CH271362A - Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

Info

Publication number
CH271362A
CH271362A CH271362DA CH271362A CH 271362 A CH271362 A CH 271362A CH 271362D A CH271362D A CH 271362DA CH 271362 A CH271362 A CH 271362A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
length
reference plane
scale
shoulder
pattern
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation The Henry Methods
Original Assignee
Henry Booth Methods Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Booth Methods Corp filed Critical Henry Booth Methods Corp
Publication of CH271362A publication Critical patent/CH271362A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/10Measuring jackets for marking-out patterns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description


  Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person  und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.    Kleidungsstücke, wie etwa Männeranzüge,  werden heutzutage auf zwei Hauptarten ange  fertigt, nämlich  auf Mass  oder  in Konfek  tion . Ein  auf Mass  angefertigtes Kleidungs  stück wird gewöhnlich nach Massen angefer  tigt, die des Kunden Oberweite, Taille,     Hüft-          weite,    Unterweite, Schenkelweite, Grösse, die  ganze länge und die     Schrittlänge    der Hosen,  die innere Ärmellänge, die Länge von der  Nackenmitte über die Schulter und den Ell  bogen bis zum Ärmelvorderende, die Länge  von Ärmelnaht zu Ärmelnaht über die Schul  tern (Schulterbreite),

   die Länge von Nacken  mitte nach vorn und hinab zum Vorderteil  der Westenöffnung und dann hinab bis oben  an die Taille umfassen. Die     Schultereckigkeit     wird abgeschätzt. Es werden nicht alle genom  menen Masse notwendigerweise verwendet.  Der Schneider schneidet nach diesen Massen  vom ausgewählten Stoff einen Probeanzug zu  und heftet die zugeschnittenen Teile zusam  men in die Form des Kleidungsstückes. Ge  wöhnlich wird das zusammengeheftete Klei  dungsstück am Kunden anprobiert, um bei  dieser Gelegenheit etwelche     Ungenauigkeiten     korrigieren zu können.  



  Ist der Schneider     gewandt,    so kann er auf  diese Art ein ordentlich gutsitzendes Klei  dungsstück anfertigen. Leider kann sieh aber  ein Schneider aus dem Gewerbe keinen Ent  werfer leisten, da diese sehr gut bezahlt sind,  wenn sie die Fähigkeit haben, Kleider zuzu-    schneiden, die einen guten Schnitt und einen  guten Stil haben. Sehr oft ist daher ein auf  Mass angefertigtes Kleidungsstück gut sitzend,  aber bar eines jeden Stils.  



  In Konfektion angefertigte Kleidungs  stücke werden durch einen Meisterentwerfer  entworfen, der, da sein Stil vielfach wiederholt  wird, durch ein Unternehmen, das Konfek  tionskleidungsstücke herstellt, vom wirtschaft  lichen Standpunkt vorteilhaft, angestellt wer  den kann. Dieser Entwerfer schneidet ein Mo  dell im Normalmuster zu, z. B. im Fach  38 nor  mal  genanntes, und gewöhnlich bekommt je  des Modell seinen Namen. Ein  38 normal  ist  ein Muster, das zugeschnitten ist für einen  Mann mit 38 Zoll Oberweite und mit Normal  figur. Auf dem europäischen Festland wer  den dieselben Grössen mit zehn Nummern  höher angegeben, also zum Beispiel  48  an  statt  38 .

   Zusätzlich zum  38     norinal -Mo-          dell    werden noch     zwei    andere      38-CTrössen           angefertigt,    und zwar eine  38 Kurz  und  eine  38 Lang , also drei Modelle für eine  bestimmte Oberweite. Zusätzlich wird gewöhn  lich das Modell in diesen drei Grössen ange  fertigt für alle Oberweiten von 35 bis 52. Ein  Geschäft., das dieses Modell verkauft, muss also  18 X 3 Grössen auf Lager haben.

   Aus obigem  geht hervor, dass, wenn es auch nicht unge  wöhnlich ist,     dass    ein     Cleschäft    500 und mehr  in Konfektion angefertigte Anzüge verschie  denen     Hodelles,    Oberweite und Stoffmusters           auf    Lager hält, die     Wahl    des     Modelles    und  des Stoffmusters doch notwendigerweise be  schränkt sein muss.  



  Ausserdem kommt es selten vor, dass ein  auf Lager gehaltenes Kleidungsstück genau  auf den     Kunden    passt.     Änderungen    müssen  fast immer vorgenommen werden.  



  Die     Erfindung        betrifft    nun ein Verfah  ren zum Schneidern eines     Kleidungsstückes     für eine Person unter     Benutzung    eines  Schnittmusters für eine Normalfigur und  unter Berücksichtigung von Abweichungen  der Körpermasse der Person von dieser Nor  malfigur, und ist dadurch gekennzeichnet, dass  man durch die Normalfigur eine horizontale  Bezugsebene legt und auf dem Muster von  dieser Ebene aus ein Schultermass, ein Steg  mass und ein Mass der Armlochtiefe misst,  worauf man mittels einer dieser     Normalfigur-          Grundmasse    an der Person eine horizontale  Bezugsebene situiert,

   von der aus man an der  Person die Grössen der andern beiden Grund  masse misst und mit den entsprechenden     Nor-          malfigur-Grundmassen    vergleicht, um je nach  Grösse und Sinn der so ermittelten Abwei  chungen das Muster der Normalfigur für die  Person passend abzuändern.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung       bildende        Einrichtung    zur Ausübung dieses  Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass  eine Vorrichtung ein Band aufweist, auf wel  chem aufgetragen sind: In einer Kolonne die  Grössennummern von bezeichneten Schnitt  mustern für Normalfiguren, in einer andern  Kolonne die Schultermasse der Muster, in  einer weiteren Kolonne Skalen mit einer Mar  kierungslinie, welche die Stegmasse der Muster  markiert, und in einer weiteren Kolonne Ska  len mit einer Markierungslinie, welche die  Armlochtiefenmasse der Muster markiert;

       wei-          ter    zeichnet sie sich aus durch ein Gehäuse mit  mindestens vier Fenstern, durch welche je  weils eine Schnittmusterbezeichnung und eine       Grössennummer    und weiter die dazugehörigen  Mustermasse der Schultern, des Steges und  der Armlochtiefe ablesbar sind, durch Mittel  zum Führen des Bandes im Gehäuse, durch  einen auf dem Gehäuse parallel zu den    Steg- und Armlochtiefenskalen verschiebbaren  Hauptschlitten, dessen Länge gleich dem Ab  stand der beiden Markierungslinien ist, dureh  zwei vom Hauptschlitten getragene, längs ihm  und über einem der Fenster, durch die Skalen  ablesbar sind, verschiebbare Hilfsschlitten,  von denen der eine über die Stegskalen  kolonne, der andere über die Armlochtiefen  skalenkolonne reicht.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung, die  ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä  ssen     Vorrichtung    darstellt,     wird    auch eine  Ausführungsform des erfindungsgemässen  Verfahrens beispielsweise beschrieben werden.  



