CH270175A - Baukonstruktion mit bewehrtem Beton. - Google Patents

Baukonstruktion mit bewehrtem Beton.

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CH270175A
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concrete
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building construction
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Johannes Smedegaard Elfred
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Johannes Smedegaard Elfred
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/07Reinforcing elements of material other than metal, e.g. of glass, of plastics, or not exclusively made of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description


  Baukonstruktion mit bewehrtem Beton.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Bau  konstruktion mit bewehrtem Beton.  



  Die Konstruktion gemäss der Erfindung  ist dadurch gekennzeichnet, dass sie als Be  wehrung mindestens eine im Beton einge  gossene biegsame Betonstange enthält, die mit  einer vorgespannten     Bewehrung    versehen ist,  wobei deren Zugspannung im spannungslosen       Zustand    der Baukonstruktion durch entspre  chende Druckspannungen im Betonmaterial  der Stange entgegengewirkt wird.  



  Zweckmässig wird die Betonmenge der  Stange so begrenzt, dass die Stange im wesent  lichen nicht mehr Beton enthält als zur Auf  ,     nahme    der durch die vorgespannte Beweh  rung hervorgerufenen Druckspannungen er  forderlich ist. Aus praktischen Gründen sollte  die Betonmenge     jedoch    so gross sein, dass die  Betonstange ohne Bruch oder sonstige Be  schädigungen zum Bauplatz gefördert     werden          kann.     



  An der Baustelle kann die Betonstange  wie ein gewöhnliches     Bewehrungseisen    in  kürzere Teile entsprechend ihrem Verwen  dungszweck aufgeteilt werden.  



  Eine erfindungsgemässe Konstruktion aus  bewehrtem Beton enthält somit in unbelaste  tem Zustande teils vorgespannte     Bewehrungs-          eisen,    teils Beton, der die     Bewehrungseisen          umschliesst    und einer Druckspannung unter  liegt, teils spannungslosen Beton.  



  An Stelle eines einzelnen     Bewehrungs-          eisens    in jeder Betonstange können auch zwei    oder mehrere mit gemeinsamem     Schwerpunkt     in der Schwerpunktlinie der Betonstange vor  gesehen sein. Die     Querschnittsform    der  Stange kann rechteckig, vorzugsweise quadra  tisch, ferner dreieckig,     trapez-    oder kreis  förmig und die Ecken können     abgefast    sein.  



  In gewissen Fällen, z. B. in Träger  konstruktionen, kann es erwünscht sein, die  vorgespannte Eisenbewehrung der Beton  stange zu vergrössern. Dies würde jedoch be  wirken, dass der Betonquerschnitt unverhält  nismässig gross würde, wenn er die     Vorspan-          nung    der Eisenbewehrung aufnehmen und  daher     entsprechend    bemessen sein müsste. Bei  einem grossen Betongehalt der Stangen wür  den sie teils umfangreich, teils unhandlich  sein.  



  Dieser Nachteil kann dadurch vermieden  werden, dass in die Betonstange eine oder  mehrere bei der     Herstellung    der Betonstange  nicht auf Zug vorgespannte, spannungslose  oder beinahe spannungslose Eisenstangen oder  Eisendrähte eingelegt werden, die zusammen  mit der Betonmasse der Betonstange die von  der vorgespannten Bewehrung herrührenden  Druckspannungen aufnehmen.  



  Da das ursprünglich spannungslose Eisen  etwa zehnmal soviel Druckspannungen wie  der gleiche Querschnitt des umschliessenden  Betons aufnehmen kann, leuchtet es ein, dass  die Anordnung einer oder mehrerer span  nungsloser Eisenstangen oder     -drähte    in der  Betonstange neben der vorgespannten Beweh-           rung        .die        Wirkung    hat, dass die     tetonmenge     entsprechend vermindert werden kann, weil  die     ursprünglich        spannungslosen    Eisenstan  gen bzw.

       -drähte    einen Teil der beim Aus  lösen der Einspannung der vorgespannten  Eisenstangen entstehenden     Druckspannungen     aufnehmen werden. Es wird hierdurch er  möglicht, eine Betonstange mit einer grossen  vorgespannten Eisenbewehrung und einem im  Verhältnis zur Bewehrung kleinen Betonquer  schnitt herzustellen,     weil    der Beton die Vor  spannung der Eisenbewehrung nicht mehr  allein aufnehmen muss.  



