CH270619A - Sicherheitsrasierapparat. - Google Patents
Sicherheitsrasierapparat.Info
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Description
Sicherheitsrasierapparat. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sieherheitsrasierappar at, bei welchem eine Kopfplatte so ausgebildet. ist, dass sie gegen eine durch einen Handgriff getragene Trag platte gezogen werden kann, so dass zwischen den beiden Platten eine Zweischneidenklinge in ihrer Gebrauchsstellung eingeklemmt wer den kann.
Bisher sind zwei wesentlich verschiedene Typen von derartigen Sicherheitsrasierappa raten bekannt geworden. Bei einer ersten Art werden die einzelnen Bestandteile bei der Entfernung oder beim Auswechseln einer Klinge vollständig auseinandergenommen. Dies ist dann erwünscht, wenn der Apparat einer gründlichen Reinigung unterzogen wer den soll, hat aber den Nachteil,
da.ss einzelne Bestandteile des auseina.ndergenommenen Apparates auf den Boden fallen -Lund verloren gehen können. Dieser Nachteil wird bei der zweiten bekannten Art vermieden, bei wel cher die einzelnen Bestandteile nicht vollkom men voneinander getrennt werden können. Bei dieser Konstruktion lassen sich die Klemmorgane nur bis zu einem gewissen Grad voneinander entfernen, nämlich so weit, dass gerade eine Klinge von der Seite her ein geschoben werden kann. Diese Anordnung hat wieder den Nachteil, dass sich ein solcher Apparat nicht auf einfache und mühelos Art reinigen lässt.
Der vorliegende Sicherheitsrasierapparat ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schmalseite der Kopfplatte ein Querteil angeordnet ist, der die entsprechende Schmalseite der Tragplatte übergreift und in einer Halteplatte endigt, die in der Klemm stellung der Kopfplatte in einem Abstand parallel zur Unterseite der Tragplatte ver läuft und nach dem Lösen der Kopfplatte an der Tragplatte anliegt, wobei zwischen Kopf- und Tragplatte ein Durchgang frei wird, in welchen und aus welchem von der freiblei benden Schmalseite aus eine Klinge einge schoben und herausgezogen werden kann.
Das nachstehend beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel eines Apparates gemäss vorliegender Erfindung soll nun die Vorteile der beiden eingangs erwähnten bekannten Typen vereinigen. Er soll wie ein unzerleg- ba.rer Apparat verwendet werden können, sich aber doch erforderlichenfalls, zwecks gründlicher Reinigung, vollständig zerlegen lassen.
In der Zeichnung ist. dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt die verschiedenen Bestand teile des Apparates in auseinandergezogener Darstellung.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht einiger Bestandteile des Apparates.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Ap parat in gelockerter Stellung der Einzelteile. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des es vordern Apparateteils, wenn die Klinge fest- g eklemmt ist.
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht einer Tragplatte mit geänderten Festhalte mitteln für die Klinge, und Fig. 6 und 7 zeigen in teilweiser perspek tivischer Darstellung die Verbindung eines Rasierapparates gemäss Fig. 5 mit einem Klingenmagazin und wie eine Klinge im Ap parat von den Festhaltemitteln abgehoben wird.
Fig. 8 zeigt. die Tragplatte gemäss Fig. 5 mit einer darauf befindlichen Rasierklinge. Die dargestellte Ausführungsform des Rasierapparates ist. insbesondere zur Verwen dung der mit zwei Schneiden versehenen, von der Gillette Safetv Razor Companv hergestell ten Rasierklingen geeignet, aber es können darin selbstverständlich auch andere passende Klingen verwendet werden.
Die sogenannte Tragplatte 10 für die Klinge ist im wesentlichen von rechteckiger Form und im Querschnitt gewölbt. Sie ist mit in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen ersehen, vor welchen Schnitzschienen 11 liegen. Diese Schlitze dienen der Gewichtsver minderung. An jeder Ecke der Tragplatte 10 sind nach unten ragende Vorsprünge 12 vor gesehen, von denen das am rechten freien Ende der Fig. 3 befindliche Paar zur Füh rung des Magazins dient.
Die Tragplatte 10 ist mit. einer zentralen Bohrung 13 versehen, in welche der Griff des Apparates eingeführt. werden kann. Über dies weist die Platte 10 eine Klingeneinstell- rippe 1.1 auf, die beidseitig keilförmig aus läuft und über die Ebene der Platte 10 vor springt. Die Rippe 14 dient. zur Führung der Rasierklinge und ist unmittelbar hinter der Seitenkante der Platte 10 angeordnet, von welcher her die Klingen eingeführt werden.