  Fig.1 ist eine Draufsicht auf einen Rock,  mit Angabe von Anpassungen, welche vorge  nommen werden sollen, um Änderungen an  einer Normalgrösse anzubringen.  



  Fig. 2 ist ein Aufriss des K1 eidungsstüekes  der Fig.1.  



  Fig. 3 ist ein Seitenruss dieses Kleidungs  stückes.  



  Fig. 4 ist ein Aufriss eines Vorderteils  eines Rockes mit Angabe der verschiedenen  in den Fig.1, 2 und 3 eingezeichneten Ände  rungen.  



  Fig. 5 ist ein Aufriss eines Hinterteils eines  Rockes mit Angabe der entsprechend vorzu  nehmenden Änderungen.  



  Fig.6 ist eine Ansicht eines Abschnittes  eines Bandes, das in einer     Kleidungsstüek-          Proportioniervorrichtung    Verwendung findet.  



       Fig.    7 ist ein Aufriss der vollständigen       Vorrichtung.     



       Fig.    8 ist ein Schnitt längs der Linie 8-8  der     Fig.    7.  



       Fig.    9 ist     ein    Schnitt längs der Linie 9-9  der     Fig.    8, aber in grösserem Massstab.       Fig.10    zeigt     einen    Teil der     Vorrichtung     von     Fig.    7 in grösserem Massstab.  



       Fig.11    ist ein Schnitt der Vorrichtung  längs der Linie<B>11-11</B> der     Fig.10,    und       Fig.12    ist ein Teilschnitt der Vorrichtung  längs der Linie 12-12 der     Fig.10.     



  Es wird zuerst- eine horizontale Bezugs  ebene     bestimmt,    auf welche andere Mässe be  zogen werden. Die     Bezugsebene    verläuft hori  zontal unter dem     Armloch    des Kleidimgs-      Stückes und wird bestimmt durch Massneh  men um eine Schulter, wie in den Fig. 2 bis 4  angedeutet. Um einheitlich vorzugehen, wird  diese horizontale Bezugsebene     tangential    an  den Unterteil des Armloches gelegt. Die Länge  von der Bezugsebene um die Schulter und  zurück zur Bezugsebene wird mit  Schulter  mass  bezeichnet. Die Länge von Nackenmitte  um den Hals und abwärts bis zur Mitte des  Vorderteils des Kleidungsstückes auf der Be  zugsebene wird mit  Stegmass  bezeichnet.

   Die  Länge von der Nackenmitte hinunter bis zur  Mitte des Hinterteils des     Kleidungsstückes     auf der Bezugsebene wird mit  Armlochtiefen  mass  bezeichnet. Die drei Masse seien Grund  masse genannt. Die nachfolgende Beschrei  bung bezieht sich auf den Rock eines Anzuges,  wobei aber wohl zu verstehen ist, dass auch  Westen, Roben, Rockmäntel, Übermäntel und  dergleichen auf diese Art geschneidert wer  den können. Zusätzlich zu den mit  Steg ,   Schulter  und  Armlochtiefe  bezeichneten  Massen werden noch die Masse Oberweite,  Taille und Hüftweite genommen. Bei der An  fertigung einer Weste werden die Masse Ober  weite und Taille, die Stelle des untersten  Knopfes und die Länge des Hinterteils fest  gestellt.  



  Mit diesen Massen kann eine Normalgrösse  richtig geändert werden in gewissen Grenzen,  ohne dass vom Originalstil abgegangen wird,  und so, dass ein perfekter Sitz erzielt wird.  



  In der Fig. 2 ist mit 14 eine Linie bezeich  net, welche die Normalschulter angibt, auf  welche das Muster zugeschnitten ist. Die Linie  14h stellt die Schulterlinie für eine Person mit  hohen Schultern dar, die Linie 14s stellt die  Schulterlinie einer Person mit abfallenden  Schultern dar. Die Linien 14, 14s und 14h  fallen in den Fig.1 und 3 in der Linie 14  zusammen. In der Fig. 2 ist die Annahme ge  troffen, dass der Kunde weder mehr aufrecht  noch mehr vorgeneigt ist als das Modell, auf  welches der Rock zugeschnitten worden ist.  Die Anpassung für hohe Schultern wird vor  genommen, indem man sowohl den  Steg   als auch die Länge  Armlochtiefe  beim Hals  reduziert.

   Es erheischt also eine  hohe Schul-    ter -Korrektur ein Herabsetzen der Länge,  sowohl des V order- wie des Hinterteils an  einer von der Schulterkante entfernten Stelle,  währenddem zur Anpassung an eine abfal  lende Schulter sowohl der  Steg  als auch  die  Armlochtiefe  am Hals vergrössert wer  den. Bei einer Korrektur zur Anpassung an  abfallende Schultern werden demgemäss so  wohl die      Armlochtiefe     als auch der  Steg   vergrössert.  



  Ist der Kunde leicht     vorgeneigt,    so zeigt  die in der     Fig.l    angegebene Linie 16 den  Verlauf der Halsnaht und der Schulternaht.  Die Lage der Naht 16 wird erhalten durch  Vergrössern des Masses von der     Bezugsebene     weg bis zur Mitte des Halses (das heisst durch       Verlängern    der Länge des Hinterteils wie beim  Vorliegen von abfallenden Schultern) und  durch Verkleinern der Länge von der Bezugs  ebene längs des Steges zur Schulternaht (das  heisst der Länge vom Mittelpunkt vorn auf  der Bezugsebene bis zum Oberende des Vor  derteils des Musters). Diese Korrektur ist  eine, die gemacht wird für hohe Schultern am  Vorderteil des Rockes. Dies kann aus den       Fig.4    und 5 ersehen werden.

   In den     Fig.1     und 3 bedeutet die Linie 14 die Schulternaht  eines Rockes von Standardgrösse. Die gestri  chelte Linie 16 in der     Fig.    4 verläuft unter  einem Winkel zur Linie 14, so dass die Länge  des Vorderteils beim Hals verkürzt wird. Die  gestrichelte Linie 16 in der     Fig.5    verläuft  unter einem gewissen Winkel zur Linie 14,     uni     die Länge des Rockteils von der Bezugsebene  bis zur Halslinie zu vergrössern. In andern  Worten, es ist eine Korrektur vorgenommen  worden am Vorderteil wie eine solche für  hohe Schultern. Es ist. aber auch am Rücken  teil eine Korrektur     vorgenommen    worden, und  zwar eine solche wie für abfallende Schultern.

         Nehmen    wir nun an, dass der Kunde mehr       vorgeneigt    ist, als der Linie 16 entsprechen  würde, bis in eine Stellung, welche durch die  Linie 18, die parallel zur Linie 14 verläuft,       angegeben    wird. Es ist nicht, nur das      Steg -          Mass    verkleinert und die      Armlocbtiefe     ver  grössert, sondern es ist auch der Schnittpunkt  der Naht mit der Ärmelnaht 17 nach vorn ver-      schoben. Diese Art von Korrektur wird mit   Vorneigungskorrektur  bezeichnet. In die  sem Fall ist die Korrektur längs des Halses  ohne Einfluss auf das Abfällen der Schultern.  



