CH270332A - Zentrifugalkompressor für Verbrennungsmaschine. - Google Patents

Zentrifugalkompressor für Verbrennungsmaschine.

Info

Publication number
CH270332A
CH270332A CH270332DA CH270332A CH 270332 A CH270332 A CH 270332A CH 270332D A CH270332D A CH 270332DA CH 270332 A CH270332 A CH 270332A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
centrifugal compressor
diffuser
compressor according
blades
stage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited Rolls-Royce
Original Assignee
Rolls Royce
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rolls Royce filed Critical Rolls Royce
Publication of CH270332A publication Critical patent/CH270332A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0246Surge control by varying geometry within the pumps, e.g. by adjusting vanes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Zentrifugalkompressor    für Verbrennungsmaschine.    Die     Erfindung    bezieht sich auf     Zentri-          fugalkompressoren,    welche für das Verdich  ten von Luft für Verbrennungsmaschinen,  wie     Luftfahrzeugmascliiinen,    benutzt werden,  die über einen grossen Höhen- und Drehzahl  bereich arbeiten müssen. Bei der Ausbildung  eines     Zentrifugalkompressors    für eine solche  Maschine ist es     erw        ünscbt,    dass ihre Charak  teristik zu derjenigen der Maschine passt, um  einen optimalen Nutzen zu erhalten.

   Im Fall  einer Kolbenmaschine wird der maximale  Nutzen der erhöhten Leistungsabgabe der Ma  schine bei grossen Höhen, z. B. 6000 in oder  höher, erreicht, indem ein Kompressor von  sehr grosser sekundlicher     Durehflussmenge    vor  gesehen wird; eine Erhöhung der sekund  lichen     Dureliflussmenge    jedoch bis zu einem  geeigneten     Ausmass    führt zum Auftreten des       Pumpeffektes    bei niedrigen Maschinendreh  zahlen, infolge der an sieh verschiedenen Strö  mungsmenge/     Drehzahl-Charakteristiken    eines       Zentrifugalverdichters    und einer Kolben  maschine.

   Im Fall einer Gasturbine jedoch  sind die Bedingungen insofern umgekehrt., als  der Kompressor bestrebt ist, bei hohen Dreh  zahlen und grossen Höhen den     Pumpeffekt     hervorzurufen. In beiden Fällen würde daher  ein Kompressor mit veränderlicher sekund  licher     Durehflussnienge    erwünscht sein.  



  Es ist. aus verschiedenen Gründen vorteil  haft, einen     Zweistufenkompressor    zu benut  zen, und eine der Eigenschaften eines Zwei  stufenkompressors besteht darin, dass die erste         Stufe    den     Pumpeffekt        hei    niedrigen Dreh  zahlen und auch die maximal mögliche Durch  flussmenge bei hohen Drehzahlen beeinflusst,  wogegen die zweite Stufe den     Pumpeffekt    bei  hohen Drehzahlen und die maximale Durch  flussmenge bei niedrigen Geschwindigkeiten  beeinflusst.

   Dies ist eine Folge des veränder  lichen     Dichtverhältnissesund    der sich mit der  Erhöhung oder Verminderung der Drehzahl  des Verdichters ändernden     Druek-VOlllillen-          Cha.rakteristik    der beiden Stufen. Die Erfin  dung betrifft demgemäss einen     Zweistufen-          Zentrifu-alkoinpressor    für eine Verbrennungs  maschine, welcher Mittel für die Veränderung  der sekundlichen     Durchflussmenge    einer Stufe  besitzt, während die andere     Stufe    keine solche  Mittel besitzt.

   Bei einer     Kolbenmaschine        kann     die Veränderung in der ersten Stufe des  Kompressors erfolgen, wogegen sie bei einer  Gasturbine in der     zweiten    Stufe     erfolgen     kann.  



  Vorteilhaft. wird die     Veränderung    der se  kundlichen     Durchflussmenge    einer Stufe des  Kompressors durch Änderung der Durch  trittsfläche der     Diffusorkanäle    bewirkt.  



  Bei einer Konstruktion kann die Durch  trittsfläche geändert. werden, indem jede  Schaufel     versehwenkt    wird, wobei die Schwenk  achse jeder Schaufel vorteilhaft im     Druelz-          zentrum    liegt,     um    das Drehmoment auf die       Zapfen    und somit die Belastungen in dem       Betätigungsgestänge    zu verringern. Das  Schwenken \ um die vordere Kante jeder      Schaufel kann erwünscht sein, um einen kon  stanten radialen Abstand zwischen Eintritts  kanten der     Diffusorschaideln    und den Aus  trittsenden der     Rotorschaufeln        aufrechtzuhal-          ten.     



