CH271653A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates der Naphthochinonimidreihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates der Naphthochinonimidreihe.

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CH271653A
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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Description


  Verfahren zur Darstellung eines Derivates der     Naphthochinonimidreihe.            las    wurde gefunden, dass man zu wertvol  len Derivaten der     Naphthoehinonimidreihe    da  durch     gelangen    kann, dass man     Verbindungen     der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
         v;

          orin    1     Wasserstoff    oder Halogen,  Z     Hvdroxvl    oder eine =O     Chinon-          gruppe,          R.1    -N =     N-Arvl    oder     -NO..,          R..    -N =     N-Arvl    oder eine =O     Chi-          nongruppe     bedeuten,

   zuerst mit     reduzierenden    und     dar-          auf    mit oxydierenden Mitteln     behandelt.     Die so gewonnenen Verbindungen     entspre-          elien    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0026     
    worin A eine     Amino-    oder eine     Hv        droxvl-          gruppe    und K     Wasserstoff    oder Halogen be  deuten und sind wasserunlösliche, tief ge  färbte     Verbindungen,

      die je nach der     Konsti-          t        ution    als Farbstoffe für     Acetatseide    und Su-         perpolvamide    oder als Zwischenprodukte zur       Darstellung,    von Farbstoffen verwendet wer  den können.  



  Diese     Naphthoehinoniniide    sind an sich be  kannt, wurden aber bis jetzt auf völlig     ver-          sehiedenem    Wege herbestellt, nämlich durch  Reduktion von     1,5-Dinitronaphtlia.lin    in star  ker Schwefelsäure,     zuin    Beispiel mit     Schwe-          felsesquiox3-d    (siehe Berichte der     Deutschen     Chemischen Gesellschaft 4, 439;     DRP   <B>71386;</B>       DRT    108551;     DRP    108552).

   In     fl-.Stellung          halogenierte        Naphthochinonimine    wurden in  den Schweizer Patenten 251646,     260231-34,     26086<B>1</B>, 264603 und 266279 beschrieben. Sie  wurden ebenfalls ausgehend vom     1,5-Dinitro-          naphthalin    hergestellt. Auch die in     ss-Stellung          sulfurierten        Naphthocliinonimine,    welche     ini          DR.P    126198 geschützt sind, wurden auf die  sem Wege gewonnen.  



  Die zur Ausführung des Verfahrens ver  wendeten Ausgangsstoffe können zum Beispiel  durch Kupplung von     1,5-Dioxvnaphthalin    mit.       Diazoverbindungen,    unter Umständen gefolgt  von einer     Halogenierung    des entstandenen  Farbstoffes     bzw.    durch     @Halogenierung    von       1,5-Dioxvnaphthalin    und nachfolgende     Nitro-          5ierung    oder     Nitrierun.b    hergestellt werden.  



       CTegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung von     3,7-Di-          brom-5-amino-8.oxv        -1,4-naphthochinon-l-imin,     welches     dadureh        gekennzeichnet    ist, dass man       \3,6-Dibrom-4,8-i}isbenzolazo-1,,5-dioxv        naphtha-          lin    mit reduzierenden und das Reduktionspro  dukt mit. oxydierenden Mitteln behandelt.

        <I>Beispiel 1:</I>  37 g     4,8-Bisbenzolazo-1-5-dioxynaphthalin     werden in 400 cm'     Eisessig    in Gegenwart von  20 g     Natriumacetat    bei 800 C mit 35 g Brom  versetzt. Nach 1     Stunde    lädt man auf 1 Liter  Wasser aus und versetzt .die     Aufschwemmung     von     2,6-Dibrom-4,8-bisbenzolazo-1,5-dioxy-          naphthalin    mit 300 g     Zinnchlorür        in    600     cms          Salzsäure    von 19,50     Be.    Nach zweistündigem  Rühren wird filtriert und der braune Rück  stand in 1,5 Liter Wasser angerührt.

   Nach  Zugabe von 200     cm'9    Natronlauge wird Luft  eingeleitet und schliesslich nach 2 Stunden  mit 200     em@        Essigsäure    angesäuert und fil  triert. Man erhält in guter     Ausbeute        2,6-Di-          brom-5-oxy-8-amino-1,4        naphthochinonimin-          (4),    das sich in den gebräuchlichen organi  schen     Lösungsmitteln        mit        grünstichig    blauer  Nuance und in     konzentrierter    Schwefelsäure  mit rein gelber     Nuance    löst.

