CH270604A - Steuerungsvorrichtung an Werkzeugmaschinen für den hydraulischen Antrieb eines Werkzeugträgers und eines Niederhalters der Werkzeugmaschine. - Google Patents

Steuerungsvorrichtung an Werkzeugmaschinen für den hydraulischen Antrieb eines Werkzeugträgers und eines Niederhalters der Werkzeugmaschine.

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CH270604A
CH270604A CH270604DA CH270604A CH 270604 A CH270604 A CH 270604A CH 270604D A CH270604D A CH 270604DA CH 270604 A CH270604 A CH 270604A
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Brauchli Ernst
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Brauchli Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Steuerungsvorrichtung an Werkzeugmaschinen für den hydraulischen Antrieb  eines Werkzeugträgers und eines Niederhalters der Werkzeugmaschine.    Gegenstand der Erfindung ist eine Steue  rungsvorrichtung an Werkzeugmaschinen für  den hydraulischen Antrieb eines Werkzeug  trägers und eines     Niederhalters    der Werkzeug  maschine, z. B. an Scheren und Pressen.

    Erfindungsgemäss sind Antriebszylinder des       Werkzeugträgers    und Betätigungszylinder des  Niederhalters getrennt voneinander an ein ge  meinsames Steuerventil mit einem Steuer  schieber und einem Umsteuerschieber über je  eine eigene Rohrleitung angeschlossen und  werden bei in Betrieb gesetzter Vorrichtung  abhängig voneinander durch die Bleiehe  Druckflüssigkeit betätigt, wobei bei jedem Ar  beitsgang der Umsteuerschieber zur Steue  rung des Zu- und Abflusses der     Druckflüssi-          keit    zum bzw. vom Steuerschieber dient und  der letztere die Zufuhr der Druckflüssigkeit       zuerst        zum    Niederhalter und dann zum Werk  zeugträger steuert.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist     auf    der  Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt schematisch die Steuerungs  vorrichtung an einer Blechschere.  



  Fig. 2 ist ein Schnitt durch das Steuer  ventil in grösserem Massstab, wobei beide  Schieber des Steuerventils in der     Ruhestellung     sind.  



  Fig. 3 zeigt im Schnitt das Steuerventil  mit dem Umsteuerschieber in der obern Stel  lung, in der die Niederhalter unter     Drtiek     stehen.    Die     Steuervorrichtung,        Fig.    1, besitzt eine  von einem Motor 1 angetriebene Druckpumpe  2, die die Druckflüssigkeit liefert und die  durch eine Rohrleitung 3 mit Sicherheitsventil  1 an das Steuerventil 5 angeschlossen ist.  Das Steuerventil 5 ist auf einer Seite am  Kasten 6 befestigt, der die Pumpe 2 und das  Sicherheitsventil 4 umschliesst und als     Steuer-          flüssigkeitabehä'lter    dient.

   In den     Kasten    6  münden die Rückleitung 7     des    Steuerventils  und ein     Verbindungskanal    8, der mit dem  untern Ende des Bewegungsraumes des Um  steuerschiebers 9 in Verbindung steht. An das  Steuerventil 5 sind zwei Rohrleitungen 10 und  <B>1.1</B> angeschlossen.

   Die Rohrleitung 10 steht mit  den Betätigungszylindern 12 der Niederhalter  in Verbindung, während die Rohrleitung 11  an die Antriebszylinder 13 des Werkzeugträ  gers, das heisst des Messerbalkens 14 ange  schlossen ist. Über dem Steuerventil 5 ist ein  Elektromagnet 15 angeordnet, der einerseits  über einen     Fusseinsehaltkontakt    16 an das  Stromnetz 17     angeschlossen    werden kann und  anderseits durch einen Stellungskontakt 18  nach der Stellung des     Werkzeugträgers    ge  steuert wird.

