CH270242A - Pulsator zur Erzeugung von Pulsationen in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern-Melkbechern. - Google Patents

Pulsator zur Erzeugung von Pulsationen in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern-Melkbechern.

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CH270242A
CH270242A CH270242DA CH270242A CH 270242 A CH270242 A CH 270242A CH 270242D A CH270242D A CH 270242DA CH 270242 A CH270242 A CH 270242A
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CH
Switzerland
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piston
channel
pressure
chamber
air
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Nielsen Herman
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Nielsen Herman
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description


  



  Pulsator zur Erzeugung von   Pulsationen    in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern-Melkbechern.



   Die   Erfindung betrifft einen Pulsator zur      Erzeugung von Pulsationen    in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern-Melkbechern, bei welcher ein in einem Zylinder hin-und hergehender Kolben KanÏle ¯ffnet und sperrt, die die   Pulsationskammern der Melkbeeher    abwechselnd mit der Aussenluft und mit einer Vakuumleitung in Verbindung setzen.



   Der erfindungsgemässe Pulsator ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben, wenn er sich in einer Endstellung befindet, von einem direkt gegen dessen eine Endfläehe wirkenden Luftdruck festgehalten wird, der   all-    mählieh vom Druck der Aussenluft abnimmt, und dass die zweite Endfläche des Kolbens gleichzeitig von einem Luftdruck von konstanter   Hoche    beeinflusst wird, dessen   Mittel-    wert zwischen dem Druck in der   Vakuum-    leitung und dem Druck der Aussenluft liegt, das Ganze derart, dass der Kolben vom letzteren Luftdruck in seine zweite Endstellung zuriickgeführt wird, wenn der erstere, allmählieh abnehmende Luftdruck niedriger wird als der auf die zweite Endfläche des Kolbens wirkende, mittlere Luftdruck von konstanter Hohe.



   Zwei Ausführungsbeispiele eines Pulsators nach der Erfindung sind in der Zeichnung schematiseh dargestellt.



   Fig.   1    und 2 zeigen einen Pulsator in waag R eehtem bzw. senkrechtem Schnitt.



   Fig. 3 bis 5 zeigen eine zweite   Ausfüh-      rungsform    in senkrechtem LÏngsschnitt bzw.   waagrechtem    Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 und senkreehtem Querschnitt nach der Linie   V-V    der Fig. 3.



   Wie in Fig.   l und 2 dargestellt. besitzt der    Pulsator ein   zvlindrisehes    Gehäuse] in welchem ein hin-und hergehender Kolben   12 an-    geordnet ist. Das Gehäuse 11 ist an jedem Ende mit einem Stöpsel 13 verschlossen, der von einer Überwurfmutter 14 festgehalten wird. An jedem Ende des Kolbens   12    ist ein zylindrischer, zentral angeordneter Zapfen 15 und in jedem Stöpsel 13 eine entsprechende zylindrische Aussparung 16 vorgesehen. Am Kolbengehäuse 11 sind zwei Stutzen 17 und 18 befestigt, an denen Kautsehuksehläuehe be  festigt    werden können, die das Pulsatorgehäuse mit den ringförmigen Pulsierungsräumen zwischen Melkbecher und Zitzengummi verbinden.

   Im Gehäuse 11 sind im Anschlu¯ an die Stutzen 17 und 18 Locher 19 und 20 bzw.   21    und 22 gebohrt. Im KolbengehÏuse 11 sind ferner drei Saugkanäle 23, 24 und 25 vorgesehen, die alle mit einem gemeinsamen Saugstutzen 26 verbunden sind. Ferner sind im Kolbengehäuse zwei Öffnungen 27 und 28 vorgesehen, durch welche die Aussenluft unter gewissen Umständen in das   Gehäuse einströ-    men kann. Im Kolben   12    sind vier   Eindrehun-    gen   29, 30, 31 und 32.    Die Eindrehung 29 ist mittels einer radialen Bohrung 33 mit einem axialen Kanal   34    des Kolbens verbunden ; dieser Kanal führt durch den rechten Zapfen 15.

   In ähnlicher Weise ist die Eindrehung 32 durch eine radiale Bohrung 35 mit einem axialen Kanal 36 verbunden, der durch den linken Zapfen 15 geführt ist. Schliesslich steht die Eindrehung 30 durch einen   Kanal 37    mit dem Raum ausserhalb der reehten   End-    fläche des Kolbens 12 und die Eindrehung 31. durch einen Kanal 38 mit dem Raum   ausser-    halb der linken Endfläche des Kolbens 12 in Verbindung.



