CH271735A - Niederspannungszündkerze für Kondensatorentladung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Niederspannungszündkerze für Kondensatorentladung für Brennkraftmaschinen.

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CH271735A
CH271735A CH271735DA CH271735A CH 271735 A CH271735 A CH 271735A CH 271735D A CH271735D A CH 271735DA CH 271735 A CH271735 A CH 271735A
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N V Smitsvonk
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Smitsvonk Nv
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00—Sparking plugs
    • H01T13/52—Sparking plugs characterised by a discharge along a surface

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  • Spark Plugs (AREA)

Description


      Niederspannungszündkerze    für     Kondensatorentladung    für     Brennkraftmasebinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Nie  derspannungszündkerze für     Kandensatorent-          ladung    für     Brennkraftmasehinen.    Es ist mög  lich, mit verhältnismässig sehr niedrigen  Spannungen Brennstoffe elektrisch zu ent  zünden,

   wenn man die Zündkerze als eine       Gleitfunkenkerze    ausführt und die Funken  bildung mittels der Entladung eines an die  Kerze     anschliessba.ren        Kondensators        zustande-          bringt.    Durch die     Zusammenwirkung    des       Kondensators    und der     Gleitfunkenkerze    wird  erzielt, dass die     elektrische    Entladung einen       explosiven    Charakter bekommt, wodurch die  elektrische Energie in viel kürzerer Zeit in  Form eines viel kräftigeren Funkens,     als    bei  den gebräuchlichen elektrischen Zündvorrich  tungen, frei wird.

   Hierdurch wird ein sehr  kräftiger Zündeffekt und dementsprechend  eine sichere Zündung erzielt, und dies bei  einer Spannung, die viel niedriger ist, als die,  welche bei gebräuchlichen     Zündanlagen    zwi  schen den Polen der Zündkerze für das     Zu-          standekommen    eines kräftigen     Funkens     nötig ist.  



  Derartige Zündkerzen sind bereits be  kannt und weisen die     folgenden    beiden für       gute    Zündkerzen     dieser    Art fundamentalen  Eigenschaften auf: ein     Elektrodenabstand,     der kleiner ist als 0,3 mm und das     Nichtab-          brennen    der sich auf die Elektroden und auf  die die Elektroden     trennende    Isolation ab  setzenden, die     Gleitfunkenentladung    för  dernden     Kohleteilchen.    Um eine lange Le-         bensdauer    für     Niederspannungszündkerzen     für Gleitfunkenentladung     ziz    erreichen,

   müs  sen an die     Materialienwahl    für die Elek  troden und für die Verbindung der Elek  troden mit der     Isolation        bestimmte    Anfor  derungen gestellt     werden.    Diese Anforde  rungen     stehen    u. a. im Zusammenhang mit  der     Tatmehe,    dass, weil derartige Zünd  kerzen mit niedrigen Spannungen     arbeiten,     höhere Stromstärken angewandt werden       müssen,    um eine sichere Zündung zu gewähr  leisten.  



  Durch die vorliegende Erfindung kann  die     Lebensdauer    der Niederspannungszünd  kerzen bedeutend erhöht werden, indem       einerseits    den Elektroden. eine     bestimmte     Form     gegeben    werden kann und     anderseits     die Elektroden mit der sich dazwischen be  findenden Isolation zu einem auswechsel  baren     Elektrodenkörper        verbinden    werden  können, wodurch erreicht werden kann,

    dass der     Zündkerzenkörper        praktisch        unbe-          sehränkt    lange benutzt werden kann und die  eventuellen Erneuerungen der Zündkerze  sich nur auf das Auswechseln     des        Elektraden-          körpers    beschränken können. Die auswechsel  baren     Elektrodenkörper    können an :sich der  art     ausgebildet    sein,     dah    eine lange Lebens  dauer     derselben    möglich ist.  



  Gemäss der Erfindung ist die Zündkerze  gekennzeichnet durch einen Zündkerzen  körper, welcher einen     Metallkernkörper    und      einen von diesem elektrisch     isolierten        metal-          lischen        Aussenkörper        aufweist,    sowie durch       wenigstens    einen     -Elektrodenkörper,    welcher       auswechselbar    am     Zündkerzenkörper    befe  stigt ist.

