CH269848A - Federlose Sperrvorrichtung. - Google Patents
Federlose Sperrvorrichtung.Info
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Description
Federlose Sperrvorrichtung. 1:5 sind federlose Sperr-Klinkeneinrichtun- gen bekannt, die, mit aussenverzahnten Rädern zusammenwirkend, die Drehung in einer Rich tung sperren. Diese Klinken werden als zwei armige Gabelhebel mit, gleichen Armen ausge bildet, deren Drehpunkt sich im Schnittpunkt der Kreistangenten in den Berührungspunk ten der Klinke mit dem Rad befinden muss. Besonders aus Gründen der Platzersparnis ist es wünschenswert, die an sieh sehr vorteil haften, federlosen Klinken innerhalb eines Rades zu lagern und sie mit einer Innenver zahnung zusammenarbeiten zu lassen. Es ist klar, dass es in diesem Falle nicht mehr mög lich ist, die @perrvorriclitung mit einem zwei armigen Gabelhebel mit gleichen Armen zu versehen, cla der einzige Punkt, in welchem sich solche IIebel lagern lassen, damit sie ein wandfrei arbeiten, ausserhalb des Radumfan ges liegt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine federlose Sperrvorrieht.ung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei innerhalb eines Sperrkranzes angeordnete Sperrnasen mit diesem zusammenarbeiten, wobei diese Sperr nasen wenigstens in einer Bewegungsrichtung des Sperrkranzes in ihren Stellungen vonein ander abhängig sind. In der 7,eieliiiniil-- sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen federlosen Sperrv orrielitung dargestellt, wobei Fig. 1 die schematische Darstellung einer ersten und Fig. 2 eine ebensolche Darstellung einer zweiten Ausführungsform. veranschaulicht. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 be sitzt das Rad 1 einen zum Rad konzentrischen Kranz von Stiften 2. Im Innenraum des Rades, das heisst zwischen dem Stiftenkranz und der Nabe 3, sind zwei Sperrklinken 4 und 5 auf Achsen 6 und 7 drehbar gelagert. Die beiden genau gleich ausgestalteten Sperrklin ken 4 und 5 weisen je einen Sperrnasenarm 8 (9) und einen Lenkarm 10 (21) auf. Die beiden Sperrnasenarme 8 und 9 tragen an ihrem Ende je eine Sperrnase 11 und 12., deren Stirnseiten mit 13 bzw. 14 bezeichnet sind, während ihre Rückseiten die Bezugs- ziffern 15 bzw. 16 tragen. Die Länge der Arme ist. im Verhältnis zum Abstand der Achsen 6 und 7 so gewählt, dass der Lenk arm 10 der Sperrklinke 4 auf die Nabenseite des Sperrnasenarmes 9 der Sperrklinke 5 zu liegen kommt. Durch eine entsprechende Formgebung sowohl der Aussenseite des Lenk armes 10 als auch der Nabenseite des Sperr nasenarmes 9 werden zweckmässige Auflage flächen geschaffen, die gestatten, in der einen Bewegungsrichtung Kräfte von einer Sperr klinke auf die andere zu übertragen und auf diese Art, in einer Bewegungsrichtung die beiden Sperrnasen 11 und 12 ihren Stellun gen voneinander abhängig zu machen. Des weiteren ist die Länge der Arme der Sperr klinken und der Abstand ihrer Achsen im Verhältnis zur Anzahl Stifte derart gewählt, dass die Sperrnase einer Sperrklinke sich über einem Stift befindet, wenn die Sperrnase der andern Sperrklinke zwischen zwei Stiften liegt. Wird das Rad 1 in der Richtung des Pfeils gedreht, so stösst der Stift 2' gegen die Rückseite 15 der Sperrnase 11. Gleich zeitig hat sich aber auch der Stift 2" -um den gleichen Winkel gedreht, so dass die Sperr nase 12 nicht mehr über dem Stift 2" liegt und somit eine Drehung der Sperrklinke 4 im Uhrzeigersinn zulässt. Wird die