CH270749A - Zum Abschliessen von Rohrleitungen dienender Drehschieber. - Google Patents

Zum Abschliessen von Rohrleitungen dienender Drehschieber.

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CH270749A
CH270749A CH270749DA CH270749A CH 270749 A CH270749 A CH 270749A CH 270749D A CH270749D A CH 270749DA CH 270749 A CH270749 A CH 270749A
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CH
Switzerland
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seal
valve
rotary valve
sealing ring
seal closure
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Application number
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English (en)
Inventor
Gesellschaft Der Ludw Von R Ag
Original Assignee
Von Roll Ag
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Publication date
Application filed by Von Roll Ag filed Critical Von Roll Ag
Publication of CH270749A publication Critical patent/CH270749A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/205Sealing effected by the flowing medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 230557.    Zum     Abschliessen    von Rohrleitungen dienender Drehschieber.    Das     Hauptpatent    bezieht, sich auf einen  zum Abschliessen von Rohrleitungen dienen  den     Drehsehieber,    dessen     Betriebsdiehtungs-          abschluss    bei eingebautem     Sehieber    mindestens  teilweise für sieh ausbaubar ist, wobei ausser  dem     Betriebsdichtungsabsehluss    noch ein     Mon-          tagedichtungsabschluss    vorgesehen ist,

   der  beim Ausbau des     Betriebsdichtungsabschlusses     zur Wirkung     -ebraeht    wird, um ein Entleeren  der     eintrittseiti-        angesehlossenen    Rohrleitung  bzw. den Einbau eines besonderen     Abschluss-          organes        vermeiden        ztt    können.  



  Beim     Drehsehieber    nach der Zeichnung  des Hauptpatentes befindet sieh der     Betriebs-          dichtungsal)sehluss    auf der Ablaufseite des  Schiebers und der     Montagediehtungsabschluss     auf der     Zulaufseite.    Diese Anordnung der  Dichtungsabschlüsse hat den Nachteil, dass die  Revision des     einlaufseitig-    angeordneten     Mon-          tagedichtizngsabschlusses    erschwert ist, weil  diese Revision nur nach Demontage des Schie  bers oder des auf der     Einlaufseite    an diesen  anschliessenden     Rohrstüekes    durchgeführt wer  den kann.  



  Der erwähnte Nachteil kann nach vorlie  gender zusätzlicher Erfindung dadurch be  hoben werden, dass     sowohl    der Betriebs- als  auch der     l@lotitagecliclitungsabsehluss    sich auf  der Ablaufseite des Drehschiebers befinden,  derart, dass mindestens der     Betriebsdichtungs-          absehluss    ohne Demontage des     Schiebergehäu-          ses    revidiert bzw. ausgewechselt werden kann.    Auf der beiliegenden Zeichnung sind vier       _Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das erste Beispiel teilweise in  Ansicht und teilweise im Längsschnitt durch  die Drehachse des Schiebers und durch die       Rohrleitungsachse    in     Sehliessstellung    des  Schiebers.  



       Fig.2    und 3 sind Teilschnitte von zwei  weiteren Beispielen bei weggenommenen     Be-          triebsdichtungsabschlüssen,    und       Fig.    4     zeigt    das vierte Beispiel teilweise  in Ansicht und teilweise im Schnitt.  



  Nach     Fig.    1 ist in einem aus den beiden  Hälften 1 und 2 gebildeten     Schiebergehäuse     der     Abschlusskörper    3 gelagert. An diesem  Körper 3 ist ein Dichtungsring 14 für den       Montagedichtungsabschluss    mittels Schrauben  15 und ein Dichtungsring 16 für den     Be-          triebsdichtungsabschluss    mittels Schrauben 17  fest angebracht.

   Mit dem     Diehtungsrinc        1.1          wirkt.    ein aus     Kautschuk    bestehender, beweg  licher Dichtungsring 18 zusammen, welcher in  einer Kammer 19 liegt, die sich in einem  Einsatzring 20 befindet, welcher mittels  Schrauben 21 an der Gehäusehälfte 1 be  festigt ist. Ferner wirkt mit dem Dichtungs  ring 16 ein aus Kautschuk bestehender, be  weglicher Dichtungsring 22 zusammen, wel  cher in einer Kammer 23 liegt, die sich in  einem Einsatzring     24    befindet, der zwischen  dem Einsatzring 20 und einem     Rohrstüek    25      festgehalten ist. Dieses Rohrstück 25 ist mit  tels Schrauben- 26 an der Gehäusehälfte 1  befestigt.

   Von den beiden Kammern 19 und  23 führen Leitungen 27, 28 zu zwei Steuer  ventilen 29, 30, zu welchen ferner eine Lei  tung 31, die an die Druckseite des Schiebers  angeschlossen ist, und eine Ablaufleitung 32  führen.  



