CH270619A - Sicherheitsrasierapparat. - Google Patents

Sicherheitsrasierapparat.

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CH270619A
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CH
Switzerland
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blade
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razor according
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Inventor
Company Gillette Safety Razor
Original Assignee
Gillette Safety Razor Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/18Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with two cutting edges

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Description


  Sicherheitsrasierapparat.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Sieherheitsrasierappar        at,    bei welchem eine       Kopfplatte    so ausgebildet.     ist,    dass sie gegen  eine durch einen Handgriff getragene Trag  platte gezogen werden kann, so dass zwischen  den beiden Platten eine     Zweischneidenklinge     in ihrer     Gebrauchsstellung    eingeklemmt wer  den     kann.     



       Bisher    sind zwei     wesentlich    verschiedene       Typen    von     derartigen    Sicherheitsrasierappa  raten bekannt geworden. Bei einer ersten  Art werden die einzelnen Bestandteile bei der       Entfernung    oder beim Auswechseln einer  Klinge     vollständig        auseinandergenommen.     Dies ist     dann        erwünscht,    wenn der Apparat  einer     gründlichen        Reinigung    unterzogen wer  den soll, hat aber den Nachteil,

       da.ss    einzelne  Bestandteile des     auseina.ndergenommenen     Apparates auf den Boden fallen     -Lund    verloren  gehen können. Dieser Nachteil wird bei der  zweiten bekannten Art vermieden, bei wel  cher die     einzelnen    Bestandteile nicht vollkom  men voneinander getrennt werden können.  Bei dieser     Konstruktion    lassen sich die  Klemmorgane nur     bis    zu einem gewissen  Grad voneinander entfernen, nämlich so weit,  dass gerade eine Klinge von der Seite her ein  geschoben werden kann. Diese Anordnung  hat wieder den Nachteil, dass sich ein solcher  Apparat nicht auf einfache und mühelos  Art reinigen lässt.  



  Der vorliegende Sicherheitsrasierapparat  ist     erfindungsgemäss    dadurch gekennzeichnet,    dass an einer Schmalseite der Kopfplatte ein  Querteil angeordnet     ist,    der die entsprechende  Schmalseite der Tragplatte übergreift und in  einer Halteplatte endigt, die in der Klemm  stellung der Kopfplatte in einem Abstand  parallel zur Unterseite der Tragplatte ver  läuft und nach dem Lösen der Kopfplatte an  der Tragplatte anliegt, wobei zwischen     Kopf-          und    Tragplatte ein Durchgang frei wird, in  welchen und aus welchem von der freiblei  benden Schmalseite aus eine Klinge einge  schoben und herausgezogen werden kann.  



  Das nachstehend beschriebene     bevorzugte          Ausführungsbeispiel    eines Apparates gemäss  vorliegender     Erfindung    soll nun die Vorteile  der beiden eingangs     erwähnten    bekannten  Typen     vereinigen.    Er soll wie ein     unzerleg-          ba.rer    Apparat     verwendet    werden können,  sich aber doch     erforderlichenfalls,    zwecks       gründlicher        Reinigung,    vollständig zerlegen  lassen.  



  In der     Zeichnung    ist. dieses bevorzugte  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die verschiedenen Bestand  teile des Apparates in     auseinandergezogener     Darstellung.  



       Fig.    2 ist eine ähnliche Ansicht einiger  Bestandteile des Apparates.  



       Fig.    3 ist ein Längsschnitt durch den Ap  parat in gelockerter Stellung der Einzelteile.       Fig.    4 ist eine perspektivische Ansicht des es      vordern Apparateteils, wenn die Klinge     fest-          g        eklemmt    ist.  



       Fig.    5 ist eine perspektivische Ansicht  einer Tragplatte mit geänderten Festhalte  mitteln für die Klinge,     und          Fig.    6 und 7 zeigen in teilweiser perspek  tivischer Darstellung die Verbindung eines  Rasierapparates gemäss     Fig.    5 mit einem       Klingenmagazin    und wie eine Klinge im Ap  parat von den     Festhaltemitteln    abgehoben  wird.  