   Der     Elektrodenkörper    besteht       zweckmässigerweise        aus        mindestens    zwei     ver-          schiedenpoligen,    durch Isoliermaterial ge  trennten     Elektroden    und bildet eine aus  wechselbare Bareinheit. Die     Ausbildung    der  Zündkerze kann derart sein, dass der     Elek-          trodenkörper        auLs    dem     Zündkerzenkörper     leicht ausgebaut und durch einen andern  ersetzt werden kann.

   Die Form der Elek  troden ist vorzugsweise eine derartige, dass  über einer möglichst grossen Spaltlänge die  Gelegenheit für das Entstehen eines     CTleit-          fimkens        besteht.    Es kann eine lange Lebens  dauer erreicht werden, da der Funke stets  den Weg     des        glerlingsten        Gleitwiderstandes     wählt.

   Dieser Gleitwiderstand     wird    nicht nur  von der Spaltweite bestimmt, sondern steht       ebenfalls    im     Zusammenhang        mit    dem Ab  setzen von     Kohleteilchen,    die, da. sie den       Gleitwiderstand    herabsetzen, eine     günstige          Wirlo-ing    haben.

   Infolge des     Abbrennens    der  Elektroden wird der Spalt     zwischen    den  selben allmählich breiter     -Lind    wenn die Spalt  breite einen bestimmten Wert überschritten  hat, müssen in den üblichen Zündkerzen die  Elektroden wieder nachgestellt werden, oder       wenn        dies    nicht     möglich    ist, die Zündkerzen       ersetzt    werden.

   Der     Blektrodenkörper    und  die     Elektroden    können so     ausgebildet    wer  den, dass der     Elektrodenabstand    nur sehr  langsam zunimmt, wodurch die Lebensdauer  der Zündkerze beträchtlich verlängert wird.  Der     Isolationswiderstand    zwischen den Elek  troden, mit niedrigen     Spannungen    im  kalten und reinen     Zustande    der Kerze  gemessen, beträgt v     orteilhafterweise        höch-          stens    80 000 Ohm.  



  Der auswechselbare     Elektrodenkörper     kann einerseits Kontakt mit dem     Aussen-          körper    der Zündkerze machen, die an die  Masse anzuschliessen ist, 'und anderseits mit  dem von :dem Aussenkörper isolierten Kern  körper, der mit Vorteil an die     Stromquelle          anzuschliessen    ist.

   Da der     Kernkörper    .der    Zündkerze     zweckmässigerweise    einen grö  sseren Durchmesser hat als die Kernelek  trode von Zündkerzen üblicher     Konstruktion,     ist die Wärmedichte in der Berührungs  fläche zwischen Kernkörper und     Isolation     viel geringer     als    die in der Berührungs  fläche     zwischen    Kernelektrode     und    Isolation  der üblichen     Ausführungen.    Dadurch können  sowohl an die Isolation :

  als     auch    an die Be  festigung des Kernkörpers in der Isolation  viel niedrigere Anforderungen     gestellt    wer  den als bei üblichen Konstruktionen ge  bräuchlich.  



  Der     Elektrodenkörper    kann so     ausgebildet     werden, dass er eine grosse     Spaltlänge,    über  welche die Möglichkeit zum Überspringen des  Funkens besteht,     aufweist,    was eine schnelle  und leichte     Bildung    von Kohlenansatz si  chert, im Gegensatz zu     Elektrodeneinrich-          tungen,    wo der Funke stets an ein     und    der  selben Stelle der Elektrode überspringt, wo  durch. der Kohlenansatz wieder verbrennt.

    Der     Kohlenansatz    erleichtert die     Gleitfunken-          entJadung    und verlängert dadurch die Le  bensdauer der Niederspannungszündkerze.  Auch     ist    der Temperaturunterschied     zwischen     den Elektroden viel geringer     als    in der Hoch  spannungszündkerze.  



  Das Material der eigentlichen Elektroden  soll gut     wärmeleitend    sein. Silber -und  Kupfer     sind    in dieser Hinsicht sehr geeignet.  Zur     Verlängerung    der Lebensdauer der Elek  troden ist es besonders     vorteilhaft,    das     Elek-          tradenmaterial    zu plattieren. Auch kann man       zwischen    leitendem Material und isolierendem  Material eine äusserst dünne Schicht     eines     wenig oder nicht     oxydierenden,    wärmebestän  digen Materials, wie z. B.

