CH272033A - Panzerung an der Innenwand von Hohlräumen. - Google Patents

Panzerung an der Innenwand von Hohlräumen.

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CH272033A
CH272033A CH272033DA CH272033A CH 272033 A CH272033 A CH 272033A CH 272033D A CH272033D A CH 272033DA CH 272033 A CH272033 A CH 272033A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Panzerung an der Innenwand von Hohlräumen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Pan  zerung an der Innenwand von Hohlräumen,  die aus einzelnen Platten besteht, insbesondere  für Trommeln von Kugelmühlen, und ist da  durch gekennzeichnet,     dass    ein Teil der Plat  ten gegen einen andern Teil der Platten ab  gestützt und mit mechanischen Mitteln gegen  die Wand gezogen ist. Ist der Hohlraum als  Trommel ausgebildet, so empfiehlt es sich, die  durch die mechanischen Mittel gegen die  Trommelwand gezogenen Platten in zur Trom  melachse parallelen Reihen anzuordnen,     zwi-          sehen    denen Reihen von Platten sieh befinden.,  auf denen die ersteren Platten abgestützt sind.

    Die in Richtung des Trommelumfanges ge  legenen Fugen der Platten benachbarter Rei  hen werden dann zweckmässig gegeneinander  versetzt.  



  Die Zeichnung zeigt die nachstehend er  läuterten     _Xusführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes.     Fig.   <B>1.</B> stellt einen Aus  schnitt der     Panzerun(y    einer     Trommelinnen-          wand    dar.     Fig.   <B>29</B> zeigt einen vergrösserten  Querschnitt der Panzerung nach der     Fig.   <B>1.</B>       Fi-.   <B>3</B> veranschaulicht eine Variante der Pan  zerung nach     Fig.   <B>1,</B> die den gleichen Quer  schnitt wie     Fig.    2 aufweisen kann.

       Fig.    4 und<B>5</B>  stellen die Ansichten anderer     ALisführungs-          beispiele    von Panzerungen dar, welche ent  weder einen Querschnitt nach     Fig.   <B>6</B> oder nach       Fig.   <B>7</B> aufweisen können.  



  Ein Teil der Platten, der in allen Figuren  mit<B>1</B> bezeichnet ist, ist     auf    einem andern Teil  der Platten, welcher mit 4 bezeichnet ist, ab-         1.estützt        und    mit mechanischen Mitteln 2 gegen  die Innenwand<B>Ö</B> gezogen. Die Platten 4 wer  den damit durch die Platten<B>1</B> gegen die  Wand<B>3</B> gedrückt. Als mechanische Mittel 2       zür    Befestigung des ersten Teils der Platten  sind Mutterschrauben verwendet, mit denen  die Platten mit der für die Konstruktion     er-          forderliehen    Kraft gegen die Wand<B>3</B> gezogen  werden.

   Ein Teil der Fugen zwischen den  Platten, welcher mit<B>5</B> bezeichnet ist, ist so  ausgebildet,     dass    die     Abstützkräfte    der Plat  ten<B>1</B> durch ihre Kanten auf die Platten 4       übertra-en    werden können. Die Kanten sind  <B>C</B>  hierzu als ebene Flächen ausgebildet, welche  in ihrer Verlängerung die     Zugriehtung    der       Muttersehraubeii    2 schief schneiden.  



  Der nicht bezeichnete Hohlraum, der sieh  in den     Fig.   <B>1.</B> und<B>3-5</B> vor der Zeichnungs  ebene und in den     Fig.    2,<B>6</B> und<B>7</B> links von  der Wand<B>3</B> befindet, weist als Inneres einer  Kugelmühle die Form einer Trommel     auf,     deren Achse mit<B>6</B> bezeichnet ist. Die Platten  reihen sind parallel zur     Trommelaehse    ange  ordnet, Lind zwar so,     dass    zwischen zwei     Rei-          lien   <B>7</B> deren Platten mit mechanischen Mit  teln 2 gegen die Wand gezogen sind, sieh<B>je</B>  eine Reihe<B>8</B> befindet, auf deren Platten die  Platten der ersten Reihe abgestützt sind.

   Die  senkrecht zur Trommelachse gelegenen Fugen  <B>9</B> der Platten benachbarter Reihen sind gegen  einander versetzt. Würde eine mittels     meeha-          niseher    Mittel gegen die Wand gezogene Platte  wegen Bruches der mechanischen Mittel aus  der Panzerung herausfallen, so wären infolge      der Versetzung der Fugen<B>9</B> die angrenzen  den Platten von den an die Lücke     anschliessen-          ,den        mid    mit     meehan   <B>'</B>     ischen    Mitteln befestig  ten Platten noch behelfsmässig gehalten. Ein  Herausfallen weiterer Platten kann so bis zur  nächsten     Reparaturmögliehkeit    verhindert  werden.  



