CH268782A - Schutzhaube für Freilandbeete. - Google Patents
Schutzhaube für Freilandbeete.Info
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Description
Schutzhaube für Freilandbeete.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sehutzhaube f r Freilandbeete, welche sich bekannten Schutzhauben dieser Art ge @ernndungsgemäss auszeichnet durch ein ein Daeh und zwei mit diesem fest ver bundene Seitenwände bildendes formhaltiges (estell mit amsweehselbaren Glasscheiben, wobei das Gestell ans zwei gleich grossen und gleichgei'ormten Hälften besteht, deren Dachteile an der in der vertikalen Längsmittel ebene liegenden Trennfuge losbar miteinander verbunden sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 die Schutzhaube in einer Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Schutzhaube,
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2,
Fig. 4 mehrere aneinandergereihte Sehutzhauben in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 eine Anzahl nebeneinandergelegter ITaubenteile ebenfalls in perspektivischer Darstellung,
Fig. 6 eine Detailpartie in grösserem Massstab,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht zu Fig. 7,
Fig. 9 eine weitere Detailpartie in grösserem Massstab,
Fig. 10 der aus Fig. 3 ersichtliche linke Haubenteil,
Fig. 11 einen Teil der in Fig.
10 dargestellten Partie im Vertikalsehnitt in grösserem Ma¯stab,
Fig. 12 eine Draufsicht zu der in Fig. 13 dargestellten Detailpartie und
Fig. 13 einen Sehnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 11.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 und 2 ein giebelartiges Dach mit zwei mit diesem fest verbundenen Seitenwänden 3 und 4 eines formhaltigen, beispielsweise durch Profleisenstäbe gebildeten Gestelles, welches mit auswechselbaren Glasscheiben 5,6,7,8,9 und 10 versehen ist. Das Gestell besteht aus zwei gleichgrossen und gleiehgeformten HÏlften, deren Dachteile 1 und 2 an der in der vertikalen Längsmittelebene liegenden Trennfuge 11 loubar miteinander verbunden sind.
Das Gestell ist stirnseitig durch T-Profile.
12 und 13 mit nach aussen gerichteten Stegen 12a und 13a (Fig. 3, 11) begrenzt. An clen Fussenden und an den zwischen den Seitenwänden 3,4 und den Dachteilen 1, 2 liegenden Knickstellen 14 und 15 (Fig. 2) sind die Profile 12,13 durch je eine horizontale Strebe 16, 17 bzw. 18,19 miteinander verbunden. Die Streben 16, 17 besitzen Winkeleisenprofil mit bei in Gebrauchslage befindlicher Schutzhaube nach oben gerichteter Winkelöffnung, wäh- rend die Strebenl8, 19 je durch einen stumpf- winklig profilierten Stab gebildet sind (Figur 11). Mit 20 und 21 sind zu den Ebenen der T-Profile 12,13 parallel verlaufende Flachprofilstreben bezeichnet, welche die horizontalen Streben 16,18 bzw. 17,19 in der Mitte miteinander verbinden.
Wie aus den Fig. 3 und 9 ersichtlich ist, sind die Streben 20,21 je am untern Ende U-förmig nach aussen umgebogen, wodurch offene Haken 22 gebildet werden.
Die stirnseitigen T-Profile 12 der einen Gestellhälfte 1, 3 sind mittels der längs der Trennfuge 11 verlaufenden horizontalen Dachstrebe 23 (Fig. 2 und 10) miteinander verbunden, wobei die Dachstrebe stumpfwink- lig profiliert ausgebildet und so angeordnet ist, dass sie die Trennfuge 11 auf der Unterseite überlappt und dadurch den obern Enden der stirnseitigen T-Profile 13 der andern Gestellhälfte als Auflage dient. Die Dachstrebe 23 ist mit zwei nach oben gerichteten Zapfen 24 (Fig. 2 und 10) versehen, die in entsprechende Bohrungen der obern Enden der Profile 13 eingreifen, wodurch die beiden Gestellhälften miteinander verbunden sind.
