CH269658A - Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zum Registrieren der Beträge auf einem Registrierstreifen, insbesondere für Registrierkassen. - Google Patents

Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zum Registrieren der Beträge auf einem Registrierstreifen, insbesondere für Registrierkassen.

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CH269658A
CH269658A CH269658DA CH269658A CH 269658 A CH269658 A CH 269658A CH 269658D A CH269658D A CH 269658DA CH 269658 A CH269658 A CH 269658A
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strip
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Marti Karl
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  Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zum Registrieren der Beträge  auf einem     Registrieratreifen,    insbesondere für Registrierkassen.    Es sind     sehon        Pief,,istrierkassen    bekannt.,  bei welchen     Suninienbeträge        bleichzeitig    auf  zwei     Papierstreifen        registriert    werden, wovon  der eine dazu bestimmt ist,     zti        Buehhaltungs-          zwecken    in seiner ganzen Länge aufgewickelt  zu werden,     w.Arend    vom andern Coupons von  vorbestimmter Länge,

   auf     denen    je ein     Siun-          menbetrag        registriert    ist,     abgetrennt    werden,  um z. B. einem     Kunden        ausgehändigt    zu wer  den.

   Es ist unmöglich,     zuminclest    auf dem  zweiten Streifen, die     Summandenbeträge    auf  schreiben zu können, da in vielen Fällen das       Coupon    zu kurz     wäre.    Anderseits     beträgt    bei  diesen bekannten Registrierkassen die Länge  des abgetrennten Coupons ein     -Mehrfaches    der  Höhe einer einzelnen Registrierung, was den  Nachteil einer grossen     Papierversehwendung     in sich birgt.  



  Diese Nachteile werden, bei     zweekniä13i-er     Ausführung, bei der Rechenmaschine der ein  gangs umschriebenen     Gattung    nach vorlie  gender Erfindung     dadurch    behoben, dass sie  Mittel aufweist, um die     Betr        ä.ge    simultan auf  einem zweiten Papierstreifen aufzuschreiben,  Mittel um. diesen Papierstreifen     zusammen     mit dem     Re-istrierstreifen    und weitere Mittel  um     ilin    unabhängig vom     Regist.rierstreifen          vorzusehieben.     



  Von     deni    nach einer oder mehreren       i        Rechenoperationen        unabhängi-    vom     Regi-          strierstreifcn        vorbesehobenen        zweiten    Papier  streifen kann ein Coupon von beliebiger  Länge abgetrennt werden.  



  Beiliegende     Zeichnung    stellt ein Ausfüh-         rungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstandes     dar.  



       Fig.    1 ist eine     seheinatisierte        Teilansieht     der     Rechenmaschine    von der Seite gesehen  und teilweise im Schnitt,     zur    Erläuterung  der     Führungsweise    der beiden     Papierstreifen.     



       Fig.        \?    ist. eine teilweise     Seitenansicht    der  Rechenmaschine.  



       Fig.    3 ist eine     Draufsieht    auf denselben  Teil der Rechenmaschine.  



       Fig.    4 ist ein. Schnitt längs der Linie       IV-IV    der     Fig.    2, und       Figy.    5 ist.     ein.    Sehnut längs der Linie       V-V    der     Fig.    1.  



  Es ist nur     derjenige    Teil der Rechen  masehine     dar-estellt        worden,    auf den die vor  liegende Erfindung sieh bezieht. Der Rechen  mechanismus und die Steuerung des Vor  sehubmeehanismus für den.     Reuistrierstreifen     vom     Reehenmeehanismus    aus sind von übli  cher Bauart     und     -erden nicht.     besehrieben.     



  Die Rechenmaschine samt. den     Registrier-          vorrrichtungen,    die teils bekannt, teils neuartig  sind, kann     zii    einer Registrierkasse gehören,  obwohl. sie auch für sich allein verwendet  werden kann.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 ein Registrier  pa.pierstreifen bezeichnet, der von einer Vor  ratsspule 2     entnommen,    über ein     Führungs-          blecli    3, eine Schreibwalze 1     zii    einer     uf-          wiekeltroniniel    5     geführt    ist..

   Mit. 6 ist ein  zweiter Papierstreifen bezeichnet, der, von  einer Vorratsspule 7 herkommend, zwischen       nvei        Vorsehub-,valzen    8 und 9, dann zwischen           Führungsblechen    10 und 11,     zwischen    den  vordern Enden der Führungsbleche 3 und  11, an der mit 12 bezeichneten Schreibstelle  über den auf der     Schreibwalze    4 liegenden       Registrierstreifen    1 und endlich hinter einem       Abtrennmesser    14 vorbeigeführt ist.  