   Wolfram, anbrin  gen, besonders an denjenigen Stellen, wo       zwischen    den     Elektroden    ein Funke über  springen kann.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    der     Zünd-          kerze    nach der Erfindung werden an Hand  der beiliegenden Zeichnung im folgenden be  schrieben.  



  Die     Fig.    1, 2 und 3 zeigen Teile von drei       AusführLingsformen    einer Zündkerze.           Fig.    4 zeigt einen     Elektrodenkörper    in  gegenüber der     Fig.    1, 2 und 3 grösserem       Massstab.     



       Fig.    5, 6, 7 und 8 veranschaulichen Teile  von drei weiteren     Ausführungsformen    von  Zündkerzen.    In der in     Fig.    1. dargestellten Zündkerze  bedeutet. 1 ein Teil     des        Kernkörpers,    der  durch die Isolierschicht 2 von dem Aussen  körper 3 getrennt ist.

   Diese drei Teile sind  Teile des     Zündkerzenkörpers.    Im Zündkerzen  körper mit     dein    Kernkörper und dem Aussen  körper sind mittels einer Schraube 6 zwei  scheibenförmige     Elektrodenkörper    4     befestigt.     Sind, wie im Beispiel. nach     Fig.    1, mehrere       Elektrodenkörper    angebracht, so sind sie  gegenseitig in gewisser Entfernung zu hal  ten, z. B. mittels mindestens eines leitenden  metallenen Ringes 5, der auch mit einem     oder     beiden     Elektrodenkörpern    fest verbunden  sein kann.

   Ein     Elektrodenkörper    4 besteht  aus einem flachen Isolierring 9, an welchem  an dem Innen- und     Aussenumfang    umgefalzte  Elektroden 7 und 8 angebracht sind, zwischen  welchen sich zu beiden Seiten des     Isolier-          ringes    Spalte 10 bzw. 11 befinden. Der Spalt       11.,    welcher der Isolation 2 zugewendet     ist,     ist genügend gross gehalten, um das Entste  hen von Funken an diesem Spalt zu verhin  dern.

   Da mehrere     Elektrodenkörper    vorge  sehen sind, so ist der Aussenkörper der Zünd  kerze mit Löchern 12 versehen, um den  innern Raum 13 mit dem     Verbrennungs-    oder       Explosionsraum    des Zylinders     ztt    verbinden.  Die Spalte 10 können in Abweichung zur  Ausbildung gemäss     Fig.    1 auch mit einem  isolierenden     bz-,v.    halbleitenden     3laterial    ge  füllt sein. Der Spalt 11, bei dem kein Funke  auftreten soll, kann in Abweichung zu     Fig.    1  mit einem isolierenden Material gefüllt sein.

      Bei der     Funkenentiaclung    wird einer der  Spalte 1.0 überbrückt und     zwar    an derje  nigen Stelle, die dem. Übergang des Funkens  den     geringsten    Widerstand bietet. Wenn der  Spalt an     dieser    Stelle im Gebrauche etwas  breiter     werden    sollte, so wird der Funke ent  weder an einer andern Stelle desselben ring-         förmigen    Spaltes oder an einem andern Spalt  überspringen.

   Bei eingebauter Zündkerze  stehen die Elektroden 8 mittels des Kern  körpers     1,-der    Schraube 6 und des Ringes 5  mit der     Stromquelle    und miteinander in Ver  bindung, während die Elektroden 7 mit dein       Aussenkörper    3 der Zündkerze, und damit  mit der Masse in elektrischer Kontaktberüh  rung stehen..  



  Infolge der Länge des     Spaltes    bzw. der  Spalte 10 wird der     Abstand        zwischen    den  Elektroden 7 und 8, durch     Abstand    infolge       Funkenübergang,    nur sehr langsam     zuneh-          men,    wodurch eine lange     Lebensdauer    der  Kerze erreicht wird. Wenn die Spalte so breit  geworden sind,     da.ss    eine regelmässige Fun  kenentladung nicht mehr gewährleistet ist, so  können die     Elektrodenkörper    4 in einfacher  und schneller Weise durch neue ersetzt  werden.  



