CH269303A - Verfahren zur Zerstäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft in Brennkammern, insbesondere solchen von Gasturbinenanlagen. - Google Patents
Verfahren zur Zerstäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft in Brennkammern, insbesondere solchen von Gasturbinenanlagen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
- F23D11/106—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour medium and fuel meeting at the burner outlet
- F23D11/107—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour medium and fuel meeting at the burner outlet at least one of both being subjected to a swirling motion
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Description
Verfahren zur Zeratäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft in Brennkammern, insbesondere solchen von Gasturbinenanlagen. Die Zer:Stäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft, ist. bekannt. Lässt man die Luft. in Form eines Kegelmantels auf den Brenn stoffstrahl, der in dessen Achse liegt, zuflie ssen, so wird der Strahl lang und dünn wer den, was zu einer unerwünscht. langen Flamme führt. Zudem ergibt sich auf diese Weise ein nur grob aufgelöster Brennstoffkernstrahl. Diese Nachteile bleiben bestehen, wie gross aueh der Winkel an der Kegelspitze gemacht wird.
Bekannt ist die Verwendung von Schneeken und ähnlichen Einrieht.ungen zur Erzeugung einer um den Brennstoffstrahl rotierenden Luftströmung, welche diesen um hüllt und vom Rand her auflösen soll. Für grössere Belastungen ist. es jedoch bei Verwen dung solcher Einrichtungen meistens nötig, den Brennstoff schon vor dessen Berührung mit der Zerstäubungshtft mittels Kanälen mit kleinem Querschnitt in einzelne Teile aufzu lösen, um die Bildung eines mangelhaft zer stäubten Kernstrahls zu verhindern.
Eine derartige Auflösung des Brennstoffzufuhr kanals in einzelne Teilkanäle ist jedoch mit dem Nachteil verbunden, dass die Querschnitte dieser Teilkanäle klein sind und durch Ver unreinigungen leicht verstopft werden.
Diese Nachteile der bekannten Ausführun gen will die vorliegende Erfindung beheben. Die Erfindung besteht darin, dass der Zer- stäubungsluftstrom mindestens zum Teil in gerichtete Teilströme zerlegt wird, welche den Brennstoffstrahl ausserhalb dessen Zentrum treffen und sowohl vor als auch nach der Be rührung mit dem Brennstoffstrahl mindestens einen Teil eines benachbarten Teilluftstromes kreuzen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt sehema- tiseh zwei beispielsweise Ausführungsformen von Vorrichtungen für die Durchführung von Ausführungsbeispielen des erfindungsgemä ssen Verfahrens und ein Schema für die Wir kungsweise.
Fig.1 und \? zeigen einen Längsschnitt bzw. einen Querschnitt. durch die erste Aus- führungsform; Fig. 3 und 1 zeigen einen Längsschnitt. und einen Querschnitt durch die zweite Ausführungsform; Fig.5 ist. das Schema für die Wirkungsweise und Fig. 6 ein Schnitt zu Fit. 5 (längs Strahl 13).
In Fig. 1 und \' stellt das Gehäuse 1 die Luftdüse dar und trägt Segmente 2, die Ka näle 3 bilden. Die Kanäle 3 weisen bezüglich der Brennstoffstrahlachse exzentrisch liegende Querschnittsmittellinien auf. Die Achsen der Luftzufuhrkanäle 3 können entweder parallel zur Brennstoffstrahlaehse verlaufen oder in einem bestimmten Winkel dazu.
Sie brauchen nicht, wie im Ausführungsbeispiel, auf einem Zvlindermantel ztt liegen, sondern können auch auf irgendeiner andern zur Strahlaehse svmmetrisehen Fläche liegen, z. B. auf einer Ebene senkrecht zur Strahlachse.
Die Brennstoffdüse 5 bildet einerseits die innere Begrenzung der Luftkanäle 3, ander seits zusammen mit dem Gehäuse 1 einen kegelmantelförmigen Ringraum 4. In ihrem Zentrum liegt der Brennstoffzufuhrkanal 6 mit dessen Mündung 7. In Fig. 2 ist die Brenn stoffdüse 5 weggelassen.
Die Luftströmung folgt dem eingezeichne ten Pfeil und führt zuerst längs der Achse der Liftzufiihrkanäle 3; sie biegt dann um und führt in Richtung der exzentrisch liegen den Querschnittsmittellinie durch den kegel förmigen Ringraum -1 gegen die Brennstoff- inündung 7. Wesentlich ist, dass die Strömung nicht auf die Achse des Brennstoffstrahls ge richtet ist, sondern in einem gewissen Abstand an dieser vorbeiführt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt also die Aufspaltung der Luft in einzelne Teilströme durch die Kanäle 3, bevor sie in den Ringraum 4 übertritt..