Drehung weiter fortgesetzt, so drückt der Stift 2' die Sperrnase 11 nach innen, die Sperrklinke 4 dreht sich im Uhrzeigersinn und wirkt über ihren Lenkarm 10 auf den Sperrnasenarm 9 der Sperrklinke 5, der mit der Sperrnase 12 sich senkt, bis diese Sperrnase gänzlich in die Lücke zwischen den beiden Stiften 2" und 2"' eingetreten ist. Der gegengleiche Vorgang spielt sich ab, wenn der nächstfolgende Stift 2' gegen die Rückseite 16 der Sperrnase 12 anstösst, indem dann die sich über einer Stift lücke befindliche Sperrnase 11 der Sperr klinke 4 durch das Herausdrücken der Sperr nase 12 aus ihrer Sperrstellung und durch die Übertragung dieser Bewegung auf die Sperrklinke 5 ihrerseits in eine Stiftlücke eintritt. Es ergibt sich daraus, dass eine Dre hung in der Pfeilrichtung ungehindert aus geführt werden kann, wobei die beiden Sperr klinken 4, 5 hin- und herverschwenkt werden, ihre Sperrnasen wechselweise in eine Sperr stellung zwischen zwei Stiftlücken eintreten oder aus dieser Sperrstellung herausgedrückt werden, und die Bewegung derjenigen Sperr- klinke, deren Sperrnase durch einen Stift aus der Sperrstellung gedrückt wird, durch einen ihrer Arme auf einen mit ihm zusammen arbeitenden Arm der zweiten Sperrklinke auf diese zweite Sperrklinke übertragen wird. Anderseits veriunmöglicht die Einrichtung eine Drehung des Stiftrades 1 in dem der Pfeilrichtung entgegengesetzten Sinne. Nimmt man die gezeichnete Lage als Ausgangsstel- hing an, so trifft der Stift 2"" im Gegenuhr zeigersinn drehend gegen die Stirnseite 13 der Sperrnase 11 und sucht die Sperrklinke im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken. Diese Verschwenktmg ist. begrenzt, indem der Lenkarm 10 gegen die Nabe 3 anstösst. Die Drehung des Rades 1 im Gegenuhrzeigersinn ist damit gesperrt. Das gleiche ergibt sich, wenn die Sperrklinke 5 in Sperrstellung ist, indem auch dort durch die Einwirkung des betreffenden Stiftes die Sperrnase 12 nur noch mehr in ihre Sperrstellüng hineinge drückt wird, und die Versehwenkung dieser Sperrklinke 5 ebenfalls durch das Anliegen ihres Lenkarmes 21 gegen die Nabe 3 begrenzt wird. In einem zweiten Ausführungsbeispiel ist das Rad 1 auf gewöhnliche Art und Weise innenverzahnt, wobei die Zähne mit. 2 bezeich net sind. Die Nabe 3 dient der Lagerung eines Schiebers 17, der sich entsprechend der länglichen Aassparung 18 im Schieber 17 und der parallel dazu liegenden, die Führungs stifte 19 umfassenden Führungen 20, trans- latorisch in der Richtung dieser Führungen und der Aussparung 18, bewegen kann. Der Schieber 17 trägt an zwei gegenüberliegenden Enden je eine Sperrnase 11 und 12, deren Stirn- und Rückseiten entsprechend dem vor hergehenden Beispiel mit 13 bis 16 bezeichnet. sind. Der Abstand der beiden Sperrnasen ist dabei so gewählt, da.ss er grösser ist als der Kopfkreisdurchmesser, aber kleiner als der Fusskreisdurchmesser des innenverzahnten Rades 1. In der gezeichneten Stellung befindet sich der Schieber in einer Extremlage. Wird das innenverzahnte Rad 1 in der Pfeilrichtung ge dreht, so stösst die eine Zahnflanke des Zahnes 2' gegen die Stirnseite 16 der Sperr nase 12 und verschiebt den Schieber quer zur Nabe 3 soweit, bis der Zahn \?' unter der Sperrnase 12 durchdrehen kann. Durch diese Verschiebung, durch welche einerseits die Sperrnase 12 aus ihrer Sperrstellung ge schoben wird, wird anderseits die Sperrnase 11 in eine Sperrstellung zwischen den Zähnen 2" und 