CH270201A - Olbrennereinrichtung, insbesondere für Heizungsanlagen. - Google Patents
Olbrennereinrichtung, insbesondere für Heizungsanlagen.Info
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Description
Ölbrennereinrichtung, insbesondere für Heizungsanlagen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ölbrennereinriehtung, insbesondere für Ilei- zungsanla.gen, bei welcher vergaster Brenn stoff in einer Mischkammer mit Luft vermengt wird. Die Erfindung bezweckt, eine innige Jlischung des Brennstoffgases mit der Luft imd damit eine sehr wirksame und vollstän dige Verbrennung des Brennstoffes zu er reichen.
Gemäss der Erfindung zeichnet sieh die Ölbrennereinriehtung dadurch aus, dass die Mischkammer sowohl an ihrem Lufteintritt als auch an ihrem mit einem Brennraum in Verbindung stehenden Auslass für das Gas Luft-Gemiseh, Mittel zur Erzeugung einer Wirbelbewegung aufweist und mit einem dem wirbelnden Luftstrom entgegengeriehteten f*aseinlass versehen ist,
der in Abstand vom Auslass innerhalb der 1Iisehkamnier endigt.
Auf beiliegender Zeichnung- ist ein Aus führungsbeispiel des EriindungsIereenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Bren- nereinriehtung in schematischer Darstellung und Fig.2 einen Querschnitt naeli der Linie TI-11 in Fig.l.
Ein Rohr 2, das mit einem normalerweise offenen Absperrventil 1 versehen ist, führt. das Heizöl. in einen Behälter 3, in. welchem ein Schwimmer 4- angeordnet, ist. Dieser steht mit tels geeigneter Glieder mit. einem Regulier organ 5 in Verbindung,-, welches entsprechend dem Ölpegel im. Behälter 3 mehr oder weniger geöffnet oder auch ganz geschlossen wird. Als zusätzliches Sicherheitsmittel ist. der Be hälter 3 mit einem überla.ufrohr 6 versehen, das in einen aufgehängten Behälter 7 führt.
Letzterer ist mit. dein Absperrorgan 1 derart bewegungsverbunden, dass dieses selbsttätig geschlossen wird, wenn ein gewisses Gewicht Ö l in den Behälter 7 geflossen ist. Der höch ste Ölpegel, der im Behälter 3 auftreten kann, ist demzufolge durch die Höhe der U'berlauf- öffnung des Rohres 6 bestimmt.
Durch eine Trennwand 8 ist der Behälter 3 in zwei Kammern unterteilt, die über minde stens eine Öffnung 9 in der Trennwand mit einander verbunden sind. Vorzugsweise ist die Öffnung 9 mit einem Ölfilter versehen. C'on der nicht. den Schwimmer enthaltenden Kammer des Behälters 3 geht. eine Ölleitung- 10 aus, die von einem Steuerorgan 11 be herrscht wird, welches durch einen Thermo stat über eine geeignete Verbindung 12 in Ab hängigkeit von der Wassertemperatur im Kes sel geregelt wird.
Die Ölleitung 10 führt. eine gewisse Strecke rach unten und dann horizontal durch die Vorderwand 14 des Kessels in den Brenn- raum 15 und in den tiefer als der Behälter 3 gelegenen Vergaser 16, welcher innerhalb des Brennraumes angeordnet ist. Der Vergaser besteht. aus einem geschlossenen, flachen Ge häuse, das gemäss Fig. 2 hochkant gestellt ist.
Das im Vergaser erzeugte Ölgas strömt durch den Steigteil des haarnadelförmigen Rohres 17 nach oben zu einem Krümmer 18 in der Form eines umgekehrten <B>U,</B> der etwas höher gelegen ist. als das überlaufrohr 6 im Behälter 3, so da.ss bei einem Versagen der R.eg111ier- organe 5 und 10 oder des Vergasers, wenn sieh das System mit Öl füllt, niemals im Rohr 17 das Öl höher als der entsprechende Überlauf pegel ansteigen kann.
