CH269946A - Selbstverkäufer von Stückwaren. - Google Patents

Selbstverkäufer von Stückwaren.

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CH269946A
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    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines

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Description


  Selbstverkäufer von Stückwaren.    Die Erfindung betrifft einen Selbst  verkäufer für     Stüekwaren,    mit mehreren  senkrechten Stapeln, welcher insbesondere in  Hotels, Bahnhöfen usw. Aufstellung finden  und den Bedarf an verschiedenen Gebrauchs  gegenständen, die bei Reisen häufig benötigt  werden, wie Seife in Kleinpackungen, Rasier  klingen,     Mundwasserpastillen,    Kölnischwas  ser, Streichhölzer, Papiertaschentücher, ver  schiedenfarbige Nähseide mit Nadeln usw.       decken    soll.

   Diese Bedarfsgegenstände werden       zweekmässig    in üblicher Weise in besonderen,  der äussern Form nach gleichen Packungen  in Warenschächte, der     @@'arengattung    ent  sprechend     gestapelt.     



  In bekannter Weise wurden zu dem ge  nannten Zwecke Vollautomaten gebaut, bei  welchen die Warenausgabe nach Einwurf  einer Münze ohne sonstige Handhabung       erfolgt.    Im Gegensatz zu diesen     Vollauto-          ma-ten,    die einen sehr verwickelten Aufbau       haben,        was    häufig Anlass zu Betriebsstö  rungen gibt, ist jener des Selbstverkäufers  gemäss der Erfindung verhältnismässig ein  fach und übersichtlich.  



  Der     erfinclnnfsgemässe        Selbstverkäufer     von Stückwaren, mit mehreren senkrechten  Stapeln zeichnet sieh durch ein vom Käufer       zwecks        Auswah'1    der in den.     Stapeln    gela  gerten Waren     zii    betätigendes Einstellwerk  aus, welches die gewählte     W\        arengattung    zeigt,  nacheinander die     verschiedenen    Warengat  tungen in den Bereich von Mitteln zur  Warenausgabe bringt und bei seiner Betäti-         gung    Antriebsmittel.

   für die Warenausgabe in  eine     Vorbereitungsstellung    überführt, welche  Antriebsmittel derart     ausgebildet    sind, dass  sie beim blossen Einwerfen der     l1Iünze    zur       Wirkung    kommen. Vorzugsweise macht das  Einstellwerk die verschiedenen Waren nach  einander an einer Schauöffnung sichtbar.  Die     Warenstapel    können dabei in Schächten       nebeneinander    am Umfang einer Dreh  seheibe angeordnet sein, wobei die Antriebs  mittel für die Warenausgabe innerhalb des  von den Schächten     umschlossenen    Raumes  vorgesehen sind.

   Gemäss einer besonderen       Ausführungsform    bezeichnet das Einstell  werk die gewählte Ware durch gleichzeitiges       Sichtbarmachen    der Waren.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes in     sehaubildlicher    Darstellung ge  zeigt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ausbildung mit auf  einer Drehscheibe im Kreis angeordneten  Warenschächten.  



       Fig.    2 ist eine Ausführungsform, bei     wel-          eher    die Warenschächte in einer Reihe an  geordnet sind.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen abgeänderte Aus  führungsformen zu den     Fig.    1 und 2.  



  Auf einer Drehscheibe     7.\(Fig.    1) sind am  Umfang gleichmässig verteilt     zylindrisehe          Warenschäehte    2 vorgesehen, deren Mantel  flächen die darin gestapelten     Warenpak-          kungen    3 nicht. voll umschliessen, sondern an  den nach aussen gekehrten Teilen freilassen,      so dass diese beim Drehen der Scheibe 1 nach  einander durch ein Schaufenster 4 in der  Vorderwand 5     des    Selbstverkäufers betrach  tet werden können.