   Der Kanal 24 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, mit einem Sehraubenventil 39 versehen, so dass   ermehr    oder weniger gedrosselt werden kann.



   Wenn der Apparat im Betrieb ist, so ist : der Stutzen 26 durch einen   Kautschuk-    schlauch mit einer Rohrleitung, und zwar der Betriebsleitung der Machine, verbunden, in welcher ein konstantes Vakuum herrscht, wÏhrend die Stutzen 17 und 18 durch andere   Kautschukschläuche    je mit dem ringförmigen   Pulsierungsraum    in zwei   Melkbechern    ver  bunden    sind, welche zusammen einen Satz bilden. In der gezeigten Stellung des Kolbens   12    wird die Luft vom Stutzen 17 durch die Off  nung    19, den Kanal 38, die Eindrehung   31    und den Kanal   24    zum Stutzen 26 gesaugt.



  Durch Verstellung des Ventils 39 kann man das Absaugen der Luft vom Stutzen 17 beschleunigen oder verzögern. Der Kanal 23 ist in der in Fig.   1    gezeigten Stellung des Pulsators durch den Kolben 12 abgeschlossen, wÏhrend der Kanal 25 mit der Eindrehung 30 und durch den Kanal 37 mit dem zwischen der Endfläche des Kolbens 12, dem rechten Zapfen 15 und dem Stöpsel 13 liegenden, ringförmigen Raum in Verbindung steht. Gleichzeitig strömt die Aussenluft durch die Íffnung 28, die Rille 29 und die Öffnung 21 zum Stutzen 18, so dass die Aussenluft auf diesem Wege zum ringförmigen Pulsierungsraum der zwei Melkbecher, die an den Stutzen 18 angeschlossen sind, freien Zutritt hat.

   Schliess  lich    str¯mt die Aussenluft von der   Offnmg    28 durch die radiale Bohrung 33 und den Kanal   34    zur Endfläche des rechten Zapfens   15,    so   dass die Endfläche dieses Zapfens    in der dargestellten Stellung unter dem Druck der Aussenluft steht.



   Der Kolben   12    beibt so lange in der in Fig.   1    gezeigten Stellung, bis so viel Luft aus dem Stutzen 17 abgesaugt und der Druck in den Raum links vom Kolben so tief gesunken ist, dass der konstante Mittelwert aus dem atmosphärischen Druck gegen die Endfläche des rechten Zapfens   15    und clem Druck in dem ringförmigen Raum au¯erhalb des Zapfens den Kolben nach links schiebt.

   Da der ringf¯rmige   Pulsierungsraum    in den an den Stutzen 17   angeschlossenen lTelkbechern    sowie die Räume der zugehörigen Anschlussstücke und der Kautschukschläuche nicht geringe   Abmes-    sungen haben, so wird eine gewisse Zeit vergehen, bis der Druck so tief gesunken ist, dass der Druck gegen das rechte Ende des Kolbens diesen nach links verschieben kann.



  Diese Zeitdauer ist einstellbar durch das Ventil 39, welches-weil grosse Luftmengen hin  durchströmen-nur    grob   wu    sein   braueht.   



  Wenn der Kolben 12 sich ungefähr halbwegs bis zu seiner entgegengesetzten Endstellung bewegt hat, wird die im Stutzen 18 und dem   ansehliessenden      Gummischlauch    befindliche Luft von atmosphärischem Druck durch das Loch 22 in den Raum hinter den Kolben hineinströmen und dadurch bewirken, dass der Kolben mit Sicherheit seine Bewegung vollendet.



   Solange der Kolben in einer Endstellung bleibt, wird er von einem Luftdruck, der direkt auf die entgegengesetzte Endfläche wirkt und welcher allmählich vom atmosphärischen Druck abnimmt, festgehalten, während die zugehörige Endfläche des Kolbens   gleich-    zeitig von einem Luftdruck von konstanter H¯he beeinflusst wird, dessen Mittelwert zwischen dem Druck in der Vakuumleitung und dem atmosphärischen Druck liegt.



   Wenn der   Kolben J2 sieh    in seiner linken Grenzstellung, die der in   Fig. l dargestellten    Stellmg gegenübersteht, befindet, so wiederholt sich derselbe Vorgang, nur mit dem Unterschied, dass jetzt das Ansaugen durch den Stutzen 1 erfolgt, während die   Aussen-    luft   durch    die Íffnunng 27, die Eindrehung 32 und die   Öffnung 20    frei in den Stutzen 17 einströmen kann.



