CH270241A - Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh hergestellt nach dem Verfahren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh hergestellt nach dem Verfahren.

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CH270241A
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G Keferstein Charles
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G Keferstein Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/08Heel stiffeners; Toe stiffeners
    • A43B23/081Toe stiffeners

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh hergestellt nach dem Verfahren.    Diese Erfindung (Erfinder F. L. Ayers)  bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung  eines Schuhes und einen Schuh hergestellt  nach dem Verfahren, bei welchem das Fut  ter an einer biegsamen Brandsohle befestigt  und darnach der Leisten eingeführt wird,  worauf das Oberleder über das eingeleistete  Futter gezogen und angepasst wird. Bisher  begegnete man am Spitzenteil eines so her  gestellten Schuhes beim Fertigformen des  Oberleders Schwierigkeiten, und üblicherweise  wurde im Oberleder an der Spitze ein     V-för-          miger    Ausschnitt gemacht, worauf die ge  schnittenen Ränder zusammengenäht wurden,  um eine leichtere Anpassung     des    Oberteils an  den Leisten zu erzielen.

   Eine solche Naht be  einträchtigt aber das Äussere des Schuhes.  



  Erfindungsgemäss wird der Schuh nach  folgendem Verfahren hergestellt:  Bilden eines die Mitte der Brandsohlen  spitze kennzeichnenden Vorsprunges, Ein  schneiden des V orderteilfutters beidseitig der  Mitte seines Vorderendes zur Bildung eines  Lappens, Befestigen der neben den Einschnit  ten verbleibenden Randteile des Vorderteil  futters an der Brandsohle, derart, dass sie  sieh bei der markierten Brandsohlenspitze  überkreuzen, hierauf Einführen des Leistens,       Festkleben    des Lappens auf dem Vorderteil  futter und Ausglätten desselben und Über  ziehen des Oberleders über das eingeleistete  Futter und Fertigstellen des Schuhes.

      Durch dieses Verfahren wird eine glatte  Oberfläche des Vorderteilfutters erzielt, wo  durch das Anpassen des Oberleders und die  Formung der Schuhspitze erleichtert wird,  so dass ein Einschneiden des Oberleders an  der Spitze und die erwähnte störende Naht  nicht erforderlich ist.  



  Der nach dem Verfahren hergestellte  Schuh kennzeichnet sich dadurch, dass die  Spitze des Vorderteilfutters einen ein Stück  mit ihm bildenden Lappen aufweist., der auf  die darunter liegenden, sich kreuzenden und  mit der Brandsohle verbundenen Randteile des  Futters geklebt ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren und der  nach dem Verfahren hergestellte Schuh wer  den an Hand der Zeichnung     beispielsweise    er  läutert. Es     zeigt          Fig.1    eine     Draufsicht.    eines Vorderteil  futters in zur Befestigung an einer Brand  sohle vorbereitetem Zustand,       Fig.    2 eine     Draufsielit        des    vordern Teils  einer Brandsohle, an welcher das Vorderteil  futter der     Fig.    1 befestigt werden soll,       Fig.    3 ist eine perspektivische Teilansicht  der in     Fig.1    und 2 gezeigten aneinander be  festigten Teile vor dem Einleisten,

   wobei der  Futterlappen zur Freilegung der Barunter  liegenden Teile zurückgelegt ist.  



       Fig.        -1    ist. eine Detailansicht im Schnitt ent  lang der Linie     4--4    in     Fig.    3.  



       Fig.7    ist eine ähnliche     Ansicht    wie in       Fig.    3, zeigt aber den Leisten nach erfolgtem      Einleisten in seiner Stellung und den nach  unten gelegten und festgeklebten Futter  lappen.  



  Fig.6 ist eine Detailansicht im Schnitte  entlang der Linie 6-6 in Fig. 5.  



  Fig. 7 und 8 sind Detailansichten in zen  tralem     Längsschnitt    durch den Spitzenteil des  eingeleisteten Schuhes, wobei zwei verschie  dene Verfahren zur     Befestigung    des Ober  leders in der gewünschten Stellung über dem  eingeleisteten Futter gezeigt werden.  



  Fig.1 zeigt bei 1 ein Vorderteilfutter, wel  ches an seinem vordern Ende mit zwei von  einander distanzierten Einschnitten 2 ver  sehen ist; diese Einschnitte sind parallel und  begrenzen einen Lappen 3. Das so behandelte       und    gegebenenfalls mit einem     Hinterteilfutter     versehene Futter wird normalerweise durch  Nähen mit dem Oberleder verbunden; aus  Gründen der Klarheit ist aber das Oberleder  in gewissen Figuren der Zeichnung weggelas  sen worden.  



  Eine biegsame Brandsohle 5, deren Vor  derteil in Fig. 2 gezeigt wird, wird am Spitzen  ende derselben mit einem kleinen Vorsprung 6  versehen, welcher die Mitte des Spitzenteils  anzeigt und dazu dient, die richtige Befesti  gung der Brandsohle am Oberteil zu erleich  tern.  