  Andere Arten der Änderung der Durch  trittsfläche, wie es nachfolgend beschrieben  ist, können auch benutzt werden.  



  Vorteilhaft kann die Einstellung der se  kundlichen     Durchflussmenge    der veränder  lichen     Kompressorstufe    selbsttätig gemacht  sein, indem sie z. B. entweder durch einen       Regulator    in Abhängigkeit von der Drehzahl  des Kompressors gesteuert wird oder durch  die     Änderung    im Kompressionsverhältnis bei  Änderung der Drehzahlen.  



  In den beiliegenden rein schematischen       Zeichnungen    sind     Ausführungsbeispiele    des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



       Fig.1    ist eine Seitenansicht einer Kolben  maschine mit einem     Zweistufen-Zentrifugal-          kompressor        für    die Speisung der Zylinder;       Fig.    2 stellt eine     Gasturbinen-Strahlvor-          triebseinheit    dar, welche mit einem     Zweistu-          fen-Zentrifugalkompressor    ausgerüstet ist;

         Fig.    3, 4 und 5 sind Teilschnitte und zei  gen verschiedene Arten der     Einstellung    der       Diffusorleitschaufeln    eines     Zentrifugalkom-          pressors;          Fig.6    zeigt schematisch eine Einrichtung  zur Betätigung der einstellbaren     Leitschau-          feln;          Fig.    7 ist ein Teilschnitt einer noch andern  Einstellvorrichtung für die der Leitschaufeln;       Fig.    8 ist ein Teilschnitt einer noch andern  Konstruktion, bei welcher die wirksame       Durchtrittsfläehe    durch Änderung ihrer axia  len Breite verändert wird;

         Fig.    9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9  der     Fig.8;          Fig.10    ist eine schematische Darstellung  der selbsttätigen Mittel für die     Steuerung     der einstellbaren Leitschaufeln in Abhängig  keit der Drehzahl des Kompressors, und       Fig.    11 ist eine     weitere    schematische Dar  stellung der selbsttätigen Mittel für die Steue  rung der einstellbaren Leitschaufeln in Ab-         hängigkeit    des Druckverhältnisses, bei wel  chem der Kompressor arbeitet.  



  Der     Zentrifugalkompressor    kann z. B. als  Lader einer Kolbenmaschine verwendet wer  den, wie es schematisch in     Fig.    1 dargestellt  ist; die Maschine ist durch die Bezugszahl 15  angedeutet und der durch die Maschine ange  triebene Kompressor ist von     Zentrifugalbau-          art    mit zwei Stufen, von welchen die erste  Stufe 16 Luft durch den Einlass 17 ansaugt  und sie der zweiten Stufe 18 des Kompressors  zuführt, welche ihrerseits die komprimierte  Luft der Ansaugleitung der Maschine zuführt..  Der Kompressor kann über ein Drehzahl  wechselgetriebe von der Maschine angetrieben  werden, welches Getriebe z. B. drei verschie  dene Übersetzungsverhältnisse einzustellen ge  stattet.

   Die Auswahl dieser Übersetzungsstu  fen kann von Hand durch den Piloten des  Luftfahrzeuges erfolgen, in welches die Ma  schine eingebaut ist, oder die Auswahl kann  selbsttätig in Abhängigkeit von der Höhe und       andern        Bedingungen    erfolgen, bei welchen die  Maschine arbeitet.  



  Wie vorstehend erwähnt ist, wird in dein  Fall einer Kolbenmaschine die sekundliche       Durchflussmenge    der ersten Stufe des Kom  pressors veränderlich gemacht, in dem Fall  einer Verbrennungsturbine jedoch, -wie es  schematisch in     Fig.    2 dargestellt ist, speist  die erste Stufe 19 des Kompressors die zweite  Stufe 20, und es ist die sekundliche Durch  flussmenge dieser zweiten Stufe, welche ver  änderlich gemacht wird. Die komprimierte  Luft wird von der zweiten Stufe des     Kom-          pressors    dem Verbrennungssystem 21 zuge  führt. Die Verbrennungsgase expandieren in  der Turbine 22 und werden im Fall der Ver  wendung als Strahltriebwerk aus der Turbine  durch das Strahlrohr 23 ausgestossen.  