2"' hineingerückt. Hält die Drehung in Richtung des Pfeils weiter an, so spielt sich der gegengleiche Vorgang ab, indem durch die Zahnflanke des Zahnes 2"', die gegen die Stirnseite 15 der Sperrnase 11 stösst, der Schieber wieder in die gezeichnete Lage verschoben und dadurch die Sperrnase 11 ans ihrer Sperrstellung ausgerückt wird, während entsprechend die Sperrnase 12 in die Sperrstellung zwischen zwei Zähnen ein tritt. Wird das Rad 1 entgegen der Pfeilrich tung verdreht, so stösst die eine Flanke des Zahnes 2"" gegen die R.üekseite 1-1 der Sperr nase 12, wodurch diese letztere noch mehr in ihre Sperrstellung hineingedrückt wird, und dies so lange, bis das Ende der Führung 20 (regen den Führungsstift 19 stösst, in welchem Momente die Drehen; des Rades gesperrt. ist. An Stelle eines Rades mit Innenverzah nung kann auch bei diesem Beispiel ein Rad mit einem Stiftenkranz zur Verwendung kommen. Auch in dieseln Ausführungsbeispiel, bei welchem eine z@vangsläufig-e Verbilidunb zwi schen den beiden Sperrnasen in beiden Be- wegunbsrichtungen besteht, werden die beiden Sperrnasen weeliselweise in die und aus der Sperrstellung geschoben, wenn das Rad in derjenigen Richtung gedreht wird, in welcher eine Rotation bestattet sein soll.
Claims (1)
- P ATEN'TANSPRUCH: Federlose Sperrvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet., dass zwei innerhalb eines Sperr kranzes angeordnete Sperrnasen mit diesem zusammenarbeiten, wobei diese Sperrnasen wenigstens in einer Bewegungsriehtun- des Sperrkranzes in ihren Stellungen voneinander abhängig sind.U NTER-A:\ SPRL\CHE 1. Sllerrvorriclltung nach Patentanspriieh, dadurch -ekenuzeieluiet, dass die Sperrnasen am einen A.rni je einer um eine Achse ver- schwenkbaren Sperrklinke angeordnet sind, derart, dass der Lenkarm der einen mit dem Sperrnasenarni der andern Sperrklinke zu sammenarbeiten kann. 2.Sperrvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkarm der einen Sperrklinke dem Sperrnasenarin der andern Sperrklinke zur Übertragung der Schwenkbewegung anliegt. @. Sperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Sperr nasen auf einem geführten Schieber ange ordnet sind.Sperrvorrichtung nach Unteransprueli 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- rasen in bezug auf das innenverzahnte Rad einander angenähert diametral -egenüber- liegen. 5. Sperrvorrichtung nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass der grösste Sperrnasenabstand grösser als der Kopfkreis- durehmesser, aber kleiner ist als der Fuss- kreisdurchmesser des innenverzahnten Rades.6. Sperrvorrichtung nach Unteranspi-tieli dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe- gungsriehtung des Schiebers angenähert senk recht zu derjenigen Zahnflanke steht, welche die Sperrnase aus der Sperrstellung heraus schiebt.. 7. Sperrvorriebtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin- cltin;-sIiuie der beiden Sperrnasen und die Gerade, längs welcher der Schieber sieh be wegt, einen spitzen Winkel miteinander bilden.B. Sperrvorrichtung nach Unteransprueb 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr kranz aus einem zur Radachse konzentrischen Kranz von Stiften besteht. 9. Sperrvorrielitunb nach Unteransprueli dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr kranz aufs einem zur Radachse konzentrischen Kranz von Stiften besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
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