  Es gibt somit zweierlei Arten von Korrek  turen für die Berücksichtigung des Vornei  gens. Die Neigung in der Horizontalebene der  Schulternaht kann verändert werden, um ein  Nach-vorn-Verschieben des Kragens durch  eine Fallschulterkorrektur des Hinterteils und  eine Hochschulterkorrektur des Vorderteils zu  ermöglichen, wobei die Schulternaht bei der  Ärmelnaht am gleichen Punkt wie im Original  muster belassen wird; oder aber es kann die  Korrektur als eigentliche  Vorneigungskorrek  tur  dadurch vorgenommen werden, dass man  die Armlochtiefe vergrössert und die Steg  länge verkleinert und die Schalternaht dem  entsprechend parallel versetzt, was darauf  hinausläuft, dass man den Rockteil im Rücken  bei der Ärmelnaht verlängert und den Rock  teil vorn bei der Ärmelnaht verkürzt.

   Würden  grössere Korrekturen zur Berücksichtigung  des     Vorneigens    vorgenommen,     einzig    indem  der Steg verkürzt und die Armlochtiefe ver  grössert würden bei paralleler Versetzung der  Schulternaht, so würden die Proportionen des       Kleidungsstückes    zerstört und der Stil ginge  verloren. Dasselbe würde auch geschehen,  wenn grosse Korrekturen zur Berücksichti  gung des Vorneigens einfach durch Vornahme  einer Korrektur wie bei abfallenden Schultern  am Rückenteil und wie bei hohen Schultern  am Vorderteil vorgenommen würden.

   Es hat  sich gezeigt, dass nur eine begrenzte Vornei  gungskorrektur durch Verlängern des     Rük-          kenteils    wie bei abfallenden Schultern und  Zurückschneiden des Vorderteils wie bei hohen  Schultern erzielt werden sollte und dass die  übrige Vorneigungskorrektur durch Vergrö  sserung der Armlochtiefe und Verkleinerung  des Steges bei der Ärmelnaht erzielt werden  sollte. Es ist im allgemeinen besser, die Kor  rekturen so zu verteilen, dass ein Teil der     Vor-          neigiwgskorrektur    durch die eine der oben er  wähnten Korrekturarten und der andere Teil  durch die andere dieser Korrekturarten er  halten     wird,       Die Linie 20 in den     Fig.1,    3, 4 und ö ist.

    eine solche für einen Kunden mit sehr runden  Schultern. Man sieht, dass die Linie 20 mit  der Linie 16 parallel verläuft und dass die       Änderung    das Resultat von zwei Korrektur  massnahmen ist. Die erste dieser Massnahmen  besteht     in    der Anwendung der Korrektur für  abfallende Schultern auf den Rückenteil und  derjenigen für hohe Schultern auf den Vor  derteil wie im Falle der Korrekturen,. die an  gewendet wurden, um die Linie 16 zu erhal  ten. Die zweite Massnahme besteht in der Ver  grösserung der Länge der     Armlochtiefe    und  in der     Verkürzung    der     Steglänge    bei der Arm  naht.

   Das Resultat dieser     zwei    Korrekturmass  nahmen soll den Rock an eine extrem     vor,--e-          neigte    Figur anpassen, ohne die Ausgeglichen  heit des Kleidungsstückes     zu    zerstören.  



  Die punktierte Linie 22 erhält man, wenn  der Kunde eine aufrechte     Postair    hat und den  Kopf zurückgeworfen trägt. Das Muster wird  geändert durch Anwendung der Korrektur  für abfallende Schultern auf den Vorderteil  und derjenigen für hohe Schultern auf den  Rückenteil. Hat man es mit einer äusserst  aufrechten Postur zu tun, so ergibt sich die  Linie 24 durch Anwendung von zwei Korrek  turmassnahmen. Eine dieser letzteren besteht  in der Anwendung der Korrektur für hohe  Schultern auf dem Rückenteil und für abfal  lende Schultern auf den Vorderteil, während  die andere in einer Vergrösserung der Steg  länge und in einer Verkleinerung der Arm  lochtiefe bei der Ärmelnaht bei paralleler  Versetzung der Schulternaht besteht, wie das  aus einer Betrachtung der     Fig.    3 hervorgeht.  



  So wie bei der Vornahme von     Vorneigungs-          korrekturen    müssen auch solche für eine über  normal aufrechte Postur so vorgenommen       werden,    dass die Ausgeglichenheit des Klei  dungsstückes     lind    dessen Stil nicht verloren  gehen. Dies erreicht man dadurch, dass man  die Korrektur unter die beiden oben erwähn  ten     Korrekturarten    verteilt.  



  In der Praxis hat sich herausgestellt, dass  eine Korrektur für abfallende Schulter und  eine entsprechende für eine hohe Schulter  allein ohne Änderung in der     Steglänge    oder      in der Armlochtiefe neben der Ärmelnaht  nicht mehr als ein Zoll betragen sollte, und  dass über dieses Mass hinaus erforderliche  Korrekturen in solchen der Veränderung der  Steglänge und der Armlochtiefe bei der Är  melnaht unter paralleler Versetzung der  Schulternaht bestehen sollte, welch letztere  Korrektur hier mit  für Vorneigung  bzw.  mit  für aufrecht  bezeichnet wird. Hat die  zu bekleidende Person eine Vorneigung von  3/4 Zoll, so kann dies berücksichtigt werden  durch Vornahme einer Korrektur für abfal  lende Schultern am Rückenteil um 3/8 Zoll  und einer Korrektur für hohe Schultern am  Vorderteil um 3/a Zoll ebenfalls.

   Die Kompen  sation kann     ebenfalls    erfolgen durch Vor  nahme einer Vorneigungskorrektur um 1/2 Zoll  und einer Korrektur für abfallende Schultern  im Rückenteil UM 1/a Zoll und einer Korrek  tur für hohe Schultern im Vorderteil um  1/s Zoll. In andern Worten, solange die Kor  rekturen für abfallende Schultern und für  hohe Schultern den Betrag von einem Zoll  nicht übersteigen, wird die Ausgeglichenheit  des Kleidungsstüekes nicht zerstört. Bis auf  wenige Ausnahmen in extremen Fällen genügt  eine totale Korrektur im Betrage von     zwei     Zoll, um Abweichungen der Körpermasse von  der Norm zu berücksichtigen. Natürlich wird  jede Seite unabhängig von der andern korri  giert, in Übereinstimmung mit den abgenom  menen Körpermassen.  



  Aus obigem geht hervor, dass man so vor  ging, zuerst die Bestimmung einer Bezugs  ebene vorzunehmen, auf welche Körpermasse  bezogen werden, dann erfolgte eine Vornahme  von Korrekturen für abfallende und für hohe  Schultern in bestimmten Grenzen, und end  lich eine Vornahme einer Korrektur für die  restliche benötigte Veränderung durch Än  derungen der Steglänge und der Armlochtiefe  bei der Ärmelnaht.  



  Ausser den beiden Grundmassen  Steg  mass  und      Ärmellochtiefenmass     am Hals  benützt man also hier zum Vergleich der Per  son mit der Normalfigur noch die Masse zwi  schen der Bezugsebene und dem halsseitigen         und        ärmelseitigen    Ende der Schulternaht, die  hier     Steglänge    und     Armlochtiefe    genannt  werden.  