   In der Drehscheibe 1  sind in der Anzahl der     Warenschächte    2  kreisrunde     Ausnehmungen    6     vorgesehen,    de  ren Mittelpunkte jedoch auf einem grösseren  Kreise als die der Mittelachsen der Waren  schächte liegen, so dass die Packungen 3 ge  nügend Auflage auf der Drehscheibe finden.

    An dem der Drehachse der Scheibe 1     zunächst     liegenden Teil der Umfangsfläche der  Schächte 2 sind unten     Ausnehmungen    7 vor  gesehen, in die eine als     Warenstosser    wir  kende     Exzenterscheibe    8 bei ihrem Umlauf  um ihre Drehachse 9     eindringt,    die unterste       Packung    radial nach aussen schiebt und durch  die Öffnung 6 in der Scheibe 1 zum Auswurf  bringt. Unterhalb der Schauöffnung 4 ist in  der     Vorderwand    5 eine Warenmulde 10 für  die     Entnahme    der ausgestossenen     Packung     vorgesehen.

   Die     Exzenterscheibe    8 weist       einen    radialen Schlitz 11 auf, in dem das  Ende eines Armes 12 eines bei 13 gelagerten  und unter der Wirkung einer Feder 14 ste  henden Hebels eingreift, dessen zweiter län  gerer Arm 15 durch die eingeworfene Münze  7.6 unter Überwindung der Kraft der Feder  14     verschwenkt    wird und die     Exzenter-          scheihe    8 dann freigibt. Der     Einwui-fschlitz     für die Münze, der Münzprüfer sowie der  Leitkanal der Münze 16 zum     Arm    15 sind  in     üblicher    Weise ausgebildet und daher in  der Zeichnung nicht dargestellt.

   Die     Exzen-          terscheibe    8 weist an ihrer Unterseite eine  auf der Achse 9 laufende Hohlspindel 17  auf, die an ihrer Stirnfläche eine Sperrver  zahnung 18 trägt, die mit einer Gegenverzah  nung eines Zahnrades 19     zusammenwirkt    und  so ausgebildet ist, dass sie bei einer     Drehung     des Zahnrades 19 im Uhrzeigersinn wirkungs  los, entgegen dem Uhrzeigersinn aber eine       Mitnahme    der     Exzenterscheibe    8 bewirkt.

   Das  Zahnrad 19 kämmt mit einer Zahnstange 20,  die in radialer Richtung zur Drehscheibe 1       verschiebbar    geführt. ist, auf einem Dreh  zapfen 21 eine Rolle 22 trägt     mid    unter der  Wirkung einer Feder     \?3    steht, die die Rolle    in Anlage an den Steg eines     sternförmig    aus  gebildeten, von der Drehscheibe 1 getra  genen Steuerbandes 24 zu halten bestrebt ist.  Dieses weist so viele Sternzacken auf, als  Warenschächte 2     vorgesehen    sind. Die  Spitzen und Übergänge der Sternzacken sind  dem Radius der Rolle 22 und einer     weiteren     Rolle 25 entsprechend abgerundet.

   Die Rolle  25 ist     ausserhalb    des     Steuerbandes    24 und  gegenüber der Rolle 22 um den halben Win  kelabstand der Behälter 2 in     Umfangsrieh-          tung    der Scheibe 1 versetzt auf einem bei 26  gelagerten Arm 27 drehbar angeordnet, der       unter    der Wirkung einer die Kraft der Fe  der 23 in völlig gespanntem Zustande über  steigender Kraft einer Feder 28 steht., in  Richtung gegen den Steg des Steuerbandes 24  schwenkbar     ist    und durch eine Rast 29 einer  durch eine Feder 30 in der Sperrstellung ge  haltenen     Klinke    31 in geringem Abstand vom  Steg gehalten wird.

   Die Drehscheibe 1 wird  durch an ihrem Umfang vorgesehene Ker  ben 32 und eine in diese einfallende Feder 33  in den Schaltstellungen gehalten und ragt  mit ihrem Rande zwecks     Einstellung    durch  einen Schlitz 34 in der     Vorderwand    5 des  Selbstverkäufers.  



