CH270611A - Vorrichtung zum Erwärmen thermoplastischer Stoffe im hochfrequenten Kondensatorfeld. - Google Patents

Vorrichtung zum Erwärmen thermoplastischer Stoffe im hochfrequenten Kondensatorfeld.

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CH270611A
CH270611A CH270611DA CH270611A CH 270611 A CH270611 A CH 270611A CH 270611D A CH270611D A CH 270611DA CH 270611 A CH270611 A CH 270611A
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Description


  Vorrichtung zum Erwärmen thermoplastischer Stoffe im hochfrequenten     Kondensatorfeld.            Vorlie-ende        Erfindun-    bezieht sieh auf  eine     Vorrichtun--    zum Erwärmen     therinopla-          stiseher    Stoffe im     hoehfrequenten        Kondensa-          torfeld    mit einem Paar gegeneinander beweg  licher Elektroden zum Erfassen des zu be  handelnden Materials.  



  Es gibt bekanntlich eine grosse Anzahl       unstharze,    welche bei genügend hoher Tem  peratur erweichen und auf diese Weise durch       WärmeanwendLing    miteinander verbunden  werden können. Diese Materialien werden     --e-          wöhnlieh.    als  Thermoplasten  bezeichnet.       Die#ie    Materialien sind besonders     nützlieh    bei  der Fabrikation wasserdichter     bzw.    luftdichter  Hüllen und Verpackungen für den Versand  und die Aufbewahrung von Nahrungsmitteln,  Chemikalien oder andern Stoffen, die unter  dem     Einfluss    von Luft oder Feuchtigkeit leicht  verderben.

   Gewöhnlich werden deshalb Hül  len aus diesen Materialien dadurch     versehlos-          sen,    indem man     (lie        züi    verbindenden Ränder  zwischen erwärmten Walzen     hindurehlaufen          lässt,    welche das Material auf den     Erwei-          ehungspunkt    erwärmen     und    unter Druck mit  einander verbinden.

   Die     Erwärinung    der     zwi-          ,sehen    Stangen- oder     Walzenelektroden        hin-          durehgleführten    Thermoplasten mittels Hoch  frequenz bietet     mannig-faelie    Vorteile, da die       Wärine    nicht von aussen her     zu-eführt    werden       muss,    sondern infolge der     dielektrisehen    Ver  luste im Material selbst     erzeu   <B><U>'</U></B>     --t    wird.

   Infolge  der Wärmeleitfähigkeit der     Ii,lektroden,        wel,     ehe in Berührung mit den äussern Flächen des       ZD            Thernioplasten    stehen, wird der     En#,eieliLiii--",s-          effekt        auf    die innern     Fliiehen    der miteinander       züi    verbindenden Materialien beschränkt. Hier  durch ergibt sieh eine ausgezeichnete     Verbin-          Jung    ohne Deformation der äussern Oberfläche  des Materials.  



  Für eine gegebene Dicke des Thermopla  sten kann die maximal zulässige     Hoehfre-          quenzspannung    zwischen den Elektroden  durch die Charakteristik des Materials be  stimmt werden. Wenn die Spannung zu hoch       ist,    erfolgt. ein     Übersehlag    im Material, wo  durch Defekte in der Verbindungsstelle ent  stehen. Wenn die     Hoehfrequenzspannung        zwi-          sehen    den Elektroden zu niedrig ist, ergibt  sieh eine ungenügende Erwärmung, so     dass          d.ie    Verbindung nicht einwandfrei wird.

   Die  Spannung     muss    deshalb sorgfältig einreguliert       vverden,    unter     Beriieksiehtigung    der Dicke des  Materials, seiner     Durehsehlagsfestigkeit    bei       Hoehfrequenz    und der     Gesehwindigkeit,    mit       weleher    das Material zwischen den Elektroden       hindurehgeführt    wird.  



