CH271354A - Schmiereinrichtung an Nähmaschinen. - Google Patents
Schmiereinrichtung an Nähmaschinen.Info
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- D05B71/00—Lubricating or cooling devices
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Description
Schmiereinrichtung an Nähmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiereinrichtung an Nähmaschinen, mit einer in einer Lagerbüchse drehbar gelagerten Welle, die einen in die Mantelfläche der Welle mündenden Sehmiermittelkanal aufweist. Bei hochtourigen Nähmaschinen ist es not wendig, gewissen Lagerstellen eine im wesent lichen konstante Menge von Schmiermitteln zuzuführen. Diese zum wirksamen Schmieren notwendige Menge darf nicht überschritten werden, da das überflüssige Schmiermittel un ter Umständen eine Verschmutzung des Werk stückes verursachen kann. Auch bedeutet ein zu starkes Schmieren eine Verschwendung. Mit vorliegender Erfindung wird bezweekt, an Nähmaschinen eine Sehmiereinrichtung vorzusehen, mittels welcher man die zu einer Lagerstelle geförderte Sehmiermittelmenge einstellen kann. Gemäss der Erfindung ist deshalb auf der fraglichen Welle eine längsverschiebbare und gegen Rotation gesicherte Büchse vorgesehen, die einen mit der Mantelfläche der Welle in Verbindung stehenden Schmiermittelraum aufweist, wobei durch eine Längsverschiebung der erwähnten Büchse auf der Welle die Mün dung des Schmiermittelraumes in bezug zur Bahn verstellt werden kann, die beim Rotie- r en der Welle von der Mündung ihres Schmiermittelkanals beschrieben wird. In den Figuren der Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig.1 ist eine Ansicht von unten einer Nähmasebine. Fig.2 ist ein Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1, in kleinerem Massstab, unter Hinzufügung der Ölwanne, mit dem Greifer und dessen Antriebswelle und der Schmier einrichtung in Ansicht. Fig.3 ist ein Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 5. Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig.5. Fig.5 ist ein Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 1 in grösserem Massstab. In den Figuren bezeichnet 10 einen Teil des Bettes des Gehäuses einer Nähmaschine, welche eine Nadel 11 und ein Füsschen 12, das mit einem an der Vorschubstange 14 be festigten Transporteur 13 zusammenwirkt, aufweist. Die Vorschubstange 14 wird auf übliche Weise von einer Vorschubwelle 15 und einer Hebewelle 16 angetrieben. Ein rotieren der CTreifer <B>17</B> ist auf der Greiferwelle 18 befestigt, welche in Lagerbüchsen 19 und 20 läuft, die mittels Stellschrauben 191 und 201 im Gehäuse befestigt sind. Am dem Greifer abgekehrten Ende ist die Büchse 19 geschlitzt, so dass sie hier zwei einander gegenüberlie gende Backen 21 aufweist. Die Greiferwelle 15 wird über ein Paar Kegelräder 23 von der vertikalen Welle 22 angetrieben. Das obere Ende der Welle 22 ist auf übliche Weise arbeitssehlüssig mit. der Antriebswelle (nicht gezeigt) im Arm der Maschine verbunden. Die Ölwanne 24 besitzt eine Dichtung 25, auf welcher der Randflansch 26 des Betteils 10 des Nähmaschinengehäuses ruht. Die Ver tiefung 27 in der Ölwanne bildet das Schmier mittelreservoir, innerhalb welchem eine Zen trifugal-Schmierpumpe 28 angeordnet ist (in Fig.l mit abgenommenem Deckel gezeigt), die am Maschinengehäuse befestigt ist. Das Flügelrad der Pumpe ist am untern Ende der vertikalen Welle 22 befestigt. An der Austrittsseite der Pumpe sind zwei Rohre 30 und 31 angeschlossen. Das Rohr 30 leitet Schmiermittel zur vordern La gerbüchse 19, wo das Schmiermittel durch eine Längsbohrung 32 (Fig.3) zu einer Öff nung 33 strömt, welche radial zur Greifer welle 18 steht und in einen Ringkanal 34 auf dem Umfang der Greiferwelle führt. Eine Spiralnut 35 in der Greiferwelle, die vom Ringkanal 34 aus nach hinten läuft, führt das Schmiermittel der Lagerfläche der Büchse 19 entlang und dann in die Ausnehmung 36 der Büchse, von wo aus es durch Schwerkraft in das Reservoir 27 zurückfliesst. Das Rohr 31 leitet Schmiermittel zu einer auswechselbaren Filtervorrichtung 37. Vom Filter wird das Schmiermittel durch ein ge schweiftes Rohr 38, das mittels einer Stell schraube 381 (Fig.5) in einer Büchse 39 befestigt ist, zu dieser geleitet, die auf der Greiferwelle 18 begrenzt längsverschiebbar ist. Die Büchse 39 sitzt zum Teil zwischen den einander diametral gegenüberliegenden Backen 21 der Büchse 19 (Fig.5), wodurch ein Ro tieren der Büchse 39 verhindert wird. Eine Einstellschraube 40 und eine Anschlag schraube 41 sind am innern Ende der Büchse 19 