  Unterhalb des Schaufensters 4 ist im  Gehäuse eine Welle 35 gelagert, die eine  Fahne 36 und einen Arm 37 trägt und durch  eine Feder 38 im Uhrzeigersinn so zu drehen       versucht    wird, dass die einen Hinweis auf den  bereits erfolgten Ausverkauf der Ware tra  gende Fahne 36 in das Blickfeld des Schau  fensters 4 geschwenkt wird.

   Parallel     zur     Welle 35 ist eine zweite Welle 39 gelagert,  die drei Arme 40, 41 und 42 trägt, von wel  chen der eine Arm 40 im Schwenkbereich des  Armes 37 der Welle 35 angeordnet ist, der  zweite 41 in die unter dem Fenster 4 zu ste  hen kommende     Ausnehmung    6     ragt        und    der  dritte 42 unter der Wirkung einer     Druek-          feder    43 steht, die die Welle 40 entgegen dem  Uhrzeigersinn     zii    drehen sucht.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  Die Drehscheibe 1 wird vom Käufer  zwecks -Auswahl der gewünschten Waren-           paekung-    in beliebiger Richtung gedreht, bis  der entsprechende     Warenschaellt    vor dem  Schaufenster steht, in welcher Lage die  Drehscheibe durch Einfallen der Feder 33 in  eine     Kerbe    32 gehalten wird.

   Beim Beginn  der Drehung der Scheibe 1 wird gleichzeitig  die in einer Sternspitze des     Steuerbandes    24  liegende Rolle 22 :samt der Zahnstange 20  durch eine der von den     Stegfläehen    der  Sternzacken gebildeten, der Rolle 22 benach  barten     Anlauffläeben    unter     Spannung    der  Feder 23 in der Richtung gegen den ausge  wählten     Warensehaelit    verschoben und das  Zahnrad     19    gedreht,

   wobei     aber    die Sperr  verzahnung 18 über die     Gegenverzahnung    der       llolilspindel    17 der durch den     drin    12 fest  geha=lt.enen     Exzenterseheibe    8 hinweggleitet.       Wird    nun die     -Münze    16     eingeworfen,    so ge  langt sie nach erfolgter Prüfung über den  nicht     dargestellten        Leitkanal    auf den.

   Arm  15 und     verseliwenkt        diesen        unter        Uller\v        indung     der Kraft. der Feder 7.4, so dass der Arm 12  aus     dein    Schlitz 1.1 der     Exzenterscheibe    aus  tritt.

   Die     -gespannte    Feder 23     drückt    nun die  Zahnstange 20 in der     Riehtun-        gegen    die       Ausgan;,Ysstellung    zurück und treibt dabei das       Zahnrad    19 entgegen dem     Uhrzeigersinn    an,  in welcher Richtung die     Sperrverzahnung    18  wirksam ist, so dass auch die     Exzenterseheibe     8 gedreht wird, die in die     Ausnehmung    7 des  ausgewählten Warenschachtes 2     eindringt     und die unterste Warenpackung 3 durch die       Ausne'hm.ung    6,

   unter     Verscllwenken    der  Fahle 36, nach unten in die Warenmulde 10  ausstösst, von wo sie vom Käufer entnommen  werden kann. Das     I'bersetzun-sverhältnis          zwischen,    Zahnrad     1.9    und der Zahnstange 20  ist dabei so gewählt, dass die Exzenter  seheibe 8 beim     R-üekgang    der Zahnstange in       ihre     mehrere Umdrehungen,  vollführt. Dies hat. den Zweck, dass der Käu  fer auch mehrere     Wa-renpaekungen    bei wie  derholtein     Münzeinwurf    ohne Betätigung der       Einstellscheibe    1 erhält.

