CH271724A - Einrichtung an Hebezeugen, zum Ändern der Anzahl der lasthebenden Seilstränge im Seilgehänge. - Google Patents

Einrichtung an Hebezeugen, zum Ändern der Anzahl der lasthebenden Seilstränge im Seilgehänge.

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CH271724A
CH271724A CH271724DA CH271724A CH 271724 A CH271724 A CH 271724A CH 271724D A CH271724D A CH 271724DA CH 271724 A CH271724 A CH 271724A
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Stirniman Jun Franz
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Stirniman Jun Franz
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/043Block and tackle system with variable number of cable parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Einrichtung an Hebezeugen, zum Ändern der Anzahl der lasthebenden Seilstränge  im Seilgehänge.    Bei     IIefiezeugen    ist es öfters erforderlich,  dass je nach der zu hebenden Last die Zahl  der Seilstränge gewechselt wird. Diese Um  stellung     bedingt    bei bekannten     Hebezeugkon-          struktionen        umständliche    Demontage- und  Montagearbeiten und damit verbundenen Zeit  verlust. Das wirkt sich besonders bei Turm  drehkranen,     Auslegerkranien    und dergleichen  Anlagen um so stärker aus, je schwieriger  zugänglich die Oberflasche des Seilgehänges       ain    Auslegerende für den Seilzug ist.  



  Durch die vorliegende     Erfindung    kann  dieser Nachteil weitgehend beseitigt sein. Sie  betrifft eine     Einrichtung    an Hebezeugen zum  Ändern der Anzahl der lastliebenden Seil  stränge im Seilgehänge, dadurch gekennzeich  net,     dass    in einem     flascheimugartigen    Seil  gehänge     mindestens    eine     Umlenkrolle    angeord  net ist, deren Tragwerk wahlweise auf der       Unterflasche        abgestützt    oder an der Ober  flasche     angehängt    werden kann.

   Die Teile  können so ausgebildet sein, dass das Trag     -werk     der     angehängten        Umlenkrolle    in seiner Lage  an der Oberflasche festgehalten wird.  



  Auf     beiliegender        Zeichnung-    sind verschie  dene Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt.  



       Fig.leine        Seitenansicht        und          Fig.        '.:    eine Vorderansicht in der     Richtung          :1    in     Fig.1.        gesehen,    des Seilgehänges und  der     Einrichtung        zuni        Ändern.    der Seilstrang  zahl, eines Auslegerkranes     und            Fig.    3 die     Unterflasche    des Seilgehänges.

         Fig.4,    ö und 6 veranschaulichen die ent  sprechenden Teile einer zweiten     Ausführungs-          f        orm,        gleich    wie in den     Fig.    1 bis 3 für das  erste Beispiel. gezeigt. ist.  



       Fig.7        und    8 zeigen die entsprechenden  'eile eines dritten     Ausführungsbeispiels    in  Seiten- und Vorderansicht.  



  Bei allen drei Ausführungsbeispielen sind  die Organe der Unterflasche und das Trag  werk mit. der     hzw.    den     Umlenkrollen    in vollen  Linien und die andern Teile strichpunktiert.  dargestellt.  



  Beim     Seilgehänge    des in     Fig.1    bis 3     dar-          g-estellten    ersten Beispiels kann .die Hubarbeit  wahlweise mit.     einem    oder zwei     Seilsträngen     im Seilgehänge ausgeführt werden.  



  Zwischen den Seitenschildern 7, die das       Gehäuse    der Unterflasche eines     flaschenzug-          artigen    Seilgehänges bilden, ist auf der Welle  8 die Seilrolle 9 gelagert. Auf den horizon  talen Oberkanten der Seitenschilder 7 sind  die     beiden    parallelen Traversen 10 lose     ab-          gestützt.    Diese Traversen 10 sind durch Bol  zen 12 und 34 miteinander verbunden.

   Auf  dem Bolzen 12 ist eine     Seilumlenkrolle    13  angeordnet, deren gegen den Bolzen 34 hin  gerichteter     Peripheriepunkt    sieh senkrecht  Tiber der     Aze    der Welle 8 und damit in der  senkrechten     Zugrichtung    des von der Rolle 13  zur     Oberflasche    des Seilgehänges führenden  Seilstranges 1. befindet.     11n    den Unterseiten  der Traversen 10 sind Tappen<B>11</B> befestigt,      welche an den Aussenseiten der Unterflasche       resp.    der Seitenschilder 7 liegen. Diese Lap  pen sind von unten her     V-förmig    eingekerbt.