Die Seitenwände 3,4 sind mit den Glasscheiben 5 bis 8 belegt, welche Seheiben mit ihren äussern Querseiten längs der einander zugekehrten Flanschen 12b und 13b der stirnseitigen T- Profile 12,13 aufliegen, während sie mit den einander zugekehrten Querseiten längs der Flachprofilstreben 20,21 aufliegen. Längs der obern Längsseite liegen die Scheiben 5 bis 8 an den Streben 18,19 an, während sie sich mit ihrer untern Längsseite in den Winliel- profilstreben 16,17 abstützen. Im Bereiche der Trennfugen 25 (Fig. l und 3) werden die Glasseheiben 5 bis 8 unten von den Haken 22 umfasst.
Mit 26 (Fig. 6 bis 8) sind reibungssehlüs- sig auf die Stege 12a bzw. 13a der T-Profile aufgesteckte Klammern bezeichnet, die einenends je mit einer einschichtigen Blattfeder 27 versehen sind, welche die Glasscheiben 5 bis 8 unter Federdruck in Anlage an den Flanschen 12b, 13b der T-Profile 12,13 halten.
Dies ermöglicht, die Glasscheiben auszuwech- seln.
In beiden Dachteilen 1, 2 ist je ein einen Fensterflügel bildender, mit der Scheibe 9 bzw. 10 verglaster formlester U-förmiger Ra. h- men eingesetzt, der an der untern Längsseite und den beiden Querteilen aus U-Profilstäben 28 bzw. 29 mit einwärts gerichteter Profil- öffnung (Fig. 11) gebildet ist.
Diese Rahmen sind an den Knickstellen 14,15 (Fig. 2 und 11) in den Ste. gen 12a, 13a der stirnseitigen T- Profile so verschwenkbar gelagert, dass sie in eine zu den Seitenwänden 3,4 der zugehörigen Gestellhälfte parallele Lage verschwenkt wer- den können, wie dies in Fig. 2 rechts strichpunktiert eingezeichnet ist.
Die Glasscheiben 9, 10 sind in dienach innen offenenRahmenprofile 28,29 eingeschoben, wobei auf der Innenseite je des einen Schenkels 28a (Fig. 11) der seitlichen Profile mindestens eine einschichtige Blattfeder 30 angeordnet ist, durch welche die Glasscheibe reibungsschlüssig gegen den gegenüberliegenden Schenkel 28b des Profils gepresst wird (Fig. 13). Mit 31 (Fig. 2) ist eine Feststellvorrichtung bezeichnet, welche es er möglicht, die Rahmen 28 und 29 zwecks Belüftung der Schutzhaube in verschiedenen Off- nungsstellen arretieren zu können.
