CH272035A - Klingenmagazin. - Google Patents

Klingenmagazin.

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CH272035A
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CH
Switzerland
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blade
razor
magazine
magazine according
gripping means
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Company Gillette Safety Razor
Original Assignee
Gillette Safety Razor Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/08Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession
    • B65D83/10Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession for razor blades or razor cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description


  



     Klingenmagazin.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Klingenmagazin mit einem einen Stapel von   Rasierklingen    aufnehmenden Gehäuse und einer relativ zu diesem hin-und   herbeweg-    lichen   Klingenfordervorrichtung.   



   Beim üblichen Gebraueh der Klinge, das heisst beim Transport und bei der Verteilung sowie bei der mehr oder weniger   sorglosen    Behandlung durch den Verbraucher wird die äusserst feine scharfe Kante der Klinge leicht stumpf, wenn sie in Berührung mit ihrer Um   hüllungoderändernGegenständenkommt,    bevor sie in der Gebrauchslage im Rasierapparat gesichert werden kann. Deshalb werden die besten und erfolgreichsten Anstrengungen der   Fabrikanten,      mögliehst    scharfe Klingen herzustellen, oft   illusorisch,    wenn die leicht   besehädigbare    Klinge nachher nicht mit der nötigen Sorgfalt behandelt wird.



   Das erfindungsgemässe Magazin ist nun gekennzeichnet durch an der   Klingenforder-       vorrichtung vorgesehene Klingengreifmittel.   



   Die   beiliegende      Zeichnung zeigt    eine beispielsweise   Ausführungsform des Erfindungs-    gegenstandes, wobei die Anwendung in Verhindung mit einem   Sicherheitsrasierapparat    erklärt ist.



   Fig. 1 ist eine perspektivische Ansieht des Rasierkopfes eines   Sieherheitsrasierapparates    mit angesetztem Magazin.



   Fig. 2 ist eine ähnliche perspektivische Ansicht des   Rasierkopfes.   



   Fig. 3 ist ein Längsschnitt dureh den Si  cherheitsrasierapparat.   



   Fig.   4    ist eine teilweise perspektivische Ansicht von Teilen des   Rasierkopfes.   



   Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht mehrerer Teile des Rasierapparates in ausein  andergezogener    Stellung.



   Fig. 6 und 7 sind   perspektivisehe      Ansich-    ten von Teilen des Magazins und des Rasierapparates.



   Fig.   8    ist eine perspektivisehe Ansicht des   Schutzgliedes    des Apparats mit einer dar über angeordneten Klinge, und
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansieht des einen Endes des Magazines und zeigt die Entfernung einer gebrauchten Klinge.



   Das nachstehend beschriebene Magazin soll in Verbindung mit zweischneidigen, geschlitzten Rasierklingen nach Art der bekannten     Gillette  -Klingen    verwendet werden. Die Verwendung des Magazines ist jedoeh nicht auf Klingen irgendwelcher speziellen Form beschränkt. Nach Vornahme von geeigneten Änderungen kann dasselbe auch mit andern   Klingentypen    verwendet werden.



   Die Klinge 10 ist, wie insbesondere aus den Fig. 5 und 8 ersichtlich, an beiden Längskanten geschliffen und an allen ihren Ecken mit einspringenden Ausnehmungen versehen.



  Sie besitzt einen mittleren Längsschlitz 11, der eine zentrale Erweiterung aufweist und durch welche die Klemmspindel durchtreten kann. Im weiteren ist der Sehlitz mit den an n sich bekannten rhombusförmigen Erweiterungen   12    versehen, welche mit entspreehend geformten Vorsprüngen der Schutzplatte 30   (Fig.    4) für die Klingen zusammenwirken.



  Schlitz 11 kann in der dargestellten Weise an beiden Enden geschlossen oder aber am einen Ende offen sein. Die Klingen bestehen im allgemeinen aus Stahlblech von 0, 1-0, 175 mm Dicke, so dass sie sich leicht in der   Querlich-    tung biegen lassen, wenn sie zwischen die Schutzplatte 30 und die Deckplatte 37 eingeklemmt werden.