  Bei der industriellen     An-wendun-    der Er  wärmung- durch     Hoehfrequenz    wird oft ver  langt,     dass    einmal mehr, und das andere     Mal     weniger Materialschichten     nvisehen    den Elek  troden     hindurehlaufen        -und    miteinander     ver-          b-Luiden    werden müssen.

   Infolge der Schwan  kungen des Abstandes und demzufolge der  Kapazität zwischen den einander     gegenüber-          l"        L,          lien-enden    Elektroden wird der normale  <B>C</B>       Hochfrequenz-Resonanzkreis,    von welchem die      Elektroden einen Teil bilden, verstimmt, wo  durch die     Hochfrequenzspann-Luig    zwischen  den Elektroden wesentlich geändert wird.  Es kann z. B. vorkommen,     dass    in wechselnder  Folge zwei bis acht Materialschichten thermo  plastischer Materialien miteinander verbunden  werden sollen.

   Die vorliegende Erfindung be  zweckt die     Sühaffung    einer zum Erwärmen  thermoplastischer Stoffe im     hochfrequenten          Kondensatorfeld    bestimmten Vorrichtung der  eingangs erwähnten Art, die sieh kennzeichnet  durch Mittel     zur    selbsttätigen Änderung der  Spannungsamplitude in Abhängigkeit des<B>Ab-</B>  standes der beiden     Elektr'oden.     



  Ausführungsbeispiele des     Erfinduings-          gegenstandes    sind in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine schematische Darstellung einer  ersten Ausführungsform der Erfindung,       Fig.    2 eine Kurve zur Erklärung der Wir  kungsweise derselben,       Fig.   <B>3</B> einen Teil der Vorrichtung, teilweise  geschnitten,       Fig.4    eine perspektivische Ansicht der  Vorrichtung und       Fig.   <B>5</B> eine zweite     Ausführungsforin    in  schematischer Darstellung.  



  Wie aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlich, werden die mit  einander zu verbindenden     thermoplasti8chen     Materialien zwischen zwei     Elektrodenrollen   <B>1</B>  und<B>3</B> hindurchgeführt. Die Elektrode<B>1.</B> ist  geerdet, während die Elektrode<B>3</B> über den  Innenleiter einer konzentrischen Leitung<B>5</B> von  2,14 Länge an die     Hochfrequenzquelle   <B>7</B> an  geschlossen ist. Um Material von verschiedener  Dicke zwischen den Rollen<B>1</B>     und   <B>3</B> hindurch  führen zu können, wird eine der Rollen,     und     zwar vorzugsweise die Hochspannungsrolle<B>3,</B>  mittels einer Feder gegen die andere gedrückt,  um den erwünschten Druck gegenüber der  festen Rolle aufrechtzuerhalten.

   Die     beweg-          liehe    Rolle<B>3</B> ist mit einer Verlängerung<B>9</B>       -hersehen,    welcher eine geerdete Platte<B>1.1</B> ge  genüberliegt und mit derselben einen Kon  densator bildet. Die Energie wird der Elek  trode<B>3</B> durch einen federnden     Schleifkontakt     zugeführt, welcher mit dem innern Leiter der  konzentrischen Leitung<B>5</B> verbunden ist.    Bei zunehmender Dicke des Materials       muss    eine höhere Spannung zwischen den  Elektroden<B>1</B> lind<B>3</B> vorgesehen werden, wenn  die Erwärmung konstant gehalten werden  soll.

   Der erforderliche Spannungsunterschied  zwischen den Elektroden ist ungefähr propor  tional der Dicke des Materials, das heisst die  Feldstärke zwischen den beiden Elektroden  soll annähernd konstant sein. In der Praxis  ergibt sich eine kleine Abweichung von diesem  theoretischen Wert, insbesondere wenn sehr  dünne Materialschichten zu behandeln sind,  weil     indiesem    Falle ein verhältnismässig gro  sser Anteil der erzeugten Wärme von den kal  ten Elektroden abgeleitet wird und somit ver  loren ist. Der     Gesamteffekt    hängt     natürlieh     von der Wärmeleitfähigkeit des     thermoplasti-          sehen    Materials ab.

