CH269235A - Einrichtung zum dichten Abschliessen der Austrittsöffnung eines drehbaren Trommelofens mit kontinuierlichem Betrieb, zum Reduzieren von Erzen. - Google Patents

Einrichtung zum dichten Abschliessen der Austrittsöffnung eines drehbaren Trommelofens mit kontinuierlichem Betrieb, zum Reduzieren von Erzen.

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CH269235A
CH269235A CH269235DA CH269235A CH 269235 A CH269235 A CH 269235A CH 269235D A CH269235D A CH 269235DA CH 269235 A CH269235 A CH 269235A
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CH
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Ateliers Des Charmilles S A
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Charmilles Sa Ateliers
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/06Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined adapted for treating the charge in vacuum or special atmosphere

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


  Einrichtung zum dichten Abschliessen der Austrittsöffnung eines drehbaren Trommelofens  mit kontinuierlichem Betrieb, zum Reduzieren von Erzen.    Bei     Reduktionstrommelöfen    mit kontinu  ierlichem Betrieb, in denen z. B. Eisenerze  durch Wasserstoff reduziert. werden, ist es  wichtig, dass der Ofen auch bei     innerem     Überdruck gasdicht ist,     tun    Gasverluste zu  vermeiden und allfällige Explosionen zu ver  hindern. Da das Erz für solche Öfen stets  fein gemahlen sein muss, so erreicht man die,  Dichtigkeit. auf der     Eintrittseite    des Erzes  in den Ofen dadurch, dass man zwischen Bun  ker und Ofen ein Rohr von genügender Länge  einschaltet. Das in diesem Rohr befind  liche Erz dichtet. so gut ab, dass kein Gas aus  strömen kann.

   Das Erz wird dann durch eine       Fördervorrielitung,    z. B. eine Schnecke, in den  Drehofen befördert und wieder durch eine  Schnecke vom Ofen zum     Austritt    des Ofens  geschoben. Um die Gasdichtigkeit auch auf  der     Erzaustrittseite    zu gewährleisten, muss  eine besondere Einrichtung angebracht wer  den, welche den Gegenstand vorliegender       Erfindung    bildet.  



  Diese Einrichtung besitzt einen mit dem  Austrittsende des Ofens verbundenen auf  rechtstehenden Behälter, an dessen unterem  Ende eine durch ein     Verschlussorgan    ge  steuerte Öffnung für den Erzaustritt vorge  sehen ist, wobei dieses     Verschlussorgan    mecha  nisch mit. einer von der im Behälter befind  liehen Erzsäule beeinflussten Vorrichtung  verbunden ist, welche dieses     Verschlussorgan     im Sinne des     öffnens    selbsttätig nur dann  und nur so lange betätigt, als durch die Höhe    der Erzsäule die Gasdichtigkeit der Austritts  öffnung gewährleistet wird.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise schematisch     zwei        Ausführungsarten    des       Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt teilweise eine     Seitenansicht,     teilweise einen Längsschnitt eines drehbaren  Trommelofens .mit einer Vorrichtung zum  Einführen des Erzes in den Ofen und einer  ersten Ausführungsart des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    2 zeigt diese erste Ausführungsart  in anderer Betriebslage.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine     zweite        Ausfüh-          rungsart    in zwei verschiedenen Betriebslagen.  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich, ist eine       zylindrische,    z. B. elektrisch geheizte, Ofen  trommel 0 mit den beiden     Ansehlussteilen        l1     und B auf Rollen     R    um ihre Längsachse,  welche auch leicht geneigt sein kann, drehbar  gelagert     und    erhält ihre Drehbewegung mit  tels eines Zahnkranzes Z und eines damit im  Eingriff stehenden     Antriebsrades        V.     



  Die     Anschlussteile    A und B dringen in  feststehende und dicht abschliessende Lager  C bzw. D ein, an welche eine Gaszuleitung E  bzw. eine Gasableitung F angeschlossen sind.  



  Am Lager C ist     eine,    Vorrichtung G zum.  Einführen des Erzes in den Ofen vorgesehen,  und das Lager D ist durch den Kanal     K     mit einer Einrichtung gemäss der Erfindung  verbunden.      In den Teilen     r1    und B sind nicht darge  stellte     Fördervorrichtungen    bekannter Art,  z. B.     Förderschnecken,    vorgesehen, durch wel  che in bekannter Weise das Erz zur     Ofen-          trcnunel    0 und aus derselben bewegt wird.  



  In     Fig.    1 sieht man, dass das aus dem  Ofen austretende Erz durch den Kanal     K    in  ein Gefäss 1 fällt, das     durch    einen aufrecht,  im vorliegenden Fall senkrecht stehenden Zy  linder gebildet und nach unten     durch    ein  Rohr 2 verlängert ist, dessen offenes Ende  durch einen Deckel 3 abgeschlossen ist. Im  Gefäss 1 befindet sieh ein Stempel 4, der  durch eine über     eine    Stopfbuchse 6 nach  aussen geführte Stange 5 mit einem Ende  eines Hebels 7 verbunden ist.