Am entgegengesetzten Ende der Platte 10 ist ein durch zwei voneinander distanzierte Stifte 15 gebildeter Anschlag vorgesehen, der dazu dient, die Klinge in ihrer richtigen Lage gegen Längsverschiebungen zu sichern. Un mittelbar an der linken Seitenkante (Fig. 1) ist eine Vertiefung 16 angebracht. Zwischen den beiden Stiften 15 liegt. eine keilförmige Rippe 17, welche bewirkt, dass eine seitlich, in Fig.l von rechts eingeschobene Klinge an gehoben und über die Stifte 15 geführt wird. Auf der untern Seite ist. die Platte 10 mit einer rechteckigen Vertiefung 18 versehen, die beidseitig Leisten 19 aufweist.
Die Vertie fung 18 erstreckt sich vom in Fig. 1 und 9- linken seitlichen Ende der Platte 10 bis etwas über die zentrale Bohrung 13 hinaus. Das linke Ende der Platte 10 ist auch mit einer mit. der Kopfplatte 20 zusammenwirkenden und durch seitliche Vorsprünge gebildeten Ausnehmung versehen, die nachstehend be schrieben werden soll.
Die Kopfplatte 20 weist. ähnliche Umrisse auf wie die Platte 10, sie ist. jedoch etwas schmäler und reit einer zentralen Bohr-tin- 21 versehen, in welche ein Gewinde einge schnitten ist, das mit einem entsprechenden Gewinde der KlemnLspindel 36 zusammen wirkt..
Die Platte 20 weist an beiden Längs seiten Leisten 22 auf, die ein wenig innerhalb der Schutzschienen 11 der Platte 10 liegen, nenn die beiden Platten 10 und 20 aufeinan- derliegen. Auf einer Schmalseite ist die Platte 20 mit zwei nach unten ragenden Armen 23 , versehen, welche eine unterhalb der Platte 20 liegende, zu ihr parallele Halteplatte 21 tragen.
Die Arme 23 werden zwischen den seitlichen Vorsprüngen in der obenerwähnten Ausnehmtmg der Platte 10 geführt. rund bil den einen Querteil, der die entsprechende Schmalseite der Tragplatte 10 übergreift, Die beiden Platten 20 und 21 verlaufen in einem solchen Abstand voneinander, dass die Platte 10 mit Spiel zwischen beiden Platz findet. Die Platte 2-1 ist mit einer kreisförmigen Ausneh- mung 25 versehen, welche in einen Schlitz übergeht, der bis zum rechten Ende der Platte 21 reicht.
Dieses Ende der Platte \'4 ist somit gabelförmig ausgebildet, Zwobei aber die beiden den Schlitz begrenzenden Kanten der Teile 26 in einem Abstand voneinander verlaufen, der kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 25. Letztere ist koaxial zu den Bohrungen 21 und 13 angeordnet, wenn sieh der Apparat in: zimmmengesetztem Zustande befindet. Die kreisförmige Ausnehmung 25 und die Öffnung zwischen den Teilen 26 der Platte 24 wirken wie ein Schlüsselloch in der Halteplatte 24. Eine gebogene Blattfeder 27 ist vermittels einer Niete 28 auf der Unter seite der Kopfplatte 20 angebracht.
Diese Feder ist ausgeschnitten, um die Rippen 14 und 17 frei zu halten, und gewölbt, um das Einführen der Klinge zu erleichtern. Die Platte 24 passt in die Vertiefung 18 und wird durch die Feder 27 gegen die Leisten 19 ange drückt.
Die Unterseite der Kopfplatte 20 ist mit Vertiefungen oder Kanälen versehen (Fig. 2), um die Feder 27 aufzunehmen, wenn die Tragplatte 10 auf die Klinge gedrückt wird. Die beiden Längsseiten der Blattfeder 27 drücken auf die darunterliegende Klinge und halten dieselbe mit federndem Druck in ihrer Lage. Das nach oben gebogene freie Ende der Feder erleichtert das Eindringen einer Klinge unter die Feder.
