CH270732A - Gepäckträger für Motor- und Fahrräder. - Google Patents
Gepäckträger für Motor- und Fahrräder.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J7/00—Luggage carriers
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Description
Gepäckträger <B>für Motor- und Fahrräder.</B> Die bei Motor- und Fahrrädern gebräuch lichen Gepäckträger bestehen im allgemeinen aus einem horizontalliegenden Metallgitter als Auflagefläehe für das Gepäck und einem an den Rand des Metallgitters angebrachten, schwenkbaren Bügel, der unter der Wirkung einer Feder bestrebt ist, sich auf das Gitter zu legen. Bevor das CTepäclz-stück auf das Me tallgitter gelegt wird, wird der Bügel vom Gitter unter überwindung der Federkraft. weggeschwenkt. und nach Aufsetzen des CTe- päckstüekes freigegeben.
Die Kraft der Fe der drückt den Bügel fest gegen das Gepäck, welches dadurch gehalten und am Abfallen verhindert wird.
Diese Ausbildung hat den Nachteil, dass der Gepäckträger nur Gepäck sehr beschränk ter Grösse aufnehmen kann, und dass der schmale federnde Bügel dem Gepäck keinen sicheren Halt bietet. Da der federnde Bügel betriebsmässig im geneigten Winkel zur Hori zontalen steht, kann die ganze Auflagefläche nicht voll ausgenutzt werden.
Diese Nachteile werden durch den Gegen stand der Erfindung vermieden, welcher in einem Gepäckträger für Motor- und Fahr räder besteht., bei dem zum Halten des Ge päcks zwei vertikalgestellte, gegeneinander verschiebbare Haltekörper vorhanden sind, welche derart unter Wirkung einer Feder stehen, dass sie gegeneinandergezogen und damit an < las zwischen die Haltekörper ge- legte Gepäck angepresst werden.
In vorteilhafter Weise sind die Halte- körper als rechteckige, aus Rohren gebogene Rahmen ausgebildet, die zum besseren Halten kleinerer CTepäekstücke mit. Gitterstäben oder einem Netzwerke versehen sein können. Beim CTepäckträger gemäss der Erfindung wird das Gepäck vorwiegend durch horizontal gerich teten Druck gehalten, aber es kann ihm in mehr oder weniger beschränktem Masse auch eine Auflagefläche gegeben werden.
Werden die Gitterstäbe seitlich an dem Rahmen, und zwar an der vorn Gepäck abgewendeten Seite angebracht, dann kann sich das (-lepäek auf die untern Rohre des Rahmens stützen. Man kann die Rahmen aber auch auf ihrer dem Gepäck zugekehrten Seite mit schwenkbaren Konsolen versehen, die aus der vertikalen in die horizontale Lage umgelegt werden können, in der sie einen Boden bilden, der dem Ge päck zur Auflage dient.. Schliesslich könnte man einen Drahtboden zwischen den Rah men auch dadurch schaffen, dass man als Auflage ein Scherensystem verwendet, wel ches sich beim Auseinanderziehen der Rahmen streckt, so dass sich die Grösse der Auflage fläche der Rahmenentfernung anpasst.
Sehr vorteilhaft ist es, die Haltekörper auf zwei parallelen, horizontalliegenden Trag rohren zu montieren, von denen jedes aus zwei ineinander verschiebbaren Rohrteilen be steht.. Diese Rohrteile werden vorteilhaft durch eine in ihnen angeordnete Schrauben feder derart stark zusammengezogen, dass sich die auf ihnen aufmontierten Haltekör per fest an das Gepäck pressen. Der Abstand der parallelen Tragrohre voneinander sollte dabei etwa der Breite der Haltekörper ent sprechend gewählt werden.
Um das seitliche Abgleiten des Gepäcks beim Schleudern des Fahrzeuges zu verhin dern oder- wenigstens zu erschweren, können an den Haltekörpern Gummiklötze befestigt werden, welche, indem sie an das Gepäck ge presst werden, die Reibung zwischen Halte körper und Gepäck erhöhen. Anderseits kann das Gepäck aber auch bei holperiger Strasse in Richtung der Fahrt Beschleunigungen oder Verzögerungen erleiden, wodurch die unter Federdruck stehenden Haltekörper in Unruhe geraten und die Sicherheit des Fest haltens herabgesetzt wird.