       Fig.    8 zeigt. die Tragplatte gemäss     Fig.    5  mit einer darauf befindlichen Rasierklinge.  Die dargestellte Ausführungsform des  Rasierapparates ist. insbesondere     zur    Verwen  dung der mit     zwei    Schneiden versehenen, von  der     Gillette        Safetv        Razor        Companv    hergestell  ten Rasierklingen geeignet, aber es können  darin selbstverständlich auch andere passende  Klingen     verwendet    werden.  



  Die     sogenannte    Tragplatte 10 für die  Klinge ist im wesentlichen von rechteckiger  Form und im Querschnitt gewölbt. Sie ist  mit in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen  ersehen, vor welchen     Schnitzschienen    11  liegen. Diese Schlitze dienen der Gewichtsver  minderung. An jeder Ecke der Tragplatte 10  sind nach unten ragende Vorsprünge 12 vor  gesehen, von denen das am rechten freien  Ende der     Fig.    3 befindliche Paar zur Füh  rung des Magazins dient.  



  Die     Tragplatte    10 ist mit. einer zentralen       Bohrung    13 versehen, in welche der Griff  des     Apparates    eingeführt. werden kann. Über  dies weist die Platte 10 eine     Klingeneinstell-          rippe        1.1    auf, die beidseitig keilförmig aus  läuft und über die Ebene der Platte 10 vor  springt. Die Rippe 14 dient. zur Führung der  Rasierklinge und ist unmittelbar hinter der  Seitenkante der Platte 10 angeordnet, von  welcher her die Klingen eingeführt werden.

    Am entgegengesetzten Ende der Platte 10 ist  ein durch zwei voneinander distanzierte Stifte  15 gebildeter Anschlag vorgesehen, der dazu  dient, die     Klinge    in ihrer richtigen Lage  gegen Längsverschiebungen zu sichern. Un  mittelbar an der linken     Seitenkante        (Fig.    1)  ist eine     Vertiefung    16 angebracht. Zwischen    den beiden Stiften 15 liegt. eine     keilförmige     Rippe 17, welche bewirkt, dass eine seitlich,  in     Fig.l    von rechts eingeschobene Klinge an  gehoben und über die Stifte 15 geführt wird.  Auf der untern Seite ist. die Platte 10 mit  einer rechteckigen Vertiefung 18 versehen,  die beidseitig Leisten 19 aufweist.

   Die Vertie  fung 18 erstreckt sich vom in     Fig.    1 und     9-          linken    seitlichen Ende der Platte 10 bis etwas  über die zentrale Bohrung 13 hinaus. Das  linke Ende der Platte 10 ist auch mit einer  mit. der Kopfplatte 20     zusammenwirkenden     und durch seitliche Vorsprünge gebildeten       Ausnehmung    versehen, die nachstehend be  schrieben werden soll.  



  Die Kopfplatte 20 weist.     ähnliche    Umrisse  auf wie die Platte 10, sie ist. jedoch etwas  schmäler und     reit    einer zentralen     Bohr-tin-          21    versehen, in welche ein Gewinde einge  schnitten ist, das     mit    einem     entsprechenden     Gewinde der     KlemnLspindel    36 zusammen  wirkt..

   Die Platte 20 weist an beiden Längs  seiten Leisten 22 auf, die ein wenig innerhalb  der Schutzschienen 11 der Platte 10 liegen,  nenn die beiden Platten 10 und 20     aufeinan-          derliegen.    Auf einer Schmalseite ist die Platte  20 mit     zwei    nach unten ragenden Armen 23 ,  versehen, welche eine unterhalb der Platte 20  liegende, zu ihr parallele Halteplatte 21  tragen.

   Die Arme 23 werden zwischen den  seitlichen     Vorsprüngen    in der obenerwähnten       Ausnehmtmg    der Platte 10 geführt.     rund    bil  den einen Querteil, der die entsprechende  Schmalseite der Tragplatte 10 übergreift, Die  beiden Platten 20 und 21 verlaufen in einem  solchen Abstand voneinander, dass die Platte  10 mit Spiel zwischen beiden Platz findet. Die  Platte     2-1    ist mit einer kreisförmigen     Ausneh-          mung    25 versehen, welche in einen Schlitz  übergeht, der bis zum rechten Ende der  Platte 21 reicht.

