CH271287A - Fahrzeug mit Raupenantrieb. - Google Patents

Fahrzeug mit Raupenantrieb.

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CH271287A
CH271287A CH271287DA CH271287A CH 271287 A CH271287 A CH 271287A CH 271287D A CH271287D A CH 271287DA CH 271287 A CH271287 A CH 271287A
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Rantasa Jakob
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Rantasa Jakob
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M27/00Propulsion devices for sledges or the like
    • B62M27/02Propulsion devices for sledges or the like power driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Fahrzeug mit Raupenantrieb.    Die     Erfindung-    bezieht.     siele    auf ein Fahr  zeug; mit     Raupenantrieb.    Bei üblichen Bau  arten, bei welchen die     Räder    durch Raupen  ersetzt sind, tritt der     \aehteil    auf, dass     unter     gewissen     ungünstigen        Verhältnissen.    z.

   B. im  Schnee, der     Bodendruck    der Raupen     zu    hoch  wird und diese daher auf weicher Fahrbahn  sich zu tief eingraben und einen     sehleehten          Wirkungsgrad        aufweisen,    während auf harter       Fahrhahn    der Verschleiss     verliältiiismässig     hoch ist. Es     wurde    daher bereits vorgeschla  gen, ausser den Raupen noch Räder oder  Kufen     vorzusehen,    wobei     aber    die Raupen  nur um eine     Querachse        seliwenkbar    waren.

    Diese bekannten Konstruktionen weisen je  doch den Nachteil auf,     dass    bei unebener oder       ungleieli    harter Fahrbahn die Raupen nicht  mit     ihrer        ganzen        E'liiehe    zur     .Anlage        kommen,     so dass der     Bodendruck     < in den     verschiedenen     Stellen der Raupen     ungleich    ist, was eine       unzureichende        Griffigkeit.    und einen hohen  Verschleiss der Raupen zur Folge hat.  



  Die     Erfindung    besteht nun darin,     class    die       zwischen    Stützorganen angeordnete Raupe am       Falii-zeugralinien    um eine     Län-s-        und    eine  Querachse     seliwenk@ar    aasgelenkt ist.

   Durch  die Kombination der     :Massnahmen,    die Raupe  zwischen     Stützorganen    anzuordnen und     Lini-          versell        schwenkbar    auszubilden, wird ermög  licht, den     Bodendruck    der Raupe an allen  Stellen annähernd gleich gross zu halten, wo  durch einerseits einem     Eingraben    der Raupe  entgegengewirkt und damit ihr     Wirkungsgrad     erhöht und anderseits ihr Verschleiss herab-         gesetzt.    wird. Die Stützorgane     können    als Ku  fen oder als Räder ausgebildet sein.  



  In der     Zeiehnun-    ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes        schema-          tiseli    dargestellt.     Fig.    1,  _ und 3 zeigen das       Fahrzeug        inn    Aufriss, Grundriss und Kreuz  riss, teilweise     geschnitten,    und     Fig.    4 ist eine  schematische     Darstellung    der auftretenden       Schubkräfte.     



       Ani    Rahmen 1 des     Fahrzeuges        sind    Vor  derkufen 2 vermittels Blattfedern 3 befestigt..  Die     Hinterkufen        4-        sind    an unter Federwir  kung stehenden und hei ö am     Fahrzeugrah-          inen    1     aasgelenkten    Lenkern G angeordnet.     An     Stelle dieser Kufen können auch Räder 7       bzw.    8 vorgesehen sein. Es können auch Rä  der und an diesen zu     befestigende        Kufen    vor  gesehen sein.  



  Inn     Beweieh        des        Fahrzeugvorderteils    ist  am Rahmen 1 bei .den Stellen 9 ein     Schub-          organ    10 in der     Höhenrichtung        schwenkbar     aasgelenkt, welches an seinem hintern     Ende     die Raupe 11 trägt. Die Raupe 1.1 ist. mit zwei  Bändern 15     versehen,    wobei jedes Band     über     eine Antriebsrolle 13, eine     Spamirolle    14  sowie eine oder mehrere, z.

   B. zwei Stütz  rollen 16 geführt     ist.    Im Raum     zwischen    den  beiden Raupenbändern 1.5 ist das     Sehuborgän     10 bei     der    Stelle 12 am Raupenkörper 11' um  eine Querachse     schwenkbar    aasgelenkt. Das  Schuborgan besteht. ans einer Schubgabel 10',  die um die     Anlenkstellen    9 in einer vertikalen       Ebene    schwingen kann, Und     aus    dem Schub  rohr 10", das bei der Stelle 12 an dem Rau-           penkörper        angelenkt    ist und mit .diesem eine  Drehbewegung um seine Längsachse ausfüh  ren kann.  