   Wenn dickere     Sehiehten     oder eine     gTössere    Anzahl Schichten erwärmt  werden, haben die nicht in direkter Berüh  rung mit den Elektroden stehenden Schichten  keine Tendenz, ihre Wärme abzugeben, und  'das gewünschte Resultat wird mit einer etwas  niedrigeren Feldstärke erreicht. Zur Erzie  lung einer selbsttätigen Regulierung der<B>Feld-</B>  stärke wird mit Vorteil die Änderung der  Kapazität zwischen den beiden Elektroden  oder zwischen der Hochspannungselektrode  und der Erde oder eine Kombination der bei  den benützt, sobald eine solche Kapazitäts  änderung durch die Bewegung einer der Elek  troden infolge Schwankungen in der Dicke  des zu behandelnden Materials     hervor-ei-Lifen     wird.  



  Die Wirkungsweise dieser Regelung ist  durch die Kurve in     Fig.    2 dargestellt,     auf     welche im nachstehenden Bezug genommen  sei. Diese Kurve ist die     Spannungsresonanz-          kurve    der konzentrischen Leitung<B>5</B> einschliess  lich der     kapazitiven    Belastung bestehend aus  dem Kondensator<B>1, 3</B> und dem Einstellkon  densator<B>13.</B> Die Spannung ist auf der Ordi  nate, die Kapazität auf der Abszisse aufgetra  gen. Bekanntlich ist die Spannung des Reso  nanzkreises ein Maximum, wenn seine Eigen  frequenz mit der-     Generatorfrequenz    überein  stimmt.

   Die Frequenz der durch den     Hoch-          frequenzgenerator   <B>7</B> erzeugten     Sehwin(        gnuigen          ZD         wird konstant gehalten     und    liegt     in    der     Cvrö-          11)enordnung    von 200     A1I1z.    Bei dem durch die  Linie<B>15</B> angedeuteten Kapazitätswert wäre  der Kreis auf die Frequenz des Generators<B>7</B>  abgestimmt.

   Die Kapazität<B>13</B> wird nun so  eingestellt,     dass    das System     auf    eine kleinere  Frequenz abgestimmt ist, wenn sieh das  dünnste,     zu    behandelnde Material zwischen  den Elektroden<B>1</B> und<B>3</B> befindet, und zwar  um einen genügenden Betrag, um den     Arbeits-          n          punkt   <B>17</B> an eine Stelle auf der Resonanz  kurve     züi    bringen,     welebe    die     gewünsehte     n  Spannungsdifferenz zwischen den Elektroden  erzeugt.

   W     enn    ein.     diekeres    -Material zwischen  die Elektroden gelangt, bewegen sieh dieselben  zur Anpassung an die grössere     Dieke        auseinan-.     der und hierdurch wird     gleiehzeitig    die Kapa  zität zwischen denselben     verrin-ert.        Aus          Fir'.    2     ist    ersichtlich,

       dass    sieh dann der Ar  beitspunkt näher     zür    Resonanz hin     be-#veo--t     und zwischen den Elektroden ein grösserer       S   <B>1</B>     pannung        s        unterschied        auftritt.        Bei        Behand-          lung    des Materials maximaler Dicke     muss    der  Arbeitspunkt z. B. bei<B>1.9</B> liegen.

   Falls die da  mit verbundene Kapazitätsänderung zwischen       I     den Elektroden     nielit        ausreiehend    ist zur     Er-          zeugun,-        der        gewünsehten    Kapazitätsände  rung, kann eine zusätzliche Kapazitätsände  rung mittels des Kondensators<B>9, 11</B> erzeugt  werden. Es ist klar,     dass    die totale Kapazitäts  änderung durch geeignete Wahl der Grösse     der     Elektrode<B>11.</B> oder durch Regulierung ihres  Abstandes von der Elektrode<B>9</B>     ein--estellt    wer  den kann.

