CH269889A - Einrichtung zum Antrieb von Kesselhilfsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Antrieb von Kesselhilfsmaschinen.

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CH269889A
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Description


  Einrichtung zum Antrieb von Kesselhilfsmaschinen.    Die     Erfindung    betrifft eine Einrichtung  zum Antrieb von Kesselhilfsmasehinen in  Dampfkraftanlagen mit Überhitzer.  



  Es ist bekannt, in solchen Anlagen Kessel  hilfsmaschinen, z. B. Kessellüfter, durch eine  von der gesamten Dampfmenge des Kessels  oder dem grösseren Teil derselben durch  strömten     Hilfsdampfturbine,    die dann nur ein  geringes Druekgefälle verbraucht, antreiben  zu lassen. Eine solche Turbine ist mit der  Hauptturbine oder den Hauptturbinen der  Anlage in Reihe geschaltet. Eine     Einrieh-          tung    dieser Art hat den Vorteil, dass die in  der Hilfsturbine von der jeweiligen Dampf  menge ohne jede Regulierung erzeugte Lei  stung in vielen Fällen gerade dem Leistungs  bedarf der anzutreibenden     Kesselhilfsmasehi-          nen,    z.

   B. der Kessellüfter, entspricht, deren  Leistungsbedarf mit der dritten Potenz der  zu erzeugenden Dampfmenge ansteigt. Das  Verhältnis der Dampfmenge (ungefähr pro  portional der Brennstoffmenge) zur Luft  menge wird dadurch über ein weites Gebiet  automatisch konstant gehalten. Dies geschieht  ausserdem mit höchster Wirtschaftlichkeit bei  allen Belastungen, da das Verhältnis Umdre  hungszahl zu Dampfgesehwindigkeit stets kon  stant ist.  



  Nun ist es einerseits wegen der Kessel  bauart häufig unmöglich, die verschiedenen  Lüfter gemeinschaftlich anzutreiben, wäh  rend anderseits der Wunsch besteht, die Un  abhängigkeit von allgemeinen, immer der Stö-         rung    ausgesetzten, elektrischen Netzen auch  auf die übrigen, wichtigen     Kesselhilfsmaschi-          nen    auszudehnen.  



  U m dieses Problem zu lösen, treibt nun  gemäss der Erfindung die Hilfsturbine min  destens einen Generator an, der Motoren zum  Antrieb mindestens eines Teils der     Kesselhilfs-          maschinen    speist. Eine solche Einrichtung  bringt unter anderem folgende Vorteile mit  sieh       cri    Die Hilfsturbine lässt sieh unabhängig von  den von ihr anzutreibenden Hilfsmaschi  nen mit ganz kurzer Dampfleitung (die  ja die volle Dampfmenge führen     mussa)     aufstellen;  b) im regulären Betrieb völlige Unabhängig  keit vom Netz, also Freiheit von einer  Hausturbine, von einem Hilfsgenerator       odern    ähnlichen Einrichtungen;

    c) ohne fühlbare Zusatzaufwendung ist das       Anfahrproblem    gelöst und eine Reserve  umstellung auf das Netz möglich.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  zwei beispielsweise Ausführungsformen von       Einriehtungen    nach der Erfindung in ver  einfachter Darstellungsweise veranschaulicht,  und zwar zeigt       Fig.1    eine Einrichtung, bei der die in  Serie geschaltete Hilfsturbine über ein Ge  triebe einen Generator antreibt, der die An  triebsmotoren von vier     Kesselhilfsmaschinen,     die sich auch an ein elektrisches Netz an  schliessen lassen, speist, und      Fig. 2 zeigt eine in bezug auf Fig. 1 in ver  schiedener Hinsicht abgeänderte, weitere Aus  führungsform.  



