CH270877A - Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper. - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper.

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CH270877A
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Optische Werke C Reichert
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Reichert Optische Werke Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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Description


  
 



  Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper.



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper, z. B. von Gefügebestandteilen, mittels eines federbelasteten Eindringkörpers, welche Vorriehtung   Mittel    zur optischen Messung der Grösse des Eindruckes und der Belastung des Eindringkörpers aufweist. Bei bekannten Härte  plüfern    wird bei   Vornahme    der   AIessung    an   Stelle    des Mikroskopobjektives der in einer objektivähnlichen   i;asgung    befindliehe Eindringkörper in den Mikroskoptubus eingesetzt und gegen die   angesehlif lene    Prüfstelle gepresst.

   Zur baulichen Vereinfachung der unter   der      Bezeichnung    Mikrohärteprüfer bekannten Vorrichtung wurde der Vorschlag gemacht, die Frontlinse des Mikroskopobjektives als Eindringkörper auszubilden. Es wurde auch   der    Eindringkörper auf der F'rontlinse   des      Alikroskopobjektives    selbst angeordnet, z. B. aufgekittet. Wird die Frontlinse des Mikroskopobjektives als   E indrin gkörper    ver  xvendet,    so kann man als   Werkstoff    grösster Härte günstigstenfalls Quarz verwenden. Die   Härte    von Quarz reicht aber für Härtemes  sungen    nicht immer aus.

   Wenn der Eindringkörper auf oder in den zentralen Teil der Frontlinse gekittet wird, ist wohl die Verwendung von Diamant als   Werkstoff    für den   Eindringkörper    möglich. doch fällt in diesem Falle der zentrale Teil der   Frontlinse    für den Abbildungsvorrgang aus. Dieser Ausfall führt   erfahrungsgemäss    zu einer   beträchtlichen    Verundeutlichung der Abbildung.



   Um diesen Nachteil   ansznsehalten,    wurden bereits Vorrichtungen zur   AIessung    der Härte kleiner Körper gebaut, bei denen die Aehse des Eindringkörpers gegenüber der optischen Achse des für die Eindruckgrössemessung bestimmten Objektives merklich versetzt ist und der Eindringkörper sowie das Objektiv auf einem Schlitten   angeordnet      sind,    der um den Versetzungsbetrag verschiebbar ist. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist der Eindring- körper getrennt vom Objektiv angeordnet. wodurch der Verschiebungsweg unnötig vergrössert wird.



   Gemäss der Erfindung werden nun alle diese Nachteile der bekannten Vorrichtungen mit einem gegenüber der optischen Achse des Objektives versetzt angeordneten Eindringkörper dadurch behoben, dass der Eindringkörper unmittelbar in die Objektivfassung ausserhalb des   Strahlengan,, es    eingebaut ist und die Objektivfassung den alleinigen Trägel des Eindringkörpers bildet.

   Die feste Verbindung des Eindringkörpers mit der Objektivfassung hat ferner den Vorteil, dass eine relative Verschiebung von Objektiv und Eindringkörper beim   Eilldringvorgang    nicht stattfindet, weil beide gemeinsam   durch    federn, sonst bestünde die Gefahr,   dass    bei kurzem Arbeitsabstand des Objektives dieses am zu prüfenden Objekt anstösst, wodurch ein weiteres Eindringen der Spitze des Eindringkörpers in den Prüfling unmöglich gemacht würde.  



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zur   Messung    der Härte kleiner   Körper    veranschaulicht.



   Fig. 1 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie   A-B    in der Fig. 2. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D in der Fig. 1. Fig. 3 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie   E-F    in der Fig. 1. Die Fig. 4 und 5 zeigen Anschläge in grösserem   Massstabe,    und Fig. 6 zeigt eine Gesamtansicht der Vorrichtung, wobei ein Teil nach der Linie G-H in der Fig. 2 geschnitten ist. Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-K in der   Fig. 1,    und die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine Einzelheit in Seitenansicht und Draufsicht.