Die mit zwei Schneidkanten versehene Klinge 29, die im beschriebenen Apparat zur Verwendung gelangen soll, ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Sie besteht aus Stahl, ist 0,1 bis 0,175 mm dick und weist in ihrer Längsmitte einen Schlitz 30 auf, der in der Mitte eine kreisförmige Erweiterung 31 und daneben zwei weitere Ausnehmungen 32 be sitzt. An allen vier Ecken weist die Klinge 29 Einschnitte auf, so dass sie an beiden Schmal seiten ungeschliffene Vorsprünge 33 zeigt.
Der Griff 34 des Apparates ist rohrförmig ausgebildet und mit seinem vordern Ende in die Bohrung 13 der Platte 10 eingeführt, an welcher er ein für allemal durch irgendwelche geeignete Mittel gesichert wird. Ein Kragen 35 liegt auf der Unterseite der Platte 10 an; er ist von solchem Durchmesser, dass er leicht durch die Öffnung 25 der Halteplatte 24 hin- durchtreten kann, aber zu weit, um etwa durch den Schlitz zwischen den Teilen 26 der Platte 24 austreten zu können. Unterhalb des Kragens 35 weist der Griff einen Teil von vermindertem Durchmesser auf, der leicht durch den Schlitz zwischen den Teilen 26 der Platte 24 hindurchgeführt werden kann.
Der Kragen wirkt somit als Bolzen oder Anschlag für den Schlüssellochschlitz der Platte 24.
In der Bohrung des Griffes ist eine Klemmspindel 36 gelagert, deren vorderes Ende mit Gewinde versehen ist, um in die Gewindebohrung 21 eingeschraubt werden zu können. Die Klemmspindel 36 ist mit einer Erweiterung 37 versehen, welche im Griff 34 leicht verschiebbar geführt ist. Im Griff ist auch eine Druckfeder 38 untergebracht, die bestrebt ist, die Klemmspindel 36 nach unten (Fig. 1 bis 3) zu drücken und aus dem Zwi schenraum zwischen den Platten 10 und 20 herauszubewegen, sobald die Klemmspindel 36 aus der Bohrung 21 herausgeschraubt wird. Die Spindel 36 ist mit gerilltem Kopf 39 ver sehen, welcher aus dem rohrförmigen Teil des Griffes 34 herausragt.
Letzterer weist eine innere Verengerung 40 auf, welche die Aus- wärtsbewegLzng der Klemmspindel 36 begrenzt und für letztere als Anschlag wirkt, wenn sie von der Kopfplatte gelöst ist.
Beim Zusammenbau des Apparates wer den die Teile 10 und 34 dauernd fest mitein ander verbunden. Die Kopfplatte 20 wird auf die Tragplatte 10 gedrückt, wobei die Blattfeder 27 flachgedrückt wird; die Halte platte 24 wird dabei über den Kragen 35 herabgedrückt. In dieser Lage können die gabelzinkenä.hnlichen Teile 26 der Platte 24 über den Griff 34 geschoben und die kreis förmige Ausnehmung 25 in konzentrische Lage bezüglich des Kragens 35 gebracht wer den. Wenn nun die Kopfplatte freigegeben wird, hebt die Feder 27 sofort die Platte 20 und damit auch die Platte 24 an, während die kreisförmige Bohrung 25 auf die Höhe des Kragens 35 gelangt.
Wenn diese Lage der Teile hergestellt wurde und solange sie vor handen ist, ist. es nicht mehr möglich, die Platten 10, 20 und 24 voneinander zu lösen. Die einzelnen Teile bleiben miteinander ver bunden wie diejenigen eines unzerlegbaren Apparates. Wenn es von Zeit zu Zeit nötig erscheint, die Platten 10 und 20 voneinander zu trennen, um den Apparat gründlich zu reinigen, genügt es, die Kopfplatte 20 entgegen der @@'irhung der Feder 27 herabzudrücken. Die Halteplatte .'34 wird dadurch unter den Kragen 35 gedriiekt und kann in dieser Lage entfernt werden.
Durch Losschrauben der Klemmspindel 36, wodurch sie durch die Feder 38 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gedrückt. wird, wird der Apparat in eine Lage gebracht, in welcher er zur Aufnahme einer Klinge be reit ist. Letztere kann dann von der freien Schmalseite des Apparates her zwischen die Platten 10 und 20 eingeführt werden. Beim Vorschieben der Klinge wird die vordere Schmalseite derselben zuerst über die Rippe 1-l gehoben und dann wieder gesenkt. Durch die Rippe 17 wird sie dann von neuem über die Stifte 15 gehoben. Sie lässt sich vorwärts be wegen, bis sie an den Armen 23 zur Anlage kommt.