   Der Anker des Magneten 15 ist  durch sein unteres Ende 19 mit dem Schieber  9 verbunden und wird durch eine Druckfeder  20 nach     unten    gedrückt,     derart,    dass in der  stromlosen Stellung des     Magneten    der Schie  ber 9 die Kanäle von den Rohrleitungen 10  und 11 zu der Rückleitung 7 offenhält, so  dass kein     Druck    in     fliesen        Leitungen        entstehen         kann, da die     Druckflüssigkeit    von der Leitung  3 durch den Kanal 7 nach dem Behälter 6  zurückfliesst.

   Der Steuerventilkörper besitzt  zwei zueinander parallele senkrechte Bohrun  gen 21 und 22, in denen axial verschiebbar der  Umsteuerschieber 9 bzw. der Steuerschieber  29 angeordnet sind.     Rechtwinklig    zu diesen  Bohrungen sind die     Kanäle    24, 25, 26 und 7  voneinander getrennt im Ventilkörper ange  ordnet, wobei der Kanal 24 mit der Rohrlei  tung 11, der Kanal 25 mit der Rohrleitung 3       und    der Kanal 26 mit der Rohrleitung 10 ver  bunden sind     -Lind    der Kanal 7, wie bereits er  wähnt, in den Behälter 6 mündet.

   Der Schie  ber 9 ist     als        zylindrischer    Kolben mit ring  förmigen Ausnehmungen 27 ausgebildet -Lind  in der zylindrischen Bohrung 22 des Körpers  des     Steuerventils    5     geführt.    Das untere Ende  der     Bohrung    22 ist durch eine Schraube 28       verschlossen        -Lind    steht durch den Verbin  dungskanal 8 mit dem Behälter 6 in Verbin  dung, so dass zwischen die Schieberunterseite  und die Schraube 28 gelangte Steuerflüssig  keit die Bewegungen des Schiebers 9 nicht  behindert.

   Die beiden Ausnehmungen 27 sind       durch    ein     scheibenförmiges    Kolbenstück 23  voneinander getrennt, so dass bei der vertika  len Verschiebung     des    Schiebers 9 in die  oberste Stellung, Fig. 3, die Kanäle 24 und 25  voneinander getrennt werden, während in der       untersten,    der     Ruhestellung    des Schiebers, die  Kanäle 24 und 25 durch die von der Bohrung  22     gebildete    Öffnung 30 miteinander     verbin-          den    sind. Der Kanal 25 dient der Zufuhr der       Druckflüssigkeit    von der Pumpe 2 zum  Steuerschieber 29.

   Unter diesem Kanal liegt  der     nur        biss    zum Schieber 9 reichende Kanal  7, der nur     zur    Rückführung der Druckflüs  sigkeit     Verwendung    findet. In gleicher Höhe  wie der Kanal 7, aber unabhängig von diesem,  liegt der Kanal 26. Über dem Steuerschieber  29 ist eine auf     dessen    oberes Ende wirkende  Druckfeder 31 in einem im Ventilkörper be  festigten Rohrstück 32 angeordnet, das an  seinem     obern    Ende durch einen Boden 33 mit  Federspannschraube 34 verschlossen ist.

   Durch  Verstellen der Schraube 34 kann die Schrau  benfeder 31 mehr oder     weniger    gespannt und    damit der Druck auf den Steuerschieber 29       verändert    werden. Der Steuerschieber 29 hat  zylindrische Form und besitzt annähernd in  der Mitte eine kreisringförmige Ausnehmung  35. Die Bohrung 21 des Steuerschiebers ist am  untern Ende     durch    einen Zapfen 38 verschlos  sen. Neben derselben ist ein Kanal 37 ange  bracht, der das untere Ende der     Bohrung    mit  dem Kanal 10 verbindet.  



