CH269711A - Karteikarte für Karteien mit Lochkarten. - Google Patents

Karteikarte für Karteien mit Lochkarten.

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CH269711A
CH269711A CH269711DA CH269711A CH 269711 A CH269711 A CH 269711A CH 269711D A CH269711D A CH 269711DA CH 269711 A CH269711 A CH 269711A
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    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

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Description


  Karteikarte für Karteien mit Lochkarten.    Der     Unteransprueh    5 des Hauptpatentes  bezieht sieh auf eine Karteikarte für Karteien  mit Lochkarten, wobei sich über die ganze  Breite des Auswahl-     bzw.    Kontrollfeldes der  Karte mindestens ein Schlitz erstreckt, zu des  sen Unterteilung     Querstüeke    vorgesehen sind,  welche in     Ausnehmungen    des Schlitzes Auf  nahme finden. In dieser Weise kann jede  gewünschte Loch- und Schlitzkombination  durch einfache Handgriffe gebildet und belie  big oft verändert werden.

      Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende Karteikarte soll in beson  ders einfacher Weise die     Anbringung    und  Auswechslung der Querstücke ermöglichen,  wobei ein Verbiegen, Verschieben oder ein  Vorragen derselben aus der Kartenebene ver  mieden wird. Für diesen Zweck kommen ins  besondere Querstücke in Form flacher Blätt  chen in Frage, die im Innern der Karteikarte  gelagert bzw. geführt sein müssen. Gemäss der  vorliegenden Erfindung besteht wenigstens  der Lochteil der Karteikarte aus mindestens  drei zusammengeklebten, geschlitzten Blättern  mit übereinstimmender Schlitzanordnung, der  art, dass die Querstücke durch die äussern  Blätter gehalten sind.

   Vorzugsweise kann das  mittlere Schlitzblatt an den für das Einsetzen  von Querstücken bestimmten Stellen der  Schlitze     segmentartige    Ausschnitte besitzen.    Die beiliegenden Zeichnungen veranschau  lichen die erfindungsgemässe Karteikarte in  einer beispielsweisen Ausführungsform.

   Dabei  zeigt         Fig.1    eine aus drei Schichten zusammen  gesetzte Karteikarte vor dem Zusammen  kleben,       Fig.        \?    eine fertige Karteikarte in der  Draufsicht,       Fig.    3 einen Schlitz mit eingesetzten Quer  stücken in grösserem     Massstabe,          Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     A-B     in der     Fig.    3. Die       Fig.    5-8 stellen das Einsetzen eines     Quer-          stiiekes    in verschiedenen Phasen vergrössert  dar.  



       Fig.9    veranschaulicht das Ausschlagen  eine Querstückes ebenfalls in grösserem Mass  stab.  



       Fig.10    ist. eine Hilfslochung für ein Ein  setz- und     Ausschlaggerät,    und       Fig.11    zeigt die Verbindung zwischen  Kartenunterteil und     Textteil    durch Punzieren.  Gemäss der Pia. 1 und 2 ist die Karteikarte  aus drei Blättern 1, 2 und 3 zusammengesetzt,  welche Schlitze 4 von übereinstimmender An  ordnung aufweisen. Die beiden äussern Deck  blätter 1 und 3 sind einander vollkommen  gleich, während das mittlere Blatt 2 an den  für das Einsetzen von Querstücken bestimm  ten Stellen der Schlitze 4 mit     segmentförmi-          gen    Ausschnitten 5 versehen ist.

   Diese Aus  schnitte 5 dienen als Führung für die Quer  stücke und haben eine verhältnismässig ge  ringe Tiefe, welche für -das Festhalten der  Querstücke eben ausreicht.. Die durch den  Schlitzrand ausgeschnittene Sehne hat etwa  die Breite des Steges zwischen zwei benach  barten Löchern einer üblichen Lochkarte.      Durch Zusammenkleben der drei Blätter ent  steht eine Karteikarte, mit der Schlitzanord  nung am Unterteil 6 und dem als Textteil die  nenden Oberteil 7, die an beiden Aussenseiten  vollkommen eben ist und äusserlich nur die  Schlitzreihen zeigt.