   Der     Gesaintbereieh    der Kapazitäts  änderung- und somit der Bereich zwischen  Maximal- und     --kN1inimal,;paiinuii#)-    kann durch  passende Änderung der Abmessungen der an  dern Teile des     Re:sonanzkreises    gesteuert wer  den. Diese Werte müssen jedoch in jedem  .Einzelfall     (,#eiiiHss    den besondern     AnforderLin-          gen    bestimmt werden     und    hängen von der  Arbeitsfrequenz und dein zu behandelnden  Material ab.  



  Eine praktische     Ausführungsforin    einer  <B>Z,</B>       Ho,chfrequeiizheftiiia-sehiiie    ist in den     Fig.   <B>3</B>  <B>C</B>  und 4     dar-estellt.        Fi--.    4 ist eine     perspekti-          I        -          visehe    Ansicht der Vorrichtung, von der ein  Teil in     Fi--.   <B>3</B> im Schnitt dargestellt ist.

   Die  <B>C</B>    konzentrische     2./4        Leitun-   <B>0-</B> ist unter der       Grandplatte    21 montiert und sein     äul'2#erer     Leiter an die Masse derselben gelegt. Die       1-loehlreqLienzspannun--    wird von einer nicht,  dargestellten Quelle<B>ä</B>     lis    durch ein     konzen-          trisehes    Kabel<B>23</B> zugeführt.

       Zur    Erzielung  einer regulierbaren Kapazität ähnlich dem  Kondensator<B>13</B> in     Fig.   <B>1,</B> weist der innere  Leiter der     konzentrisehen    Leitung<B>5</B> an seinem  äussern Ende einen Teil von grösserem     Durch-          inesser        auf,    welchem eine mit dem Aussenleiter  verbundene     zylindriseh    gebogene Platte     ge-          "enüberliegt,

          01        welche        einstellbar        entlang        einem          Sehlitz        versehlebbar    ist und mittels einer       Stell,sehraube   <B>25</B> fixiert werden kann.

   In der       Grundplatte    21 ist eine     öffnung   <B>27</B> vorgese  hen, durch welche ein Teil der     Hoehspan-          nungselektrode   <B>3</B>     hinduirchragt,    so     dass    sie das       züi    behandelnde Material auf der obern Fläche  der Grundplatte 21 erfassen kann. Die     Elek-          Irode   <B>3</B> besteht aus einem Metallring auf einer       Isolierseheibe   <B>29,</B> welche ihrerseits auf einer  drehbaren Welle<B>31</B> sitzt.

   Diese Welle ist mit  einem nicht dargestellten Antriebsmotor über  ein Zahnrad<B>33</B>     und    ein Paar     Universalkupp-          lun--en   <B>35</B> und<B>37</B> verbunden,     weleb,    letztere,  eine geringe     senkreehte    Bewegung der Elek  trode am einen Ende der Welle     olnie    Störung  der Drehbewegung derselben ermöglichen. An  <B>C</B>  einer Stelle in der Nähe der Elektrode ist die  Welle in einem Tragarm<B>39</B> gelagert, dessen  eines Ende in Stützen 41 und 43 gelagert ist,  welche an der Grundplatte 21 befestigt sind.

    Ein     reehtwinklig    vom Tragarm<B>39</B> abwärts  ragender     Fortsatz    45 ist mit einer Feder 47  verbunden, welche eine     Zu,(nvirkun,--    in einer  solchen Richtung ausübt,     dass    die Elektrode<B>3</B>  federnd gegen die geerdete Elektrode<B>1</B>     ge     drückt wird, welche über der     Grrundplatte     montiert ist. Eine     halbzylindrisehe    Platte<B>1.1</B>  ist     auf    der Grundplatte 21 montiert und bil  det mit der Verlängerung<B>9</B> zusammen einen  Kondensator.