  In der Praxis kann dieses Verfahren ohne  Zuhilfenahme einer besonderen     Vorrichtung     ausgeführt werden. Die Bezugsebene kann an  der zu bekleidenden Person mittels Kreidestri  chen angezeichnet werden, welche eine Ebene  gerade unter dem Armloch des Rockes anzei  gen. Sie kann auch durch die Schultermessung  bestimmt werden. Die Korrekturen für hohe  oder abfallende Schultern können angezeich  net werden. Auch die Korrekturen für eine  übernormal     vorgeneigte    oder aufrechte Postur  können an der Person abgemessen werden und  genügende Zugaben gemacht werden, so dass  eine Korrektur für eine abfallende oder eine  hohe Schulter vorgenommen und eine Rest  korrektur erhalten werden kann durch Ver  änderungen der     Steglänge    und der Armloch  tiefe bei der Ärmelnaht.  



  Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei der  Ausübung des Verfahrens grosse Erleichterun  gen erzielt werden können durch Verwendung  einer entsprechend eingerichteten Vorrich  tung. Die     Fig.    6 zeigt einen Abschnitt eines  endlosen Bandes 31, welches Kolonnen von  Angaben trägt, die in ganz bestimmter     Weise     zueinander angeordnet sind. Die Kolonne 30  stellt Skalen von mindestens 4 Zoll für Steg  längen dar, und die Markierungslinie 32, die  von oben nach unten durch die Angaben 30  verläuft, zeigt die     Steglängen    von Normal  grössen. Die Kolonne 34 stellt Skalen von min  destens 4 Zoll für die     Armlochtiefen    dar,  wobei die     Normalarmlochtiefen    durch die Li  nie 36 angezeigt sind.

   Die Kolonne 38 gibt die       Standard-Sehulterabmessungen    an, mit wel  chen die Bezugsebene lokalisiert werden kann.  Die Angaben in der Kolonne 40 geben die An  gaben über die     Oberweite    von Röcken der  Standardgrösse. Die Angaben in der Kolonne  42 geben die Taille der Standardgrössen, die  jenigen der Kolonne 44 die Hüftweiten der  Standardgrössen, diejenigen der Kolonne 46  die Oberweite der Westen von Standardgrösse,  diejenigen der Kolonne 48 die Taille der  Westen von Standardgrösse, diejenigen der           Kolonne    50 die Länge längs des Steges bis  zum untersten Knopf der Weste, diejenigen  der Kolonne 52 die Länge längs des Armloches  bis zum Unterende des Westenhinterteils an.  



  Die     Kolonne    54 enthält den Namen des  Schnittmusters, seine Grösse und gibt an, ob  diese normal, lang oder kurz ist. Aus den  Fig.8 und 9 ersieht man, dass das Band 31  von einer Mehrzahl von Rollen 55, 56, 57, 58,  59, 60, 61, 62, 63, 64 und 65 getragen wird.  Jede dieser Rollen besitzt eine Welle 66 mit  einer Gummihülse 68. Die Wellen 66 sind in  geeigneten Lagern gelagert. Die Wellen der  untern Rollen 60, 61, 62 treten durch Schlitze  70 hindurch, so dass das Gewicht der Rollen  genügt, tun das Band straff zu halten. Ketten  zahnräder 72 sind auf den Wellen der obern  Rollen 63, 64 und 65 befestigt. Eine Kette 74  ist um die Kettenräder 72 gelegt, so dass die  Bewegung einer der Rollen 63, 64 und 65 in  der Mitnahme der andern beiden dieser Rol  len resultiert.

   Auf der Welle 66 der Rolle 63  ist     ausserhalb    des Kettenzahnrades 72 ein  Kettenzahnrad 76 befestigt. Eine Welle 78 ist  im Gehäuse 80 gelagert und trägt ein Ketten  zahnrad 82, welches durch eine Kette 84 mit  dem Kettenzahnrad 76 in Antriebsverbindung  steht. Ein Kettenzahnrad 86 ist ausserhalb des  Kettenzahnrades auf der Welle 78 befestigt.  Ein horizontal nach vorn ragendes Gehäuse  88 ist am Gehäuse 80 befestigt. Ein Ketten  zahnrad 90, das mit einer Kurbel 92 zu seiner  Betätigung versehen ist, ist am Gehäuse 88  gelagert. Eine Kette 94 stellt die Antriebsver  bindung zwischen den Kettenzahnrädern 90  und 86 her.  



  Das Band 31 verläuft neben der Vorder  wandung 96 des Gehäuses 80 über Rollen 57  und 58, dann über Rollen 59, 60, 65, 61, 64,  62, 63, 55 und 56, wie das aus der Fig. 8 her  vorgeht. Das Durchmesserverhältnis der Ket  tenzahnräder 90, 86, 82 und 76 ist so, dass eine       Geschwindigkeitsübersetzung    stattfindet und  dass eine Drehung der Kurbel 92 eine schnelle  Bewegung des Bandes 31 hervorruft. Die vor  dere Wandung 96 des Gehäuses 80 ist mit  einer Anzahl von Fenstern 98, 100, 102, 104  und 106 versehen und dazu noch mit einem    grossen Fenster 108. Die Anordnung der Fen  ster 98, 100, 102, 104 und 106 gegenüber dem  Band 31 ist in Fig. 6 durch strichpunktierte  Rechtecke angegeben. Durch das Fenster 98  ist derjenige Teil des Bandes sichtbar, der die  Kolonne 54 trägt.

   Durch das Fenster 100  kann man auf den Teil des Bandes sehen, der  die Kolonnen 38, 40, 42 und 44 trägt. Die  Kolonnen 46, 48, 50 und 52 sind durch das  Fenster 102 ersichtlich. Die Stegmasse können  durch das Fenster 104 und diejenigen der  Armlochtiefe durch das Fenster 106 gelesen  werden. Das grosse Fenster ergibt eine durch  scheinende Schreibfläche.  



  Beleuchtungsmittel, wie etwa eine Fluo  reszenzlampe 110 und ein Reflektor 112 zur  Beleuchtung des Fensters 108 sind im Ge  häuse angeordnet. Das Band selbst kann  durchsichtig oder durchscheinend sein, und  die Fenster 98, 100, 102, 104 und 106 werden  durch eine     Fluoreszenzlampe    114 und einen  Reflektor<B>116</B> beleuchtet. Das horizontale Ge  häuse 88 ist mit einem Paar Schubladen 118  und 120 versehen, wobei die Oberfläche des  Gehäuses 88 durch eine     Fluoreszenzlampe    122  und einen Reflektor 124 beleuchtet ist.  



