CH271324A - Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen.

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CH271324A
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chloride
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Grossmann Armand
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen.         Vorliegende        Ellindung    betrifft ein Ver  fahren zur     Herstellung    von     Kunststeinen,          wlell        welchem        inan    Zement, mindestens eile       C;

  hlorid,    eine     alkalisch    reagierende     Alkali-          metall.verbindung,    eine Säure, ein     wasserlös-          !iclies        Sulfat        und        Ammoniak    in Gegenwart  oll     Wasser        miteinander        vermischt,    so dass  eine     dickflüssige    Masse     gebildet        wird,

      welche       ill        Giessl.'orillen    für     Kuliststeille        cillgegossen          Und    bis zur     Erhä        rttulg        ill    der Form     ruhmge-          lassen        -wil' < l.     



  her Zement     kann    in beliebiger     Weise    - mit       1vässerigen    Lösungen der vorerwähnten Stoffe  gemischt werden.     E#s        hat.    sich     aller    als     vorteil.-          liaft        gezeigt,        wenn    dein Zement.

   vorerst eine       Göstulg    voll Chloriden, wie     @hlormagnusiunY,          (\hlorbarium.        Chlorkalzium    und     1Caliunl-          l1ydI'oxyd,        belgelnlseht        wird.    1)e1.'     entstandenen     Masse wird nun eine zweite     Lösung,    die     durch          Verlllisellen    von Salz- oder     hasig@sü.ure,

          Ala.ull          oder        I@aliuliisulfat    und     Anunoniak        hergestellt     wurde,     beigefügt    und wieder     zusammetl    gut.

    Vermischt..<B>Der</B>     nett        elltstalldellen        Masse        wird     noch eilte dritte     Lösung    voll     Nat.riumliydi,o-          xyd        (kaustiscller    Soda.) oder     Natriumkarbonat          beigefügt,    bis     aus    dein.

       C-anzeli    eine     dick-          flüssige',    Masse     eiltstellt.    Diese Masse,     wird        111111     <B>1l1</B>     Giessformen        riir        .Kllliststehle    eingefüllt, und  flach etwa 24 Stunden können letztere in er  llärtetein     Zustand        als        fertige        Kunststeine    der       *iessforln    entnommen werden.

      Man     kann        zur        Herstellung    der     Giesslliasse     z. B. folgendermassen vorgehen:         Man        mischt   <B>100</B>     g    Zement mit. 30     cil@;    einer  durch Vermischen voll     Chlormagliesiuni,          Chlorbarium,        Chlorkalzium    und     Kaliumhy        dro-          xyd        hergestellten    Lösung,     fügt    10     ein:;

          einer     <B>L</B>ösung,     (lt,        durch    Vermischen voll Salzsäure,       Alaun.    und     Amllioniak        hergestellt    wurde, und       ferner    bis zur     Erreichung    einer     dickflüssigen          3lasse        iloeli    eine     Lösung    voll     kaustischer    Soda       llillzu.     



  1)1o     ili        obigem        Beispiel    angeführten Chlo  ride     können    jedes auch nur einzeln     Vcrwen-          dullg    finden,     jedoch    jeweils unter     Beimischung     voll     Kaliumhydroxyd.     



       11n    Stelle voll     ha,ust.ischcr    Soda kann     alleb          Natrilunkarbonat    verwendet     werden.          S.tlzsii,ttre        kann    durch.     T@asigsü.m:'c        ersetzt.     



       werden        ultd    -Mami     durch        1Ca,liulnsulfat.     



  Delle Zement     dürfen        llocll        feillgeinahlenc          l1ineralien    wie     Sand,        Felclspal--,        Trass,        Mar-          lllorpulver,        Bimsstein        oder        @t-einnlelll.        ill        klei-          lier    Menge     bei-efügt;        wel'den.     



