CH270034A - Maschine zur Herstellung von Fischernetzen oder anderem ähnlichem Netzwerk. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Fischernetzen oder anderem ähnlichem Netzwerk.

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CH270034A
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CH
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Inventor
A S Kristians Fiskegarnsfabrik
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Kristiansands Fiskegarnsfabrik
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G1/00Making nets by knotting of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


  Maschine zur Herstellung von Fischernetzen oder anderem ähnlichem Netzwerk.    Diese Erfindung     betrifft    eine     Masehine     zur Herstellung von Fischernetzen oder ande  rem ähnlichem     Netzwerk.    Bei der Art von  Maschinen, auf welche die Erfindung sich be  zieht, wird eine Reihe Kettenfäden zu einer       Knüpfstelle    geführt und mit     Schussfäden    zu  sammengeknüpft, die auf hin- und     herbeweg-          lichen    Schützen aufgespult sind.  



  Bei bekannten Maschinen dieser Art      wird     eine grosse Anzahl Schützen, beispielsweise  einige hundert, benutzt, je nach der Zahl der  nebeneinander zu bildenden Maschen. Das  Zusammenknüpfen des Kettenfadens und des       Schussfadens    findet bei dieser Art Maschinen  unter Zusammenwirken von Greifhaken vor  einer in ihrer Längsrichtung geschlitzten  Leiste statt, durch welche Leiste hindurch die  fertiggeknüpfte Ware fortgezogen wird. Die  Grösse der gebildeten Maschen kann durch  entsprechende Einstellung des     Mechanismus     geändert werden, der zum Fortziehen des fer  tiggeknüpften Netzes durch die Leiste hin  durch dient.  



  Bei der Herstellung von Netzen auf einer  bekannten Maschine der oben angedeuteten  Art finden der Reihe nach folgende Arbeits  vorgänge statt:  Der     Sehussfaden,    der von einem     Sehützen     zur Leiste läuft, wird von einem Haken er  griffen, wodurch eine Schlinge gebildet wird  gleichzeitig mit der Bewegung des     Schützens     in Richtung zu der Vorderkante der Leiste,  das heisst in Richtung zu der Stelle hin, wo  das Knüpfen vorgenommen     wird.    Ein anderer    Haken wird sodann durch die in dem Schuss  faden gebildete Schlinge geführt, ergreift  einen Kettenfaden und zieht eine Schlinge des  Kettenfadens zurück und führt diese über die  hintere Kante des     Sehützens,    wo die Schlinge  vom Haken losgelassen wird.

   Darauf werden       Sehussfaden    und Kettenfaden gespannt und  dadurch der Knoten angezogen. Bei den Be  kannten     llascliinen    wird der     Schussfaden    da;  durch gespannt, dass sich der Schützen während  des     Spannens    in seine Ausgangsstellung zu       rückbewegt,    wobei der Zug in spitzem Winkel  zur Längsrichtung der in Herstellung begrif  fenen Netzmasche stattfindet. Das Spannen  des Kettenfadens wird durch ein Zurückzie  hen des Kettenfadens vorgenommen.

   Sobald  der Knoten fertig angezogen ist, wird die fer  tiggeknüpfte Ware durch die Leiste hindurch  über eine solche Länge zurückgezogen, die er  forderlich ist, uni eine Masche in vorausbe  stimmter Grösse zu erhalten, worauf der oben  genannte Vorgang wiederholt wird.  



  Wenn man nun in Betracht. zieht, dass für  jede Knotenreihe in der Längsrichtung des  Netzes ein Kettenfaden und ein     Schussfaden     mit zugehörigem Schützen angeordnet werden  müssen, ferner, dass Netze von gewöhnlicher  Grösse oft mehrere hundert derartige Faden  sätze umfassen, und überdies, dass die Ma  schine jedesmal gestoppt werden     muss,    wenn  eine den     Schussfaden    enthaltende Spule leer  läuft zwecks Einsetzens einer neuen Spule,  oder wenn ein Faden einen Fehler, wie z. B.  einen Knoten, aufweist oder reisst, so wird      man verstehen, dass es wichtig     ist,    dass die  Maschine während der Betriebsperioden so  schnell wie möglich arbeitet.

