CH270094A - Apparat zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen. - Google Patents

Apparat zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen.

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CH270094A
CH270094A CH270094DA CH270094A CH 270094 A CH270094 A CH 270094A CH 270094D A CH270094D A CH 270094DA CH 270094 A CH270094 A CH 270094A
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CH
Switzerland
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turning
spindle
steel
ring
holder
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Application number
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Inventor
Buehlmann Georg
Original Assignee
Buehlmann Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03432Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing
    • B23B29/03435Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing by means of screws and nuts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Apparat zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Apparat zum Aufsetzen auf die Arbeits  spindel einer Werkzeugmaschine zum Plan  drehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen  und Überdrehen mit einem eingebauten, mit  tels der Arbeitsspindel     antreibbaren    Mecha  nismus zum seitlichen Verschieben des Stahl  halters.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des, und     zwar    zeigen:  



       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch den Appa  rat,  



       Fig.    2 die Aussenansicht des Apparates in  derselben Richtung,  



       Fig.    3 einen     Axialschnitt    durch den Appa  rat, um     90     gewendet zu     Fig.1.        Fig.    4 die Aussenansicht des Apparates in  



  derselben Richtung,  



       Fig.    5 einen Querschnitt horizontal durch  den Apparat nach Linie     A-B    in     Fig.    3,       Fig.    6 einen Querschnitt horizontal durch  



  den Apparat, nach Linie     C-D   <I>in</I>     Fig.    3.  



  Der     Apparatkörper    1 ist zylinderförmig  und mit verschiedenen Bohrungen und     Aus-          fräsungen    zum Einbau von verschiedenen Tei  len versehen. Der am untern Ende des Kör  pers 1 mittels einer     Schwalbenschwanzfüh-          rung    verschiebbare, als Schlitten ausgebildete  Stahlhalter 2 ist mit drei Bohrungen 30, 31,  32     versehen,    zwei in vertikaler und eine in  horizontaler Richtung, zum Einsetzen des       Drelist.ahles,    welcher mit     Imbus-Wurmschrau-          ben    festgehalten wird.

      Im obern Teil des Stahlhalters 2 ist eine  Ausfräsung vorgesehen, in welcher die     Spin-          delmutter    15 eingebaut ist, welche im Eingriff  steht mit der Gewindespindel 10. Der Ge  windering 4 besitzt innen ein     Trapezgewinde    4'  und an der obern Stirnfläche einen Zahn  kranz 4" mit vierundachtzig Zähnen und vier       Ansenkungen    an der Aussenwand für Kugeln.  Im Laufring 5 sind vier Bohrungen 22 mit  Gewinde angeordnet, wobei in jede Bohrung  eine Schraube eingreift und jede Bohrung vor  der Schraube eine Feder aufweist, die auf  eine zugehörige Kugel drückt, welche Kugeln  dann durch die Federn in die     Ansenkungen     gedrückt werden.

   Die Kugeln bilden mit den  Federn und den     Ansenkungen    eine     Kugel-          Überlastungskupplung    zwischen den Teilen  4 und 5. Der Gewindering 4 ist im Laufring 5  gelagert, welcher seinerseits am Körper 1 ge  lagert ist. Beim Anschlagen des Stahlhalters  an einen Anschlag oder bei Überlastung des  Stahles werden die Kugeln aus den     Ansenkun-          gen    herausgedrückt, und der Gewindering 4  läuft mit dem Apparat, und hiermit ist der  Mechanismus ausgeschaltet, wodurch auch der  Stahl sich seitlich nicht mehr bewegt; dieser       kommt    zum Stillstand.

   Der     Laufring    5 ist an  seiner Aussenfläche     randriert.,    so dass dieser  von Hand festgehalten werden kann. Der  Zwischenring 6, mit zwei Schrauben am Kör  per 1 befestigt, besitzt zwei Ausfräsungen, um  der Spindel 11 den Eingriff in den Zahn  kranz 4" vom Gewindering 4 zu ermöglichen.