    In diese Kerben passt ein die Seitenschilder 7  durchdringender, in diesen befestigter Stift 14  mit seinen beidseitig aus den Schildern vor  stehenden Endteilen. Dieser Stift 14 bildet  somit. mit seinen beidseitigen Vorsprüngen  Auflager für die an den Traversen 10 ange  brachten eingekerbten Lappen 11 bei mit den  Traversen 10 auf der Unterflasche aufgesetz  tem     Umlenkrollentragwerk    (wie in     Fig.    1 ge  zeigt), wobei durch die eingekerbten Lappen  11 und den Stift 14 ein seitliches Verschieben  der Traversen 10 gegenüber den Seitenschil  dern 7 verhindert und so dafür gesorgt ist,  dass der     vorerwähnte        Peripherieptinkt    der Um  lenkrolle, solange diese auf der     Unterflasche     abgestützt ist,

   stets senkrecht über der     AYe    8  der Rolle 9 sich befindet.  



  Der Strang 2 des Hubseils ist mit dem  freien Ende am Bolzen 34 befestigt. Das  Seil läuft vom     Bolzen    34 als Strang 2 auf die  Seilrolle 9 und von dieser zur zwischen den  Traversen 10 gehaltenen     Umlenkrolle    13     als     Strang 1, von der er, wie erwähnt, in senk  rechter Richtung zur Rolle 15 der Oberflasche  führt, die am nicht gezeichneten     Auslegerarm     des Kranes gehalten ist.  



  Am nicht gezeichneten Gehäuse der Ober  flasche sind zwei horizontale Bolzen 18 ange  ordnet, auf denen     verschwenkbar    ein Paar  symmetrisch angeordnete Winkelhebel vorge  sehen ist, deren horizontale Schenkel mit 17  bezeichnet sind und deren vertikale Schenkel  an den freien Enden als Haken 16 ausgebildet  sind. Diese Haken 16 sind gegeneinander ge  richtet, und die Schenkel 17 sind mit einem  solchen Übergewicht ausgebildet, dass sie die  Haken 16 gegeneinander zu bewegen trachten.

    Um die Haken 16     voneinanderzilziehen,    grei  fen an den freien Enden der Schenkel 17  Seilzüge 19 an, welche, was die Zeichnung  nicht. zeigt, vom Führerstand des Kranes aus  angezogen werden können,     Lim    die Haken 16       voneinanderzuspreizen.    Als Stützpunkte für  die Winkelhebel dienen am     Oberflaschen-          gehäulse        vorgesehene,        Widerlager    35, welche    vermeiden;

   dass unter der     Wirkung    der     über-          gewichte    die Schenkel 17 um die Drehzapfen  18 v     erschwenkt    werden und in eine     abwärts     geneigte Lage gelangen und die andern Schen  kel über ihre vertikale Lage hinaus gelangen.

      Der Betrieb der beschriebenen ersten Aus  führungsform gestaltet sich folgendermassen: ;  Soll eine Last mit einem einzigen Seilstrang,  und zwar mit dem Strang 1, gehoben werden,  so wird vorerst die Unterflasche mit dem  darauf abgestützten     Umlenkrollentra.gwerk    aus  der Lage, wie in     Fig.    1 und 2 dargestellt, an-,  gehoben, und dann werden die Haken 16 von  den Bolzen 12 und 34 durch Anziehen der  Seilzüge 19 ausgeklinkt. Damit behalten die  Traversen 10 ihre Stellungen auf den hori  zontalen Oberkanten der Seitenschilder 7 der  Unterflasche, wenn darauf die Unterflasche       zum    Seilstrang 1 heruntergelassen wird, wobei  der Strang 2 seine Länge nicht mehr ver  ändert.

   Das Hochheben einer Last geschieht  dann     mir    am     Strang    1, was somit einem     ein-          strängigen    Seilgehänge entspricht.  