  Die Steuerungsvorrichtung arbeitet in fol  gender Weise: In der in Fig. 2 dargestellten  Stellung der beiden Schieber 9 und 29 steht  der Umsteuerschieber 9 in seiner untersten       Stellung,    wobei der Magnet 15 stromlos ist.  Die Kanäle 24, 25     und.    7 stehen durch die  Ausnehmungen 27 miteinander in Verbin  dung, so dass :durch die Rohrleitung 11 die       Druckflüssigkeit    aus den Zylindern 13     in    den  Kanal 24, von     diesem    durch die     Öffnung    30  in den Kanal 25 und durch die von der Boh  rung 22 gebildete     Öffnung    39 in den Austritts  kanal 7 und den Behälter 6 fliessen kann.

   Die  von der Pumpe 2 bei dieser Stellung des Schie  bers 9     geförderte    Druckflüssigkeit fliesst durch  die Öffnung 39 sofort wieder in den Behälter  6     zurück.        Der    Steuerschieber 29 neben dem  Umsteuerschieber 9 steht ebenfalls in seiner       tiefsten    Stellung und verbindet in dieser  durch seine Ausnehmung 35 und die von der  Bohrung 21 gebildete Öffnung 40 die Rohr  leitung 10 von den Niederhalterzylindern 12  über den Kanal 26 mit dem Kanal 25 und  durch die Öffnung 39 mit dem Austrittskanal  7 und dem Behälter 6.  



  Wird nun bei eingeschaltetem Motor 1 und  laufender Druckpumpe 2 der Kontakt 16 ge  schlossen, so zieht der     Elel,-tromagnet    16 den  Schieber 9 in die obere     Stellung,        Fig.    3. Da  durch werden die beiden Öffnungen 30     -Lin7d     39, die den Kanal 7 mit den Kanälen 25 und  24 verbinden, geschlossen, und die Druckflüs  sigkeit hat nur den Weg durch den Kanal 25  und die Öffnung 40 nach dem Rohr 10 und  den     Niederhalterzylindern    12, die     gefüllt    wer  den, bis die Niederhalter fest auf dem     Werk-          stück    aufsitzen.

   Da die Druckflüssigkeit nicht  Weiterfliessen kann, steigt der Druck in der       Leitung    10 und den Kanälen 26 und 25, bis      der Druck den Federdruck der Schrauben  feder 31 überwindet     und.    den     Steuerschieber     29 nach oben verschiebt (in Fig. 3 punktiert  eingezeichnet). Da der untere Teil dieses  Schiebers durch den Kanal 37 bezüglich des       Flüssigkeitsdruckes    ausgeglichen ist., ist nur  die Reibung des Steuerschiebers zusätzlich  dem Federdruck bei der Verstellung zu über  winden.  



  In der obern Stellung des Steuerschiebers  bei geschlossenem Umsteuerschieber 9 wird  die weitere Druckflüssigkeitszufuhr zu den  Niederhalterzylindern 12 gesperrt, da die  Durchgangsöffnung 40 durch den nach oben  verschobenen Steuerschieber verschlossen     ist.     Gleichzeitig     wurde    die von der Bohrung 21  gebildete Öffnung 42 durch die Ausnehmung  35 im Steuerschieber 29 freigegeben, so dass  nun die Druckflüssigkeit aus dem Kanal 25  nach dem Kanal 24 und durch die Rohr  leitung 11 nach den Zylindern 13 des Werk  zeugträgers 14 bzw. des Messerbalkens strömt,  und diesen nach unten drückt.

   In der unter  sten Lage öffnet dieser den Kontakt 18 mit  tels des Anschlages 43, was zur Folge hat, dass  der Stromzufluss zu dem Magneten 15 unter  brochen wird und der Schieber 9 unter der  Wirkung der     Druckfeder    20 und seines Eigen  gewichtes nach unten gedrückt wird bzw. sich  bewegt und von diesen Kräften in dieser Stel  lung gehalten wird. Durch den entstehenden  Druckabfall wird der Steuerschieber ebenfalls  nach unten durch die Feder 31 verschoben und  öffnet, wie in Fig. 2 ersichtlich, die Öffnung  40, während die Öffnung 39 durch den Schie  ber 9 bereits freigegeben ist, und die Druck  flüssigkeit strömt aus den Zylindern 12 in  den Behälter 6 zurück.