    Der zwischen dem Körper 1 und dem Einstell-      ring 8 gelagerte     Zahnkranz    7 ist mit     hundert-          achtundsechzig    Zähnen versehen und steht im  Eingriff mit dem     Ritzel    12' der Gewinde  spindel 12, das     zwölf    Zähne aufweist, und ist  mit zwei Schrauben mit dem Einstellring 8       verbunden.    Die Aussenfläche des Einstell  ringes 8 besitzt eine     Randrierung    und ist an  der     obern        Andrehung    mit Teilstrichen ver  sehen, denen die Zahlen 4, 3, 0, 1, 2 zugeord  net sind,

   und die obere Stirnfläche ist mit  fünf     kleinen        Ansenkungen    versehen. Der Ab  schlussring 9 ist mit zwei Schrauben am Kör  per 1 befestigt und mit einer     Einstellmarke     und auf     dieser    Stelle an der     untern    Stirn  fläche     mit    einer kleinen Bohrung versehen für  eine kleine Feder     und    eine     Stahlkugel.     



  Diese     Stahlkugel    kann     in    die     Ansenluingen     des Einstellringes 8 greifen, um während der  Arbeit mit dem Apparat eine Verdrehung     des          Einstellringes    8 zu verhindern. Die Gewinde  spindel 10 ist in der untern     Bohrung    des Kör  pers 1     mit    beidseitiger     Ausdrehung    eingebaut.  In der mittleren Bohrung des Körpers 1 ist  die mit     vier    Zahnkränzen versehene     Spindel     11 eingebaut und kann     axial    hin und her ge  schoben werden, um den Vorschub oder den  Eilgang vor- oder rückwärts zu übertragen.

    In der obersten Bohrung des Körpers 1 ist  die Gewindespindel 12     eingebaut,    wobei das  rechte     Spindelende    mit dem     Ritzel    12' mit       zwölf    Zähnen versehen ist. Axial wird die  Spindel 12 durch einen Bronzestift 20 ge  sichert. Die mittlere Bohrung ist mit einer  3     mm-Nute    26 zur     obern        Bohrung    geöffnet,  in welcher sich der Schieber 16 vor- oder rück  wärts bewegen kann. Der Schieber 16 ist in  der Mitte der Spindel 11 angeordnet und auf  derselben axial     urverschiebbar    und greift  durch die Nute 26 mit eingefrästen Zähnen  an der obern Fläche in das Gewinde der Spin  del 12 ein.

   In den zwei     seitlichen,    vertikalen  Ausfräsungen im Körper 1     sind    je ein       Schneckenrad    14, verbunden mit einem Zahn  rad 14', angeordnet, und ferner greift in jedes  Zahnrad 14' ein Zwischenzahnrad 13     ein,    die       auf    den Achsen 18 gelagert sind. Die An  schläge 17 dienen     mir        Einhaltung    der fest  gelegten     Einstellung    des     Stahlhalters    2. Der    obere, feste Anschlag ist im Körper 1 ein  gelassen und mit einer     Imbusschraube    be  festigt.

   Der untere, verschiebbare     Anschlag          kann    links oder rechts vom festen Anschlag  in der     T-Nute    25 im Stahlhalter 2 befestigt  werden. Bei Betätigung des Apparates und  Verschiebung des Stahlhalters 2 wird durch  das Auflaufen des verschiebbaren Anschlages  auf den festen Anschlag ein Druck auf die       Überlastungskupplung    bewirkt (eingebaut  zwischen Laufring 5 und Gewindering 4),  die dann den Vorschub oder den Eilgang aus  schaltet. In die Gewindebohrung an der obern       Stirnfläche    des Körpers 1     wird    ein in die  Arbeitsspindel einzusetzender Konus mit  Flansch eingeschraubt.