   Der Hebel 7 ist  in seinem mittleren Teil bei 8 in einem nach  oben offenen Lager 18 drehbar     gelagert.    Das  andere Ende des Hebels 7 ist durch eine  Stange 9     mit    der Kurbel 11 verbunden, wel  che fortwährend gedreht wird. Durch die  drehende     Bewegung    der Kurbel 11 bewegt  sich der Stempel 4 im Gefäss 1 fortwährend  auf und ab und übt bei seiner Abwärtsbewe  gung bei geöffnetem Organ 3 auf die im Ge  fäss befindliche Erzsäule einen     teilweise    durch  das Eigengewicht des     Stempels    bestimmten  Druck aus, der sie in     Richtung    der Austritts  öffnung presst.

   Der Drehpunkt. des Hebels 7  im Lager 18 ist durch eine Stange 13 mit  dem     Arm    14 eines     Winkelhebels    14, 15 ver  bunden, der bei 16 drehbar gelagert ist. Der  Arm 15 des Winkelhebels trägt den Deckel 3.  Das     Gelenk    zwischen der Stange 13 und dem  Hebelarm 14 wird durch eine Feder 17 nach       amten    gezogen, -tun den Drehpunkt der Stange  7 im Lager 8     festzuhalten    und den Deckel 3  in der Schliessstellung zu halten.

   Der Ab  stand     zwischen    der tiefsten Lage des Stem  pels 4 und dem Deckel 3 (Fug. 1) ist so ge  wählt, dass die     zwischen    diesen Teilen befind  liche     Erzsäule    einen gasdichten Abschluss der       Austrittsöffnung    des Gefässes 1 sichert.  



  Durch den     fortwährenden    Eintritt des  Erzes in die Kammer 1 wird die Erzsäule  immer höher, so dass schliesslich der Stempel  4 seine volle     Bewegung    nach unten nicht  mehr ausführen kann, wie dies     in        Fig.    2 dar-    gestellt ist.

   Der Stempel 4 bleibt dann in er  höhter Lage, und seine Gelenkstelle mit dem  Hebel 7 wird     vo!rüb-Irgehend        zum    feststehen  den     Stützpunkt,    um welchen der Hebel 7       schwingt.    Da die Kurbel 11 sich     fortwährend     dreht, so wird der Drehpunkt der Stange 7  mit der Stange 13 entgegen der Wirkung der  Feder 17 gehoben, wodurch der Deckel 3 vom  freien Ende des Rohres 2 abgehoben wird  und Erz aus dem Rohr so lange austreten  lässt, bis die Erzsäule im Behälter 1 so viel  gesunken ist, dass der Stempel 4 wieder seine  volle     Bewegung    ausführen kann.

   Auf diese  Weise wird im Behälter 1 eine Erzsäule er  halten, welche die Gasdichtigkeit beim Aus  tritt des Erzes gewährleistet. Die Feder 17  könnte     awch    fehlen, so dass der Ausstossdruck  des Stempels praktisch ausschliesslich durch  dessen Eigengewicht bestimmt wäre.  



  Bei der in den     Fig.    3 und 4 dargestellten  zweiten Ausführungsform der     Vorrichtung     ist die Anordnung der Teile 1 bis 16 die  gleiche wie in der     vorbeschriebenen    Ausfüh  rungsform, so dass deren Beschreibung nicht  wiederholt wird.  



  In dieser     Ausführungsform    nach     Fig.    3  und 4 ist jedoch das Gelenk 8 des Hebels 7  mit der Stange 13 nicht in einem Lager ab  gestützt, sondern steht frei. Ferner ist ein  in der Lage nach     Fig.    3     zam    Hebel 7 par  alleler Hebel 27 angeordnet, der oberhalb des  Gelenkes 8 in einem feststehenden Lager 28  drehbar gelagert ist. Die Stange 9 ist über  ihre     Gelenkstelle    30 mit dem Hebel 7 hinaus  bei 29 verlängert und an einem Ende des  Hebels 27     angelenkt.     



  An dem über dem Stempel 4 gelegenen  Ende des Hebels 27 ist eine Stange 25     ange-          lenkt,        die        mit    dem     Gelenk    26 zwischen der  Stange 5 und dem Hebel 7 derart verbunden  ist, dass sie dieses Gelenk wohl zu heben ver  mag, dass sich dieses aber     unabhängig    von  ihr aufwärts bewegen kann.  



  Der Hebel 7 ist über dem Gefäss 1 durch  eine Feder 21     mit    diesem verbunden, welche  danach trachtet, bei der     Abwärtsbewegung     des     linken    Armes dieses Hebels den Stempel  4 stets auf das Erz und über die Stange 13      und den Winkelhebel 11, 15, den Deckel 3  auf die untere Öffnung des Rohres 2     aufzu-          drücken.     