  In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Kessel, 2 einen  Vor- und 3 einen Nachüberhitzer. In dem  Überhitzer 2, 3 wird der im Kessel 1 erzeugte  Dampf auf eine vorgeschriebene     Endtempera-          tur    gebracht, worauf er sich in einer Haupt  turbine 4 unter Leistungsabgabe an einen  Generator 5 entspannt. Zwischen die zwei  Teile 2, 3 des Überhitzers ist eine zur Haupt  turbine in Serie geschaltete     Hilfsturbine    6 ge  legt, die über ein Getriebe 7 einen Dreh  stromgenerator 8 antreibt. Dieser Generator 8  speist vier Drehstrommotoren in Kurzschluss  ausführung 9, 10, 11 und 12 zum Antrieb  von vier nicht gezeigten Kesselhilfsmaschien,  nämlich eines Saugzuges bzw. eines Zweitlüf  ters, eines Kohlenzuteilers und einer Umwälz  pumpe.

   Mittels eines Schalters 13 lassen sich  die erwähnten Drehstrommotoren 9, 10, 11  und 12 für Anfahr- und Reservezwecke auch  an ein elektrisches Netz 14 schalten. 15 be  zeichnet einen der Hilfsturbine 6 zugeord  neten Bypass, in den ein einstellbares Absperr  organ 16 eingebaut ist.  



  Soll der Vorteil der völligen Selbstrege  lung des Verhältnisses von Brennstoff (bzw.  Dampf) zu Luft bei allen Belastungen erhal  ten bleiben, so dürfen nur solche Antriebe an  das Netz des von der Hilfsturbine angetrie  benen Generators bzw. der von ihr angetrie  benen Generatoren angeschlossen werden, die  einen mit der dritten Potenz der Kessellei  stung fallenden Energiebedarf haben, oder  solche mit anderer Charakteristik müs  sen einen so kleinen Bedarf haben, dass  dieser das Ganze nicht fühlbar stört.  Zu Antrieben ersterer Art gehören ausser  Zweitlüftern und Saugzugventilatoren noch  die Umwälzpumpen von Lamont Kesseln,  bei denen die Drehzahländerung bisher  nicht üblich war, wo sie aber bei rich  tiger Bemessung ohne weiteres zulässig ist  und fühlbare Ersparnisse bringt.

   Bei allen  diesen Antrieben erreicht man die Drehzahl  änderung mit einfachen Kurzschlussmotoren,    da deren Umdrehungszahl völlig automatisch  derjenigen eines von der Hilfsturbine ange  triebenen Drehstromgenerators folgt. Auf  diese Weise lässt sich der denkbar wirtschaft  lichste Antrieb solcher Hilfsmaschinen bei  allen Belastungen erreichen.  



  Als weitere Antriebe der erwähnten Arten  kommen die für die Brennstoffzufuhr in Be  tracht, also z. B. die Motoren für die Kohlen  zufuhr, den Rostantrieb, die Kohlen- oder       Staubzuteiler.    Zwar ändert der Leistungs  bedarf dieser Antriebe nicht mit der dritten  Potenz (er ist jedoch klein), aber die Kohlen  menge ist der Drehzahl etwa proportional,  also scheinbar gerade das Notwendige. Hier  greift aber die Erkenntnis Platz, dass ein sol  ches System labil wäre. Man muss also ent  weder einen Antriebsmotor haben, dessen  Drehzahl von der zugeführten Spannung bzw.  Periodenzahl unabhängig ist oder sich min  destens mit ihr weniger als proportional än  dert, oder man muss eine Regelung einfüh  ren, welche auf eine weniger als proportionale  Änderung der Drehzahl. der Einrichtung zur  Brennstoffzufuhr hinwirkt.

   Bei der     Beschrei-          t-Lung    des ersten Weges bietet sich der     Gleieh-          strom-Nebenschlussmotor,    der über     Gleieh-          richter    oder von einem auf der Welle der  Hilfsturbine gelegenen Gleichstromgenerator  angetrieben sein kann, als bekanntes Mittel  dar. Hierbei kann die Unabhängigkeit der  Drehzahl des     Nebenschlussmotors    von der  Spannung im Sinne einer weniger als pro  portionalen Änderung durch entsprechende  Wahl der Sättigung beeinflusst werden.