Diese Arme wirken als Anschläge und begrenzen die Bewegung der Klinge, die in ihrer Endlage mit der vordern Ausnehmung 32 die Stifte 15 übergreift. In dieser Lage kann sieh die Klinge in ebenem Zustande auf die gewölbte Platte 10 senken. Sie kann in dieser Lage für den Gebrauch nun festge spannt werden, indem die Klemmspindel 36 mit der Kopfplatte 20 verschraubt wird. Da durch wird letztere auf den Griff herabge zogen und die Klinge über die gewölbte Fläche der Platte 10 gebogen.
Bei dieser Be- wegun?-, der Kopfplatte tritt der Kopf der Niete 28 in die Vertiefung 16 der Platte 10 und die Feder 27, die nun eine flache Lage erhalten hat, tritt in die Rinne oder Vertie- funz der Kopfplatte 20.
Wenn es nötig ist, eine Klinge auszuwech seln, muss die neue Klinge lediglich von Hand oder aus einem llamazin unter die gebrauchte Klinge geschoben werden. Das entsprechende Stirnende der Platte 10 ist leicht abeekantet, um das Einführen einer neuen Klinge unter die ;,.brauchte Klinge zu erleichtern.
Wenn die neue Klinge unter die alte geschoben wird, wird das eesehlossene Ende der ersteren durch die keilförmige Rippe 17 angehoben, die gebrauchte Klinge wird nach oben bewegt und aus den Stiften 15 gehoben, worauf sie durch Bewegung von links nach rechts ent- fernt werden kann, während sie noch auf der neuen Klinge auflie-t, die eben unter sie ge schoben wurde. Das Auswechseln findet selbst verständlich in der in Fig. 3 dargestellten Lage der Teile statt, in welcher die Klemm spindel 36 durch die Feder 38 gesenkt und die Platte 20 durch die Feder 27 gehoben worden ist.
Die Leisten 19 bilden innerhalb der Ver tiefung 18 eine Führung für die Halteplatte ?4. Wenn ein Ende derselben in diese Füh rung eineführt wird, wird sie durch die Feder 27 \gegen die Leisten 19 gedrückt und dadurch geradlinig geführt, bis die Teile 26 die Erweiterung 35 treffen.
Beim beschriebenen Apparat kann somit eine Klinge ausgewechselt werden, ohne dass er in seine Bestandteile zerlegt werden müsste. Der Apparat kann mit den beschriebenen Klingen verwendet werden, bei welchen der Längsschlitz an beiden Enden geschlossen ist., oder aber auch in Verbindung mit Klin gen, deren Län -ssehlitz gegen die eine Schmalseite hin offen ist.
Durch den beschriebenen Apparat. wird die Klinge in entspannter Lage, das heisst in ebenem Zustande < gehalten, wenn die beiden Platten, zwischen welchen sie gehalten ist, sich etwas voneinander entfernen, dabei können sich aber die Platten nicht vonein ander lösen. Wenn die Klinge einmal ein gesetzt worden ist, verbleibt sie in dieser Lage. Es genügt zum Gebrauch, die Klinge festzuklemmen und sie nach dem Rasieren wieder entspannen zig lassen. Bei dieser letzteren ,Massnahme bleibt die Klinge dank- der beschriebenen Massnahme an Ort und Stelle und ist. sofort zu neuem Gebrauch be reit.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine geänderte Ausführungsform der Haltemittel für die Klinge. Die Tragplatte 10 ist. mit nur einer Führungsrippe 14 für die Klinge versehen, welche mit einem dicken Stift 45 vereinigt ist und von ihrem mittleren Teil weg keil förmig ausläuft. Letzterer ist so geformt, dass er in eine Erweiterung des Längsschlitzes der Klinge 29 eintritt. Dieser Stift ist vorteilhaft ganz flach und so angeordnet, dass er mit seinem Umfang einen Teil der Führungsrippe einschliesst. Der Stift kann in der Nähe des einen Endes der Rippe 14 angeordnet sein.
Zweckmässig bildet jedoch der Stift 45 das Ende der Rippe in der Nähe der Seite der Tragplatte 10, an der die neue Klinge ein geschoben und die gebrauchte Klinge ent fernt wird.
