CH269536A - Fall-Schiessscheibe. - Google Patents

Fall-Schiessscheibe.

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CH269536A
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CH
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Inventor
Schlegel Firma Alfred
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Alfred Schlegel Fa
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


      Fall-Schieiacheibe.            Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist eine     Fall-Schiessscheibe,    bei welcher infolge  der durch ein auftreffendes Geschoss stattfin  denden     Erschütterung    die     Verbindun    -     zwi-          schen        dem    Scheibenbild und dessen Ständer  selbsttätig     gelöst    wird und infolgedessen das       Scheibenbild    selbsttätig aus der     Sehiessstel-          lang    fallen kann.

       Erfindungsgemäss    besitzt  fliese Schiessscheibe ein Scheibenbild, das aus  mehreren, an ihren Seitenrändern mittels  einer     Keilnutverbindung-    und eines Klebemit  tels miteinander verbundenen     Holzbrettchen          Tebildet    .

   ist., einen     finit    einer     ain    Scheibenbild       angreifenden    Spannfeder wirkungsverbunde  nen und am Scheibenbild     angelenkten     Schwinghebel, der     zum        Zusammenwirken    mit  einem am Scheibenbild angeordneten, ans  nichtrostendem Material bestehenden An  schlag dient, ferner ein am Ständer befestig  tes     Halteorgan,    das in Bereitschaftslage der  Scheibe durch     einen    in der letzteren vorge  sehenen Schlitz in den     Wirkungsbereich    des  Schwinghebels ragt und das mit.

   einem am  Scheibenbild angebrachten Sperrorgan in  Eingriff ist, eine zwischen Ständer und  Scheibenbild wirksame Trennfeder und drei  auf der Rückseite des Scheibenbildes ange  brachte Löcher, in welchen ein     Abstützglied     für die Spannfeder,     bzw,    ein Drehbolzen für  den Schwinghebel bzw. der genannte An  schlag     befestigt    ist, das     Ganze    so, dass der  Schwinghebel durch die erwähnte Erschütte  rung und unter der Wirkung der Spannfeder       finit        denn        genannten    Anschlag ausser Eingriff    kommt. und die Verbindung     cles    Haltegliedes  mit dem Sperrorgan löst.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt den     Er-          findungsgegenstand    beispielsweise. Es zeigt:       Fig,    1 eine     Riiekansieht    der     Schiessscheibe     in Bereitschaftslage,       Fig.    ? einen Schnitt nach der Linie     11-1I     in     Fig.        l.,          Fig.    3 eine Frontansicht nach     Fig.    1 und       Fig.        4.    einen Schnitt nach der Linie  IV -IV in     Fig.    3.  



  Gemäss der Zeichnung besitzt der als Stän  der dienende Pfahl 1 in seinem untern Teil  ein mit einem Falz versehenes Tragstück 2,  auf welchem das Scheibenbild 3     Init    seinem       untern,    gefalzten Rand in der Bereitschafts  lage ruht. Das Scheibenbild 3 ist gemäss     Fig.    4  aus mehreren, im vorliegenden Beispiel aus  drei     Holzbrettchen        3(r    gebildet, die durch  eine     Keilnutverbinduno,    an ihren Seitenrän  dern und durch ein in die Nut eingefügtes  Klebemittel fest. miteinander verbunden sind.  Das Herstellen der     Keilnutverbinflung    und  das Verkleben erfolgen zweckmässig auf ein  und derselben Maschine.

   Diese Verbindungs  art     ermöälicht    die Bildung eines genügend  steifen und widerstandsfähigen Scheibenbil  des, so dass sieh die einzelnen Brettchen auch  bei     ungünstigsten    Gebrauchsbedingungen  nicht voneinander lösen können, und dass die       beim    Auftreffen eines     Geschosses        auf    irgend  eine Stelle des Scheibenbildes erfolgende Er  schütterung mit Sicherheit. auf den Schwing  hebel übertragen wird, was bei schwächer      verbundenen Brettchen häufig nicht der Fall  ist.