   Eine     Steigerung     von einigen wenigen     Knoten    pro Minute spielt  somit für die Leistungsfähigkeit der Maschine  und für die Kosten     zur    Herstellung von Net  zen     eine    bedeutende Rolle.

   Durch das ge  nannte Spannen des     Schussfadens    in spitzem       Winkel    zur Längsrichtung der herzustellen  den Masche entsteht nun aber ein Zug     im          Sehussfaden,    der     ein    Verschieben des     Knoten-          punktes    in Richtung zu dem Schützen hin  begünstigt, was ein Begrenzen der     Anzugsge-          schwindigkeit    notwendig macht.

   Dieser Nach  teil ist bei der erfindungsgemässen Maschine  dadurch beseitigt, dass man im Gegensatz zur       erwähnten    bekannten Maschine     zum    Anziehen  der     Schussfadenschlinge    nicht den Schützen  zurückzieht; das Anziehen des Schusses er  folgt derart, dass, währenddem der Schützen  in seiner der Leiste zugekehrten Endstellung  stillsteht, die Leiste unter einem wenigstens       annähernd    rechten Winkel zur Bewegungs  bahn des     Schützens    von diesem weggeführt  wird.

   Dadurch kann erreicht werden, dass das       Anziehen    durch eine Bewegung des Knoten  punktes stattfindet und nicht so, dass der       Knötenpunkt    stillsteht und die     Schussfaden-          scblinge    angezogen wird. Dies gestattet, die       Arbeitsgeschwindigkeit    der Maschine zu stei  gern. Dadurch, dass jeweils die Leiste bzw.  der Knotenpunkt vom Schützen in der ge  nannten.

   Weise wegbewegt wird, kann der  weitere Vorteil erreicht werden, dass das Aus  ziehen des Kettenfadens, zum Zwecke, ihn in  Form einer Schlinge über den Schützen zu  legen, von einem     Pimkt    aus stattfinden kann,  der höher     als    der Schützen liegt, wodurch eher  Gewähr besteht, dass die     Kettenfadenschlinge     leicht über die Hinterkante des     Schützens     gleitet.  



  An Hand der beiliegenden     Zeichnung    soll  der     Erfindungsgegenstand    beispielsweise näher  erläutert werden; es zeigen:       Fig.    1     einen    Teil der Maschine im Augen  blick, in welchem der     Schussfaden    zu einer       Schlinge    gezogen ist und der Kettenfaden    durch die     Schu        3fadenschlinge    in     1i        orm    einer       Kettenfadenschlinge        hindurchgezogen    wird,

         Fig.    2 denselben Maschinenteil     unmittel-          bar    nachdem die     Schussfadenschlinge    angezo  gen worden ist; die     Kettenfadenscihlinge    soll  nun über den Schützen gelegt werden,       Fig.    3 denselben     Maschinenteil    im Augen  blick,     in    welchem die     Kettenfadenschlinge     angezogen wird,

         Fig.    4 in grösserem     Massstabe    eine     Schuss-          und    eine     Kettenfadenschlinge    in der     Stel-          1Luzg,    welche sie in     Fig.    1 einnehmen,       b'ig.    5 eine Schuss- und eine Kettenfaden  schlinge     in    der Stellung, welche sie in     Fig.    2  einnehmen.  



  In     Fig.    1, 2 und 3 der Zeichnung be  zeichnet 1 den Rahmen der Maschine. Am  Rahmen sind Schienen 2 befestigt, auf wel  chen ein Schützen 4 mit je einer     Schussspule     5 tragender Wagen 3 gelagert ist. Der Wagen  3 besitzt einen Winkelarm 6 mit einer Rolle  7, welche mit einer Kurvenscheibe 8 zusam  menwirkt, derart, dass sich der Wagen auf  den Schienen 2 periodisch hin und herbe  wegt.  



       Auf    einer Welle 9 ist     ein    Konstruktions  teil 10 drehbar gelagert, der eine in ihrer  Längsrichtung geschlitzte Leiste 11 trägt,  durch welche hindurch die fertiggeknüpfte  Ware 12 zu nicht gezeichneten Lagerzylindern  hingezogen wird. Der     Konstruktionsteil    10  trägt ferner Führer 13, welche der Zufüh  rung der Kettenfäden 14 zur Knotenstelle die  nen. Die     Schussfäden    15 werden durch die  Schützen der Knüpfstelle     zugeführt.     