   Als  Gleichstromgenerator kann auch die Erreger  maschine, des Drehstromgenerators verwendet  werden, die sowieso auf etwa konstante Span  nung     nachzuregeln    ist; in diesem Falle erhal  ten die Gleichstrommotoren keine wechselnde  Spannung. Bei der     Beschreitung    des     zweiten     Weges kann man an     Wechselstrom-Kollektor-          motoren    oder an     Asynchronmotoren        -unter     Einschaltung eines Flüssigkeitsgetriebes den  ken, wobei eine Regelung einzugreifen hat.

    Diese Regelung kann auf einen konstanten  oder schwach abfallenden Drehzahlwert:  steuern, und ihr     jedesmaliger    Sollwert kann      vom Hauptkesselreglerimpuls naclhreguliert  werden.  



  Bei Kohlenstaubkesseln mit     Zwischenbun-          kerung    kommt noch ein Trägerluftventilator  hinzu; bei kleinem Leistungsbedarf kann in  diesem Falle die gleiche Antriebsanordnung  wie für den Zuteiler Anwendun g finden,  ebenso auch für den Unterwind der Rost  kessel. Meist bringt aber dieser fast. kon  stante     Leistungsbedarf    zuzüglich der auch  nicht mit der dritten Potenz fallenden elek  trischen Verluste eine Störung des     Gleich-          gewiehtes    zwischen Energieerzeugung und  Leistungsbedarf bei Teillast hervor.

   Eine von  einem geeigneten Impuls angeregte Düsen  steuerung würde die Frage ohne weiteres lö  sen; damit wäre aber die Turbine fühlbar  verteuert und der Vorteil der völligen appa  ratelosen Automatik eingeschränkt. Eine Lö  sung ohne besondere Steuerung liegt darin,  einen Bypass, welcher als Schnellschluss in  Verbindung mit der Hilfsturbine sowieso nö  tig ist, so auszubilden, dass er bei hoher Dreh  zahl ein wenig öffnet. Zusätzliche Anlage  kosten entstehen dann nicht, aber die Wirt  schaftlichkeit wird etwas vermindert. Ein sol  cher Bypass kann zweckmässig so ausgebildet  sein, dass er hei fehlendem Öldruck in einem  Lager der Hilfsturbine öffnet und so auch  als Sieherheitseinriehtung dient.

   Vermittels  eines Reglers kann der Bypass zudem in bezug  auf die Hilfsturbine zum     genauen    Ausgleich  von Leistungserzeugung und Leistungsbedarf  dienen. Auch kann der ölbetätigte Bypass dazu  dienen, bei Überschreitung der Höchstdreh  zahl der Hilfsturbine vor der Auswirkung des  Schnellschlusses die Leistung der Hilfsturbine  durch teilweises Öffnen zu begrenzen.  



  Eine einfache Lösung ohne Regelung er  gibt sich auch, wenn man den Dampf, der  stets aus einer Zwischenanzapfung der     Hoch-          druckstopfbüehse    der Hilfsturbine abgeführt  werden muss, in eine kleine, raschlaufende     zu-          sätzlielhe    Hilfsturbine leitet, welche die feh  lende Leistung bei Teillast (nur wenige Pro  zent der Vollast) zu der Leistung der ersten  Hilfsturbine zugibt. Dabei lässt sieh die zur  Fixierung und zum Ausgleich der Drücke an    bestimmten Stellen der genannten     Stopfbüchse     erforderliche Verbindung zu einem Zwischen  drucknetz, z. B. zu einem Regenerativ-Speise  wasservorwärmesystem, ohne weiteres auf  rechterhalten.  



  Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, in der ver  schiedene der vorstehend besprochenen Ge  sichtspunkte verwirklicht sind. In dieser Fi  gur bezeichnet 20 einen Kessel, 21 einen     Vor-          und    22 einen Nachüberhitzer. Zwischen die  zwei Überhitzerteile 21 und 22 ist eine zur  Hauptturbine in Serie geschaltete Hilfstur  bine 23 gelegt, die über ein Getriebe 24 einen  Drehstromgenerator 25 antreibt.