  Die Veränderung der sekundlichen Durch  flussmenge eines Kompressors kann unabhän  gig davon, ob es die erste Stufe wie in     Fig.1     oder die zweite Stufe wie in     Fig.2    ist, so  erfolgen, wie es in     Fig.    3 gezeigt ist.

   Die     Dif-          fusorleitschaufeln    24 sind bei dieser Konstruk  tion je auf einer Achse 25 in ungefähr der  Mitte     ihrer    Länge schwenkbar gelagert, so      dass, wenn die Schaufeln aus der in vollen  Linien     gezeigten    Lage in die in strichpunk  tierten Linien gezeigte Lage     versehwenkt    wer  den, die Eintrittskante 26 jeder Schaufel sich  der nächsten benachbarten     Schaufel    nähert,  wodurch die wirksame     Durcbtrittsfläche    ver  kleinert wird.  



  Eine alternative     Konstruktion    der einstell  baren Schaufel ist in     Fig.4    dargestellt. In  diesem Fall ist jede Schaufel aus zwei Teilen  hergestellt-, von welchen einer die Eintritts  kante 27, den vordern Teil 28 der Schaufel  und einen gegenüber dem     vordern    Teil dün  neren Teil 29 des hintern Teils der Schaufel  bildet. An diesen     dünnern    Teil 29 schliesst  bündig der zweite Teil 30 der Schaufel an,  welcher schwenkbar gelagert ist.

   Wenn der  Teil 30 einwärts gegen die     näehste        benaeh-          barte    Schaufel in die Lage 31     verschwenkt     wird, wird die wirksame     Durehtrittsfläehe     herabgesetzt.  



  Bei noch einer andern Konstruktion von  einstellbaren Leitschaufeln besitzt, wie in       Fig.5    veranschaulicht, jede Schaufel 32 am  Eintritt 33 eine     zv        Endrische    Abrundung und  ist um die Achse dieser     Abrundung,        sehwenk-          bar    gelagert, so dass ein konstanter Zwischen  raum zwischen den Eintrittsenden der     Diffu-          sorsehaufeln    und den Austrittsenden der     Ro-          torschaufein    aufrechterhalten wird, und so  dass jede Schaufel einwärts     verschwenkt    wer  den kann,

   um den Abstand zwischen ihrer  konkaven Fläche 34 und dem Eintrittsende 33  der nächsten     benachbarten        Sehaufel        zri    ver  mindern.  



  Bei den drei vorstehend beschriebenen       Konstruktionen    der einstellbaren Schaufel  wird die Einstellung durch eine Schwenk  bewegung jeder Schaufel oder eines Teils  derselben     bewirkt,    und diese     Sehwenkbewe-          gung    kann so bewirkt werden, wie es schema  tisch in     F!-.6    dargestellt ist.  



       .Jede    Schaufel 35 ist mit einem Drehzapfen  36 versehen oder auf einem solchen angeord  net, welcher sieh durch die Seitenwand der     Dif-          fusorkammer    erstreckt und ein Kettenrad 37       trägt.    Eine Kette 38 erstreckt sieh um den       äanzen    Satz von Kettenrädern, so dass sie    miteinander bewegt werden können. Um den  Zusammenbau und das richtige und gleiche  Einstellen aller Schaufeln zu erleichtern, ist  eine     Spannvorriehtung    39 zwischen je zwei  benachbarten Kettenrädern vorgesehen: die  Hauptsteuerung kann auf irgendeine passende   eise auf die Kette 38 ausgeübt werden, wie  z.

   B. durch eines der Kettenräder,     welehes     in Eingriff mit ihr steht.  



       Fig.    7 veranschaulicht, eine alternative  Konstruktion von einstellbaren     Diffusorsehau-          feln,    bei welcher die Schaufeln 40 kreisbogen  förmig sind. Jede Schaufel 40 ist so angeord  net, dass sie in Nuten 41 der Seitenwände  der     Diffusorkaminer    gleiten kann, so dass die  vordere Kante bis zum Umfang der     Rotor-          kamrner    vorgerückt oder aus dieser heraus  gezogen werden kann.

       t    m diese Bewegung  hervorzurufen,     ist.    jede Schaufel mit einem  oder mehreren Stiften 42 versehen, welche sich  durch Öffnungen 43 in den Nuten 41 und  durch die Seitenwände der     Diffttsorkammer     erstrecken, um in einen Schlitz 44 eines Rin  ges 45 einzugreifen, welcher eine Verdreh  bewegung in bezug auf die     Diffusorkammer     ausführen kann; diese     Bewegung    kann durch  ein Antriebsgetriebe 46 bewirkt werden,     wel-          ehes    in die auf dem Ring 45 gebildete Ver  zahnung 47 eingreift.

