CH268651A - Regeleinrichtung für Kraftmaschinen mit einem Drehzahlregler. - Google Patents

Regeleinrichtung für Kraftmaschinen mit einem Drehzahlregler.

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CH268651A
CH268651A CH268651DA CH268651A CH 268651 A CH268651 A CH 268651A CH 268651D A CH268651D A CH 268651DA CH 268651 A CH268651 A CH 268651A
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Aktiengesellschaft Escher Wyss
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Escher Wyss Ag
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    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  Regeleinrichtung für Kraftmaschinen mit einem     Drebzahlregler.       Die     Erfindung        betrifft    eine Regeleinrich  tung für Kraftmaschinen mit einem Drehzahl  regler, einen Katarakt zur Herstellung einer       temporären    Statik und mindestens einem  Steuerventil zur Betätigung mindestens eines  Servomotors.  



       17s    ist bekannt, insbesondere bei Wasser  turbinen, einen Katarakt zu     verwenden,    um  durch Herstellung einer hohen temporären  Statik die Stabilität. zu verbessern. Bei sehr  grossen Wassermassen und kleinen     Schwung-          massen    kann es zweckmässig sein, auf sehr       hohe        temporäre        Statiken        von        100        bis        200%     überzugehen.

   Der Drehzahlregler löst dann im  ersten.     Auäenblick,    solange der Katarakt voll  wirksam ist., nur ganz geringe     Verstellbewe-          gungen    des Steuergestänges aus, indem erst       einer        Drehzahländerung        von        100        bis        200%     der     Vollasthub    des     Servomotors    entsprechen  würde.  



  Um trotz dieser kleinen Bewegungen des  Steuergestänges schon bei geringen Drehzahl  änderungen die maximale     Verstellgeschwin-          digkeit    des Servomotors, die mit Rücksicht  auf den Druckstoss jeweils zulässig ist, zu  erreichen, hat man bisher sehr grosse Steuer  ventile verwendet und oft mehrere Steuerkan  ten übereinander vorgesehen. Ist hierbei der  gesamte     Dureliflussquersclinitt    des Steuerven  tils z.

   B.     50mal    grösser als der der Blende,  mit, der die     maximale        Verstellgeschwindigkeit     des     Servomotors    begrenzt wird, so genügen  theoretisch schon 50mal kleinere Steuerhübe,  um die     maliniale        Verstellgeschwindigkeit    aus-         zulösen.    Bei einer temporären Statik von       150%        entspricht    1     :

  50        aber        immer        noch        311/o     Drehzahländerung, die es zur     Herstellung    der  vollen     Verstellgeschwindigkeit    erfordert. Das  Bestreben geht jedoch dahin, die Drehzahl       bis        auf        kleine        Bruchteile        von        1%        regeln        zu,     können.  



  Praktisch ist aber     mit,    noch grösseren  Drehzahländerungen zur Herstellung der vol  len     Verstellgeschwindigkeit    zu rechnen, weil  bei plötzlichem Öffnen so grosser     Steuerquer-    ,       sehnitte    ein hartes Regulieren und durch       häufiges    Hin- und Heuegeln ein zu grosser  Ölverbrauch entstehen würde. Es ist deshalb  üblich, z. B. durch Überdeckungen, dafür zu  sorgen, dass man bei kleinen Steuerhüben von  z. B. 0,2 mm nur einen kleinen Teil der Steuer  kanten freigibt. Wenn aber bei einem Steuer  ventil von z.

   B. 80 mm     Ventilkolbendurchmes-          ser    der volle     Durehflussquerschnitt    bei 20 mm  Hub und bei vier Steuerkanten schon bei  5 mm Hub erreicht ist, so ist der Querschnitt  einer 50mal kleineren Blende schon bei einem  Öffnungshub von nur 0,1     min    erreicht. Es  sind praktisch also noch grössere Drehzahl  änderungen notwendig, um die volle     Verstell-          O#lesehwindigkeit    des Servomotors zu erreichen,  weil ausser den 0,1 mm bei abgedeckten       Steuerkanten    noch der Ü     berdeckungsweg    von  0,2 mm zurückzulegen ist.  