  Soll nun die Last an beiden Strängen 1  und 2 bewegt werden, so wird vorerst die     LTn-          terflasche    mit dem auf ihr ruhenden Trag  werk so weit gegen die Oberflasche hochge  hoben, bis die Bolzen 12 und 34 über die  Haken 16 gelangt sind und diese unter der  Wirkung der Übergewichte in den Bolzen 1.2  und 34 einklinken und damit eine Verbindung  der Traversen 10 mit der Oberflasche herge  stellt ist. Nun ist     aueli        das    Ende des Seil  stranges 2 an der Oberflasche befestigt. Beim  Absenken der Unterflasche verändert sieh  auch die Länge dieses Stranges     ?,    und die  Last wird dann an beiden Seilsträngen 1 und  2 hochgehoben     resp.    gesenkt.  



  Das Seilgehänge des in den     Fig.    4, 5 und 6  dargestellten zweiten Beispiels gestattet. ein  Arbeiten wahlweise mit zwei oder vier Seil  strängen. Die Änderung von zwei auf vier       Stränge    oder umgekehrt ist. prinzipiell die  selbe, wie im ersten Beispiel beschrieben, in  dem für     zweisträngiges    Arbeiten das freie  Seilende des Hubseils an der Unterflasche  und für     viersträngiges        Arbeiter!    an der Ober-           flasclie    des Seilgehänges     befestigt    wird.

   Es       isl    wieder eine einzige     Umlenkrolle    21     vor-          gesehen,    deren Tragwerk von ihrem Achs  bolzen 20 gebildet ist. Dieser sitzt bei zwei  strängigeni Betrieb in     Einschnitten    an den  obern Enden der Seitenschilder 7 der Unter  flasche auf, während er für     viersträngigen     Betrieb in den Haken eines     doppelschenk-          ligenWinkelhebels    der Oberflasche liegt. Die       Befestigungsstelle    34 des Seilendes des Stran  ges 2 ist an der Oberflasche angeordnet.

   Mit  9 ist eine Doppelrolle auf der Welle 8 im  Gehäuse der Unterflasche. bezeichnet-, von wel  cher zwei Seilstränge 3 und 4 zur     Umlenk-          rolle    21 laufen und zu     welcher    einerseits der  über eine Rolle 15 der Oberflasche geführte,  von der nicht. gezeichneten Hubwinde des  Kranzes kommende Seilstrang 1 und ander  seits der bei 34 befestigte Seilstrang 2 führt.  



       Der    Winkelhebel ist auf dem zur Lagerung  der Rolle 15 im Gehäuse der Oberflasche  dienenden Bolzen 23     verschwenkbar    angeord  riet; sein horizontaler Schenkel 17 ist ebenfalls       init    einem Übergewicht ausgebildet., das die  in Haken 16 endigenden, senkrecht verlau  fenden Sehenkel des     Hebels    an ihre senkrechte  Lage bestimmenden Anschlägen am     Gehäilse     der Oberflasche zu halten bestrebt ist.

   An  der Unterflasche ist seitlich (gemäss     Fig.    4,  links) ein Support 24 vorgesehen, in wel  chem ein vertikalachsiger, oben in einem Kopf  endigender und zur Veränderung des Ab  standes seines     Kopfes    vom Support in senk  rechter Richtung verstellbarer     Stift    25 gehal  ten ist.. Axial zu diesem Stift ist über ihm  im Schenkel 17 ein zweiter, oben in einem  flachen und unten in einem gewölbten Kopf  endigender Stift 26     verschiebbar    eingesetzt,  welcher durch eine     Druek-Schraubenfeder    27  abwärts gedrückt. wird.

   Wenn die     Unter-          flaselie    an die Oberflasche hochgezogen wird,  stösst der Kopf des Stiftes 25     gegen    den ge  wölbten Kopf des Stiftes 26 und verschiebt  diesen     ini    Sehenkel 17 gegen den Druck der  Feder 27 aufwärts.

   Sobald die Unterflasche  so hoch gestiegen ist, dass der     Bolzen    20 der       Umlenkrolle    21 aus den Haken 16 an den  vertikalen Schenkeln herausgetreten ist, wird    der Schenkel 17 zufolge der erfolgten     Span-          nun-g,    der Feder nach oben     versehwenkt,    wo  durch die Haken 16 von der     Umlenkrolle     21 weg (nach     Fig.    4 nach links) bewegt wer  den und die     Umlenkrolle    21 sich mit dem  Bolzen 20 in die Einschnitte der Seiten  schilder 7 der Unterflasche legt und damit  auf der Unterflasche abgestützt ist.