   Die     segmentähnlichen    Aus  nehmungen 5 .des Führungsblattes 2 bilden       kurze    Führungen, welche das einzusetzende  Querstück 8 am Herausfallen hindern und in  seiner Lage innerhalb der     Kartenebene    sichern  (Fug. 3 und 4).  



  Das Einsetzen eines solchen Querstückes  ist aus den     Fig.    5-8 ersichtlich. Das vor       zugsweise    aus plastisch verformbarem Metall  bestehende Querstück 8 wird so zusammen  gebogen, dass die     Sehnenlänge    gleich oder ein  wenig     kleiner    als die Schlitzbreite wird. Hie  bei wird die Karte auf eine harte Unterlage,  z. B. aus Metall, gelegt, welche im Bereiche  des Schlitzes eine der Dicke des untern Deck  blattes 3 entsprechende     Erhöhung    10 besitzt,  deren Länge mit, der Schlitzlänge überein  stimmt.

   Durch vertikalen Druck mit einem  stempelartigen Werkzeug 11 auf die Mitte des  Querstückes 8 wird dieses gestreckt und  schlüpft mit seinen Enden in 'die seitlichen       Führungen    5 hinein.     Zweckmässigerweise    kann  die Erhöhung 10 der Unterlage 9 nach innen  gewölbt ausgebildet sein, um die Rückfede  rung des Querstückes 8 zu kompensieren, wo  bei die Tiefe der Wölbung 12     (Fig.5)    dem  Betrag der Rückfederung entspricht, so dass  nach der Entfernung des Stempels 11 das  Querstück 8 vollkommen eben in der Kartei  karte aufliegt (Fug. 8).  



  An Stelle der aus der Unterlage heraus  gearbeiteten Erhöhung 10 kann dieselbe auch  aus anderem Material, z. B. aus nachgiebigem  Karton, bestehen, deren     Durchbiegung    der  Federung des Querstückes annähernd ent  spricht.  



  Um ein Abheben oder ein Aufbiegen der  Deckblätter während des Einsetzens des  Querstückes zu     verunmöglichen,    kann eine  Druckplatte 13, welche einen dem Karten  schlitz 4 entsprechenden Schlitz     13a    trägt  (Fug. 5), auf die Karteikarte aufgelegt wer  den.    Die Entfernung des Querstückes 8 erfolgt  in ähnlicher Weise wie das Einsetzen des  selben. Zu diesem Zwecke muss jedoch sowohl  die     Unterlagsplatte    14     (Fig.9)    als auch die  Druckplatte 13 einen durchgehenden Schlitz  tragen, damit das ausgeschlagene Querstück 8  ungehindert durchfallen kann, ohne dass dabei  die Deckblätter 1 und 3 verbogen werden.  



  In der     Fig.10    ist eine für das richtige und  genaue Anlegen eines     Einsetz-    und Ausschlag  gerätes dienende Ausführungsweise darge  stellt, bei welcher zwischen Schlitzzeilen 4 eine  Hilfslochung 15 angeordnet     ist.    In diese     Flilfs-          löcher,    welche     zweckmässigerweise    einen so  kleinen Durchmesser haben, dass die Festig  keit der Karteikarte nicht beeinträchtigt  wird, werden Führungsstifte oder -zapfen  eines zum Einsetzen oder Ausschlagen des  Querstückes bestimmten Gerätes zum Eingrei  fen gebracht, so dass die Querstücke genau an  der gewünschten     Stelle    eingedrückt     bzw.    aus  geschlagen werden.