   Die Öffnung 30 wurde  bereits freigegeben, so dass die Druckflüssig  keit auch aus den Zylindern 7.3 nach dem Be  hälter 6     zurückfliessen    kann. Unter der Ein  wirkung von auf der Zeichnung nicht dar  gestellten Federn oder Gegengewichten keh  ren der Werkzeugträger 14 und die Nieder  halter in ihre Ausgangsstellungen zurück. In  der obern Stellung des     Werkzeugträgers          schliesst    dieser den Kontakt 18 mittels des  Anschlages 44 wieder, und falls der Kontakt    16 geschlossen ist oder wieder geschlossen  wird, beginnt ein neuer Arbeitsgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerungsvorrichtung an Werkzeugmaschi nen, für den hydraulischen Antrieb eines Werkzeugträgers und eines Niederhalters der Werkzeugmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebszylinder des Werkzeugträgers und Betätigungszylinder des Niederhalters ge trennt voneinander an ein gemeinsames Steuer ventil mit einem Steuerschieber und einem Umsteuerschieber über je eine eigene Rohr leitung angeschlossen sind und bei in Betrieb gesetzter Vorrichtung abhängig voneinander durch die gleiche Druckflüssigkeit betätigt werden, wobei bei jedem Arbeitsgang der Um steuerschieber zur Steuerung des Zu- und Abflusses der Druckflüssigkeit zum bzw.
    vom Steuerschieber dient, und der letztere die Zu fuhr der Druckflüssigkeit zuerst zum Nieder halter und dann zum Werkzeugträger steuert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be tätigung des Umsteuerschiebers ein Elektro magnet in Verbindung mit einem Fussein schaltkontakt und einem je nachdem, ob sich der Werkzeugträger in der Ausgangs- oder der Arbeitsstellung befindet, ein- oder ausgeschal teten Kontakt vorgesehen ist. 2. Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Umsteuerschieber die Verbindung eines Zuflusskanals zum Steuer schieber mit einem Rückflusskanal und den Rückfluss der Druckflüssigkeit von den Werk zeugträger-Antriebszylindern steuert. 3.
    Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da.ss der Steuerschieber die Verbindung des Zuflusskanals für die Druckflüssigkeit mit je einem Kanal zu den Betätigungs- und Antriebszylindern des Nie derhalters und des Werkzeugträgers und den Rüekfluss der Druckflüssigkeit aus den Nie derhalter-Betätigungszylindern steuert. 4.
    Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Umsteuerschie ber durch den Magneten in die den Abfluss der Druckflüssigkeit sperrende Stellung ge bracht werden kann und bei stromlosem Ma gneten durch Federdruck in der Durchgangs stellung für den Rückfluss der Druckflüssig keit gehalten wird. 5. Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber in der Ruhestellung die Druckflüssigkeits- zufuhr zu den Niederhalter-Betätigungszylin dern freigibt und diejenige zu den Werk zeugträger-Antriebszylindern sperrt.
    6. Steuerungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass der Umsteuerschie ber als zylindrischer Körper mit zwei Ausneh- mungen ausgebildet ist,. 7. Steurungsvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber als zylindrischer Körper mit einer Ausneh- mLmg ausgebildet ist.
CH270604D 1948-09-17 1948-09-17 Steuerungsvorrichtung an Werkzeugmaschinen für den hydraulischen Antrieb eines Werkzeugträgers und eines Niederhalters der Werkzeugmaschine. CH270604A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2401734A1 (de) * 1973-01-18 1974-07-25 Advanced Machine Design Co Hydraulische maschinenschere

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2401734A1 (de) * 1973-01-18 1974-07-25 Advanced Machine Design Co Hydraulische maschinenschere

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