Vom Krümmer 18 strömt das Brennstoff gas wieder nach unten in einen Erhitzer 16', welcher neben dein Vergaser 16 ebenfalls im Brennraum 15 untergebracht ist. Im Erhitzer 6', der genau gleich wie der Vergaser aus gebildet ist, findet eine Erhitziung des Gases statt, welches anschliessend durch ein Rohr 19 durch den Brennraum 15 zurück in eine Mischkammer 20 geleitet wird.
Diese ist an ihrem einen Ende mit einem Luftzuführungs- rohr 13 versehen, durch welches infolge des natürlichen Zuges in der Brenneranordnung Luft aus der Umgebung angesaugt wird.
Im Luftzuführungsrohr 1.3 ist ein feststehender Leitapparat 21 eingebaut, der ähnlich einer Turbine mit Leitschaufeln versehen ist, welche schraubenlinienförmig verlaufende Leitflächen besitzen und die einströmende Luft in eine Drehbewegung versetzen.
Die mit dem Brennraum 15 in Verbindung stehende Aus lassöffnung der Mischkammer 20 ist ebenfalls mit einem feststehenden Leitschaufelapparat 22 ausgerüstet., der eine nochmalige Durch- lvirbelung des Gas-Luft-Gemisches verursacht.
Das Gaseinlassrohr 19 führt koa-aal ziun Leit- apparat 22 durch den Auslass hindurch in die Mischkammer und endigt eine kurze Strecke, etwa. 1 cm nach dem Leitschazüelapparat.
Oberhalb und vor dem Luftzuführiungs- rohr 13 ist ein Sehutzsehirm '?3 vorhanden, um es gegen Eindringen von Staub und Schmutz zu schützen.
Unterhalb des Brennraumes 15 ist innen an der Kesselwand 14 eine kleine Schale 24 angebracht, welche durch eine verschliessbare Öffnung 25 in der Kesselwand zum Anlassen des Brenners mit Öl gefüllt werden kann, das durch diese Öffnung hindurcht entzündet werden kann. Die Wirkungsweise der beschriebenen Brennereinrichtung ist. in kurzen Zügen die folgende: Unter der Annahme, der Brenner sei be reits in Betrieb, fliess der Brennstoff dureli die Leitung 10 in den Vergaser 16, der infolge seiner Anordnung im Brennraum 15 geheizt ist.
Das Öl vergast unter der Hitze im Ver gaser 16, wonach das entstandene Gas dureb die Rohrleitung 1.7 und den Krümmer 18 in den Erhitzer 16' (Fig.2) gelangt lind dort eine Erwärmung erfährt. Von das strömt e@5 durch das Rohr 19 in die Mischkammer 20 hinein, und zwar dem vom Luftzuführungs- rohr 13 herkommenden Luftstrom entgegen gerichtet.
An den Leitschaufeln 21 wird dem Luftstrom eine rasche Drehbewegung erteilt, so dass in der Mischkammer 20 die Luft und das Gas heftig dur cheinandergewirbelt wer den und sich innig miteinander vermischen. Durch die Leitschaufeln 22 im Auslass für das Gas-Luft-Gemisch erfährt dieses nochmals eine Durchwirbelung, bevor es im Brennraum entzündet und verbrannt wird.
Durch diese innige Mischung von Brenn stoffgas und Luft erhält man einen hohen Verbrennungswirkungsgrad, da sämtliche Gas teilchen durch die Verbrennung erfasst wer den und mit genügend Sauexstoff in Berüh rung kommen.
Um den Brenner in Betrieb zu setzen, wird durch die verschliessbare Öffnung 25 Öl in die Schale 24 gegossen und dieses ent zündet. Die durch die Flammen entstehende Hitze bewirkt nach ungefähr einer halben liinute das Ansaugen von Luft und Brenn stoffgas in den Brennraum, welches sich dort selbsttätig entzündet.
Die beschriebene Olbrennereinrichtung hat vor allem die Vorteile grosser Einfachheit und Betriebssicherheit. Versuche haben erwiesen, dass die Verbrennung vollständig und sehr wirksam erfolgt.
