<B>Rahmen für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge mit darin angeordneten Stromleitern</B> <B>für</B> eine<B>elektrische Beleuchtungsvorrichtung.</B> Ia ist bei Fahrrädern mit elektrischer Be leuchtung, wobei ein Dynamo an der Vorder gabel und die Laterne in der Nähe des Len kers befestigt ist, bereits bekannt, das Strom kabel für die Vorderlaterne durch das Gabel rohr und das Lenkerschaftrohr zu führen. Diese bekannte Anordnung hat jedoch fol gende Nachteile: Es sind extra lange Kabel sowie eine leicht lösbare und wiederherzustellende Kabelver- hindung (z.
B. mit Stecker und CTegen- stecker) erforderlich, zum Zwecke, die Lenk stange verstellen und demontieren zu können.
Das für den Durehtritt des Kabels im Len- kerschaftrohr angeordnete Loch ruft eine Schwächung des Lenkersehaftrohres hervor, und ausserdem entsteht die Gefahr des Ein dringens von Wasser.
Ein Teil des Stromkabels zwischen Vor derlaterne oder Dynamo und Rücklieht, oder, wenn die Dynamo anstatt vom Vorderrad vom Hinterrad angetrieben wird, zwischen Vorderlaterne und Dynamo, muss einerseits den Bewegungen des -Lenkers folgen, ander seits am Fahrradrahmen befestigt sein, wo durch dieser bewegliche Kabelteil beim Steuerkopf schlaff dem Rahmen entlang laufen muss und leicht beschädigt wird.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, Fahrradrahmen mit Stromleitern für eine elektrische Beleuclitungsvorriehtung, bei denen die Stromquelle (z. B. eine Dynamo oder Batterie an der Vordergabel) und wenig- stens eine Laterne (z. B. das Rücklicht) an derartigen Stellen am Rahmen befestigt sind, d!ass eine längs des Rahmens oder in dem Rahmen laufende Stromführung erforderlich ist, herzustellen, welche die leicht zu beschä digenden sowie verunstaltenden längs der Aussenseite der Rahmenrohre laufenden Stromkabel völlig entbehren und welche die genannten Nachteile nicht aufweisen. Dabei sind von dem üblichen Durchmesser abwei chende Steuerkopfrohre nicht erforderlich.
Gegenstand vorliegender Erfindung be zieht sich also auf einen Rahmen für Fahr räder und ähnliche Fahrzeuge mit im Rahmen angeordneten Stromleitern für eine elektri sche Beleuchtungsvorrichtung, welche sieh dadurch auszeichnet, dass die Kugella.uf- flächen von wenigstens zwei der vorhandenen vier Kugellagerringe der Steuerkopfkugel- lager vom Rohr, an welchem die betreffenden Ringe je befestigt sind, elektrisch isoliert. sind.
Bei einigen Ausführungsbeispielen sind das Steuerkopfrohr und das Gabelrohr elek trisch voneinander isoliert.
Bei Anwendung der Erfindung kann von einem Steuerkopfkugellaufring Gebrauch ge macht werden, welcher aus zwei elektrisch voneinander isolierten Teilen besteht, derart, dass der eine Teil die Kugellauffläehe enthält und der andere Teil mit. den Befestigungs organen des Ringes (z. B. inneres Gewinde oder ein Kragen) versehen ist. Auf der beiliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt, durch den untern Teil des Steuerkopfes eines Fahr radrahmens gemäss der Erfindung mit der Vordergabel um 90 Grad aus der normalen Lage gedreht.
Fig. 2 ist ein entsprechender Schnitt. einer abgeänderten Ausführungsform des untern Teils des Steuerkopfes mit der Vordergabel in normaler Lage.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des obern Teils des Steuerkopfes. Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Kon struktionsvariante, teilweise im Schnitt. Fig. 5 und 6 sind schematisch dargestellte andere Ausführi-mgen mit nicht voneinander isoliertem Steuerkopfrohr und Gabelrohr.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 1 und 3 ist die Dynamo an einer der Vordergabel scheiden angeordnet, und die eine elektrische Anschlussklemme der Dynamo (das Masse schräubehen im Befestigungsbügel) ist mit dem Metall dieser Gabelscheide in elektri schen Kontakt gebracht.