   Wenn  die Unterflasche nun gesenkt wird, geht auch  die     Umlenkrolle    21 mit, so dass sieh die Län  gen der Stränge 3 und     .1    nicht verändern.  Damit wird das     zweisträngige    Seilgehänge     her-          g-estel    lt.  



  Für den     viersträngigen    Betrieb werden  die Haken 16 an den vertikalen Schenkeln  am Bolzen 20 der     Umlenkrolle    21 in gleicher  Weise, wie für das erste Beispiel beschrieben,  eingehakt. Beim     Abwä.rtsgehen    der Unter  flasche bleibt somit die     Umlenkrolle    21 mit  ihrem Achsbolzen an der Oberflasche hängen,  und die Seilstränge 3 und 4 zwischen der       Umlenkrolle    21- und der Doppelrolle 9 ver  längern sieh nach Massgabe des     Absenkens     der Unterflasche, so dass eine an dieser ange  hängte Last von allen vier Seilsträngen 1, 2,  3 und 4 getragen wird.  



  Beim. dritten     Ausführungsbeispiel    gemäss       Fig.7    und 8 ist eine wahlweise Änderung  des Seilgehänges auf zwei, vier oder sechs last  tragende Seilstränge zwischen der Ober- und  der Unterflasche möglich. Die Seilrolle 9 auf  der in den Seitenschildern 7 der Unterflasche  gelagerten Welle 8 ist eine dreifache. Die  Seitenschilder 7 sind     ain    obern     linde    senk  recht nach unten geschlitzt, und zwar ist der  untere Teil jedes Schlitzes 31 schmäler als  der obere 30.

   Im untern Ende des Schlitz  teils 31 liegt bei     zweisträngigeni    Seilgehänge  der Bolzen 12, auf dem eine untere     Umlenk-          rolle    13 gelagert ist, und im untern Ende des  Schlitzteils 30 entsprechend der Bolzen 29  mit auf ihm gelagerter oberer     Umlenkrolle     28, wobei die beiden Bolzen je das vom an  dern unabhängige. Tragwerk der betreffenden       Umlenkrolle    bilden und entsprechend den       Schlitzbr        eiten    verschieden grosse Durchmesser  aufweisen. Die Seilrolle 9 ist durch zwei Seil  strangpaare 3, 4     bzw.    5, 6 mit den beiden Um.

             lenkrollen    verbunden; der Seilstrang 1 führt  von der Rolle 9 über die Rolle 15 der Ober  flasche wieder zur Hubwinde des Kranes und  der Seilstrang 2 von der Rolle 9 zur Befesti  gungsstelle 34 des freien Seilendes an der  Oberflasche. Auf der die Rolle 15 im Ge  häuse der Oberflasche tragenden Welle 23  ist ein Laschenpaar 36 beidseitig der Rolle 15  schwenkbar gelagert, welche Laschen im un  tern Teil je     zwei    übereinander angeordnete  Haken 32 und 33 aufweisen.  



  Der Betrieb gestaltet sich bei dieser Aus  führungsform in folgender Weise: Für zwei  strängigen Betrieb werden die U     mlenkr    ollen  13, 28 mit. ihren Achsbolzen 12, 29 auf der  Unterflasche     abgestützt,    das heisst es bleiben,  wie in     Fig.7    und 8 veranschaulicht ist, die  beiden Achsbolzen 12 und 29 der     Umlenk-          rollen    13     und    28 in den ihnen zugeordneten  Schlitzteilen     ss0    und 31 in den Seitenschil  dern der Unterflasche liegen, indem das La  schenpaar 36 um die die Rolle 15 der Ober  flasche tragende Welle 23 bei hochgezogener  Unterflasche ausgeschwenkt wird,

   so dass die       Achsbolzen    12 und 29 der     Umlenkrollen    13       Lind    28 nicht: mehr von den Haken 32 und  33     getragen,    sondern in den     Schlitzen    30 und  31 in den beiden Seitenschildern der Unter  flasche     abgestützt    sind.