  Aus der     Fig.    10 ersieht man, dass ein  Hauptschlitten 126 mit einer Handhabe 128  versehen ist, die einen Knopf 130 trägt. Die  ser Schlitten 126, dessen Länge gleich dem  Abstand der Linien 32, 36 ist, ist mit einer  Erhöhung 132 versehen, die in einen Schlitz  in der Vorderwand 96 des Gehäuses 80 hinein  ragt. Ein Gegenplättchen 194 ist mittels  Schrauben an der Erhöhung 132 befestigt, so  dass sich der Schlitten<B>126</B> von der einen nach  der andern Seite bewegen lässt. Die Vorder  wand 96 des Gehäuses ist mit einer Mehrzahl  von Einschnitten 138 versehen, in einen von  welchen das eine Ende eines Federstiftes 140  greifen kann, der von einem Zeiger 128 ge  tragen wird. Dieser Stift 140 dient auch dazu,  die Bewegung des Schlittens 126 nach rechts  in Zusammenarbeit mit. einem Anschlag 142  zu begrenzen.

   Die     Begrenzung    der Bewegung  nach     links    erfolgt durch einen Anschlag 144,  der vom Gehäuse     getragen    wird. Eine Anzahl  von     Schriftzeiehen    oder andern     Bezugszeiehen         ist auf der Vorderseite des Gehäuses unmit  telbar oberhalb des Schlittens im Bereich des  Zeigers 128 vorgesehen. Die links vom Mittel  punkt der Skala 146 liegende Seite trägt die  Bezeichnung  vorgeneigt , die rechts liegende  die Bezeichnung  aufrecht . Der Massstab,  nach welchem die Schreibmarken 146 aufge  tragen sind, ist halb so gross wie der normale  Massstab. Auf der linken Seite des Schlittens  126 ist ein ilfsschlitten 148 gleitend geführt.

    Letzterer ist zweckmässig durchsichtig und  hat einen Knopf 150, mittels welchem er nach  links oder nach rechts verschoben werden  kann. Er besitzt einen Zeiger 152, welcher  normalerweise auf eine Nullmarke 154 zeigt.  Anschläge 156 und 158 begrenzen die Ver  schiebungsmöglichkeit des Schlittens 148  rechts bzw. links. Der obere Teil 127 des  Hauptschlittens 126 ist zweekmässig aus einem  durchsichtigen Stoff hergestellt, so dass die  Zahlen auf dem Band 31, welche durch die  Fenster 104 und 106 gelesen werden, gut er  sichtlich sind.  



  Ein zweiter, zweckmässig aus einem durch  sichtigen Stoff hergestellter Hilfsschieber 160,  ist auf der rechten Seite des     Hauptschlittens     126 geführt und mit einem Knopf 162 zu sei  ner Betätigung versehen. Der Schlitten 160  trägt einen Zeiger 164, welcher mit einem An  schlag 166 zusammen arbeitet, der vom Schlit  ten 126 getragen wird, dies zur Begrenzung  der Verschiebungsmögliehkeit nach rechts,  währenddem ein Anschlag 168 die Verschie  bung nach links begrenzt. Das Schriftzeichen  165 zeigt Null an. Man wird bemerken, dass  die kleine Skala auf der rechten Seite des  Hauptschlittens 126 sich ein Zoll auf beiden  Seiten der Nullmarke erstreckt und dass die  rechte Seite der Skala mit  HS  bezeichnet  ist, was  holze Schultern  besagen will. Der  Teil der Skala auf der linken Seite der Null  marke 165 ist mit.

    SS  bezeichnet, was  ab  fallende Schultern  besagen soll.    Die Skala unter dem ersten Hilfsschieber  148 erstreckt sich gleicherweise ein Zoll auf  beide Seiten der Hilfsmarke. Ihr linker Teil  ist mit  HS  bezeichnet ( hohe Schultern )    und der rechte Teil mit  SS  ( abfallende  Schultern ).  



  Nehmen wir nun an, dass ein Kunde zu  einem Sehneider kommt, der mit dem beschrie  benen Apparat arbeitet und dass er den, sagen  wir unter dem Namen  Dunn  bekannten  Schnitt wählt. Aus einer Anzahl von vorräti  gen     Stoffen    bezeichnet er denjenigen, aus dem  er seinen Anzug gemacht haben will. Nehmen  wir auch an, dass die Oberweite des Kunden  42 Zoll betrage, seine Grösse ungefähr 5 Fuss  10 Zoll, so dass für ihn die Grösse  42 normal   passt. Der Schneider dreht dann die Kurbel  92, bis die Inschrift  Dunn, 42 normal  auf  dem Band 31 hinter dem Fenster 98 gelesen  werden kann. Alle andern Angaben, die ge  lesen werden können, sind in den Fig. 6 und  10 angegeben. Man kann feststellen, dass die  Bezugsebene der Standardgrösse durch ein  Schultermass von 19 1/4 Zoll festgelegt ist.

   Die  Oberweite des Rockes beträgt 55 Zoll, die  Oberweite der Weste 43 3/s Zoll. In andern  Worten, es ist in der Standardgrösse eine Zu  gabe von 1 3/4 Zoll für die Weste und von  13 Zoll für den Rock gemacht. Die Taille der  Standardgrösse um den Rock beträgt 50 1/s  Zoll. Diejenige für die Weste     401/2    Zoll. Die       Hüftweite        für    die Standardgrösse ist. mit       531/4    Zoll angegeben. Die Länge entlang des  Steges bis     zum    untersten Knopf beträgt     23/16     Zoll. Die Länge des Westenrückenteils ist.

          01/16    Zoll, diejenige des Steges     163/1    Zoll und  diejenige     der#        Armtiefe        10%/s    Zoll.  



  Beine     Abnehmen    der Körpermasse des Kun  den legt der Schneider zuerst die Bezugsebene  fest. Dies geschieht ganz einfach dadurch, dass  er     191/.r    Zoll um die Schulter misst oder durch       Einzeichnen    einer horizontalen Linie     unter     denn     Armloch.    Die Masse für die     Steglänge     und für die Armtiefe werden dann     genommen.     Mittels eines Winkels wird dann festgestellt,  ob die Schultern normal und gleich hoch sind.  



  Das Mass für den untersten Knopf der  Weste wird benützt, um festzustellen, ob die  Standardgrösse der Weste vergrössert oder ver  kleinert werden soll und gegebenenfalls in  welchem Ausmass.      Es sei nun angenommen, dass die wirklich  gemessene Armtiefe 11 3/4 Zoll betrage und die  Steglänge 16 Zoll. Dann wird der rechte Rand  des zweiten Hilfsschiebers 160 mit der Angabe  für die Armlochtiefe in Übereinstimmung ge  bracht, die wirklich gemessen wurde. Zu die  sem Zweck muss der Schieber 160 nach links  verschoben     werden        und    zeigt dann an, dass  die Schultern nm 7/s Zoll gegenüber der Nor  malschulter abfällt.

   Der linksseitige Hilfs  schieber 148 wird dann nach links verschoben,  um sein linksseitiges Ende mit der Angabe  für die Steglänge auf dem Band 31, die mit  der gemessenen, also 16 Zoll, übereinstimmt,  zu überdecken. Ist dies getan, so zeigt der Zei  ger 152  hohe Schultern 3/4 Zoll  an. Der Zu  schneider weiss     dann,    dass er das Muster auf   hohe Schultern vorn 3/4 Zoll und abfallende  Schultern hinten 7/s Zoll  abändern muss. Man  wird bemerken, dass keines dieser Masse von  denjenigen der Standardgrösse um mehr als  einen Zoll abweicht und dass daher weder der  Zeiger 152 am Anschlag 158 noch der Zeiger  164 am Anschlag 168 anstösst. Dieses Ausmass  der Änderung ist zulässig, ohne dass die Pro  portionen des     Kleidungsstückes    ernstlich in  Frage gestellt würden.