   Bei der dargestellten   Ausfüllrungsform    eines   Klingenmagazines    sind in demselben eine Anzahl Klingen in einem   Klingenstapel    gehalten, wobei die einzelnen Klingen in der   Längs-    richtung in bezug aufeinander verschoben sind. Das Magazin besitzt einen länglichen, aus   Metallbleeh      bestehenden Korper    von   recht-      eckigem    Querschnitt, der an beiden Enden offen ist. Der Boden 13 geht in Seitenwände 14,   15 über,    und diese wiederum sind nach innen umgelegt und bilden   Deckflansche    16.



   Die Flansche 16 sind durch einen breiten Kanal oder Zwischenraum, der sich von einem Ende des Magazines bis zum andern erstreckt, voneinander getrennt, und gegen diesen Zwischenraum liegt die Oberflache der obersten Klinge 10 des Magazines offen. Jeder Flansch 16 ist mit einem, an jedem Ende einen Kopf besitzenden Pfeil versehen, um die Richtung   anzudeuten,    in welcher der Zufuhrsehlitten bewegt werden soll, um eine Klinge zuzuführen. Dies wird später erläutert werden. Kurze   Ansehlagstifte    18 erstrecken sich von den Flanschen 16 an beiden Enden des Magazines nach oben und dienen zur Begrenzung der Bewegung des erwähnten Zufuhrschlittens.



  Rechteckige Lappen 19 stehen in den beiden Seitenwänden 14 und 15 an jedem Ende des Magazines vor und dienen als   I'iihrung    für die Schutzplatte des   Sieherheitsrasierappara-    tes, wenn der letztere in das Magazin   einge-    führt wird. Das   Magazingehäuse    enthält eine klingentragende Einheit, die aus Kunstharz bestehen kann und eine Grundfläche   20    aufweist, in welcher eine längliche rechteekige Vertiefung 21 vorgesehen ist, Vom Boden der Vertiefung 21 ragen eine Halterippe 22 und ein paar Haltebolzen 23 für die Klingen nach oben. Die Bolzen 23 sind in Linie mit der Rippe 22 und mit Abstand von den Enden derselben angeordnet, wobei dieser Abstand im wesentlichen, dem undurchbrochenen Endteil der Klingen entspricht.

   Eine gebogene Feder 24 ruht mit ihren Enden auf dem Boden der Vertiefung 21. Die Feder ist ge  schlitzt    und ausgeschnitten, um Raum für die Halterippen 22 und die Haltebolzen   23    für die Klingen zu bieten. Die Feder   24 ist nach    oben gebogen, greift unter den   Klingenstapel    und hält die oberste Klinge des Stapels in federnder Berührung mit den Flanschen 16 des Magazingehäuses.

   Innerhalb des Gehäusers ist die Grundfläche 20 nahe ihren Enden mit einem Paar von aufrecht stehenden Pfeilern   25    versehen, die als Ansehläge dienen, welche die Einwärtsbewegung der   Sehutzplatte 30 des      Sicherheitsrasierapparates    begrenzen, wie dies aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, so dass zwi  schen    dem vordern Ende des Rasierapparates und dem Klingenstapel ein Zwischenraum vorhanden bleibt.



   An jedem Ende des Magazines ist ein Querbalken 26 vorgesehen, welcher am Boden bei der   Magazinoffnung    befestigt ist und ge  wölbte    Führungsflächen aufweist, welche die Eintrittsbewegung der Schutzplatte des Rasierapparates, die noeh beschrieben werden wird, steuert. Die beiden Flansche 16 des Magazingehäuses sind am Stirnende bogenförmig ausgeschnitten und abgerundet, so dass nach dem Auftreffen einer sich im Rasierapparat befindlichen, gebrauchten Klinge auf diese Flanschen die Klinge auf die letzteren hinauf geleitet und damit vom Kingensitz abgehoben wird.