  Der     Zwang,    bei den immer grösseren tem  porären     Statiken    immer grössere     Steuerventile     mit. mehreren     Steuerkanten    verwenden zu  müssen, bedeutet einen technischen Wider-      Spruch, indem hinter den grossen     Steuerven-          til-Durchflussquerschnitten    z: B. 50- bis 100mal  kleinere     Blendenquerschnitte    einzubauen sind,       iun    die maximale     Verstellgeschwindigkeit    des  Servomotors mit Rücksicht auf den Druckstoss  zu begrenzen.  



  Wäre auf die zur Erreichung der maxi  malen     Verstellgeschwindigkeit    notwendigen  Drehzahländerungen nicht Rücksicht zu neh  men, so könnten grundsätzlich die Steuerven  tile gleiche Grössenordnung haben wie die zur  Begrenzung der     Verst,ellgeschwindigkeit    die  nenden Blenden. Ohne also die Drehzahlände  rungen auf das     gewünschte    Mass herabsetzen  zu können, muss man bei den bisher bekannten  Bauarten Steuerquerschnitte in Kauf nehmen,  die z. B. 50- bis 100mal zu gross sind. Grosse  Steuerventile mit mehreren Steuerkanten sind  aber teuer und bei der grossen Genauigkeit,  die mit Rücksicht auf die kleinen Steuerhübe  und -die     übereinstimmitng    mehrerer Steuer  kanten notwendig ist, schwer herzustellen.

   Es  sind auch grössere und damit teurere Regler  notwendig, um sie zu betätigen und die bei  langen Steuerkanten auftretenden, hohen und  durch     Kavitationserscheinungen    stark wech  selnden Gegenkräfte sicher zu beherrschen.  



  Der     Erfindung    liegt nun die Erkenntnis  zugrunde, dass ohne Störung der Stabilität  das dem Servomotor zugeordnete Steuerventil  den vom Drehzahlregler eingeleiteten     Ver-          stellbewegungen    unendlich schnell,     also    auch       sprungweise    folgen darf, wenn der Drehzahl  regler mit einem Katarakt zusammenarbeitet,  der durch seine temporäre Statik die zur Sta  bilität notwendige Verlangsamung des Regel  vorganges sicherstellt.

   Wenn ferner eine  Blende dafür sorgt, dass die Maximalgeschwin  digkeit des Servomotors mit Rücksicht auf  den Druckstoss begrenzt ist, so darf dann der  Servomotor     unendlich    schnell aus dem Still  stand auf diese Maximalgeschwindigkeit über  gehen, ohne dass die Stabilität beeinträchtigt  wird oder ein zu grosser Druckstoss entsteht.  



  Deshalb lassen sich alle dargestellten  Mängel beseitigen,     und    ferner lässt sich mit  kleinen Steuerventilen bei praktisch     beliebig          kleinen    Drehzahländerungen volle Verstell-         geschwindigkeit    erreichen, wenn gemäss der  Erfindung ein Schaltorgan vorgesehen ist,  welches bewirkt, dass das Steuerventil einen  Teil seines Öffnungsweges wenigstens an  nähernd sprungweise durchläuft.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des in vereinfachter Darstellungsweise ver  anschaulicht.  



  In der Figur bezeichnet 1 eine Kraft  maschine, deren     Zuflussorgan    2 von einem  Servomotor 3 mit Hilfe eines Steuerventils 4  gesteuert wird. Die maximale     Verstellge-          schwindigkeit    des Servomotors 3 wird durch  eine Blende     4a    begrenzt. 5 bezeichnet eine       Vorsteuerung,    die einen Stufenkolben 6 auf  weist, welcher dadurch im Gleichgewicht. ge  halten     wird,    dass auf der kleineren, untern  Kolbenfläche der volle Förderdruck einer  Ölpumpe 7 lastet, auf der grösseren, obern  Kolbenfläche dagegen ein geringerer, durch  eine Blende 8 herabgesetzter und durch ein       Vorsteuerventil    9 geregelter Öldruck.

   Das       Vorsteuerventil    9 steht- unter dem Einfluss  eines Drehzahlreglers 10 und eines Katarak  tes 11. Der Zylinder 12 dieses Kataraktes 11  wird über ein Gestänge 13 vom Stufenkolben  6 betätigt. Der Katarakt,<B>11</B> weist ferner einen  Kolben 14 und eine Blende 15 auf, die zum  Einstellen der     Isodromzeit    des Kataraktes 11  dient. Im weiteren bezeichnet 16 eine Zug  druckfeder, von deren Stärke die temporäre  Statik abhängig ist, die der Katarakt 11 her  stellt. 17 und 18 sind Teile eines Gestänges,  durch das der Drehzahlregler 10 und der  Katarakt 11 auf das     Vorsteuerventil    9 ge  meinsam einwirken.  