   Solange der Apparat im Betriebe ist, wird   der Kolben 12    im Gehäuse 11 hin-und herbewegt, und zwar derart. dass er eine gewisse Zeit lang ruhig in seiner jeweiligen Endstel  lung bleibt,    bis die   Druckverhältnisse sich    so weit geändert haben, da¯ die neue   Bewe-      @   beginnt, und er mit einer schnellen Be   wegung in seine andere Endstellung über-    geht, wo er wieder in Ruhe bleibt, bis die DruckverhÏltnisse wieder gewechselt haben, so class er durch eine plötzliche Bewegung in seine erste Endstellung zur ckgehen kann.



   Bei dem in Fig. 3 bis   5 gezeigten Aus-      führnngsbeispiel    des Pulsators ist das Kolbengehäuse   41    an jedem Ende mit einem Schraubenst¯pse142 abgeschlossen. Das KolbengehÏuse   41    hat unten eine zylinderf¯rmige Erwei  terung      43,    an die sieh zwei geschlossene Kammern 44 und 45 anschlie¯en. In den Zylinder 43 ist ein St¯psel 46 mit einer Seheibe 47 aus Filtermaterial eingeschraubt. Der Stöpsel   46    hat an seiner   tmtenn      SeiteÖffnungen48.    durch welche die Au¯enluft in den Raum 49 eindringen kann. Von ihm gehen zwei Kanäle 50 und 51 aus, die in den Kolbenraum münden.



   Der Raum   44    ist durch einen Kanal 52' und durch   einen mit einer Reglerschraube 54    versehenen Kanal 53'mit dem Kolbenraum verbunden, und in gleicher   AVeise    ist der Raum 45 durch entsprechende Kanäle 52 und 53 mit dem gegenüberliegenden Ende des Kolbenraumes verbunden.



   Im Kolbengehäuse 41 sind quer zum Kolben zwei   waagreehte    KanÏle 55 und 56 vorgesehen. An diese sincl Stutzen angesehlossen, die dureh KautschukschlÏuche mit den ringförmigen Räumen der   Melkbecher ähnlich    ver  bunden    sind, wie dies oben bei den Stutzen 17 und 18 (Fig.   1)      besehrieben    wurde. Ferner ist auf der entgegengesetzten Seite des Kolbengehäuses ein waagrechter Kanal 57   angeord-    net, in den ebenfalls ein Stutzen für einen   Kautschukschlauch eingeschraubt    ist, durch den er mit einer Vakuumleitung in Verbin  dung    gesetzt werden kann.



   Der Kolben 58 hat drei grosse Eindrehungen 59,60 und   61.    Ferner hat er an jedem Ende eine axiale Bohrung 62 bzw.   62',    die durch eine Wand 63 getrennt sind, und jede dieser Bohrungen ist durch eine Íffnung 64 bzw. 65 mit dem ringförmigen Raum   verbun-    den, der durch die Eindrehung 60 entstanden ist, die in dauernder Verbindung mit dem Kanal 57 ist. In Fig.   4    sind der Kolben 58 und der eine Sehraubenstopsel 42 weggelassen.



   Wie in Fig. 3 gezeigt, hat der Kolben   58    in der NÏhe jedes Endes eine sehmale Eindrehung 80 bzw. 80', die durch ein oder   meh-    rere Locher 81 bzw.   81'mit    der Bohrung   62    bzw. 62'am Ende des Kolbens in Verbindung stehen. Der Kanal 53 bzw. 53'hat einen etwas   grosseren Durchmesser    als die Locher 81 bzw.



  81'. Wenn der Kolben 58 sich in einer   End-    stellung befindet, wie in Fig. 3 rechts gezeigt, so liegt die Eindrehung 80 vor dem Kanal   53,    und wenn der Kolben sich in der andern   End-    stellung befindet, liegt die Eindrehung   80'    vor dem Kanal   53'.   



   Der in Fig. 3 bis   5    dargestellte Pulsator arbeitet in folgender Weise :
Wenn der Kolben 58 sich-wie Fig. 3   zeigt-in    seiner rechten   Grenzstellung be-    findet, ist der Saugkanal 57 über den ringförmigen Raum 60 mit dem Kanal   56    ver  l, unden,    so dass die ringförmigen Räume der in Verbindung mit diesem Kanal stehenden Melkbecher an das Vakuum   angesehlosse    sind. Gleiehzeitig hat die Aussenluft vom Raum 49 freien Zutritt durch den Kanal 50, die Eindrehung 59 und den Kanal 55 zu den ringförmigen Räumen der Melkbecher, die mit dem Kanal 55 verbunden sind.

