auf beiden Seiten  Einsatzringe mit Dichtungsringen angeordnet  werden, wobei dann jeweils die     austrittssei-          tig    angeordnete Dichtungseinrichtung unter  vollem     Leitungsdruck    ausgebaut werden kann,

    indem der Flüssigkeitsdruck über die     Schie-          berplatte    3 auf die Gehäuseführungen über  tragen und das     Leckwasser    des Spaltes     zwi-          schen    den     einlaufseitigen    Dichtungssitzen ab  geleitet wird.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    7 und 8 trägt die       Schieberplatte    3     ablauf-    und     eirnlaufseitig    je  einen Dichtungsring 19     bzw.    20, mit welchen  je ein Dichtungsring 21 bzw. 22 zusammen-      wirkt. Jeder der letzteren ist in einem Ring  kanal eines Einsatzringes 23, 24 beweglich an  geordnet. Jedem Ringkanal kann durch eine  Leitung 25 bzw. 26 eine Druckflüssigkeit zu  geführt werden, durch welche die beweglichen  Dichtungsringe 21, 22 gegen die Dichtungs  ringe 19, 20 der     Schieberplatte    3 angedrückt  werden können.

   Bei diesem Schieber dient  jeweils die auf der Ablaufseite angeordnete  Dichtung als Betriebsdichtung und die auf  der     Einlaufseite    der     Schieberplatte    vorhan  dene Dichtung als Reservedichtung, die nur  dann zur Wirkung kommt, wenn die Betriebs  dichtung     zwecks    Revision ausgebaut wird.  Dieser Ausbau geschieht durch Heraus  nahme des Einsatzringes 23 bzw. 24 aus dem       Sehiebergehäuse    1.  



  Das Beispiel nach     Fig.    9 unterscheidet  sich von demjenigen nach     Fig.    7 und 8 da  durch, dass sowohl die Betriebsdichtung als  die Reservedichtung auf der Ablaufseite der       Sehieberplatte    3 angeordnet sind. Die Platte  3 trägt auf der Ablaufseite zwei konzentrische  Dichtungsringe 27, 28, welche mit bewegli  chen Dichtungsringen 29, 30 zusammenwir  ken, die in Ringkanälen von Einsatzringen  31, 32 verschiebbar angeordnet sind, welchen  Ringkanälen für das Andrücken der Dich  tungsringe durch Leitungen 33, 34 Druck  flüssigkeit zugeführt werden kann.

   Der  äussere Einsatzring 32 ist     mittels    Schrauben  35 mit dem Gehäuse 1 verbunden, während  der innere Einsatzring 31 in den     Einsatzring     32 eingeschoben ist. Dieser innere Einsatzring  31 bildet mit den zugehörigen Dichtungs  ringen 29 und 27 die Betriebsdichtung. Nach  Lösen der     Flansehverbindung    36 zwischen  dem     Schiebergehäuse    1 und der Leitung 9  kann, wie ersichtlich, der Einsatzring 31 aus  gebaut werden, wobei die Reservedichtung,  die durch den Einsatzring 32 und die Dich  tungsringe 30 und 28 gebildet ist, die Abdich  tung übernimmt.  



       Fig.    10 zeigt einen ähnlichen Gleitschieber  wie     Fig.    9, wobei der Einsatzring 31 mit  Dichtungsring 29 ausgebaut ist. Ferner ist im  Einsatzring 32 neben dem Kanal für die Auf  nahme des     Diehtungsringes    30 noch ein Ka-         nal    37 für die Aufnahme von     Leckwasser     vorgesehen, das durch eine Entleerungslei  tung 38 abgeleitet wird.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    11, bei welchem  der mit dem Dichtungsring 27 zusammen  wirkende Dichtungsring 29 und der Einsatz  ring 31 ausgebaut sind, ist an Stelle des Ein  satzringes 32 und des Dichtungsringes 30 der  Reservedichtung ein Einsatzring 39 vorhan  den, welcher gegen den Dichtungsring 28  einen Luftspalt S2 bildet und welcher einen  Kanal 40 für die Aufnahme von     Leckwasser     aufweist, das durch die Entleerungsleitung  41 abgeleitet wird. Auf der     Zulaufseite    der       Sehieberplatte    ist ein weiterer Spalt     S1    vor  handen, und das durch diesen Spalt durch  tretende     Leckwasser    wird durch. die Entlee  rungsleitung 42 abgeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleitschieber für Rohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtungsring an der Schieberablaufseite der Schieberplatte vorgesehen ist und ein mit diesem Dichtungs ring zusammenwirkender Dichtungsring an einem Einsatzring angeordnet ist, derart, dass diese beiden Dichtungsringe von der Schieber ablaufseite her ein- und ausgebaut werden. können. UNTERANSPRLCHE: 1.
    Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss ausser den ausbaubaren, die Betriebsdichtung bildenden Dichtungsringen eine zusätzliche Dichtung vorhanden ist, welche das Aus bauen der die Betriebsdichtung bildenden Dichtungsringe bei unter Druck stehender Sehieberzulaufseite ermöglicht. 2. Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Dichtung auf der Schieberzulaufseite ange ordnet ist.
    3. Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätz liche Dichtung auf der Schieberzulaufseite durch einen auf der Schieberplatte vorge- sehenen Dichtungsring und einen mit diesem zusammenwirkenden Dichtungsring in einem Einsatzkörper gebildet ist.
    4. Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Schieberzulaufseite an der Schieberplatte vorgesehene Dichtungsring radial breiter ist als der zugehörige Dichtungsring im Einsatz körper, so dass beim Ausbau der ablaufseiti- gen Dichtungsringe die Schieberplatte ver schoben werden kann, bis die Dichtungsringe auf der Zulaufseite wieder abdichten. 5.
    Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Dichtung auf der Schieberablaufseite so an- geordnet ist, dass die die Betriebsdichtung bil denden Dichtungsringe ausgebaut werden können, während diese zusätzliche Dichtung abdichtet. 6. Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Dichtung durch Drosselspalte gebildet wird, wobei durch Ventile abschliessbare Ableitun gen für Leckwasser vorhanden sind. 7.
    Gleitschieber für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Einsatzring ein Dichtungsring in einem Ringkanal beweglich angeordnet ist, so dass er durch Flüssigkeitsdruck in Wirkungslage gebracht werden kann.
CH268631D 1948-10-08 1948-10-08 Gleitschieber für Rohrleitungen. CH268631A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2852040A (en) * 1955-04-04 1958-09-16 Bendix Aviat Corp Plate type valve
DE1223212B (de) * 1962-09-29 1966-08-18 Johannes Erhard Dichtung fuer Absperrschieber
DE3320505A1 (de) * 1983-06-07 1984-12-13 Klaus Joachim 8071 Unterhaunstadt Grund Verfahren und vorrichtung zum reparieren von schieberspindeln

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