   Die Schlitze 44 sind  angenähert radial im Ring 45 angeordnet, und  diese Konstruktion ermöglicht, dass eine     Ver-          drehbewegun-    des Ringes eine Bewegung der  Stifte 42 längs der Öffnungen 43 bewirkt und  dadurch die Einstellung der Schaufeln in  den Nuten 41.  



       Fig.    8 und 9     veranschaulichen    noch eine  andere Einrichtung zur Veränderung der  wirksamen     Durchtrittsfläehe    im     Diffusor,    und  in diesem Fall     erfolgt    die Veränderung durch  eine Änderung der axialen Breite des Durch  trittes.     Fig.8    ist ein radialer     Schnitt.    eines  Teils des     Kompressors    mit den     Rotorsehaufeln     48 und den     Diffusorschaufeln    bei 49.

   Eine  Seitenwand 50 der     DiffLrsorkammer    nimmt ein  ringförmiges Glied 51 auf, welches die     Diffu-          sorschaufeln,    die     entweder    ein Stück mit ihm  bilden oder daran befestigt sind, trägt;

   die       andere        Seiten        wand        52    der     Diffusorkammer         ist jedoch mit einer     Ausnehmung    53 ver  sehen, in welcher ein Ring 54 liegt, der  Schlitze     aufweist,    um die Enden der Schau  feln 49     aufzunehmen    und der axial zur     Kom-          pressorwelle    aus der angedeuteten Lage, in  welcher er beinahe ganz innerhalb der     Aus-          nehmung    53 liegt, auswärts gegen die andere  Wand 50 der     Diffusorkammer    beweglich ist.

    Die radial innere Ecke des Ringes 54 ist. bei  56     abgerundet,    um eine günstige     Einströ-          inung    der Luft von dem Rotor zu den     Diffu-          sorsehaufeln    bei irgendeiner Einstellung des  Ringes 54     zu    erhalten.  



  Die     axiale    Bewegung des Ringes 54 wird  dadurch bewirkt, dass an ihm eine Reihe  von im Abstand angeordneten Vorsprüngen  57 vorgesehen sind, welche sich durch Öffnun  gen 58 am Boden der     Ausnehmung    52 er  strecken und nahe ihrem äussern Ende je mit  einem Einschnitt 60 versehen     sind,        in    wel  chen eine schraubenförmig angeordnete Rippe  61     eingreift,    die auf einem Ring 62 vorhan  den ist. Der Ring ist mittels eines Stirnrades  63 oder auf irgendeine andere geeignete  Weise über einen kleinen Winkelbereich dreh  bar, um die schraubenförmige Rippe 61 zu  verstellen und damit über den Schlitz 60 im  Vorsprung 57 auch den Ring 54 in axialer  Richtung einzustellen.  



  Bei der Steuerung der einstellbaren     Leit-          schaufeln    genügt es gewöhnlich, sie so anzu  ordnen, dass sie nur in den beiden     Grenz-          lagen    eines bestimmten Bewegungsbereiches  eingestellt werden können, das heisst auf eine  maximale oder minimale     Durchtrittsfläche,     aber es ist zu beachten, dass es auch möglich  ist, Zwischeneinstellungen vorzusehen.

   Bei ge  wissen Konstruktionen kann eine automa  tische Steuerung vorgesehen sein, und eine       Ausführungsform    einer solchen     Einrichtung     ist schematisch in     Fig.    10 dargestellt.     GTemäss     dieser Figur treibt die bei 64 angedeutete Ma  schine einen     Zentrifugalregulator    65, welcher  das     Steuerventil    66 eines hydraulischen Servo  motors 67 betätigt.