Die andere elektrische Anschlussklemme der Dynamo ist mit Hilfe eines kurzen An- sehlusskabels mit einer Anschlussschraube 1, welche gegen die Gabelscheide isoliert ist, an deren nach innen gerichteter Seite und in ummittelbarer Nähe der Befestigungsstelle. der Dynamo auf der Gabelscheide angeordnet ist, verbunden.
Im Innern der Gabelscbeicle ist an dieser Anschlussklemme 1 ein Kabel 2 angeschlossen, welches mit dem andern Ende an einem Kon taktstift 3 befestigt ist, der isoliert durch das Gabelrohr 4 reicht und an der Aussenseite dieses Rohres mit einer gebogenen Blattfeder 5 mit unterliegendem Isolierscheibchen 6 ver sehen ist. Das Isoliermaterial ist. in der Zeich nung im Schnitt mit schwarzen Flächen dar gestellt, in allen Figuren. Das Kabel 2 wird z.
B. mit Kontaktstift 3 und zugehörender innerer Isolierscheibe von unten in das Gabel rohr gebracht, wonach Stift 3 durch das Loch in Rohr 4 hindurchgeführt, mit der äussern Isolierscheibe 6 und Blattfeder 5 ver sehen und festgenietet wird. Zunächst wird das mit Anschlussschr aube 1 und zugehören der innerer Isolierscheibe versehene andere Ende des Kabels in bekannter Weise mittels einer glatten Zugkette mit dünnwandigen Schraubkäppehen durch die Löcher von Gabelrohr und Gabelscheide hindurchgezogen und mit äusserer Isolierscheibe und Mutter gesichert.
Die Blattfeder 5 hat. mit der an dieser Stelle verkupferten Innenwand des Steuerkopfrohr es 7 Kontakt und nur mit dieser, nicht etwa mit dem Gabelrohr 4, was Kurzschluss geben würde.
Das Gabelrohr 4, welches mit den Gabel scheiden und mit einem aufgepressten Gabel konus 8 über die Kugeln 9 mit einer Schale 10 in elektrischer Verbindung steht, ist. am Unterende des Steuerkopfes von dem Steuer kopfrohr 7 durch eine zwischen der Schale 10 und dem Steuerkopf 7 angeordnete Iso- lierbüchse. 11 mit Isolierring 12 isoliert, und die Schale 10 ist hier einer der Steuerkopf- Kugellagerringe mit vom Rohr 7, an welchem er befestigt ist, isolierter Kugellauffläche.
Im Zusammenhang damit ist das Steuer kopfrohr 7 unten verkürzt und mit einem gemäss einem Aussenkegel abgeschrägten Rand versehen, während die Isolierbüchse 11, wel che eine geeignete Wanddicke hat und aus unter hohem Druck gepresst;en Isolierungsmate- rial besteht, einen entsprechend gemäss einem Innenkegel abgeschrägten Rand zeigt, welcher also gegen jenen des Steuerkopfrohres 7 an liegt, wodurch die Isolierbüchse 11 daran ge hindert wird, beim Montieren nach innen ge schoben zu werden und die Schale 10, mit aufgeschraubtem Ioslierring 12,
und ein für einen später zu nennenden Zweck bestimmter Messingstreifen 13 ohne Schwierigkeiten in das untere Ende der zuvor mit der Isolier- büchse 1.1 versehenen Steuerkopfmuffe 7a ge presst werden können. In dieser Weise ist ein starkes Ganzes erreicht.
Am obern Ende des Steuerkopfes ist das Gabelrohr 4 der Fig. 1 gleichfalls vom Steuer kopfrohr 7 elektrisch isoliert, wozu, wie aus Fig. 3 hervorgeht., die Schale 14 unter Zwi- schenfügung einer Isolierbüehse 15 einen selbst klemmend in die Schale 14 gepressten und mit Innengewinde versehenen Ring 16 hat.
Die Schale 14 samt Ring 16 und Isolierbüchse 15 bilden also den andern Steuerkopfkugel- lagerring mit vom Gabelrohr 4, an welchem er befestigt ist., isolierter Kugellauffläche. Im übrigen ist das obere Steuerkopfkugellager vollständig normal aasgeführt, also mit (in derselben Weise wie 10 in Fig. 2) in das Steuerkopfrohr 7 gepresstem Konus 25, wel cher Konus also mit 7 in elektrischer Verbin dung steht.