  Die zur Abstützung dienenden Platten 4  der     Panzer-Luig    nach     Fig.   <B>1</B> sind länger ausge  bildet, als die     daraLif    abgestützten Platten<B>1.</B>  Bei der     Panzer-Lmg    nach     Fig.   <B>3</B> sind die zur  Abstützung dienenden Platten 4 gleich lang  ausgebildet wie die     abgestüt7ten    Platten<B>1.</B>       -N[ir    die     Endplatten    müssen entsprechend län  ger gehalten sein.

   Die mit den mechanischen  Mitteln gegen die Wand gezogenen Platten<B>1</B>  besitzen, wie     Fig.    2 zeigt-, eine Erhöhung, in  welcher die mechanischen     Befestig-tingsmittel     versenkt sind. Diese werden so vor einem vor  zeitigen Verschleiss     gesehützt.     



  Die     Plattenanordnung    der Panzerung  nach     Fig.    4 entspricht derjenigen nach     Fig.   <B>1</B>  und die Plattenanordnung der Panzerung  nach     Fig.   <B>5</B> derjenigen nach     Fig.   <B>3;</B> allein, die  mit mechanischen Mitteln gegen die Wand  gezogenen Platten sind, wie     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> zei  gen, flach ausgebildet.

   Zwischen diesen     fla-          ehen    Platten können, wie in     Fig.   <B>6,</B> ebenfalls  flache oder, wie in     Fig.   <B>7,</B> mit einer Erhöhung  versehene Platten angeordnet und von den  ersten durch die     Abstützkräfte    gegen die       Innenwand    gedrückt sein.  



  Anstatt Schrauben können zur Befestigung       deseinen    Teils der Platten auch zum Beispiel  Nieten Verwendung finden. Die Panzerplat  ten sind<B>-</B> insbesondere bei Verwendung für  Kugelmühlen<B>-</B>     zwecluri#issig    aus einer zähen       Eisenlegierang    hoher Festigkeit und grosser  Härte hergestellt, zum Beispiel aus     Mangan-          hartstahl.    Es wäre aber auch möglich, solche  Panzerungen, insbesondere<B>f</B>     ür        Brennöfen,     aus feuerfestem Material, zum Beispiel Scha  motte, herzustellen. Die Panzerung würde  dann zum Schutz der Behälterwand gegen  hohe Temperaturen und korrodierende An  griffe dienen.

   Die Fugen zwischen den Plat  ten können anstatt durch ebene auch durch  gewölbte oder gebrochene Flächen gebildet    sein. Anstatt viereckige Form könnten die  Platten zum Beispiel     seeliseekige    Form     auf-          weisen;    sie würden     clann    in     Bienenwabenform     angeordnet. Auch eine     dreieekige    Form der  Platten wäre zur Herstellung einer Panzer  fläche möglich. Schliesslich ist es möglich, ein  zelnen der Platten eine andere Form     züi    geben  als andern Platten.

   Mit der Erfindung wird  der Vorteil erreicht,     dass    die Behälterwand  einer geringeren Anzahl von Bohrungen für  die Befestigung der Panzerung bedarf Lind  somit bedeutend weniger     gesch#väeht    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIT: Panzerung an der Innen#vand von Hohl räumen, die aus einzelnen Platten besteht, ins besondere für Trommeln von Kugelmühlen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Platten gegen einen andern Teil der Platten abgestützt und mit mechanischen Mitteln gegen die Wand gezogen ist. UNTERANSPRÜCHE<B>-</B> <B>1.</B> Panzerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Plat ten mittels Versehraubung gegen die Wand gezogen ist. 2.
    Panzerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 'die Fugen zwi schen den Platten so ausgebildet sind,- dass der eine Teil der Platten mit den Kanten auf den Kanten des andern Teils abgestützt ist. <B>3.</B> Panzerung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein zelne Kanten der Platten ebene Flächen bil den, welche zur Zugriehtung der meehani- sehen Mittel schief stehen. 4.
    Panzerung nach Patentanspruch, von Hohlräumen, die als Trommel ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die mechanischen Mittel gegen die Trommel wand gezogenen Platten in zur Trommelachse parallelen Reihen angeordnet sind, zwischen denen Reihen von Platten sich befinden, auf denen die ersteren Platten abgestützt sind, <B>5.</B> Panzerung nach Unteranspruch. 4, da durch gekennzeichnet, dass die in Richtung des Trommelunifanges gelegenen Fugen der Platten benaebbarter Reihen (yeoeneinandei- versetzt sind.
    <B>6.</B> Panzerung naeh Patentanspruch, da- dureh gekennzeielinet, dass die gegen die Wand gezogenen Platten eine Erhöhung be sitzen, in weleher die mechanisehen Mittel ver senkt sind.
CH272033D 1949-03-30 1948-12-17 Panzerung an der Innenwand von Hohlräumen. CH272033A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881433C (de) * 1951-06-23 1953-06-29 Miag Vertriebs Gmbh Befestigung von Deckplatten fuer schlag- und verschleissbeanspruchte Oberflaechen, z. B. fuer Innenflaechen von Rohrmuehlen
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EP0064049A3 (en) * 1981-04-27 1984-06-06 Waagner-Biro Aktiengesellschaft Attachment for mill linings

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