  Der Antrieb der Raupe erfolgt von dem  am Fahrzeugrahmen gelagerten Motor 17  über eine im Schuborgan 10 gelagerte Kar  danwelle 18 und ein     Kegelradgetriebe    19.  Beim Antrieb der Raupe wird durch die  Schubkräfte ein Moment auf das schrägste  hende Schuborgan 10 ausgeübt, welches dieses  Schuborgan im Uhrzeigersinn zu     verschwen-          ken    sucht (Fug. 4).

   Durch dieses Moment  wird an den     Anlenkstellen    9 des Schuborganes  am Rahmen eine aufwärts gerichtete Kraft 23       ausgeübt,    welche den Fahrzeugvorderteil ent  lastet,     wodurch        einem        Einsinken    der Vorder  kufen oder     -räder    entgegengewirkt und da  durch der     Fahrwiderstand    verringert     und    die       Lenkung    erleichtert wird.

   Die     zweite    Kraft  21 dieses     durch    das Moment erzeugten Kräfte  paares wirkt an der hintern     Anlenkstelle    12       des        Schuborganes    10     abwärts    und     drückt    die  Raupe 11 an den Boden an.

   Mit steigender  Leistung ,des Antriebes, d. h. mit steigender  Schubkraft der Raupe,     wachsen    diese Kräfte  an, so dass einerseits dem grösseren erforder  lichen Bodendruck der Raupe bei grösserer       Zugleistung    Rechnung getragen ist und  anderseits einem Einsinken .der Vorderkufen  oder     -räder    in die     Fahrbahn    entgegenwirkt  und die     Lenkung    erleichtert wird.  



  Die     Anlenkstelle    12 des     Schuborganes    am       Raupenkörper    11' ist     vorzugsweise    hinter der  Raupenmitte angeordnet, um die     Belastung     des Raupenvorderteils zu verringern und da  durch das auf die Raupe beim Antrieb aus  geübte Drehmoment     auszugleichen.     



       Für    den Fall, dass das Eigengewicht der  Raupe und die durch das Antriebsmoment  erzeugte, auf die Raupe wirkende     Anpress-          kraft    nicht mir     Erzielung,des        für    die     Griffig-          keit,der    Raupe erforderlichen Bodendruckes  ausreicht, ist     eine    besondere     Anpressvorrich-          tung    20 vorgesehen,

   welche nahe der     Anlenk     stelle 12 der Raupe     zwischen    den beiden Rau  penbändern .bei 21 am Raupenkörper 11' an  greift     und        eine    Schwenkbewegung der Raupe  nach allen Seiten zulässt.    Bei dem Ausführungsbeispiel besteht die       Anpressvorrichtung    20 aus einem     teleskopartig     ausgebildeten     hydraulischen    Zylinder, wel  cher in bekannter 'Weise über eine     Drucldei-          tiuig    mit einem Druckzylinder in Verbindung  steht, welcher seinerseits durch ein Pedal 22  betätigt wird.  



  Der hydraulische Zylinder der     Anpress-          vorrichtung    20 dient gleichzeitig auch     zum     Heben und     Senken    der Raupe. Um diese  Höhenverstellung der Raupe, welche unbela  stet erfolgt, möglichst leicht und schnell       durchführen    zu können, ist die     Anpressvor-          richtimg    20 für das einfache Heben und Sen  ken der Raupe und für die     Erzeugang    des       Anpressdruckes    mit verschiedenen Übersetzun  gen versehen. Es kann z.

   B. bei der darge  stellten     hydraulischen        Anpressvorrichtung    das       (5l        wahlweise    durch einen grossen oder einen  kleinen Druckzylinder dem     Teleskopzylinder     zugeführt werden, wobei, wenn der grosse  Druckzylinder in     Wirkung    ist, der Teleskop  zylinder mit kleiner Kraft schnell verstellt  und bei Wirkung des kleinen Druckzylinders  mit grosser Kraft. langsam verstellt wird.  



  Zweckmässig ist die     Anpressvorrichtung     selbst federnd ausgebildet oder wirkt unter  Zwischenschaltung einer besonderen Feder  auf die Raupe, so dass auch bei     Durchfede-          rung    der     hintern        Kufen    oder Räder oder bei  unebener Fahrbahn stets ein angenähert  gleichbleibender Bodendruck der Raupe     ge-          ivährleistet    ist.  