Zwischen dem Laternenhalter 17, der in bekannter Weise mit. Hilfe einer Mutter 18 festgehalten ist, und der Schale 14 ist noch ein Isolierring 19 angeordnet.
Zwischen diesem Isolierring 19 und der Schale 14 ist eine Messingkontaktscheibe 20 geklemmt, wovon eine ausragende Nase an eine elektrisch isolierte, im Laternenhalter 17 angeordnete Anschlussschraube 21 angeschlos sen ist, welche Anschlussschraube mit einem kurzen Kabel mit der Anschlussklemme der Vorderlaterne verbunden wird, deren soge- nannte Masseleitung in normaler Weise über den Laternenhalter stattfindet.
In dieser Weise werden, ohne einen ausser halb des Rahmens laufenden Kabelteil, die beiden Strombahnen von Dynamo nach Vor derlaterne zustande gebracht, wobei die eine Strombahn über Anschlussschraube 1, Kabel 2, Blattfeder 5, Steuerkopfrohr 7, dessen Konus 25, Kugeln 9a, Schale 14, Kontakt scheibe 20, Anschlussschraube 21 und die andere über Gabelscheide, Gabelrohr 4, La ternenhalter 1.7 läuft.
Die Strombahnen für das Rücklicht sind dadurch gebildet, dass an dem elektrisch über Konns 8, Kugeln 9 und Schale 10 mit dem Gabelrohr 4 verbundenen Kontaktstreifen 13 ein Kabel. 22 festgelötet ist, welches in be kannter Weise mittels der schon für die Mon tage des Kabels 2 (Fig. 1) erwähnten Zug kette mit dünnwandigem Schraubkäppchen nach einer Anschlussschraube an der Innen seite der linken Hintergabelscheide geführt werden kann, von wo aus das Rücklichtkabel z.
B. durch die hohle Schutzbleehstrebe nach dem auf das Hinterschutzblech montierten Rücklicht, läuft., während die andere elek trische Verbindung des Rücklichtes über das Metall des Fahrradrahmens nach dem Steuer kopfrohr 7 läuft. Das Rücklicht steht also genau wie die Vorderlaterne mit jeder der beiden voneinander isolierten und je in einer der beiden Strombahnen der Dynamo aufge nommenen Röhren 4 und 7 in elektrischer Ver bindung.
Die bisher unvermeidlichen beweglichen Verbindungen zwischen Vorderlaterne und Rücklicht: oder zwischen vom Vorderrad an getriebenen Dynamo und Rücklicht werden jetzt also von dem untern (für die vorge nannte Masseverbindung) und von dem obern Steuerkopfkugellager (für die vorgenannte Stromverbindung) gebildet. Bei Anwendung einer vom Hinterrad angetriebenen Dynamo, welche an das Kabel 22 angeschlossen ist, kön nen der Schleifkontakt 5, das Kabel 2 sowie die Anschlussschraube 1 in Wegfall kommen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ge mäss Fig. 2 und 3 ist der Gabelkonus 8 mit tels einer Isolierbüehse 11, die z. B. von einem kreisförmig gebogenen rechteckigen Streifen Isolierungsmaterial von geeigneter Dicke ge bildet ist, und mittels des Isolierringes 12, elektrisch vom Gabelrohr 4 isoliert, während die Schale 10 in normaler Weise in das Steuer kopfrohr 7 gepresst und deshalb mit denselben elektrisch verbunden ist. 8 ist hier also der Steuerkopfkugellagerring mit vom Gabelrohr 4, an welchem er befestigt ist, isolierter Ku- gellauffläche.
In diesem Falle ist der Gabelkopf mit einer elektrisch isoliert darauf angeordneten Anschlussschraube 1 versehen, welche durch eine Kontaktscheibe mit heruntergebogener Nase 23 elektrisch mit dem Gabelkonus 8 ver bunden ist.
Die Kontaktschraube 1 wird mit einem kurzen auswendigen Kabel, welches jetzt gegen Beschädigung geschützt und fast un sichtbar z. B. längs der dem Vorderrad zuge kehrten Seite der Gabelscheide nach dem Dynamobefestigungsbügel geführt ist, mit der einen Anschlussklemme der Dynamo verbun den. Die eine Strombahn zwischen Dynamo und Vorderlaterne läuft nun über Anschluss schraube 1, Kontaktnase 23, Konus 8, Kugeln 9, Schale 10, Steuerkopfrohr 7, Konus 25, Kugeln 9a, Schale 14, Kontaktscheibe 20, An schlussschraube 21, während die andere Strom bahn wie üblich über Gabelscheide, Gabelrohr 4, Laternenhalter 17 läuft.