Diese Form der Klingenhaltemittel ist. vorteilhaft, wenn die Klingen .dem Rasier apparat aus einem Klingenmagazin zugeführt werden. Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, dass der obere Teil des Stiftes 45 von den Enden der Tragplatte 10 umgeben und überragt ist, welche beim Einfügen einer neuen Klinge in den Apparat das geschlossene Ende der neuen Klinge nach aufwärts über den obern Teil des Stiftes und .der Führungsrippe füh ren.
Fig. 6 und 7 zeigen einen Teil des Ma gazins in Zusammenarbeit mit dem den Armen 23 gegenüberliegenden freien Ende des Rasierapparates, wobei dargestellt ist, wie eine gebrauchte Klinge durch Teile des Magazins vom Stift 45 abgehoben wird. In Fig. 6 wird das Magazin gerade an den Rasierapparat angesetzt. Die Vorsprünge 12, welche mit dem Querführungsbalken des Magazins zusammenarbeiten, sind deutlich in der Figur erkennbar.
Die Endteile der Seitenränder des Magazins heben die ge brauchte Klinge, um dieselbe vom Stift 45 und der Rippe 14 abzuheben, damit unter die gebrauchte Klinge eine neue eingeführt werden kann. Fig. 7 zeigt die Stellung des Rasierapparates im Magazin mit gänzlich abgehobener Klinge.
Es ist aber klar, dass es nicht nötig ist, die alte Klinge durch Teile des Magazins vom Stift 45 abzuheben, da allein schon die Einführung der neuen Klinge, sei es von Hand oder durch ein Magazin zwischen den gekrümmten Teil der innern Klemmplatte 10 und die gebrauchte Klinge durch das Auflaufen der neuen Klinge auf die Rippe 14 die gebrauchte Klinge nach oben aus dem Stift 45 abhebt. Fig. 8 zeigt die auf die innere Klemmplatte aufgebrachte Klinge und wie der Stift 45 in die rhombusförmige Eiweite- rung des Klingenlängsschlitzes eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsrasierapparat, bei welchem eine Kopfplatte so ausgebildet ist, dass sie gegen eine durch einen Handgriff getragene Trag platte gezogen werden kann, so da.ss zwischen den beiden Platten eine Zweischneidenklinge in ihrer Gebrauchsstellung eingeklemmt wer den kann, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schmalseite der Kopfplatte (20) ein Querteil (23) angeordnet ist, der die ent sprechende Schmalseite der Tragplatte (10) übergreift und in einer Halteplatte (24) endigt, die in Klemmstellung der Kopfplatte in einem Abstand parallel zur Unterseite der Tragplatte verläuft und nach dem Lösen der Kopfplatte an der Tragplatte anliegt, wobei zwischen Kopf- und Tragplatte ein Durch gang frei wird,in welchen und aus welchem von der freibleibenden Schmalseite aus eine Klinge eingeschoben und herausgezogen wer den kann. UVTTERAN SPRL CHE 1. Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine Feder (27), die bestrebt ist, die Kopfplatte von der Tragplatte zu trennen. 2. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Feder (27) eine zwischen Kopf- und Trag platte eingelegte Blattfeder dient, die teil weise an der Klinge anliegen kann, und ausser der Aufgabe, die Trennung der Kopf platte von der Tragplatte zu bewirken, noch die Aufgabe hat, die zwischen ihr und einer der Tragplatte eingelegte Klinge festzuhalten. 3.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass ein Teil der Blattfeder nachgiebig an der Trag platte anliegt und dass die Blattfeder gewölbt ist, um die Einführung einer Klinge zwischen die Tragplatte und die Blattfeder zu erleich tern. 4. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, bei welchem die Tragplatte (10) mit mindestens einer vorstehenden Klingen- einstellrippe versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die eingelegte Feder (27) eine Öffnung zum Durchtritt dieser Rippen (14, 17) aufweist und derart ausgebildet ist, dass sie an der Klinge längs ihrer Längskanten anliegen kann und dabei ermöglicht, dass die Klinge gehoben und dadurch ausser Dingriff mit den Rippen gebracht werden kann. 5.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klingeneinstellrippe (14) auf der vom Querteil (23) entfernteren Hälfte der Trag platte angeordnet ist, wobei diese Rippe und der Querteil (23) in ihrem Zusammenwirken die Einstellung der Klinge in ihre Gebrauchs stellung bewirken.6. Sicherheitsrasier apparat nach Unter anspruch 4, gekennzeichnet durch Klingen- haltemittel (15, 45), die seitlich an einer Rippe (17, 14) angeordnet und dazu bestimmt sind, in seitliche\ Ausnehmungen (32) des Klingenschlitzes (30) einzutreten, wodurch sie die Klinge gegen Längsverschiebungen sichern, während ein Abheben der Klinge gegen den Klemmdruck der Feder (27) die Klinge von der Rippe und den Haltemitteln löst.7. