CH268955A - Bandkabel, Verfahren zu dessen Herstellung, sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Bandkabel, Verfahren zu dessen Herstellung, sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH268955A
CH268955A CH268955DA CH268955A CH 268955 A CH268955 A CH 268955A CH 268955D A CH268955D A CH 268955DA CH 268955 A CH268955 A CH 268955A
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CH
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Inventor
Ag Albiswerk Zurich
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Siemens Ag Albis
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/08Flat or ribbon cables
    • H01B7/0853Juxtaposed parallel wires, fixed to each other without a support layer

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  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description


  Bandkabel, Verfahren zu dessen Herstellung, sowie Vorrichtung zur Durchführung  dieses Verfahrens.    Die Verwendung raumsparender Band  kabel zur Parallelschaltung von Wähler       kontaktsätzen    ist bekannt. Gemeinsam ist  den bisherigen Ausführungsformen solcher  Bandkabel das Vorhandensein einer gemein  samen     Faserstoffumhüllung    für die Einzel  adern, sei es, dass alle Einzeladern gemein  sarn umsponnen werden, oder dass die Einzel  adern miteinander durch den Faserstoff ver  woben werden. Zur Herstellung derartiger  Kabel sind aber ziemlich komplizierte Spezial  maschinen notwendig.  



  Das erfindungsgemässe Bandkabel ist da  durch gekennzeichnet, dass die isolierten Ein  zeladern nur durch Kleben     aneinanderhaften,     also durch keine gemeinsame     Faserstoffum-          hüllung    oder     Verwebung    untereinander ver  bunden sind.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  zur Herstellung solcher Bandkabel werden     die     isolierten Einzeladern ohne Abstand zwischen  denselben     nebeneinandergelegt    und nach dem  Auspressen der Lötösen mit einer gemein  samen, klebefähigen     Isolierlackschicht    über  zogen, worauf das Band nach einem     Trock-          nungsprozess    in die gewünschte Form gefaltet  wird.  



  Zur Durchführung dieses Verfahrens dient  nach der Erfindung eine Vorrichtung, bei  welcher zum Zuführen und zum geordneten       Nebeneinanderlegen    der isolierten Einzel  adern ein Rollensystem, zum satzweisen Aus  pressen der     Lötösenschleifen    eine Stempel-    presse und zum Aufbringen der-gemeinsamen       Klebestoffsehicht    eine     Spritzvorrichtung    vor  gesehen sind. Die einzelnen Teilvorrichtungen  können dabei als bekannt vorausgesetzt wer  den und werden deshalb nicht näher beschrie  ben.  



  Die elektrischen Eigenschaften eines der  artigen Bandkabels, z. B. Isolationswider  stand, Durchschlagsfestigkeit und Kapazität  zwischen den Einzeladern, sind allein durch  die Isolation der Einzeladern bestimmt, die  dementsprechend gewählt werden     muss.    Soll  z.

   B. im fertigen Bandkabel die Kapazität  von     einer    Einzelader zu     einer    benachbarten  bei     einer        Messfrequenz    von 800 Hz einen Wert  von     60pFlm    nicht überschreiten,     dann    wird  beispielsweise ein Kupferdraht von 0,4 mm 0  zuerst mit einer Lackschicht überzogen, dann  mit einer     Baiunwollspinnung    und dicht dar  über mit einer gleichmässigen gegenläufigen       Kunstseidebespinnung    versehen.

   Oft wird es       vorteilhaft    sein, wenn das Bandkabel nur     auf     der Seite mit Klebstoff bespritzt ist, auf wel  cher die Lötösen vorstehen; denn neben der  Ersparnis von     Klebstoff    ergibt sieh dadurch  eine Kapazitätsverminderung zwischen den  Einzeladern.     Zweckmässigerweise    wird ein       Zelluloselack    verwendet, der in einem     azeton-          haltigen    Verdünnungsmittel aufgelöst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Bandkabel aus nebeneinanderliegenden, isolierten Einzeladern bestehend, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Einzeladern nur durch Kleben aneinanderhaften. IL Verfahren zur Herstellung von Band kabeln nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet,- dass die isolierten Einzeladern ohne Abstand zwischen denselben nebenein- andergelegt und nach Auspressen der Löt- ösen mit einer gemeinsamen,
    klebefähigen Iso- lierlackschicht überzogen werden, worauf das Band nach einem Trocknungsprozess in die gewünschte Form gefaltet wird. III. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ziun Zuführen und zum geordneten Nebeneinanderlegen der isolierten Einzeladern ein Rollensystem,
    zum satzweisen Auspressen der Lötösenschleifen eine Stem pelpresse und zum Aufbringen der gemein samen Klebstoffschicht eine Spritzvorrich- tung vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bandkabel nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierung der Einzeladern aus einer Lackschicht, einer Lage Baumwollbespinnung und aus einer Kinmst- seidenbespinnung besteht, so dass die Kapa zität einer Einzelader zur benachbarten Ader bei einer Messfrequenz von 800 Hz im fertigen Bandkabel höchstens 60 pF/m beträgt. z.
    Bandkabel nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Bandkabel nur atü der Seite znit Klebstoff bespritzt ist, auf welcher die Lötösen vorstehen. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Einzeladern durch Spritzen mit einem Zelluloselack über zogen werden, der in einem azetonhaltigen Verdünnungsmittel aufgelöst ist.
CH268955D 1947-04-11 1947-04-11 Bandkabel, Verfahren zu dessen Herstellung, sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH268955A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2068809A1 (de) * 1969-12-13 1971-09-03 Kabel Metallwerke Ghh
FR2122323A1 (de) * 1971-01-20 1972-09-01 Labinal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2068809A1 (de) * 1969-12-13 1971-09-03 Kabel Metallwerke Ghh
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