       Wenn,das    Fahrzeug mit Rädern versehen  ist, so kann ein willkürlich     einschaltbarer     Vorderradantrieb .vorgesehen sein, so dass bei  angehobener Raupe und     ausgeschaltetem    Rau  penantrieb das Fahrzeug auf Strassen als       reines        Räderfahrzeug    mit grosser Geschwin  digkeit betrieben werden kann.  



  Das beschriebene Fahrzeug weist Vorteile  auf, welche es für eine universelle     Veiiven-          dung    in hohem Masse geeignet machen. Bei  schlechten Bodenverhältnissen, wie z. B. auf       umebenem    oder weichem Boden, bei hoher  Schneelage, im Wüstensand und auch auf  steilen Wegstrecken besitzt das Fahrzeug     eine         gute     reländegäng-igkeit,

          wiihrend    auf ge  pflegten Strassen durch geringen     Bodendruck     der Raupe deren     Verschleiss    herabgesetzt und  die Fahrbahn geschont wird oder bei reinem  Räderbetrieb mit     Vorderradantrieb    und an  gehobener Raupe grosse     Gesehwindi < gkeiten     erzielt. werden können.  



  Das Fahrzeug kann in vorteilhafter Weise  auch als     Schienenfahrzeug,    z. B. als     Zu--          masehine        all    Stelle     von.        Lokomotiven        -#nwen-          dunn-    finden, wofür es     lediglich    erforderlich  ist., die Räder in     entsprechender    Spurweite  als Schienenräder     auszubilden.    Die innerhalb  der Spur angeordnete Raupe weist auf dem  meist.

       geseliotterten    Weg zwischen den Schie  nen eine grosse Griffigkeit auf, welche die  Griffigkeit von Schienenrädern auf den  Schienen weitaus     übersteigt.    Es     können    in  folge der grossen Griffigkeit der Raupe bei  starker     Anpressung    Steigungen befahren  werden, welche bisher nur mit     Zahnstangen-          betrieb        bezwungen    werden konnten, welcher  hohe Baukosten erforderte.

   Infolge der     uni-          versellen        @cliwenkliarkeit    der Raupe bietet  auch die     i'berfahrung    von     Schienen    keine  Schwierigkeit. Das Fahrzeug eignet. sieh  aber     auch    als Traktor für landwirtschaft  liche Zwecke, z. B. zum Antrieb     voll    Pflügen,       hiäliniascliinen    usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrzeug mit. Raupenantrieb, dadurch '-e- kennzeichnet, dass die zwischen Stützorganen angeordnete Raupe am Fahrzeugrahmen um eine Längs- und eine Querachse schwenkbar angelenkt ist. 1T\ TER.AN SPRÜCHE 1.
    Fahrzeug nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, da.ss die im Bereich des Fahrzeughinterteils angeordnete Raupe am Fahrzeugrahmen im Bereich des Fahrzeug vorderteils mittels eines Schuborganes heb und senkbar angelenkt, ist.
    \?. Fabrzeug nach Unteranspruch 7., da durch ;-ekennzeicbnet, dass .die Raupe mit zwei Bändern versehen ist und Schuborgan und Antriebswelle am Raupenkörper zwischen beiden Bändern angreifen.
    3. Fahrzeug nach Unteranspruch 2, da durch -ekennzeiehnet, class die Raupe mit einer Anpressvorriehtung kombiniert ist, wel- ehe zwischen beiden Raupenbändern am Raupenkörper so angreift, dass sie eine Schwenkbewegung der Raupe nach allen Sei ten zulässt. Fahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Anpressvor- richtung hydraulischer Art ist.
    :5. Fahrzeug nach Unteranspruch 1, da- durcli gekennzeichnet, dass die Angriffsstelle des Schuborganes am Raupenkörper hinter der Raupenmitte angeordnet ist. 6. Fahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, class die Angriffsstelle der Anpressvorrichtung am Raupenkörper hinter der Raupenmitte angeordnet. ist. 7.
    Fahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Anpressvor- richtung mit, veränderlicher übersetzung für die Verstellung der unbelasteten Raupe und für die Anpressung der Raupe ausgebildet ist.
CH271287D 1949-02-04 1949-02-04 Fahrzeug mit Raupenantrieb. CH271287A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3369622A (en) * 1966-01-24 1968-02-20 Nyal Deveraux Thomas Sr. Center drive vehicle mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3369622A (en) * 1966-01-24 1968-02-20 Nyal Deveraux Thomas Sr. Center drive vehicle mechanism

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