  Wenn eine solche Betonstange mit einer  vorgespannten     Eisenbewehrung    und einer  oder mehreren auf Druck beanspruchten       Eisenstangen    und     mit        ebenfalls    unter Druck  stehendem Beton einem zunehmenden Zug  ausgesetzt wird, so steigert sich die Zugspan  nung der vorgespannten     Eisenbewehrung    und  gleichzeitig nehmen die Druckspannungen in  den Eisenstangen und .dem Beton bis auf  Null -ab. Wird der Zug dann weiter gestei  gert, entstehen Zugspannungen in den ur  sprünglich spannungslosen Eisenstangen.  



  Es ist von Bedeutung, dass der Quer  schnitt der Betonstangen nicht zu gross wird.       Beispielsweise    wird es häufig zweckmässig       sein,,dass    sie einen quadratischen Querschnitt  von 4 X 4 cm hat. Das obenerwähnte Ein  legen einer anfänglich spannungslosen Eisen  stange oder mehrerer solcher wirkt auch,  wenn die Betonstange auf Zug beansprucht  wird, wie eine     gewöhnliche    Bewehrung zur  Aufnahme der Zugspannungen in Gemein  schaft mit der übrigen Bewehrung.  



  Die erfindungsgemässe Baukonstruktion  ist     in    beispielsweiser     Ausführungsform    auf  der Zeichnung veranschaulicht,     imd    zwar  zeigen       Fig.    1 einen     senkrechten    Schnitt einer       I3ohlziegeldecke    und       Fig.    2 eine perspektivische Darstellung  einer besonderen Ausführungsform der     Beton-          Stange.     



  Die in     Fig.    1 dargestellte Hohlziegel  decke besteht aus parallel angeordneten Be  tonstangen 5 mit     T-förmigem    Querschnitt    und mit eingelegten, vorgespannten     Beweh-          rungseisen    6, die um die     Schwerpunktlinie     angeordnet sind, wobei .der Zugspannung der       Bewehrtmg    in spannungslosem Zustand der  Baukonstruktion durch     Druckspannungen    im  Beton entgegengewirkt wird. Diese Beton  stangen sind an ihren Enden auf die Wände  gestützt, die den zu überdeckenden Raum be  grenzen. Die Betonstangen 5 haben auf jeder  Seite eine an ihrer untern Kante verlaufende       Leiste    bzw. einen Flansch 7, B.

   Die Hohl  ziegel 9 besitzen an ihrer untern Kante einen  Einschnitt     bzw.    eine Nut 10, die den Flan  schen 7, 8 entspricht, so dass die Ziegel von  oben in den Zwischenrahm zwischen den Be  tonstangen eingesetzt werden können. Der  dadurch über den Betonstangen entstehende  Raum 11 wird mit Beton ausgefüllt, so     .dass     die     Hohlziegeldeeke    ein     monolitisches    Ganzes  bildet.  



  In der Oberseite der Betonstangen kön  nen zweckmässig     Bewehrungseisen    12 ange  ordnet sein, um die Betonstangen gegen     Riss-          bildung    während des Transportes     zur    Ar  beitsstelle zu schützen.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Betonstange 17  ist mit einer zentral angeordneten Bewehrung  18 versehen -und hat quadratischen Quer  schnitt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Baukonstruktion mit bewehrtem Beton, dadurch-gekennzeichnet, d.ass sie als Beweh rung mindestens eine in Beton eingegossene biegsame Betonstange enthält, die mit einer vorgespannten Bewehrung versehen ist, wo bei deren Zugspannung in spannungslosem Zustand der Baukonstruktion durch entspre chende Druckspannungen im Betonmaterial der Stange entgegengewirkt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonstange nicht mehr Beton enthält als zur Aufnahme der von der Spannung .der vorgespannten Bewehrung herrührenden Druckspannung er forderlich ist. z.
    Baukonstruktion nach Patentansprueli, dadureh gekennzeiehnet, dass ausser der vor gespannten Eisenbewehrung eine oder meh rere bei der Herstellung der Betonstange nicht auf Zug vorgespannte Eisenstangen oder Eisendrähte in der Betonmasse eingela- gert sind, um gemeinschaftlich mit der Beton masse der Betonstange die von den Zug spannungen der vorgespannten Eisenbeweh rung herrührenden Druckspannungen aufzu nehmen.
CH270175D 1941-02-20 1947-12-29 Baukonstruktion mit bewehrtem Beton. CH270175A (de)

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