   Falls gewünscht, kann  aber, da der     Kunde    eine leicht     vorgeneigte     Figur hat, der Knopf 130 nach links verscho  ben werden, so dass der Zeiger 128 atü  1/2 Zoll  vorgeneigt  zu stehen kommt. Damit kommt  auch das rechtsäussere Ende des Schlittens  126 nach links und zeigt eine Armlochtiefe  von 11 1/s Zoll und eine Steglänge von 16 1/2  Zoll an, dies, weil die Skala für  vorgeneigt   und  aufrecht  im halben Massstab aufgetra  gen ist (1/2 Zoll für 1 Zoll). Demgemäss zeigt  der Zeiger 128 nach einer Bewegung um  1/2 Zoll auf den Massstäben für die Armloch  tiefe und für die Steglänge nur eine Verände  rung von 1/4 Zoll an. Die Steglänge hingegen  ist 16 Zoll.

   Entsprechend muss der Schlitten  148 um einen weiteren 1/2 Zoll nach links ver  schoben werden,     womit    er  hohe Schultern  1/2 Zoll  anzeigt. Die gemessene Armlochtiefe  ist 11 3/4 Zoll, so dass der Schlitten 160 um  5/s Zoll nach links verschoben werden muss,  wonach der Zeiger 164  abfallende Schultern    5/8 Zoll  anzeigt. Alle Änderungen an den  Massen der Steglänge gelten für  vorn , die  jenigen an den Massen der Armlochtiefe für   hinten . Aus dem Obigen geht hervor, dass  das Kleidungsstück gleich ausgeglichen passt  nach Vornahme der     einen    Art von Änderung  oder nach einer Änderung, die sich aus zwei  Korrekturmassnahmen     zusammensetzt,    näm  lich derjenigen für  vorgeneigt  und derjeni  gen mit  hohe Schultern vorn  und  abfal  lende Schultern hinten .  



  Nehmen wir nun an, dass ein den     Dunn-          Schnitt    wählender Kunde, dessen Oberweite  und Grösse eine Schnittmusterbasisgrösse von   42 normal  erheischen, eine äusserst auf  rechte Postur hat und in der Tat ein wenig   zurückgeneigt  ist. Nehmen wir ferner an,  dass an diesem Kunden eine Armlochtiefe von  91/2 Zoll und eine Steglänge von 18 Zoll ge  messen wurde. Der zweite Hilfsschlitten 160  wird nach rechts verschoben im Bestreben,  dessen rechtsäussere Kante mit dem Skalen  strich 9 1/2 Zoll in Übereinstimmung zu brin  gen. Dabei stellt man aber fest, dass der Zei  ger 164 am     Anschlag    166 anstösst, wenn be  sagte Kante     97/s    Zoll anzeigt.

   Der Haupt  schlitten 126 muss dann nach rechts verscho  ben werden, und zwar zuerst     tim        eine    Teilung,  das heisst bis der Federstift 140 in jenen Ein  schnitt 138 greift, für welchen der Zeiger 128   1/2 Zoll aufrecht  anzeigt. Der Schlitten 160  kann noch nicht so viel nach rechts verscho  ben werden, dass er eine     Armlochtiefe    von 91/2  Zoll     anzeigt,    da durch die Verschiebung des       Schlittens    126 seine rechtsäussere Kante nur  über den Teilstrich 10     5/s    Zoll gekommen ist.

    Die Bedienungsperson verrückt den Schlitten  126     itxn    eine weitere     Teilung    nach rechts, um  ihn auf den Teilstrich  1 Zoll aufrecht  zu  bringen. Die rechtsäussere Seite des Schlittens  126 deckt     nun    den Teilstrich 10     3/s    Zoll der  Skala für die     Armlochtiefe.    Der Schlitten 160  kann     nun    nach rechts verschoben werden, da  mit seine rechtsäussere Kante auf jenen Teil  strich der     Armlochtiefenskala    zu liegen  kommt, welcher mit der gemessenen Armloch  tiefe, nämlich 91/2 Zoll,

       übereinstimmt.    Der  Zeiger 164 zeigt     dann         7/s    Zoll hohe Schul.-      tern  an. Dureh die Verschiebung des Schlit  tens 126 nach rechts in die Lage  1 Zoll auf  recht  kommt die linksäussere Kante des  Schlittens 126 auf 17 1/4 Zoll. Der erste Hilfs  schlitten 148 kann dann nach rechts verscho  ben werden, bis seine linksäussere Kante die  am Kunden gemessene Steglänge von 18 Zoll  anzeigt, so dass der Zeiger 152  abfallende  Schultern 3/4 Zoll  anzeigt.    Der Zuschneider weiss nun, dass er das  Schnittmuster nach den Angaben  1/2 Zoll  aufrecht, 7/a Zoll hohe Schultern hinten,  3/4 Zo11 abfallende Schultern vorn  zu ändern  hat.  



  Hat der Kunde hohe Schultern, das heisst  sind seine Schultern eckiger und nicht so ab  fallend wie bei einer Normalfigur, so geht dies  sofort aus den genommenen Massen für die  Steglänge und für die Armloehtiefe hervor.  Würde beispielsweise eine Armlochtiefe von  103/8 Zoll und eine Steglänge von 163/4 Zoll  gemessen, so kann die Korrektur dadureh er  folgen, dass man den Schlitten 160 um einen  halben Zoll nach rechts verschiebt aus der  Stellung, die er in Fig. 10 einnimmt, während  die Skala 148 um einen halben Zoll nach links  verschoben wird. Dieses Ausmass der Verände  rung des Abfallens der Schultern kann leicht  a n Hand der abgenommenen Schultermessun  gen nachgeprüft werden. Der Zuschneider ist  dann angewiesen, das Schnittmuster mit einer  Änderung  hohe Schultern 1/2 Zoll  zu Ver  sehen.

      Man hat nun gesehen, dass die beschriebene  Vorrichtung gestattet, das Verfahren in be  quemer, einfacher und geschwinder Weise  auszuführen. Die Korrekturen für hohe und  für abfallende Schultern werden in keiner  Richtung über das Ausmass von einem Zoll  hinaus angezeigt. Die Verschiebungen der  Naht bei Korrekturen für  vorgeneigt  und   aufrecht  werden ebenfalls in keiner Rich  tung über das Ausmass von einem Zoll hinaus  ausgeführt. Eine Korrektur  1 Zoll aufrecht   zum Beispiel wird     gleichmässig    verteilt in eine  solche von 1/2 Zoll an der Steglänge und  von 1/g Zoll an der Armtiefe, dank dem Um-    stand, dass die Skala für vorgeneigt und auf  recht, sowohl das Mass der     Steglänge    wie das  für die Armloehtiefe um den gleichen Betrag  verändert.