   Der Servomotor wird  durch eine Pumpe 68 gespeist, die durch die       lZaschine    angetrieben     wird,        und    der Kolben  69 des Servomotors ist bei dieser besonderen    Konstruktion mit einem Kniegelenk eines  Kniehebels verbunden, der einen bei 71 ge  lagerten Lenker 70 und einen bei 73 gelager  ten in seiner Länge durch eine Feder verän  derbaren Lenker 72 aufweist. Die Anwen  dung des     unter    Federkraft. stehenden Len  kers 72 gewährleistet., dass der Kniehebel in  die beiden Grenzlagen bewegt wird, wenn im  mer der Kolben 69 ihn über seine     gestreckte     Lage hinaus bewegt.

   Der Lenker 70 ist am       Drehzapfen    71 einer     Diffusorleitschaufel        7s     befestigt, so dass sie, wie z. B. in der in bezug  auf     Fig.3    beschriebenen Weise     versehwenkt     wird; es ist jedoch zu beachten, dass der  Servomotor bei irgendeiner Konstruktion an  gewendet werden kann, welche eine Drehbewe  gung der Leitschaufeln bedingt, oder er kann  bei     irgendeiner    passenden mechanischen Ver  bindung vom Kolben 69 angewendet werden,  um das Getrieberad 46 der     Fig.    7 oder 63 der       Fig.8    zu betätigen.

   Wie in     Fig.10    gezeigt  ist, wird durch die     Verschwenkbewegung    des  Lenkers 70 die     Diffusorleitschaufel        ver-          schwenkt,    mit welcher er verbunden ist; und  eine gleiche Bewegung wird auf alle andern       Schaufeln    durch ein einfaches Gestänge 75  übertragen.  



       Wenn    der Kompressor durch ein Drehzahl  wechselgetriebe angetrieben     wird,    ist es     er-          wünscht,    dass keine Verstellungen der     Diffn-          sorschaufeln    bei niedrigen und mittleren Dreh  zahlbereichen vorgenommen werden, da diese  Bereiche normalerweise nur unter Bedingun  gen benutzt werden sollten,     unter    welchen die  maximale sekundliche     Durchflussmenge    des       Kompressors    nicht     benötigt    wird.

   Zu diesem  Zweck kann,     wie    in     Fig.10    gezeigt ist, eine  Kurvenscheibe 76 vorgesehen sein, welche auf  das Ventil 66 wirkt; die Kurvenscheibe 76  ist mit dem Wechselgetriebe so verbunden,  dass das Ventil 66 nicht verschoben werden  und damit keine     Leitschaufelverstellung    ein  treten kann, solange die     Übersetzungsstufe    für  niederen Drehzahlbereich oder die Stufe für  mittleren     Drehzahlbereieh    eingeschaltet     ist.     



  Eine alternative Konstruktion der selbst  tätigen Steuereinrichtung ist in     Fig.11    darge  stellt, bei welcher die     Einstellung    der Diffii-           sorschaufeln        durch    das Verhältnis von An  saug- zu     Förderdruck    des Kompressors ge  steuert wird.     Zii    diesem Zweck sind zwei  Kammern vorgesehen, von welchen eine,<B>77,</B>  dem Ansaugdruck des Kompressors und die  andere, 78, dem Förderdruck     ausgesetzt.    ist.

    Irgendeine geeignete Vorrichtung, wie eine  evakuierte Kapsel 79 oder ein Kolben, ist in  jeder     Kammer    vorgesehen, welche auf den  darin herrschenden :Druck anspricht, und diese  zwei Vorrichtungen sind mit gegenüberliegen  den Enden eines Hebels 80 verbunden, wel  cher auch mit dem Steuerventil 81 eines  Servomotors     verbunden    ist.

   Die zwei Arme  des Hebels sind in der Länge ungleich, indem  das Verhältnis ihrer Längen gleich dem       Druckverhältnis        ;-eniaclit    ist, bei welchem es  gewünscht wird, dass das hydraulische Steuer  ventil betätigt werden soll.     Der    kürzere Arm  des Hebels ist. mit der Vorrichtung verbun  den, welcher dem     Förderdruck    des Kompres  sors ausgesetzt ist. Wenn es z. B. erwünscht  ist, die Steuerung zu betätigen, wenn ein  Druckverhältnis von 6:1 im     Kompressor    er  reicht wird, dann werden die zwei Arme des  Hebels auch im Verhältnis von<B>6:1</B> gemacht.