  Mit 15 ist das Gehäuse der Rechenmaschine  bezeichnet. Auf dessen Hinterwand ist ein  Lagersupport 16 für die Vorratsspulen 2 und  7     befestigt.    Ein horizontal     verlaufender    Teil  dieser Hinterwand trägt einen Support 18 für  die Trommel 5, die Walze 4, die Totalität der       Vorschubmechanismen    der beiden Papierstrei  fen 1 und 6, unter anderem auch einen       Lagersupport    19 für die     Vorschubwalzen    8  und 9 des Papierstreifens. Die durch weiter  unten noch beschriebene Mittel angetriebene  Walze 8 ist unmittelbar im Support 19 ge  lagert, während die nicht angetriebene Druck  , walze 9 drehbar auf in 20 am Support 19       angelenkten    Armen 21 gelagert ist.

   Die Arme  21     werden.normalerweise    durch an den Seiten  wänden 19 des Lagersupports befestigte Zug  federn 22 nach unten gezogen, können aber       mittels    einer Stange 23, deren unter den       Armen    21     liegende    Teilstücke in 24 abgeflacht       sind        und    deren eines Ende 25 seitlich abge  bogen     ist,    angehoben werden, zwecks Her  vorbringens     eines    kleinen Spaltes zwischen  den     Walzen    8 und 9 bei der Einführung des  Papierstreifens 6.

   Die Führungsbleche 10  und 11 sind am Lagersupport 19 angelötet,  während das Führungsblech 3 und das Ab  trennmesser 14 mittels     Winkeleisen    26 und  Schrauben 27 am Support 18 befestigt sind.  13 ist. ein am     Abbrennmesser    14 angelötetes  Trennblech für zwei nicht dargestellte Farb  bänder, wovon je eines an der     Schreibstelle     12 vor     jedem.    der Papierstreifen 1 und 6 vor  , übergeführt ist.

   In     zweckmässiger        Weise     werden die Farbbänder     aufeinanderliegend          mit    ihren Enden auf eine Auf- und eine     Ab-          wickelspule        aufgespult,    die     zu    beiden Seiten  der Schreibwalze 4 angeordnet sind.  



  Der Vorschub des     Registrierstreifens    1       geschieht    durch die     Schreibwalze    4 und .die       Aufwickeltrommel    5, auf welch letzterer  dessen Ende mittels einer um eine Schraube    28     verschwenkbare,    mit einem Schlitz 29  unter die Schraube 30 einfahrbare Blatt  feder 31 befestigt werden kann. Schreib  walze 4 und     Aufwickeltrommel    5     sind    durch  einen Kettentrieb 32, 33, 34 miteinander ge  kuppelt.

   Immerhin sitzt die Trommel 5 nicht  fest auf ihrer     Welle    35, sondern wird ledig  lich durch Reibung von den Tellern 36 mit  genommen, wovon der eine durch eine Feder  37 angedrückt     wird.    Der Vorschub kann von  Hand durch Drehung eines auf der Welle 35  sitzenden Knopfes 38 bewerkstelligt werden,       wird    aber normalerweise in bekannter Art  und Weise von der Rechenmaschine     aus    ge  steuert über Hebel-     und    Klinkenmechanis  men, -die in 39 angedeutet sind, wobei die  Schrittgrösse in 40 mittels eines unter eine  Klinke tretenden Organs eingestellt werden  kann.  



  Die     Betätigung    der     Vorschubwalze    8  kann von der die     Schreibwalze    4 tragenden  Welle 41 aus erfolgen. Die Mittel     hiezu    be  stehen aus einem Zahnradgetriebe 43, 42,  einer in einem Nebensupport 44 gelagerten  Welle 45, einer auf dieser letzteren sitzenden  Klinkenscheibe 46, einem     auf    der Welle 47  der Walze 8 sitzenden     Klinkenzahnrad    48  (Fug. 4 und 5<B>)</B> und zwei an der Scheibe 46       angelenkten        Klinken    49, die durch sich auf  Bolzen 50 der Scheibe 46     abstützende    Blatt  federn 51 auf das Klinkenzahnrad gedrückt  werden.

   Die Anordnungen sind so getroffen,  dass beim     Vorwärtsschalten    des     Regi>strier-          streifens    1 wohl     die        Vorschubwalze    8 und  damit der zweite Papierstreifen 6 mitgenom  men wird, nicht aber     umgekehrt,    wenn dieser       zweite    Papierstreifen 6     umabhängig    vom       Registrierstreifen    1     vorzuschieben        isst.    Letzte  res geschieht mittels eines insbesondere in  der     Fig.    2 dargestellten     Mechanismus:

      ein  durch Druck auf einen Knopf 52 von Hand  zu betätigender Stössel 53     besitzt    einen Längs  schlitz 54,     mittels    welchem er an     zwei    Bol  zen 55, die mit     profilierten        Führungsringen     56 versehen und an einer vom Support 18 ge  tragenen     Bride    befestigt sind, gerade geführt  ist.