   Im     Mittelteil    des Scheibenbildes     ist    ein zu  dessen Unterkante senkrecht stehender Schlitz  4 vorgesehen,- dessen     unterer    Teil von einer  an der Frontseite des     Scheibenbildes    3 befe  stigten Sperrplatte 5 verdeckt ist.

   Ein Halte  glied 6, das auf einem in einer     Ausnehmung    7  des Pfahls 1 befestigten     Querstift    8 drehbar  gelagert ist, greift in der Bereitschaftslage  der Scheibe     mittels    einer Aussparung über die  Sperrplatte 5 und ragt dabei     .durch    den ge  nannten Schlitz 4 des Scheibenbildes 3 mit  seinem     freien    Ende in den     Wirkungsbereich     eines     Schwinghebels    9.

   Der letztere ist um  einen in einem vorgefertigten Loch auf der  Rückseite des Scheibenbildes 3     befestigten     Schraubenbolzen 10 drehbar und ist in     Be-          reit.schaftslage    mit einem Anschlag 11 in  Eingriff, der     unterhalb    des Schlitzes 4  und' in bezog auf den letzteren seitlich ver  setzt in einer     vorgefertigten        Öffnung    am  Scheibenbild -3 angebracht ist. Im Mittelteil  des Schwinghebels 9 greift eine Spannfeder  12 an, die mittels einer in einem ebenfalls  vorgefertigten Loch steckenden Schraube 13  am Scheibenbild 3 befestigt ist, derart, dass  sie den Schwinghebel 9 in der Bereitschafts  lage gegen den     genannten    Anschlag 11 drückt.

    Gemäss     Fig.    2     und    3 besitzt der Pfahl 1 auf.  seiner     Rückseite,    unterhalb seiner     Ausneh-          mung    7,     eine    zylindrische Öffnung 14, an  deren Boden sich     eine        Trennfeder    15 abstützt,  die in     Bereitschaftslage    .durch die Frontfläche  des Scheibenbildes 3 komprimiert ist. Der An  schlag 11 besteht aus einem nichtrostenden  Material, z.

   B.     Messing,        und    ist als Schraube       ausgebildet,    .deren Kopf am Umfang abge  flacht ist; dies ermöglicht ein sicheres Aus  lösen des Hebels 9 und gewährleistet damit  ein     einwandfreies        Funktionieren    der Scheibe.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Schiessscheibe ist dabei folgende:     In    der Be  reitschaftslage gemäss der     Zeichnung    liegt das  Scheibenbild 3 mit seinem untern, ausge  schnittenen Rand im Falz des Tragstückes 2       und    ist entgegen der     Wirkung    der Trenn  feder 15 durch das mit der Sperrplatte 5     zu-          sammenVrkende    Halteglied 6 und den vor-    stehenden Rand 16 des     Tragstückes    2 mit       dein        Pfahl    1 verbunden.

   Bei einer durch ein  auftreffendes Geschoss stattfindenden Er  schütterung kommt der Schwinghebel 9 ausser  Eingriff mit dem Anschlag 11 und     schwingt     unter der Wirkung der Feder 12 nach oben.  Durch sein Auftreffen auf den aus dem  Schlitz 4 in seinen Wirkungsbereich ragenden  Endteil des Haltegliedes 6 wird das letztere  aus seiner Verbindung mit der Sperrplatte 5  gelöst, indem es um den Stift 8 nach oben       verschwenkt    wird. Gleichzeitig drückt die       Trennfeder    15 das derart freigegebene Schei  benbild 3 in Richtung des     Pfeils    A, so     da.ss     das Scheibenbild 3 aus der     Schiessstellung     fallen kann.  



  Um die Schiessscheibe wieder in Bereit  schaftslage zu bringen, wird nach erfolgtem  Einsetzen des Scheibenbildes 3 in den Falz  des Tragstückes 2 der Schwinghebel 9 gespannt  bzw. mit dem Anschlag<B>1.1</B> in Eingriff ge  bracht und das Halteglied 6, bei gleichzeiti  gem Andrücken des Scheibenbildes 3 entge  gen der Wirkung der Trennfeder 15, mit der  Sperrplatte 5 in Eingriff gebracht.  