  Die Arbeitsweise dieser Ausführungsart  ist folgende:  Bei dem in     Fig.    3 dargestellten Betriebs  zustand, das heisst, wenn die zwischen dem  Stempel 4 in dessen tiefster Lage und dem  Deckel 3 befindliche Erzsäule gerade genügt,       rirri    den dichten Abschluss des Gefässes 1 nach  unten zu sichern, so bewegen sich die beiden  Hebel 7 und 27 parallel zueinander, indem  das Gelenk 26 durch die Stange 25 gehoben  wird.  



  Wenn dagegen die Erzsäule im Gefäss 1  ansteigt, wie in     Fig.        -1    dargestellt., so bleibt  bei der Abwärtsbewegung des linken Armes  des Hebels 27 der Stempel 4 auf dem Erz  liegen, und der Hebel. 7 schwingt um seine  Gelenkstelle 30 an der Stange 9. Dadurch  wird die Stange 13 nach oben gezogen und  bewirkt die Schwingung des Hebels 14, 15  und somit das Öffnen des Deckels 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum dichten Abschliessen der Austrittsöffnung eines drehbaren Trommel ofens reit. kontinuierlichem Betrieb zum Re duzieren von Erzen, gekennzeichnet durch einen mit dem Austrittsende des Ofens ver bundenen aufrechtstehenden Behälter, an dessen unterem Ende eine durch ein Ver- schlussorgan gesteuerte Öffnung für den Erz austritt vorgesehen ist, wobei dieses Ver- schlussorgan mechanisch mit einer von der im Behälter befindlichen Erzsäule beeinflussten Vorrichtung verbunden ist,
    welche dieses Ver- schlussorgan im Sinne des öffnens selbsttätig nur dann und nur so lange betätigt, als durch die Höhe der Erzsäule die Gasdichtigkeit der Austrittsöffnung gewährleistet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vor riehtung ein an einem Scliwingliebel aasge lenktes Pressorgan aufweist, welches dauernd im genannten Erzbehälter eine Auf- und Ab wärtsbewegung ausführt und bei seiner Ab- wärtsbewegung bei geöffneter Austrittsöff nung auf die im Behälter befindliche Erz säule einen wenigstens teilweise durch das Eigengewicht des Stempels bestimmten Druck ausübt, der sie in Richtung der Austrittsöff nung presst, wobei das Verschlussorgan dieser Austrittsöffnung mechanisch mit dem Schwinghebel verbunden ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressorgan an einem Ende des Schwinghebels angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem Betätigungsorgan mechanisch verbunden ist, durch welches es dauernd in Schwingung versetzt wird, wobei zwischen den beiden Enden des Schwinghebels eine Ge lenkstelle für dessen mechanische Verbindung mit dem Versehlussorgan vorgesehen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwischen seinen beiden En den befindliche Gelenkstelle des Hebels in einem feststehenden Lager ruht, welches nach oben offen ist und eine Bewegung der Gelenk stelle in senkrechter Richtung nach aufwärts gestattet. 4.
    Einrichtung nach Patentansprrich und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ende des Schwinghebels, das mit dem Betätigungsorgan mechanisch verbunden ist., durch welches es in Schwin- gaing versetzt wird, unnachgiebig mit.
    einem Ende eines zweiten Schwinghebels verbunden ist., welcher über der mittleren Gelenkstelle des ersten Hebels in einem feststehenden Drehlager ruht und dessen über dem genann ten Erzbehälter befindliches Ende für das dort vorhandene Gelenk des ersten Schwinghebels ein nach oben offenes Lager trägt, üelehes eine' Relativbewegung dieses Lagers gegenüber dem zuletztgenannten Ge lenk erlaubt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Feder vorgesehen ist, welche danach trachtet, das Pressorgan auf die genannte Erzsäule und das Verschluss- organ gegen die Austrittsöffnung zu pressen.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Betätigungs organ des Verschlussorgans am Drehpunkt eines zweiarmigen Schwinghebels angelenkt sind, der dauernd eine Sehwingbewegung er hält und an einem Ende ein Organ trägt, welches sich, bei der Bewegung des Hebels in einem Sinn, während der Öffnung des Ver- schlussorgans auf der Erzoberfläche im Behäl ter abstützt,
    so dass seine Gelenkstelle mit dem Schwinghebel vorübergehend zum Test stehenden Stützpunkt wird, um welchen der Hebel schwingt, so dass die Gelenkstelle zwi schen dem Verschlussorgan und seinem Be tätigungsorgan bewegt wird und so das Öff nen des Verschlussorgans veranlasst.
CH269235D 1947-01-09 1947-01-09 Einrichtung zum dichten Abschliessen der Austrittsöffnung eines drehbaren Trommelofens mit kontinuierlichem Betrieb, zum Reduzieren von Erzen. CH269235A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2119650A1 (de) * 1970-04-23 1971-11-04 Atomic Energy Authority Uk Drehofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2119650A1 (de) * 1970-04-23 1971-11-04 Atomic Energy Authority Uk Drehofen

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