Bei dieser Ausführungsform steht, für die Stromzuführung des Rücklichtes, das im Innern angeordnete Kabel 22 über einen an das eine Ende dieses Kabels angeschlossenen, vom Steuerkopfrohr isolierten Schleifkontakt 24 in elektrischer Verbindung mit dem ört lich verkupferten Gabelrohr 4, während das Gehäuse des Rücklichtes wieder, wie auch bei der Ausführung nach Fig. 1, über das Metall des Rohrradrahmens mit dem Steuerkopfrohr 7 in Verbindung steht.
Das Rücklicht ist also wieder, wie im vorgenannten Fall, an die Rohre 4 und 7 angeschlossen.
Bei einer vom Hinterrad angetriebenen Dynamo bleibt der Schleifkontakt 24 also not wendig, jedoch können dann die Kontakt scheibe mit Nase 23 sowie Anschlussschraube 1 wegfallen.
In Abweichung der Anordnung gemäss Fig. 3 sind bei der Variante nach Fig. 4 die Schale 14 und der mit Innengewinde ver sehene Ring 16 der Fig. 3 in normaler Weise aus einem Stück hergestellt, indessen jetzt der Konus 25 elektrisch vom Steuerkopfrohr 7 isoliert ist, letzteres in ähnlicher Weise wie für Schale 10 in Fig. 1 angegeben, nämlich durch Verkürzung des Steuerkopfrohres und Ausfüllung des hierdurch entstandenen Rau mes in der Steuerkopfmuffe mit einem auf gebogenen, rechteckigen Isolierstreifen.
Zwecks Vermeidung einer beweglichen Kabelverbindung zwischen der Anschluss klemme der nicht gezeichneten Vorderlaterne und dem Steuerkopfrohr ist bei der Variante nach Fig. 4 ein zweiter Schleifkontakt auf die obere Steuerkopfmiiffe angebracht. Dazu ist die Schale 14 mit einem derartig tief reichen den Rand 26 versehen, dass der jetzt blanke und verkupferte Oberteil der obern Steuer- kopfiniiffe dem Auge entzogen und geschützt wird.
In einer radialen Bohrung dieses Randes ist eine Anschlussschraube 28 für das Vorder licht isoliert angeordnet, welche Schraube innerhalb dieses Randes eine halbkreisförmig gebogene Blattfeder 27 trägt. Bei Anordnung dieser Variante anstatt derjenigen von Fig.3, also in Kombination mit der Ausführung von Fig. 1 oder Fig. 2 wird nur die Strombahn, in der das Steuerkopfrohr 7 aufgenommen ist., ein wenig geändert, und zwar derart, dass jetzt der Strom vom Rohr 7 und obern Steuerkopf muffe, anstatt über das obere Steuerkopf kugellager,
über Schleifkontakt 27 nach der Anschlussklemme 20 für das Laternenkabel geht.
Wenn bei jeder der erwähnten Ausfüh rungsform mit voneinander isolierten Röhren 4 und 7, das Fahrrad anstatt mit einer Rück- trittbremsnabe mit einer Hinterradbremse mit Gestänge oder mit Kabelzug (z.
B. Felgen- oder Trommelbremse) versehen wird, so soll bei den oben beschriebenen Ausführungen dafür Sorge getragen werden, dass über diese Bedienungsorgane und den Lenker keine elek trische Verbindung zwischen Gabelrohr und Steuerkopfr ohr entsteht, wodurch die Dynamo kurz geschlossen würde. Dies kann jedoch in einfacher Weise vermieden werden.
Es ist aber auch möglich, die Rohre 4 und 7, wie bisher üblich, in derselben Strombahn aufzunehmen und trotzdem die Erfindung zui verwenden, so dass die oben erwähnten Isolie- rungsmassnahmen für den Lenker und gleich zeitig am Rahmen befestigte Bremsbedienungs- organe überflüssig sind.