    Solange das Druckverhältnis des Gebläses we  niger als 6:1 ist, überwiegt das von der dem  Ansaugdruck ausgesetzten Kapsel 79 erzeugte  Drehmoment, so dass der Hebel aus der dar  gestellten Lage im Uhrzeigersinn verdreht.  wird und das Steuerventil 81 nach abwärts  bewegt. Wenn das Druckverhältnis 6:1 er  reicht., sind die beiden     Druekniomente    ausge  glichen; wenn schliesslich das Druckverhält  nis 6:1 übersteigt, wird der Hebel im Gegen  uhrzeigersinn     verseliwenkt    und das Steuer  ventil 81 wieder nach oben bewegt. Der  Hebel ist gleich wie in     Fig.    10 mit dem  Steuerventil 81 eines     hydraulischen    Servo  motors verbünden.

   Eine sehwache Feder 82  kann vorgesehen sein, um dem Hebel eine       Vorbelastung    zu erteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL; CEI Zentrifugalkonipressor für Verbrennungs- masebine, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrifugalkompressor zweistufig ist und Mittel für die Veränderung der sekundlichen Durchflussmenge einer Stufe aufweist, wäh rend die andere Stufe keine solche Mittel auf weist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die :Mittel zur Veränderung der sekundlichen Durehflussmenge bei ihrer Verstellung eine Änderung der Durchtrittsfläclie der Diffusor- kanäle bewirken. Z. Zentrifugalkompressor nach Unteran- .pruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Diffusorsehaufel verschwenkbar ist.
    3. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse jeder Schaufel im aerodyna mischen Druckzentrum der Schaufel angeord net ist. 1. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaufel um eine Achse an der vordern Kante schwenkbar gelagert ist, damit bei Verstel lung der Leitschaufeln der radiale Abstand zwischen den Vorderkanten der Leitschaufeln und der Austrittsenden der Rotorschaufeln unverändert. bleibt.
    5. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet; dass jede Schaufel am Eintritt eine zylindrische Ab rundung besitzt und um die Achse dieser zylindrischen Abrundung schwenkbar gelagert. ist. 6. Zentrifugalkompressor nach Unteran- sprtteh 1, dadurch gekennzeichnet., dass jede Diffusorschaufel aus zwei Teilen besteht, die aneinandergelenkt und einstellbar sind, um die Durchtrittsfläelie der Diffusorkanäle ztl verändern.
    7. Zentrifugalkompressor nach Unteran- anspi-L.ch 1, gekennzeichnet durch eine ein stellbare Seitenwand für die Difftisorkammer und durch Mittel, tim sie axial zum Kom pressor zu bewegen, um. die axiale Breite der Diffusorkanäle zu verändern.
    B. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 7, gekennzeichnet durch einen in einer Seitenwand der Diffusorkammer liegenden Iring, durch Schlitze in diesem Ring zur Auf nahme der benachbarten Enden der Diffusor- sehaufeln, und durch Mittel für die Bewegung des Ringes in Axialrichtimg des Kompressors.
    9. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch im Querschnitt kreisbogenförmige Diffusorsehaufeln, von wel chen jede so angeordnet ist, dass sie in kreis- bogenförmigen Nuten in : den Seitenwänden der Diffusorkammer gleiten kann und durch Mittel, um die Schaufeln längs dieser Bögen zu bewegen.
    10. Zentrifugalkompressor nach Unteran- spiatch 9, gekennzeichnet durch einen Betäti gungsring, der mit Zapfen an den Diffusor- schaufeln zusammenwirkt, und um die Achse des Kompressors verdrehbar ist, um die Ein stellung der Schaufeln zu bewirken.
    11. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch Diffusorschau- feln, welche je mit einem Kettenrad versehen sind, welche Kettenräder miteinander durch eine Kette verbunden sind, um eine gleich zeitige Einstellung aller Schaufeln zu bewir ken. 12. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kette mit einer Spannvorrichtung zwischen jedem Paar benachbarter Kettenräder ver sehen ist.
    13. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur Veränderung der Durchflussmenge selbsttätig die Diffusorsehaufeln einer Stufe in Abhängigkeit von der Drehzahl der Ma schine einstellen. 14. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel einen hydraulischen Servomotor auf- weisen, dessen Steuerventil durch einen Zen trifugalregler betätigt wird.
    15. Zentrifugalkompressor nach 1"nteran- spr.lch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel vorhanden sind, um die selbsttätige Ein stellung unwirksam zu machen, solange der Kompressor unterhalb einer vorausgewählten Drehzahl läuft.. 16. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ein stellbaren Diffusorschaufeln einer Stufe mit Mitteln für die selbsttätige Einstellung der selben entsprechend dem Druckverhältnis zwi schen den Eintritts- und dem Förderdruck des Kompressors kombiniert sind.
    17. Zentrifugalkompressor nach Unteran spruch 16, gekennzeichnet durch zwei Kam- niern, welche dem Eintritts- bzw. dem För derdruck des Kompressors ausgesetzt sind. durch eine auf Druck ansprechende Vorrich tung in jeder Kammer, durch einen Hebel, der mit jeder der auf Druck ansprechenden Vorrichtungen verbunden ist, und durch einen durch diesen Hebel gesteuerten Servo motor, wobei die Hebelarme, an denen die auf Druck ansprechendenVorrichtungenangreifen, so bemessen sind, dass ihr Längenverhältnis gleich dem Druckverhältnis ist, bei welchem die selbsttätige Steuerung wirksam wird.
    18. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dif- fusorschaufeln der ersten Stufe einstellbar sind, um die sekundliche Durchflussmenge des Kompressors zu verändern. 19. Zentrifugalkompressor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dif- fusorschaufeln der zweiten Stufe einstellbar sind, um die sekundliche Durchflussmenge des Kompressors zu verändern.
CH270332D 1945-12-28 1947-02-11 Zentrifugalkompressor für Verbrennungsmaschine. CH270332A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB270332X 1945-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH270332A true CH270332A (de) 1950-08-31

