CH268904A - Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer. - Google Patents
Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer.Info
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Description
Hei & windkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kupolofen mit einem Winderhitzer zum Vor wärmen des Windes durch die Gichtgase.
Es ist bei Kupolöfen mit Heisswindbetrieb bekannt, dass ausser dem unmittelbar unter dem Schmelzbereich des Eisens vorhandenen Kranz von Windeintrittsdüsen auch eine Reihe von Mündungen der Gichtgasabsaugleitungen vorhanden sind, die rund um den Begieh- tungssehaeht@ herum angeordnet sind. Hierbei liegen diese Mündungen in den senkrechten Wandungen des Schachtes und die Gichten gleiten daran vorbei.
Teils durch den Seiten druck der Gicht, teils durch den starken Winddruck verursacht, können Bestandteile der Eisen- und Koksgichten in diese Mündun gen eintreten und zum Verstopfen der Gicht gasabsaugleitungen oder zum Hängen der Gichten im Schacht führen.
Von vorhandenen Ausführungen derarti ger Kupolöfen unterscheidet sich der Kupol- ofen gemäss vorliegender Erfindung dadurch, dass der Kupolofensehacht einen obern enge ren und einen mittleren weiteren Teil aufweist und die Mündungen der Gichtgasabsauglei- tungen schräg nach oben aus der Übergangs- stelle vom engeren obern zum mittleren wei teren Teil des Schachtes herausführend ange ordnet sind.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes, nämlich: Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Kupolofen in der Linie I-I der Fig. 2. Fig. 2 zeigt einen Teil eines waagrechten Schnittes durch' den Kupolofen in der Linie II-II der Fig. 1.
Die Fig. 1 und 2 zeigen das Mauerwerk 1 des Kupolofens mit dem Blechmantel 2, den Gichtboden 3 und den aus eisernen Form stücken aufgebauten obern Teil des Enfüll- schachtes 4 mit einem Einfülltrichter und einem im Vergleich zum Schachtteil 6 enge ren Schachtteil. Der untere Teil dieses Ein füllschachtes ist, starker Verzunderung unter worfen. Deshalb werden Segmentformsteine 5 aus hochfeuerfestem Material so eingebaut bzw. so eingehängt, dass sie leicht ausgewech selt werden können.
Vom weiteren Schachtteil 6 ausgehend und zuerst ansteigend münden vier am Umfang gleichmässig verteilte Gicht gasabsaugleitungen 7 in die Ringleitung 8,-von wo die Gichtgase mittels eines Gebläses (Exhaustor) durch den Winderhitzer (Reku- perator) und anschliessend ins Freie gelangen. Gebläse und Winderhitzer sind in der Zeich nung nicht dargestellt.
Wirkungsweise: Wenn der Exhaustor des Winderhitzers (Rekuperator) nicht in Betrieb ist, ziehen die Gichtgase wie beim normalen Kaltwindkupolofen direkt durch den Einfüll- schacht 4 ab. In dem Masse, wie der Exhaustor in Betrieb genommen bzw. dessen Leistung gesteigert wird, fliesst ein Teil oder die ge samte Gichtgasmenge durch die Giehtgasab- saugleitungen 7 in den Winderhitzer.
Die Gichtgasabsaugleitungen 7 müssen in einer solchen Höhe des Kupolofenschachtes 6 ange- bracht werden, dass vom Einfüllschacht 4 keine Sekundärluft angesogen wird, d. h. keine vorzeitige Verbrennung des Gichtgases, die erst in der Verbrennungskammer er wünscht ist, erfolgt.
Der Exhaustor ist in sei ner Leistung so bemessen, dass er je nach Be darf für die in Frage kommenden Schmelz- leistungen 80, 90 oder 100% des Lichtgases absaugt. Die Verwertung des Lichtgases ist im Winderhitzer dann vollständig, wenn an der Gicht kein Lichtgas mehr festgestellt wer den kann.
Die vorliegende Anordnung der Mündun gen der Gichtgasabsaugleitungen im Über gang des engeren obern Teils des Schachtes zum weiteren mittleren Teil desselben bietet der Anordnung der Gichtgasabsaugleitungen in den glatten senkrechten Wandungen des Schachtes gegenüber den Vorteil, dass die Gichtgasabsaugleitungen, die Ringleitungs- kanäle und der Winderhitzer nicht durch an- gesaugte Teile der Gicht, wie z. B. Staub, Kohleteile oder Metallteile, verschmutzt und verstopft werden: Ebenso wird ein Hängen bleiben der Gichten vermieden.
Dadurch kann ein regelmässigerer und wirtschaftlicherer Schmelzbetrieb erreicht werden. Durch die Regulierung der abgesaugten Gichtgasmenge ist es möglich, ein Austreten von heissen Licht gasen in den Räum über- -der Gicht zu ver meiden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: gupolöfen- mit einem Winderhitzer zum Vorwärmen des Windes durch die Lichtgase, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupolofen- schacht, einen obern engeren und einen mitt leren weiteren Teil aufweist und die Mündun gen der Gichtgasabsaugleitungen schräg nach oben aus der Übergangsstelle vom engeren obern in den mittleren weiteren Teil des Schachtes herausführend angeordnet, sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH268904T | 1953-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268904A true CH268904A (de) | 1950-06-15 |
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ID=4477064
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268904D CH268904A (de) | 1953-05-19 | 1948-12-09 | Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268904A (de) |
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1948
- 1948-12-09 CH CH268904D patent/CH268904A/de unknown
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