Zweckmässig kann dem aber durch eine Arretierungseinrichtung begegnet werden, die an den Tragrohren an gebracht wird und dazu dient, die jeweilige Lage des herausgezogenen Rohrteils zu fixie ren. Um zu verhindern, dass bei zu weitem Herausziehen des innern Rohrteils die Zug feder überstreckt wird, ist es vorteilhaft, eine Einrichtung vorzusehen, welche die Ausla dung der .beiden auseinanderziehbaren Trag- rohrteile begrenzt.
Der beschriebene Gepräckträger kann als Konstruktionsteil des Fahrzeugrahmens ausge führt sein, also mit diesen ein zusammenhän gendes Ganzes darstellen. Er kann aber auch für sich hergestellt und mit Einrichtungen versehen sein, vermöge derer er an den Fahr zeugrahmen anmontiert werden kann.
Die Erfindung sei an Hand des Ausfüh rungsbeispiels der Fig.1 bis 5 der Zeich- nung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Gepäckträger in perspek tivischer Ansicht; Fig.2 zeigt eine seitliche Teilansicht des mit breitem Gepäck beladenen Trägers; Fig.3 zeigt eine seitliche Teilansicht des mit einem schmalen Gepäck beladenen Trä gers; Fig.4 zeigt eine Teilansicht einer Einzel heit; Fig.5 zeigt eine einfache Art der An montierung des Gepäckträgers am Rahmen eines Motorrades.
In den Figuren bedeuten: a, b die ineinander verschiebbaren Tragrohr teile, c: die durch beide Rohrteile hindurchgehende Zugfeder, d, <I>e, f, g</I> die Teile einer Einrichtung zum Einstellen der Federzugkraft, h eine Traverse, welche die beiden parallelen Tragrohre an ihren Enden verbindet, i, k und L, m die vertikal stehenden, auf den TragTohrteilen a und b befestigten, als Haltekörper dienenden Rahmen, ia an den Rahmen angebrachte Gitterstäbe, o ein schmales,
p ein breites Gepäckstück, q den Teil des Fahrradrahmens, an dem der Gepäckträger anmontiert wird, r und s Halbrohre am Rahmen zum Einlegen 6 des Gepäckträgers, t eine Flügelmutterschraube zum Befestigen des Gepäckträgers am Fahrradrahmen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, können die Rahmen<I>i,</I> k und 7,, in durch Herausziehen der Rohrteile b aus den Rohrteilen a voneinander entfernt werden.
Hierbei ist aber die Kraft der im Innern der Rohrteile a und b liegenden Zugfeder zu übei-winden, welche bestrebt ist, die beiden Rahmen aneinander zu halten (Fug. 4). Während das eine Ende der Feder c mit dem äussern Ende des Rohres b fest ver bunden ist, wird das andere Ende der Feder c von einer Einstellvorrichtung gefasst, die am entgegengesetzten Ende des Rohrteils a an geordnet ist. Sie besteht aus einer in der mit a fest verbundenen Mutter f drehbaren Schraube e, die mit dem Ende der Feder c durch den Stift g verbunden ist. Durch Dreh- hung des Vierkants d kann die Spannung der Feder eingestellt werden.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die Möglichkeit, breite oder schmale Gepäckstücke zwischen den Haltenahmen<I>i,</I> k und L, <I>m</I> einzuklem men. Da die Gitter an die vom Gepäck ab gekehrten Seiten der Rahmen angebracht sind, können die untern Rohre<I>l</I> und<I>i</I> sowohl einem breiten Gepäckstück p (Fug. 2) . als auch einem schmalen Gepäckstück o (Fig.3) zur Auflage dienen.