   Eine in 57 an der     Bride    56 angehängte  Zugfeder 58 trachtet beständig danach, den      Stössel 53 (in der     Fig.    2 nach rechts) zurück  nt ziehen, an welchem in 59 eine Klinke 60       a.ngelenkt    ist, die unter dem Einfluss einer  in 61 am selben Stössel befestigten Blattfeder  62 mit einem Zahnrad 63 zusammenarbeitet.  Letzteres, das in 64     (Fig.    2 und 4) frei dreh  bar auf dem Support 18 gelagert ist, kämmt  ausserdem mit dem Klinkenzahnrad 48.

   Wird  der Stössel 53 mehr oder weniger von rechts  nach links gedrückt     (Fig.    2), so wird die       Vorschubwalze    8 um einen entsprechenden  Betrag gedreht und der zweite Papierstreifen  6 wird um einen entsprechenden Betrag vor  geschoben, wobei, wie bereits     erwähnt,    dank  dem Klinkenmechanismus 48, 49 der Vor  schubmechanismus für den     R.egistrierstreifen     1 sich nicht bewegt.  



  Um die beschriebene Maschine in Betrieb  zu setzen, werden die Papierstreifen 1 und 6  wie in bezug auf     Fig.    1 beschrieben einge  setzt, wobei dafür Sorge zu tragen ist, dass  der     zweite    Papierstreifen 6     zwischen    den  Farbbändern hindurchgeführt wird. Nach  jeder Betragsregistrierung werden die beiden       Streifen    1 und 6 um den gleichen Betrag  miteinander in der bereits beschriebenen Art  und Weise vorgeschoben. Soll danach vom  Streifen 6 ein Coupon abgetrennt werden,  so wird je nach der zu erhaltenden Länge  der freien Fläche unter der letzten Zeichen  reihe der Stössel 53 mehr oder weniger  durchgedrückt.

   Dann erfasst man das obere  Ende 65 des Streifens 6, legt es über die  scharfe Kante des     Abtrennmessers    14 und  trennt     es    durch einen Zug ab. Danach wird  der Stössel nochmals betätigt, damit. auf dem  nächsten Coupon über der ersten Zeichen  reihe die gewünschte Fläche frei bleibt.  Dann ist die Rechenmaschine wieder bereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zum Registrieren der Beträge auf einem R.e- gistrierstreifen, insbesondere für Registrier kassen, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, um die Beträge simultan auf einen zweiten Papierstreifen aufzuschrei ben, Mittel, um diesen Papierstreifen zusam- men mit dem Registrierstreifen, und weitere Mittel, um ihn unabhängig vom Registrier streifen vorzuschieben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Farbbän der vorgesehen sind, wovon je eines an der Schreibstelle einen der Streifen überdeckt, die an dieser Stelle einer über dem andern über eine Schreib-GB alze geführt sind. 2.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 1, bei welcher der R.egistrierstreifen ab einer Vorratsspule über die Schreibwalze und von da nach einer von der Rechenmaschine ge steuerten Aufwickeltrommel geführt ist, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Papier streifen von einer zweiten Vorratsspule zwi schen zwei Vorschubwalzen an der Schreib stelle vorbei und in seinem weiteren Ver lauf an einem Abtrennmesser vorbeigeführt ist. 3.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Vorschubwalzen für den zweiten Papierstreifen durch einen Klinkenmechanis mus derart mit dem Vorschubmechanismus des Registrierstreifens gekuppelt ist, dass beim Vorschieben dieses letzteren auch der zweite Papierstreifen vorgeschoben wird, bei einem Betätigen der Mittel zum unabhängi gen Vorschieben des zweiten Papierstreifens der Vorschubmechanismus des Registrier streifens jedoch nicht in Bewegung gesetzt wird. 4.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zu den Mit teln zum unabhängigen Vorschieben des zweiten Papierstreifens ein von Hand zu be- tätigender, eine auf ihm angelenkte und federbeeinflusste Klinke tragender Stössel und ein mit der genannten Klinke einer seits und mit einem mit der Vorschubwalze verbundenen Ritzel anderseits zusammenar- beitendes Zahnrad gehören.
CH269658D 1947-09-04 1947-09-04 Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zum Registrieren der Beträge auf einem Registrierstreifen, insbesondere für Registrierkassen. CH269658A (de)

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