  In     Fig.    2 ist 14 der Aussenkörper, der mit  tels der Isolierschicht. 15 vom Kernkörper 16  getrennt ist. Der     Elektrodenkörper    17 ist aus  geschichteten flachen     Elektrodenringen    19  und 20, die mittels der Isolierschichten 21  voneinander getrennt     sind,    aufgebaut. Der       Elektrodenkörper    17 ist     mittels    einer  Schraube 18 auf dein     Zündkerzenkörper    be  festigt.

   Die Schraube 18, die in den Kern  körper der Zündkerze geschraubt ist, verbin  det bei eingebauter Zündkerze die obere  Elektrode 19 mit der     Stramiquefile.    Die untere  Elektrode 20 wird direkt an den Aussen  körper 14 der Zündkerze     angepresst    und ist  mittels diesem mit der Masse verbunden. Die  Elektroden derselben Polarität sind mittels  zweckmässig ausgeführten Verbindungsorga  nen 22     bzw.    23 miteinander verbunden. Der  Gleitfunke kann an der äussern Mantelfläche  des     Elektrodenkörpers    17 zwischen irgend  zwei Elektroden 19 und 20 überspringen. Die  Breite des Spaltes stimmt mit der Dicke der  Isolierschicht 21. überein.

   Mittels einer zweck  mässigen Anpassung des Isoliermaterials an  das     Elektrodenmaterial    kann erreicht wer  den, dass das Abbrennen an den Elektroden  und das Abbrennen an der Isolation mitein  ander Schritt halten.     Nötigenfalls    darf die      Isolation ein wenig mehr abbrennen     als    die  Elektroden.

   Das     Abbrennen    der     Isolation     kann nötigenfalls gehemmt werden, indem  man den Isolierschichten 21 eine solche Form  gibt, dass ihre Dicke gegen die Zündkerzen  achse zu     zunimmt,    so     dass,    wenn ein Abbren  nen der Isolation stattgefunden hat, die  Oberfläche der der     Flammeneinwirkung    aus  gesetzten     Isolation        gmösser    geworden ist.

   Da  durch     wird    erreicht,     dass.die    jetzt einigerma  ssen vorstehenden Elektroden abbrennen müs  sen,     ohne    dass die Isolation weiter angegriffen  wird, wodurch- die     ursprüngliche    Oberflä  chengestalt wieder hergestellt wird.     Derselbe     Effekt     kann    auch dadurch erreicht werden,  dass die Elektroden so geformt     werden,    dass  sie in radialer Richtung nach     innen    zu dün  ner werden.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte     Ausführungsform     stimmt     einigermassen        mit    derjenigen nach       Fig.    2 überein. Der     Unterschied    liegt in der       Verbindung    der Elektroden     mit    den     Strom-          anschlussteilen.    Die Elektroden 24 machen  direkt Kontakt mit dem     Stromanschluss-          organ    30, das     mit    dem nicht gezeichneten  Kernkörper der Zündkerze verbunden     ist,

       und sind mittels     Isolierringen    27 gegen lei  tende Stifte 29 isoliert. Die Elektroden 25  machen mit den Stiften 29 Kontakt und sind  mittels der Isolierringe 28 gegen das     Strom-          anschhissorgan    30 isoliert. Die unterste     als          Stromanschlussorgan.wirkende    Elektrode 25  macht direkt Kontakt mit dem nicht ge  zeichneten     Aussenkörper    der Zündkerze und  ist durch diesen bei eingebauter Zündkerze  an die Masse angeschlossen.  



  Der     Elektrodenkörper    gemäss     Fig.    4 wird  von     einer        zylinderförmigen,    im Kern     aus          Isoliermaterial    bestehenden Scheibe 31 gebil  det,     welcher    Kern in seinem Aussenmantel       zwei    zueinander parallel und nach einer       Schraubenlinie    verlaufende Rillen     trägt,    von  welchen Strang- bzw.

   drahtförmige     Elektro-          denteile    32 und 33     aufgenommen    sind, und  zwar so,     dass    zwei     nebeneinander    liegende  Drahtteile durch eine Rippe 34 des Isolier  materials getrennt sind. Im am Zündkerzen  körper     befestigtere        Zustande    macht der eine         Elektrodendraht    Kontakt mit dein     Kernkörper     48 der Zündkerze, während der andere Draht  an den     Aussenkörper    46 der Zündkerze     an-          geschlossen    ist.  