   Nun versteht man, warum man die  Skala für vorgeneigt und aufrecht im halben  Massstab vorgesehen hat. Durch eine Verschie  bung des Schlittens 126 nach rechts um  1/2 Zoll erhält man eine Korrektur um 1 Zoll,       die        gleichmässig        verteilt        ist        in        einer     für die Steglänge und in eine  1/2-Zoll-Korrektur für die Armloehtiefe.  Die Anschläge     1.12    und 144 für den Schlit  ten 126, 166 und 168 für den Schlitten 160  und 156 und 158 für den Schlitten     1.48    ver  hindern die Vornahme von Korrekturen in  einem solchen Ausmass, dass ein unausgegli  chenes Kleidungsstück erhalten würde.

   Die       Sehnittmusterkorrektur    ist so begrenzt., dass  die vorgesehene Schnittform beibehalten wird.  



  Die andern üblichen Masse, nämlich die  Länge des Rockes, die wirkliche Taille des  Kunden, seine wirkliche Hüftweite, die Stel  lung des untersten Knopfes und die Länge  des Rückenteils der Weste werden alle so ge  nommen, wie dies bisher üblich war, und da  nach wird die Standardgrösse gemäss diesen       genommenen    Massen abgeändert. Diese Masse  bringen keine Schwierigkeiten mit sieh und  können auch die     Ausgeglichenheit    des Klei  dungsstückes nicht. zerstören.  



  Nicht selten kommt es vor, dass der Stil,  der mit viel Kosten ausgearbeitet wurde, ganz  oder teilweise abhanden kommt und seinen  Effekt verliert, sobald     Änderungen    an kon  fektionierten     Kleidungsstücken    vorgenommen  werden müssen.  



  Das an Hand der Zeichnung erläuterte  Verfahren und die dargestellte     Einrichtung     erlauben es, ein Kleidungsstück unter Benut  zung eines Schnittmusters für eine     Normal-          fil"ur    zu schneidern, indem das Muster an des  Kunden Körpermasse angepasst wird, ohne  dass dabei der Stil abhanden kommt und so,  dass das     Kleidungsstück    passt ohne Anprobe.  



  Es ist zu beachten, dass die horizontale Be  zugsebene an der Person auch entweder durch  das     Armloehtiefenmass    der Normalfigur oder           durch    das     Stegmass    derselben situiert werden  könnte. Im ersten Fall müssten dann das  Schultermass und das Stegmass der Person be  nützt werden, um das Muster der Normal  figur für die Person passend abzuändern, im  zweiten Falle das     Armlochtiefenmass    und das  Schultermass.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Schneidern eines Klei dungsstückes für eine Person unter Benutzung eines Schnittmusters für eine Normalfigur und unter Berücksichtigung von Abweichun gen der Körpermasse der Person von dieser Normalfigur, dadurch gekennzeichnet, dass man durch die Normalfigur eine horizontale Bezugsebene legt und auf dem Muster von dieser Ebene aus ein Schultermass, ein Steg mass und ein Mass der Armlochtiefe misst, wor auf man mittels eines dieser Normalfigur Grundmasse an der Person eine horizontale Bezugsebene situiert, von der aus man an der Person die Grössen der andern beiden Grund masse misst und mit den entsprechenden Nor malfigur-Grundmassen vergleicht, um je nach Grösse und Sinn der so ermittelten Abweichun gen das Muster der Normalfigur für die Per son passend abzuändern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zur Situierung der Bezugsebene an der Person das Schulter mass der Normalfigur benützt. 2. Verfahren. nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man ein Muster für eine Normalfigur verwendet, das einen Vorder- und Hinterteil umfasst, welche Teile mittels einer längs der Schulter von der Är melnaht zum Hals verlaufenden Naht mitein ander verbinden sind, und dass man ausser den beiden erwähnten Grundmassen zum Ver gleichen der Person mit der Normalfigur noch Masse heranzieht zwischen der Bezugsebene und dem halsseitigen und dem ärmelseitigen Ende der Schulternaht,
    um Änderungen am Muster nach den ermittelten -Abweichun gen vorzunehmen, 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man bei einer Per son mit hohen Schultern eine Korrektur für hohe Schultern dadurch anbringt, dass man an beiden Teilen des Musters die Länge zwi schen der Bezugsebene und der Schulternaht beim Hals verkleinert, ohne dabei auch die Länge dieser Teile zwischen der Bezugsebene und dem dem Ärmel benachbarten Ende be sagter Schulternaht. zu ändern. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man bei einer Per son mit abfallenden Schultern eine Korrektur für abfallende Schultern dadurch anbringt, dass man an beiden Teilen des Musters die Länge zwischen der Bezugsebene und der Schulternaht beim Hals vergrössert, ohne da bei auch die Länge dieser Teile zwischen der Bezugsebene und dem dein Ärmel benachbar ten Ende besagter Schulternaht zu ändern. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man bei einer Per son mit Vorneigung eine Vor neigungskorrek- tur dadurch anbringt, dass man am Hinterteil die Länge zwischen der Bezugsebene und der Schulternaht beim Hals vergrössert und am Vorderteil die Länge zwischen der Bezugs ebene und der Schulternaht beim Hals ver kleinert, wobei diese Veränderungen je einen Zoll nicht übersteigen.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass man zur Vornahme einer weiteren Vorneigungskorrektur überdies am Hinterteil die Länge zwischen der Bezugs ebene und der Schulternaht beim ärmelseiti- gen Ende vergrössert und zusätzlich die Länge zwischen besagter Ebene und dem halsseitigen Ende der Schulternaht vergrössert, wobei diese Vergrösserungen auch je einen Zoll nicht. übersteigen. 7.
    Verfahren nach Unteransprueli \?, da durch gekennzeichnet, dass man bei einer auf rechten Person eine Korrektur für übernormal aufrechte Figur dadurch anbringt, däss man am Vorderteil die Länge zwischen der Bezugs ebene und der Schulternaht beim Hals vergrö ssert und am Hinterteil die Länge zwischen der Bezugsebene und dem halsseitigen Ende der Schulternaht verkleinert, wobei diese Ver änderungen je einen Zoll nicht übersteigen. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass man zur Vornahme einer weiteren Korrektur für übernormal auf rechte Figur überdies am Vorderteil die Länge zwischen der Bezugsebene und dem ärmelseiti- gen Ende der Schulternaht vergrössert und zusätzlich die Länge zwischen besagter Ebene und dem halsseitigen Ende der Schulternaht vergrössert und am Hinterteil die Länge zwi schen der Bezugsebene und dem ärmelseitigen Ende der Schulternaht verkleinert und zu- sätzlieh die Länge zwischen der Bezugsebene und dem halsseitigen Ende der Schulternaht verkleinert, wobei diese Veränderungen wie derum je einen Zoll nicht übersteigen.
    PATENTANSPRUCH II: Einriehtung zur Ausübung des Verfahrens nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass eine Vorrichtung ein Band aufweist, auf welchem aufgetragen sind: in einer Ko lonne die Grössennummern von bezeichneten Schnittmustern für Normalfiguren, in einer andern Kolonne die Schultermasse der Muster, in einer weiteren Kolonne Skalen mit einer Markierungslinie, welche die Stegmasse der Muster markiert, und in einer weiteren Ko lonne Skalen mit einer Markierungslinie, wel che die Armlochtiefenmasse der Muster mar kiert, weiter gekennzeichnet durch ein Ge häuse mit mindestens vier Fenstern, durch welche jeweils eine Sehnittmusterbezeiehnung und eine Grössennummer und weiter die dazu gehörigen Mustermasse der Schultern, des Ste ges und der Armlochtiefe ablesbar sind,
    durch Mittel zum Führen des Bandes im Gehäuse, dureh einen auf demn Gehäuse parallel zu den Steg- und Armlochtiefenskalen verschiebbaren Hauptschlitten, dessen Länge gleich den= Ab stand der beiden Markierungslinien ist, durch zwei vom Hauptschlitten getragene, längs ihm und über einem der Fenster, durch die Ska len ablesbar sind, verschiebbare Hilfsschlitten, von denen der eine über die Stegskalen kolonne, der andere über die Armlochtiefen skalenkolonne reicht. UNTERANSPRÜCHE: 9. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass jede Armloch tiefenskala eine Länge von mindestens 4 Zoll hat. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stegskala eine Länge von mindestens 4 Zoll hat. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschlit ten von einer Mittellage aus auf beide Seiten um mindestens einen Zoll verschoben werden kann. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Stegskalen- Hilfsschlitten gegenüber dem Hauptschlitten um mindestens 2 Zoll verschoben werden kann. 13. Einrichtung nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass der Armloch tiefenskalen-Hilfsschlitten gegenüber dem Hauptschlitten um mindestens 2 Zoll verscho ben werden kann. 14. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit.
    einer Skala versehen ist, auf die ein vom Hauptschlitten getragener Zeiger zeigt, und die auf jener Seite ihres Mittelpunktes, die den Stegskalen benachbart ist, die Bezeichnung vorgeneigt und auf der andern Seite die Bezeichnung aufrecht träp-t. 15. Einrichtung nach Unteransprtieh 1.4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel auf weist, um die Verschiebungsmöglichkeit des Hauptschlittens zu begrenzen. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt schlitten mit einer Skala versehen ist, auf die ein vom Stegskalen-Hilfsschlitten getragener Zeiger zeigt, welche Skala auf der einen Seite ihres Mittelpunktes die BezeiehnunA- holte Schultern und auf der andern die Bezeieli- nung abfallende Schultern trägt. <B>17.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel auf weist, tun die Bewegungsmöglichkeit des Steg- skalen-Hilfssehlittens gegenüber dem.
    Haupt schlitten zu begrenzen, 18. Einrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschlit ten mit einer zweiten Skala versehen ist, auf die ein vom Armlochtiefenskalen-Hilfsschlit ten getragener Zeiger zeigt, welche Skala auf der einen Seite ihres Mittelpunktes die Be zeichnung abfallende Schultern und auf der andern die Bezeichnung hohe Schultern trägt. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel auf- weist,um die Bewegungsmöglichkeit des Arm loehtiefenskalen-Hilfsschlittens gegenüber dem Hauptschlitten zu begrenzen. 20.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Führen des gespannten Bandes eine Anzahl von Rollen umfassen, von denen mindestens eine, wenn sie gedreht wird, das Band durch Reibung mitnimmt, so dass es sich hinter den Fenstern verschiebt. 21. Einrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Band über mindestens eine Rolle geführt ist, die von einer Welle getragen wird, welche in senkrech ten Schlitzen des Gehäuses geführt ist, das Ganze derart, dass das Eigengewicht der Rolle und der Welle die Spannung des Bandes be wirkt. 22. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Band durch scheinend ist und dass im Innern des Gehäu ses im Bereich der Fenster Mittel zum Durch leuchten des Bandes vorgesehen sind. 23.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Band Ko lonnen der Oberweiten, der Taillen und der Hüftweiten der Muster trägt. 24. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt schlitten da, wo er die Stegskalenkolonne und die Armlochtiefenskalenkolonne überdecken kann, durchsichtig ist. 25. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeiehnet, dass beide Hilfs schlitten durchsichtig sind. 26.
    Einrichtung nach Unteransprneh 1-l, dadurch gekennzeichnet, dass federnde Mittel vorgesehen sind, um den Hauptsehlitten je weils in einer von mehreren Lagen zu arretie ren, die er längs der Skala des Gehäuses ein nehmen kann.
CH271362D 1948-03-10 1949-03-10 Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. CH271362A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US271362XA 1948-03-10 1948-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH271362A true CH271362A (de) 1950-10-31

