CH269304A - Flüssigkeitsgekühlter Gasturbinenläufer. - Google Patents
Flüssigkeitsgekühlter Gasturbinenläufer.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/08—Heating, heat-insulating or cooling means
- F01D5/085—Heating, heat-insulating or cooling means cooling fluid circulating inside the rotor
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Flüssigkeitsgekühlter Gasturbinenläufer. Bei Gasturbinenläufern, die durch eine sich erwärmende oder verdampfende Flüssig keit gekühlt werden, wird das Kühlmittel, z. B. Kühlwasser, durch eine hohle Welle in den Läufer eingeführt und beim Abfliessen nach dem äussern Umfang des Läufers sogleich auf die entsprechende Umfangsgeschwindig keit gebracht.
Ein derart gekühlter Läufer muss wegen der Fliehkraftwirkung des Kühl wassers hohe Wasserdrüeke aushalten, durch welche er zusätzlich beansprucht wird. Man wird deshalb einen langgestreekten Gasturbi- nenläufer von zylindriseher oder konischer Form, der mehrere Laufschaufelreihen zu tra gen hat, nicht als Hohltrommel bauen, son dern ihn aus einzelnen Scheiben gleicher oder annähernd gleicher Festigkeit zusammen setzen, die in an sich bekannter Weise an ihrem äussern Umfang aneinandergeschweisst sind.
Die Erfindung bezieht sich somit, auf einen flüssigkeitsgekühlten Gasturbinenläufer, der erfiriduiigsg-emäss aus einzelnen an ihrem Um fang aneinandergeschweissten Scheiben be steht, deren Scheibenkörper mindestens an nähernd die Form gleicher Festigkeit haben, und bei welchem die zwischen den Scheiben liegenden 13ohlräume vom Kühlmittel durch flossen werden.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform eines Läufers nach der Er findung dargestellt, wobei mehrere Möglich keiten des Einbaus der radialen Trennwände gezeigt sind. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Achse eines Läufers gemäss der Erfin- dung. Fig. 2 ist ein Querschnitt senkrecht zur Läuferachse gemäss Linie II-II der Fig.1 und zeigt radiale Trennwände, die nur einseitig befestigt sind.
Fig. 3 ist ein ebensolcher Quer schnitt gemäss Linie III-III der Fig. 1 und zeigt unterteilte radiale Trennwände, deren Teilstücke je auf gegenüberliegenden Seiten von Läuferscheiben befestigt sind. Fig. 4 zeigt nochmals einen solchen Querschnitt gemäss der Linie IV-IV der Fig.1 mit Trennwän den, die aus vollen Läuferscheiben heraus gefräst sind.
Fig. 5 zeigt ein Stück eines ab gewickelten Zv linderschnittes gemäss der Linie V-V der Fig. l., worin die durch Ausfräsen der Hohlräume geschaffenen Trennwände ver deutlicht sind.
In Fig. 1 bezeichnen 1, 2, 3, 4 und 5 Schei ben gleicher oder angenähert gleicher Festig keit, die an ihrem äussern Umfang miteinan der verschweisst sind. Die Endscheiben, hier beispielsweise 1 und 5, können mit den Wel lenenden 6 und 7 in einem Stück geschmiedet. sein. Die äussern Durchlassöffnungen in den Scheiben 2, 3 und 4 sind mit 8 bezeichnet, die innern mit 9. Die sehaufelartigen, radialen Trennwände 10 erstrecken sich angenähert über die ganze Breite der Hohlräume und sind nur einseitig, hier z.
B. je an einer Seite der Scheibe bzw. 3 befestigt, was in Fig.1 durch eine gestrichelt gezeichnete Schweissnaht an ihren rechten Rändern dargestellt ist. Sie könnten aber auch angelötet oder angenietet sein. An ihren linken Rändern schliessen sieh die Trennwände ohne Befestigung mehr oder weniger genau an die Umrisse der Gegenschei ben 1 bzw. 2 an; durch den verbleibenden Spalt zwischen Trennwand und Gegenscheibe kann ein Ausgleich des Flüssigkeitsspiegels in den einzelnen Kammern zwischen den Trenn wänden stattfinden.
In radialer Richtung, gegen die Läuferachse hin, endigen die Trenn wände etwas innerhalb der innern Durchlass- öffnungen 9. Fig.2 zeigt diese angenähert über die ganze Breite der Hohlräume sich erstreckenden Trennwände im Schnitt.
In Fig. 1 sind mit 11 die Teilstücke -unter teilter Trennwände bezeichnet, die in der Fig. 3 in Ansicht gezeichnet sind. Sie sind, wie durch gestrichelt gezeichnete Schweissnähte angedeutet., je auf gegenüberliegenden Seiten von Läuferscheiben befestigt. Ein mehr oder weniger breiter Spalt befindet sich hier zwi schen den Teilstücken 11 der Trennwände.