   Da aber unter Um  ständen     dureli    fünf- und mehrfachen Kauf  einer einheitlichen Ware die Kraft der Feder  23 erschöpft oder der Hub der Zahnstange  20 zur Betätigung der     Exzenterscheibe    8    nicht     ausreichen    könnte, wird. die Dreh  scheibe 1 und damit der ausgewählte     Wa-ren-          stapel    beim Erreichen der Ausgangsstellung  der Zahnstange 20 selbsttätig in eine     Zwi-          schenst.ellun-        -ebraeht    und damit.

   der Käu  fer     gezwungen,    die Wahl der Ware neuer  dings zu treffen und dabei die Antriebsmittel  für die Warenausgabe in eine     Vorbereitungs-          stellun--    zu bringen. Dies     erfolgt    dadurch,  dass der Drehzapfen 21 der     Zahnstange    20 in  seiner     Ausga.ngsstellurrg    die Klinge 31 v     er-          sehwenkt,

      wodurch der Arm 27 unter der       Wirkung    der Feder 28 die Rolle 25 gegen die       Anla.uffläehe    des Steuerbandes 24 drückt  und die Drehscheibe 1 um den halben Ab  stand     zweier        Warensehäehte    gedreht wird,  .so dass der eingestellte     Warenschacht    aus  dein Blickfeld des Schaufensters gelangt.  



  Sind aus einem     Warensehaeht    sämtliche       Warenpa:ekungen    entnommen, so hat die  Fahne keinen Anschlag mehr an der Ware  und wird durch die Feder 38 in das Blickfeld  des     Sehaufenst.ers    gezogen Lind der     Käufer     von. dem Ausverkauf der Ware des betref  fenden     Warenscha.ehtes        unterrichtet.    Ge  gebenenfalls kann die Fahne auch Hinweise  über den Standort, des nächsten Selbstver  käufers oder über den Zeitpunkt der Neu  füllung tragen. Wird ein ausverkaufter  Warenschacht aus dem.

   Bereich des Schau  fensters gedreht, so wird der Arm 41 der  Welle 39 durch die     Ausnehmung    6 der Dreh  scheibe entgegen der Kraft. der Druckfeder  43 nach oben geschwenkt, so     da.ss    der Arm 37  der Welle 35     verschwenkt.    und dabei die  Fahne 36 wieder nach unten     schwenkt,    wobei  sie sieh an die unterste Packung des neu  gewählten     Warenschachtes    anlegen kann,  oder wenn auch dieser leer sein sollte, durch  die Feder 38 wieder in das Blickfeld des  Schaufensters gezogen wird. Bei der Neufül  lung der Warenschächte wird die Fahne  durch die erste einfallende     Warenpackung     nach unten gedrückt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  sind die rechteckigen Querschnitt aufwei  senden Warenschächte 2' in einer Reihe           nebeneinander    und     :örtlich        feststehend    ange  ordnet. Diese Anordnung kommt vornehmlich  für grössere Packungen von Waren, z. B. Zi  garetten, Schokolade,     Behelfstaschentücher.     usw., in Betracht, so dass der Selbstverkäufer  ausser für Hotels auch für Warenhäuser und       Geschäftsvorhallen    und dergleichen     eine    all  gemeinere     Anwendung    finden kann.

   Die       Vorderwand    1' und das Schaufenster 4' sind  zur besseren Übersicht bloss mit gestrichelten  Linien     angedeutet.    Vor den Warenschächten  ist ein Schlitten 44 angeordnet, der mit Hilfe  eines in der     Vorderwand    1'     gelagerten    Dreh  griffes 45 über ein Zahnrad 46, ein Zahn  segment 47, eine Hohlspindel 48 und einen  mit dieser verbundenen     Schlitzhebel    49  zwecks Auswahl der     gewünschten    Waren  packung verschoben werden kann, wozu der       Schlitten    44 mit einem Stift 50 in den  Schlitz des Hebels 49 eingreift.