   Dieses Ende der Platte     \'4     ist somit gabelförmig ausgebildet,     Zwobei    aber  die beiden den Schlitz begrenzenden Kanten  der Teile 26 in einem Abstand voneinander  verlaufen, der kleiner ist als der Durchmesser  der Bohrung 25. Letztere ist koaxial     zu    den  Bohrungen 21 und 13 angeordnet, wenn sieh  der Apparat     in:        zimmmengesetztem    Zustande      befindet. Die kreisförmige     Ausnehmung    25  und die Öffnung zwischen den Teilen 26 der  Platte 24 wirken wie ein Schlüsselloch in der  Halteplatte 24. Eine gebogene Blattfeder 27  ist vermittels einer Niete 28 auf der Unter  seite der Kopfplatte 20 angebracht.

   Diese  Feder ist ausgeschnitten, um die Rippen 14  und 17 frei zu halten, und gewölbt, um das  Einführen der Klinge zu erleichtern. Die  Platte 24 passt in die Vertiefung 18 und wird  durch die Feder 27 gegen die Leisten 19 ange  drückt.  



  Die Unterseite der Kopfplatte 20 ist mit       Vertiefungen    oder Kanälen versehen     (Fig.    2),  um die Feder 27 aufzunehmen, wenn die  Tragplatte 10 auf die Klinge gedrückt wird.  Die beiden Längsseiten der Blattfeder 27  drücken auf die     darunterliegende    Klinge und  halten dieselbe mit federndem Druck in ihrer  Lage. Das nach oben gebogene freie Ende der  Feder erleichtert das Eindringen einer     Klinge     unter die Feder.  



  Die mit zwei     Schneidkanten    versehene  Klinge 29, die im beschriebenen Apparat zur       Verwendung    gelangen soll, ist in den     Fig.    1  und 2 dargestellt. Sie besteht aus Stahl, ist  0,1 bis 0,175 mm dick und weist in ihrer  Längsmitte einen Schlitz 30 auf, der in der  Mitte eine kreisförmige Erweiterung 31 und  daneben zwei weitere     Ausnehmungen    32 be  sitzt. An allen vier Ecken weist die Klinge 29  Einschnitte auf, so dass sie an beiden Schmal  seiten ungeschliffene Vorsprünge 33 zeigt.  



  Der Griff 34 des Apparates ist rohrförmig  ausgebildet und mit seinem vordern Ende in  die Bohrung 13 der Platte 10 eingeführt, an  welcher er ein für allemal durch irgendwelche  geeignete Mittel gesichert wird. Ein Kragen  35 liegt auf der Unterseite der Platte 10 an;  er ist von solchem Durchmesser, dass er leicht  durch die Öffnung 25 der Halteplatte 24     hin-          durchtreten    kann, aber zu weit, um etwa  durch den Schlitz zwischen den Teilen 26 der  Platte 24 austreten zu können. Unterhalb des  Kragens 35 weist der Griff einen Teil von  vermindertem Durchmesser auf, der leicht  durch den Schlitz     zwischen    den Teilen 26 der    Platte 24 hindurchgeführt werden kann.

   Der  Kragen wirkt somit als Bolzen oder Anschlag  für den     Schlüssellochschlitz    der Platte 24.  



  In der Bohrung des Griffes ist eine  Klemmspindel 36 gelagert, deren vorderes  Ende mit Gewinde versehen ist, um in die       Gewindebohrung    21 eingeschraubt werden zu  können. Die Klemmspindel 36 ist mit einer  Erweiterung 37 versehen, welche im Griff 34  leicht verschiebbar geführt ist. Im Griff ist  auch eine Druckfeder 38 untergebracht, die  bestrebt ist, die Klemmspindel 36 nach unten       (Fig.    1 bis 3) zu drücken und aus dem Zwi  schenraum zwischen den Platten 10 und 20       herauszubewegen,    sobald die Klemmspindel 36  aus der Bohrung 21 herausgeschraubt wird.  Die Spindel 36 ist mit gerilltem Kopf 39 ver  sehen, welcher aus dem rohrförmigen Teil des  Griffes 34 herausragt.