  Die Revision kann bei diesem Drehschie  ber so erfolgen,     dass    man das an der Schieber  ablaufseite anschliessende Rohrstück 25 ent  fernt, wobei man erstens die     Schraubenver-          bindung    26 zu lösen hat. Hierauf ist der Ein  satzring 24 wegzunehmen, in welchem der  bewegliche     Dichtungsring    22 in der     nuten-          förmigen    Kammer 23 liegt. Dann lässt sich  durch Lösen der Schrauben 17 auch der feste       Dichtungsring    16 vom Drehkörper abnehmen.  



  Auf ähnliche Art und Weise kann, wenn  die     Betriebsdichtung    entfernt, ist, auch der       Montagedichtungsabschluss    zu     Revisionszwek-          ken    demontiert werden. Man hat dabei die  Schrauben 21, die den Einsatzring 20 nor  malerweise gegen die     Wirkung    des Rohr  leitungsdruckes fest am Gehäuseteil 1 halten,  zu lösen und den Einsatzring 20 samt dem  beweglichen Dichtungsring 18 aus dein     Ge-          häusq        herauszunehmen.    Dann muss die     Schrau-          benverbindung    15 gelöst werden,

   worauf auch  der feste Dichtungsring 14     aiis    dem Schieber  herausgenommen werden kann.  



  Will man, was normalerweise zutrifft, nur  die Betriebsdichtung revidieren, so lässt man  den Einsatzring 20 fest am Gehäuse ange  schraubt und presst den beweglichen Dich  tungsring 18 mittels Wasserdruck, welcher  durch die Leitung 31 über das Steuerventil  29 und die     Leitung    27 aus der     Schieberdruck-          seite    entnommen wird, gegen den Dichtungs  ring 14. Nur wenn auch die Montagedich  tung demontiert werden soll, stellt man das       Steuerventil    29 so um, dass die Dichtungs  kammer 19 drucklos wird. In diesem Fall  muss die Rohrleitung vor dem Schieber ent  leert werden.  



  Ebenso ist es notwendig, um die Demon  tage des     Betriebsdichtungsabschlusses    zu er  möglichen, das Steuerventil 30 so     zu    stellen,    dass die Kammer 23 mit der Ablaufleitung  32 verbunden wird.  



  Es ist möglich, an Stelle der beweglichen  Dichtungsringe aus Kautschuk solche aus Me  tall zu verwenden, oder die beweglichen  Ringe am Drehkörper anzuordnen, wobei man  sich auf bekannte Konstruktionen stützen  kann. Man kann auch für den     Montagedich-          tungsabschluss    den beweglichen Ring im Ge  häuse     und    für den     Betriebsdichtungsabschluss     den beweglichen Ring     irn    Drehkörper     unter-          bringen,    oder umgekehrt.  



  Bei Hochdruckleitungen allgemein, aber  auch bei Nieder- und     Mitteldruckrohrleitun-          gen,    die stark sandhaltiges Wasser führen,  sind im besonderen die Dichtungsringe der  Drehschieber einer erhöhten Abnützung un  terworfen. Hier kann es vorkommen, dass die  Dichtungen in starkem Masse undicht wer  den, bevor sie revidiert werden können. Um  in solchen Fällen die Revision der Betriebs  dichtung gleichwohl durchführen zu können,  ist es zweckmässig, das     Leckwasser    der Mon  tagedichtung auf besondere Weise abzuleiten.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer  solchen     Leckwasserableitung.    Es ist nur die  Partie des Drehschiebers im Schnitt darge  stellt, wo der     Montagedichtungsabschluss    liegt,  wobei der     Betriebsdichtungsabschluss    entfernt  ist. Neben dem in geschlossener Stellung ge  zeichneten Drehkörper 3 und dem festen, auf  dem Drehkörper aufgeschraubten Dichtungs  ring 14 liegt der Einsatzring 20, der mit dem  Gehäuseteil 1 fest verschraubt ist.

   Dieser  Einsatzring besitzt nun nicht nur eine Kam  iner 19, in welcher der bewegliche Dichtungs  ring 18 untergebracht ist, der zur Erzielung  eines möglichst dichten Abschlusses     mittels     Wasserdruck über das Ventil 29 gegen den       Dichtilngsring    14 gepresst wird, sondern noch  eine weitere Kammer 33, in der sich das zwi  schen den beiden Dichtungsringen möglicher  weise durchfliessende     Leekwasser    sammeln  kann.