Die Fig. 5 zeigt einen Motorradrahmen mit dem Gepäckträger, der zur Anmontierung über den Sattel gestülpt wird, wobei die Tra versen<I>h, i</I> in die am Rahmen q befestigten Halbrohre r und s zu liegen kommen; dabei durchdringt die Flügelschraube<I>t</I> ein Loch u des Halbrohres s. Es können natürlich auch mehrere Flügelschrauben t vorgesehen sein. Sind die Halbrohre r, s nicht schon am Rah men vorhanden, so können sie nachträglich angebracht werden. Diese Art der Befestigung des Gepäckträgers empfiehlt sich, wenn er unabhängig vom Fahrzeug hergestellt und in den Handel gebracht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gepäckträger für Motor- und Fahrräder, dadurch gekennzeichnet., dass zum Halten des Gepäcks zwei vertikalgestellte, gegeneinander verschiebbare Haltekörper vorhanden sind, welche derart unter Wirkung einer Feder stehen, dass sie gegeneinandergezogen und da mit an das zwischen die Haltekörper gelegte Gepäck angepresst werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gepäckträger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haltekörper rechteckige, aus Rohren gebogene Rahmen aufweisen. 2. Gepäckträger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenfen ster mit Gitterstäben versehen sind.3. (,'epiiekträger nach Unteranspruch 2, dadureli gekennzeichnet, dass die Gitterstäbe seitlich an den Rahmen, und zwar an der vom Gepäck abgewendeten Seite angebracht sind. 4. Gepäekti-.iger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haltekörper auf ihrer dem Gepäck zugekehrten Seite mit schwenkbaren Konsolen versehen sind, die aus der vertikalen in die horizontale Lage iunge- legt werden können, in der sie einen Boden bilden, der dem Gepäck zur Auflage dient. 5.Gepäckträger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Haltekörpern ein Scherensystem als Trag boden angeordnet ist, welches sich beim Aus einanderzielien der Haltekörper streckt, so dass sich die Grösse der Auflagefläche dem Abstand der Haltekörper anpasst. 6.Gepäckträger nach Patentanspruch, da, durch gekennzeichnet, dass die Haltekörper auf zwei parallelen, horizontalliegenden Trag rohren montiert sind, von denen jedes aus zwei ineinander verschiebbaren Rohrteilen be steht, die durch eine in ihnen angeordnete Schraubenfeder derart. zusammengezogen wer den, dass die auf ihnen aufmontierten Halte körper gegeneinandergezogenwerden. 7. Gepäckträger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Haltekör pern Gummiklötze befestigt sind, welche, in dem sie an das Gepäck angepresst werden, die Reibung zwischen Haltekörper mid Gepäck erhöhen.h. Gepäckträger nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung des herausgezogenen Rohrteils an den Trag rohren eine Arretierungseinrichtung ange- braelit ist.. 9. Gepäckträger nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Ausladung der beiden auseinanderziehbaren Tragrohrteile begrenzende Einrichtung vorgesehen ist. 10. Gepäckträger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er mit Einrichtun gen versehen ist, vermöge derer er an dem Rahmen eines Motor- oder Fahrrades anmon tiert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH270732T | 1952-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH270732A true CH270732A (de) | 1950-09-15 |
Family
ID=4477886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH270732D CH270732A (de) | 1952-06-04 | 1949-06-27 | Gepäckträger für Motor- und Fahrräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH270732A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932771C (de) * | 1953-11-27 | 1955-09-08 | Richard Lietz | Halteklemmvorrichtung fuer Gepaecktraeger, insbesondere von Motorraedern od. dgl. |
| US3963158A (en) * | 1974-08-16 | 1976-06-15 | W. R. Grace & Co. | Combined extensible carrier and electrical wire sheath |
| US5655696A (en) * | 1995-05-17 | 1997-08-12 | Simonett; Bernard Theodore | Adjustable bicycle rack |
-
1949
- 1949-06-27 CH CH270732D patent/CH270732A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932771C (de) * | 1953-11-27 | 1955-09-08 | Richard Lietz | Halteklemmvorrichtung fuer Gepaecktraeger, insbesondere von Motorraedern od. dgl. |
| US3963158A (en) * | 1974-08-16 | 1976-06-15 | W. R. Grace & Co. | Combined extensible carrier and electrical wire sheath |
| US5655696A (en) * | 1995-05-17 | 1997-08-12 | Simonett; Bernard Theodore | Adjustable bicycle rack |
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