   Die     Einstel-          hrng    -Lind,     Sichtbarmachung    der     gewünschten     Ware erfolgt im vorliegenden Fall durch     eine     in der Aufeinanderfolge der in den Waren  schächten 2' gelagerten Waren entspre  chenden Reihe Musterpackungen tragenden  Scheibe 51, die in der Vorderwand 4' gela  gert ist und über ein Zahnrad 52 und ein  Zahnsegment 53, das mit. dem Zahnsegment  47 ein Stück bildet, vom Drehgriff 45 in Dre  hung versetzt wird und hierbei die Packung  am     Schaufenster    4' vorbeiführt.  



  Auf dem Schlitten sind die Antriebsmittel       für    die Warenausgabe angeordnet, die in  gleicher     Weise    wie bei der Ausführungsform  gemäss der     Fig.    1 ausgebildet sind, mit, dem       ITnterschied,    dass die     Exzenterscheibe    8' nicht  unmittelbar das Ausstossen der Ware be  sorgt, sondern bei ihrem Umlauf je einem  Warenschacht 2' zugeordnete zweiarmige He  bel 54 betätigt,

   die entgegen der     Kraft    von  Federn 55 mit ihren abgewickelten Enden in  die     Ausnehmungen    7' eindringen     rrnd    die un  terste der auf einem durchlaufenden Steg 56  aufruhenden     Warenpackungen    3'     (gestrichelt     gezeichnet in     Fig.    2) ausstossen. Die Sper  rung der     Exzenterscheibe    8' wird durch einen       Stift    57 bewirkt, der bei Verschiebung des       Schlittens    44 durch den Schlitz - 11' mit-    genommen wird und mit seinem     ösenförnrig     ausgebildeten untern Ende auf einer Schiene  58 gleitet, die im Gehäuse bei 59 gelagert ist.

    Die     Schiene    58 trägt einen unter der Wir  kung einer Feder 14'     stehenden    Arm 15', der  beim Einwurf der Münze entgegen der Kraft.  der Feder 14'     verschwenkt    wird und den  Stift 57 aus dem Schlitz 11' schwenkt, so     dah     die     Exzenterscheibe    8' unter der     Wirkun--          der    aufgespeicherten Kraft in der Feder 23'  über die Zahnstange 20', das Zahnrad 19', die  Sperrverzahnung 18' und die Hohlspindel. 17'  eine Umdrehung zur     Betätigung    des Hebels  54 und zum Ausstossen der Ware vollführen  kann, nach welcher sie wieder durch der.  Stift 57 festgehalten wird.

   Die Rolle 22'  wirkt im vorliegenden Fall mit einem längs  der     Warenschächte    angeordneten, örtlich  feststehenden Steuerband 24' zusammen, das  aus einem gewellten     Steg        bestelht.    Die Vor  richtung zur     Herbeiführung    einer Zwischen  stellung zur Erzwingung einer neuerlichen  Einstellung der gewünschten Ware,     um    da  mit die Antriebsmittel für die Waren  ausgabe in eine     Vorbereitungsstellung    zu  bringen, ist     gleichartig    wie bei der ersten  Ausführungsform ausgebildet und mit den  Bezugszeichen 25' bis     31.'    versehen.

   Der An  trieb, der mit dem Hinweis auf den Aus  verkauf der Ware     versehenen    Fahne 36', die  im vorliegenden Falle hinter dem Schau  fenster 4' schwenkbar angeordnet ist,  erfolgt über ein Gestänge 60, das über einen  zweiarmigen, in der Hohlspindel 48 gela  gerten Hebel 61, 62 einen am Stift 50 gelager  ten Schwinghebel 63, eine Lenkerstange  64     und    einen Winkelhebel 65 mit dem Trag  arm 66     einer        Tastrolle    67     wirkungsverbunden     ist.

   Die     Tastrolle    67 wird unter der Wirkung  einer Feder 68 in jeder Stellung des Schlit  tens 44 durch eine     Ausnehmung    69 in den       Warenschächten    2' gegen die unterste Waren  packung gedrückt und bewirkt. beim Fehlen  dieser über die vorher beschriebene Lenk  verbindung eine     Verschwenkung    der Fahne  36' vor die Schauöffnung. Die Wirkungs  weise der in     Fig.    2 ersichtlichen Ausfüh  rungsform     isst,    soweit sie nicht schon be-      schrieben ist, im     wesentlichen    gleich der in       Fig.    1     dargestellten.     



