CH269873A - Schlaghammer mit mechanischem Antrieb. - Google Patents

Schlaghammer mit mechanischem Antrieb.

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CH269873A
CH269873A CH269873DA CH269873A CH 269873 A CH269873 A CH 269873A CH 269873D A CH269873D A CH 269873DA CH 269873 A CH269873 A CH 269873A
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hammer
impact
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cam
spring
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Kielholz Henry
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Kielholz Henry
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/10Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


  Schlaghammer mit     mechanisebem    Antrieb.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Schlaghammer mit mechanischem Antrieb.  



  Dieser Schlaghammer zeichnet sich da  durch aus, dass ein einen Nocken bildendes  Huborgan zur Spannung der Schlagfeder vor  gesehen ist, wobei nach Überschreiten des  Punktes der höchsten Federkraft das Hub  organ sich gegenüber seinem Antriebsorgan  so weit lose drehen und in der Drehrichtung  voreilen kann, dass sich die Federkraft. zum  Schlag des Hammers frei auswirken kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise     zwei        Ausführungsformen    des Ge  genstandes der Erfindung dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die erste  Ausführungsform,       Fig.2    eine Ansicht des Nockens in seiner  höchsten Lage nach Linie     I-I    in     Fig.    1,       Fig.    3 eine schematische Ansicht des Ham  mers, wie er indirekt mit dem Motor gekup  pelt ist,       Fig.    4 eine perspektivische Ansicht der       Klauenkupplung    zwischen Antrieb und Hub  element,       Fig.    5 einen Längsschnitt durch die zweite  Ausführungsform,

         Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.5.        Fig.7    eine schematische Darstellung des       nockenförmig    ausgebauten Hubelementes in  höchster Stellung.  



  Im Gehäuse 1     (Fig.    1) ist eine Welle 4 ge  lagert, an deren innerem Ende sich das Stirn-         rad    5 befindet. Dieses ist mit dem Stirnrad 6  im Eingriff, welches auf der im Gehäuse ge  lagerten Welle 8 lose drehbar gelagert ist. Auf  der Welle 8 ist das einen Nocken bildende  Huborgan 7 verkeilt. Dieses kommt bei jeder  Umdrehung unter die Ablaufrolle 12 zu lie  gen, welche drehbar auf dem Bolzen 11 in die  Kulisse 10 eingebaut ist. Diese Kulisse ist mit  dem Bolzen 14 und dem Schlagkörper 15 fest  verbunden. Der Bolzen 14 ist in der Büchse  17 und der Schlagkörper 15 in der Bohrung  der     Abschlusshülse    3 geführt.

   Die vorge  spannte, als Druckfeder wirkende Schlag  feder 16, welche den Hammerschlag erzeugt,  ist     zwischen    dem Hammerkopf und der Füh  rungsbüchse 17 eingebaut. Bei der Expansion  der Feder 16 schlägt. der     Schlagkörper    15       -gegen    das Werkzeug 20, welches in der Büchse  18 geführt ist. Diese ist im untern Teil der       Abschlusshülse    3 verschiebbar gelagert und       wirkt    durch die eingebaute Auffangfeder 19  als     Amortisseur.    Das Organ 7 kann sich ge  genüber der Welle 4, die ein Antriebsorgan  bildet, lose drehen.  



  In     Fig.    2 ist das Hubelement 7 dargestellt.  Die Ablaufrolle rollt auf der Lauffläche 26  des Nockens in die in     Fig.    2 dargestellte  höchste Stellung desselben, in welcher die  Feder 14 maximal gespannt ist, worauf nach  Überschreiten dieser Stellung durch den     Sei-          tendrnek    der Rolle das Organ 7 infolge des  Spielraumes zwischen seinen Klauen 24 und  den Klanen 25 am     Stirnrad    6 voreilt     und    eine  freie ungehemmte Abwärtsbewegung der Rolle      12 und damit des Schlaghammers ermöglicht.

    Die Federkraft     kann    sich also zum Schlag  des Hammers frei auswirken.     Ohne    das Spiel  des Organes 7 und dessen     Voreilung        würde     die Rolle über die     Nockenkante    ablaufen und  eine plötzliche Auslösung deren Abwärts  bewegung verhindern. Die Achse des     Hub-          organes    7 steht hier     senkrecht        zur        Schla.gkör-          perachse.     



       Fig.    3 stellt den     Hammer    schematisch dar,  wobei an Stelle des eingezeichneten Elektro  motors     ebensogLlt    ein Explosionsmotor ange  schlossen werden kann.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4  bis 6 besteht das Gehäuse aus den Teilen     27a.     und 27b, welche durch die Einsatzplatte 29  abgeteilt sind. In dem obern Teil 27 ist ein  mehrfach     gelagerter    Kleinmotor 28 in üb  licher Art eingebaut, und der Gehäuseteil 2 7  ist mit dem als Handgriff 50 ausgebildeten  Deckel 51 verschlossen. Der Motor 28 wird  von dem im     Handgriff    50 einmontierten  Schalter 30 gesteuert.

   Auf der Ankerachse  31 des Motors 28 sitzt das     Stirnrad    32, das  in das Stirnrad 33     (Fig.    6)     eingreift.    Parallel  zur Motorachse ist in den Lagern 52 und 53  die Welle 54 gelagert, auf deren Enden die  Stirnräder 33 und 34     aufgekeilt    sind, von  denen das Rad 33 in das Rad 32 und das  Rad 34 in das Rad 35 eingreift. Das Rad 35  ist mit dem Kugellager     35a    im Gehäuseteil       27b    gelagert.