   Der Raum   49,    in dem atmosphäriseher Druck   herrseht,    ist durch den Kanal 51, die Eindrehung 61 und den Kanal   52    mit der Kammer   45    ver  bunden,    so dass auch in dieser atmosphärischer Druck herrscht. Ferner stehen die zwei Bohrungen 62 und   62',    je an einem Ende des Kolbens, durch die Kanäle 65 bzw. 64 in   dauern-    der   Verbindnng    mit dem Saugkanal 57.



   Die Kammer 44 ist in der in Fig. 3   gezeig-      ten Stellung des Kolbens vom Raum 49    ab gesperrt. Anfangs herrscht atmosphärischer Druck in dieser Kammer, aber allmählich vermindert sich der Druck, indem die Luft aus der Kammer durch den Kanal 53', die Bohrung   62'und    die Öffnung 64 zum Kanal 57 weggesaugt wird. Durch die Kanäle 51,52,53, die Rille 80 und das Loch 81 strömt fortwährend atmosphärische Luft vom Raum 49 zu dem Raum rechts vom Kolben der Fig. 3, und diese Luft wird durch die Bohrung 62, die Öffnung 65 und die Eindrehung 60 zum Kanal 57 weggesaugt.

   Der Luftdruck im Raum rechts vom Kolben wird durch die stÏn  dige Lufteinströmung    etwas erhöht, so dass er einen konstanten, zwischen dem Luftdruck im Saugkanal 57 und dem atmosphärischen Druck liegenden Mittelwert aufweisen wird.



   Im Raum links vom Kolben, der mit der Kammer   44    in Verbindung ist, und worin anfangs atmosphärischer Druck herrscht, wird der Druck allmählich abnehmen und nach einiger Zeit wird der Zustand eintreten, dass der Druck im Raum rechts vom Kolben gr¯ ¯er als der Druck im Raum links vom Kolben wird. Der Kolben wird sich dann nach links zu seiner andern Endstellung bewegen.

   Wenn die Bewegung des Kolbens erst begonnen hat, und der Kanal 53 dadurch ganz freigegeben wird, wird die Luft der Kammer 45 direkt ohne das Loch 81 zu passieren, in den Raum rechts vom Kolben einströmen, und da der Kanal 53 im Durchmesser gr¯¯er als das Loch 81 ist, wird die   Lufteinstromung    in den Raum rechts vom Kolben dadurch so viel erhöht werden, da¯ die Bewegung des Kolbens beschleunigt wird, so dass dieser mit einer jÏhen Bewegung von der einen Endstellung in die andere übergeht.



   Die Umstellung des Kolbens bewirkt in bekannter Weise eine Umstellung der Verbin  dung    des Pulsators mit den Melkbeehern, und der oben beschriebene Vorgang wiederholt sich, bis der Kolben sich wieder naeh rechts bewegt.