   Letzterer weist eine  innere Verengerung 40 auf, welche die     Aus-          wärtsbewegLzng    der Klemmspindel 36 begrenzt  und für letztere als Anschlag wirkt, wenn sie  von der Kopfplatte gelöst ist.  



  Beim Zusammenbau des Apparates wer  den die Teile 10 und 34 dauernd fest mitein  ander verbunden. Die Kopfplatte 20 wird  auf die Tragplatte 10 gedrückt, wobei die  Blattfeder 27 flachgedrückt wird; die Halte  platte 24 wird dabei über den Kragen 35       herabgedrückt.    In dieser Lage können die       gabelzinkenä.hnlichen    Teile 26 der Platte 24  über den Griff 34 geschoben und die kreis  förmige     Ausnehmung    25 in konzentrische  Lage bezüglich des Kragens 35 gebracht wer  den. Wenn nun die Kopfplatte freigegeben       wird,    hebt die Feder 27 sofort die Platte 20  und damit auch die Platte 24 an, während  die kreisförmige Bohrung 25 auf die Höhe  des Kragens 35 gelangt.

   Wenn diese Lage der  Teile hergestellt     wurde    und solange sie vor  handen ist, ist. es nicht mehr möglich, die  Platten 10, 20 und 24 voneinander zu lösen.  Die einzelnen Teile bleiben miteinander ver  bunden wie diejenigen eines     unzerlegbaren     Apparates. Wenn es von Zeit zu Zeit nötig  erscheint, die Platten 10 und 20 voneinander  zu trennen, um den Apparat gründlich zu  reinigen, genügt es, die Kopfplatte 20 entgegen      der     @@'irhung    der Feder 27 herabzudrücken.  Die Halteplatte     .'34    wird dadurch unter den  Kragen 35     gedriiekt    und kann in dieser Lage  entfernt werden.  



  Durch Losschrauben der Klemmspindel  36, wodurch sie durch die Feder 38 in die  in     Fig.    3 dargestellte Lage gedrückt. wird,  wird der Apparat in eine Lage gebracht, in  welcher er zur Aufnahme einer Klinge be  reit ist. Letztere kann dann von der freien  Schmalseite des Apparates her zwischen die  Platten 10 und 20 eingeführt werden. Beim  Vorschieben der Klinge wird die vordere  Schmalseite     derselben    zuerst über die Rippe       1-l    gehoben und dann wieder gesenkt. Durch die  Rippe 17 wird sie dann von neuem über die  Stifte 15 gehoben. Sie lässt sich vorwärts be  wegen, bis sie an den Armen 23 zur Anlage  kommt.

   Diese Arme wirken als Anschläge und  begrenzen die Bewegung der Klinge, die in  ihrer Endlage mit der vordern     Ausnehmung     32 die Stifte 15 übergreift. In dieser Lage  kann sieh die Klinge in ebenem Zustande auf  die gewölbte Platte 10 senken. Sie kann in  dieser Lage für den Gebrauch nun festge  spannt werden, indem die Klemmspindel 36  mit der Kopfplatte 20 verschraubt wird. Da  durch wird     letztere    auf den Griff herabge  zogen und die Klinge über die gewölbte  Fläche der Platte 10 gebogen.

   Bei dieser     Be-          wegun?-,    der Kopfplatte tritt der Kopf der  Niete 28 in die Vertiefung 16 der Platte 10  und die Feder 27, die nun eine flache Lage  erhalten hat, tritt in die Rinne oder     Vertie-          funz    der Kopfplatte 20.  



  Wenn es nötig ist, eine Klinge auszuwech  seln, muss die neue Klinge lediglich von Hand  oder aus einem     llamazin    unter die gebrauchte  Klinge geschoben werden. Das entsprechende  Stirnende der Platte 10 ist leicht     abeekantet,     um das Einführen einer neuen     Klinge    unter  die     ;,.brauchte        Klinge    zu erleichtern.