    



  Ist die Karteikarte nur im     Schlitzteil    drei  teilig ausgebildet, so endigt, das Führungs  blatt 2 bereits knapp oberhalb der obersten  Schlitzzeile, während die äussern Blätter 1       und    3 noch ein Stück darüber hinausreichen  und einen zur Aufnahme des     Karteikarten-          oberteils    7 geeigneten Führungsschlitz bilden  (Fug. 11) In diesen Schlitz können beschrie  bene Karten einer bereits vorhandenen Kartei  eingesetzt werden, welche auf diese Weise  auf eine Loch- und     Sehlitzkartei    umgestellt  werden kann. Die Verbindung zwischen Text  teil und Schlitzteil kann in beliebiger Weise,  z.

   B. mittels eines     Punzierstempels    16, erfol  gen, wobei die beiden Deckblätter und der  Textteil gleichzeitig verformt werden. Beim       Punzieren    mit ebener Unterlage entstehen  lediglich an der Oberfläche Vertiefungen,  jedoch     keinerlei        Auswölbungen    an der Kartei  kartenunterseite. Durch     Aneinanderreihen        sol-,     eher Punzen wird eine sichere Verbindung  der beiden Teile hergestellt, die keine stören  den Vorsprünge besitzt. Das Lösen der Ver  bindung kann durch ruckweises Herausziehen  der Textkarte vorgenommen werden, wobei  eine neue Verbindung mit einer andern Text-      karte bzw. mit einem andern Schlitzteil in der  beschriebenen Weise durchgeführt werden  kann.

    



  Als Material für .die Schlitzblätter kom  men die für Karteikarten üblichen Werkstoffe  in Betracht, wobei die Deckblätter etwas dün  ner und das mittlere Führungsblatt etwas  stärker ausgeführt sein können. Zur Erzielung  grösserer Kantenfestigkeit an den Schlitzrän  dern ist es zweckmässig, die beiden     Deekblät-          ter    aus Metallfolien, z. B. aus Aluminium  folien, herzustellen und mit dem Führungs  blatt zu verkleben. Metallfolien müssen zu  mindest; den Schlitzteil der Karteikarte über  decken, während der Textteil zweckmässig mit  Papier von der Stärke der Folien überklebt ist.    Die Querstücke können aus Stahl von z. B.  0,1 mm Dicke hergestellt sein.

   Dieser weist  unter den hier in Betracht, kommenden pla  stisch verformbaren     Werkstoffen    den grössten       Elastizitätsmodul    auf und bietet gegen eine  ungewollte Verbiegung grösste Gewähr. Eben  sogut können die     Querstüeke    aus gehärtetem  und angelassenem Stahl von geringerer Dicke  als 0,1 mm hergestellt sein. Das Einsetzen  kann     zweckmässigerweise    durch elastisches  Verbiegen erfolgen, worauf durch Nachlassen  des Biegedruckes die Querstäbe sich     ausstrek-          ken    und in die Führungen der Schlitze schlüp  fen, was durch die Abrundung und     Polierung     der Führungskanten der Querstücke erleich  tert ist.

   Das Einsetzen der Querstücke wird  ferner noch dadurch begünstigt, indem zwi  schen der Stärke des Führungsblattes und der  des Querstückes ein kleiner Unterschied be  steht, so dass die Querstücke mit Spiel in die  Schlitze eingesetzt werden können. Der Spiel  raum kann z. B. 0,1 mm betragen.  



  Das Setzen der Querstücke und das Aus  schlagen derselben kann mittels eines zangen  artigen Handgerätes vorgenommen werden,  welches Unterlage und Druckrahmen trägt  und     Querstüeke    nach Art eines Heftklammer  apparates vorrätig hält. Das genaue Bestim  men der Einsatzstelle kann mittels zweier  Führungszapfen der Zange erfolgen, welche  vor dem Zusammendrücken von unten her in    die entsprechenden Hilfslöcher der Kartei  karte eingeschoben werden.  