     Dem    Ausführungsbeispiel wurde ein sogenanntes   Le-Chatelier-Mikroskop    zu Grunde gelegt, bei dem das zu prüfende Objekt über dem auch als Kondensor wirkenden Objektiv angeordnet ist und bei dem die   Beleuchtungs-    strahlen von unten nach oben und die abbildenden Strahlen in entgegengesetzter Richtung von oben nach unten durch das   Objektiv    verlaufen. Bei dem Ausführungsbeispiel sind der Eindringkörper 1, das Messobjektiv 2 und das Ableseobjektiv 3 für die Ablesung der Belastung federnd aufgehängt. Als federnde   Elemente    dienen Drehstäbe 4 und 5, deren Enden   7' und    7" in dem auf den Gleitflächen 12' des Gehäuses 26 verschiebbaren Schlitten 12 eingespannt sind.

   In der Mitte zwischen den Einspannstellen der Drehstäbe 4 und 5 sind die Hebel 6 und 7 befestigt, die an ihren von den Drehstäben abgekehrten Enden Teile von Zylinderflächen aufweisen, deren Achsen sich in den Drehstäben 4 bzw. 5 befinden. Über die Zylinderteilflächen laufen Stahlbänder 8, an denen mittels Schrauben 38 der bewegliche Träger 9 befestigt ist, der die Fassung der Objektivlinsen für die Ausmessung der Querabmessungen des durch den Eindringkörper bewirkten   Eindruckes    und auf der gleichen Fassung den Eindringkörper 1, z. B. eine   Diamant-Pyramide,    trägt. Der Träger 9 trägt auch das Ableseobjektiv 3 mit dein zugehörigen Ablenkprisma 11, das die Lichtstrahlen aus der Waagrechten in die Lotrechte in das Okular 29   (Fig.    6) ablenkt.



   Die   Kraft,    mit der der Eindringkörper 1 in den Prüfling 30 eingedrückt wird, wird aus der Verdrehung der Drehstäbe 4 und 5 bzw. aus der lotrechten Verschiebung des Trägers 9 samt Objektiv 3 an der an dem Teil 10 des Schlittens 12 angebrachten Skala abgelesen.



   Wie bereits angeführt, ist der Eindringkörper 1 unmittelbar in der   Objcktivfassung    gelagert, so zwar, dass das Objektiv 2 in seinem vollen Querschnitt vollkommen unbeeinflusst bleibt. Durch diese Lagerung des Ein  dringkörpers    in der Objektivfassung ist es möglich, die Versetzung zwischen Eindringkörper und Mikroskopobjektiv   möglichst    klein   zn    gestalten. Aus diesem Grunde ist   zaun    Wechsel zwischen dem Eindringkörper 1   und    dem Messobjektiv 2 nur eine kleine   Versehie-      bung    des die Teile 1 bis 11 tragenden Schlittens 12 erforderlich.



   Wenn die   Vorriehtung    durch Drehen des Feinantriebes des Mikroskopobjektives gegen einen oberhalb des Eindringkörpers   befind    lichen Prüfling 30 gedrückt wind, werden die Stäbe 4 und 5 verdreht. Die Verdrehung ist das Mass für die Kraft, mit der der Eindringkörper in den Prüfling eingedrückt wird. Der Verdrehungswinkel wird an der Teilung 10 mittels des Objektives 3 und des   Iikroskop-    okulares 29 abgelesen. Der   Weelisel      zwischen    dem Eindringkörper 1 und dem Messobjektiv 2 wird durch eine Verschiebung des die Teile 1 bis 11 tragenden   Schlittens      12 bewirkt.    Dieser Schlitten hat seitlich reichliches Spiel.

   Die Verstellung des Schlittens erfolgt mittels des an einer Nabenkappe 13'angesetzten   lIebels    13 (Fig. 6 und 7) über die Achse 14 und den Mitnehmerhebel 15, der an dem am Schlitten 12 befestigten Stift 16 angreift. An der Nabenkappe   13' ist    über die mit ihr verbundene Grundplatte   13" und    den Aufhängezapfen   13"' eine    Feder 17 angeordnet.

