CH268894A - Schneidenlager. - Google Patents
Schneidenlager.Info
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- G01G—WEIGHING
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- G01G21/02—Arrangements of bearings
- G01G21/04—Arrangements of bearings of knife-edge bearings
-
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Description
Schneidenlager.
Die Erfindung betrifft ein Sciincidcu- lager, das sich vorwiegend für Messgeräte eignet. Bei den bisher bekannt gewordenen Schneidenlagern ruht eine Schneide gewölm- lich auf einer ebenen Stützfläche, auf der sie sich seitlich etwas bewegen kann, so dass also die Drehaxe nicht eindeutig feststeht. Um diese seitliche Verschiebung der Schneide zu verhindern, hat man Kerben in den Stützflächen angebracht zur Aufnahme der Schneidenkanten.
Ist die Kerbe rind geformt, so wird damit nur eine unvollkommene seitliche Führung und ein ungenaues Abrollen der Schneide erreicht, ist sie hingegen keilförmig ausgebildet, so dass die Schneide darin gleitet statt abzurollen, entsteht Reibung und Abnützung.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Schneidenlager, dessen Schneide stets um dieselbe Drehaxe schwingt. Zu diesem Zwecke hat jede Lagerstelle zwei gegeneinander versetzte Schneiclen, deren Kanten in der Drehaxe des Lagers auf je einer Stützfläche ruhen.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsheispiele des Erfindungsgcgenstandes. Es ist:
Fig. 1 eine sehematisehe Darstellung eines Sehneidenlagers mit spitzen Schneidenkanten, Fig. 2 eine gleiche Darstellung eines Schneidenlagers mit abgerundeten Schneidenkanten,
Fig. 3 dieselbe Darstellung eines Schnei denlagcrs mit schrägstehenden Stützflächen und
Fig. 4 eine Darstellung eines Schneiden lagers mit gekrümmten Stützflächen.
Fig. 5 und 6 zeigen ein Schneidenlager im Aufriss und Grundriss, und
Fig. 7 zeigt eine der Schneiden mit einer ebenen Stützfläche für die andere Schneide.
In Fig. 1 sind 1, 2 die beiden Schneiden.
Durch die Kante k1 der Schneide 1 geht die Ebene 3, in der eine ebene Stützfläche für die gegenüber der Schneide 1 versetzte Schneide 2 liegt. Bei dieser Ausführung fällt die Ebene 3 mit einer der Seitenflächen der Schneide 1 zusammen, was die einfachste Form des Schneidenkörpers ergibt, jedoch nicht Bedin gung ist. Die Ebene A, als Verlängerung einer Seitenfläche der Schneide 2 gedacht, geht durch die Schneidenkante k2 und bildet die Stützfläche für die Schneide 1. Es ist zweck- mässig, aber nicht unbedingt notwendig, dass in der mittleren Arbeitsstellung des Schnei denlagers die Winkelhalbierenden el, e2 der Schneiden senkrecht zu den Ebenen 3, 4 stehen.
Durch den Umstand, dass die beiden gegeneinander versetzten Schneidenkanten 71 1, k2 ihre zugehörigen Stützflächen 3, 4 in der in der Drehaxe liegenden Schnittlinie der beiden durch die Stützflächen gehenden Ebenen berühren, wird erreicht, dass das Schneidenlager spielfrei und nahezu reibungslos um eine bestimmte, unveränderliche Drehaxe schwingt.
Wenn die mit dem Schneidenlager ausgerüstete Vorrichtung einen erheblichen Druck auf die Schneidenkanten ausübt, so werden diese, um die Beanspruehung zu verringern, nach Fig. 2 leicht abgerundet. Die Stützfläehen 3, 4 sind hier Winkelhalbierende der Schneiden 1, 2, sie können aber auch schräg zur Winkelhalbierenden angeordnet werden (Fig. 3). Ferner können die Stützflächen 3, 4 auch gekrümmt sein (Fig. 4). In diesem Falle tangieren sie zwei sieh kreuzende Ebenen in der in der Drehaxe liegenden Schnittlinie.
Schneidenlager mit runden Kanten eignen sich für kleine Sehwenkungswinkel, wie sie bei Messgeräten öfters vorkommen.
Die Fig. 5, 6, 7 zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Schneidenlagers. Der Hebel 5 eines Messgerätes sitzt auf einer Achse 6, die an jedem Ende zu einer Schneide 1 gemäss Fig. 2 ausgebildet ist. Der an die Schneide anschliessende Teil der Welle 6 ergibt die ebene Stützfläche 3 für die andere Schneide 2. Diese ist mit der Stützfläche 4 für die erste Schneide 1 zu einem Stück zu sammengebaut (Fig. 6 und 7). Die Stützflächen 3, 4 sind eben und liegen wiederum in zwei sieh kreuzenden Ebenen, deren Schnittlinie sowohl links als rechts des Hebels 5 in der Drehaxe des Lagers, also mit dieser in einer gemeinsamen Geraden liegt.
Nach Fig. 6 ist angenommen, dass das Gewicht des Hebels 5 mittels der Stützflächen 3 auf den beidseitig des Hehels angeordneten Schneiden 2 ruht, während die Schneiden 1 zur Führung bzw. zum Festhalten der Drehachse gegen die Stützflächen 4 des Lagerteils 7 gedrückt werden. Dies geschieht durch Zugfedern 9, die auf Ringe 10 wirken, welche die Achse 6 umfassen. Der Lagerteil 7, auf dem die Vorrichtung ruht, ist an einem Brett 8 befestigt.
Natürlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, dass die Vorrichtung (lIe- bel 5) durch ihr Gewicht allein die beiden Sehneidenpaare gegen ihre Stützflächen drückt, wodurch die Federn 9 wegfallen.
Anderseits können diese Federn in die Resftü tierende der beiden Sehneidendrüekkräfte verlegt werden, dann lässt sich das Messgerät in beliebiger Lage benützen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schneidenlager, dadurch gekennzeichnet, dass jede Lagerstelle zwei gegeneinander versetzte Schneiden hat, deren Kanten in der Drehaxe des Lagers auf je einer Stützfläche ruhen.UNTERANSPRÜCHE: 1. Schneidenlager nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützflächen eben sind und in zwei sich kreuzenden Ebenen liegen, deren Schnittlinie in der Drehaxe liegt.2. Schneidenlager nach Patentanspruch nnd Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützflächen die Verlängerung je einer Seitenfläche der Schneiden bilden.3. Schneidenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützflächen gekrümmt sind iind zwei sich kreuzende Ebenen in der in der Drehaxe liegenden Schnittlinie tangieren.4. Schneidenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schneide durch Federkraft gegen ihre zugehörige Stützfläche gedrückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH268894T | 1944-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268894A true CH268894A (de) | 1950-06-15 |
Family
ID=4477057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268894D CH268894A (de) | 1944-01-15 | 1944-01-15 | Schneidenlager. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268894A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000006978A1 (en) * | 1998-07-28 | 2000-02-10 | Laica S.R.L. | Scale for weighing people |
-
1944
- 1944-01-15 CH CH268894D patent/CH268894A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000006978A1 (en) * | 1998-07-28 | 2000-02-10 | Laica S.R.L. | Scale for weighing people |
| US6677540B1 (en) | 1998-07-28 | 2004-01-13 | Laica S.R.L. | Scale for weighing people |
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