   Der   besehriebene    Pulsator zeichnet sich durch seine relative Einfachheit,   Billigkeit    und Betriebssicherheit aus, welche Vorteile in diesem Falle darauf zurückzuführen sind, dass ¯ er nur ein einziges bewegliches Organ, und zwar den Kolben, hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pulsator zur Erzeugung von Pulsationen in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern- Melkbeehern, bei der ein in einem Zylinder hin-wd hergehender Kolben Kanäle öffnet und sperrt, die die Pulsationskammern der Melkbecher abwechselnd mit der Aussenluft und mit einer Vakuumleitung in Verbindung setzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben, wenn er sich in einer Endstellung befindet, von einem Luftdruck festgehalten wird, der direkt auf eine EndflÏche des Kolbens wirkt und der allmählich vom atmo- sphärisehen Druck abnimmt, und da.
    die zweite Endfläche des Kolbens gleichzeitig von einem Luftdruck von konstanter Hoche beein- flusst wird, dessen Mittelwert zwischen dem Druck in der Vakuumleitung und dem atmosphärischen Druck liegt, das Ganze derart, dass der Kolben vom letzteren Luftdruek in seine zweite Endstellung zúrüekgeführt wird, wenn der erstere, allmählieh abnehmende Luft- drucli niedriger wird als der auf die zweite Endfläche des Kolbens wirkende mittlere Iuftdruek von konstanter Hohe.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. Pulsator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endflächen des im Zylinder (11) hin-und hergehenden Kolbens (12) hervorstehende Partien (15) aufweisen, denen Aussparungen (16) in den Endwänden (13) des Zylinders entsprechen, und diewenn der Kolben sich wechselweise in einer Endstellung befindet-in die zugehörige Aussparung hineinragen, wodurch der Raum zwischen dem Kolben (12) und der Endwand (13) in zwei Teile geteilt wird, von denen der eine Teil mittels eines Kanals (37,25 bzw. 38, 23) mit der Vakuumleitung verbunden ist, während die Aussenluft durch eine Öffnung (28 bzw. 27) im Zylinder (11) und eine Eindrehung (29 bzw.
    32) im Kolben (12) mit dem zweiten Raum ausserhalb der Endfläche des Kolbens mittels eines Kanals (33,34 bzw.
    35,36) sowie mit den Pulsationskammern der Melkbeeher mittels einer Öffnung (21 bzw. 20) in Verbindung steht, wobei der Raum au¯erhalb der zweiten Endfläche des Kolbens mittels eines Kanals (38, 31, 24 bzw. 37,30,24) mit der genannten Vakuumleitung und dureh eine Ciffnung (19 bzw. 22) mit der Pulsations- kammer der Melkbecher verbunden ist, die in der genannten Endstellung des Kolbens Luft von atmosphÏrischem Druck enthÏlt, so dass die Endfläche des Kolbens einem allmählich zunehmenden Vakuum ausgesctzt wird.
    2. Pulsator nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (19 bzw. 22) so placiert ist, da¯ sie frei wird, wenn der KolbensichaufseinemWegvon der einen F. ndstellung zur ändern ungefähr in der mité zwischen diesen Stellungen befindet, so da¯ die in der Pnlsationskamer der Alelkbeeher befindliehe Lui't von atmosphärischem Druck hinter den Kolben eindringen und dadurch gewährleisten kann, dass der Kolben seine Bewegung vollendet.
    3. Pulsator naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Kolben (58) in einem Kolbengehäuse (41) hin-und herbeweglich ist, mit welchem Gehäuse zwei Kammern (44 und 45) in Verbindung stehen, von denen die eine Kammer (44 bzw. 45), wenn der Kolben sich in einer Endstellung befindet und diese Kammer gleichzeitig von der Aussenluft abgesperrt ist, durch einen Kanal (53'bzw.. 53) direkt mit einem ausserhalb der Endfläche des Kolbens befind lichen Raum verbunden ist, der durch einen Kanal (62', 64 bzw.
    62,65) mit der Saugleitung (57) des Pulsators verbunden ist, wÏhrend die zweite Kammer (45 bzw. 44) durch einen Kanal (51, 52 bzw. 50, 52') mit der Aussenluft in Verbindung steht und durch einen zweiten Kanal (53, 80,81 bzw. 53', 80', 81') mit dem Raum ausserhalb der zweiten Endfläehe des Kolbens verbunden ist, welcher Raum dureh einen dritten Kanal (62,65,60 bzw.
    62', 64, 60) in dauernder Verbindung mit der Saugleitung (57) des Pulsators steht, so dass in diesem Raum ein Druck von konstanter Hohe herrscht, dessen Mittelwert zwi schen dem Druck in der Vakuumleitung der Maschine und dem atmosphÏrischen Druck liegt, und welcher Druck den Kolben in dessen zweite Endstellung bewegt, wenn der Druck auf die andere Endfläehe des Kolbens unter den genannten konstanten Druck gefallen ist, wobei die Saugleitung (57), wenn sich der Kolben in seiner einen Endstellung befindet, durch einen Kanal (60,56 bzw. 60,55) mit der Pulsationskammer eines Satzes von Melkbechern verbunden ist, während die Pulsa tionskammer der andern Reihe von Melk- bechern durch einen Kanal (50,59,55 bzw.
    51, 61, 56) mit der Aussenluft verbunden ist.
    4. Pulsator nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (53 bzw. 53') einen grösseren Durchmesser als das Loch (81 bzw. 81') hat, derart, dass die Luftmenge, die von der Kammer (45 bzw. 44) durch den Kanal 53 bzw. 53') hinter dem Kolben einströmt, wenn dieser auf seinem Weg von seiner einen Endstellung die Alündung des Kanals (53 bzw. 53') blossgelegt hat, erhöht wird und dadurch die Vollendung der Bewegung des Kolbens gewährleistet.
CH270242D 1940-06-21 1947-12-29 Pulsator zur Erzeugung von Pulsationen in einer Saugmelkmaschine mit Zweikammern-Melkbechern. CH270242A (de)

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