Claims (1)
- PATENTINNSPR.UCH Ölbrennereinxnchtiung, insbesondere für Heizungsanlagen, bei welcher vergaster Brennstoff in einer Mischkammer mit Luft %rermengt wird, dadurch -gekennzeichnet, dass die Mischkammer sowohl an ihrem Luftein tritt als auch an ihrem mit einem Brennrahm in Verbindung stehenden Auslass für das C*a5-Luft-Uemisch, Mittel zur Erzeugung- einer Wirbelbewegung aufweist und mit.einem dem wirbelnden Luftstrom entgegengerichteten Oaseinlass versehen ist., der in Abstand vom Auslass innerhalb der Mischkammer endigt. ITNTERANSPRITCIII: 1. iilbi-enriereinrichtung naeh Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur Erzeugung einer Wirbelbewegung Schaufeln sind, die eine Rotationsbewegun \;, des durchströmenden Gemisches bzw. der\ Luft erursachen. '?. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7 , dadurch ge l:ennzeichnet, dass die Schaufeln feststehende Geitsehaufeln sind, die schraubenförmig ver laufende Leitflächen besitzen.3. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Gaseinlass ko axial zum Leitschaufelapparat ain Auslass der Mischkammer in diese hineinragt.. -l. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ver gaser für den Brennstoff ini Innern des Brennraumes angeordnet ist.5. Ölbrennereinrichtun g- nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vergaser aus einem geschlos senen Gehäuse besteht, das mit einer Zu leitung für den Brennstoff und einer Ab leitung für das Brennstoffgas versehen ist. 6. Ölbrennereinriclitung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 und 5, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Vergasers flach ausgebildet und hochkant. im Prennrauni untergebracht. ist.7. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss im Brennraum ein gleich wie der Vergaser ausgebildeter, mit, diesem in Serie geschalteter Erhitzer für das vom Ver-paser kommende Gas vorhanden ist. B. Ölbrennereinriehtrurg nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 und 5, da durch gekennzeichnet, dass die Brennstoff zuleitung zum Vergaser mit einem höher als dieser gelegenen Behälter in Verbindung steht, welcher Mittel zur Regulierung des Brennstoffniveaus aufweist.9. Ö'lbrennereinriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4, 5 und 8, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer mit einem Regulierorgan versehenen Brennstoffspeiseleitung versehen ist, welches Regulierorgan mit einem Schwimmer in Be wegungsverbindung steht, derart, dass das Öl ini Behälter stets auf das gleiche Niveau einreguliert wird.10. Ölbrennereinrichtung nach Patentau sprueh und Unteransprüchen 4, 5, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein Überlaufrohr aufweist, dessen Ausfluss ih einen Behälter (7) mündet, welcher mit einen Absperrorgan der Speiseleitung derart in Be wegungsverbindung steht, dass bei Erreichun2# eines bestimmten Flüssigkeitsgewichtes in die sem Behälter dass Absperrorgan selbsttätig- geschlossen wird.11. Ölbrennereinrichtung nach Patentan- sPruch Lund Unterairsprüchen 4, 5 und 8, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) mit einer Trennwand (8) versehen ist, die mindestens eine finit. einem Filter (9) ver sehene Öffnung aufweist, derart, dass nur ge filterter Brennstoff zum Vergaser fliesst.12. Ö'lbrennereinriehtung nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 4, 5 und 8, da durch gekennzeichnet., da.ss die Brennstoff leitung zwischen dem Behälter und dem Ver gaser ein Regulierorgan aufweist, das in Ab hängigkeit von der Wassertemperatur im Kes sel von einem Thermostat beherrscht. ist..13. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch Lind Unteransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergaser und der Erhitzer durch ein haarnadelförmig gebogenes Rohr miteinander verbunden sind, welches Tiber das Ölniveau iiri Behälter hochgeführt ist.14. Ölbrennereinrichtung nach Patentan spruch an einem Kessel, dadurch gekennzeich net, dass innen an der Kesselwand unterhalb des Brennraumes eine Schale angebracht ist, die durch eine verschliessbare Öffnung der Kesselwand zur Inbetriebsetzung des Bren ners mit Brennstoff gefüllt werden kann, der durch dieselbe Öffnung hindurch entzündet werden kann.
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