  In Fig. 3 ist eine abgeänderte Ausfüh  rung nach     Fig.    1 ersichtlich, bei welcher je  eine     llusterpaekung        3a    auf einem Tragblech  70 aufgestellt ist, die durch das Schaufenster       deutlicher    erkennbar ist, als wenn die     Pak-          kurin,,    wie in     Fif,-.    1. bloss in ihrer Stapelung in  den     Warenseluäehten    Betrachtet werden muss.

    Der     Hinweis    auf den erfolgten     Ausverkauf     einer Ware oder dergleichen erfolgt durch  eine     schwenkbare    Fahne 71, die über ein Ge  stänge 72 von der ansonsten gleichartigen       Hehel-        und    Wellenanordnung betätigt wird  und bei Ausgabe der letzten     Warenpackung          siele    vor die     ain        Tragbleeli    70 stehende Mu  sterpackung schwenkt.  



  Bei der in     Fig.    4     ersichtlichen,    abgeän  derten     Ausführen        gsform    nach     Fig.    2 ist an  Stelle der die Musterpackungen tragenden       Sclieil)e        :

  )1-    ein längeres Schaufenster 73     vor-          geselien.    Das     Zahnsegment    47' trägt im     vor-          1iegeriden    Falle an Stelle des Zahnsegmentes       53    einen Arm     7.1.        Unterhalb    des     Sehaufen-          sters    73 ist eine Welle     7.5        'gelagert,

      auf wel  cher nach unten gekehrte und mit abgekan  teten     Tragblechen    76 für die     ltusterpak-          kungen    73 verbundene Stifte 78     sehwenkba.r     gelagert sind, die beim     Vorbeischwenken    des       Armes    74 eine     Musterpackung    nach der an  dern vor das Schaufenster kippen, so dass       diese    in beinahe senkrechter Stellung vom       Käufer    betrachtet werden kann.

   Ist einer der       Warenschächte    leer, so wird durch die be  schriebene     Tastrolle    67 das Gestänge 62,     61.,     60 in     beschriebener    Weise betätigt und die  am Arm 74 am     Drehholzen    79 gelagerte  Fahne 80 vor die     Musterpa-ekung    geschwenkt.  



  Die Erfindung ist nicht an die beschrie  benen Ausführungsformen gebunden und lässt  verschiedene Abänderungen zu. So kann an  Stelle der die Kraft für die Betätigung der  Antriebsmittel für die Warenausgabe auf  Feder Feder 23, 23' auch ein anderes,  kraftspeicherndes Organ verwendet werden.  Gegebenenfalls können im Schaufenster     1VIu-          sterpackungen    ruhend nebeneinander vorge  sehen werden und ein vom. Einstellwerk für    die auszuwählende Ware in den Schächten  betätigtes Organ, z. B. ein Zeiger, entlang der  Musterpackungen geführt und auf     diese          Weise    die gewählte Ware bezeichnet werden.

