CH268985A - Krankenbett. - Google Patents
Krankenbett.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
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- A61G7/012—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame raising or lowering of the whole mattress frame
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Description
Krankenbett. Gegenstand der Erfindung ist ein lÇranken- bett, insbesondere für bewegungsunfähige Schwerkranke oder Schwerverletzte. Die Erfindung ermöglicht, den Patienten, ohne ihn zu berühren, für den Stuhlgang, für Untersuchungszwecke und dgl. hochzuheben, leichter in Seitenlage ZU bringen, ferner das Wundliegen zu verhüten, den Körper gegen Brennen und Fieberhitze auch von der Liegefläche her zu kühlen und anderes mehr. Das Wesen der Erfindung besteht in zwei parallel zu den Bettwangen an den Stehern der Kopf- und Fusswand höher als die Matratze drehbar gelagerten Walzen, wobei an den Walzen ein flexibles Stoffstück, z. B. Leinwand befestigt ist, welches zwischen den Walzen die Liegefläche bildet und auf den Walzen auf- und abwickelbar ist. Bei gewöhnlichen Betten werden die Steher von den sogenannten Bettpfosten gebildet. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem aus einem Stahlrohrbett bestehenden Ausführungsbeispiel in Fig. 1 schaubildlich und in Fig. 2 teilweise in der Draufsicht dargestellt. Fig. 3 zeigt ein Detail in grösserem Massstab zum Teil im Schnitt. An den Stehern 2 der Kopf- und Fusswand eines Stahlrohrbettes sind parallel zu den Bettwangen 1 Walzen 4, die durch Stahlrohre 30 und Wellen 4' gebildet sind, höher als die Matratze 3 gelagert. Zu diesem Zwecke sind zweiteilige Lagerstiloke 6 vorgesehen, die bridenartig die Steher 2 umgreifen und mittels Stellschrauben 7 in der gewünschten Höhe fixiert werden können. Auf den fussseitigen, über die Lagerstücke vorragenden Walzenenden sitzen drehbare Schneclrenräder8 (Fig. 3), die je mit einem gegen Verdrehung arretierten Gewindering 19 axial gesichert sind und die mittels : Kupplungsbolzen 9 über Schieberinge 16 mit den Wellen 4' und damit mit den Walzen 4 kupppelbar sind. Die Bolzen 9 sind an den Ringen 16 befestigt, welch letztere mittels Feder und Nut 17 auf den Wellen 4'axial verschiebbar gelagert sind. An den Enden der Walzen, d. h. auf den Wellen 4' sitzen auf einem Gewinde 19 Handräder 10, die auf der Nabe mit einer Ringnut 20 versehen sind, in die ein Schraubenbolzen 21 eingreift, der in einem Ansatz des Ringes 16 sitzt und diesen beim Drehen des Handrades 10 in axialer Richtung mitnimmt und so die Kupplung zwischen Welle 4' und Schneckenrad 8 löst bzw. herstellt. Der Bund 22 ist ein Anschlag für die axiale Bewegung des Handrades. Quer zu den Walzen ist in vorstehenden Gabelteilen 11 der einen Lagerstücke 6 eine Welle 12 gelagert, die von Hand, z. B. mittels einer Kurbel 13, drehbar ist und mittels Schnecken 14 in die Schneekenräder 8 eingreift, so dass beide Walzen gleichzeitig oder je nach dem die eine oder andere Walze durch das betreffende Handrad 10 entkuppelt wird, einzeln gedreht werden können. Das Drehen einer Walze bei ausgekuppelter anderer Walze dient dazu, um den Stoff gleichmässig auszuspannen, ferner den auf der Matratze liegenden Patienten einseitig anzuheben und dadurch Leichter in die Seitenlage und allenfalls Bauchlage zu bringen. Auf den Walzen 4 ist mit den Längsseiten ein Bettuch aus starker Leine befestigt, das zwischen den Walzen die Liegefläche 5 bildet und auf den Walzen auf- und abwickelbar ist, wobei das Bettuch auf die eine Walze oben und auf die andere Walze unten aufläuft, so dass beim Spannen des Tuches der Patient hochgehoben werden kann. Das Tuch hat - an der Stelle, an der das Gesäss zu liegen kommt, einen Ausschnitt 25, der durch eine festschnallbare Klappe 26 verschliessbar ist. Für den Stuhlgang wird der Patient hochgewunden, die Klappe 26 aufgeschnallt und zurückgeschlagen und die Leibschüssel untergestellt (Fig. 1). Das Liegen bei hochgewundenem, gespanntem Tuch kann auch während längerer Zeit erfolgen, um dem Körper von unten her für Heilzwecke Kühlung zu verschaffen, dann auch für Untersuchungszwecke und dgl. Der wesentliche Vorteil liegt, wie aus der Beschreibung her#orgeht, darin, - dass jedes normale Eisenbett durch Ausrüsten mit den Walzen und den Stoffstück in ein Kranken- bett umgewandelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Krankenbett, gekennzeichnet durch zwei parallel zu den Bettwangen (1) an den Stehern (2) der Kopf- und Fusswand höher als die Matratze (3) drehbar gelagerten Walzen (4), wobei an den Walzen ein flexibles Stoffstück befestigt ist, welches zwischen den Walzen die Liegefläche (5) bildet und auf den Walzen auf und abwickelbar ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Krankenbett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche einen von unten durch eine festschnallbare Klappe (26) verschliessbaren Ausschnitt (25) besitzt.2. Krankenbett nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass -die Walzen (4) in an den Stehern (2) der Kopf- und Fusswand des Bettes in verschiedener Höhe fixierbaren Lagerstücken (6) drehbar gelagert sind.3. Krankenbett nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch auf Wellen (4') der Walzen (4) drehbar gelagerte Schneckenräder (8), die mit den Walzen wahlweise kuppelbar sind.4. Krankonbott nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine, quer zu den Walzen (4) gelagerte, von Hand drehbareWelle (12), mit in die Schneckenräder (8) eingreifenden Schnecken (14).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH268985T | 1948-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268985A true CH268985A (de) | 1950-06-15 |
Family
ID=4477105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268985D CH268985A (de) | 1948-03-03 | 1948-03-03 | Krankenbett. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268985A (de) |
-
1948
- 1948-03-03 CH CH268985D patent/CH268985A/de unknown
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