CH271671A - Spiel. - Google Patents
Spiel.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/06—Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey
- A63F7/0668—Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey the ball being flicked with a finger or hit with a stick, cue or sliding disc which are not connected to the table
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Description
Spiel. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spiel, welches sich zur Unterhaftung von jung und alt eignet.
Erfindungsgemäss zeichnet sich dasselbe aus durch eine Unterlage, auf der minde- stens ein Spielfeld mit Markierungen ange- ordnet ist, auf denen Figuren aufgestellt sind, weiter mindestens ein von Hand zu betä- tigendes Schiesszeug, durch welches die Fi guren umgeschossen werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispiels- weisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf der linken Seite mit und auf der rechten Seite ohne Fi- guren, Fig. 2 eine Längsseitenansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1.
1 bezeichnet eine z. B. aus Karton, Holz oder dergleichen bestehende, mit Bunt papier belegte Unterlage. Die Unterlage be steht aus zwei gleichen Teilen, die wegen an der Unterseite angeordneten Gewebestreifen 2, welche ein Scharnier bilden, zusammen- gelegt werden können. Jeder Teil der Unter lage bildet ein Spielfeld. Es sind somit zwei solcher Spielfelder 3, 3' vorgesehen. Jedes der Spielfelder 3, 3' träg je eine Reihe Figuren wie Stürmer 4, Läufer 5, Verteidiger 6, einen Torhüter 7 und ein Tor B.
Die Stürmer 4, die Läufer 5, die Verteidiger 6 und der Tor hüter 7 sind auf in regelmässigen Abständen voneinander angeordnete Markierungen 9 gestellt. Die Figuren haben verschiedene Ge- stalt, da es vorteilhaft erscheint, z. B. die Stürmer 4 von den andern Sorten Figuren , unterscheidbar zu machen. Die Stürmer 4 sind z.
B. aus Platten geschnitten oder ge presst, die von vorn respektiv hinten die Form von Männchen haben, während die an dern Figuren Säulengestalt aufweisen. Die, Struktur der Spielfiguren kann selbstredend beliebig sein, was auch von ihrer äussern Auf machung wie Farbe usw. gilt. Wiehtig ist be sonders, dass die Figuren eines jeden Spiel feldes sich in der Farbtönung von denen des andern Feldes unterscheiden.
Jedes Tor 8 wird durch ein Drahtgestell 11, welches weg- nehmbar in der Unterlage steckt und ein darüber gezogenes Stoffverdeck 12 darge stellt. In der Toröffnung steht der Tor hüter 7. Vor den Toren 8 liegt eine PenaltY- markierung 13, während seitlich derselben Cornermarkierungen 14 vorgesehen sind.
Ausserhalb der Spielfelder, und zwar vor den Stürmern 4, werden die Schiesszeuge 15, aufgestellt. In Fig. 1 ist auf der linken Seite ein solches angedeutet. Jedes Schiesszeug be steht aus zwei diskusförmigen Scheiben 16 und 17. Die Scheibe 17 ist. grösser als die Scheibe 16 und dient zum Abschiessen der Scheibe 16, die als Geschoss dient.
Solche Scheiben kennt man beim Flohspiel, man legt die grössere Scheibe 17 einfach teilweise auf die Randpartie der kleineren Scheibe 16 und drückt auf die grössere Scheibe, bis die klei nere fortgeschleudert wird. Die Aufgabe des Spielers ist es, die Figuren durch Anschie ssen sukzessive iunzuwerfen.
Die Figuren können in Form einer Fuss ball- oder Hockeymannschaft uusw. ausge- führt und aufgestellt sein, auch können die für diese Spiele geltenden Spielregeln im Prinzip zur Anwendung gebracht werden.
Die Spielregeln können selbstredend in beliebiger Weise gehalten werden.
Das beschriebene Spiel. kann auch mit mehr als zwei Spielfeldern 3, 3' versehen sein. Es können sich mehrere Personen am Spiel beteiligen. Die Scheiben 16, 17 sind leicht und billig; an ihre Stelle könnte aber auch ein anderes Schiesszeug treten.
Die Erfah- rung hat gezeigt, dass das Spiel für gross und klein. unterhaltend. und spannend ist.
Das Spielen hat selbstredend nach einer bestimmten Regel zu erfolgen. Als zweckmä ssig - hat sich z. B. folgende Spielregel erwiesen: Die kleine Scheibe 16 wird durch die grosse Scheibe 17 gegen die Figuren 4, 5, 6 und 7 geschossen. Die Abschussdi2#tanz vom Spiel feld ist freigestellt;
die Scheiben sollen, ab gesehen von Regelausnahmen, ausserhalb des selben liegen. Jeder Spieler erhält eines der Spielfelder 3, 3' zugeteilt und kommt ab wechslungsweise ziun Schiessen. Der Spieler kann so lange schiessen, als er Figuren 4 bis 7 trifft und. zum Umstürzen bringt.