   Das Magazin enthält einen   Zufuhrsehlitten    27, der auf den Flanschen   16    des Magazingehäuses gleitet und der Wandungen aufweist, welche die Seitenwände   14    und   15    des Ge  häuses    umgreifen. Ein Teil 27'des Zufuhrschlittens 27   erstreekt    sich tiefer als die innere Fläche der Flansche 16 in das   Magazingehäuse    hinein. Dieser Teil 27'ist so geformt, dass er Raum für die Halterippe   22 freilässt, und    mit   1er    obersten Klinge des Klingenstapels in    Hingrit'f treten und dieselbe vorwärtsschieben    kann, um sie in der einen oder andern Richtung zuzuführen, je nach der Längslage der Klingen im Stapel.



   Der Schlitten 27 weist auf jeder Seite federnde Greifarme auf, nämlieh einen nach abwärts gebogenen Zwischenarm 28, der zwi  schen einem    Paar von aufwärtsgebogenen Armen 29 angeordnet ist. Der Zweck dieser federnden Arme besteht darin, dass sie mit dem Ende der gebrauchten Klinge im Rasierapparat in Eingriff treten sollen, wenn der   Zufuhrsehlitten gegen    das Ende seiner   Zu-      führbewegung    gelangt, und weiterhin darin, die gebrauchte Klinge aus dem Rasierapparat zu entfernen, wenn das Magazin von   demsel-    ben getrennt wird.

   Beim Eingriff mit der Klinge biegen die Greifer dieselbe in der Querrichtung gegen die Mitte zu nach   auf-    wärts und sind somit bestrebt, sie vom   Klin-    gensitz des Rasierapparates abzuheben.



   Der in den Fig. 3 und 5 dargestellte Sicherheitsrasierapparat besitzt eine   klingen-    tragende Schutzplatte 30, deren Umriss   recht-    eckig ist und die mit einem in   Qnerriehtung      konvexen Klingensitz versehen ist.    Dieses Glied ist an jeder Kante mit Schutzelementen versehen, namentlich mit einer   Schutzschiene    31, die   durez      längliche Schlitze vom Platten-    körper getrennt ist. Jede Schutzschiene   endigt    in einem an den Ecken der Platte angeordneten Vorsprung, der in Richtung des Griffes über den übrigen Teil der Schutzschiene 31 nach unten vorsteht.

   Die Schutzplatte ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in welcher der Griff 33 des Apparates eingesetzt und befestigt werden kann. Zwischen dieser Bohrung und dem einen Ende der Schutzplatte ist eine   Zentrierrippe      34    für die Klinge vorgesehen,    deren obere Kante von einem zentralen Punkt    aus beidseitig nach unten geneigt verläuft, um   eine Klinge mit geschlossenem Mittelsehlitz    leichter über diese Rippe schieben zu können.



  Nahe dem vordern, das heisst der zentralen Bohrung abgekehrten Ende   der Rippe 34 ist    ein flaeher   Bolzen 35 vorgesellen, der    in eine der Ausnehmungen 12 des Klingenschlitzes eintreten und die Klinge in ihrer richtigen Lage halten kann, wenn sie auf dem   Klingen-    sitz aufgebracht wurde. Auf der Unterseite der Schutzplatte ist ein rechteckiger Ausschnitt   36    vorgesehen. Mit der Schutzplatte 30 wirkt eine Deckplatte 37 zusammen, die etwas sehmäler ist als die Schutzplatte und einen konkaven Klingensitz aufweist. Die Deckplatte ist mit einer zentralen Gewindebohrung   38    versehen, in welche die   Klemmspindel 44    des Rasierapparates eingeschraubt werden kann.