Family

ID=21835902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH271362D CH271362A (de) 1948-03-10 1949-03-10 Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH271362A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69306963T2 (de) Verfahren zum aufzeichnen von dreidimensionalen schnittmustern für bekleidungsstücke mit ärmeln
CH271362A (de) Verfahren zum Schneidern eines Kleidungsstückes für eine Person und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.
EP1703269A1 (de) Einrichtung zum Testen von elastischen textilen Beinbekleidungen
DE69800316T2 (de) Faltwerkzeug und -methode zum Falten flacher Wäschestücke in Längsrichtung
DE3424322C2 (de) Vorrichtung zum Abnehmen von Körpermaßen von einer Person für die Anfertigung von Schnittmustern sowie ein Verfahren zum Anfertigen eines Schnittmusters unter Verwendung dieser Vorrichtung
DE202012000317U1 (de) Schnittkonstruktions-Set (dreiteilig) zur Herstellung von Bekleidungsschnitten
DE2324716C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Schnittmustern
DE881786C (de) Vorrichtung zum Messen einer Figur fuer die Bekleidungsmassanfertigung
DE2752346A1 (de) Einrichtung zur entwurfshilfe von bekleidungszuschnitten
DE839482C (de) Verstellbare Schnittmusterschablone
DE632826C (de) Cottonstrumpflaengenmaschine
DE805029C (de) Zuschneideschablone
DE667537C (de) Aus einzelnen verstellbaren Messbaendern zusammengesetztes Schneidermessgeraet
DE133369C (de)
DE835132C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuschneiden von Stoffen fuer die Anfertigung von Kleidungsstuecken
DE801270C (de) Geraet zum Massnehmen fuer Schneider
DE630012C (de) Verfahren und Mittel zur Herstellung einer als Schnitt dienenden Abformung des menschlichen Koerpers
DE2407153A1 (de) Verfahren und einrichtung zur anfertigung von schnittmustern aus vlieseline oder dergleichen
DE247814C (de)
DE3906023A1 (de) Geraet zur markierung der laenge von an dem koerper angelegten bekleidungsstuecken
DE804913C (de) Vorrichtung zum Massnehmen am menschlichen Koerper
DE697322C (de)
CH224194A (de) Verfahren zur Bestimmung der Zuschneideumrisslinie von Kleidungsstücken.
DE30469C (de) Apparat zur Herstellung von &#39;. Schnittmustern für Kleidungsstücke
DE87788C (de)