CH271432A - Verfahren zum Giessen von rohrähnlichen Körpern aus Metall nach dem Schleudergussverfahren. - Google Patents

Verfahren zum Giessen von rohrähnlichen Körpern aus Metall nach dem Schleudergussverfahren.

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CH271432A
CH271432A CH271432DA CH271432A CH 271432 A CH271432 A CH 271432A CH 271432D A CH271432D A CH 271432DA CH 271432 A CH271432 A CH 271432A
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CH
Switzerland
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casting
funnel
metal
casting mold
pouring
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English (en)
Inventor
Limited The Stanton Ir Company
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Stanton Ironworks Company Limi
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/107Means for feeding molten metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zum Giessen von rohrähnlichen Körpern aus Metall  nach dem     Schleudergussverfahren.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sieh auf  ein Verfahren zum Giessen von Rohren und  ähnlichen Hohlkörpern nach dem Schleuder  gussverfahren.  



  In den üblichen     Sehleudergussvei"ahren     zum Giessen von Rohren oder ähnlichen Kör  pern wird eine sieh drehende     Gussform    ver  wendet, die während des Giessens von einer  festen Giessrinne wegbewegt. wird, oder auch  umgekehrt, es wird eine Giessrinne     verwen-          det,    die während des Giessens von der sieh  drehenden     Gussiorm        wegbewegt    werden kann.

    In beiden Fällen     wird    das     geschmolzene    Me  tall auf der Fläche der Giessform als konti  nuierliche     Spirale        abgelagert,    deren Kanten  sieh vereinigen, derart, dass ein fertiges Rohr       entsteht.     



  In einen weiteren bekannten     Verfahren     ragt ein     kurzes    Mundstück in ein Ende der  sich drehenden     Gussform    hinein. Das ge  schmolzene Metall wird durch dieses Mund  stück in die Form     hineingeführt,    wobei das  Metall an der Wandung der     Gussform    abgela  gert     wird    und die     Verteilung    des Metalle.,;       ausschliesslich    von der Zentrifugalkraft ab  hängt, die von der sieh drehenden Form auf  das flüssige Metall übertragen wird.  



  Bei diesem Verfahren     ist    es aber nicht  leicht, eine     gleichmässige        Verteirlung    des     Me-          taller    an der glatten Wandung der     Gussform     zu erreichen, da. das flüssige     Metall    die Ten  denz     zum        Gleiten    an der relativ glatten Flä  che der Form     besitzt,    so dass die auf diese Art         herbestellten    Rohre und     CTussstüeke    öfter     ver-          -ehiedene    Defekte aufweisen.  



  Die Erfindung     besteht    in einem Schleuder  gussverfahren zum Giessen von Rohren und  ähnlichen Körpern, bei dem das geschmolzene       flüssige    Metall. aus einem Trichter in geneig  ter Lage durch eine geneigte Giessrinne einer  sieh drehenden     Gussform    zugeführt     wird,    wo  bei während des Vorganges des Giessens der  Höhenunterschied     zwischen    dem Trichter und  der     Cliessrinne    geändert. werden kann.  



  Die Erfindung bezieht sich auch auf eine  Vorrichtung     zur        Ausführung    des Verfahrens,  bei der der     Kipptrichter    sowie die geneigte       Giessrinne    an einem Aufbau     befestigt    sind,       dar    an die     Crussfomn.    herangebracht und von  der Giessform, wieder zurückbewegt werden  kann.  



  Das offene Ende des Trichters kann einen       erweiterten    Raum aufweisen, der mit. Vorteil  tief genug ist, um genügend flüssiges Metall  zum Giessen des     :Muffenendes    des Rohres auf  zunehmen.  



  Die Erfindung wird an     ssancl    der Zeich  nung     beispielsweise    näher erläutert.  



       Fig.l.        zeigt    eine     Seitenansicht,    einer     ge-          brauchsfähio-en    Vorrichtung nach der Erfin  dung.  



       Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt. nach der       Linie        2--\?    der     Fi;.l.     



  In diesem Beispiel der Vorrichtung zum  fliessen von     :Rohren    und ähnlichen Körpern      aus     Metlall    wird eine einfache durch Reib     iuig     angetriebene     Schleudergussmaschine    verwen  det, bei der eine     Gussform    b aus Metall, die  gedreht werden kann, auf Rollen     a    läuft, wo  bei das innere Profil der     Porin    b dem Aussen  profil des zu     giessenden    Rohres oder des rohr  ähnlichen Körpers     entspricht.    Dabei ist eine  Vorrichtung vorgesehen,

   um die     Gussform    um  die Achse der     Rohrbohrung    in rasche Um  drehung zu versetzen, wobei die     Gussform    aber  in     keiner        Weise    anders bewegt wird.  



  An einem Ende der Maschine ist eine ge  neigte     Giessrinne    c angebracht, die einen     zu-          gespitzten    Teil am vordern Ende     aufweist,     mit dem sie ein     verhältnismässig    kurzes Stück  in die     Öffnung    der     Gussform    hineingebracht  und wieder zurückgezogen werden kann.

