CH269900A - Verfahren zur Erzeugung heisser Gase, insbesondere Treibgase für Gasturbinenanlagen, und metallene Brennkammer zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung heisser Gase, insbesondere Treibgase für Gasturbinenanlagen, und metallene Brennkammer zur Ausführung des Verfahrens.

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CH269900A
CH269900A CH269900DA CH269900A CH 269900 A CH269900 A CH 269900A CH 269900D A CH269900D A CH 269900DA CH 269900 A CH269900 A CH 269900A
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CH
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combustion chamber
inner jacket
gases
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combustion
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/002Wall structures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2260/00Function
    • F05B2260/20Heat transfer, e.g. cooling
    • F05B2260/202Heat transfer, e.g. cooling by film cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zur Erzeugung heisser Gase, insbesondere Treibgase für     Gasturbinenanlagen,     und metallene Brennkammer zur Ausführung des Verfahrens.    Metallene     Brennkammern        finit.    Doppelman  tel zur Erzeugung heisser Gase,     insbesondere     Treibgase von     Gasturbinenanlagen,    bei denen  die Brenn- und Kühlluft teilweise     dein    vom  Innenmantel     unisehlossenen    Brennraum durch  Öffnungen     ini    Innenmantel aus dem zwischen  den beiden     -Mänteln        lieäenden    Raum zuge  führt wird, sind bekannt.

   Der hohen Tempe  raturen wegen muss der     Innenmantel    aus     hoch-          hitzebeständig-ein    --Material hergestellt werden.  Dieser wird etwa     aueli    mindestens teilweise in       ineinandergesehobene        Rolirstüeke    aufgeteilt.,  welche zwischen     s@iclr    Kanäle einschliessen,  durch die die Kühlluft mit erhöhter     Creschwin-          digkeit    in das     Brennkammerinnere    einströmt,  wodurch eine     nute    Kühlung des Innenmantels  erzielt werden soll.

   Die Kühlwirkung der IM t  wird auch etwa erhöht durch Kühlrippen auf  der Rückseite des     Innenmantels.     



  Es ist ferner bekannt, etwaige     Ungleich-          mässigkeiten    in der Strömung der vom Ver  dichter     herbeifliessenden    und in     axialer    Rich  tung in den     Brennraum    eintretenden     Brenn-          luft    durch ein an der Eintrittsseite des letzte  ren angeordnetes Sieb     auszugleichen.    Ferner  wird der     Innenmantel    auch etwa so gebaut,

    dass beim     Cbergang    von einem im     Durehnies-          sei#    kleineren zu einem im Durchmesser grösse  ren Längsabschnitt desselben     siele    eine sieb  artig     durelilochte    Schulter befindet., die den  Zweck hat, eine axiale, der     Brennraumwand     entlang strömende     Kühlluftsehielit    zu erzeu  gen, welche sieh so wenig wie möglich mit den    heissen     Gasen    im     Innern    des     Brennraumes    ver  mischen soll.     @lll-enrein    üblich ist.

   es, die       Breiniluft    durch grosse Löcher oder Schlitze  im Innenmantel dem     Brennraum    zuzuführen.  



  Die bisher     an;-ewendete,    in wesentlich     axia-          ler        Rielitun-    erfolgende Führung der     Brenn-          und        Kühlluft    längs den     Wandungen    des In  nenmantels der Brennkammer vermochte in       inehrfaelier    Hinsicht nicht zu befriedigen.

    Zunächst einmal bildete sich sowohl an der       Aussenwand    wie     auelr    an der Innenwand des  Innenmantels eine     Grenzsehieht    in der an  ihnen     entlangströmenden    Luft, die über     län-          -ere    Strecken nicht ersetzt wurde.

   Diese       (3',i-enzschichten    wurden durch die Wandungen  aufgeheizt, und ihre Kühlwirkung wurde     ge-          rin        o-er.    Überdies vermischte sieh die     Crenz-          schicht    an der Innenwand nach und nach mit  den heissen Brenngasen, was ihre Kühlwir  kung weiterhin herabsetzte.

   Ferner wurde  diese     Crenzsehieht    an der Innenwand bald so  arm an     Sauerstoff,    dass Brennstoff, der gele  gentlich von der     Bi-cnnstoffdüse    an die Innen  wand der     Brennkaninier    gespritzt wurde, nicht  mehr verbrannte, sondern sich in Form von       Koks    an der Wand festsetzte oder aber in ver  dampfter Form, aber     unv        erbrannt,    aus der       Brennkammer        austrat,    was eine schlechte     -Aus-          nützung    des Brennstoffes mit sich brachte.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur     Er-          zeu;-unu    heisser     CTase,        insbesondere    Treibgase       für@Gasturbinenanlagen,    in einer metallenen  Brennkammer mit Doppelmantel, wobei die      Brenn- und Kühlluft teilweise dem vom In  nenmantel umschlossenen     Brennraum    durch  Öffnungen im Innenmantel aus dem zwischen  den beiden Mänteln liegenden Raum zugeführt  wird, besteht.

   darin, dass,     zwecks    Verhinde  rung der Bildung einer Grenzschicht heisser  Gase sowohl an der Innen- wie auch an der  Aussenwand des Innenmantels und zwecks  Wegblasens des an der heissen Innenwand ent  stehenden Brennstoffdampfes, ein Teil der  Brenn- und Kühlluft durch den über den  hitzegefährdetsten Teil seiner Oberfläche sieb  artig ausgebildeten Innenmantel in radialer       Richtung    nach innen in den     Brennraum    ein  geführt wird.  