   Zum     Ausschwenken     des Laschenpaares 36 um die Welle 23 der  Oberflasche bei hochgezogener Unterflasche  ist eine, nicht gezeichnete, der Vorrichtung  wie in     Fig.4        dargestellt    ist,     entsprechende          Ausschwenkvorrichtung    vorgesehen, wobei ein  Stift, entsprechend dem Stift 25 in     Fig.    4, an  der Unterflasche eine     Schwenkbewegung    eines  am Laschenpaar 36 angeordneten Armes, ent  sprechend dem     Hebelschenkel    17 in     Fig.    4,       und    damit des Laschenpaares erzeugt.

   Damit  bleiben die die beiden Rollen 13 und 28 mit  der dreifachen Seilrolle 9     verbindenden    Seil  stränge 3, 4, 5 und 6 beim anschliessenden  Senken der Unterflasche in ihrer Länge un  verändert, und nur die Stränge 1     -Lind    2 be  teiligen sich an der anschliessenden Hubarbeit.  



  Sollen vier Stränge an der Lasthebung  beteiligt werden, so werden durch Hochziehen  der Unter- gegen die Oberflasche die Haken    33 am Achsbolzen 29 der obern     Umlenkrolle     28 eingehängt. Das Einhängen geschieht selbst  tätig dadurch, dass     das    die Haken 32, 33 tra  gende Laschenpaar 36 zufolge der freien       Schwenkbarkeit    um die Welle 23 und der       Wirkung    des Gewichtes der Laschen     bestrebt     ist, senkrecht herunterzuhängen, so dass der  Achsbolzen 29 von den Haken 33     erfasst    wird.

    Damit bildet dann die     Umlenkrolle    28 eine  Einheit mit der Oberflasche, während die Um  lenkrolle 13 mit ihrem Achsbolzen 12 weiter  im Grunde des Schlitzteils 31     ruhen    bleibt,  also auf der Unterflasche abgestützt ist. Wenn  sich die beiden Flaschen beim Senken der  Unterflasche voneinander entfernen, so bilden  sieh vier     Hubseilstränge    1, 2, 5 und 6, wäh  renddem die Länge der Stränge 3 und 4 un  verändert bleibt.  



  Wenn nun alle sechs Stränge 1. bis 6 zur  Lastförderung herangezogen werden sollen,  so wird die Unterflasche bis an die Ober  flasche hochgezogen. Dabei wird zuerst die       Umlenkrolle    28 aus den Haken 33 gehoben  und dann in den Haken 32 und die Rolle 1 3  mit ihren Achsbolzen 12 in den Haken 33 ein  gehängt. Damit sind beide     Umlenkrollen    13  und 28     mittels    ihren Achsbolzen an der Ober  flasche angehängt und alle sechs Stränge 1  bis 6 verbinden die Oberflasche mit der drei  fachen Rolle 9 der Unterflasche.  



  Bei allen     vorbesehriebenen    Beispielen sind       zweckmässigerweise    die Enden der     Achsbolzen     der     Umlenkrollen    mit Rillen versehen, in  welche die an der Oberflasche vorgesehenen  Haken, wenn sie die Achsbolzen aufnehmen,  einrasten, so dass die Haken von den Achs  bolzen nicht abgleiten können.  