Landet die Scheibe 16, die eine oder meh rere Figuren urangestürzt hat auf der Pe- nältymarkierung 13, so gelten die Treffer als annulliert und zählen nicht. Die Gegenpartei kann. einen Penalty ausführen, indem sie z. B. die Scheibe 16 auf die Markierung 13 setzt und gegen den Torhüter schiesst. An schliessend kommt die den Penalty ausfüh rende Partei zum Schiessen.
Landet die kleine Scheibe 16, nachdem ein Treffer erzielt wurde, auf einer der Cornermarkierungen 14, so gelten die erziel ten Treffer nicht. Die Gegenpartei kommt zu einem Corner und kann anschliessend das Spiel fortsetzen. Die kleine Scheibe 16 hat bis zur Hälfte auf den Markieriuigen 13, 14 zu liegen,
damit auf Penalty bzw. Corner erkannt wird. Bei der Ausführung eines Corners bleiben die Figuren 4 bis 7 auf ihren Stellen und der Torhüter muss z. B. über die andern Figuren hinweg getroffen werden, ohne dass noch eine andere Figur mitumge- rissen wird.
Der Sturz eines Stürnners 4 zählt drei, derjenige eines Läufers 5 vier, derjenige eines Verteidigers 6 acht und schliesslich der jenige des Goalkeepers 7 zwölf Punkte. Es kann beliebig auf jede Figur geschossen wer den. Der Spieler, welcher zuerst 50, 75 oder 100 Punkte erreicht, ist Sieger.
Eine andere Spielregel wäre diese: Als Goal zählt, wenn ein Spieler die Flü gel der Stürmer, die Halbflügel (Insider), den Mittelstürmer, die Aussenläufer, den Mittelläufer, die Verteidiger und. schliesslich den Torhüter in dieser Reihenfolge umge- schossen hat.
Das Tor zählt für denjenigen Spieler, der als Erster das verlangte Pensum erfüllt. Der Kampf um ein weiteres Goal be ginnt alsdann mit neu aufgestellten Figuren wieder von neuem.
Die gestürzten Figuren, soweit sie in der richtigen Reihenfolge um- geschossen worden sind, bileiben auf dem Spielfeld 3, resp. 3' bis zur Erzielung eines Tores durch eine andere Partei liegen. Fi guren die nicht in der verlangten Reihen folge umgestürzt werden, stellt man während .des Spieles wieder auf.
Derjenige Spieler, der innerhalb einer vereinbarten Zeitspanne am meisten Tore erzielt, ist Sieger.
Es können auch vier und mehr Personen an einem mit zwei Spielfeldern versehenen Spiel. beteiligt sein. In diesem Falle gleicht das Spiel einem Gruppenwettkampf. Eine weitere Variante wäre, dass z. B. zwei gegen drei Personen eingesetzt. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spiel, gekennzeichnet durch eine Unter lage, auf der mindestens ein Spielfeld mit Markierungen angeordnet ist, auf denen Fi guren aufgestellt sind, weiter mindestens ein von Hand zu betätigendes Schiesszeug, durch welches die Figuren umgeschossen werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.Spiel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiesszeug (16, 17) durch zwei diskusförmige Scheiben gebildet ist, von denen die eine (16) dadurch ge- schossen werden kann, dass mit der andern (17) auf ihre Randpartie gedrückt wird. 2. Spiel nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Figuren (4-7) in Form einer Fussballmann schaft auf dem Spielfeld (3, 3') angeordnet sind.3. Spiel nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Figuren (4-7) in Form einer Hockeymann- schaft auf dem Spielfeld (3, 3') angeordnet sind. 4. Spiel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterlage zwei Spielfelder (3, 3') vorgesehen sind. 5. Spiel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass pro Spielfeld (3, 3') je ein Tor (8) vor gesehen ist. 6.Spiel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass das Tor (8) durch ein wegnehm- bar auf die Unterlage (1.) gestecktes, be spanntes Gestell gebildet ist. 7. Spiel nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1, 4, 5 und<B>6,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem Spielfeld (3, 3') noch weitere Markierungen (13, 14) vorgesehen sind, auf welche keine Figuren gestellt sind.B. Spiel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (1) zweiteilig ist, wobei jeder Teil ein Spielfeld trägt und die beiden Unterlag- teile durch ein Gelenk (2) zusammenklappbar miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH271671T | 1948-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH271671A true CH271671A (de) | 1950-11-15 |
Family
ID=4478329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH271671D CH271671A (de) | 1948-11-20 | 1948-11-20 | Spiel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH271671A (de) |
-
1948
- 1948-11-20 CH CH271671D patent/CH271671A/de unknown
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