   In der Bohrung des Rades 35  sitzt drehbar die das Huborgan bildende  Büchse 37 mit mindestens einem stirnseitig  angeordneten Nocken     37a.    In der Nabe des  Rades 35 sitzt ein Stift, der in den Schlitz 36'  der Büchse 37 greift und diese mitnimmt,  wobei der 'Schlitz jedoch eine     Voreilung    in  der Mitnahme ermöglicht.  



  Die Achse     41a    des Hammers 41 ist in der  Büchse 43 axial verschiebbar gelagert, welche  im Gehäuseteil 27b     gelagert    ist. Im Gehäuse  teil 27b ist ein Führungsstück 38 befestigt,  welches     Führungsschlitze        38a    aufweist. In die  sen     Führungsschlitzen        38a    ist die Querstange  39 geführt, welche im Kopf 41b der Achse       41a    des Hammers 41 festsitzt.

   Auf der Quer  stange 39 sitzen     verstiftet    beidseitig Füh-         rungsbüchsen        39a    mit rechteckigem Quer  schnitt, welche in die Führungsschlitze     38a     greifen. Zwischen diesen Führungsbüchsen  sind die Rollen 40 drehbar gelagert, welche  auf den Laufflächen der Nocken     37a    abrollen.  Da auf der Büchse 37 zwei Nocken     37a    dia  metral gegenüberstehend angeordnet sind, be  wirken dieselben eine geradlinige Verschie  bung der Stange 39 und damit des Hammers  41.

   Wie im Ausführungsbeispiel nach     Fig.1     können die Nocken in der     Drehrichtung    vor  eilen, um ein plötzliches Abschnappen der  Rollen zu     ermöglichen.     



  Die Feder 44 ist, wie in     Fig.    1, zwischen  den Hammer 41 und die Büchse 43 in der       Abschlusshülse    42 eingebaut. Durch die Ex  pansion der Feder 44 schlägt der Hammer 41  auf das Werkzeug 45, welches in der Büchse  46 geführt ist. Die Feder 47 übernimmt die       Funktion    als     Amortisseur.     



       Fig.    7 zeigt die Büchse 37 mit den Nocken       37a    in Ansicht. In den Schlitz 36' greift der  Stift 36, der die Büchse 37 mitnimmt.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist der  Arbeitsvorgang folgender  Der im     Handgriff    2 eingebaute Schalter  22 ist durch Kabel 23 mit einem Antriebs  motor verbunden. Die von der     Motorwelle     ausgehende Drehbewegung wird durch eine  flexible Welle 21 auf die     Antriebswelle    4 des  Schlaghammers übertragen. Das     Stirnrad    5  greift in das     Stirnrad    6 ein, welches auf.  Welle 8 gelagert ist. Auf dieser ist das Hub  organ 7 befestigt, welches durch die     Dreh-          bewegung    die Rolle 12 anhebt, wodurch die  Feder 16 gespannt wird.

   Sobald die Rolle 12  die höchste Stelle des Nockens überschritten  hat, zwingt sie das Organ 7 zur     Voreilung,    so  dass die Rolle plötzlich abschnappen kann.  



  Beim zweiten     Ausführungsbeispiel    ist der  Arbeitsvorgang folgender  Der im Gehäuseteil 27 eingebaute Motor  28 wird durch den im Handgriff     gelagerten     Schalter 30 in bekannter Weise in Funktion  gesetzt. Stirnrad 32 der     Motorwelle    31     greift     in das Stirnrad 33 auf der Welle 54, deren  Stirnrad 34 in das Stirnrad 35 eingreift, wel  ches die     Nockenbüchse    37 antreibt. Die Rollen      40 werden durch die Nocken 37a angehoben  und dadurch die Feder 44 gespannt,     worauf     durch Voreilen der Nocken     37a    das Abschnap  pen der Rollen und dadurch der Schlag er  zeugt wird.

   Hier ist das     I4uborgan    ringför  mig ausgebildet und rotiert um die Schlag  körperachse und ist über das     Untersetzungs-          getriebe    32, 33, 34,<B>35</B> mit dem Antriebsorgan  31 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlaghammer mit mechanischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Nocken bildendes Huborgan zur Spannung der Schlag feder vorgesehen ist, wobei nach Überschrei ten des Punktes der höchsten Federkraft das Huborgan sich gegenüber seinem Antriebs organ so weit lose drehen und in der Dreh richtung voreilen kann, dass sich die Feder- kraft zum Schlag des Hammers frei aus wirken kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schlaghammer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achse des Huborganes senkrecht zur Sehlagkörperachse angeordnet ist. 2.
    Schlaghammer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das ringförmig ausgebildete Huborgan um die Schlagkörper achse rotierend angeordnet und über ein Un- tersetzungsgetriebe mit dem Antriebsorgan verbunden ist. 3. Schlaghammer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH269873D 1947-07-24 1947-07-24 Schlaghammer mit mechanischem Antrieb. CH269873A (de)

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CH269873D CH269873A (de) 1947-07-24 1947-07-24 Schlaghammer mit mechanischem Antrieb.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067740B (de) * 1957-01-31 1959-10-22 Georg Reicherter Spezialfabrik Mechanisch antreibbares Schlaggeraet
DE1073976B (de) * 1960-01-21 Hopfengartner Heilbronn/Neckar Max Elektrisch angetriebener Handhammer
US4418562A (en) * 1981-03-02 1983-12-06 Japan Storage Battery Company Ltd. Control device for a small press
US4475374A (en) * 1981-02-27 1984-10-09 Japan Storage Battery Limited Small press

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