Im Gegensatz hierzu wird die Luft. im zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 und 4 innerhalb desjenigen Abschnittes des Strömungsweges aufgespalten, der auf dem Kegelmantel liegt. Ein Gehäuse 8 weist die äussere Begrenzung des Kegelmantels auf. Luftkanäle J sind in die Kegelfläche des Ge häuses 8 eingearbeitet. Die Kanäle könnten aber auch in der die andere Begrenzung bil denden Kegelfläche der Brennstoffdüse 1.0 oder in beiden zugleich eingearbeitet sein.
Wesentlich ist, dass die Kanäle so gerichtet sind, da.ss deren Achsen an der Brennstoff strahlaehse vorbeiführen gemäss Fig.4. Im Zentrum der Brennstoffdüse 10 liegt der Brennstoffzufuhrkanal 11 mit dessen Mün dung 12. In Fig.4 ist. die Brennstoffdüse 10 nicht eingezeichnet.
Für beide gezeigten Ausführungsbeispiele gilt, dass die Zahl der Kanäle beliebig ist -Lind der Grösse der Düse angepasst wird.
Das Prinzip des Verfahrens und die Wir kungsweise der Vorrichtung nach Fig. 3 und 4 können aus der schematischen Darstellung in F!-. 5 und 6 ersehen werden. Fig. 5 zeigt. eine Ansicht gegen die Brennstoffstrahlachse und Fig. 6 eilten Schnitt. durch die Achse des Luft strahls 13.
Es werde der in Fig. 5 senkrecht von oben nach unten gerichtete Teilstrahl 13 betrachtet. Dieser verläuft parallel zur Richtung der Kegelmantellinie, also in einem gewissen Ab stand von der zur Papierebene senkrechten Achse des Brennstoffstrahls. Bei der Kreu zung mit dem Strahl 16 trifft er nicht dessen Achse, sondern er kommt, wie in Fig. 5 ange deutet ist (gegen die Zeichnungsebene ge sehen) unter den Strahl 16 zu liegen. (In Fig. 6 bedeutet dies, dass Strahl 13 links am Querschnitt des Strahls 16 vorbeiführt).
Da durch, dass die Strahlen nicht direkt aufeinan- dertreffen, vermag also der Strahl 13 ohne wesentliche Behinderung den Brennstoff strahl 17 auf dessen einen Hälfte zu durch dringen und einen Teil davon mitzureissen. Bei einem direkten Auftreffen der Strahlen<B>13</B> und 16 würden sieh die beiden gegeneinander ablenken und als vereinigter Strahl mit einer mittleren Richtung weiterführen, wodurch der Brennstoffkern nicht mehr getroffen und da durch auch nicht mehr aufgelöst werden könnte.
Bei der nachfolgenden Kreuzung der Strahlen 13 und 14 wird der von Strahl 13 mitgerissene Brennstoff an der Berührungs stelle der beiden Strahlen fein zerrissen und verteilt.
Der Brennstoff kann in einem Kanal mit genügend grossen Querschnitten zugeführt werden, so dass Verunreinigungen im Brenn stoff keinen Einfluss auf die Funktionsfähig keit, auszuüben vermögen.
Es kann mit diesem Verfahren ein kurzer, breiter Strahl erreicht werden.
Durch ein gegenseitiges axiales Verschie ben der beiden Düsenteile 8 und 10 im Aus führungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 lässt sich eine Regulierung der Strahlform bewirken, indem durch diese Massnahme zusätzlich zu den exzentrisch gerichteten Kanälen auch der übrige Teil des Kegelmantels freigelegt wird. Durch diesen kegelmantelförmigen Ringraum erfolgt n-Lui eine mit der Verschiebung ver änderlich starke Luftströmung, die auf die Kegelspitze zufliesst.
Durch diesen zusätz lichen Strömungsteil erhält die Gesamtströ mung eine grössere axiale Komponente, und es resultiert daraus ein längerer Strahl. Die gleielie Wirkung einer Strahlregulie- rung erhält man aueh beim Ausführungsbei spiel nach Fig.l und \' dureh eine gegensei tige axiale Verschiebung der beiden Düsen teile 1 und 5, womit. der Strömungsquerschnitt des kegelniantelförmigen Ringraumes 4 verän dert wird.
Je grösser dieser im Verhältnis zum festbleibenden Mündungsquersehnitt der Luft düse 1 wird, um so weniger wird sieh die durch die Kanäle vorgegebene, exzentrisch ge richtete Strömung ausbilden können, d. h. um so mehr wird sich eine achsenparallele Strö mung und damit ein längerer Strahl ergeben.