   Absorptionsspek  trum in     Alkohol    ? 627/577. Das Produkt färbt       Acetatseide    in rein blauen Nuancen von her  vorragenden     Echtheiten.     



  <I>Beispiel 2:</I>  7,57 g     4,8-Bisbenzölazo-1,5-dioxynaphtha-          lin    werden in 100     em@    Nitrobenzol aufgenom  men und bei 1400 mit 6,4 g Brom     bromiert.     Durch den dabei freiwerdenden Bromwasser  stoff wird der     Disazofarbstoff    gleichzeitig zum       Diamin    reduziert. Das so     intermediär    erhal  tene     2,6-Dibrom-l,8-diainino-1,5-#dioxynaphtha-          lin    wird hierauf durch das anwesende Brom       zum        Chinonimin    oxydiert, ohne     dass    eine Iso  lierung notwendig wäre.

   Man rührt noch  6     Stuunden,    filtriert von einem geringen Rück  stand     und    engt das Filtrat durch     Abdestillie-          ren    des     Nitrobenzols    unter vermindertem  Druck ein. Man gewinnt so     direkt        2,6-Dibrom;          5-oxy-8-amino-1,4rnaphthochinonimin-(4)    vom  Spektrum<B>2627/577</B> in     Alkohol.     



  <I>Beispiel 3:</I>  16 Teile     2,6-Dibrom-1,5-dioxynaphthalin     werden in 100 Teilen     Wasser,    100 Teilen Eis         und        135        Teilen        Natronlauge        von        30%        ange-          rührt        und    mit einer     Lösung    von     Diazobenzol     versetzt, welche 11,5 Teilen Anilin     entsprielit.     Die Kupplung tritt sofort ein.

   Nach einiger  Zeit wird das entstehende     2,6-Dibrom-4,8        bis-          benzolazo-1,5-;dioxynaphthalin        abfiltriert.    Man  reduziert und     reoxydiert    dasselbe entspre  chend den Angaben im Beispiel 1. Das so ge  wonnene     Naphthoehinonimin    ist mit dem im  Beispiel l beschriebenen identisch.  



  <I>Beispiel 4:</I>  37 Teile     4,8-Bisbenzolazo-1,5-dioxynaph-          thalin    werden in 735 Teilen konzentrierter       Schwefelsäure    gelöst. Man fügt eine Spur Jod  hinzu     zild    erhitzt auf 600 C. Bei ,dieser Tem  peratur     halogeniert    man mit 50 Teilen Brom.  Im Laufe von 12 Stunden steigert man die  Temperatur auf 800 C. Durch den dabei frei  werdenden Bonwasserstoff wird der     Disazo-          farbstoff    gleichzeitig zum     Diamin    reduziert.

    Das so intermediär erhaltene     2,6-Dibrom-4,8-          diamino    -1,5 -     dioxynaphthalin    wird hierauf  durch .das anwesende Brom zum     Chinonimin     oxydiert,     ohne,dass    eine     Isolieruing        notwendig     wäre.

   Dabei färbt sich die anfänglich grüne  Masse     braiui.    Eine Probe löst sich nach been  deter Reaktion blau in     Alkohol    mit den Ab  sorptionsmaxima bei 630 und 579     ,u.    Man  kühlt nun die Masse auf 200 C ab     und    fügt  250 Teile Wasser hinzu, indem man die not  wendigen Vorkehrungen trifft, damit     die    Tem  peratur 400 nicht übersteigt. Bei dieser Ope  ration fällt ein braunes Nebenprodukt aus,  das durch Filtration entfernt wird.

   Das Fil  trat lädt man     auf    Eiswasser     .aus.    Das so aus  gefällte     3,7-Dibrom-a-amino-8-oxy-1,4-naph-          thochinon-l-imin    wird durch Filtration iso  liert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3,7 -Di- brom-5-amino-8-oxy-naphthochinon-l-imin, da durch gekennzeichnet, dass man 2,6-Dibrom- 4,8-bisbenzolazo-1,5-dioxynaphthalin mit redu zierenden und das Reduktionsprodukt mit oxydierenden Mitteln behandelt.
CH271653D 1948-10-12 1948-10-12 Verfahren zur Darstellung eines Derivates der Naphthochinonimidreihe. CH271653A (de)

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