  20 ist ein Steuerorgan, das durch ein Ge  stänge 19, 191, 192, 193 vom Stufenkolben 6  der     Vorsteuerung    5 und durch eine Rückfüh  rung 211 über das Gestänge 191, 192, 193 vom  Servomotor 3 beeinflusst wird.  



  21 ist ein Schaltorgan mit Stufenkolben 22,  der mit Überdeckungen in zwei Zylindern 23  und 24     eingepasst    ist     und    von Federn 25 und  26 in einer Mittellage gehalten wird. Durch  zwei Blenden 27 und 28, die gleich gross sind,  fliessen aus der Pumpe 7 gleich grosse Öl-      mengen, wenn das Steuerorgan 20 die Mittel  lage zwischen zwei     Ausflussöffnungen    29 und  30 einnimmt. Es sind dann auch die Drücke  in den Kammern 31 und 32 des Schaltorganes  21 gleich, und der Stufenkolben 22 nimmt.  gleichfalls die dargestellte Mittellage ein. Der  Stufenkolben 22 steht über ein Gestänge 33  mit dem Steuerventil 4 in Wirkungsverbin  dung.

   Ein Handrad 34 gestattet, über eine  Spindel 35 den Drehpunkt 36 des Gestänge  teils 19' zu verschieben und damit das Über  setzungsverhältnis der Hübe des Stufenkol  bens 6, der     Vorsteuerung    5 und des     Steuer-          organes    20 zu verändern. 37 ist ein fester  Drehpunkt.  



  Der beschriebene Drehzahlregler wirkt fol  gendermassen: Bei sinkender Drehzahl bewegt  der Regler 10 das Gestänge 17, 18 und damit  auch das     Vorsteuerventil    9 nach unten. Da  dabei der     Auslassquerschnitt    des Vorsteuer  ventils 9 vergrössert wird, so sinkt der Druck  über dem Stufenkolben 6, so dass sich dieser  nach oben bewegt, bis das     Vorsteuerventil    9  unter der Einwirkung des Kataraktes 12 und  des     Gestängeteils    17 wieder in die ursprüng  liche Lage zurückkehrt. Der Stufenkolben 6  kommt dann wieder zur Ruhe.

   Bei der er  wähnten Aufwärtsbewegung des Stufenkol  bens 6 wird das Steuerorgan 20 durch das  Gestänge 19, 191, 192, 193 gegen die obere Aus  flussöffnung 29 bewegt, was zur Folge hat,  dass der Öldruck in der Kammer 31 steigt und  der Stufenkolben 22 sich zu senken beginnt.  Solange noch eine Überdeckung des Stufen  5     kolbens    22 im Zylinder 23 wirksam ist, bleibt  durch die Wirkung der Federn 25 und 26 der  Hub des Stufenkolbens 22 und des Steuerven  tils 4 zur     öldruckänderung    proportional. So  bald aber die Oberkante des Stufenkolbens 22       p    die Unterkante des Zylinders 23 erreicht. hat,  steigt der Öldruck im Zylinder 23 auf den der  Kammer 31.

   Da nun plötzlich die ganze Ober  seite des Stufenkolbens 22 unter dem gleichen  hohen Öldruck steht, senkt sich der Stufen  5     kolben    22 sprungweise und öffnet ebenso       sprungweise    das Steuerventil 4 vollständig.  Sofort stellt sich dadurch die durch Blende 4a  begrenzte, volle     Verstellgeschwindigkeit    des    Kolbens des Servomotors 3 ein, bis die Rück  führung 211 das Steuerorgan 20 wieder in die  Mittellage bringt, wodurch auch der Stufen  kolben 22 und das Steuerventil 4 in die Mit  tellage zurückkehren und der Kolben des  Servomotors 3 stehenbleibt. Bei steigender  Drehzahl vollziehen sich die beschriebenen  Vorgänge in umgekehrter Richtung.  