   Der zweite Aufhängezapfen 13"" der Feder 17 ist mit dem Gehäuse 32 fest verbunden und ragt durch eine Ausnehmung   32    (Fig. 6) der Grundplatte   13" hindurch.    Durch   Schwenken     des   hebels    13   (Fig.    6)   wird    die Feder 17 zunächst bis zu ihrer Symmetriestellung gespannt   und    zieht die   Nabenkappe      13' sodann    in die   zweite,    nicht gezeichnete Ruhelage.



  Ilierdurch wird der Schlitten 12 über die Elemente 13", 14, 15 und 16 in seiner Längsrichtung verschoben.



   Die Lagen des Schlittens in den Endstel  lungen    werden durch die Anschlagpaare 18, 19 und 20, 21 bzw. 22, 25 und 23, 24 (Fig. 3) fixiert. Die am Schlitten   12    befindlichen Gegenanschläge   22    bis 25 (Fig. 4) sind so geformt, dass in den Anschlagstellungen stets ein   resultierender      Druck      iiaeh    unten   entsteht,    so dass dem Schlitten in seinen   End-    stellungen eine sichere Anlage an seine untere Führungsfläche   12' erteilt    wird und beim lotrechten Andruck des Eindringkörpers von unten an den Prüfling kein toter Gang auftritt. Ausserdem wird durch die mit Nuten versehenen Gegenanschläge 22 und 23 eine bestimmte seitliche Lage des Schlittens gewährleistet.

   Die Anschläge 18 bis   21    sind einstellbar. Dies ermöglieht, die Endlagen   des    Schlitteus so zu justieren, dass das Objektiv 2 bzw. der   Eindringkörpcr    1 in ihren Arbeitsstellungen in die gleiche Achse zu liegen kommen. Mittels des Schlittens 26' wird die Vorrichtung auf die Auflicht Beleuchtungseinrichtung 27   (Fig.    6) aufgeschoben.   Alit      2S    ist das Le-Chatelier Mikroskop und mit   29    dessen Okular bezeichnet.



   Die die Vurrichtung abdeckende Kappe 31 ist mittels Befestigungsschrauben 33 auf dem Haltebügel   34      angeschraubt,    der auf dem Schlitten 12 befestigt ist. Die Kappe 31 lässt zwischen ihrem   antern    Rand und dem Gehäuse 26 einen Schlitz frei, um beim Verschieben des Schlittens 12   Reibung    zu verhindern.   Mit    36 ist in   Fig.    1 eine Stossdämpferfeder angedeutet, die in den andern Figuren nicht dargestellt ist. Sie dient dazu, beim Umschalten auf Mikroskopieren den Stoss des Schlittens abzufangen und die Anschläge 22 bis 25 zu schonen. Eine sinngleich wirkende Feder   kann    auch auf der entgegengesetzten Seite des Schlittens angebracht werden.



   Im Hebel 6 ist ein Ausschnitt 37 vorlanden, um den Strahlengang für das Objektiv 3 nicht zu behindern. Die Bohrung 39 im Schlitten   26' dient    dazu, die   Abbildungs-    strahlen durchzulassen ; auch der Träger 9 hat eine Ausnehmung 40 für den ungehinderten Lichtdurchgang, wenn der Schlitten   12    in der linken Endstellung steht.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Messung der Härte kleiner Körper mittels eines federbelasteten Eindringkörpers, welche AIittel aufweist zur optischen Messung der Grösse des durch den Eindringkörper bewirkten Eindruckes und der Belastung des Eindringkörper und bei welcher Vorrichtung die Achse des Eindringkörpers gegenüber der optischen Achse des für die Eindruckgrössenmessung bestimmten Objektives versetzt ist und der Eindringkörper sowie das Objektiv auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind, der um den Versetzungsbctrag beweglich ist, dadurch ge kennzeiehnet, dass der Eindringkörper (1) unmittelbar in die Fassung des Messobjektives (2)
    ausserhalb des Strahlenganges eingebaut ist und die Objektivfassung den ausschliessliehen Träger des Eindringkörpers bildet.
CH270877D 1942-06-12 1948-10-26 Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper. CH270877A (de)

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CH270877D CH270877A (de) 1942-06-12 1948-10-26 Vorrichtung zum Messen der Härte kleiner Körper.

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