   Wenn  die neue     Klinge    unter die alte geschoben  wird, wird das     eesehlossene    Ende der ersteren  durch die keilförmige Rippe 17 angehoben,  die gebrauchte Klinge wird nach oben bewegt  und aus den Stiften 15     gehoben,    worauf sie  durch Bewegung von links nach rechts ent-         fernt    werden kann, während sie noch auf der  neuen Klinge     auflie-t,    die eben unter sie ge  schoben wurde. Das Auswechseln findet selbst  verständlich in der in     Fig.    3 dargestellten  Lage der Teile statt, in welcher die Klemm  spindel 36 durch die Feder 38 gesenkt und  die Platte 20     durch    die Feder 27 gehoben  worden ist.  



  Die Leisten 19 bilden innerhalb der Ver  tiefung 18 eine Führung für die Halteplatte       ?4.    Wenn ein Ende derselben in diese Füh  rung     eineführt    wird, wird sie durch die  Feder 27 \gegen die Leisten 19 gedrückt und  dadurch geradlinig     geführt,    bis die Teile 26  die Erweiterung 35     treffen.     



  Beim beschriebenen Apparat kann somit  eine Klinge ausgewechselt werden, ohne dass  er in seine Bestandteile zerlegt werden müsste.  Der Apparat kann mit den beschriebenen  Klingen     verwendet    werden, bei welchen der  Längsschlitz an beiden Enden geschlossen  ist., oder aber auch in Verbindung mit Klin  gen, deren     Län        -ssehlitz    gegen die eine  Schmalseite hin offen ist.  



  Durch den beschriebenen Apparat. wird  die Klinge in entspannter Lage, das heisst  in ebenem Zustande  < gehalten, wenn die beiden  Platten, zwischen welchen sie gehalten ist,  sich etwas voneinander entfernen, dabei  können sich aber die Platten nicht vonein  ander lösen. Wenn die Klinge einmal ein  gesetzt worden ist, verbleibt sie in dieser       Lage.    Es genügt     zum    Gebrauch, die Klinge  festzuklemmen und sie nach dem Rasieren  wieder entspannen     zig    lassen. Bei dieser  letzteren ,Massnahme bleibt die Klinge     dank-          der    beschriebenen Massnahme an Ort und  Stelle und ist. sofort     zu    neuem Gebrauch be  reit.  



  Die     Fig.    5 bis 8 zeigen eine geänderte       Ausführungsform    der Haltemittel für die  Klinge. Die Tragplatte 10 ist. mit nur     einer     Führungsrippe 14 für die Klinge versehen,  welche mit einem dicken Stift 45 vereinigt  ist und von     ihrem    mittleren Teil weg keil  förmig ausläuft. Letzterer ist so geformt, dass  er in eine Erweiterung des Längsschlitzes der  Klinge 29 eintritt. Dieser Stift ist     vorteilhaft         ganz flach und so angeordnet, dass er mit  seinem Umfang einen Teil der Führungsrippe       einschliesst.    Der Stift kann in der Nähe des  einen     Endes    der Rippe 14 angeordnet sein.

    Zweckmässig bildet jedoch der Stift 45 das  Ende der Rippe in der Nähe der Seite der  Tragplatte 10, an der die neue     Klinge    ein  geschoben     und    die gebrauchte Klinge ent  fernt     wird.     



  Diese Form der     Klingenhaltemittel    ist.       vorteilhaft,    wenn die Klingen .dem Rasier  apparat aus einem     Klingenmagazin    zugeführt  werden. Aus der     Fig.    5 ist ersichtlich, dass  der obere Teil des Stiftes 45 von den Enden  der Tragplatte 10     umgeben    und überragt ist,  welche beim Einfügen einer neuen     Klinge    in  den Apparat das geschlossene Ende der  neuen Klinge nach     aufwärts    über den obern  Teil des Stiftes und .der     Führungsrippe    füh  ren.