  Für das Formen der Fadenschlingen,  die zur     Bildung    von Knoten notwendig sind,  welche unmittelbar vor der Vorderkante der  Leiste 11 gebildet werden, ist an jeder Knüpf  stelle ein zum Ergreifen des betreffenden       Schussfadens    bestimmter Halten 16 und ein  zur Ergreifung des betreffenden Ketten  fadens bestimmter Haken 17 vorgesehen. Die  Haken 16 und 17 sind nur andeutungsweise  gezeichnet, da solche Haken sowie ihre An  triebsorgane bekannt sind.  



  Die Kettenfäden 14 werden über runde  Stäbe 18     und    19, die als Leitvorrichtungen      dienen und die an einem schwingbaren Arm  20 befestigt sind, sowie über eine entspre  chende Stange 21, die an einem schwing  baren Arm     '?2    befestigt ist, geführt, indem  die     schwingbaren    Arme 20 und 22 derart  gesteuert. werden, dass während des Betriebes  der Maschine periodisch ein Nachlassen und  ein Spannen des Kettenfadens erfolgt.  



  Der die Leiste 11 und die Führer 13 tra  gende Konstruktionsteil 10 ist mit Hilfe von  Armen 23 und 24 sowie einem Arm 25 und  einer Rolle 26 mittels einer Kurvenscheibe 27  derart gesteuert, dass die     Leiste    11 und die  Führer 13 während des Betriebes der Ma  schine gehoben und gesenkt bzw. um den  Drehpunkt 9     verschwenkt    werden.  



  An Hand der     Fig.    4 und 5 soll näher  erklärt werden, wie ein Knoten bei der Her  stellung der -laschen gebildet wird.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist in gleicher Weise  wie in den     Fig.    1, 2 und 3 der     Schussfaden     schraffiert dargestellt, während der Ketten  faden lediglich mit zwei Linien dargestellt  ist. Nachdem der Haken 16 den     Sehussfaden     ergriffen und derart emporgezogen hat, dass  eine     Schussfadenschlinge    28 gebildet worden  ist, ergreift der Haken 17 den Kettenfaden  und bildet eine     Kettenfadenschlinge    29, die  durch die     Sehussfadensehlinge    28 hindurch  gezogen wird.

   Der     Schussfaden    15 geht somit  in dieser Stellung vom Schützen aus, bildet  die Schlinge 28, kreuzt sich darauf selbst. im  Punkt 30, der der Knotenpunkt ist, und geht  in den früher hergestellten Knoten 32 zurück.  Nun erfolgt. das Anziehen der     Schussfaden-          schlinge    28.

   Bei bekannten     -Maschinen    hat  dieses Anziehen des     Schussfadens    dadurch  stattgefunden, dass sich der Schützen zurück  bewegt hat und dadurch einen Zug in dem       Schussfaden    15 in der von dem Pfeil 31       (Fig.    4) gezeigten Richtung bewirkte.     -Man     erhielt somit einen Zug in dem Knotenpunkt,  welcher bewirkte, dass der Knotenpunkt dazu  neigte, sich auf der     Kettenfadenschlinge    29  in gleicher Richtung wie der Pfeil 31 zu ver  schieben.  



  Dies wird nun dadurch verhindert, dass  der Schützen 4 während des Anziehens der         Schussfadenschlinge    in Stillstand gehalten  wird, während dagegen - weil die Leiste 11  unter     einem    annähernd rechten Winkel zu  der Bewegungsbahn des     Schützens    von diesem  weggeführt wird - der Knotenpunkt 30 zu  dem Haken 16 hin angehoben wird, wie dies  aus     Fig.    5 hervorgeht. Man erhält dadurch  ein Anziehen der     Schussfadenschlinge    28.