   An diesen  Generator 25 lassen sich mittels eines Schal  ters 26 drei Drehstrommotoren 27, 28 und 29  in Kurzschlussausführung schalten, von denen  der Motor 27 zum Antrieb eines nicht gezeig  ten Saugzugventilators, der Motor 28 zum An  trieb eines nicht gezeigten Zweitlüfters und  der Motor 29 zum Antrieb einer nicht     geeig-          ten        Umwälzpumpe    dient. Die     'Motoren    27, 28,  29 lassen sich für Zwecke des     Anfahrens    und  der Reserve über ein Schalter 30 auch an  ein elektrisches Netz 31 anschliessen.  



  Von der gleichen Hilfsturbine 23 aus wird  auch ein auf derselben Welle wie der     Genera-          tur    25 sitzender Gleichstromgenerator 32 an  getrieben. An diesen Generator 32 sind<I>zwei</I>  Motoren 33 und     3-1    angeschlossen, von denen  der erstere zum Antrieb eines nicht     gezeigten          Kohlenzuteilers    und der andere zum Antrieb  eines nicht gezeigten Primärlüfters dient.  



  Im weiteren bezeichnet 35 einen der Hilfs  turbine 23 zugeordneten     Bypass,    in den ein  einstellbares Regulierorgan 36 eingebaut ist.  37 bezeichnet die     Iloehdruekstopfbüehse    der  Hilfsturbine 23, die durch zwei     Leitungen    371,       37=    an ein nicht gezeigtes     Regenerativ=Speise-          wasservorwä.rmesystem    angeschlossen ist. 39  bezeichnet eine zusätzliche Hilfsturbine, die  auf ein zusätzliches     Ritzel        -I0    des Getriebes  24 arbeitet.

   Der Arbeitsdampf dieser Hilfs  turbine 39     lä.sst    sieh über eine Leitung 38  in solcher regelbarer Menge der Hochdruck  stopfbüchse 37 entnehmen, dass sich mit Hilfe  dieser zweiten Hilfsturbine ein voller Aus  gleich zwischen der Leistungserzeugung der           Hilfsturbine    23 und dem Leistungsbedarf der  Motoren 27, 28, 29, 33 und 34 bei Teillast  der Anlage erreichen lässt.  



  Man kann auch die Kämme der     Hoch-          druckstopfbüehse    der zur     Hauptturbine    in  Serie geschalteten Hilfsturbine teilweise durch  eine Anzahl von Schaufelreihen     kleinsten     Ausmasses ersetzen, welche den durch diese  Stopfbüchse leckenden Dampf zur Erzeugung  einer Zusatzleistung in bezug auf diese Hilfs  turbine auszunutzen gestatten, wobei der Wir  kungsgrad allerdings schlecht ist.  



  Kommen Einblasemühlen zur Anwendung,  so lassen sich diese, die ja mur wenig in der  Drehzahl schwanken dürfen, in der gleichen  Weise antreiben, nur wird der Stopfbüchsen  abdampf dann meist nicht mehr ausreichen;  anstatt Dampf von der Hochdruckstopfbüchse  in ein Zwischendrucknetz abzugeben, wird  dann solcher aus diesem Netz noch der zweiten  Hilfsturbine zugeführt werden müssen. Eine  genaue Bemessung ist hierbei notwendig;  ebenso muss eine Einstellmöglichkeit vorhan  den sein.  



  Allenfalls kann nur ein Teil der Motoren  für die Kesselhilfsmaschinen an den von  der Hilfsturbine angetriebenen Generator  angeschlossen sein, während der Rest je  ner Hilfsmaschinen, zum Beispiel die  Lüfter, mechanisch von der Hilfstur  bine aus angetrieben werden kann, wobei  sich der     als    Motor für     asynchronen    Anlauf  eingerichtete, atü der gleichen Welle wie die  Hilfsturbine und die Lüfter sitzende Genera  tor für Zwecke des Anfahrens und der Re  serve mitverwenden lässt. - Auch kann die  erwähnte zweite Hilfsturbine, die Arbeits  dampf aus der Hochdruckstopfbüchse der in  Serie geschalteten Hilfsturbine erhält, direkt  einen Generator für gewisse Antriebe von  Kesselhilfsmaschinen, z. B. von Mühlenmoto  ren, ohne mechanische Verbindung mit der  Serienturbine antreiben.  