       Fig.    6     und    7 zeigen einen Teil des Ma  gazins in     Zusammenarbeit    mit dem den  Armen 23 gegenüberliegenden freien Ende  des Rasierapparates, wobei dargestellt ist,  wie eine gebrauchte Klinge durch Teile des  Magazins vom Stift 45 abgehoben wird. In       Fig.    6 wird das     Magazin    gerade an den  Rasierapparat angesetzt. Die Vorsprünge 12,  welche mit dem     Querführungsbalken    des  Magazins zusammenarbeiten, sind deutlich  in der Figur erkennbar.

   Die Endteile der  Seitenränder des Magazins heben die ge  brauchte     Klinge,    um dieselbe vom Stift 45  und der Rippe 14 abzuheben, damit unter  die gebrauchte Klinge eine neue eingeführt  werden kann.     Fig.    7 zeigt die Stellung des  Rasierapparates im Magazin mit gänzlich  abgehobener Klinge.  



  Es ist aber klar, dass es nicht nötig ist,  die alte Klinge durch Teile des Magazins  vom Stift 45 abzuheben, da allein schon die  Einführung der neuen Klinge, sei es von  Hand oder durch ein Magazin zwischen den  gekrümmten Teil der innern Klemmplatte  10 und die gebrauchte Klinge durch das  Auflaufen der neuen Klinge auf die Rippe  14 die gebrauchte Klinge nach oben aus dem  Stift 45 abhebt.     Fig.    8 zeigt die auf die innere  Klemmplatte aufgebrachte Klinge und wie    der Stift 45 in die     rhombusförmige        Eiweite-          rung    des     Klingenlängsschlitzes    eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsrasierapparat, bei welchem eine Kopfplatte so ausgebildet ist, dass sie gegen eine durch einen Handgriff getragene Trag platte gezogen werden kann, so da.ss zwischen den beiden Platten eine Zweischneidenklinge in ihrer Gebrauchsstellung eingeklemmt wer den kann, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schmalseite der Kopfplatte (20) ein Querteil (23) angeordnet ist, der die ent sprechende Schmalseite der Tragplatte (10) übergreift und in einer Halteplatte (24) endigt, die in Klemmstellung der Kopfplatte in einem Abstand parallel zur Unterseite der Tragplatte verläuft und nach dem Lösen der Kopfplatte an der Tragplatte anliegt, wobei zwischen Kopf- und Tragplatte ein Durch gang frei wird,
    in welchen und aus welchem von der freibleibenden Schmalseite aus eine Klinge eingeschoben und herausgezogen wer den kann. UVTTERAN SPRL CHE 1. Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Feder (27), die bestrebt ist, die Kopfplatte von der Tragplatte zu trennen. 2. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Feder (27) eine zwischen Kopf- und Trag platte eingelegte Blattfeder dient, die teil weise an der Klinge anliegen kann, und ausser der Aufgabe, die Trennung der Kopf platte von der Tragplatte zu bewirken, noch die Aufgabe hat, die zwischen ihr und einer der Tragplatte eingelegte Klinge festzuhalten. 3.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass ein Teil der Blattfeder nachgiebig an der Trag platte anliegt und dass die Blattfeder gewölbt ist, um die Einführung einer Klinge zwischen die Tragplatte und die Blattfeder zu erleich tern. 4. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, bei welchem die Tragplatte (10) mit mindestens einer vorstehenden Klingen- einstellrippe versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die eingelegte Feder (27) eine Öffnung zum Durchtritt dieser Rippen (14, 17) aufweist und derart ausgebildet ist, dass sie an der Klinge längs ihrer Längskanten anliegen kann und dabei ermöglicht, dass die Klinge gehoben und dadurch ausser Dingriff mit den Rippen gebracht werden kann. 5.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klingeneinstellrippe (14) auf der vom Querteil (23) entfernteren Hälfte der Trag platte angeordnet ist, wobei diese Rippe und der Querteil (23) in ihrem Zusammenwirken die Einstellung der Klinge in ihre Gebrauchs stellung bewirken.
    6. Sicherheitsrasier apparat nach Unter anspruch 4, gekennzeichnet durch Klingen- haltemittel (15, 45), die seitlich an einer Rippe (17, 14) angeordnet und dazu bestimmt sind, in seitliche\ Ausnehmungen (32) des Klingenschlitzes (30) einzutreten, wodurch sie die Klinge gegen Längsverschiebungen sichern, während ein Abheben der Klinge gegen den Klemmdruck der Feder (27) die Klinge von der Rippe und den Haltemitteln löst.