    Durch einen durch Pfeil 33 angedeuteten  Zug wird also die     Schussfadenschlinge    28  annähernd in ihrer Längsrichtung angezogen,  das heisst das Anziehen erfolgt annähernd  rechtwinklig zu der zwischen dem vorange  henden Knoten 32 und dem zu knüpfenden  Knoten 30 gebildeten Netzmasche. Dadurch  verhindert man ein Verschieben des Knoten  punktes in der Längsrichtung der Ketten  fadenschlinge, wodurch man sicherstellt, dass  der Abstand zwischen den entstehenden  Knoten 32 konstant ist.  



  Die     Wirkungsweise    der Maschine ist im  übrigen folgende  Nachdem der Haken 16 den     Schussfaden     15 ergriffen und die     Schussfadenschlinge    28  hochgezogen hat, gleichzeitig wie der Wagen  3 in Richtung der Leiste 11 in die in     Fig.    1  gezeigte Stellung fährt, wird der Haken 17  durch die     Schussfadenschlinge    28 hindurch  geführt, ergreift den Kettenfaden 14 und  bildet die     Kettenfadenschlinge    29. Danach  schwingen die Leiste 11 und der Haken 16  in die in     Fig.    2 gezeigte Stellung, während  gleichzeitig der Wagen 3 mit dem Schützen  4 stillsteht.

   Die     Schussfadenschlinge    28 wird  dadurch angezogen, wie aus     Fig.    5 hervor  geht, und gleichzeitig wird die Kettenfaden  schlinge 29 aus dem Haken 17 herausgezogen  und über das hintere Ende 34 des     Schützens     4 gelegt. Mit Hilfe des Rades 35 mit Ein  schnitten 36     wird    die     Kettenfadenschlinge     unter den Schützen 4 geführt; gleichzeitig  gehen die Arme 20 und 22 auseinander, der  art, dass die     Kettenfadenschlinge    nach und  nach ganz gespannt wird, so dass sich der  Knoten bei 30 bildet.

   Dadurch, dass die  Leiste 11 bzw. der Führer 13 beim Ausziehen  der     Kettenfadensehlinge    29 auf einem höhe  ren Niveau als der Schützen 4 liegt, erreicht      man den weiteren     Vorteil,    dass die     lKetten-          fadenschlinge    29 schräg von oben über das  Ende 34 des     Schützens    gelegt wird,     anstatt     wie bei bekannten     Maschinen    zuerst über  den Mittelteil des Schützenrückens geführt  werden zu müssen. Damit kann verhindert  werden, dass die     Kettenfadenschlinge    nicht  über den Schützen gestreift wird.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ist  erkennbar, dass der durch die vorliegende       Konstruktion    erzielte Fortschritt hauptsäch  lich darin besteht, dass man an sich bekannte  Organe in einer solchen Weise bewegt     bzw.     steuert, dass man ohne Risiko die Bewegungs  geschwindigkeit der Organe und dadurch die       Leistungsfähigkeit    der gesamten Maschine  gegenüber den erwähnten bekannten Maschi  nen steigern kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Fischer netzen oder anderem ähnlichem Netzwerk, bei welcher Kettenfäden sowie auf Schützen aufgespulte -Schussfäden unter Zusammen wirken von Greifhaken vor einer in ihrer Längsrichtung geschlitzten Leiste geknüpft werden, wobei die Schützen während des Be triebes der Maschine bezüglich der Leiste hin- und herbewegt werden und die fertigge knüpfte Ware durch die Leiste hindurch fortgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem jeweils eine Kettenfaden schlinge durch eine Schussfadenschlinge hin durchgezogen worden ist, das Anziehen des Schusses derart erfolgt, dass, währenddem der zugeordnete Schützen in seiner der Leiste zu gekehrten Endstellung stillsteht,
    die Leiste unter einem wenigstens annähernd rechten Winkel zu der Bewegungsbahn des Schützens von diesem weggeführt wird, um ein An ziehen der Schussfadenschlinge wenigstens annähernd in rechtem Winkel zur Längsrich tung der in Herstellung befindlichen Netz masche zu bewirken. UNTERANSPRUCH Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Schlinge aus einem Kettenfaden ausgezogen und über den zugeordneten Schützen gelegt wird, während dem die Leiste sich in angehobener Stellung befindet.
CH270034D 1948-08-09 1948-08-09 Maschine zur Herstellung von Fischernetzen oder anderem ähnlichem Netzwerk. CH270034A (de)

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