   Die     1-Iochfreq-uLenz    wird der  Elektrode durch eine     Sehleifbürste    49 zuge  führt, welche mit dem äussern Ende des     innern     Leiters der     konzentrisehen    Leitung<B>5</B> verbun  den ist und am äussern Metallteil der     Elek-          1    rode<B>3</B> anliegt.      Mit der     11ochspannungselektrode   <B>3</B> wirkt  die geerdete Elektrode<B>1</B> zusammen, welche im  obern Kopfteil<B>51</B> der Heftmaschine eingebaut  ist.

   Die Elektrode<B>1</B> wird durch den nicht dar  gestellten Motor angetrieben, welcher eben  falls das Zahnrad<B>33</B> trägt, und beide Elektro  den drehen sich in solcher Richtung und mit  solcher     Gesehwindigkeit,        dass    das zu behan  delnde Material zwischen denselben hindurch  gezogen wird. Es kann auch ein von     Fland     oder mit dem Fuss zu bedienender     Meehanis-          niLis    zum Anheben der Elektrode<B>1</B> vorgesehen  sein.  



  Eine andere Ausführung für die selbst  tätige Kapazitätsregulierung ist in     Fig.   <B>5</B> dar  gestellt, welche schematisch eine geerdete  Elektrode<B>1</B> und eine     floehspannungselektrode     <B>3</B> zeigt, zwischen denen das zu behandelnde  Material<B>53</B>     hindurchgeführt    wird. Die Elek  trode<B>3</B> ist mit dem innern Leiter<B>55</B> der kon  zentrischen Leitung<B>5</B> verbunden und ist, wie  durch die Linie<B>57</B> angedeutet, mechanisch mit  einem beweglichen Ring<B>59</B> gekuppelt, welcher  mit einem     verdiekten    Abschnitt<B>61</B> des     innei.    a  Leiters<B>55</B> eine veränderliche Kapazität bildet.

    Der Ring<B>59</B> kann bei minimaler Dicke des  Materials<B>53</B> dem obern oder untern Ende der  Verdickung<B>61</B> gegenüberliegen. Im einen Fall  ergibt seine Bewegung in einer gegebenen  Richtung eine     Erhöh-Lu-ig    der Leitungskapazi  tät und verringert so ihre     Resonanzfrequenz,     im andern, gestrichelt dargestellten Fall wird  durch die Bewegung in der gleichen Richtung  die Leitungskapazität verringert. Änderungen  in der Dicke des     züi    behandelnden Materials,  welche eine Änderung in der Kapazität     zwi-          sehen    den Elektroden bewirken, können auf.