    7. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenhaltemittel aus zwei voneinander distanzierten Stiften (7.5) bestehen. B. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klingenhebevorrichtung bei den Klingenhalte- mitteln angeordnet ist.
    9. Sicherheitsrasierappar at nach Unter, anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenhebevorriehtung aus einem geneigten Teil der Klingeneinstellrippe (17, 14) besteht. 10.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter ansprüchen 5 Lind 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingeneinstellrippe (14) und die ihr beigeordneten Klingenhaltemittel (45) an Oer freien Schmalseite angeordnet sind, so dass eine neue unter eine gebrauchte, bereits im Apparat befindliche Klinge eingeschobene Klinge die gebrauchte Klinge von den Klin- genhaltemitteln abhebt, 11.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 10, dadureli gekennzeichnet, dass die Klingenhaltemittel aus einem Stift (45) be stehen, der in die Rippe (14) übergeht und so geformt ist, dass er in seitliche Ausneh- mungen (32) des Klingenschlitzes (30) passt. 12.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet., dass die Rippe (14) von ihrem mittleren Teil weg keilförmig ausläuft und dass der Stift (45) flach ist, einen Teil der Rippe innerhalb seiner Umrisse umfasst und beidseitig über die Rippe verbreitert ist, so dass durch eine neue unter eine gebrauchte, bereits im Appa rat befindliche Klin -e eingeschobene Klinge die gebrauchte Klinge vom Stift (14) abge hoben wird. 7.3.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kopf- und Tragplatte (20, 11) durch Ver- riegelungsmittel (25, 35) miteinander verblin- den sind, wobei die Feder<B>(27)</B> bestrebt, ist, die genannten Teile in. Verbindung zu halten, aber eine Be-%vegung der Kopfplatte in eine Lage gestattet, in welcher sie ausser Eingriff mit der Tragplatte gebracht werden kann.
    14. Sieherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (27) derart angeordnet. ist, dass sie be strebt ist, die Halteplatte (24) der Kopfplatte (20) in Berührung mit der Unterseite der Tragplatte (10) zii halten. 15. Sicherheitsrasierapparat. nach Patent anspruch, bei welchem an der Tragplatte (10) ein Handgriff (34) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, da.ss dieser Handgriff einen Kragen (35) aufweist Lind dass die Halte platte (24) mit einer diesem Kragen ange- passten Öffnung versehen ist. 16.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeich net, dass der Handgriff unterhalb des Kra gens im Querschnitt reduziert ist und dal die Öffnung der Halteplatte (24) in einem Sehlüssellochschlitz endigt, der in seiner Weite dem Durchmesser des reduzierten Querschnitteils entspricht, wobei die Feder (27) bestrebt ist, die Öffnung in der Trag- platte auf der Höhe des Kragens (35) zu halten, während sie auch das Hinunter drücken der Kopfplatte (20) in eine Lage ge stattet, in welcher die öffnung der Platte (24) in der Höhe des reduzierten Querschnitteils liegt, so dass der Handgriff durch den Schlitz ausgefahren werden kann. 17.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte an ihrer Unterseite eine längliche Ausnehmung (18) aufweist, die zur Auf nahme der Halteplatte (24) geeignet ist, wobei die Feder (27) bestrebt ist, die Halte platte (24) in dieser Ausnehmung zu halten. 18. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfplatte mit einer flachen Ausnehmung zwischen parallelen Xlingenpresskanten ver sehen ist, wobei mindestens ein Teil der Blattfeder (27) in dieser Ausnehmung liegt. 19.
    Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch mit dem Querteil (23) der Kopfplatte und der Trag platte (10) zusammenarbeitende Führungs mittel für die Bewegung der Kopfplatte (20). 20. Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (24) vor der freien Schmalseite der Tragplatte (10) endigt, so dass diese Seite zur Anbringung eines Klingenmagazins frei bleibt.
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