  Auch wenn der     Durehflussquerschnitt    des  Steuerventils 4 von gleicher Grössenordnung  ist wie der der Blende     4a,    wird     sprungweise     die volle     Verstellgeschwindigkeit    des Kolbens  des Servomotors 3 hergestellt, weil durch das  Schaltorgan 21 der verfügbare Querschnitt  plötzlich voll geöffnet, wird.

   Statt dessen  musste bei den bisher bekannten Bauarten der       Durchflussquerschnitt    des Steuerventils 4- bis  100mal grösser sein als der     Durchflussquer-          schnitt    der Blende     4a,    ohne dass es dadurch  gelungen wäre, schon bei geringen Drehzahl  änderungen die volle     Verstellgeschwindigkeit     des das     Zuflussorgan    2 betätigenden Servo  motors 3 zu erreichen.  



  Die Überdeckungen 221, 222 des Stufen  kolbens 22 in den Zylindern 23 und 24 kön  nen dazu dienen, eine beliebig kleine Dreh  zahlzone herzustellen, innerhalb deren sich  nur mit geringeren     Verstellgesehwindigkeiten     arbeiten lässt, damit die Regulierung, solange  nur geringe Lastwechsel auftreten, weich und  mit. geringem Ölverbrauch arbeitet. Während  der gezeichneten Mittellage des     Stufenkolbens     22 die Schliesslage des Steuerventils 4 ent  spricht, ist den beiden Überdeckungen des  Stufenkolbens 22 in den Zylindern 23 und 24  je ein Hub des Steuerventils 4 zugeordnet, bei  dem das Steuerventil 4 den Kolben des Servo  motors 3 in der einen oder in der andern  Richtung bewegt.

   Der Zone der     überdeckun-          gen    221, 222 entspricht also eine Zone kleiner  Hübe des Steuerventils 4, und zwar in der  einen oder andern     Verstellrichtung.    Zur be  liebigen Herabsetzung dieser Zone sind die  Übersetzungsverhältnisse der Gestänge 191,193  so vorgesehen, dass dem     überdeckungsweg    des  Stufenkolbens 22 viel kleinere Wege der Vor  steuerung 6 und der Rückführung 211 ent  sprechen.      Bei einer temporären Statik von z. B.

         1501/o    entspricht dem     Vollasthub    des     Servo-          mot.orkolbens    und damit der Rückführung 211,  bevor der     Durchfluss    von Öl durch die Blende  15 des Kataraktes 11     zustandekommt,

      eine       Drehzahländerung        von        150%.        Will        man        die     Zone kleiner     Verstellgeschwindigkeiten    des       Servomotors    3     auf        z.        B.        0,3%        Drehzahlände-          rung    begrenzen, so sind die     Überdeckungen     des Stufenkolbens 22, die Kräfte der Federn  25 und 26, die Blenden 27 und 28, die Aus  flussöffnungen 29 und 30 und das Überset  zungsverhältnis der Gestänge 191,

   193 so zu  wählen, dass ein Hub des Gestänges 19,     wel-          cher        500mal        (150        0/0    :     500        =        0,3        %)        kleiner        ist    .  als der Hub, den das Gestänge 19 zu durch  laufen hat, um den Servomotor 3 von Vollast  auf Leerlauf zu steuern, genügt, um den  Stufenkolben 22 den     Überdeckungsweg    durch  laufen zu lassen.

   Da nach     Überwindung    des       Überdeckungsweges    des Stufenkolbens 22 das  Steuerventil 4 schlagartig ganz geöffnet wird,  kann man die Drehzahländerung, die zur Her  stellung der vollen     Verstüllgeschwindigkeit     des Kolbens des Servomotors 3 schon im ersten       Augenblick        notwendig        ist,        genau        auf        0,3        %     begrenzen.

   Das Handrad 34 dient dazu, durch  Verschieben des Drehpunktes 36 mit: Hilfe der  Spindel 35 das Übersetzungsverhältnis     zwi-          sehen        Stufenkolben    6 und Steuerorgan 20 zu  verändern und damit die Zone der Drehzahl  änderung, die zur Herstellung der maximalen       Verst:ellgeschwindigkeit    notwendig ist, ein  stellbar zu machen.  