   Ober  halb dieser Rinne     isst    eine     geneigte        Giessrinne          c'c    angebracht, an deren obern Ende ein Kipp  trichter e auf     Rollzapfen    gelagert     iet'.    Die Teile  sind an     einem    fest mit einem Wagen q ver  birdenen     Gestell    beweglich befestigt.  



  Der Kipptrichter e und die geneigte Giess  rinne d sind zweckentsprechend durch ein     He-          belsystem    miteinander verbunden. Ein Zu  rückziehen des Wagens mit dem Gestell, auf  welchem     diese    Teile montiert     sind,    durch eine       hydraulische    oder pneumatische     Vorrichtung     hat eine Verkleinerung des     Neigungswinkels     der geneigten     C-iessrinne        d.    zur Folge und zu  gleicher     Zeit    wird auch der Kipptrichter e  von den ihn stützenden Rollzapfen gehoben.  



  Alle diese Bewegungen, wie das Zurück  ziehen der Giessrinne c, das Senken der ge  neigten     Giessrinne    d     tuzd    das Kippen des  Kipptrichters     e.    werden     dureh    einen hydrau  lischen oder     pneumatäschen    Zylinder f     ge-          steuert.     



  Das     Hebelsy        stein        zur    Bewegung der Giess  rinne besteht     ans    einem Hebelpaar     g;    die He  bel     sind    bei h     geschlitzt,    zur Aufnahme der  Bolzen i;     diese    Hebel sind mit der     geneigten     Giessrinne d fest verbunden, die wiederum  durch einen Drehbolzen j mit den beiden     He-          beln    k schwenkbar verbunden ist.

   An den  beiden Hebeln k ist je eine Plattem     befestigt.     Die beiden Platten     sind    mit Bolzen     n    ver-         sehen,    die in den Schlitzen o. der mit dem  Wagen     q        fest    verbundenen Hebel     p    gleiten  können. Der Wagen ist mit Rädern r verse  hen, die auf den Schienen s rollen.

   Die Vor  richtung     funktioniert    wie folgt;:  Die metallene     Gussfoian        b    wird in die       Schleudergussma.schine    eingesetzt und ein       Sandkern    in die erweiterte Öffnung der Guss  form eingeführt, wodurch der Hohlraum der  Muffe entsteht; sodann wird die Schleuder  gassmaschine mit der erforderlichen Drehzahl  in Betrieb gesetzt. Flüssiges     Metall    wird dem  Kipptrichter e zugeführt, der in einer im  voraus     bestimmten    Höhe über die Giessrinne  gehoben wird, wie durch die vollen Linien in  der Zeichnung dargestellt     (Fig.    1).

   Der Trich  ter c wird dann durch die     Bewegung    des       Wagens    nach rechts zurückgezogen     (Fig.l).     Zu gleicher Zeit setzt auch die     Kippbewegung     des Trichters e ein, und, infolge der     zw    eck  entsprechenden     Formgebung    des Trichters e  findet ein rasches     Ausfliessen    des flüssigen       Metalles    bei     relativ    hoher Geschwindigkeit  vom Trichter e in die Giessrinne d und durch  die ganze Länge der     Gussform        b    statt,

   wobei  die dem     flüssigen    Metall erteilte Geschwin  digkeit gerade genügend hoch ist, um das       Metlall    dem     Muffenende    des Rohres zuzufüh  ren, wenn sich die     Gussform    mit der richtigen  Geschwindigkeit dreht.  



  Sobald der Trichter e zu kippen anfängt,  wird der Höhenunterschied zwischen dem  Trichter und der Giessrinne d allmählich ver  ringert, so dass die Fliessgeschwindigkeit des       Metalles    während der übrigen Zeit des Gie  ssens gleichfalls herabgesetzt wird.  



  Die verschiedenen Lagen des Wagens und  der dazugehörigen Teile der Vorrichtung sind  beim Anfang     des        Giessens    in vollen, beim Ende  des Giessens in     punktierten    Linien     dargestellt.     Eine Zwischenlage ist     striehpunktiert    in der  Zeichnung eingetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Giessen von Rohren und ähnlichen Hohlkörpern aus -Metall nach dein Cchleudergussverfahren, dadurch gekennzeich net, da.ss das geschmolzene flüssige Metall aus einem Trichter in geneigter Lage durch eine geneigte Criessrinne einer sieh drehenden Guss form zugeführt wird, wobei während des Vor- des Giessens der Ilöhenuntersehied zwi schen dem Trichter und der Giessform ge ändert werden kann.
    1I. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentansprueli I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kipptrichter sowie die geneigte Giessrinne an einem Aufbau befestigt sind, der an die Gussform herangebracht und von der Giessform wieder weggerückt. -erden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentansprueli II, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessrinne einen zugespitzten Teil aufweist, finit dem sie zum Giessen teilweise in die Gussform. hinein bewegt und wieder aus derselben zuriiekgezo- nen werden kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Kipptrichters mit der Bewegung der ge- neigten Giessrinne verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Patent.ansprueli II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich- r_et, dass sie eine geneigt angeordnete Aus gussrinne besitzt, die von einem fest mit einem Wagen verbundenen Gestell gehalten wird.
CH271432D 1948-07-10 1948-07-10 Verfahren zum Giessen von rohrähnlichen Körpern aus Metall nach dem Schleudergussverfahren. CH271432A (de)

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