CH268904A - Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer. - Google Patents

Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer.

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CH268904A
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CH
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furnace
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gas heated
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Inventor
Aktiengesellschaft Geo Fischer
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description


      Hei & windkupolofen    mit     durch        Gichtgas    beheiztem Winderhitzer.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Kupolofen    mit einem Winderhitzer zum Vor  wärmen des Windes durch die     Gichtgase.     



  Es ist bei     Kupolöfen    mit     Heisswindbetrieb     bekannt, dass ausser dem unmittelbar unter  dem Schmelzbereich des Eisens vorhandenen  Kranz von     Windeintrittsdüsen    auch eine Reihe  von Mündungen der     Gichtgasabsaugleitungen     vorhanden sind, die rund um den     Begieh-          tungssehaeht@    herum angeordnet sind. Hierbei  liegen diese Mündungen in den senkrechten  Wandungen des Schachtes und die     Gichten     gleiten daran vorbei.

   Teils durch den Seiten  druck der Gicht, teils durch den starken  Winddruck verursacht, können Bestandteile  der Eisen- und     Koksgichten    in diese Mündun  gen eintreten und zum Verstopfen der Gicht  gasabsaugleitungen oder zum Hängen der  Gichten im Schacht führen.  



  Von vorhandenen Ausführungen derarti  ger     Kupolöfen    unterscheidet sich der     Kupol-          ofen    gemäss vorliegender Erfindung dadurch,  dass der     Kupolofensehacht    einen obern enge  ren und einen mittleren weiteren Teil aufweist  und die Mündungen der     Gichtgasabsauglei-          tungen    schräg nach oben aus der     Übergangs-          stelle    vom engeren obern zum mittleren wei  teren Teil des Schachtes herausführend ange  ordnet sind.  



  Die Zeichnung zeigt eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes, nämlich:       Fig.    1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den     Kupolofen    in der Linie     I-I    der       Fig.    2.         Fig.    2 zeigt einen Teil eines waagrechten  Schnittes     durch'    den     Kupolofen    in der Linie       II-II    der     Fig.    1.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen das Mauerwerk 1  des     Kupolofens    mit dem Blechmantel 2, den       Gichtboden    3 und den aus eisernen Form  stücken aufgebauten obern Teil des     Enfüll-          schachtes    4 mit einem     Einfülltrichter    und  einem im Vergleich zum Schachtteil 6 enge  ren Schachtteil. Der untere Teil dieses Ein  füllschachtes ist, starker     Verzunderung    unter  worfen. Deshalb werden     Segmentformsteine    5  aus hochfeuerfestem Material so eingebaut  bzw. so eingehängt, dass sie leicht ausgewech  selt werden können.

   Vom weiteren Schachtteil  6 ausgehend und zuerst ansteigend münden  vier am Umfang gleichmässig verteilte Gicht  gasabsaugleitungen 7 in die Ringleitung     8,-von     wo die     Gichtgase    mittels eines Gebläses  (Exhaustor) durch den Winderhitzer     (Reku-          perator)    und anschliessend ins Freie gelangen.  Gebläse und Winderhitzer sind in der Zeich  nung nicht dargestellt.  



  Wirkungsweise: Wenn der Exhaustor des  Winderhitzers     (Rekuperator)    nicht in Betrieb  ist, ziehen die     Gichtgase    wie beim normalen       Kaltwindkupolofen    direkt durch den     Einfüll-          schacht    4 ab. In dem Masse, wie der Exhaustor  in Betrieb genommen bzw. dessen Leistung  gesteigert wird, fliesst ein Teil oder die ge  samte     Gichtgasmenge    durch die     Giehtgasab-          saugleitungen    7 in den Winderhitzer.

   Die       Gichtgasabsaugleitungen    7 müssen in einer  solchen Höhe des     Kupolofenschachtes    6 ange-      bracht werden, dass vom     Einfüllschacht    4  keine Sekundärluft angesogen wird, d. h.       keine    vorzeitige Verbrennung des     Gichtgases,     die erst in der Verbrennungskammer er  wünscht ist, erfolgt.

   Der Exhaustor ist in sei  ner Leistung so bemessen, dass er je nach Be  darf für die     in    Frage kommenden     Schmelz-          leistungen        80,        90        oder        100%        des        Lichtgases     absaugt. Die Verwertung des Lichtgases ist  im Winderhitzer dann vollständig, wenn an  der Gicht kein Lichtgas mehr festgestellt wer  den kann.  



  Die vorliegende Anordnung der Mündun  gen der     Gichtgasabsaugleitungen    im Über  gang des engeren obern Teils des Schachtes  zum weiteren mittleren Teil desselben bietet  der Anordnung der     Gichtgasabsaugleitungen     in den glatten senkrechten Wandungen des  Schachtes gegenüber den Vorteil, dass die       Gichtgasabsaugleitungen,    die     Ringleitungs-          kanäle    und der Winderhitzer nicht durch an-    gesaugte Teile der Gicht, wie z. B. Staub,       Kohleteile    oder Metallteile,     verschmutzt        und     verstopft werden: Ebenso wird ein Hängen  bleiben der Gichten vermieden.

   Dadurch kann  ein regelmässigerer und wirtschaftlicherer  Schmelzbetrieb erreicht werden. Durch die  Regulierung der abgesaugten     Gichtgasmenge     ist es möglich,     ein    Austreten von heissen Licht  gasen in den Räum über- -der Gicht zu ver  meiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: gupolöfen- mit einem Winderhitzer zum Vorwärmen des Windes durch die Lichtgase, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupolofen- schacht, einen obern engeren und einen mitt leren weiteren Teil aufweist und die Mündun gen der Gichtgasabsaugleitungen schräg nach oben aus der Übergangsstelle vom engeren obern in den mittleren weiteren Teil des Schachtes herausführend angeordnet, sind.
CH268904D 1953-05-19 1948-12-09 Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer. CH268904A (de)

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