  Ferner kann das Setzen und Ausschlagen  auch durch ein Tischgerät mit Setz und Aus  schlagplatte erfolgen, wobei mittels einer dop  pelten Führung nach Art eines Kreuzschlit  tens das Setz- bzw.     Ausschlaggerät    auf jede  gewünschte Stelle eingestellt werden kann.  Das Tischgerät kann auch so ausgebildet sein,  dass über einer     Tischunterlagsplatte,    die die  nötigen Erhöhungen im Bereich der Schlitz  felder trägt, eine Druckplatte mit den Schlit  zen entsprechenden     Durchbrechungen    sowie  eine Setzplatte mit Setzstempeln für alle Setz  stellen drehbar angebracht ist. Das Setzen  kann so erfolgen, dass alle Setzstempel gleich  zeitig betätigt werden, wobei die Setzbewe  gung nur an den Stellen wirksam ist, wo zuvor  die Blättchen manuell oder mittels einer, z. B.

    durch Tastatur betätigten,     Gebevorricht.ung     eingelegt wurden. Das gleiche Gerät ist bei  entsprechender Gestaltung der     Unterlags-          platte    mit     Schlitzungen    auch zum     Aussehla-          gen    verwendbar, wobei die für das Setzen  erforderlichen Erhöhungen auf einer gemein  samen Platte befestigt sein können.  



  Für die     Durehführung    der     Punzenverbin-          dungistbeispielsweise    eine aus zwei aufeinander  abrollenden.     Scheiben    bestehende Vorrichtung  geeignet, von welchen Scheiben die obere an  ihrem Umfange die Punzen in Form kleiner  spitzer Warzen trägt, während die untere  eine rein     zvlindrische    Mantelfläche aufweist.  Beim Durchziehen der zu     vereinigenden    Kar  teikartenteile zwischen     Punzenscheibe    und       Unterlagsscheibe    kann jeweils, wenn eine  Punze erzeugt werden soll, ein starker Druck  auf die     Punzenscheibe    ausgeübt werden.

Claims (1)

  1. PATEN T ANSPRUCII Karteikarte für Karteien mit Lochkarten nach Patentansprueh und Unteransprueh 5 des Hauptpatentes, dadurch \;ekemlzeichnet, dass wenigstens der Loehteil der Karteikarte aus mindestens drei zusammengeklebten, -e- Blättern mit übereinstimmender Schlitzanordnung besteht, derart., dass die Querstücke durch die äussern Blätter gehalten sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mittlere Schlitz blatt an den für das Einsetzen von Querstük- ken bestimmten Stellen der Schlitze segment- artige Ausschnitte besitzt. 2. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äussern Schlitzblätter zumin dest im Schlitzteil der Karteikarte aus einem kantenfesten Material bestehen. 3.
    Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den segmentartigpn Aus schnitten einsetzbaren Querstücke als flache Stegblättchen mit abgerundeten Enden aus gebildet sind. 4. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die Stegblättchen aus einem plastisch verformbaren Material bestehen. 5. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die Stegblättchen aus einem elasti schen Material bestehen.
    6. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die Stegblättchen aus Stahl bestehen. 7. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die Stegblättchen mit Spiel in die segmentartigen Ausschnitte der Karteikarte eingesetzt sind. B.
    Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stegblättchen an den Füh rungskanten abgerundet und poliert sind. 9. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 7, 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Karteikarte zwischen den Schlitzzeilen eine Hilfslochung für das genaue Anlegen eines Einsetz- und Ausschlag gerätes für die Querstücke besitzt. 10.
    Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 7-9, dadurch ge kennzeichnet, dass das mittlere Blatt oberhalb der obersten Schlitzzeile endigt und die äussern Deckblätter darüber hinaus reichen, und dass in dem so gebildeten Schlitz ein Karteikarten oberteil eingesetzt ist. 11. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 7-10, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Führungs schlitz eingesetzte Kartenoberteil durch Pun zieren mit dem Kartenunterteil verbunden ist.
CH269711D 1948-02-24 1948-02-24 Karteikarte für Karteien mit Lochkarten. CH269711A (de)

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CH (1) CH269711A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921503C (de) * 1952-04-24 1954-12-20 Theo Kiesewetter Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921503C (de) * 1952-04-24 1954-12-20 Theo Kiesewetter Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung

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