Die schematisch dargestellten Ausführun gen der Fig. 5 und 6 geben diesbezügliche Beispiele. Der Querschnitt der Isolierung ist in diesen Figuren, wie ebenfalls in den andern Figuren mit dicken schwarzen Linien ange geben.
Gemäss Fig. 5 und 6 ist die Schale 14 iso liert befestigt ain Gabelrohr 4 (z. B. in der Weise von Fig. 3), und der Konus 25 ist iso liert befestigt am Steuerkopfrohr 7 (z.
B. in der Weise von Fig. 4), während ein dünn iso- liertes Rüeklichtkabel 22 durch das in Fig. 1 ersiclit.lielie Loch am Unterende des Steuer- hojifi-olires 7 nach oben geführt und an den iii (las Isolierungsmaterial gepressten Konus \?5 angesehlossen ist, z. B. mittels eines am Kabel angelöteten mit hineingepressten Mes singstreifens (dem Streifen 13 in Fig. 1 ent sprechend).
Die beiden Kugellagerringe des obern Steuerkopflagers haben jetzt also je cine vom ziigeliöi@igen Rohr isolierte Kugel- lauffläelie, und es wird in dieser Weise eine bewegliche elektrische Verbindung zwischen dein Kabel 22 und der Vorderlaterne gebildet.
In Fig. 5 wird die Dynamo vom Hinterrad angetrieben und ist die Anschlussklemme der 1)ynaino, wie üblich, finit dem Rüeklichtkabel 22 zwischen Vorderlaterne und Rücklicht ver bunden. Weil in Fig. 5 das untere Steuerkopf kugellager in normaler Weise ohne Isolierung montiert ist, weist die 1Vlasseleitung im Ver gleich mit der bisher normalen Ausführung l:eirie besonderen Einzelheiten auf.
Bei einer vom Hinterrad angetriebenen Dynamo oder einer Dynamonabe im Hinter rad und wenn die Vorderlaterne am obern Ende des Steuerkopfes befestigt ist, hat. die in F!-. 5 schematisch dargestellte Ausführung den Vorzug.
Wird jedoch die Dynamo vom Vorderrad angetrieben oder wird eine Dynamonabe in diesem Rad angewandt, während Gabelrohr und Aussensteuerkopfrohr in derselben Strom bahn erwünscht sind, so kommt. die Ausfüh rung nach Fig. 6 in Frage. Diese Ausfüh rung weist gegenüber derjenigen der Fig. 5 nur den Unterschied auf, dass ausserdem noch die beiden Kugellagerringe des untern Steuer- kopfkugellagers eine, vom Rohr, an dem sie befestigt sind, isolierte Kugellauffläehe haben. Die Schale 10 wird z.
B. in der Weise von Fig. 1 vom Steuerkopfrohr 7 isoliert und elek trisch mit Kabel ?2 verbunden, während Ga belkonus 8 z. B. in der Weise von Fig. ? vorn Gabelrohr 4 isoliert und mit Anschlussklemme 1 verbunden wird.
Die Anschlussklemme der vom Vorderrad angetriebenen Dynamo steht in Fig. 6 also ebenfalls mit Kabel \? in Ver bindung, und zwar über das -untere St.euer- kopfkttgellager, während Kabel 2? genau so wie in Fig. 5 in der einen Strombahn zwischen Vorderlaterne und Rücklicht aufgenommen ist.
Die andere Strombahn, die 1VIasseverbin- dung, zwischen Dynamo und Vorderlaterne ist, wie bei der bisher normalen Ausführung, aber für die Masserverbindung des Rücklichtes ist jetzt ein Sehleifkontakt zwischen Gabel rohr und Aussenst.euerkopfrolir vorgesehen, der in diesem Falle jedoch keine isolierten Teile erfordert und z. B. aus einer in dem Steuerkopfrohr 7 festgenieteten Blattfeder be steht, die gegen das Gabelrohr drückt.
Es dürfte klar sein, dass es neben den in Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellten Beispielen der Isolie rung der Kugellauffläche jedes der vier Steuerkopfkugellagerringe vom zugehörigen Rohr, noch andere Kombinationsmöglichkeiten gibt (z. B. für ein Fahrrad mit oberhalb des Vorderrades, auf dem Schutzblech befestigter Vorderlaterne und mit. einem Rücklicht), welche wohl keine näheren Erklärung bedür fen.