  Die in Fig.2 gezeigte Verwendung eines  Gleichstromgenerators, der von der in Serie  geschalteten     Hilfsturbine    angetrieben wird,  lässt sich auch bei einer Anordnung nach  Fig. 1 vorsehen.    Bei Verwendung von Einblasemühlen  und     andern    Leistungsverbrauchern mit fester  Drehzahl können solche Verbraucher auch an  eine besondere, z. B. in ein     Regenerativ-Vor-          wärmesystem    eingeschaltete und     Stopfbüch-          senleckdampf    verarbeitende Dampfturbine an  geschlossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Antrieb von Kesselhilfs- maschinen in Dampfkraftanlagen mit Über- hitzer, die eine mindestens vom grösseren Teil der Kesseldampfmenge durchströmte, zur Hauptturbine in Serie geschaltete Hilfstur bine aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsturbine mindestens einen Generator antreibt, der Motoren zum Antrieb minde stens eines Teils der Kesselhilfsmaschinen speist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Generator als Drehstromgenerator und die Motoren als Drehstrommotoren in Kurzschlussausführun,- ausgebildet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstrommotoren für Anfahr- und Reservezweeke an ein elektrisches Netz schalt bar sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Antrieb einer Einrichtung zur Brennstoffzufuhr die nenden Motoren als Wechselstrom-Kollektor- motoren ausgeführt sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Antrieb einer Einrichtung zur Brennstoffzufuhr die nenden .Motoren Nebenschlussmotoren sind, die von einem ebenfalls von der Hilfsturbine -etriebenen Gleichstromgenerator gespeist <B>i</B> ,in,' werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur ein Teil der Kesselbilfsmaschinen durch Motoren angetrie ben wird, die an den von der Hilfsturbine angetriebenen Generator angeschlossen sind, während der Rest jener Hilfsmaschinen me- ehanisch von der Hilfsturbine aus angetrieben wird, und dass sieh jener als Motor für asyn chronen Anlauf eingereiehtete Generator für Zwecke des Anfahrens und der Reserve mit verwenden lässt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsturbine ein bei fehlendem Öldruck in einem Lager dieser Turbine öffnender, somit als Sieller- heitseinrichtung dienender Bypass zugeordnet ist, der vermittels eines Reglers gleichzeitig in bezug auf die Hilfsturbine zum Ausgleich von Leistungserzeugung und Leistungsbedarf dient. 7.
    Einriehtung naeh Patentanspruch und Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass der ölbetätigte Bypass nicht nur als Schnellschluss, sondern auch noch dazu dient, bei Cberschreitung der Höchstdrehzahl der Hilfsturbine vor der Auswirkung des Schnell- des Schnell schlusses die Leistung der Hilfsturbine durch teilweises öffnen zu begrenzen.
    B. Einriehtung nach Patentanspruch, da durch ;ekennzeichnet, dass die Hilfsturbine den Generator über ein Getriebe antreibt und auf ein Ritzel dieses Getriebes eine weitere Hilfsturbine arbeitet, deren Arbeitsdampf in solcher regelbarer Menge der Hochdruck stopfbüchse der ersten Hilfsturbine entnom men wird, dass sieh mit Hilfe dieser zweiten Hilfsturbine ein voller Ausgleich zwischen der Leistungserzeugung der ersten Hilfstur bine und dem Leistungsbedarf der von ihr angetriebenen Kesselhilfsmaschinen bei Teil last der Anlage erreichen lässt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019210299A1 (de) * 2019-07-11 2021-01-14 Michael Pippert Dampfkraftwerk sowie Verfahren
DE102019210298A1 (de) * 2019-07-11 2021-01-14 Michael Pippert Dampfkraftwerk sowie Verfahren

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DE102019210299A1 (de) * 2019-07-11 2021-01-14 Michael Pippert Dampfkraftwerk sowie Verfahren
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