  Eine metallene     Brennkammer    mit Doppel  mantel zur Ausübung des erfindungsgemässen       Verfahrens    ist dadurch gekennzeichnet, dass  der hitzegefährdetste Teil der Oberfläche des  Innenmantels siebartig mit Löchern ver  sehen ist.  



  Die erfindungsgemässe Erzeugung einer  möglichst. gleichmässigen, radial nach innen  strömenden Luftschicht am hitzegefährdetsten  Teil der Oberfläche des Innenmantels der  Brennkammer bietet verschiedene Vorteile.  Sowohl an der Innenwand wie auch an der  Aussenwand des Innenmantels wird durch die  radial strömende Luft die Grenzschicht stän  dig erneuert     und    so die     Kühlung    wirksam ver  bessert. An der Innenwand kann keine     Grenz-          schicht    heisser Gase mehr entstehen.

   Da die  radial eintretende Luft ständig Sauerstoff  zuführt, wird     Brennstoff,    der etwa in die  Nähe der Wand gelangen sollte, sofort in       .-adialer    Richtung in Gebiete höherer Tempe  ratur getrieben und verbrannt, so dass er  weder Koks bilden noch in axialer Richtung  in der Nähe der Wand, wo die     Zündtempe-          ratur    nicht erreicht wird,     unverbrannt    aus  der Brennkammer gelangen kann. Die vorteil  haften Wirkungen können nicht mit den bis  her bekannten Mitteln erzielt werden.

   Das  bisher etwa am Lufteintritt zum Brennraum  angeordnete Sieb oder eine siebartig durch  lochte Schulter zwischen im Durchmesser um  gleich grossen Längsabschnitten des Innen  mantels erzeugen ja gerade die schädliche    axiale Strömung längs der Wand, und die gro  ssen Löcher oder Schlitze können, weil der  Öffnungsquerschnitt begrenzt ist, nicht so  regelmässig und häufig angebracht werden,  dass nicht noch zwischen ihnen grössere Flä  chen entstehen, wo die     erwünschte    radiale  Luftbewegung nach innen nicht erzeugt wer  den kann.

   Die     Erfindung    weist also den Weg  zum Bau einer in der     Herstellung    verbillig  ten, gut gekühlten und eine gute und voll  ständige Verbrennung des     Brennstoffes    ge  währleistenden metallenen     Brennkammer.     



  In der Zeichnung ist in einem Vertikal  schnitt durch die Achse ein Ausführungsbei  spiel einer     Brennkammer    gemäss der Erfin  dung dargestellt; an Hand der     Zeichnung     wird auch das Verfahren beispielsweise er  läutert.  



  Mit 1 ist die Zuleitung der verdichteten  Brenn- und Kühlluft bezeichnet, 2 ist der  Aussenmantel und 3 der Innenmantel der       Brennkammer,    4 ist der     Auslass    für die heissen  Verbrennungsgase. Bei 5 ist ein um die Brenn  stoffzuführung 6 herum angeordneter Drall  körper angedeutet, 7 ist der Raum zwischen  dem Innen- und dem Aussenmantel, mit 8 sind  die Sieblöcher des siebartig durchlochten Teils  des Innenmantels bezeichnet, und bei 9 sind  grössere     Lufteintrittsöffnungen    gezeigt, die  sich sowohl in ungelockten Teilen     wie    auch in  siebartig gelochten Teilen des innern     Brenn-          kammermantels    befinden können.

   Zwischen  einzelnen Teilen des Innenmantels, wie bei  spielsweise bei 10, können sich auch ring  förmige     Lufteintrittssehlitze    befinden.  



  Die durch die Zuleitung 1 in den Aussen  raum der Brennkammer eintretende, verdich  tete Brenn- und Kühlluft wird teilweise durch  den     Drallliörper    5 in wirbelnde Bewegung  versetzt     und    dem Brennraum innerhalb des  Innenmantels 3 zugeführt, wo die Verbren  nung des     durch    6 zugeführten Brennstoffes  stattfindet; teilweise fliesst die zugeführte Luft.

    zum Raum 7 zwischen Innen- und Aussen  mantel, von wo nun wiederum ein Teil durch  die Sieblöcher in radialer Richtung nach in  nen in den Brennraum gelangt, wobei, wie  bereits beschrieben, die Bildung heisser Grenz-           schichten    vermieden und die Ansammlung       unverbrannten    Brennstoffdampfes an der In  nenwand des     Brennraumes    verhindert wird.  Weitere Teile der Brenn- und Kühlluft wer  den durch grössere Öffnungen 9 oder Ring  schlitze 10 zwischen einzelnen Teilen des In  nenmantels dem Brennraum zugeführt oder  gar erst am untern Ende des Innenmantels  mit den Verbrennungsgasen vereinigt.