  Wir aus der Zeichnung     ersichtlich,    sind  nur wenige     und    einfach herzustellende Ein  zelteile notwendig, die :das einwandfreie Funk  tionieren der Schiessscheibe -auch nach länge  rem Gebrauch gewährleisten. Ferner sind die       Verbindungsteile    zwischen Scheibenbild und       Ständer    auf einer relativ kleinen Fläche des  Scheibenbildes     angeordnet    (in der Zeichnung  übertrieben gross dargestellt), so dass die  Wahrscheinlichkeit einer Verletzung eines  solchen Teils durch ein auftreffendes Geschoss  nicht besonders     gross    ist.

   Die Billigkeit der       Herstellung    und     .demzufolge    des Ersatzes  der einzelnen Teile und die Einfachheit der  Handhabung sind weitere Vorteile der be  schriebenen Schiessscheibe. Die drei für die  Schrauben 10, 11 und 13 notwendigen Löcher  werden gleichzeitig     unter        Verwendung    einer  entsprechenden Schablone im Scheibenbild an  gebracht. Diese besteht     zweckmässig    aus einer  Metallplatte, die den drei herzustellenden  Löchern entsprechende Dorne sowie einen  mit dem Schlitz des Scheibenbildes in Ein-      griff zu bringenden     Anschlag    aufweist.

   Demzu  folge können die Löcher derart angebracht  werden, dass sie bei     jedem    Scheibenbild in  bezug aufeinander und in bezug auf den  Schlitz stets die gleiche Lage einnehmen.  Demzufolge kann jede Scheibe genau gleich  empfindlich auf     Ersehütterungen    gemacht.  werden, was auch das Auswechseln der Ein  zelteile erleichtert.. Dadurch ist aber auch für  jede Scheibe die gleiche Sicherheit für gutes       Funktionieren    gewährleistet, was sich z. B.  durch     1@hinitionseinsparung    beim     Gebraueb     <B>auswirken kann.</B>  



  Auf der     Rüekseite    des     Seheibenbildes    kön  nen ausserdem Querleisten angebracht sein,  um den Zusammenhalt der Brettchen und  damit die Festigkeit des     Seheibenbildes    noch  <B>zu</B> erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fall-Sehiessseheibe, bei welcher infolge der durch ein auftreffendes Gewhoss stattfinden den Erschütterung die Verbindung zwischen dem Scheibenbild und dessen Ständer selbst tätig gelöst wird und- infolgedessen das Schei benbild selbsttätig aus der Schiessstellung fallen kann, gekennzeichnet durch ein Schei benbild, < las aus mehreren, an ihren Seiten- rändern mittels einer heilnutverbindun g und eines Klebemittels miteinander verbundenen Holzbrettchen gebildet ist., einen mit einer Spannfeder,
    die am Seheibenbild angreift., wirkungsverbundenen und am Scheibenbild angelenkten Schwinghebel, der zum Zusam menwirken mit einem am Scheibenbild ange ordneten, aus nichtrostendem Material beste henden Anschlag dient, ferner ein am Stän der befestigtes Halteorgan, das in Bereit schaftslage der Seheibe durch einen in der letzteren vorgesehenen Schlitz in den Wir kungsbereich des Schwinghebels ragt und das mit einem am Scheibenbild angebrachten Sperrorgan in Eingriff ist, sowie -eine zwi schen Ständer und Seheibenbild wirksame Trennfeder und drei auf der Rückseite des Sebeibenbildes angebrachte Löcher,
    in wel chen ein Abstützglied für die Spannfeder, bzw. ein Drehbolzen für den Schwinghebel bzw. der genannte Ansehlag befestigt ist, das Ganze so, dass der Sehwinghebel durch die erwähnte Ersehütterung und unter der Wir kung der Spannfeder mit dem genannten Ansehla- ausser Eingriff kommt und die Ver bindung des Haltegliedes mit dem Sperrorgan löst.
CH269536D 1949-11-30 1949-11-30 Fall-Schiessscheibe. CH269536A (de)

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