Family

ID=10253057

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH270332D CH270332A (de) 1945-12-28 1947-02-11 Zentrifugalkompressor für Verbrennungsmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH270332A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0058533A1 (de) * 1981-02-16 1982-08-25 Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha Verstellbare Diffusorvorrichtung für Kreiselverdichter
EP0083199A3 (en) * 1981-12-22 1983-08-03 The Garrett Corporation Surge control of a fluid compressor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0058533A1 (de) * 1981-02-16 1982-08-25 Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha Verstellbare Diffusorvorrichtung für Kreiselverdichter
EP0083199A3 (en) * 1981-12-22 1983-08-03 The Garrett Corporation Surge control of a fluid compressor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69725212T2 (de) Variabler rohrförmiger Diffusor für Kreiselverdichter
DE3623825C2 (de)
EP0433560B1 (de) Abgasturbolader an einer Brennkraftmaschine
DE2157751C3 (de) Bypassregelung für ein Gasturbinenbläsertriebwerk
DE1476907C3 (de) Gasturbinentriebwerk mit zwei gleichachsig ineinander angeordneten, drehenden Läufern
DE60212760T2 (de) Turbine mit variabler Einlassgeometrie
DE4122008A1 (de) Propfantriebwerk mit gegenlaeufigem niederdruckverdichter (booster)
DE2061425A1 (de) Geblaseanordnung fur ein Mantel strom Gasturbinentriebwerk
DE1503558A1 (de) Drehkolbenpumpe
DE102018113050B4 (de) Wastegate-anordnung, ein turbolader zur verwendung der wastegate-anordnung und ein verfahren zum verbinden von teilen einer wastegate-anordnung
EP2617947B1 (de) Fluggasturbine mit justierbarem Fan
DE3145783A1 (de) Verbrennungsmotor
DE3521798C2 (de) Axialverdichter mit Pumpverhütungsmaßnahmen
DE3722530A1 (de) Turbinentriebwerk
DE69305424T2 (de) Geschwindigkeitsregler für ein mit Pressluft angetriebenes Werkzeug
CH270332A (de) Zentrifugalkompressor für Verbrennungsmaschine.
WO2012038407A1 (de) Turboverdichter mit gleichzeiting verstellbaren vorleitrad und diffusor
CH266733A (de) Gasturbinenanlage.
CH268941A (de) Anlage mit einem Strömungskompressor.
DE1291943B (de) Abgasturbolader fuer eine Brennkraftmaschine
CH269975A (de) Gasturbinen-Kraftanlage.
DE1428192A1 (de) Radialverdichter mit veraenderbarem Abstroemquerschnitt
DE112019006767T5 (de) Zentrifugalkompressor und turbolader
DE2542623A1 (de) Vorrichtung zur verstellung einer rotorschaufel o.dgl.
DE10331619A1 (de) Abgasturbolader für eine aufgeladene Brennkraftmaschine mit Abgasrückführung