   Die  durch die schrittweise beigemischte Kühlluft  auf die gewünschte Temperatur abgekühlten  Verbrennungsgase verlassen. die     Brennkam-          iner    durch den     Auslass    4, uni     beispielsweise     als Treibgase in einer     Gasturbinenanlage    ver  wendet zu werden.  



  Die siebartige     Loehung    des     Innenmantels     dient hauptsächlich dazu, diesen vor den Ein  wirkungen der Flammenhitze zu schützen. Er  braucht deshalb nur dort gelocht zu werden,  wo er durch die Hitze am meisten gefährdet  ist. Durch die kleinen Sieblöcher tritt nur ein  Teil der Brenn- und Kühlluft in den     Brenn-          raum    ein. Grössere     Lufteintrittsöffnungen     können nach Bedarf in     ungelochten    Teilen des  Innenmantels oder auch im siebartig geloch  ten Teil vorgesehen werden.  



  Bei der Bestimmung der Grösse und des  gegenseitigen Abstandes der Sieblöcher ist in  erster Linie massgebend, dass die Schutzwir  kung der radial einströmenden Luft möglichst  gleichmässig auf der ganzen Oberfläche des zu  schützenden Teils des Innenmantels erzielt  werden muss. Ferner ist zu berücksichtigen,  dass der gesamte Strömungsquerschnitt aller       Lufteintrittsöffnungen,    einschliesslich der  Sieblöcher, der in den     Brennraum    eintreten  den Luftmenge angepasst sein muss.

   Schliess  lich ist zu bedenken, dass der Innenmantel  zwar um so weniger durch Strahlungswärme  von der Flamme her erhitzt wird, je grösser  die     Stimme    der     Lochfläehen    ist, dass aber die  Löcher     aueh    nicht zu gross gemacht werden  dürfen, wenn der Innenmantel überhaupt  noch einen Schutz für den Aussenmantel dar  stellen soll.

   Gute     Ergebnisse    werden erfah  rungsgemäss erzielt, wenn die Verhältniszahl         d   <I>l D</I>     zwischen    0,01. bis 0,00? und     gleiehzeitig     die Verhältniszahl     f'/F        zwisehen    0,01 bis 0,3  liegt, wobei mit     d    der     Siebloehdurehmesser,     mit. D der     Durchmesser    des Innenmantels, mit       f    die Summe der     Siebloehfläehen    und mit. F  die     Gesamtfläehe    des siebartig gelochten Teils  des Innenmantels bezeichnet ist.

Claims (1)

  1. PATIN NTAN SPRL'CIIE I. Verfahren zur Erzeugung heisser Gase, insbesondere Treibgase für G asturbinenanla- gen, in einer metallenen Brennkammer mit Doppelmantel, wobei die Brenn- und Kühl luft teilweise dem vom Innenmantel iuiisehlos- senen Brennraum durch öffnungen im Innen mantel aus dem zwischen.
    den beiden Mänteln lie-enden Raum zugeführt wird, dadurch -e- kennzeichnet, dass, zwecks Verhinderung der Bildung einer Grenzsehicht heisser Gase so wohl an der Innen- wie auch an der Aussen wand des Innenmantels und zweeks Wegbla sens des an der heissen Innenwand entstehen den Brennstoffdampfes, ein Teil der Brenn und Kühlluft durch den über den hitzegefähr detsten Teil seiner Oberfläche siebartig aus- -ebildeten Innenmantel in radialer Richtung nach innen in den Brennraum eingeführt wird.
    II. Metallene Brennkammer mit Doppel- iriantel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der hitzegefährdetste Teil der Oberfläche des Innenmantels siebartig mit Löchern ver sehen ist.
    L@NTERANSPRL: CII: Metallene Brennkammer gemäss Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verhältniszahl<I>d / D</I> zwischen 0,01 bis 0,00\? und gleichzeitig die Verhältniszahl f /F zwi- sehen 0,01 bis 0,3 liegt, wobei mit d der Sieb loehdurchmesser, mit D der Durchmesser des Innenmantels, mit f die Summe der Siebloch fläclren und mit F die Gesamtfläehe des sieb artig gelochten Teils des Innenmantels be zeichnet ist.
CH269900D 1949-01-18 1949-01-18 Verfahren zur Erzeugung heisser Gase, insbesondere Treibgase für Gasturbinenanlagen, und metallene Brennkammer zur Ausführung des Verfahrens. CH269900A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970426C (de) * 1950-11-17 1958-09-18 Power Jets Res & Dev Ltd Zyklon-Brennkammer fuer Gasturbinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE970426C (de) * 1950-11-17 1958-09-18 Power Jets Res & Dev Ltd Zyklon-Brennkammer fuer Gasturbinen

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