Durch das gegenseitige axiale Verschieben der beiden Düsenteile 1 und 5 bzw. 8 und 10 lässt sich auch eine Regulierung der Brenn stoffzufuhr erreichen. Durch die Veränderung des Strömungsquerschnittes des Ringraumes -1 gegenüber dem Mündungsquerschnitt der Luftdüse wird sieh an der Brennstoffmün dung infolge Stauwirkung ein variabler Druck einstellen.
Wenn der Brennstoff ohne grosse Mündungsgesehwindigkeit zugeführt wird, (l. h., wenn die Druckdifferenz über die Brenn stoffzuleitung nur die auftretenden Strö- niungsverlust.e decken muss, so kann diese Druckvariation an der Brennstoffmündung zur Regulierung der Brennstoffzufuhr ver wendet. werden.
Die für die Zerstäubung des Brennstoffes nötige Luft. kann bei Verwendung des Ver fahrens in einer<B>('</B> asturbinenanlage direkt dem Gasturbinenkreislauf entnommen werden. Es ist dabei möglich, zur Erzeugung der erforder lichen Mündungsgeschwindigkeit die Druck differenz zu verwenden, die sich aus den Druekverlusten der Arbeitsluft auf ihrem Weg zwischen Entnahmestelle der Zerstäu- bungsluft und Brennkammer ohnehin ergibt.
Es ])raucht also keine zusätzliche Drosselung im Kreislauf-,i#eg der Arbeitsluft. in Kauf ge nommen zu werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Zerstäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft in Brennkammern, insbesondere solchen von Gast.urbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäu- bungsluftstrom mindestens zum Teil in ge richtete Teilströme zerlegt wird, welche den Brennstoffstrahl ausserhalb dessen Zentrum treffen und sowohl vor als auch nach der Be- rührun- mit dem Brennstoffstrahl mindestens einen Teil eines benachbarten Teilluftstromes kreuzen. U N TER@@XI SPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Strömungsweges der Zerstäubungsluft mindestens angenähert auf einem Kegelmantel geführt. wird, in dessen Achse der Brennstoff zufliesst. \'. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspaltung des Zerstä.ubungsluft- stromes in exzentrisch gerichtete Teilströme ausserhalb desjenigen Abschnittes des St.rö- inungsweges erfol;-t, welcher auf dem Kegel mantel liegt. 3.Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspaltung des Zerstäubungsluft- stromes in exzentrisch gerichtete Teilströme innerhalb desjenigen Abschnittes des Strö mungsweges erfolgt, welcher auf dem Kegel mantel liegt.J. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die aus den exzen- triseh gerichteten Teilströmen bestehende Strömung kombiniert wird mit- einer St.rö- n iung, die in einen ke-elmantelförmigen Ring raum auf die Kegelspitze zufliesst, damit der Gesamtströmung eine grössere axiale Kompo nente gegeben werden kann. 5.Verfahren nach Patentanspruch und C nteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine axiale Verschiebung der Brennstoffdüse im Gehäuse der Anteil minde stens einer der beiden Strömungsarten an der gesamten Strömung verändert wird und dass diese Veränderung zur Regulierung der Strahlforin und der Brennstoffzufuhr benutzt wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Anwendung desselben in Gasturbinenanlagen die Zerstäu- bungsluft dem Gasturbinenkreislauf entnom men wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet., dass die aus den Strömungsverlusten ohne zu sätzliche Drosselung sich ergebende Druck- differenz der Arbeitsluft des Gasturbinen kreislaufes zwischen Entnahmestelle der Zer- stäubungsluft und Brennkammer als nützliche Druckdifferenz für die Erzeugung der Strö mungsgeschwindigkeit der Zerstäubungsluft verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH269303T | 1948-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH269303A true CH269303A (de) | 1950-06-30 |
Family
ID=4477227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH269303D CH269303A (de) | 1948-11-06 | 1948-11-06 | Verfahren zur Zerstäubung von flüssigem Brennstoff mittels Luft in Brennkammern, insbesondere solchen von Gasturbinenanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH269303A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942603C (de) * | 1951-07-07 | 1956-05-03 | Armstrong Siddeley Motors Ltd | Treibgaserzeuger fuer druckmittelbetriebene Anlassmotoren |
-
1948
- 1948-11-06 CH CH269303D patent/CH269303A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942603C (de) * | 1951-07-07 | 1956-05-03 | Armstrong Siddeley Motors Ltd | Treibgaserzeuger fuer druckmittelbetriebene Anlassmotoren |
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