  Das Vorderteilfutter, an welchem das  Oberleder - ausgenommen am untern Rande  - befestigt     ist,        wird    dann, wie in     Fig.    3 ge  zeigt, am Randteil der Brandsohle angenäht,  wobei die neben den Einschnitten verbleiben  den Randteile 7 des Futters beim Annähen  derselben an der Brandsohle sich überkreuzen       und    gegenseitig über den     Vorsprung    6 der  Brandsohle hinüberreichen, so dass sich die  beiden Randteile 7 überdecken, wie in     Fig.    3  ersichtlich. Das Annähen des Futters an die       Brandsohle    erfolgt dann um den Spitzenteil       herum    so weit zurück als     erwünscht.     



  Die     Überdeckung    der Randteile 7 gestat  tet die     erforderliche        Anpassung    an die     Run-          dung    der Brandsohle, falls sich das für das  Futter verwendete Material beim Annähen  des Futters an die     Brandsohle    dehnt; und da  der     zweite    zu befestigende Randteil 7 im glei-         chen    Abstand vom Vorsprung 6, jedoch auf  die andere Seite, gelegt wird, kommt das Fut  ter trotz seiner Dehnung in der richtigen Stel  lung auf die Brandsohle zu liegen. Vor dem  Anpassen     und    Überziehen des Oberleders wird  der Vorsprung 6 entfernt.  



  Mit den so angeordneten Teilen und dem  so weit als erwünscht     rückwärts        gegen-    das       Fersenende    an der Brandsohle befestigten  Futter     wird    der Schuh eingeleistet, wodurch  das     Vorderteilfutter    1 an den     Leisten    10 an  gepasst wird;

   wie in     Fig.    5 und 6 gezeigt, wird  der Lappen 3     nunmehr    nach unten geklappt  und beispielsweise mit Klebstoff an den dar  unterliegenden Randteilen 7 des Vorderteil  futters     befestigt.    An der dargestellten Über  d.eckungsstelle der Randteile 7 bietet diese Be  festigung des Lappens 3 eine Verstärkung,  indem sich beim Vorsprung 6 der Brandsohle  drei Futterlagen bilden. Da das Futter aus  einem verhältnismässig dünnen Gewebe be  steht, bietet. diese Überdeckung der Lagen beim  eingeleisteten Futter eine verhältnismässig  glatte Aussenfläche, so dass sich, wenn später  das Oberleder     darübergezogen    wird, keine  Rippen oder Nähte an der Aussenfläche des  Oberleders zeigen.  



  Das Oberleder wird alsdann an der Spitze  über den Leisten gezogen, so dass es am fertig  gestellten Schuh     vollständig    frei von Nähten       und    andern Unregelmässigkeiten ist. Falls er  wünscht, wird eine     Spitzenverstärkungskappe     15 angebracht. Diese kann entweder auf das  Futter aufgesetzt werden oder am Oberleder  angebracht sein.    In     Fig.    7     und    8 werden verschiedene Ver  fahren zur     Befestigung    des Unterrandes des  Oberleders am Schuh veranschaulicht.

   In       Fig.    7     ist    der Rand 20 des Oberleders 23 bei  spielsweise nach aussen gekehrt und durch  Stiche 21 an einer an der Brandsohle 5 fest  geklebten Laufsohle 22 befestigt. Nach     Fig.    8  wird am Aussenleder 23     vorgängig    des Ein  leistvorganges in bekannter Weise ein Rah  menstreifen 24 angebracht, welcher nach er  folgtem Einleisten und Überziehen des Ober  leders unter die Brandsohle 5 zu liegen      kommt. Der ebenfalls abgebogene Randteil  des Oberleders wird an die Brandsohle ge  klebt, während dieser Rahmen 24 durch Stiche  25 an der Laufsohle 22 befestigt. ist.

   Auch  w enn kein Spitzenverstärkungselement ver  wendet wird, so kann bei diesem Verfahren das  Oberleder so an die Form des Spitzenendes  angepasst werden, dass in dem fertiggestellten  Schuh irgendwelche durch Unregelmässigkei  ten im Futter verursachten Rippen oder Run  zeln nicht sichtbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Schu hes, gekennzeichnet durch das Bilden eines die Mitte der Brandsohlenspitze kennzeichnenden Vorsprunges, Einschneiden des Vorderteil futters beidseitig der Mitte seines Vorder endes zur Bildung eines Lappens, Befestigen der neben den Einschnitten verbleibenden Randteile des Vorderteilfutters an der Brand sohle, derart, dass sie sich bei der markierten Brandsohlenspitze überkreuzen, hierauf Ein führen des Leistens, Festkleben des Lappens auf dem Vorderteilfutter und Ausglätten des- selben und Überziehen des Oberleders über das eingeleistete Futter und Fertigstellen des Schuhes. II.
    Schuh, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die Spitze des Vorderteilfutters einen ein Stück mit ihm bildenden Lappen auf weist, der auf die darunterliegenden, sich kreuzenden und mit der Brandsohle verbun denen Randteile des Futters geklebt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass über das Vorder- teilfutter ein Spitzenverstärkungselement auf gesetzt wird. 2.
    Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Brandsohle be festigte Vorderteilfutter eine aus drei über einanderliegenden Stoffschichten bestehende j-erstärkte Spitze aufweist. 3. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Brandsohle verbundene Vorderteilfutter mit einem un- eingeschnittenen Oberleder überzogen ist.
CH270241D 1946-09-18 1948-02-26 Verfahren zur Herstellung eines Schuhes und Schuh hergestellt nach dem Verfahren. CH270241A (de)

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