   Diese Kammer steht mit einer Ablauf  leitung 34 über ein     Freilassventil    35 in Ver  bindung. öffnet man das Ventil, so sinkt  der     Wasserdruck    in der Kammer 33 weit  unter den Rohrleitungsdruck     und    durch den      zwischen dein Einsatzring 20 und dem Dich  tungsring 14 bestehenden Spalt 36, den man  so klein wie möglich macht, kann nur eine  unbedeutende     Leckwassermenge    ausfliessen,  welche allfällige Revisionsarbeiten an dem       Betriebsdiehtungsabschluss    nicht behindert.  



  In schwierigen Fällen kann man den     Mon-          tagedichtungsabschluss    auch mit zwei beweg  lichen Dichtungsringen ausrüsten und zwi  schen diesen Ringen eine     Leckwasser-Sammel-          kammer    mit     Freilassleitung    anordnen. Umge  kehrt ist es bei Leitungen mit geringem Was  serdruck möglich, die Doppeldichtung zu ver  einfachen, derart, dass die Montagedichtung  nicht mehr als vollständig dichtender Ab  schluss, sondern als     Spaltwasser-Drosselabdich-          tung    ausgebildet werden kann.

   Es genügt,  wie in     Fig.    3 gezeigt ist, durch ein sehr gerin  ges Spiel zwischen dem     Drehkörper    3 und  dem Einsatzring 20, dafür zu sorgen, dass  nur eine kleine Wassermenge durchfliesst, und  letztere durch     Spaltwasserableitung    aus der  Kammer 33 grösstenteils durch die Leitung 34  abfliessen kann.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    4 ist im Einsatz  ring 24 statt, eines beweglichen Dichtungs  ringes ein fester Dichtungsring 37 vorhanden,  der mit dem     Abschlusskörper    3 zusammen  wirkt. Wird diesem     Abschlusskörper    3 in den  Drehlagern genügend Spiel gegeben, so wird  er in der Schliesslage gegen den festen Dich  tungsring 37 angedrückt, durch welchen der       Betriebsdichtungsabschluss    gebildet wird. Der         '-1Iontagedichtungsabschluss    weist gleich wie  beim Beispiel nach     Fig.    1 einen beweglichen  Dichtungsring 18 auf, der über das Steuer  ventil. 29 unter Druck gesetzt werden kann.

    An die Ablaufleitung 32 ist über ein weiteres  Ventil 38 eine Leitung 39 angeschlossen, über  welche in dem Raum 40 des     Abschlusskörpers    3  vorhandenes     Leckwasser    abgeleitet werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CI-I Zum Abschliessen von Rohrleitungen die nender Drehschieber, dessen Betriebsdich- tungsabschluss bei eingebautem Schieber min destens teilweise für sich ausbaubar ist, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Be triebs- als auch der Montagedichtungsabschluss sich auf der Ablaufseite des Drehschiebers be finden, derart, dass mindestens der Betriebs dichtungsabschluss ohne Demontage des Schie- bcrgehäuses revidiert bzw. ausgewechselt wer den kann. UNTER.ANSPHCCHE 1.
    Drehschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der 1lontagedich- tungsabschluss mit einem Leckwasser-Sammel- raum versehen ist, der mit einer Ablauflei tung in Verbindung steht. 2. Drehsehieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Montagedich- tungsabschluss als Spaltwasser-Drosseldichtung ausgebildet ist.
CH270749D 1948-06-28 1948-06-28 Zum Abschliessen von Rohrleitungen dienender Drehschieber. CH270749A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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CH270749T 1948-06-28
CH230557T 1948-06-28

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CH270749D CH270749A (de) 1948-06-28 1948-06-28 Zum Abschliessen von Rohrleitungen dienender Drehschieber.

Country Status (1)

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CH (1) CH270749A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074344B (de) * 1960-01-28 Ateliers Des Charmilles S.A., Genf (Schweiz) Schieber mit drehbarem Verschlußstück mit zwei Paaren ringförmiger Sitze
US2939674A (en) * 1957-07-29 1960-06-07 Elvin Larson Irrigation pipe valve
US4293038A (en) * 1979-05-24 1981-10-06 Baker International Corporation Ball valve assembly
US4749002A (en) * 1985-07-23 1988-06-07 Ruhrgas Aktiengesellschaft Shut-off device in the form of a ball valve

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1074344B (de) * 1960-01-28 Ateliers Des Charmilles S.A., Genf (Schweiz) Schieber mit drehbarem Verschlußstück mit zwei Paaren ringförmiger Sitze
US2939674A (en) * 1957-07-29 1960-06-07 Elvin Larson Irrigation pipe valve
US4293038A (en) * 1979-05-24 1981-10-06 Baker International Corporation Ball valve assembly
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