festgeschraubt. Der Kopf der Einstell schraube 40 erfasst eine Schulter 42 der Büchse 39, und der Kopf der Anschlag schraube 41 übergreift die Fläche 43 der Büchse 39, um deren Bewegung zu begren zen. Um die Büchse 39 auf der Welle 18 axial zu verschieben, wird die Einstellschraube 40 in der entsprechenden Richtung gedreht. Eine Feder 401 verhindert ein unfreiwilliges Drehen der Schraube infolge von Vibrationen der Nähmaschine. Die Schleife im Rohr 38 ermöglicht die Verschiebung der Büchse 39. Das Rohr 38 führt zu einem Schmiermittel raum in. der Büchse 39 (Fig. 3), der die Form einer Längsbohrung 44 besitzt. Eine Boh rung 45, die radial zuu Greiferwelle ange bracht ist, lässt den Schmiermittelraum gegen die Peripherie der Greiferwelle 18 ausmünden. Eine Radialbohrung 46 in der Greiferwelle 18, die eine Fortsetzung der Schmiermittel- leitung darstellt und in die Mantelfläche der Welle ausmündet, erhält das Schmiermittel von der Öffnung 45 der Büchse 39 und führt es zu einem axial gebohrten Kanal 47 in der Welle 18. Diese Axialbohrung 47 enthält einen Docht 48, der das Schmiermittel zu einem Punkt 49 innerhalb des Greiferkörpers 50 leitet. Das Schmiermittel gelangt dann nach einander durch die Kanäle 51 und 52 zur Lauffläche 53 des Greifers. Eine Regulierung der Sehmiermittelzufuhr kann durch axiales Verschieben der Büchse 39 auf der Greiferwelle 18 erreicht werden, indem die Öffnung der Bohrung 45 mit der von der Bohrtuzg 46 beim Rotieren der Welle 18 durchlaufenen Bahn mehr oder weniger ausgerichtet wird. Die Durchflussmenge des Schmiermittels kann durch ein solches Ver schieben der Büchse 39 auf der Greiferwelle allmählich verringert werden; der Durchfluss kann auch ganz unterbrochen werden. Wie schon früher erwähnt, wird die Büchse 39 mittels der Einstellschraube 40 verstellt, welche die Schulter 42 der Büchse erfasst. Die Anschlagschraube 41 dient zur Begren zung der Rückwärtsbewegung der Büchse 39. Die Büchse 39 und die das Schmiermittel führenden Leitungen können von angesam meltem Schmutz gespült werden, indem die Büchse 39 auf der Greiferwelle mittels der Einstellschraube 40 nach hinten geschraubt wird, bis-sie an der Anschlagschraube 41 an stösst, zu welcher Zeit die Bohrung 4 5 mit der Ringnute 54 auf dem Unilange der Greifer welle verbunden ist. Die gesamte durch den Schmierraum 44 fliessende Schmiermittel- Schmiermittel menge gelangt in diesem Fall von der Ring nute 54 durch eine gerade Rinne 55 in der Greiferwelle bis hinter das innere Ende der Büchse 39, von wo es in die Ölwanne hinunter fliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmiereinrichtung an Nähmaschinen, mit einer in einer Lagerbüchse drehbar gelagerten Welle, die einen in die Mantelfäche der Welle mündenden Schmiermittelkanal aufweist, da durch gekennzeichnet, dass zum Einstellen der zu einer Lagerstelle geförderten Schmier mittelmenge eine auf der Welle längsver schiebbare und gegen Rotation gesicherte Büchse vorgesehen ist, die einen mit der lan- telfläehe der Welle in Verbindung stehenden Schmiermittelraum aufweist, wobei durch eine Längsverschiebung der erwähnten Büchse auf der Welle die Mündung des Schmiermittel raumes in bezug zur Bahn verstellt werden kann, die beim Rotieren der Welle von der Mündung ihres Selniernittellianals beschrie ben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schmiereinrichtung an Nähmaschinen nach Patentanspruch, wobei die erwähnte Welle als Greiferwelle ausgebildet ist, ihr Schmiermittelkanal eine mit der Greiferlauf bahn in Verbindung stehende Axialbohrung ist und zum Fördern des Schmiermittels von einem Reservoir durch den Sehmiermittelraum der erwähnten Büchse hindurch zur Greifer laufbahn eine Pumpe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (39) in eine Stellung verschiebbar ist, in der ihr Schmier mittelraum mit der Axialbohrung in der Welle nicht mehr kommuniziert, so dass die gesamte durch den Schmiermittelraum flie ssende Schmiermittelmenge durch einen in der Greiferwelle vorhandenen Auslass ins Reser voir zurüekgelangen kann. 2.Schmiereinrichtung an Nähmaschinen nach Patentansprueh, wobei die erwähnte Welle als Greiferwelle ausgebildet ist und für die Beförderung von Schmiermittel von einem Reservoir zum Greifer eine Schmiermittellei- tungy vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Reservoir und der erwähn ten, auf der Greiferwelle längsverschiebbaren Biiehse in der Schmiermittelleitung, ein aus- weehselbares Ölfilter vorgesehen ist..
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