  Indem man den festen Drehpunkt 37 für  das Gestänge 33 geeignet wählt, kann man das  Schaltorgan 21 mit vielfach grösseren Hüben  arbeiten lassen als das Steuerventil 4. Selbst  wenn man mit grossen     Überdeckungen    von       p    z. B. 0,5 mm arbeitet, ergibt dies bei einem  Hubverhältnis von<B>5:</B> 1 nur     0,1,    mm Hub für  das Steuerventil 4. Da man statt mit dem vor  stehend angenommenen     80-mm-Durchmesser     für das     Steuerventil    4 mit z. B. 10 mm Durch  s     messer    auskommt, arbeitet man mit einem  Hub bis zu     1/,1    dieses Durchmessers, also  2,5 mm.

   Von diesem Hub macht der der Über  deckungszone des Stufenkolbens 22 entspre-         chende    Teilhub nur     l/"    aus (2,5:0,1). Der       überdeckungsbereich    lässt sich also, im Gegen  satz zu den bisher bekannten Ausführungen,  auf beliebig kleine Bruchteile des nutzbaren  Steuerhubes des Steuerventils 4 herunter  setzen.  



  An Stelle von hydraulischen Steuerorga  nen lassen sich auch elektrische oder elektro  magnetische Steuer- oder Schaltorgane ver  wenden. Statt mit Hilfe des dargestellten Stu  fenkolbens 22 eine völlig sprungweise Verstel  lung zu bewirken, kann man auch eine an  nähernd sprungweise Verstellung bewirken,  indem z. B. bei einer bestimmten Stellung ein  um ein Vielfaches grösseres Übersetzungsver  hältnis der Übertragungsgestänge in Kraft.  tritt. An Stelle nur eines Servomotors können  deren mehrere vorhanden sein. Statt durch  die     Vorsteuerung    6 kann der Katarakt 11  auch     direkt    durch den Servomotor 3 betätigt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Kraftmaschinen, mit einem Drehzahlregler, einem Katarakt zur Herstellung einer temporären Statik und min destens einem Steuerventil zur Betätigung mindestens eines Servomotors, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Schaltorgan (21) vor gesehen ist, welches bewirkt, dass das Steuer ventil (4) einen Teil seines Öffnungsweges wenigstens annähernd sprungweise durch läuft. UNTERANSPRÜCHE: 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch Mittel (221, 222) vorgesehen sind, welche bewirken, dass das Steuerventil (4) einen weiteren Teil seines Öffnungsweges stetig, in Abhängigkeit von der Drehzahländerung, durchläiüt. 2.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Mittel (221, 222), welche eine ste tige Bewegung des Steuerventils (4) auf einem Teil seines Öffnungsweges herbeifüh ren, derart auf dieses Ventil (4) einwirken, dass eine Drehzahlzone entsteht, innerhalb deren das Steuerventil (4) sowohl bei der Steuerung in öffnendem als auch in schliessen- dem Sinne des Servomotors (3) nur stetig von der Drehzahl beeinflusst wird. 3. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltorgan zum Hervorbringen einer sprungweisen Ver- stellbewegung des Steuerventils (4) ein Stu fenkolben (22) dient.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenkolben (22) mit Überdeckungen (221, 22 =) versehen ist und; solange letztere wirksam sind, die stetige Bewegung des Servomotor-Steuerventils (4) in Abbängigkeit von der Drehzahl herbeiführt. 5. Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass im Steuergestänge zum Schaltorgan (21) Übersetzungsmittel (191, 19-) vorgesehen sind, zum Zweck, dem Bereich der stetigen Verstellung des Schaltorganes (21) kleinste Drehzahlabweichungen zuordnen zu können. 6.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l., dadurch gekennzeich net, dass Mittel (34, 35, 36) vorgesehen sind, welche gestatten, die Zuordnung von Dreh zahländerung und stetigem Verstellbereich des Steuerventils (4) einzustellen. 7. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (33, 37) vorgesehen sind, durch welche dem Schalt organ (21) ein grösserer Hub als dem Steuer ventil (4) zugeordnet ist.
CH268651D 1948-09-09 1948-09-09 Regeleinrichtung für Kraftmaschinen mit einem Drehzahlregler. CH268651A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4509403A (en) * 1982-04-23 1985-04-09 Fisher Controls International, Inc. Positioner having user-adjustable dynamic response

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