  Nach dem Einlegen der     drahtförmigen          Elektrodenteile    werden die Rillen mit einem  Metall, wie z. B. Kupfer,     ausgefüllt.    Dies  kann z. B. geschehen durch Einspritzen von       flüssigem    Metall,     züi    welchem Zwecke die  Scheibe 31     in    eine geeignete Form     gelegt          -Lind    der Raum zwischen der     Forinwaud    und  der Scheibe mit Metall gefühlt werden kann  durch Ein- bzw.

       Aufspritzen    eines     Metalls     mittels     des        Schoopschen    oder ähnlichen Ver  fahrens, oder durch Füllen der Rillen mit  einem pulverförmigen Metall, wonach durch  Erwärmung das Metall zum Sintern gebracht  wird, oder auf irgendeine andere     Weise.    Es  kann hierbei vorkommen, dass     die    zylin  drische Aussenseite des     Isolierkörpers    mit  Metall     bedeckt    wird. Dieses überflüssige Me  tall muss entfernt werden, So dass die Ränder  34 des     Isolierkörpers    frei werden.

   In dieser       Konstruktion    können die drahtförmigen       Elektrodenteitle    eventuell     fortgelassen    wer  den, wobei die Betriebssicherheit jedoch ab  nehmen kann. Der Querschnitt der Rillen  kann     rechteckförmig,    halbkreisförmig, drei  eckförmig oder noch anders     ausgebildet    sein,  je     nachdem    man das Abbrennen des     Isolier-          und    des     Elektrodenmaterials    zu regeln  wünscht.

      Die Befestigung des     Elektrodenkörpers     am     Zündkerzenkörper    kann     beispielsweise     auf die in     Fig.    4 dargestellte     Weise    statt  finden.

   Bei der in     Fig.    4 veranschaulichten  Zündkerze ist     zwischen    den     Elektradenkörper     und den     Zündkerzenkörper    eine Isolations  scheibe 49 gelegt, von welcher ein Randteil  von einem     U-förmig    gebogenen Metallblech  50 umgeben     ist,    wobei die Scheibe so einge  legt     ist,    dass das genannte Blech das     Elek-          trodenende    33 (auf der     Fig.    unten rechts)  mit dem Aussenkörper 46 elektrisch verbin  det.

   Die obere Seite des     Elektrodenkörpers     ist mit einer     Isolierscheibe    43 überdeckt, die  ebenfalls örtlich mit einem U-förmig abge-           bogenen    Metallblech 45     versehen    ist.. Das  Ganze     wird    mit einer Schraube 44, die in den  Kernkörper 48     einges'chrau'bt.    wird, auf     dein          Zündkerzenkörper    befestigt.

   Die     Isolier-          scheibe    43 wird derart eingelegt, dass das  Metallblech 45 das obere Ende der Elektrode  32     (Fig.    4 rechts oben) mit dem Kopfe der  Schraube 44 und demzufolge mit dem Kern  körper 48     des        Zündkerzenkörpers        elektrisch     verbindet.     Selbstverständlich    sind auch an  dere Befestigungsweisen möglich, ohne dass  das     Erfindungsgebiet    verlassen wird.  



  In den     Ausführungsbeispielen    nach den       Fig.    5, 6, 7 und 8     stellt    39 den Kernkörper  der Zündkerze dar, welcher mittels der Iso  lierschicht 41 von dem Aussenkörper 40 ge  trennt     isst.    38 ist dass     Befestigungsorgan    des       Elektrodenkörpers    am Kernkörper, welcher       Elektrodenkörper    aus den miteinander fest  verbundenen Teilen 35, 36 und 37 besteht.  35 ist die über den Aussenkörper 40 bei ein  gebauter Zündkerze mit     Ma.s@se    verbundene  Elektrode und besteht     aus    einer verhältnis  mässig dicken Metallscheibe, wofür z. B.