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenhaltemittel aus zwei voneinander distanzierten Stiften (7.5) bestehen. B. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klingenhebevorrichtung bei den Klingenhalte- mitteln angeordnet ist.9. Sicherheitsrasierappar at nach Unter, anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenhebevorriehtung aus einem geneigten Teil der Klingeneinstellrippe (17, 14) besteht. 10.Sicherheitsrasierapparat nach Unter ansprüchen 5 Lind 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingeneinstellrippe (14) und die ihr beigeordneten Klingenhaltemittel (45) an Oer freien Schmalseite angeordnet sind, so dass eine neue unter eine gebrauchte, bereits im Apparat befindliche Klinge eingeschobene Klinge die gebrauchte Klinge von den Klin- genhaltemitteln abhebt, 11.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 10, dadureli gekennzeichnet, dass die Klingenhaltemittel aus einem Stift (45) be stehen, der in die Rippe (14) übergeht und so geformt ist, dass er in seitliche Ausneh- mungen (32) des Klingenschlitzes (30) passt. 12.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet., dass die Rippe (14) von ihrem mittleren Teil weg keilförmig ausläuft und dass der Stift (45) flach ist, einen Teil der Rippe innerhalb seiner Umrisse umfasst und beidseitig über die Rippe verbreitert ist, so dass durch eine neue unter eine gebrauchte, bereits im Appa rat befindliche Klin -e eingeschobene Klinge die gebrauchte Klinge vom Stift (14) abge hoben wird. 7.3.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kopf- und Tragplatte (20, 11) durch Ver- riegelungsmittel (25, 35) miteinander verblin- den sind, wobei die Feder<B>(27)</B> bestrebt, ist, die genannten Teile in. Verbindung zu halten, aber eine Be-%vegung der Kopfplatte in eine Lage gestattet, in welcher sie ausser Eingriff mit der Tragplatte gebracht werden kann.14. Sieherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (27) derart angeordnet. ist, dass sie be strebt ist, die Halteplatte (24) der Kopfplatte (20) in Berührung mit der Unterseite der Tragplatte (10) zii halten. 15. Sicherheitsrasierapparat. nach Patent anspruch, bei welchem an der Tragplatte (10) ein Handgriff (34) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, da.ss dieser Handgriff einen Kragen (35) aufweist Lind dass die Halte platte (24) mit einer diesem Kragen ange- passten Öffnung versehen ist. 16.Sicherheitsrasierapparat nach Unter ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeich net, dass der Handgriff unterhalb des Kra gens im Querschnitt reduziert ist und dal die Öffnung der Halteplatte (24) in einem Sehlüssellochschlitz endigt, der in seiner Weite dem Durchmesser des reduzierten Querschnitteils entspricht, wobei die Feder (27) bestrebt ist, die Öffnung in der Trag- platte auf der Höhe des Kragens (35) zu halten, während sie auch das Hinunter drücken der Kopfplatte (20) in eine Lage ge stattet, in welcher die öffnung der Platte (24) in der Höhe des reduzierten Querschnitteils liegt, so dass der Handgriff durch den Schlitz ausgefahren werden kann. 17.Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte an ihrer Unterseite eine längliche Ausnehmung (18) aufweist, die zur Auf nahme der Halteplatte (24) geeignet ist, wobei die Feder (27) bestrebt ist, die Halte platte (24) in dieser Ausnehmung zu halten. 18. Sicherheitsrasierapparat nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfplatte mit einer flachen Ausnehmung zwischen parallelen Xlingenpresskanten ver sehen ist, wobei mindestens ein Teil der Blattfeder (27) in dieser Ausnehmung liegt. 19.Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch mit dem Querteil (23) der Kopfplatte und der Trag platte (10) zusammenarbeitende Führungs mittel für die Bewegung der Kopfplatte (20). 20. Sicherheitsrasierapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (24) vor der freien Schmalseite der Tragplatte (10) endigt, so dass diese Seite zur Anbringung eines Klingenmagazins frei bleibt.
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