  An Stelle eines Seilzuges 19 zum Aus  schwenken des Hakens 16 beim Beispiel ge  mäss     Fig.    1 bis 3 kann auch eine elektrische  Fernsteuerung mit einem Magneten oder  einem Motor vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH: Einrichtung an Hebezeugen, zum andern der Anzahl der lasthebenden Seilstränge im Seilgehänge, dadurch gekennzeichnet, dass in einem flaschenzugartigen Seilgehänge rninde- stens eine Umlenkrolle angeordnet ist, deren Tragwerk wahlweise auf der Unterflasche ab gestützt oder an der Oberflasche angehäaigt werden kann. INTLRANSPRCCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine einzige Um lenkrolle vorhanden ist und deren Tragwerk zwei parallele Traversen aufweist, welche durch zwei Bolzen miteinander verbunden sind, wobei der eine Bolzen den Lagerzapfen für die Uinlenkrolle bildet und am andern. Bolzen das freie Ende des Hubseils befestigt ist. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragwerk der Umlenkrolle, wenn es auf der Unterflasche abgestützt ist, so an dieser gehalten ist, dass der von der Uni lenkrolle zur Oberflasehe laufende Seilstrang senkrecht über der Axe der Seilrolle in der Unterflasche verläuft. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anhängung des Tragwerkes der Um lenkrolle an der Oberflasche an der letzteren zwei symmetrisch angeordnete Winkelhebel mit je einem horizontalen und einem verti kalen Schenkel vorgesehen sind, wobei die horizontalen Schenkel mit einem L"bergewicht ausgebildet.
    sind, welche die vertikalen Schen kel gegeneinander zu verschwenken trachten und die letzteren an den Enden f-laken auf weisen, welche dazu bestimmt sind, die beiden Bolzen des Umlenkrollentragwerkes zu seiner Aufhängung an der Oberflasche aufzuneh men, und dass ferner Mittel vorgesehen sind, um die Haken voneinanderspreizen zu können. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine einzige Um lenkrolle vorgesehen und in der Unterflasche eine doppelte Seilrolle angeordnet ist, von wel cher zwei Seilstränge über die Umlenkrolle, ein dritter Strang an eine an der Oberflasche vorgesehene Befestigungsstelle für das eine Seilende und der vierte Strang über eine Rolle der Oberflasche zur 1-11bwinde des Hebezeuges führt. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueli 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Tragwerk der Umlenkrolle aus deren Aehsbolzen besteht und dieser bei der Ab stützung des Tragwerkes auf der Unterflasche in Einschnitten in den Seitenschildern der Unterflasehe gelagert. ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und hnteransprueli 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anhängung der Umlenkrolle an der Oberflasche ein Winkelhebel mit einem hori zontalen und einem vertikalen Schenkel vor gesehen ist, dessen horizontaler Schenkel mit einem Cbergewiclit ausgebildet ist, das den senkrechten Schenkel, dessen Ende zu einem Haken für die Aufnahme des Achsbolzens der Umlenkrolle ausgebildet ist, in Verbin dung mit einem Anschlag in senkrechter Lage zu halten trachtet. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekenn zeichnet., dass an der Unterflasche ein verti kalachsig gelagerter Stift angeordnet ist und senkrecht darüber im. horizontalen Schenkel des den Haken tragenden Winkelhebels an der Oberflasche ein in diesem verschiebbar gelagerter, unter einer Federwirkung stehen der zweiter Stift.
    vorhanden ist, so dass beim Hochziehen der Unterflasche an die Ober flasehe der untere Stift gegen den obern stösst und diesen entgegen der Federkraft ini horizontalen Schenkel des Winkelhebels auf wärts- schiebt, bis der horizontale Schenkel durch die gespannte Feder nach oben ver- schwenkt werden kann und dadurch der Haken von der Umlenkrolle entfernt und diese auf die Unterflasche abgestützt wird. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Unter flasche eine dreifache Seilrolle angeordnet ist und dass zwei übereinandergelagerte Umlenk- rollen vorgesehen sind, wobei vier Seilstränge die dreifache Seilrolle mit den beiden Um lenkrollen verbinden, ein fünfter Sti#an#-y von der Seilrolle zu einer Befestigungsstelle für das freie Seilende an der Oberflasche und der sechste Strang über eine Rolle der Ober flasche zur Hubwinde des Hebezeuges führt. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspx-ich 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Umlenkrolle ein vom andern unab hängiges Tragwerk besitzt, welche Tragwerke je aus dem Achsbolzen der betreffenden Um lenkrolle bestehen. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Abstützung der Achsbolzen der Umlenkrollen auf der Unterflasche deren Seitenschilder je einen Schlitz aufweisen, deren untere Teile zur Aufnahme des Aehs- bolzens der untern Umlenkrolle und deren obere, gegenüber dem untern Teil breitere Schlitzteile zur Aufnahme des Achsbolzens der obern Umlenkrolle dienen,
    wobei entspre chend den Schlitzbreiten der Achsbolzen der obern Umlenkrolle einen grösseren Durch messer als derjenige der untern Umlenkrolle besitzt.
CH271724D 1949-08-03 1949-08-03 Einrichtung an Hebezeugen, zum Ändern der Anzahl der lasthebenden Seilstränge im Seilgehänge. CH271724A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3413028A (en) * 1966-10-07 1968-11-26 Sun Shipbuilding & Dry Dock Co Load equalizer
DE1285152B (de) * 1965-06-22 1968-12-12 Richier Sa Lasthaken-Flaschenzug eines Kranes

Cited By (2)

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