  Weiterhin ist die Deckplatte mit einem Längsschlitz 39 versehen, in welchem die Rippe   34    der Schutzplatte eintreten kann, wenn die Deckplatte in die Gebrauchslage gebracht wird. An seinem hintern, vom genannten Längsschlitz abgekehrten Ende ist die   Deek-    platte mit in Abstand voneinander angeordneten, nach abwärts gerichteten Armen 40 versehen, die aus einem Stück mit einer dieser Arme verbindenden, gegen das vordere Ende der Deckplatte ragenden Verbindungsschiene 41 bestehen. Die Schiene 41 ist im Abstand von der Deckplatte angeordnet und mit einer kreisförmigen Öffnung 42 versehen, die kon  zentriseh    zur Gewindebohrung 38 verläuft.



     EinegebogeneundgeschlitzteFeder43    ist an der Unterseite der Deckplatte 37   angenie-    tet und liegt normalerweise auf dem Klingensitz der Schutzplatte 30 oder auf einer darauf liegenden Klinge an.



   Der röhrenförmige Griff 33 des Rasierapparats ist mit einer Spindel 44 versehen, deren oberes Ende ein Gewinde   aWweist,    das in die Gewindebohrung 38 der Deckplatte ragt.



  Die Spindel 44 ist mit einer Sehulterfläehe 45 und mit einem geriffelten Knopf 46 versehen.



  Eine Druckfeder   47,    welche gegen die   Schul-    ter 45 der Spindel und eine   Schulterfläche    im Innern des Griffes 33 anliegt, ist bestrebt, die Spindel ständig nach abwärts zu   drüeken,    das heisst, sie ausser der Gebrauchslage zu halten, so dass sie den Durchtritt von Klingen zwischen der Deckplatte und der Sellutzplatte er  möglicht      (Fig.    3). Die Feder 43 ist bestrebt, die Deckplatte 37 immer anzuheben, um sie in der in Fig. 3 gezeigten Lage zu halten, wenn die Deckplatte von der   Spindel 44    ge löst wird. Ein Durchgang für die Klingen ist auch zwischen dem konvexen Klingensitz der Schutzplatte 30 und der konkaven Fläche der Deckplatte 37 vorgesehen.

   Der Griff 33 ist an seinem obern Ende mit einem Kragen 48 versehen, welcher gegen die Unterseite der   Schutz-    platte 30 anliegt und von solchem   Durchmes-    ser ist, dass er in die öffnung 42 der Verbin  dungsschiene    41 eintritt. Solange die Deekplatte in ihrer in Fig. 3 dargestellten gehobenen Lage gehalten ist, wird die   Verbindungs-    schiene 41 deshalb mit dem   Kragen 48    des Griffes verriegelt sein. Wenn es erwünscht ist, die Deckplatte vom Rasierapparat zu entfernen, um denselben zu reinigen oder zu kontrollieren, ist es nur nötig, die Deckplatte entgegen dem Druck der Feder 43 nach unten zu drücken, so dass die Verbindungsschiene mit ihrer Öffnung 42 unter den Kragen 48 des Griffes gelangt.

   Wenn dies geschehen ist, kann die Deckplatte durch blosses Verschieben nach links, wie aus Fig. 3 ersichtlich, ausser Eingriff gebracht werden.



   Wenn es nötig ist, dem Rasierapparat aus dem Magazin Klingen zuzuführen, wird die Spindel 44 von der Deckplatte, wie in Fig. 3 dargestellt, gelöst, und das rechte Ende der Schutzplatte 30 wird in das Ende des Magazines entgegen der durch Pfeil 17 in Fig.   1    angedeuteten Richtung eingeschoben. Diese Eingriffsbewegung ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Aus diesen Figuren ergibt sich, dass die Vorsprünge 32 der Schutzplatte 30 auf dem gewölbten Teil der Oberfläche der Querschiene 26 am   Magazinende    aufzuliegen kommen und durch sie geführt werden.