Die vorstehend besehriebene Schutzhaube lasst sich mit Leichtigkeit in zwei Teile zerlegen, wobei die einzelnen Teile, z. B. mehrerer Schutzhauben, bei Nichtgebrauch in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise überall auf klei- nem Raum untergebracht werden können. Die einzelnen Schutzhauben lassen sich in montierter Lage auch sehr leicht zu längeren Schutzhauben für Treibbeete aneinanderreihen, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Schutzhaube für Freilandbeete, gekenn- zeichnet durch ein ein Dach und zwei mit diesem fest verbundene Seitenwände bildendes formhaltiges Gestell mit ausweehselbaren Glasscheiben, wobei das Gestell aus zwei gleichgroben und gleichgeformten Hälften besteht, deren Dachteile an der in der vertikalen Längsmittelebene liegenden Trennfuge loubar miteinander verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE : 1. Schutzhaube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell stirnseitig durch T-Profile (12,13) mit nach aussen gerichteten Stegen (12a, 13a) begrenzt ist, welche Profile an den Fussenden und an den zwischen den Seitenwänden (3,4) und den Dachteilen (1, 2) liegenden Knickstellen (14, 15) je durch eine horizontale Strebe (16, 17 bzw. 18, 19) miteinander verbunden sind.2. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dia Fussenden miteinander verbindenden Streben (16,17) Winkelprofil aufweisen und so angeordnet sind, dass die Winkel Öffnungen bei in Gebrauchslage befindlicher Schutzhaube nach oben gerichtet sind.3. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Knickstellen (14,15) miteinander verbindenden Streben (18,19) je durch einen stumpfwinklig profilierten Stab gebil.- det sind.4. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Fussenden und den Knickstellen (14, 15) angeordneten Horizontalstreben (1. 6, 17 bzw. 18,19) in der Mitte zwischen den beiden stirnseitigen Profile (12,13) je durch eine zu den Ebenen dieser Profile par allele, am untern Ende U-formig nach aussen zu einem Haken (22) umgebogene Flachpro- filstrebe (20, 21) miteinander verbunden sind.5. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitigen Profile (12) der einen GestellhÏlfte (1, 3) mittels einer längs der Trennfuge (11) der beiden Gestellhälften verlaufenden, stumpfwinklig profilierten und horizontalen Dachstrebe (23) miteinander verbunden sind, welche Dachstrebe die Trenn- fuge (11) auf der Unterseite überlappt und den stirnseitigen Profile (13) der andern Gestellhalfte (2,4) als Auflage dient.6. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachstrebe (23) mit zwei nach oben gerichteten Zapfen (24) versehen ist, die in entsprechende Bohrungen der obern Stirnrahmenenden der andern Gestellhälfte (2,4) eingreifen.7. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1-6, dadurch gekennzeich- net, dass die Seitenwände (3,4) der Haube mit Glasseheiben (5-8) belegt sind, die auf den einander zugekehrten Flanschen (12b, 13b) der stirnseitigen T-Profile (12,13), den die Fussenden dieser Profile miteinander verbindenden Winkelprofilstäben (16, 17), den die Knickstellen (14, 15) miteinander verbindenden Streben (18, 19) und den diese Streben mit den Winkelprofilstäben (16,17) verbindenden Flachprofilstreben (20, 21) aufliegen, wobei die Glasseheiben (5-8) durch Blattfedern (27) gehalten sind,die an auf den nach aussen ragenden Stegen (1. 2a, 13a) der T-Profile (12,13) reibungsschlüssig aufgesteckten Klammern (26) angeordnet sind.8. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Dachteilen (1, 2) je ein einen Fensterflügel bildender, mit einer Fensterscheibe (9 bzw. 10) versehener formfester Rahmen (28 bzw. 29) eingesetzt ist, welche Rahmen an den Knickstellen (14,15) in den Stegen (12a, 13a) der stirnse, itigen T-Prole (12,13) so verschwenkbar gelagert sind, dass sie in eine zur Seitenwand der zugehörigen Gestellhälfte parallele Lage verschwenkt werden können.9. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Feststellvorrichtung (31) vorgesehen ist, um diel Rahmen in versehiedenen Íffnungsstellungen arretieren zu können.10. Schutzhaube nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen an der untern Seite und an den beiden Querteilen aus U-Profilstäben (28 bzw. 29) mit einwärtsge- richteter Profilöffnung gebildet sind, und dass die Glasscheiben (9,10) in diese Rahmen eingeschoben sind, wobea avf der Innenseite je des einen Schenkels (28a) der Profile der Querteile mindestens eine einschichtige Blattfeder (30) angeordnet ist, durch welche die Glasscheibe reibungsschlüssig gegen den ge genüberliegenden Schenkel (28b) der Profile der Querteile gepresst wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| CH268782X | 1949-10-13 | ||
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Family Applications (1)
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| CH268782D CH268782A (de) | 1949-10-13 | 1949-10-26 | Schutzhaube für Freilandbeete. |
Country Status (1)
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1949
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