   Der Apparat kann  aber auch direkt auf eine mit     Gewinde    ver  sehene Arbeitsspindel aufgeschraubt werden.  Als Werkzeugmaschinen können Werkzeugfräs  maschinen, Bohrwerke und Bohrmaschinen  zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, An  drehen und     Überdrehen    in Frage kommen.  



  Einstellungsvorgang: Der Einstellungs  vorgang des dargestellten Apparates wird nur  im Stillstand der Maschine betätigt. Der Ein  stellring 8 wird durch Drehung von Hand so  bewegt, dass eine der Zahlen 4, 3, 0, 1, 2 der  Markierung am     Abschhissring    9 gegenüber  steht. Bei Stellung 0, d. h. wenn die Zahl 0  der Markierung gegenübersteht, ist die Spin  del 11 nirgends im Eingriff und somit der  Mechanismus ausgeschaltet. Bei Stellung 1  und 3 wird der Vorschub vor- oder rückwärts  eingestellt. (Mechanischer Vorwärtsgang beim  Vorschub 0,08 mm pro Umdrehung.) Bei Stel  lung 2 und 4     wird    der Eilgang vor- oder rück  wärts eingestellt.

   (Mechanischer Vorwärts  gang beim Eilgang 14 mm pro Umdrehung.)  Dabei wird bewirkt, dass beispielsweise Vor  schub 1 und Eilgang 2 den Stahlhalter ent  gegengesetzt bewegen, so dass 2 den Stahl  halter, der durch 1 verschoben wurde, auf die  Ausgangsposition     zurückbringt.    Desgleichen  bewegt Vorschub 3 den Stahlhalter entgegen  gesetzt wie Eilgang 4.  



  Vorschub 0,08 mm pro Umdrehung:  



  Der Vorschub wird betätigt dadurch, dass  der Apparat durch     die        Maschine    in Drehung      gesetzt wird. Durch das Festhalten des Lauf  ringes 5 mit. der rechten Hand des Arbeiters  wird der     'Mechanismus    im Apparat in Bewe  gung gesetzt. Die zwei Schneckenräder 14  stehen im Dingriff mit dem     Trapezgewinde    4'  des Gewinderinges 4 und derselbe durch die  Überlastungskupplung mit dem Laufring 5.  Die Schneckenräder 14 sind auf die Zahn  räder 14' fest     aufgesetzt,    und diese sind im  Eingriff mit den Zwischenzahnrädern 13.

   Je  nach der Einstellung steht die Spindel 11 mit  dem rechten Zwischenzahnrad 13 und dem lin  ken Zahnrad 10' der Gewindespindel 10 im  Eingriff     (Fig.3)    oder das linke Zwischen  zahnrad 13 über die Spindel 11 mit dem rech  ten Zahnrad 1.0" der Gewindespindel 10 im  Eingriff. Durch diese Bewegungsübertragung  auf die Gewindespindel 10 wird die Spindel  mutter 15 vor- oder rückwärts verschoben.  



  Da die     Spindelmutter    15 (durch     Ausfrä-          sung    im Stahlhalter) im Stahlhalter 2 ein  gesetzt und mit einer     Imbusschraube    fest ver  bunden ist, wird -dabei auch der letztere     vor-          oder    rückwärts verschoben.  



  Eilgang 14 mm pro Umdrehung:  



  Der Eilgang, der ein Mehrfaches der Vor  schub- oder Arbeitsgeschwindigkeit beträgt,  kann dadurch betätigt werden, dass der Appa  rat durch die Maschine in Drehung gesetzt  wird. Durch das Festhalten des Laufringes 5  mit der rechten Hand des Arbeiters oder im  Stillstand durch das Drehen des Laufringes 5  mit der rechten Hand des Arbeiters wird der  Mechanismus im Apparat in Bewegung ge  setzt. Die Spindel 11 steht im Eingriff links  mit dem Zahnkranz 4" des Gewinderinges 4  und zugleich mit dem linken Zahnrad 10' der  Gewindespindel 10 im direkten Eingriff, oder  die Spindel 11 steht rechts in Eingriff mit  dem Zahnkranz 4" des Gewinderinges 4 und  zugleich mit dem rechten Zahnrad 10" der  Gewindespindel 10 im direkten Eingriff.