    Kupfer gewählt werden kann. 36     ist    eine  dünne     Isoliei-sehieht,    37 die über das Befe  stigungsorgan 38 mit dem Kernkörper der  Zündkerze verbundene Elektrode. Die Elek  trode 37 kann entweder aus einer dünnen  Metallplatte, z. B. eine solche aus Kupfer       (Fig.    6), aus     Metallgeflecht        (Fig.    7) oder  aus einer     gelochten    Metallplatte     (Fig.    8) be  stehen, oder in irgendeiner andern Weise  ausgebildet, sein.

   Die Dicke der Elektrode 37  und die Dicke und Zusammensetzung der       Isolierschicht    36 sind derart einander     ange-          passt,    dass sie während der Benutzung gleich  zeitig und gleichmässig abbrennen.     Dies    ge  währleistet. eine grosse Betriebssicherheit und  lange Lebensdauer.

   Es ist     möglich,    dieser       Ausführungsform    des     Elektrodenkörpersstatt     eine flache Scheibenform. die Form eines       Hohlzylinders    zu geben, wobei dann die  Elektroden die die beiden Mantelflächen des       Hohlzylinders    aufweisenden hohlzylindri  schen Schichten bilden, die mittels einer  ebenfalls Hohlzylindrischen Isolierschicht  voneinander getrennt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Niederspannungszündkerze für Konden- satorentladung für Brennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen Metallkernkörper, welcher bestimmt ist., beim Einbau der Kerze in eine Maschine an eine Stromquelle ange- schlo sen zu werden und welcher unter Ver mittlung einer elektrischen Isolierschicht von einem metallischen AuPienhörper umgeben ist, wobei der Metallkernkörper, die,
    Isolier schicht und der tsussenkörper zusammen Teile des Zündkerzenkörpers bilden, an we'1- ehem Zündkerzenkörper wenigstens ein Elek trodenkörper auswechselbar befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand zwischen den Elektroden 80 000 Ohm nicht überschreitet. 2.
    Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektroden körper eine flache, ringförmige Isolier- scheibe aufweist, längs deren Aussen- und Innenumfangsfläche Elektroden derart ange bracht sind, dass zu beiden Seiten der Isolier scheibe zwischen den E'lektrodenrändern ringförmige Spalte entstehen. 3. Zündkerze nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss die ringförmigen Funkspalte mit, isolierendem 1@Iaterial gefüllt sind. 4.
    Zündkerze nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Funkspalte mit halbleitendem Material ge füllt sind. 5. Zündkerze nach Patentailsprueh, da durch gekennzeichnet, dass in dem Aussen körper der Zündkerze Löcher angebracht sind, wodurch die zwischen den Elektroden liegende Kammer nach aussen hin offen ist. 6. Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektroden körper aus Schichten flacher, ringförmiger Elektroden, welche mittels Isolierschichten getrennt sind, besteht. 7.
    Zündkerze nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet., dass die Elektroden derselben Polarität mittels Verbindungs organen miteinander verbunden sind. B. Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektroden körper einen an seinem Aussenmantel mit zwei Rillen, welche nach den Rillen einer doppelgängigen Schraube verlaufen, ver- sehenen zylindrischen Isolierkörper und strangförmige Elektroden, die in den Rillen angeordnet sind, aufweist. 9.
    Zündkerze nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden als einer Metallmasse und fadenförmigen Leitern bestehen, welche in den Rillen des Isolierkörpers angebracht sind. 10. Zündkerze nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Metallmasse der Elektroden durch Spritzen in die Rillen des Isolierkörpers eingebracht wurde. 11.
    Zündkerze nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Metallmasse der Elektroden durch Sintern in' die Rillen des Isolierkörpers eingebracht wurde. 12. Zündkerze nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die sich zwischen den Eilektroden befindlichen Isolierschichten in - Richtung auf die Zündkerzenachse zu dicker werden. 13.
    Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektroden- körper .aus einer dickeren Elektrode und einer dünneren, gelochten Elektrode, sowie einer zwischen beiden Elektroden befind lichen Isolationsschicht besteht. 14. Zündkerze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden mindestens an denjenigen Stellen, wo der Finke entstehen kann, mit einer Schicht eines nicht. oxydierenden, wärmebeständigen Materials versehen sind.
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