  Das     Vel'fahren        kann    auch wie folgt durch  geführt     werden:     100g     Zement        werden.    mit     100g    Sand     trok-          ken        vermischt.    Ferner     werden        handelsübliche          Lösungen    der     folg-endcll.        St.ol'fc    in     (101l        allgege-          bellell        1@TC11ge@l        verwendet:

       
EMI0001.0178     
  
    C111oI'Iriag@le@lillll <SEP> 10 <SEP> eile"
<tb>  \@. <SEP> Chlorbarium <SEP> 1.0 <SEP> e110
<tb>  3. <SEP> Chlorkalzium <SEP> 1-0 <SEP> <B>ein:;</B>
<tb>  4. <SEP> Kaliumbydroxyd <SEP> 15 <SEP> c111"
<tb>  i. <SEP> Alaun <SEP> 5 <SEP> ein'
<tb>  G. <SEP> Salzsäure <SEP> 4 <SEP> cm"
<tb>  7. <SEP> Ammoniak <SEP> 6 <SEP> cm'              Man        vermischt    einerseits die Lösungen 1.  bis 3     (f:isehung    1), anderseits die Lösungen 4       his    7     (Mischung    2).

   Diese beiden Mischungen  werden nacheinander der     Mischurig    von Sand  und Zement     zugefügt,    so dass sich eine dick  flüssige     Masse    bildet, welche in     Giessfo-rinen     für     Kunststeine        eingegossen        und    bis zur Er  härtung in der Form     ruhmgelassen        -wird.     



       Man    kann auch die oben     benannten    7       Flüssigkeiten    zusammengiessen und     das    Ge  misch der trockenen     Mischung    von Zement  und Sand zufügen. Statt je 10     ein'    der oben  genannten Chloride kann man auch 30     em@     eines' einzigen von     diesen    Chloriden verwen  den. Statt     4cinR        Salzsäure    können auch 12     ein:;     Essigsäure verwendet werden.

           'Um    farbige     Kunststeine    herzustellen,  wird dem Zement der     gewünschte    Farbstoff  in     entsprechender    Menge     beigemischt.     



  Die nach     diesem        Verfahren        hergestellten          Kunststeine    haben den grossen Vorteil einer  raschen     Erhärtung,    so dass sie     naeli        EntTer-          nung    aus der Giessform.     selion    nach. einigen  Tagen     verwendbar        sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kunst- steinen, dadurch gekennzeichnet, dass man Zement, mindestens ein Chlorid, eine alka lisch reagierende Alkalimetallverbindung, eine Säure, ein wasserlösliches Sulfat und Ammo niak in Gegenwart von Wasser miteinander vermischt, so dass eine dickflüssige Masse ge bildet wird,
    welche in Giessformen für Kunst- steine eingegossen und bis zur Erhärten; in der Form ruinengelassen wird. UNTER111VTSPRi1CEIh 1. Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, da.ss dem Zement noch Feingemahlene Mineralien beigemischt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Zement noch Farbstoff beigemischt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, #da- durch gekennzeichnet, dass als Chlorid Magne- siumchlorid verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Chlorid Ba: riumchlorzd verwendet wird. 5.
    Vorfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Chlorid Kal- ziumchlorid verwendet wird. G. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Säure Salzsäure verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Säure Essig säure verwendet wird. B. Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass als wasserlösliches Sulfat Alaun. verwendet wird. 0.
    Verfahren :nach 1'a.tn tansprwich, da durch gekennzcieluiet, class als wassei lö@liches Sulfat Kaliunisulfat verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisch rea- gierendc A11@a,limetallverlaiiidiing Kaliumhy- ciroiyd verwendet wird. 11.
    Vorfahren nach :Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisch rea gierende Alkalimetaliverhindun b Natrium hydroxyd verwendet wird. 12. Verfahren nach Pai@enl,anispruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisch rea gierende Alkalimetallverl>indLlng Natrium karbonat verwendet wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Zement in.ii- einer durch Vermischen von Chlormagnesium, Chlorkalzium, Chlorbar iLiin und Kaliumhydro- 1yd hergestellten Lösung vermischt, zu dieser !Mischung eine aus Salzsäure,
    Alaun und Am moniak herbestellte Lösung zufügt und noch eine weitere Lösung von \Tatriumhydroxyd zusetzt, so dass die ganze Mischung eine dick flüssige Masse bildet, welche in Giessformen für Kunststeine einbegossen Lund bis zur Er- härtungy in der Form ruhengelassen wird.
CH271324D 1949-02-14 1949-02-14 Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen. CH271324A (de)

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