   Beim Fortschreiten der   Bewegung    der Schutzplatte in das Magazin bewegt sich der Vorsprung 32 des Rasierapparates vollständig über die Querschiene 26, so dass schliesslich das Magazin in bezug auf die Schutzplatte 30 nach oben bewegt wird und die Klinge 10 durch die Enden der Flanche 16 vom Klingensitz anhebt und aus dem Bolzen 35 aushebt. Wird hierauf die Beweglmg fortgesetzt, so trifft schliesslich das Ende der Schutzplatte 30 auf die Pfeiler 25 im Magazin auf, wobei die Vorsprünge 32 unter die Flanschen 16 greifen. Wenn dies der Fall ist, befinden sich Magazin und Rasierapparat in der richtigen Lage zur Abgabe einer neuen Klinge.



   Zu diesem Zwecke wird der   Zufuhrschlit-    ten 27, wie aus Fig.   1    ersichtlich, nach links bewegt. Die oberste Klinge 10 des Stapels wird durch den Schlitten in Längsrichtung vorgeschoben, indem der Teil 27'des   Schlit-    tens an der Klinge   anstosst    und sie nach einwärts unter die benutzte Klinge, über den Klingensitz, bewegt, wobei die gebrauchte Klinge in der oben beschriebenen Weise durch die Enden der Flanche 16 angehoben wurde.



  Die neue Klinge wird in ihre endgültige Lage geschoben und unter die gebrauchte Klinge bewegt. Der die Arme 28 und 29 aufweisende Greifer liegt in einer Ebene über der obersten Klinge des Stapels. Während der Zufuhrschlitten dem Ende seiner Bewegung ent  gegengeht,    greifen die Arme   28 und    29 des Greifers, die über den Teil 27'vorragen, über das äussere Ende der benützten Klinge, welche bisher unmittelbar über der neuen Klinge verblieb. Nachdem das Magazin vom Rasierapparat getrennt wurde, halten die Greifarme die gewünschte Klinge, und die letztere wird in der in Fig. 9 angedeuteten Weise aus dem   Rasierapparat entfernt.    Bei der beschriebenen   Abgabebewegung    bewegt sich der Zufuhrschlitten vom einen Ende der Pfeile   17    zum andern Ende.

   In Fig. 9 ist er als die Pfeilspitzen deckend dargestellt, welche Pfeilspitzen in Fig.   1    freigegeben sind. Die Pfeilspitzen, die nun am andern Ende des Magazines sichtbar sind, deuten jetzt an, dass die nächste Klinge nunmehr von diesem andern Ende des Magazines her zugeführt werden muss ; bevor eine erneute Abgabe einer Klinge stattfinden kann, muss das Magazin umgekehrt werden.



   Wenn das Stirnende der neuen Klinge die Rippe 34 erreicht, gleitet sie auf der   geneig-    ten Kante nach oben und schiebt sich unter die benützte Klinge, welche vorher durch die Flanschen 16 des Magazines vom Klingensitz angehoben wurde. Dieses Anheben verhindert, dass die vordere Erweiterung 12 der Klinge über den   Bolzen 35 zu    liegen kommt. Das Ende der   nuen    Klinge bewegt sieh dann über die hintere oder innere geneigte Kante der Rippen 34 herab, und der Rippenkorper tritt in den Schlitz 11 der Klinge, die nunmehr auf dem Klingensitz aufruht und mit ihrer rückwärtigen Erweiterung am Bolzen 35 Halt   finden kann.   



   Es ist bemerkenswert,   dal3      wenn Magazin    und Rasierapparat zusammengesetzt werden, die   Flansehen    16 des Magazines das vordere Ende der gebrauchten Klinge vom Klingensitz anheben, bevor eine neue Klinge eingeführt wird. Die sich vorwärtsbewegende    lilinge vervollständigt dieses Aussereingriff-    bringen der   gebrauehten    Klinge vom Klingensitz.