    diese Weise eine weitere Kapazität     beeinflus-          .sen,    welche in der -Weise veränderlich ist,       dass    sie diese Änderung teilweise kompensiert  oder verstärkt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Erwärmen thermopla stischer Stoffe im hochfrequenten Kondensa- torfeld mit einem Paar gegeneinander be weglicher Elektroden zum Erlassen des zu be handelnden Materials, gekennzeichnet durch Mittel zur selbsttätigen Änderung der Span nungsamplitude in Abhängigkeit des Abstan des der beiden Elektroden.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine der Elektro den derart federnd angeordnet ist, dass die züi verbindenden Materialsehichten unter kon- ,##tantem Druck zwischen den Elektroden<U>ge-</U> halten sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Kapazitäts änderung, welche durch die Bewegung einer der Elektroden verursacht wird, zur Ände rung der den Elektroden aufgedrückten Span nung benützt wird.
    <B>3.</B> Vorrichtung naeh Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Resonanzkreis, des sen Eigenfrequenz in Abhängigkeit vom Elek- trodenabstand derart gesteuert wird, dass sieh unabhängig vom Elektrodenabstand eine prak tisch konstante Feldstärke zwischen den bei den Elektroden ergibt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspraeh 2, da durch gekennzeichnet, dass der Resonanzkreis einen zusätzlichen, seine Eigenfrequenz in Abhängigkeit vom Elektrodenabstand beein flussenden Kondensator enthält, dessen eine Belegung eine ortsfeste Platte ist und dessen andere Belegung mit der beweglichen Elek trode mechanisch und elektrisch verbunden ist.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Resonanzfre quenz des Resonanzkreises praktisch gleich ist der Frequenz der Hoehfrequenzquelle, wenn das diekste zu wärmende Material sich zwi- sehen den Elektroden bef indet <B>-</B>und sieh um einen genügenden Betrag von der Frequenz der HochTrequenzquelle entfernt, wenn sieh das dünnste züi -wärmende Material zwischen den Elektroden befindet, um eine praktiseh konstante Feldstärke zwischen den beiden Elektroden zu erhalten.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Unteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden drehbar gelagert sind zwecks Herbeiführung des Materialvorschubes Lind über eine kon- zentrisehe übertragungsleitung mit dem Hoch- frequenzgeiierat,or verbunden sind.
    <B>7.</B> Vorrichtung nach Unteransprueh <B>6,</B> ge kennzeichnet durch eine mit einer Öffnung <B>(27)</B> versehene Grundplatte (21), durch eine rotierende Elektrode<B>(1),</B> die oberhalb der Öffnung gelagert ist, durch eine zweite rotie rende Elektrode<B>(3),</B> die unterhalb der öff- nun-- <B>(27)</B> gelagert ist, welche Elektroden sieb (Iiii-eli die Öffnun- hindurch gegenüber- ,stelien, durch eiiie federnd gelagerte Welle <B>(31)</B> rür die zweite Elektrode<B>(3),</B> die an der Grundplatte (21) montiert ist,
    um die zweite Elektrode<B>(3)</B> durch die öffnung C <B>(27)</B> hindurch in Zusammenwirkung mit der ersten Elektrode<B>(1)</B> zu halten, wobei ein Teil der konzentrisehen Speiseleitung<B>(23 </B> durch eine starre konzentrisehe Rohrleitung<B>(5)</B> ge bildet ist, die sieh entlang der untern Seite der Grundplatte (21) erstreckt, durch ein flexibles Kontaktelement (49), das den Innen- leiter der konzentrischen Leitung<B>(5)</B> mit der zweiten Elektrode<B>(3)</B> verbindet, durch eiiie leitende zylindriselle Verlängerung<B>(9)</B> der zweiten Elektrode<B>(3),
    </B> und eine an der Grund platte einstellbar befestigte Hilfselektrode <B>(11),</B> die zusammen den zusätzlichen Konden sator bilden, dessen Kapazität -,sich bei Ände rungen der Materialdieke in gleichem Sinn ändert wie die Kapazität des durch die rotie- reiiden Elektroden gebildeten Kondeiisators, weiter durch eine in.
    der konzentrisehen Lei- tuilg <B>(5)</B> enthaltene veränderliche Kapazität, die zur Abstimmung der konzentrischen Lei tung<B>(5)</B> auf die Frequenz der Hoehfrequenz- quelle <B>(15)</B> dient, wenn Material maximaler Dieke zwischen die erste<B>(1)</B> Lind zweite Elek trode<B>(3)</B> eingeführt ist, wobeidie Anordnung und Ausbildung des zusätzlichen Kondensa- tors derart gewählt ist,
    dass die Feldstärke im Material für jede Materialstärke praktisch konstant -,ehalten wird. 2D
CH270611D 1946-02-15 1947-02-11 Vorrichtung zum Erwärmen thermoplastischer Stoffe im hochfrequenten Kondensatorfeld. CH270611A (de)

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NL (1) NL69445C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902423C (de) * 1951-06-19 1954-01-21 Koerting Radio Werke Oswald Ri Hochfrequenz-Nahtschweissmaschine

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DE902423C (de) * 1951-06-19 1954-01-21 Koerting Radio Werke Oswald Ri Hochfrequenz-Nahtschweissmaschine

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