Schliesslich zeigen Figur 1 und die zuge hörigen Schnittfiguren 4 und 5 auch noch radiale Trennwände 12, die aus vollen Läufer scheiben herausgefräst sind.
Die Kühlflüssigkeit tritt durch das hohle Wellenende 6 bei 13 in den Läufer ein, und sie verlässt diesen, entweder in erhitztem oder verdampftem Zustand, durch das hohle Wel lenende 7 bei 14. Vorzugsweise werden dabei, hinsichtlich ihres radialen Abstandes von der Läuferachse, die äussern Durchflussöffnungen so angeordnet, dass sie mit Sicherheit inner halb des Flüssigkeitsmantels liegen, der sieh bildet, wenn die Kühlflüssigkeit beim Durch lass durch den Läufer verdampft, während dem die innern Durchflussöffnungen so ange ordnet sind, dass sie im Dampfraum liegen.
Wird die Kühlflüssigkeit nicht verdampft, sondern nur erhitzt, so ist die Anordnung so zu treffen, dass durch die äussern Durchfluss- öffnungen verhältnismässig kälteres und durch die innern Durchflussöffnungen verhältnis mässig wärmeres Kühlmittel fliessen kann. In der eintrittseitigen Läuferscheibe 1 wird die Kühlflüssigkeit beispielsweise durch radiale und axiale Kanäle 15 bzw. 16 dem ersten Hohlraum in der Nähe des Kranzes zugeführt.
Durch die axialen Durchflussöffnungen 8 und 9 sowie durch die Spalte zwischen den Trenn- wänden und den Scheiben bzw. zwischen den Teilstücken der unterteilten Trennwände fin det im ganzen Läufer ein Ausgleich des Flüs sigkeitsspiegels statt, der in Fig. 1 bei 17 an gedeutet ist.
Die beschriebene Konstruktion überträgt die bekannten Vorteile des aus einzelnen Scheiben zusammengeschweissten Läufers auf den gekühlten Läufer. Die einzelnen Scheiben, als Körper gleicher oder angenähert gleicher Festigkeit ausgebildet, sind in ihrer mecha nischen Festigkeit durch die verhältnismässig wenigen Durehflussöffnungen nur unwesent lich beeinträchtigt. Der Zusammenbau dieser an sich festen, gut schmiedbaren Scheiben durch Aneinanderschweissen am äussern Um. fang ergibt bei verhältnismässig niedrigen Kosten einen ausserordentlich festen und stei fen Läufer mit hoher kritischer Drehzahl, was bei einem gekühlten Läufer, der von der Kühl flüssigkeit mit zusätzlichen Fliehkräften be lastet wird, besonders wichtig ist.
Dabei kann der ganze gekühlte Läufer mit einem Mindest aufwand an Baustoffen für eine gegebene Be anspruchung gebaut werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsgekühlter Gasturbinenläufer, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einzel nen an ihrem Umfang aneinandergeschweiss- ten Scheiben besteht, deren Scheibenkörper mindestens annähernd die Form gleicher Festigkeit haben, und dass die zwischen den Scheiben liegenden Hohlräume vom Kühlmit tel durchflossen werden. UNTERANSPRGCHE: 1. Gasturbinenläufer gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass axiale Durehflussöffnungen in den Läuferscheiben sowohl in der Nähe der Läuferachse wie auch in_ der Nähe des Kranzes angebracht sind.2. Gasturbinenläufer gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Hohlräumen schau felartige, angenähert über die ganze Hohl raumbreite sich erstreckende radiale Trenn wände vorhanden sind. 3. Gasturbinenläufer gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Trennwände nur an einer Läuferscheibe be festigt sind. 4. Gasturbinenläufer gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Trennwände unterteilt und die Teilstücke je an gegenüberliegenden Seiten von Läufer scheiben befestigt sind.5. Gasturbinenläufer gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Trennwände durch Ausfräsen der Hohlräume aus vollen Läuferscheiben geschaffen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH269304T | 1948-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH269304A true CH269304A (de) | 1950-06-30 |
Family
ID=4477228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH269304D CH269304A (de) | 1948-11-27 | 1948-11-27 | Flüssigkeitsgekühlter Gasturbinenläufer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH269304A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998015716A1 (en) * | 1996-10-07 | 1998-04-16 | Siemens Westinghouse Power Corporation | Turbine inter-disk cavity cooling air compressor |
| EP0905352A3 (de) * | 1997-09-25 | 2000-08-16 | United Technologies Corporation | Zweiteilige Rotorscheibe |
-
1948
- 1948-11-27 CH CH269304D patent/CH269304A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998015716A1 (en) * | 1996-10-07 | 1998-04-16 | Siemens Westinghouse Power Corporation | Turbine inter-disk cavity cooling air compressor |
| EP0905352A3 (de) * | 1997-09-25 | 2000-08-16 | United Technologies Corporation | Zweiteilige Rotorscheibe |
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