   (Ge  windering 4 und Laufring 5 sind durch die  Überlastungskupplung verbunden.) Durch  diese Übertragung auf die Gewindespindel 10  wird die     Spindelmutter    15, welche fest ver  bunden ist mit dem Stahlhalter 2, seitlich     vor-          oder    rückwärts verschoben,    Bei Plandreh- und     Einstecharbeiten    muss  der Laufring 5 mit der Hand festgehalten  werden. Vor den     Ausdreh-,        Andreh-    und Über  dreharbeiten wird beim Stillstand der Ma  schine durch das Drehen von Laufring 5 der  Stahlhalter 2 mit dem eingespannten Stahl  auf die gewünschte     Stellung    gebracht und mit  der     Schraube    19 blockiert.

   Der Laufring 5  ist mit acht Teilstrichen versehen. (Ein Teil  strich gleich 0,01 mm Vorschub.) Um bei  Links- und Rechtslauf der Arbeitsspindel den  Stahl in der gleichen Richtung zu verschieben,  muss beim Vorschub von 1 auf 3 und beim  Eilgang von 2 auf 4 oder umgekehrt um  gestellt werden, wenn der Drehsinn der  Arbeitsspindel geändert wird.  



  Die Manipulationen am Apparat, welche  der Arbeiter vornehmen muss, sind im Ein  stellungsvorgang gebührend erläutert.  



  Der Eingriff der Elemente bei den Ein  stellungen 1, 2, 3, 4 wird bei der Erläute  rung des Vorschubes (0,08 mm) und des     Eil-          ganges    (14 mm) erläutert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Aufsetzen auf die Arbeits spindel einer Werkzeugmaschine zum Plan drehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen, mit einem eingebauten, mittels der Arbeitsspindel antreibbaren Mechanis mus zum seitlichen Verschieben des Stahl halters, dadurch gekennzeichnet, dass er Mit tel aufweist, die dem Stahlhalter ausser- der Vorschubbewegung eine Eilgangbewegung er teilen können, wobei die Geschwindigkeit der letzteren ein Mehrfaches der Geschwindigkeit der Vorschubbewegung ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit Zahnkränzen versehene, axial verstellbare Spindel vor gesehen ist, die es ermöglicht, den Stahlhalter bei Rechts- und bei Linkslauf der Arbeits spindel in gleicher Verschieberichtung zu be wegen. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kugel-Überlastungs- kupplung vorgesehen ist, welche beim An- schlagen des Stahlhalters an einen Anschlag oder beim Überlasten des Stahls den genann ten Mechanismus ausschaltet und damit die Bewegung des Stahles unterbricht. 3.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Vorschub- bewegung seitlich verschobene Stahlhalter ohne Werkzeug durch den Eilgang wieder aur die Ausgangsposition zurückgebracht werden kann.
CH270094D 1946-11-19 1946-11-19 Apparat zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen. CH270094A (de)

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CH270094D CH270094A (de) 1946-11-19 1946-11-19 Apparat zum Plandrehen, Einstechen, Ausdrehen, Andrehen und Überdrehen.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960144C (de) * 1952-09-22 1957-03-14 Jakob Wollenhaupt Elektromechanisch gesteuerter Plandrehkopf
US3067637A (en) * 1960-05-27 1962-12-11 Bernard A Horning Undercutting tool
FR2497704A1 (fr) * 1981-01-09 1982-07-16 Carole Porte-outil pour aleser des pieces mecaniques
US20170282256A1 (en) * 2014-09-15 2017-10-05 Usinage Filiatrault Inc. Facing accessory for a portable boring apparatus

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