   Die gebrauchte Klinge wird durch die   Arme 28 und 23    der Greifer erfriffen und   durch dieselben    in der Querrichtung gegen die Mitte zu nach oben gewölbt, wie dies bereits erläutert wurde. dieses Biegen der Klinge ist wesentlich, da es der gebrauchten   Klinge eine Bewegung    über die vorstehende Rippe   34    und die Bolzen 35 gestattet. Die Wölbung ermöglicht aueh, dass das hintere Ende der Klinge sich auf der Rippe oder dem Bolzen nieht verfängt, und sie   erübrigt es,    die Rippe und den Bolzen unter Verwendung so geringer Toleranz zu   fabrizieren,    wie es notig wäre, wenn die Klinge in flacher Lage ausgehoben würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Klingenmagazin mit einem einen Stapel von Rasierklingen aufnehmenden Gehäuse und einer relativ zu diesem hin-und herbeweg- lichen Klingenfordervorriehtung, gekennzeich- net durch an der Klingenfordervorrichtung vorgesehene Klingengreifmittel, welche dazu bestimmt sind, bei der Bewegung der Klingenfordervorriehtung in einer Richtung eine in einem Sieherheitsrasierapparat angeordnete gebrauchte Klinge zu ergreifen, um diese aus demselben entfernen zu können.
    UNTERANSPRÜCIIE : 1. Klingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingen- greifmittel Teile (28, 29) besitzen, die, in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung gesehen, vor einem mit der Klinge im Magazin zum Eingriff kommenden Teil (27') der Klingenfordervorrichtung angeordnet sind, um eine gebrauehte Klinge des Rasierappara- tes ergreifen zu können.
    2. Klingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingengreifmittel nach aussen gebogene Endteile auf- weisen.
    3. Klingenmagazin nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingen- greifmittel derart ausgebildet sind, dass, wenn sie in Eingriff mit einer gebrauchten Klinge gebracht werden, sie die letztere in der Quer- richtung biegen und mit genügender Reibung festhalten, zum Zweeke, die Klinge vom Sitz des Rasierapparates abheben und aus demselben entfernen zu können.
    4. Klingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Klingengreifmittel nach aussen abgebogene Arme (29) und einen zwischen diesen angeordneten, gegen das Gehäuseinnere zu abgebogenen Arm (28) aufweisen.
    5. Klingenmagazin nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingengreif- mittel der Klingenfördervorriehtung in einer Ebene über der obersten Klinge des Stapels von Rasierklingen angeordnet sind.
    6. Klingenmagazin n. ach Patentanspruch, mit einer am Ende des Magazines angeordneten Öffnung zweeks Aufnahme eines Teils eines Rasierapparates, dadurch gekennzeich- net, dass die Öffnung auf der untern Seite durch den Boden (20) des Gehäuses und auf cler obern Seite durch vorstehende Flansche (16) begrenzt wird.
    7. Klingenmagazin nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch innere Anschläge im Magazin, um die Einwärtsbewegung des Sieherheitsrasierapparates zu begrenzen.
    8. Klingenmagazin nach Unteransprueh 6, gekennzeichnet durch eine konvexe Oberfläche besitzende Mittel (26) im untern Teil der Öffnung, zum Zweeke, den Weg und die Stellung des Kopfes eines Rasierapparates beim Eintreten in die erwähnte Öffnung des Ge häuses zu bestimmen.
    9.-Klingenmagazin nach Unteranspruch 8, ladurch gekennzeichnet, dass die eine konvexe Oberfläche besitzenden Mittel durch eine quer aerlaufende Fiihrungsschiene (26) gebildet sind, die mit den Enden der Flansche zusammenarbeitet, zum Zweeke, die gebrauchte Klinge von ihrem Sitz im Rasierapparat abzuheben.
    10. Klingenmagazin nach Unteranspruch, 6 dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an seinen Seitenwänden sicli naeh einwärts erstreckende Lappen (19) aufweist, um eine Sehut-zplatte des Rasierapparates während des Einführens in die Öffnung zu führen.
CH272035D 1944-11-11 1945-09-21 Klingenmagazin. CH272035A (de)

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