CH271170A - Stahllegierung. - Google Patents
Stahllegierung.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C22C—ALLOYS
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Description
Stahllegierung. Die Verwendung von Stahllegierungen, die Wolfram, Chrom, Molybdän und V anadin ent halten, für Warmwerkzeuge ist bekannt. Am meisten wurde bisher ein Stahl mit<B>2,51</B> :
'o Chrom, 9 % Wolfram und 0,5 % Vanadin ver- wendet. Sofern derartige Stähle für Hoch leistungswerkzeuge verwendet werden, be trägt die Summe der verwendeten Legierungs metalle Wolfram, Molybdän und Vanadin im mer mehr als 5 0/0. Insbesondere fällt der Grossteil hierbei auf die schwer zu beschaf fenden Legierungsmetalle Wolfram und Mo- lvbdän.
Es war daher das Bestreben vorhanden, Legierungen ausfindig zu machen, die für hochwertige Warmwerkzeuge verwendet wer den können und einen geringeren Aufwand an Wolfram und Molybdän benötigen. Dabei hat sich ergeben, dass Einsparungen an diesen Legierungsmetallen nur gemacht werden kön nen, wenn man sich mit niedrigeren Leistun gen zufrieden gibt. Zu diesen Sparwerkstof fen gehören die gegenüber der erfindungs gemässen Zusammensetzung noch niedriger legierten Clrrom-Molybdän-Wolfram-Vanadin- Stahllegierungen.
Ausführliche Versuche haben nun ergeben, dass es durch geeignete Abstimmung der Le gierungselemente Wolfram, Molybdän und Vanadin zueinander möglich ist, die mit dem bekannten 9prozentigen Wolframstahl erziel ten Leistungen zur übertreffen.
Die erfindungsgemässe Stahllegierung ent- li;ilt 0,1 his 0,704 C, 0,5 bis 2,51/o Cr, 0,5 bis 2 /o V, 0,3 bis 1,8 % W und 0,2 bis 1,7 % Mo,
wobei die Summe des Gehaltes an Wolf- ram und Molybdän 2 % nicht übersteigt und mindestens das 0,5faehe und höchstens das 1,5fache des Vanadingehaltes beträgt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der V anadingehalt etwa gleich hoch wie die Summe des Wolfram- und Molybdängehaltes gewählt wird. Die günstigsten Eigenschaften werden erreicht, wenn Wolfram und i@-Iolyb- dän in etwa gleichen Mengen, die ungefähr die Hälfte des Vanadingehaltes betragen, zu legiert sind. Der jeweilige Chromgehalt kann zweckmässig etwas höher gewählt werden als der Vanadingehalt, jedoch kann die Summe des Wolfram-, Molybdän- und Vanadingehal- tes die Höhe des Chromgehaltes übersteigen.
Unter Berücksichtigung dieser Beziehun gen zwischen den Mengen gewisser Legie rungsbestandteile ist es möglich, bei wesent lich verringertem Aufwand an diesen Bestand teilen Stähle herzustellen, die sich in ihrer Leistung dem bekannten 9prozentigen Wolf- ramsta.hl überlegen zeigen.
Für Pressmatrizen haben sich besonders Stähle mit 0,2 bis 0,6 % C, 1 bis 2 % Cr, 0,6 bis 1,4 % V, 0,3 bis 0,
7 % W und 0,3 bis 0,7 % Mo bewährt.
Aus diesem Stahl hergestellte Pressmatrizen für Schrauben wurden im Vergleich mit sol- chen aus dem bekannten Stahl mit 2,5 % Cr, 9 % W und 0,5 % V erprobt. Hierbei ergab sich,
dass die aus dem als Beispiel angeführten Stahl hergestellten Pressmatrixen eine dreifache Leistung gegenüber solchen aus dem v'er- Olleichsstahl zeigten.
Eine weitere Verbesserung der Gebrauchs eigenschaften von Pressmatrizen hat sich er geben, wenn der erfindungsgemässen Legie- rung zusätzlich noch 0,1 bis 0,7 % Titan zu- gefügt wird.
Dieser überraschende Erfolg ist aus der bekannten Wirkung der angewandten Legie rungselemente keineswegs vorherzusehen ge wesen und kann nur durch die ausfindig ge machte gegenseitige Abstimmung der einzel nen Legierungselemente erreicht werden.
Betrachtet man Chrom und Vanadin als leicht beschaffbare Legierungselemente, so er gibt sieh unter Berücksichtigung der drei fachen Leistung gegenüber dem bekannten Stahl mit 2,5 % Cr, 9 % W und 0,
5 % V eine Einsparung an den schwer zu beschaffenden Metallen Wolfram und Molybdän bedeutenden Ausmasses.
Unter Zugrundelegung gleicher Arbeitslei stungen wird bei Verwendung des erfindungs gemässen Stahls der Verbrauch an Wolfram und Molybdän auf etwa ein Dreissigstel ver ringert. Der darin gelegene bedeutende tech nische Fortschritt wird noch durch die tech nischen und wirtschaftlichen Vorteile für den Betrieb, die sich aus der etwa dreifachen Le bensdauer des Werkzeuges ergeben, vergrössert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Für Warmwerkzeuge, insbesondere Press- matrizen, geeignete Stahllegierung, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,1 bis 0,7 % Kohlen- stoff, 0,5 bis 2,5 % Chrom, 0,5 bis 2 % Vana- din, 0,3 bis 1,8 % Wolfram und 0,2 bis 1,7 % Molybdän enthält,wobei die Summe des Wolf- ram- und Molybdängehaltes 2 % nicht über- steigt und mindestens das 0,5fache und höch stens das 1,5fache des Vanadingehaltes be trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Stahllegierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Summe des Wolfram- und Molybdängehaltes praktisch dem Vanadingehalt gleich ist. 2.Stahllegierung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch einen Gehalt an Wolf ram und Molybdän in praktisch gleichem, etwa dein halben Vanadingehalt entsprechen den Mengen. 3.Stahllegierung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass sie 0,2 bis 0,6 % Kohlenstoff, 1 bis 211/o Chrom, 0,6 bis 1,414 Vanadin, 0,3 bis 0,7 % Wolfram und 0,3 bis 0,7 % Molybdän enthält. 4. Stahllegierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss sie noch 0,1 bis 0,7 % Titan enthält.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH271170T | 1948-01-08 |
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