    Auch durch eine jeder Packung im Schau  fenster zugeordnete Beleuchtungseinrichtung,       z.    B. eine Glühlampe, die entsprechend der  Verstellung der     Warenschächte    nachein  ander die     Musterpackungen    beleuchtet, kann  eine     Auswahl    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer von Stückwaren, mit mehreren ,senkrechten Stapeln, gekennzeich net durch ein vom Käufer zwecks Auswahl der in den Stapeln. gelagerten Waren zu betätigendes Einstellwerk, welches die ge wählte Warengattung zeigt, nacheinander die verschiedenen Warengattungen in den Bereich von Mitteln zur Warenausgabe bringt und bei seiner Betätigung Antriebsmittel für die Warenausgabe in eine Vorbereitungs stellung überführt, welche Antriebsmittel derart ausgebildet sind, dass sie beim blossen Einwerfen der Münze zur Wirkung gelangen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Selbstverkäufer nach Patentansprneh, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechten Warenstapel längs einer Linie angeordnet sind, entlang welcher ein Steuerband (24) läuft, das entsprechend der Anzahl der 1Varenstapel Anlaufflächen aufweist, welche bei der Betätigung des Einstellwerkes zwecks Auswahl der Warengattung ein entgegen der Kraft. einer Feder (23) verstellbare-, Organ (20) betätigt. 2.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Organ (20) mit einem Waren- ausstosser (8) gekuppelt ist, derart, dass letz terer durch ein vom Münzeinwurf ausgelöstes Sperrgestänge (12, 15) freigegeben und unter der Wirkung der Feder (22) zum ein maligen 1V arenausstoss veranlasst wird. 3. Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Organ (20) und dem Warenausstosser eine Sperrverzah nung (18) eingeschaltet ist. 4.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Warenausstosser eine Exzenterscheibe ist. 5. Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Organ (20) vor dem Erreichen seiner Ausgangsstellung und der völligen Entspannung der Feder (23) ein Sperrglied (31) auslöst, das ein unter der Wirkung einer die Kraft der völlig gespannten Feder (23) -übersteigenden weiteren Feder (28) stehenden Druckglied (27) freigibt, welches mit einer der Anlaufflächen des Steuerbandes (24) derart zusammenarbeitet,
    dass das Einstellwerk selbsttätig in eine un- wirlreame Zwischenstellung .gelangt, aus wel cher es zwecks erneuter Bewegung des Or gans (20) entgegen der Wirkung der Feder (23) vor der nächsten Warenausgabe wieder zur Auswahl einer Warengattung betätigt werden muss. 6.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet., dass dass Organ (20) und das Druckglied (27<B>)</B> je eine Rolle (22, 25) tra gen, die beiderseits des Steuerbandes (24) in der Längsriehtting desselben angenähert um den halben 'Mittelahstand benachbarter Wa renstapel gegeneinander versetzt angeordnet sind. 7.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Waren stapel ein Tastglied (36) zugeordnet ist, das bei Teerein Stapel über ein Gestänge ein Hin weisschild betätigt, welches Angaben über den Ausverkauf von einzelnen Warensorten an sichtbarer Stelle kennt-lieh macht. B. Selbstverkäufer nach Patentanspiuieh, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstell- werli: die verschiedenen Warengattungen nacheinander an einer Schauöffnung sieht bar macht. 9.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Warenstapel in Schächten (2) nebeneinander am Umfang einer Drehscheibe (1) angeordnet .sind. 1.0. Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsmittel für die Warenausgabe innerhallb des von den Schächten (27) umschlossenen Raumei an geordnet sind. _ 7.1. Selbstverkäufer nach Patentansprtieh und Unteransprüchen 1 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerband (24) sternförmig ausgebildet und mit. der Dreh scheibe verbunden ist. 12.
    Selbstverkäufer nach Patentansprueli, dadurch oekennzeiehnet, dass das Einstell werk die gewählte MTarengattung durch gleichzeitiges Sichtbarmaehen der Ware be zeichnet. 13. Selbstverkäufer nach Patentansprneh, dadurch. gekennzeichnet, dass die Waren stapel in Schächten (2) nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind, und dass die Antriebsmittel für die Warenausgabe auf einem entlang der Reihe geführten Schlitten (44) vorgesehen sind, der mit dem Einstell werk so gekuppelt ist, dass er bei dessen Be tätigung vor den betreffenden Schacht zu stehen kommt.
    14. Selbstverkäufer nach Patentansprueli und Unteransprüchen 1 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerband ein ge wellter Steg ist., der ortsfest. längs der Stapel reihe angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4278182A (en) * 1978-09-08 1981-07-14 Ahlstroem A Vending machine

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