CH269735A - Verfahren zur Zubereitung eines Baumaterialgemisches und Maschine zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Zubereitung eines Baumaterialgemisches und Maschine zur Ausübung des Verfahrens.

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CH269735A
CH269735A CH269735DA CH269735A CH 269735 A CH269735 A CH 269735A CH 269735D A CH269735D A CH 269735DA CH 269735 A CH269735 A CH 269735A
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compressed air
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Kaspar Max
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Description


  
 



  Verfahren zur Zubereitung eines Baumaterialgemisches und Maschine zur Ausübung des Verfahrens.



   Bis heute wurden Beton und ähnliche   Baumaterialgemisehe    meistens in einer rotierenden, im Innern mit Ansätzen versehenen Blechtrommel gemischt. Das gewollte Mischverhältnis   konnte    selten genau eingehalten werden   und    der Misehvorgang war zeitraubend, denn die benützten Maschinen arbeiten intermittierend, das heisst sie müssen zuerst mit den   Gemisehbestandteilen    beschickt und dann einige Zeit in rotierender Bewegung belassen werden, ehe man das   Gemisch    ausstossen kann.



   Ziel vorliegender Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen.



     1 )as      erfindnngsgcrnässe    Verfahren   zur Zu-      herleitung    von   Baumaterialgemisehen    zeichnet sich dadurch aus, dass man die Bestandteile des   chemisches    im eingestellten Mengenverhältnis kontinuierlich mittels Druckluft in einen Hohlraum einspritzt.



   Die erfindungsgemässe Maschine zur Aus übung dieses Verfahrens zeichnet sieh dadurch aus,   dass    sie eine Anzahl von in einer horizontalen, im obern Teil des sich nach unten entleerenden Hohlraumes gelegenen Ebene angeordneten Einspritzdüsen aufweist.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä  ssen    Mischmaschine schematisch darstellt, wird auch das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert.



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht der   Mischmaschine.   



   Der zylindrische Mantel 1 begrenzt zusammen mit dem kugeligen Deckel 2 und dem konischen   Auslauftriehter    3 einen Hohlraum 4. In der vertikalen Längsachse des Hohlraumes 4 ist ein drehbarer, durch eine Welle 5 mit einem oberhalb des Hohlraumes auf dem Deckel 2 angeordneten Motor 6 verbundener, sich nach oben zuspitzender Konus 7 angeordnet, und am Mantel 1 sind konische, sich nach unten verengende Ringe 8 befestigt, zwisehen denen und dem Konus 7 Durchlässe 9 vorhanden sind.



   In einer etwa in der Höhe der Spitze des Konus 7 gelegenen Horizontalebene sind paarweise gegeneinander gerichtete Düsen 10 angeordnet, zum Einspritzen der   C*emischbe-       standteile mittels Druckluft; ; deren Zuleitun-    gen 11 durchdringen den Deckel 2 und sind mittels Druckluftleitungen 12 an ein vom Motor 6 angetriebenes Gebläse angeschlossen.



   Zum Zubereiten des   Baumaterialgemisches    in einem kontinuierlichen Vorgang, etwa von Beton, verfährt man wie folgt:
An den Zuleitungen 11 der Gemischbestandteile und/oder an den   Druckluftleitun-    gen angeordnete (nicht dargestellte) Ventile werden so eingestellt, dass die Bestandteile des Gemisches im gewollten Verhältnis zugeführt und eingespritzt werden. Sind wie im gezeichneten Beispiel sechs Düsen 10 vorhanden, so wird zweckmässig durch ein Paar entgegengesetzter Düsen 10 Wasser eingespritzt, durch ein anderes Paar Düsen Sand  oder   Kies    und dureh das dritte Paar Düsen Zement oder Kalk.

   Die Düsen sind so angelegt, dass die eingespritzten, mit   Druckluft    durehmengten Bestandteile am Austritt aus den Düsen konische Räume durchlaufen, dann aufeinanderprallen und heftig   durchwirbelt    werden. Das nasse Gemisch rutscht dann auf dem Konus 7 ab, wird an den Ringen 8 vor übergehend aufgehalten und dank der Drehung des Konus 7 noch umgewalzt und weiter vermischt und gelangt schliesslich in den Aus  lauftrichter    3.



   Verschiedene Anordnungen könnten anders getroffen sein. So könnten die Düsen 10 anders gerichtet sein und fremde Druckluft zum Betreiben der Düsen und gar des Motors benützt werden, der den Konus 7 in Drehung versetzt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Zubereitung eines Baumaterialgemisches, insbesondere von Beton, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bestandteile des Gemisches im eingestellten Mengenverhältnis kontinuierlich mittels Druckluft in einen Hohlraum einspritzt.
    II. Mischmaschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeiehnet, dass sie eine Anzahl von in einer horizontalen, im obern Teil des sich nach un ten entleerenden : E Hohlraumes gelegenen Ebene angeordneten Einspritzdüsen aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bestandteile gegeneinander spritzt und das so entstandene Gemisch auf seinem weiteren Weg in einem kontinuierlichen Vorgang durch mechanische Einwirkung noch weiter dur eh- mischt.
    .2. Mischmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der vertikalen Längsachse des Hohlraumes ein drehbarer, durch eine Welle mit einem oberhalb des Hohlraumes angeordneten Motor verbundener, sich nach oben zuspitzender Konus angeordnet ist und dass an der Seitenwandung des : Hohlraumes sich nach unten verengende, konische Ringe und im untern Teil ein konischer Auslauftrichter befestigt sind.
    3. Mischmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zur Erzeugung der zum Einspritzen der Gemischbestandteile benötigten Druckluft dienendes Gebläse aufweist, das durch den genannten Motor angetrieben ist.
CH269735D 1948-12-16 1948-12-16 Verfahren zur Zubereitung eines Baumaterialgemisches und Maschine zur Ausübung des Verfahrens. CH269735A (de)

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CH (1) CH269735A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2751335A (en) * 1951-02-01 1956-06-19 Exxon Research Engineering Co Method and apparatus for mixing and contacting fluids

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2751335A (en) * 1951-02-01 1956-06-19 Exxon Research Engineering Co Method and apparatus for mixing and contacting fluids

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